DE1762678C - Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen mit bedienungslosen Unterämtern, insbesondere für Vorfeldeinrichtungen in Fernsprechwählanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen mit bedienungslosen Unterämtern, insbesondere für Vorfeldeinrichtungen in FernsprechwählanlagenInfo
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762 678
das Anlegen unzulässig hoher Spannung in der Ver- Diode) ebenfalls an diese beiden Adern geschaltet ist..
mittlungsstelle nicht möglich. Wenn auch alle anderen Die Spannungsschwelle des aussteuerungsabhängigen
Hauptverbindungsleitungen auf diese Weise blockiert Schaltelements ist so bemessen, daß eine Durchschal-
sind, kann die Vorfeldeinrichtung ohne den Eingriff tung des Transistors durch die während eines Verbin-
von Bedienungspersonal nicht mehr betrieben werdin, 5 dungsauf- oder-abbaues sowie der Informationsdurch-
obwohl die übrigen, d. h. die nicht durchgekoppelten gäbe auf der betreffenden Ader herrschenden Poten-
Teilnehmerzweigleitungen gegebenenfalls nicht schad- tiale ausgeschlossen ist. Die genannte Patentschrift
haft sind. Bei den bisher bekanntgewordenen Anord- gibt jedoch keinen Hinweis darauf, wie die zwischen
nungen kmn dieser Nachteil nur dadurch vermieden den Adern der Hauptverbindungsleitung angeordneten
werden, daß in wenigstens einer Sprechader der Haupt- io Umschaltemittel auch dann betätigt werden können,
Verbindungsleitung in den zwischen dem die Um- wenn diese Hauptverbindungsleitung infolge der
schaltemittel enthaltenden Querzweig und der Koppel- Durchkopplung zu einer schadhaften oder durch
einrichtung verlaufenden Abschnitt ein stromrich- andere Einflüsse gestörten Teilnehmerzweigleitung
tungsabhängiges Schaltelement (z. B. ein Gleichrichter) blockiert ist.
eingefügt wird, der für den Mikrofonspeisestrom 15 Hinweise auf dieses Problem und eine Möglichkeit
('urchlässig ist, Dieser Gleichrichter ermöglicht es näm- zu seiner Lösung ist dagegen in der deutschen Patentiich,
an den Querzweig eine Steuerspanrmng zur Beein- schrift 1 537 911 zu finden. Die in dieser vorgeschlagene
flussung der Umschaitemittel aufzubauen, obwohl die Anordnung betrifft zwar eine Schaltung zur Auslösung
durchgekoppelte Teilnehmerzweigleitung in der oben- von Verbindungswegen in Wählsternschaltern, das
erwähnten Weise schadhaft bzw. blockiert ist. Da diese ao zugrunde liegende technische Problem ist jedoch idenik-uerspannung
voraussetzungsgeinäß die entgegen- tisch mit demjenigen, das bei der Betätigung der
gesetzte Polung der Mikrofonspeisespannung hat, Umschaltemittel im Sinne der Erfindung auftritt. Die
befindet jener Gleichrichter sich nämlich in seinem vorgeschlagene Anordnung ist im wesentlichen dadurch
Sperrzustand und trennt damit den niederohmigen gekennzeichnet, daß der zwischen den beiden Adern
Schleifenwiderstand ab. Die Einfügung eines Gleich- as der Hauptverbindungsleitung verlaufende Stromzweig
nchters in eine der Sprechadern ist jedoch mit anderen zur Betätigung eines Schaltmittels einen Bandpaß entNachteilen
behaftet: Er behindert nämlich die Über- hält und daß in die weiterführenden Adern der Haupt-Uagung
der Rufwechselspannung zu dem durth den Verbindungsleitung eine Bandsperre eingefügt ist.
