DE1762661C - Mehrstufiges Koppelfeld mit elektronischen Koppelpunktkontakten - Google Patents
Mehrstufiges Koppelfeld mit elektronischen KoppelpunktkontaktenInfo
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Description
Batterie verbunden ist, so daß der in einem aufge- Drosselstrom überlagernder Begrenzerstrom über die
bauten Verbindungsweg eingespeiste Drosselstrom Begrenzerschaltung in die Einspeisezwischenleitung
auf der Einspeisezwischenleitung in Stromteile auf- eingespeist werden^
gezweigt ist, von denen jeder zu einem der mitein- Dies ermöglicht, daß schon während des Aufander verbundenen Koppelfeldanschlüsse fließt. Die 5 baues eines Verbindungsweges, nämlich sofort nach
Stromteile des Drosselstromes stellen jeweils den dem Markieren bzw. Leitendwerden der Koppel-Betriebsgleichstrom
dar, während sie in einem auf- punktkontakte, der Betriebsgleichstrom in einer
gebauten Verbindungsweg fließen. Stärke fließt, welche für den Verbleib der Koppel-
.Durch die Erfindung kann ein derartiges Koppel- punktkontakte in deren leitenden Zustand ausreicht,
feld nunmehr auch auf neue Weise betrieben werden io In diesem Falle kann wegen des sofortigen Auf-
und daher vorteilhafterweise besonders vielseitig tretens dss hierfür ausreichend starken Betriebsverwendet
werden. gleichstromes vorteilhafterweise die Dauer der Mar-
Die Erfindung betrifft also ein mehrstufiges kierung der Koppelpunktkontakte besonders kurz
Koppelfeld, dessen zwischen Koppelfeldanschlüssen gewählt werden. Würde nämlich der Betriebsgleichliegende Verbindungswege jeweils über eine Vorzugs- 15 shorn nicht sofort diese ausreichende Stärke aufweise
symmetrisch im Koppelfeld zwischen zwei weisen, dann müßte ja ά.·; Markierung der Koppel-Koppelpunktkontakten
liegende E'nspeisezwischen- punktkontakte so lange andauern, bis der über die
leitung führen, wobei letztere über eine Drossel mit Drossel eingespeiste, relativ langsam ansteigende
einer Batterie verbunden ist, so daß der in einem Betriebsgleichstrom den Haltestrom überschreitet
aufgebauten Verbindungsweg eingespeiste Drossel- ao Diese Vorteile sind auch dann gegeben, wenn die
strom auf der Einspeisezwischenleitung in Strom- oben erwähnte, mit der Begrenzerschaltung verbunteile
aufgezweigt ist, von denen jeder zu einem der dene Stromquelle ein Bestandteil der Batterie selbst
miteinander verbundenen Koppelfeldanschlüssc fließt, ist bzw. durch einen Abgriff an der Batterie gedessen
Koppelpunktkontakte einen den Haltestrom bildet ist.
überschreitenden Betriebsgleichstrom zu ihrem Ver- 35 Die Erfindung wird an Hand der Figuren näher
bleib im leitenden Zustand benötigen und in w-lchem erläutert.
Koppelfeld die Stromteile des Drosselstromes jeweils Fig. 1 zeigt einen Verbindungsweg durch ein
den Betriebsgleichstrom darstellen, während sie in erfindungsgemäß ausgestattetes Koppelfeld;
einem aufgebauten Verbindungsweg fließen. F i g. 2 und F i g. 3 zeieen spezielle Ausgestaltun-
Das Koppelfeld ist dadurch gekennzeichnet, daß 30 gen der Begrenzerschaltung.
