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DE1762661C - Mehrstufiges Koppelfeld mit elektronischen Koppelpunktkontakten - Google Patents

Mehrstufiges Koppelfeld mit elektronischen Koppelpunktkontakten

Info

Publication number
DE1762661C
DE1762661C DE1762661C DE 1762661 C DE1762661 C DE 1762661C DE 1762661 C DE1762661 C DE 1762661C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
feed line
connection
coupling
connection path
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dipl.-Ing. 8000 Münhen Höhne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

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Description

Batterie verbunden ist, so daß der in einem aufge- Drosselstrom überlagernder Begrenzerstrom über die
bauten Verbindungsweg eingespeiste Drosselstrom Begrenzerschaltung in die Einspeisezwischenleitung
auf der Einspeisezwischenleitung in Stromteile auf- eingespeist werden^
gezweigt ist, von denen jeder zu einem der mitein- Dies ermöglicht, daß schon während des Aufander verbundenen Koppelfeldanschlüsse fließt. Die 5 baues eines Verbindungsweges, nämlich sofort nach Stromteile des Drosselstromes stellen jeweils den dem Markieren bzw. Leitendwerden der Koppel-Betriebsgleichstrom dar, während sie in einem auf- punktkontakte, der Betriebsgleichstrom in einer gebauten Verbindungsweg fließen. Stärke fließt, welche für den Verbleib der Koppel-
.Durch die Erfindung kann ein derartiges Koppel- punktkontakte in deren leitenden Zustand ausreicht, feld nunmehr auch auf neue Weise betrieben werden io In diesem Falle kann wegen des sofortigen Auf- und daher vorteilhafterweise besonders vielseitig tretens dss hierfür ausreichend starken Betriebsverwendet werden. gleichstromes vorteilhafterweise die Dauer der Mar-
Die Erfindung betrifft also ein mehrstufiges kierung der Koppelpunktkontakte besonders kurz Koppelfeld, dessen zwischen Koppelfeldanschlüssen gewählt werden. Würde nämlich der Betriebsgleichliegende Verbindungswege jeweils über eine Vorzugs- 15 shorn nicht sofort diese ausreichende Stärke aufweise symmetrisch im Koppelfeld zwischen zwei weisen, dann müßte ja ά.·; Markierung der Koppel-Koppelpunktkontakten liegende E'nspeisezwischen- punktkontakte so lange andauern, bis der über die leitung führen, wobei letztere über eine Drossel mit Drossel eingespeiste, relativ langsam ansteigende einer Batterie verbunden ist, so daß der in einem Betriebsgleichstrom den Haltestrom überschreitet aufgebauten Verbindungsweg eingespeiste Drossel- ao Diese Vorteile sind auch dann gegeben, wenn die strom auf der Einspeisezwischenleitung in Strom- oben erwähnte, mit der Begrenzerschaltung verbunteile aufgezweigt ist, von denen jeder zu einem der dene Stromquelle ein Bestandteil der Batterie selbst miteinander verbundenen Koppelfeldanschlüssc fließt, ist bzw. durch einen Abgriff an der Batterie gedessen Koppelpunktkontakte einen den Haltestrom bildet ist.
überschreitenden Betriebsgleichstrom zu ihrem Ver- 35 Die Erfindung wird an Hand der Figuren näher
bleib im leitenden Zustand benötigen und in w-lchem erläutert.
Koppelfeld die Stromteile des Drosselstromes jeweils Fig. 1 zeigt einen Verbindungsweg durch ein
den Betriebsgleichstrom darstellen, während sie in erfindungsgemäß ausgestattetes Koppelfeld;
einem aufgebauten Verbindungsweg fließen. F i g. 2 und F i g. 3 zeieen spezielle Ausgestaltun-
Das Koppelfeld ist dadurch gekennzeichnet, daß 30 gen der Begrenzerschaltung.