sogenannten Weckerkondensator abgeriegelten Wech- Durch die Wahl einer Wechselspannung geeigneter
sebtromwecker der Teilnehmerstelle, da diese über- 30 Frequenz ist damit sichergestellt, daß einerseits das in
tragung zu einem durch eine Kapazität abgeriegelten dem Querzweig zwischen den beiden Adern der Haupt-Wechselspannungsverbraucher
bekanntlich eine perio- Verbindungsleitung angeordnete Umschaltemittel nicht dische Umladung dieses Kondensators zur Voraus- unbeabsichtigt durch andere Signale beeinflußbar ist,
setzung hat, welche Umladung jedoch wegen des in die andererseits ist sichergestellt, daß der Wechselstrom
eine Leitungsader eingefügten Gleichrichters nicht 35 der erwähnten Frequenz nicht zu den übrigen Einrichslattfinden
kann. Mithin wird sich der Weckerkonden- tungen, insbesondere den Teilnehmerstationsschaltunsator
auf eine Spannung aufladen, die etwa der Summe gen durchgreifen kann. Der Aufwand frequenzselekder
Spannung der Amtsbatterie und dem Scheitelwert tiver Schaltmittel, der bei der vorgeschlagenen Anordder
Rufwechselspannung entspricht. Das gleiche gilt nung erforderlich ist, ist jedoch wenig befiiedigend.
für die Übertragung von Gebührenzählimpulsen zu 40 Hinzu kommt die Notwendigkeit, in der übeigeordeiner
durchgekoppelten Teilnehmerstelle, wenn diese neten Vermittlungsstelle eine Wechselspannungsquelle
Impulse nach Gesprächsende, d. h. nach der Unter- geeigneter Frequenz zur Verfügung zu halten,
brechung des Mikrofonspeisestromkreises übermittelt Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die werden sollen. Es ist zwar bekannt, diesen Nachteil Betätigung der in Frage stehenden Umschaltemittel zumindest teilweise dadurch zu beseitigen, daß der in 45 auch dann zu ermöglichen, wenn die betreffende die eine Sprechader eingefügte Gleichrichter von einer Hauptverbindungsleitung zu einer schadhaften oder weiteren Kapazität überbrückt wird. Trotz dieser Vor- durch unnütze Belegung blockierten Teilnehmerleitung kehrung wird jedoch die Übertragung der Rufwechsel- durchgekoppelt ist, d. h., wenn infolge der Spannungsspannung beeinträchtigt. teilung zwischen dem Leitungswiderstand der Haupt-
brechung des Mikrofonspeisestromkreises übermittelt Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die werden sollen. Es ist zwar bekannt, diesen Nachteil Betätigung der in Frage stehenden Umschaltemittel zumindest teilweise dadurch zu beseitigen, daß der in 45 auch dann zu ermöglichen, wenn die betreffende die eine Sprechader eingefügte Gleichrichter von einer Hauptverbindungsleitung zu einer schadhaften oder weiteren Kapazität überbrückt wird. Trotz dieser Vor- durch unnütze Belegung blockierten Teilnehmerleitung kehrung wird jedoch die Übertragung der Rufwechsel- durchgekoppelt ist, d. h., wenn infolge der Spannungsspannung beeinträchtigt. teilung zwischen dem Leitungswiderstand der Haupt-
Ein noch gewichtigerer Nachteil des erwähnten 50 Verbindungsleitung und dem (niederohmigen) EinGleichrichters
besteht darin, daß Hauptverbindungs- gangswiderstand einer Teilnehmerzweigleitung nur
und Teilnehmerzweigleitungen nicht mit den gebrauch- eine sehr geringe Betätigungsspannung am Ort der
liehen Prüfmethoden und -geräten geprüft werden Umschaltemittel zur Verfugung steht. Es ist dabei die
können, weil bei diesen unterschiedliche Stromrichtun- Betätigung der Umschaltemittel ohne eine Wechselgen
verwendet werden. 55 spannung spezieller Frequenz und den damit verbun-
In der deutschen Patentschrift 1 299 737 ist eine denen Aufwand von frequenzselektiven Schaltelemen-
Anordnung vorgeschlagen worden, die ebenfalls die ten zu bewerkstelligen.