an die Einspeisezwischenleitung jeweils eine Be- In F i g. 1 ist ein Verbindungsweg durch das mehrgrenzerschaltung
angeschlossen ist, die den Wert des stufige Koppelfeld gezeigt, welcher zwei Koppelfeld-Potentials
dieser Einspeisezwischenleitung auf einen anschlüsse K1, Kl miteinander verbindet. Es sind
solche.1 Bereich begrenzt, welcher zwischen zwei sich hier nur solche Koppalpunktkontakte dieses Koppelum
einen endlich großen Wert unterscheidenden 35 ftides gezeigt, welche zu dem Verbindungsweg
Grenzen liegt. zwischen diesen beiden Koppelfeldanschlüssen ge-
Die Erfindung ist von weittragender Bedeutung, hören. Die übrigen Koppelpunktkontakte sind nur
denn sie ermöglicht verschiedene Effekte. So er- durch Vielfachzeichen angedeutet,
möglicht sie. daß bei Ausfall der Batteriespannung Diese Koppelpunktkontakte, welche insbesondere Verbindungswege, welche bereits aufgebaut sind, 40 durch Vierschichtdioden oder Thyristoren gebildet nicht unterbrochen werden. In diesem Falle kann sein können, benötigen einen den Haltestrom übernämlich der Betriebsgleichstrom jeweils über die schreitenden Betriebsgleichstrom, um in dem leiten-Begrenzerschaltung statt über die Drossel in die Ein- den Zustand zu verbleiben. Anderenfalls würde Speisezwischenleitung eingespeist werden. Man hat der Verbindungsweg unterbrochen. Mit Hilfe der dabei nur zu beachten, daß jene Stromquelle, welche 45 Batterie U wird der Betriebsgleichstrom in die Einüber die Begrenzerschaltung gegebenenfalls den Be- spei?ezwischenleitung Z eingespeist, wenn der Vertriebsgleichstrom liefert, auch bei Ausfall der Batterie- bindungsweg zwischen den beiden Koppelfeldspannung ausreichend lange Zeit wirksam bleibt. anschlüssenKl, Kl aufgebaut ist. Diese Einspeise-Außerdem gestattet die Erfindung, daß die im Ver- Zwischenleitung liegt zwischen zwei benachbarten bindungsweg auftretenden Spannungen bzw. Ströme 50 Koppelpunktkontakten//1, Hl zentral im Koppelzulässige Werte nicht unter- oder übersrhreiten, falls feld, wobei die Batterie U mit dieser Einspeisedie Batteriespannung durch eine Störung auf einen zwischenieitung über eine Drossel L verbunden ist. unerwünscht großen Wert ansteigt bzw. kleinen Es führt hier also der zwischen den Koppelfeld-Wert absinkt. Es kann nun aber auch noch die anschlüssenXl, Kl liegende Verbindungsweg über Begrenzerschaltung in verschiedenster Weise dimen- 55 die zwischen zwei Koppelpunktkontakten Hl, Hl sioniert bzw. der Bereich des Potentialwertes in ver- liegende Einspeisezwischenleitung Z, wobei letztere schiedenster Weise festgelegt werden, und damit über die Drossel L mit der Batterie U verbunden ist, können jeweils besondere Vorteile erreicht werden. so daß der in dem aufgebauten Verbindungsweg
möglicht sie. daß bei Ausfall der Batteriespannung Diese Koppelpunktkontakte, welche insbesondere Verbindungswege, welche bereits aufgebaut sind, 40 durch Vierschichtdioden oder Thyristoren gebildet nicht unterbrochen werden. In diesem Falle kann sein können, benötigen einen den Haltestrom übernämlich der Betriebsgleichstrom jeweils über die schreitenden Betriebsgleichstrom, um in dem leiten-Begrenzerschaltung statt über die Drossel in die Ein- den Zustand zu verbleiben. Anderenfalls würde Speisezwischenleitung eingespeist werden. Man hat der Verbindungsweg unterbrochen. Mit Hilfe der dabei nur zu beachten, daß jene Stromquelle, welche 45 Batterie U wird der Betriebsgleichstrom in die Einüber die Begrenzerschaltung gegebenenfalls den Be- spei?ezwischenleitung Z eingespeist, wenn der Vertriebsgleichstrom liefert, auch bei Ausfall der Batterie- bindungsweg zwischen den beiden Koppelfeldspannung ausreichend lange Zeit wirksam bleibt. anschlüssenKl, Kl aufgebaut ist. Diese Einspeise-Außerdem gestattet die Erfindung, daß die im Ver- Zwischenleitung liegt zwischen zwei benachbarten bindungsweg auftretenden Spannungen bzw. Ströme 50 Koppelpunktkontakten//1, Hl zentral im Koppelzulässige Werte nicht unter- oder übersrhreiten, falls feld, wobei die Batterie U mit dieser Einspeisedie Batteriespannung durch eine Störung auf einen zwischenieitung über eine Drossel L verbunden ist. unerwünscht großen Wert ansteigt bzw. kleinen Es führt hier also der zwischen den Koppelfeld-Wert absinkt. Es kann nun aber auch noch die anschlüssenXl, Kl liegende Verbindungsweg über Begrenzerschaltung in verschiedenster Weise dimen- 55 die zwischen zwei Koppelpunktkontakten Hl, Hl sioniert bzw. der Bereich des Potentialwertes in ver- liegende Einspeisezwischenleitung Z, wobei letztere schiedenster Weise festgelegt werden, und damit über die Drossel L mit der Batterie U verbunden ist, können jeweils besondere Vorteile erreicht werden. so daß der in dem aufgebauten Verbindungsweg