an die Einspeisezwischenleitung jeweils eine Be- In F i g. 1 ist ein Verbindungsweg durch das mehrgrenzerschaltung angeschlossen ist, die den Wert des stufige Koppelfeld gezeigt, welcher zwei Koppelfeld-Potentials dieser Einspeisezwischenleitung auf einen anschlüsse K1, Kl miteinander verbindet. Es sind solche.1 Bereich begrenzt, welcher zwischen zwei sich hier nur solche Koppalpunktkontakte dieses Koppelum einen endlich großen Wert unterscheidenden 35 ftides gezeigt, welche zu dem Verbindungsweg Grenzen liegt. zwischen diesen beiden Koppelfeldanschlüssen ge-
Die Erfindung ist von weittragender Bedeutung, hören. Die übrigen Koppelpunktkontakte sind nur denn sie ermöglicht verschiedene Effekte. So er- durch Vielfachzeichen angedeutet,
möglicht sie. daß bei Ausfall der Batteriespannung Diese Koppelpunktkontakte, welche insbesondere Verbindungswege, welche bereits aufgebaut sind, 40 durch Vierschichtdioden oder Thyristoren gebildet nicht unterbrochen werden. In diesem Falle kann sein können, benötigen einen den Haltestrom übernämlich der Betriebsgleichstrom jeweils über die schreitenden Betriebsgleichstrom, um in dem leiten-Begrenzerschaltung statt über die Drossel in die Ein- den Zustand zu verbleiben. Anderenfalls würde Speisezwischenleitung eingespeist werden. Man hat der Verbindungsweg unterbrochen. Mit Hilfe der dabei nur zu beachten, daß jene Stromquelle, welche 45 Batterie U wird der Betriebsgleichstrom in die Einüber die Begrenzerschaltung gegebenenfalls den Be- spei?ezwischenleitung Z eingespeist, wenn der Vertriebsgleichstrom liefert, auch bei Ausfall der Batterie- bindungsweg zwischen den beiden Koppelfeldspannung ausreichend lange Zeit wirksam bleibt. anschlüssenKl, Kl aufgebaut ist. Diese Einspeise-Außerdem gestattet die Erfindung, daß die im Ver- Zwischenleitung liegt zwischen zwei benachbarten bindungsweg auftretenden Spannungen bzw. Ströme 50 Koppelpunktkontakten//1, Hl zentral im Koppelzulässige Werte nicht unter- oder übersrhreiten, falls feld, wobei die Batterie U mit dieser Einspeisedie Batteriespannung durch eine Störung auf einen zwischenieitung über eine Drossel L verbunden ist. unerwünscht großen Wert ansteigt bzw. kleinen Es führt hier also der zwischen den Koppelfeld-Wert absinkt. Es kann nun aber auch noch die anschlüssenXl, Kl liegende Verbindungsweg über Begrenzerschaltung in verschiedenster Weise dimen- 55 die zwischen zwei Koppelpunktkontakten Hl, Hl sioniert bzw. der Bereich des Potentialwertes in ver- liegende Einspeisezwischenleitung Z, wobei letztere schiedenster Weise festgelegt werden, und damit über die Drossel L mit der Batterie U verbunden ist, können jeweils besondere Vorteile erreicht werden. so daß der in dem aufgebauten Verbindungsweg
Solche besonderen Vorteile werden gemäß einer eingespeiste Drosselstrom auf der Einspeisezwischen-WeiTerbildung der Erfindung während des Aufbaues 60 leitung Z in Stromteile aufgezweigt ist, Jeder dieser des Verbindungsweges erreicht, solange nämlich die Stromteile fließt zu einem der miteinander verBatterie über die Drossel wegen deren Induktivität bundenen Koppelfeldanschlüsse Kl, Kl. Diese zunächst nur einen mit der Zeit ansteigenden — Stromteile des Drosselstromes stellen jeweils den wegen der Markierung durch die nunmehr in den Betriebsgleichstrom dar, solange sie in einem aufgeleitenden Zustand gesteuerten Koppelpunktkontakte 65 bauten Verbindungsweg fließen,