Umschaltung von Hauptverbindungsleitungen zum Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
Gegenstand hat. Dieser vorgeschlagenen Anordnung wenigstens eines der einer jeden Hauptverbindungs-
liegt die Aufgabe zugrunde, die betreffenden Umschalte- 60 leitung zugeordneten Umschaltemittel von der elek-
mittel weitgehend dämpfungsfrei in die Hauptleitung trischen Energie eines über die Hauptverbindungslei-
zu schalten. Diese Aufgabe wird im wesentlichen da- tung aufladbaren, als örtliche Betriebsspannungsquelle
durch gelöst, daß die in einem Querzweig zwischen den dienenden Kondensators betätigbar ist, wobei der
beiden Adern der Hauptverbindungsleitung angeord- Entladestromkreis dieses Kondensators in an sich
neten Umschaltemittel mit der gesteuerten Elektroden- 65 bekannter Weise selbsttätig dadurch einschaltbar ist,
strecke eines Transistors in Reihe geschaltet sind, daß die seinen Aufladestromkreis speisende äußere
wobei die Steuerstrecke des Transistors über ein aus- Spannung gegenüber der Kondensatorspunnung abge-
steuerungsabhängiges Schaltelement (z. B. eine Z- senkt wird, und daß die Zeitkonstante des Auflade-
Stromkreises derart bemessen ist, daß die bei der Übertragung von Rufwechselspannung zu einer durchgekoppelten
Teilnehmerleitung in dem Kondensator während einer Periodendauer speicherbare Energie
kleiner ist als der Energiebedarf des genannten Umschaltemittels.
Damit kann grundsätzlich auf die Einfügung einer Schwellwertdiode in den Stiomkreis zur Beeinflussung
der Umschaltemittel verzichtet werden, und die beschriebene Schwierigkeit, diese Umschaltemittel auch
dann zu betätigen, wenn die betreffende Hauptverbindungsleitung zu einer schadhaften Teilnehmerzweigleitung
durchgekoppelt ist, ist beseitigt; denn der als örtliche Betriebsspannungsquelle dienende Kondensator
kann leicht so dimensioniert werden, daß er auch bei jener Ladespannung, die in diesem Falle zur Verfügung
steht, genügend Energie zur Betätigung des bzw. der Umschaltemiiiel liefert. Zur Begrenzung der
Kondensatorladung bei einer normalen, d. h. nicht durch eine schadhafte Teilnehmerzweigleitung behinderten
Belegung einer Hauptverbindungsleitung können dem Kondensator in geeigneter Weise bemessene
spannungsbegrenzende Schaltelemente parallel geschaltet sein. Die erforderliche große Zeitkonstante im
Aufladestromkreis des Kondensators wird durch einen entsprechend bemessenen Vorwiderstand erzielt. Dieser
Vorwiderstand verhindert andererseits eine Beeinträchtigung der Übertragung von Rufsignalen. Entsprechendes
gilt für die Übermittlung der Steuerimpulse zu der gemeinsamen Einstelleinrichtung, falls der
Querzweig, in dem das Umschaltemittel betätigbar ist, durch dessen Kontakte nicht ohnedies abgetrennt und
in einen Stromkreis mit geeigneter Spannungsschwelle umgeschaltet wird.
Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Umschaltemittel ferner
ebenso wie die übrigen, derselben Hauptverbindungsleitung zugeordneten Umschaltemiltel in einem Erregungsstromkreis
betätigbar ist, der eine Schwellwertdiode enthält, durch die die während des Rufzustandes
auf der Hauptverbindungsleitung auftretenden Spannungsanteile, die die entgegengesetzte Polung der
Mikrofonspeisespannung haben, ferngehalten weiden. Diese Anordnung stellt somit eine Kombination der
durch den Anspruch 1 gekennzeichneten Maßnahmen mit der oben beschriebenen bekannten Anordnung dar
und hat den Vorteil, daß der mit der großen Zeitkonstanten behaftete Erregungsstromkreis nur dann in
Anspruch genommen wird, wenn der Aufbau einer größeren Spannung durch die erwähnte Verbindung
der Hauptverbindungsleitung mit einer schadhaften Teilnehmerschaltung verhindert ist. Die Erregung der
Umschallemittel entweder mit kleiner Spannung und großer Zeitkonstante oder mit großer Spannung und
vergleichsweise rascher Ansprechzeit kann z. B. dadurch verwirklicht werden, daß der in den Aufladestromkreis
des Kondensators eingefügte und für die Zeitkonstante maßgebende Widerstand von der erwähnten
Schwellwertdiode überbrückt ist. Es ist auch möglich, die Anordnung so zu treffen, daß das von
dem Kondensator beeinflußbare Umschaltemittel lediglich als Hilfsschaltmittel fungiert, welches einen weiteren
Querzweig anschaltet, in dem die eigentlichen Umschaltemittel — nämlich jene, die die beiden Adern
der Hauptverbindungsleitung mit der gemeinsamen Hinsteileinrichtung verbinden — betätigt werden und
in dem das als Hilfsschaltemittel fungierende Umschallcmiltcl
wieder zurückgestellt wird.