Solche besonderen Vorteile werden gemäß einer eingespeiste Drosselstrom auf der Einspeisezwischen-WeiTerbildung
der Erfindung während des Aufbaues 60 leitung Z in Stromteile aufgezweigt ist, Jeder dieser
des Verbindungsweges erreicht, solange nämlich die Stromteile fließt zu einem der miteinander verBatterie
über die Drossel wegen deren Induktivität bundenen Koppelfeldanschlüsse Kl, Kl. Diese
zunächst nur einen mit der Zeit ansteigenden — Stromteile des Drosselstromes stellen jeweils den
wegen der Markierung durch die nunmehr in den Betriebsgleichstrom dar, solange sie in einem aufgeleitenden
Zustand gesteuerten Koppelpunktkontakte 65 bauten Verbindungsweg fließen,
fließenden — Drosselstrom in die Einspeisezwischen- ErhndungsgemäU ist an diese Einspeisezwischenleitung einspeist. Über die Begrenzerschaltung kann leitung Z eine Bcgrenzerschaltung D angeschlossen, nämlich während dieses Aufbaues ein sich dem welche den Wert des Potentials dieser Einspeise-
fließenden — Drosselstrom in die Einspeisezwischen- ErhndungsgemäU ist an diese Einspeisezwischenleitung einspeist. Über die Begrenzerschaltung kann leitung Z eine Bcgrenzerschaltung D angeschlossen, nämlich während dieses Aufbaues ein sich dem welche den Wert des Potentials dieser Einspeise-
Zwischenleitung Z auf einen Bereich begrenzt, welcher der Betriebsgleichstrom der bereits in den leitenden
zwischen zwei sich um einen endlich großen Wert Zustand gesteuerten Koppelpunktkontakte deren
unterscheidenden Grenzen liegt. Diese Begrenzer- Haltestrom nicht unterschreitet,
schaltung D kann z. B. gemäß F i g. 2 durch eine Wenn letzteren der Betriebsgleichstrom nicht
vorgespannte Zenerdiode oder gemäß F i g. 3 durch 5 wesentlich überschreitet, kann der über die Begrenzwai vorgespannte, antiparallel geschaltete Dioden zerschaltung D eingespeiste Begrenzerstrom besongebildet sein. Die gewählten Vorspannungen bzw. ders klein und von kürzerer Dauer sein, als wenn der
die Zenerspannung entsprechen dabei den beiden Betriebsgleichstrom während des Aufbaues des VerGrenzen des Bereiches, zwischen denen sich das bindungsweges wesentlich größer als der Haltestrom
Potential der Zwischenleitung Z ändern kann. Die io ist. Würde jedoch der Betriebsgleichstrom den Halte-Ersetzbarkeit der in F i g. 2 gezeigten, ein Potential in strom während des genannten Aufbaues wesentlich
einei.i vorgegebenen Bereich begrenzenden Begren- unterschreiten, dann müßte die Markierung entsprezerschaltung durch die in F i g. 3 gezeigte Begrenzer- chend lange andauern, wenn eine unerwünschte Verschaltung ist durch die deutsche Auslegcschrift bindungswegunterbrechung während des Aufbaues
1 176 708 bekannt und nicht von selbständiger Be- 15 des Verbindungsweges vermieden werden boll,
deutung. Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist eine Durch diese Begrenzerschaltung D kann, wie be- solche Dimensionierung der Begrenzerschaltung vorreits erwähnt, erreicht werden, daß bei Ausfall der gesehen, daß wenigstens eine der Grenzen des Be-Batteriespannung über die Begrenzerschaltung D der reiches so festgesetzt ist, daß bei Änderungen des die
Betriebsgleichstrom für die Koppelpunktkontakte in ao Drossel durchfließenden Drosselstromes bzw. bei Andie Einspeisezwischenleitung Z eingespeist wird. Wie derung der über der Drossel liegenden Spannungen
schon erwähnt, kann mit Hilfe der Begrenzerschal- verhindert wird, daß nichtleitende, nicht markierte
tungD auch erreicht werden, daß bei einem relativ Koppeipunktkontakte in den leitenden Zustand gelangsamen Anstieg des die Drossel L durchfließenden steuert werden.