fließenden — Drosselstrom in die Einspeisezwischen- ErhndungsgemäU ist an diese Einspeisezwischenleitung einspeist. Über die Begrenzerschaltung kann leitung Z eine Bcgrenzerschaltung D angeschlossen, nämlich während dieses Aufbaues ein sich dem welche den Wert des Potentials dieser Einspeise-
Zwischenleitung Z auf einen Bereich begrenzt, welcher der Betriebsgleichstrom der bereits in den leitenden zwischen zwei sich um einen endlich großen Wert Zustand gesteuerten Koppelpunktkontakte deren unterscheidenden Grenzen liegt. Diese Begrenzer- Haltestrom nicht unterschreitet, schaltung D kann z. B. gemäß F i g. 2 durch eine Wenn letzteren der Betriebsgleichstrom nicht vorgespannte Zenerdiode oder gemäß F i g. 3 durch 5 wesentlich überschreitet, kann der über die Begrenzwai vorgespannte, antiparallel geschaltete Dioden zerschaltung D eingespeiste Begrenzerstrom besongebildet sein. Die gewählten Vorspannungen bzw. ders klein und von kürzerer Dauer sein, als wenn der die Zenerspannung entsprechen dabei den beiden Betriebsgleichstrom während des Aufbaues des VerGrenzen des Bereiches, zwischen denen sich das bindungsweges wesentlich größer als der Haltestrom Potential der Zwischenleitung Z ändern kann. Die io ist. Würde jedoch der Betriebsgleichstrom den Halte-Ersetzbarkeit der in F i g. 2 gezeigten, ein Potential in strom während des genannten Aufbaues wesentlich einei.i vorgegebenen Bereich begrenzenden Begren- unterschreiten, dann müßte die Markierung entsprezerschaltung durch die in F i g. 3 gezeigte Begrenzer- chend lange andauern, wenn eine unerwünschte Verschaltung ist durch die deutsche Auslegcschrift bindungswegunterbrechung während des Aufbaues 1 176 708 bekannt und nicht von selbständiger Be- 15 des Verbindungsweges vermieden werden boll, deutung. Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist eine Durch diese Begrenzerschaltung D kann, wie be- solche Dimensionierung der Begrenzerschaltung vorreits erwähnt, erreicht werden, daß bei Ausfall der gesehen, daß wenigstens eine der Grenzen des Be-Batteriespannung über die Begrenzerschaltung D der reiches so festgesetzt ist, daß bei Änderungen des die Betriebsgleichstrom für die Koppelpunktkontakte in ao Drossel durchfließenden Drosselstromes bzw. bei Andie Einspeisezwischenleitung Z eingespeist wird. Wie derung der über der Drossel liegenden Spannungen schon erwähnt, kann mit Hilfe der Begrenzerschal- verhindert wird, daß nichtleitende, nicht markierte tungD auch erreicht werden, daß bei einem relativ Koppeipunktkontakte in den leitenden Zustand gelangsamen Anstieg des die Drossel L durchfließenden steuert werden.
Drosselstromes ein über die Begrenzerschaltung D »5 Es kann also das Auftreten von Fehlverbindungen während eines Verbindungsaufbaues eingespeister Be- verhindert werden. Es kann außerdem verhindert grenzerstrom bewirkt, daß die Stärke des Betriebs- werden, daß bei I Unterbrechung eines Verbindungsgleichstromes, welcher durch die wegen der Markie- weges soeben in den nichtleitenden Zustand gerung in den leitenden Zustand gesteuerten Koppel- steuerte Koppelpunktkontakte sofort wieder in den punktkontakte fließt, ausreicht, daß diese Koppel- 30 leitenden Zustand gesteuert werden, wodurch eine punktkontakte im leitenden Zustand verbleiben. Die sichere Unterbrechung des Verbindungsweges erreicht Begrenzerschaltung D speist hier also zumindest so wird.