In der Zeichnung sind zwei Ausführiingsbeispiele dei
Erfindung dargestellt. Es handelt sich um sogenannt« Belegungsschaltungen BS, mit deren Hilfe die beider
Adern einer von einer Vermittlungsstelle VSt zu einem Wählsternschalter führenden Hauptverbindungsleitung
HL wahlweise entweder mit der Einstelleinrichtung ES oder mit der Koppeleinrichtung KE verbunden
werden können, so daß die beiden Leitungsadern entweder als Sprechadern oder als Signalkanal dienen
ίο können. Die Belegungsschaltung nach F i g. 1 besteht
im wesentlichen aus den Relais A, B und C, den beiden Transistoren 7Ί und Tl sowie den beiden als Energiespeicher
dienenden Kondensatoren Cl und Cl. Diese beiden Kondensatoren sind in zwei in Brücke zu den
beiden Adern der Hauptverbindungsleitung verlaufenden Querzweigen angeordnet. Die beiden Gleichrichter
1 und 4 verhindern einen Stromfluß in die beiden Querzweige, wenn die Hauptverbindungsleitung
HL mittels der Koppeleinrichtung KE, von der lediglieh
die beiden Koppelkontakte ka und kb dargestellt sind, mit dei Teilnehmerzweigleitung TL verbunden
ist. Die zur Speisung der Teilnehmerstelle Tn an die beiden Adern al und 61 angelegte Spannung der (nicht
daigestellten) Amtsbatterie ist derart gepolt, daß sich
die beiden Gleichrichter 1 und 4 in ihrem Sperrzustand befinden. Bei der übertragung der der Spannung der
Amtsbatterie überlagerten Spannung der (ebenfalls nicht dargestellten) Rufwechselspannungsquelle ändert
diese Summenspannung allerdings periodisch ihr Vorzeichen, da die Amplitude der Rufwechselspannung
großer ist als die Spannung der Amtsbatterie. Zur Verhinderung der Beeinflussung der Belegungsschaltung
durch diese Spannungsspitzen ist der den Kondensator Cl enthaltende Querzweig erfindungsgemäß
mit einer Zeitkonstanten ausgestattet, die groß ist im Vergleich zur Periodendauer der Rufwechselspannung.
Der Querzweig, der den Kondensator Cl enthält, ist
in an sich bekannter Weise durch die Z-Diode 8 gegen die erwähnten Spannungsspitzen abgeriegelt.
Es sei nun angenommen, daß die Hauptverbindungsleitung HL zu der Teilnehmerzweigleitung TL durchgekoppelt
ist. Ferner sei angenommen, daß der Ableitwiderstand Rn dieser Teilnehmerzweigleitung infolge
eines Leitungsschadens sehr niederohmig ist. Wenn auch die übrigen zu dem Wählsternschalter führenden,
nicht dargestellten Hauptverbindungsleitungen zu solchen schadhaften Teilnehmerzweigleitungen durchgekoppelt
sind, kann eine Freischaltung in folgender Weise vorgenommen werden: In der Vermittlungsstelle
wird zunächst der Schalter /1 betätigt, so daß in dem
Stromkreis
(1) Erde, /1, al, RL (HL), a (BS), h CI-' X R~,
ka, Rn, kb
b, RL(HL), bl, RS,-Ul
der Kondensator Cl auf eine Teilspannung der Spannung i/l aufgeladen wird, die sich aus dem Teilerverhältnis
des aus dem Leitungswiderstand RL der Hauptverbindungsleitung HL und dem Ableitwiderstand
der durchgekoppelten Teilnehmerzweigleitung TL gebildeten Spannungsteilers ergibt. Da diese Spannung
niedriger ist als die Z-Spannung der Z-Diode 8, kann in den den Kondensator Cl enthaltenden Stromzweig
kein Ladestrom fließen. Durch den an dem in Durchlaßlichtung beanspruchten Gleichrichter 2 in
dem Stromkreis (1) auftretenden Spamiur.gsabfall wird
der Transistor Ti gesperrt. Wenn der Schalter /S nach
erfolgter Aufladung des Kondensators Cl wieder
geöffnet wird werden die Gleichrichter 1 und 2 strom- Die Schaltung nach F i g. 2 enthält ein weiteres
los In dem Stromkreis Relais, das Hilfsrelais H, mit dessen Kontakt Λ der
Stromkreis einschaltbar ist, in den die eigentlichen
(2) + Cl Λ 1,3, Basis-Emitter-Strecke (Π), -Cl Umschalterelais A und B sowie das Markierrelais C
5 mittelbar, d. h. nach den Speichern der erforderlichen
erhält der Transistor Tl einen Steuerstrom, durch den Energie in dem Kondensator Cl betätigt werden. Durch
seine Emitter-Kollektor-Strecke niederohmig leitend diese Anordnung kann die in der Schaltung nach F i g. 1
und der über das Relais A verlaufende Entladestrom- erforderliche Z-Diode 8 eingespart werden, ferner kann
kreis des Kondensators Cl eingeschaltet wird. Durch der Steueraufwand in der Vermittlungsstelle verringert
das öffnen der Ruheseite seines Kontaktes α wird der io werden.