Drosselstromes ein über die Begrenzerschaltung D
»5 Es kann also das Auftreten von Fehlverbindungen
während eines Verbindungsaufbaues eingespeister Be- verhindert werden. Es kann außerdem verhindert
grenzerstrom bewirkt, daß die Stärke des Betriebs- werden, daß bei I Unterbrechung eines Verbindungsgleichstromes, welcher durch die wegen der Markie- weges soeben in den nichtleitenden Zustand gerung in den leitenden Zustand gesteuerten Koppel- steuerte Koppelpunktkontakte sofort wieder in den
punktkontakte fließt, ausreicht, daß diese Koppel- 30 leitenden Zustand gesteuert werden, wodurch eine
punktkontakte im leitenden Zustand verbleiben. Die sichere Unterbrechung des Verbindungsweges erreicht
Begrenzerschaltung D speist hier also zumindest so wird.
lange einen Beitrag zu diesem Betriebsgleichstrom Bekanntlich bezeichnet man jene Eigenschaft der
in die Zwischenleitung Z ein, als die Drossel L noch Halbleiter als Rate-Effekt, daß sie dann, wenn sie mit
nicht den ganzen Betriebsgleichstrom allein zu lie- 35 sehr rasch ansteigenden Spannungsimpulsen beauf-
fern vermag, der zum Verbleib der Koppelpunktkon- schlagt werden, schon bei geringeren Spannungen in
takte nötig ist. Dies ist von besonderer Bedeutung den leitenden Zustand gesteuert werden, als wenn sie
dann, wenn ein Verbindungsweg sehr rasch aufzu- mit langsamer ansteigenden Impulsen beaufschlagt
bauen ist bzw. wenn die Dauer der Markierung be- werden. Vorteilhafterweise läßt sich die Begrenzer-
sonders kurz gemacht werden soll. 40 schaltung auch so dimensionieren, daß der Bereich
Von ganz besonderer Bedeutung ist dies dann, des Potentials der Einspeisezwischenleitung auch so
wenn der Verbindungsweg schrittweise aufgebaut eng begrenzt ist, daß nichtleitend als Koppelpunktwird, indem zunächst nur der erste Teil des Verbin- kontakte dienende Halbleiter auch nicht wegen des
dungsweges aufgebaut wird, welcher zwischen dem Rate-Effektes nicht in den leitenden ZucUfld ge-Koppelfeldanschluß Kl und der EinspeisezwLchen- 45 steuert werden. Das heißt, sie werden selbst dann
leitung Z liegt, und erst anschließend der zweite Teil nichtleitend, wenn sich das an der Einspeisezwides Verbindungsweges aufgebaut wird, welcher zwi- schenleitung Z liegende Potential so rasch ändert, daß
sehen dem Koppelfeldanschluß Kl und der Ein- ohne eine solche Potentialbegrenzung Koppelpunktspeisezwischenleitung Z liegt. Beim Aufbau dieses kontakte wegen des Rate-Effektes in den leitenden
zweiten Teiles des Verbindungsweges tritt nämlich 50 Zustand gesteuert wurden. Dies ist von ganz besonwegen des durch den nunmehr leitenden Koppel- derer Bedeutung dann, wenn wegen eines sehr
punktkontakt Hl fließenden Betriebsgleichstromes raschen Aufbaues eines Verbindungsweges bzw.