lange einen Beitrag zu diesem Betriebsgleichstrom Bekanntlich bezeichnet man jene Eigenschaft der
in die Zwischenleitung Z ein, als die Drossel L noch Halbleiter als Rate-Effekt, daß sie dann, wenn sie mit
nicht den ganzen Betriebsgleichstrom allein zu lie- 35 sehr rasch ansteigenden Spannungsimpulsen beauf-
fern vermag, der zum Verbleib der Koppelpunktkon- schlagt werden, schon bei geringeren Spannungen in
takte nötig ist. Dies ist von besonderer Bedeutung den leitenden Zustand gesteuert werden, als wenn sie
dann, wenn ein Verbindungsweg sehr rasch aufzu- mit langsamer ansteigenden Impulsen beaufschlagt
bauen ist bzw. wenn die Dauer der Markierung be- werden. Vorteilhafterweise läßt sich die Begrenzer-
sonders kurz gemacht werden soll. 40 schaltung auch so dimensionieren, daß der Bereich
Von ganz besonderer Bedeutung ist dies dann, des Potentials der Einspeisezwischenleitung auch so wenn der Verbindungsweg schrittweise aufgebaut eng begrenzt ist, daß nichtleitend als Koppelpunktwird, indem zunächst nur der erste Teil des Verbin- kontakte dienende Halbleiter auch nicht wegen des dungsweges aufgebaut wird, welcher zwischen dem Rate-Effektes nicht in den leitenden ZucUfld ge-Koppelfeldanschluß Kl und der EinspeisezwLchen- 45 steuert werden. Das heißt, sie werden selbst dann leitung Z liegt, und erst anschließend der zweite Teil nichtleitend, wenn sich das an der Einspeisezwides Verbindungsweges aufgebaut wird, welcher zwi- schenleitung Z liegende Potential so rasch ändert, daß sehen dem Koppelfeldanschluß Kl und der Ein- ohne eine solche Potentialbegrenzung Koppelpunktspeisezwischenleitung Z liegt. Beim Aufbau dieses kontakte wegen des Rate-Effektes in den leitenden zweiten Teiles des Verbindungsweges tritt nämlich 50 Zustand gesteuert wurden. Dies ist von ganz besonwegen des durch den nunmehr leitenden Koppel- derer Bedeutung dann, wenn wegen eines sehr punktkontakt Hl fließenden Betriebsgleichstromes raschen Aufbaues eines Verbindungsweges bzw. und wegen der Induktivität der Spule L eine plötz- wegen einer sehr raschen Unterbrechung eines Verliehe, starke Änderung des durch den ersten Teil des bindungsweges sehr rasche Andeningen des an der Verbindungsweges fließenden Betriebsgleichstromes 55 Einspeisezwischenleitung liegenden Potentials aufauf, so daß der erste Teil des Verbindungsweges, treten.
falls die Markierung seiner Koppelpunktkontakte be- Bei einer Weiterbildung ist durch die Dimensio-
reits beendet ist, wegen der Absenkung des Betriebs- niening der Begrenzerschaltung wenigstens eine der
gleichstromes wieder unterbrochen werden könnte, Grenzen des Bereiches so festgesetzt, daß der bei
falls keine Begrenzerschaltung D vorgesehen wäre. 60 Überlagerung eines zwischen denKoppelfeldanschlüs-
Um zu erreichen, daß die Stärke des Betriebs- sen fließenden Nutzwechselstromes mit dem Betriebsgleichstromes ausreicht, um die Koppelpunktkon- gleichstrom sich ergebende Gesamtstrom in jenem takte im leitenden Zustand zu halten, ist es vorteil- Teil des Verbindungsweges den Haltestrom nicht unhafterweise bereits ausreichend, eine solche Dirnen- terschreitet, welcher zwischen der Einspeisezwischensionierung der Begrenzerschaltung vorzusehen, daß 65 leitung Z und dem den Nutzwechselstrom empfangemäß einer Ausbildung der Erfindung die betref- genden Koppelfeldanschluß liegt, fendc eine Grenze des Bereiches so festgesetzt ist, Auf diese Weise kann vorteilhafterweise verhindert daß während des Aufbaues des Verbindungsweges werden, daß in dem genannten Teil des Verbindungs-
weges die Koppelpunktkontakte unbeabsichtigterwcisc in tf ;n nichtleitenden Zustand gesteuert werden, wodurch hier eine unbeabsichtigte Unterbrechung des Verbindungsweges wegen zu hoher Nutzwechselströme verhindert wird.
Bei einer Weiterbildung ist schließlich vorgesehen, daß bei jedem Koppelfeldanschluß eine Diode angeschlossen ist, welche die bei dem betreffenden Koppclfcldanschlüssen auftretenden Potentiale so begrenzt und damit den bei überlagerung des Nutzwechsclstromes mit dem Bctricbsgleichstrom sich ergebenden Gesamtstrom ebenfalls so begrenzt, daß der letztere in jenem Teil des Verbindungsweges den Haltestrom nicht unterschreitet, welcher zwischen der Einspeisczwischenleitung und dem den Nutzwechsclstrom sendenden Koppelfeldanschluß liegt.