niederohmige Ableitwiderstand Rn der durchgekop- Die Schaltung nach F ι g. 2 arbeitet in folgender
pelten Teilnehmerleitung TL abgetrennt, so daß nach Weise: Wenn in der Vermittlungsstelle der Schalter /
dem Schließen des Schalters /2 in der Vermittlungs- geschlossen wird, wird in dem Stromkreis
stelle der Stromkreis
I5 (5) Erde, /,al, RL (HL), h (BS), 1, Al, Λ4, Cl, 4,
(3) + Ul, RA, /1, al, RL (HL), 4(BS), Cl, 5, 8, RL (HL), bh R5, -
RL(HL), b\, RS, -i/l
der Kondensator Cl aufgeladen. Die an dem Konaen-
zustande kommt, in dem der Kondensator C2 aufge- satorwirksameLadespannungwirddurchdieZ-Diode"
laden werden kann, da die diesen Stromkreis speisende ao begrenzt, falls die zur Verfügung stehende Ladespan-Spannung
Ul und Ul voraussetzungsgemäß größer ist nung nicht ohnedies infolge einer Durchkopplung zu
als die Z-Spannung der Z-Diode 8. Sobald der Schalter einer schadhaften Teilnehmerzweigleitung sehr gering
/2 wieder geöffnet wird, werden die beiden deich- ist. In dem Stromkreis (5) ist der Gleichrichter 4 in
richter 4 und 5 stromlos, die Basiselektrode des Tran- Durchlaßrichtung beansprucht, und der an ihm aufsistors
Tl erhält von der positiven Belegung des Kon- 35 tretende Spannungsabfall sperrt den Transistor Π
densators C2 Steuerstrom über den Widerstand A3, während der Aufladezeit. Sobald der Schalter/öffnet,
so daß der Transistor leitend wird und mit seiner wird dieser Gleichrichter 4 stromlos, und der Transi-Emitter
Kollektor-Strecke den Stromkreis stör Tl erhält einen Basisstrom in dem Stromkreis
(4) +C2, C, B, A, Kollektor-Emitter-Strecke (Tl), 30 (6) +Cl, 2, Λ2, 6, Basis-Emitter-Strecke (Π),
-C2' ~C1·
einschaltet, in dem die Relais B und C erregt werden. Der in diesem Stromkreis in Durchlaßrichtung bean
Das Relais B schaltet mit seinem Kontakt b auch die spruchte Gleichrichter 6 liefert gleichzeitig eine Sperrzweite
Sprechader der Hauptverbindungsleitung zu der 35 spannung für den Transistor Tl. Der Transistor Ti
Einstelleinrichtung ES durch, so daß die Freischaltung schaltet den Entladestromkreis des Kondensators C S
der Hauptverbindungsleitung HL nunmehr vollendet ein, in dem das Relais H betätigt wird, das mit seinem
ist Die Anordnung der Wicklung des Relais A in dem Kontakt /1 den Stromkreis zur Aufladung des Konden-Stromkreis
(4) hat den Zweck, daß dieses Relais auch sators C2 vorbereitet. Dieser kommt zustande, wer,η
dann erregbar ist, wenn sich der Kontakt b (etwa durch 40 in der Vermittlungsstelle der Schalter / zum zweiter eine
mechanische Erschütterung) in seiner Arbeits- mal betätigt wird. Nach dem erneuten öffnen die.v. ·,
stellung befindet, der Stromkreis (1) also nicht zustande Schalters wird der Transistor Tl in dem Stromkrc s
kommen würde. Die Relaiswicklung A ist ferner deshalb in dem Stromkreis (4) angeordnet, damit die (7) f C2, A3, 4, Basis-Emitter-Strecke {TI), -<
I Beiegungsschaltung BS rasch betätigt werden kann, 45
wenn die Hauptverbindungsleitung HL nicht zu einer in seinen leitenden Zustand gesteuert. In die<--:r.