und wegen der Induktivität der Spule L eine plötz- wegen einer sehr raschen Unterbrechung eines Verliehe, starke Änderung des durch den ersten Teil des bindungsweges sehr rasche Andeningen des an der
Verbindungsweges fließenden Betriebsgleichstromes 55 Einspeisezwischenleitung liegenden Potentials aufauf, so daß der erste Teil des Verbindungsweges, treten.
falls die Markierung seiner Koppelpunktkontakte be- Bei einer Weiterbildung ist durch die Dimensio-
reits beendet ist, wegen der Absenkung des Betriebs- niening der Begrenzerschaltung wenigstens eine der
gleichstromes wieder unterbrochen werden könnte, Grenzen des Bereiches so festgesetzt, daß der bei
falls keine Begrenzerschaltung D vorgesehen wäre. 60 Überlagerung eines zwischen denKoppelfeldanschlüs-
Um zu erreichen, daß die Stärke des Betriebs- sen fließenden Nutzwechselstromes mit dem Betriebsgleichstromes ausreicht, um die Koppelpunktkon- gleichstrom sich ergebende Gesamtstrom in jenem
takte im leitenden Zustand zu halten, ist es vorteil- Teil des Verbindungsweges den Haltestrom nicht unhafterweise bereits ausreichend, eine solche Dirnen- terschreitet, welcher zwischen der Einspeisezwischensionierung der Begrenzerschaltung vorzusehen, daß 65 leitung Z und dem den Nutzwechselstrom empfangemäß einer Ausbildung der Erfindung die betref- genden Koppelfeldanschluß liegt,
fendc eine Grenze des Bereiches so festgesetzt ist, Auf diese Weise kann vorteilhafterweise verhindert
daß während des Aufbaues des Verbindungsweges werden, daß in dem genannten Teil des Verbindungs-
weges die Koppelpunktkontakte unbeabsichtigterwcisc
in tf ;n nichtleitenden Zustand gesteuert werden, wodurch hier eine unbeabsichtigte Unterbrechung
des Verbindungsweges wegen zu hoher Nutzwechselströme verhindert wird.
Bei einer Weiterbildung ist schließlich vorgesehen, daß bei jedem Koppelfeldanschluß eine Diode angeschlossen
ist, welche die bei dem betreffenden Koppclfcldanschlüssen auftretenden Potentiale so begrenzt
und damit den bei überlagerung des Nutzwechsclstromes
mit dem Bctricbsgleichstrom sich ergebenden Gesamtstrom ebenfalls so begrenzt, daß
der letztere in jenem Teil des Verbindungsweges den Haltestrom nicht unterschreitet, welcher zwischen der
Einspeisczwischenleitung und dem den Nutzwechsclstrom sendenden Koppelfeldanschluß liegt.
Diese Dioden begrenzen also in bekannter Weise Wcchsclstromspitzen bzw. Wechselspannungsspitzen
mit einer dem Betriebsgleichstrom entgegenwirkenden Polarität bezüglich jenes Teils des Verbindungsweges,
weicher zwischen der Zwischcnleitung Z und dem den Nutzwechselstrom sendenden Koppclfeldanschluß
liegt. Diese Dioden Dl, Dl verhindern also eine unbeabsichtigte Unterbrechung eines aufgebauten
Verbindungsweges durch zu hohe Spannungsspitzen bzw. zu hoher Stromspitzen bestimmter
Polarität in jenem Teil des Verbindungsweges, der zwischen dem denNutzwechsclstrom sendenden Koppelfeldanschluß
und der Einspeisezwischenleitung liegt.
Wcchselstromspitzen bzw. Wecbsclspannungsspitzen mit der entgegengesetzten Polarität, welche zu
einer unbeabsichtigten Unterbrechung des anderen Teiles des Verbindungsweges führen könnten, weleher
zwischen dem den Nutzwechselstrom empfangenden Koppclfcldanschluß und der Einspeisczwischenleitung
liegt, können, wie oben bereits angegeben, schon durch die Bcgrenzcrschaltung begrenzt
werden. Fließt nämlich zwischen beiden Koppelfcldanschlüssen ein Nutzwechsclstrom bestimmter
Größe und fließt von der Einspeisezwischenleitung zu den Koppclfeldanschlüsscn jeweils ein Bctricbsgleichstrom
bestimmter Größe, dann überlagern sich diese Ströme so, daß der in dem einen Teil des Vcr-
»5 bindungswegcs fließende Gesamtstrom kleiner als der
dort fließende Betriebsgleichstrom ist, während der in dem anderen Toj| des Verbindungsweges fließende
Gesamtstrom groiScr als der dort fließende Betriebsgleichslrom
ist. Ist der Nutzstrom also ein Nutz-
ao wechselstrom, dann besteht ohne Begrenzung dcr
Wcchselstromspitzen bzw. Wcchselspannungsspitzen an sich die Gefahr, daß abwechselnd in dem einen
Teil und in dem anderen Teil des Verbindungsweges der Gesamtstrom den Haltestrom unterschreitet und
damit unerwünschterweise den Verbindungsweg un-• terbricht. Wie oben angegeben, kann daher vorteilhafterweise
durch die zuletzt genannte Weiterbildung der Erfindung verhindert werden, daß abwechselnd
in jedem der beiden Verbindungswegteile der Bc-
31· tricbsglcichstrom den Haltestrom unterschreitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Mehrstufiges Koppelfeld, dessen zwischen Koppelfeldanschlüssen liegende Verbindungswege
jeweils über eine vorzugsweise symmetrisch im Koppelfeld zwischen zwei Koppelpunktkontakten
liegende Einspeisezwischenleitung führen, wobei
* letztere über eine Drossel mit einer Batterie verbunden ist, so daß der in einem aufgebauten Verbindungsweg
eingespeiste Drosselstrom auf der Einspeisezwischenleitung in Stromteile auf gezweigt
ist, von denen Jeder zu einem der miteinander verbundenen Koppelfeldanschlüsse fließt, dessen
Koppelpunktkontakte einen den Haltestrom überschreitenden Betriebsgleichstrom zu ihrem Verbleib
im leitenden Zustand benötigen und in welchem Koppelfeld die Stromteile des Drosselstromes jeweils den Betriebsgleichstrom darstellen,
während sie in einem aufgebauten Verbindungsweg fließen, dadurch gekennzeichnet,
daß an die Einspeisezwischenleitung (Z) jeweils eine Begrenzerschaltung (D) angeschlossen ist, die
den Wert des Potentials dieser Zwischenleitung auf einen solchen Bereich begrenzt, welcher zwischen
zwei „ich um einen endlich großen Wert unterscheidenden Grenzen ><egt.
2. Koppelfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits während des Aufbaues
des Verbindungsweges die Batterie (U) über die Drossel (L) einen ansteigenden — durch
die nunmehr in den leitenden Zustand gesteuerten Koppelpunktkontakte (Hl, Hl) fließenden —
Drosselstrom in die Einspeisezwischenleitung (Z) einspeist und daß andererseits während des erwähnten
Aufbaues ein sich dem Drosselstrom überlagernder Begrenzerstrom über die Begrenzerschaltung
(D) in die Einspeisezwischenleitung (Z) eingespeist wird.
3. Koppelfeld nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst nur ein erster, zwischen
dem einen Koppelfeldanschluß (K 1) und der Einspeisezwischenleitung (Z) liegender Teil
des Verbindungsweges aufgebaut wird und anschließend ein zweiter, zwischen dem anderen
Koppelfeldanschluß (K 2) und der Einspeisezwischenleitung (Z) liegender Teil des Verbindungsweges
aufgebaut wird.
4. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die betreffende
eine Grenze des Bereiches so festgesetzt ist, daß während des Aufbaues des Verbindungsweges
der Betriebsgleichstrom der bereits in den leitenden Zustand gesteuerten Koppelpunktkontakte
deren Haltestrom nicht unterschreitet.
5. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine der Grenzen des Bereiches so festgesetzt ist, daß bei Änderung des die Drossel (L)
durchfließenden Drossel stromes bzw. daß bei Änderung der über der Drossel (L) liegenden
Spannung verhindert wird, daß nichtleitende, nicht markierte Koppelpunktkontakte (Wl, Hl)
in den leitenden Zustand gesteuert werden.
6. Koppelfeld nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bereich des Potentials der Einspeisezwischenleitung so eng begrenzt ist, daß
nichtleitende, als Koppelpunktkontakte (Hl, HZ)
dienende Halbleiter auch nicht wegen des Rate-Effektes in den leitenden Zustand gesteuert,
werden.
7. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine der Grenzen des Bereiches so festgesetzt ist, daß der bei Überlagerung eines
zwischen den Koppelfeldanschlüssen (Kl, Kl) fließenden Nutitvechselstromes mit dem Betriebsgleichstrom sich ergebende Gesamtstrom in
jenem Teil des Verbindungsweges den Haltestrom nicht unterschreitet, welcher zwischen der
Einspeisezwischenleitung (Z) und dem den Nutzwechselstrom empfangenden Koppelfeldanschluß
(Kl, Kl) liegt.
8. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem
Koppelfeldanschluß (Kl, Kl) eine Diode (Dl, D 2) angeschlossen ist, welche die bei dem
betreffenden Koppelfeldanschluß (Kl, Kl) auftretenden Potentiale so begrenzt und damit den
bei Überlagerung des Nutzwechselstromes mit dem Betriebsgleichstrom sich ergebenden Gesamtstrom
ebenfalls so begrenzt, daß der letztere in jenem Teil des Verbindungsweges den Haltestrom
nicht unterschreitet, welcher zwischen der Einspeisezwischenleitung (Z) und dem den Nutzwechselstrom
sendenden Koppelfeldanschluß (K i, Kl) liegt.
9. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Begrenzerschaltung (D) durch eine vorgespannte Zenerdiode gebildet ist (F' f. 2).
10. Koppelfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzerschaltung
(D) durch zwei vorgespannte, antiparallelgeschaltete Dioden gebildet ist (F i g. 3).
Es sind elektronische Koppelpunktkontakte bekannt, die einen bestimmten Betriebsgleichstrom
benötigen, um im leitenden Zustand zu verbleiben. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn die Koppelpunktkontakte
durch Halbleiter wie Vierschichtdioden oder Thyristoren gebildet sind. Unterschreitet näm-
Hch der durch einen solchen Koppelpunktkontakt fließende Strom einen bestimmten Mindestwert, genannt
Haltestrom, dann kippt dieser Koppelpunktkontakt von seinem leitenden Zustand in den sperrenden
Zustand.
Es ist bereits ein mehrstufiges Koppelfeld mit Koppelpunktkontakten bekannt, die, wenn über sie
ein Verbindungsweg aufgebaut ist, wegen eines im Verbindungsweg auftretenden Wechselstromes einen
den Haltestrom überschreitenden Betriebsgleichstrom zu ihrem Verbleib im leitenden Zustand benötigen,
siehe USA.-Patentschrift 2 951125, Fig. 3. Bei diesem
Koppelfeld führen zwischen Koppelfeldanschlüssen liegende Verbindungswege jeweils über eine vorzugsweise
symmetrisch im Koppelfeld zwischen zwei Koppelpunktkontakten liegende, eine Verbindung
zwischen diesen Koppelpunktkontakten darstellende Einspeisezwischenleitung, wobei diese Einspeisezwischenleitung
jeweils über eine Drossel mit einer
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006034754B4 (de) * | 2005-07-25 | 2009-05-20 | Samsung Electronics Co., Ltd., Suwon | Vorrichtung und Verfahren zum Testen eines Halbleiterbauelements und Eye-Mask-Generator |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006034754B4 (de) * | 2005-07-25 | 2009-05-20 | Samsung Electronics Co., Ltd., Suwon | Vorrichtung und Verfahren zum Testen eines Halbleiterbauelements und Eye-Mask-Generator |
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