schadhaften (oder unnötig belegten) Teilnehmerzweig- Stromkreis sperrt der Spannungsabfall an dem Gles■:'■>
leitung TL durchgekoppelt ist, wenn also von vorn- richter 4 die Basis-Emitter-Strecke des Transistors ' L
herein der Schalter /2 betätigt werden und eine genü- In dem durch den Transistor Tl eingeschalteten ! :.·(-
send große Spannung zur Überwindung der Z-Span- 50 ladestromkreis des Kondensators C2 werden die
nung der Z-Diode 8 aufgebaut werden kann. Die Relais A, B und Cerregt, und das Relais Hwird zurück-
gestrichelt eingezeichneten Z-Dioden 6 und 7 dienen gestellt, so daß die beiden Adern der Hauptverbin-
zur Begrenzung der Ladespannung der Kondensatoren dungsleitung HL nunmehr mit der Einstellrichtung ES
Cl bzw. C2. verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung für Fernmeldevermitt- als Steuerleitungen. Diese Umschaltung wird in aller
lungsanlagen mit bedienungslosen Unterämtern, 5 Regel durch Relaiskontakte vorgenommen, die die beiinsbesondere
für Vorfeldeinrichtungen in Fern- den Adern einer Hauptverbindungsleitung von der
' sprechwählanlagen, bei denen die die Unterämter Hauptverbindungsleitungen und Teilnehmerzweiglei-
bzw. Vorfeldeinrichtungen mit der übergeordneten tungen miteinander verbindenden Koppeleinrichtung
Vermittlungsstelle verbindenden Hauptverbin- abtrennen und an die gemeinsame Einstelleinrichtung
dungsleitungeu sowohl zur Übertragung von Fern- io anschalten. Diese Relais oder Umschaltemittel, die den
meldeinformationen als auch nach entsprechender einzelnen Hauptverbindungsleitungen fest zugeordnet
Umschaltung als Steuerleitungen dienen, wobei .sind, müssen über die beidenAdern eben dieser Hauptdiese
Umschaltung mittels den betreffenden Haupt- Verbindungsleitung von der übergeordneten Vermittverbindungsleitungen
zugeordneten Umschalte- lungsstelle her beeinflußbar sein, sie sind im allgemeimittein
durchführbar ist, die in einem zwischen 15 nen in einem zwischen diesen beiden Adern verlaufenderen
beiden Adern verlaufenden'Querzweig ange- den Querzweig angeordnet. Nun muß einerseits verordnet
sind, dadurch-gekennzeichnet, hindert sein, daß die Umschaitemiitel von den Ferndaß
wenigstens eines der einer jeden Hauptverbin- meldeinformationen beeinflußbar sind, wenn die bedungsleitung
(HL) zugeordneten Umschaltemittel treffende Hauptverbindungsleitung zu einer Teilneh-
(A, B bzw. H) von der elektrischen Energie eines »0 merzweigleiiung durchgekoppelt ist, andererseits darf
über die Hauptverbindungsleitung (HL) auflad- der Querzweig selbst keine nennenswerte Bedämpfung
baren, als örtliche Betriebsspannungsquelle dienen- dieser Fernmeldeinformationen verursachen. Zur Verden
Kondensators (Cl, C2) betätigbar ist, wobei hinderung dieser gegenseitigen Beeinflussung enthält
der Entladestromkreis dieses Kondensators (CI, der Querzweig stromrichtungsabhängige Schaltele-
Cl) in an sich bekannter Weise selbsttätig dadurch as mente (z. B. Gleichrichter), die so gepolt sind, daß sie
einschaltbar ist (mittels TX), daß die seinen Auflade- sich bei Anlegen der Mikrofonspeisespannung in ihrem
Stromkreis speisende äußere'Spannung gegenüber Sperrzustand befinden. Die Spannung zur Beeinflusder
Kondensatorspannung abgesenkt wird und daß sung der Umschaltemittel muß dann selbstverständlich
die Zeitkonstante des Aufladestromkreises derart die entgegengesetzte Polung der Mikrofonspeisespanbemessen
ist, daß die bei der übertragung von 30 nung haben. Im Rufzustand, d. h., wenn über die
Ruf wechselspannung zu einer durchgekoppelten Hauptverbindungsleitung und die mit ihr zusammen-Teilnehmerzweigleitung
(TL) während einer Perio- gekoppelte Teilnehmerzweigleitung Rufwechselspandendauer
in dem Kondensator speicherbare Energie nung zu der angeschlossenen Teilnehmerstelle überkleiner
ist als der Energiebedarf des genannten tragen werden soll, ist die Rufwechselspannung zwar
Umschaltemittels (A, B bzw. H). 35 ebenfalls der Gleichspannung der Amtsbatterie über-
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- lagert, ihre Amplitude übersteigt jedoch deren Wert
durch gekennzeichnet, daß das genannte Umschalte- beträchtlich, so daß auf der Hauptverbindungsleitung
mittel (z. B. A) ferner ebenso wie die übrigen, der- und damit an. dem erwähnten Querzweig vorübergeselben
Hauptverbindungsleitung zugeordneten Um- hend Spannungen auftreten, für die das genannte
schaltemittel (z. B. B) in einem Erregungsstrom- 40 stromiichtungsabhängige Schaltelement (z. B. Gleichkreis
betätigbar ist, in den eine Schwellwertdiode (8) richter) in Durchlaßrichtung gepolt ist. Um auch diese
zur Abriegelung der während des Rufzustandes auf Spannungsanteile von den Umschalteeinrichtungen
der Hauptverbindungsleitung auftretenden Span- fernzuhalten, ist es üblich, in den Querzweig ferner
nungsanteile, die die entgegengesetzte Polung der Schwellwertdioden (z. B. Z-Dioden) einzufügen, deren
Mikrofonspeisespannung haben, eingefügt ist. 45 Spannungsschwelle größer sein muß als diese von der
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- Rufwechselspannung verursachten Spannungsspitzen,
durch gekennzeichnet, daß das von der Energie des Diese allgemein gebräuchliche Einfügung von stromgenannten
Kondensators beeinflußbare Umschalte- richtungs- und aussteuerungsabhängigen Schaltelemenmittel
(H) als Hilfsschaltmittel dient, welches die ten ist jedoch mit Nachteilen behaftet: Die Steuerspan-Verbindung
zu der Hauptverbindungsleitungen 50 nung zur Beeinflussung der in dem Querzweig liegenden
(HL) und Teilnehmerzweigleitungen (7L) mitein- Umschaltemittel muß größer oder zumindest gleich
ander verbindenden Koppeleinrichtung (KE) auf- sein der Summe aus der Spannung zur Überwindung
trennt (mittels A) und einen Stromkreis vorbereitet, der erwähnten Spannungsschwelle und dem Spanin dem die Umschaltemittel (A, B) zur Bereitstel- nungsbedarf der Umschaltemittel selbst. Eine derart
!ung der beiden Adern (al, b\) der Hauptverbin- 55 hohe Spannung kann jedoch an dem Querzweig dann
dungsleitung (HL) als Steuerleitung betätigbar sind. nicht aufgebaut werden, wenn die in Frage stehende
Hauptverbindungsleitung zu einer Teilnehmerzweigleitung durchgekoppelt ist, die entweder durch das
Abheberr des Handapparates (unnütze Belegung) oder
60 durch Leitungsschaden einen sehr niederohmigen Schleifenwiderstand bildet. Eine Beeinflussung der
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Umschaltemittel, mit denen die »blockierte« Haupt-Fernmeldcvermittlungsanlagen
mit bedienungslosen Verbindungsleitung von der Koppeleinrichtung abge-Untcrämtern.
Sie bezieht sich insbesondere auf Vor- trennt und damit freigeschaltet werden könnte, ist dann
feldcinrichtungen (z. B. Wählsternschalter) in Fern- 65 wegen der Spannungsteilung zwischen dem Leitungssprcthwählanlagcn.
Bei derartigen Anordnungen die- widerstand der Hauptverbindungsleitung einerseits und
nen die Mauptvcrbindungsleitungcn, die die über- dem niederohmigen Schleifenwiderstand der durchgcordnctc
Vermittlungsstelle mit den Unterämtern b/.w. gekoppelten Teilnehmerzweigleitung andererseits ohne
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