Diese Dioden begrenzen also in bekannter Weise Wcchsclstromspitzen bzw. Wechselspannungsspitzen mit einer dem Betriebsgleichstrom entgegenwirkenden Polarität bezüglich jenes Teils des Verbindungsweges, weicher zwischen der Zwischcnleitung Z und dem den Nutzwechselstrom sendenden Koppclfeldanschluß liegt. Diese Dioden Dl, Dl verhindern also eine unbeabsichtigte Unterbrechung eines aufgebauten Verbindungsweges durch zu hohe Spannungsspitzen bzw. zu hoher Stromspitzen bestimmter Polarität in jenem Teil des Verbindungsweges, der zwischen dem denNutzwechsclstrom sendenden Koppelfeldanschluß und der Einspeisezwischenleitung liegt.
Wcchselstromspitzen bzw. Wecbsclspannungsspitzen mit der entgegengesetzten Polarität, welche zu einer unbeabsichtigten Unterbrechung des anderen Teiles des Verbindungsweges führen könnten, weleher zwischen dem den Nutzwechselstrom empfangenden Koppclfcldanschluß und der Einspeisczwischenleitung liegt, können, wie oben bereits angegeben, schon durch die Bcgrenzcrschaltung begrenzt werden. Fließt nämlich zwischen beiden Koppelfcldanschlüssen ein Nutzwechsclstrom bestimmter Größe und fließt von der Einspeisezwischenleitung zu den Koppclfeldanschlüsscn jeweils ein Bctricbsgleichstrom bestimmter Größe, dann überlagern sich diese Ströme so, daß der in dem einen Teil des Vcr-
»5 bindungswegcs fließende Gesamtstrom kleiner als der dort fließende Betriebsgleichstrom ist, während der in dem anderen Toj| des Verbindungsweges fließende Gesamtstrom groiScr als der dort fließende Betriebsgleichslrom ist. Ist der Nutzstrom also ein Nutz-
ao wechselstrom, dann besteht ohne Begrenzung dcr Wcchselstromspitzen bzw. Wcchselspannungsspitzen an sich die Gefahr, daß abwechselnd in dem einen Teil und in dem anderen Teil des Verbindungsweges der Gesamtstrom den Haltestrom unterschreitet und damit unerwünschterweise den Verbindungsweg un-• terbricht. Wie oben angegeben, kann daher vorteilhafterweise durch die zuletzt genannte Weiterbildung der Erfindung verhindert werden, daß abwechselnd in jedem der beiden Verbindungswegteile der Bc-
31· tricbsglcichstrom den Haltestrom unterschreitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Mehrstufiges Koppelfeld, dessen zwischen Koppelfeldanschlüssen liegende Verbindungswege jeweils über eine vorzugsweise symmetrisch im Koppelfeld zwischen zwei Koppelpunktkontakten liegende Einspeisezwischenleitung führen, wobei
* letztere über eine Drossel mit einer Batterie verbunden ist, so daß der in einem aufgebauten Verbindungsweg eingespeiste Drosselstrom auf der Einspeisezwischenleitung in Stromteile auf gezweigt ist, von denen Jeder zu einem der miteinander verbundenen Koppelfeldanschlüsse fließt, dessen Koppelpunktkontakte einen den Haltestrom überschreitenden Betriebsgleichstrom zu ihrem Verbleib im leitenden Zustand benötigen und in welchem Koppelfeld die Stromteile des Drosselstromes jeweils den Betriebsgleichstrom darstellen, während sie in einem aufgebauten Verbindungsweg fließen, dadurch gekennzeichnet, daß an die Einspeisezwischenleitung (Z) jeweils eine Begrenzerschaltung (D) angeschlossen ist, die den Wert des Potentials dieser Zwischenleitung auf einen solchen Bereich begrenzt, welcher zwischen zwei „ich um einen endlich großen Wert unterscheidenden Grenzen ><egt.
2. Koppelfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits während des Aufbaues des Verbindungsweges die Batterie (U) über die Drossel (L) einen ansteigenden — durch die nunmehr in den leitenden Zustand gesteuerten Koppelpunktkontakte (Hl, Hl) fließenden — Drosselstrom in die Einspeisezwischenleitung (Z) einspeist und daß andererseits während des erwähnten Aufbaues ein sich dem Drosselstrom überlagernder Begrenzerstrom über die Begrenzerschaltung (D) in die Einspeisezwischenleitung (Z) eingespeist wird.
3. Koppelfeld nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst nur ein erster, zwischen dem einen Koppelfeldanschluß (K 1) und der Einspeisezwischenleitung (Z) liegender Teil des Verbindungsweges aufgebaut wird und anschließend ein zweiter, zwischen dem anderen Koppelfeldanschluß (K 2) und der Einspeisezwischenleitung (Z) liegender Teil des Verbindungsweges aufgebaut wird.
4. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die betreffende eine Grenze des Bereiches so festgesetzt ist, daß während des Aufbaues des Verbindungsweges der Betriebsgleichstrom der bereits in den leitenden Zustand gesteuerten Koppelpunktkontakte deren Haltestrom nicht unterschreitet.
5. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Grenzen des Bereiches so festgesetzt ist, daß bei Änderung des die Drossel (L) durchfließenden Drossel stromes bzw. daß bei Änderung der über der Drossel (L) liegenden Spannung verhindert wird, daß nichtleitende, nicht markierte Koppelpunktkontakte (Wl, Hl) in den leitenden Zustand gesteuert werden.
6. Koppelfeld nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich des Potentials der Einspeisezwischenleitung so eng begrenzt ist, daß nichtleitende, als Koppelpunktkontakte (Hl, HZ)
dienende Halbleiter auch nicht wegen des Rate-Effektes in den leitenden Zustand gesteuert, werden.
7. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Grenzen des Bereiches so festgesetzt ist, daß der bei Überlagerung eines zwischen den Koppelfeldanschlüssen (Kl, Kl) fließenden Nutitvechselstromes mit dem Betriebsgleichstrom sich ergebende Gesamtstrom in jenem Teil des Verbindungsweges den Haltestrom nicht unterschreitet, welcher zwischen der Einspeisezwischenleitung (Z) und dem den Nutzwechselstrom empfangenden Koppelfeldanschluß (Kl, Kl) liegt.
8. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Koppelfeldanschluß (Kl, Kl) eine Diode (Dl, D 2) angeschlossen ist, welche die bei dem betreffenden Koppelfeldanschluß (Kl, Kl) auftretenden Potentiale so begrenzt und damit den bei Überlagerung des Nutzwechselstromes mit dem Betriebsgleichstrom sich ergebenden Gesamtstrom ebenfalls so begrenzt, daß der letztere in jenem Teil des Verbindungsweges den Haltestrom nicht unterschreitet, welcher zwischen der Einspeisezwischenleitung (Z) und dem den Nutzwechselstrom sendenden Koppelfeldanschluß (K i, Kl) liegt.
9. Koppelfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzerschaltung (D) durch eine vorgespannte Zenerdiode gebildet ist (F' f. 2).
10. Koppelfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzerschaltung (D) durch zwei vorgespannte, antiparallelgeschaltete Dioden gebildet ist (F i g. 3).
Es sind elektronische Koppelpunktkontakte bekannt, die einen bestimmten Betriebsgleichstrom benötigen, um im leitenden Zustand zu verbleiben. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn die Koppelpunktkontakte durch Halbleiter wie Vierschichtdioden oder Thyristoren gebildet sind. Unterschreitet näm-
Hch der durch einen solchen Koppelpunktkontakt fließende Strom einen bestimmten Mindestwert, genannt Haltestrom, dann kippt dieser Koppelpunktkontakt von seinem leitenden Zustand in den sperrenden Zustand.
Es ist bereits ein mehrstufiges Koppelfeld mit Koppelpunktkontakten bekannt, die, wenn über sie ein Verbindungsweg aufgebaut ist, wegen eines im Verbindungsweg auftretenden Wechselstromes einen den Haltestrom überschreitenden Betriebsgleichstrom zu ihrem Verbleib im leitenden Zustand benötigen, siehe USA.-Patentschrift 2 951125, Fig. 3. Bei diesem Koppelfeld führen zwischen Koppelfeldanschlüssen liegende Verbindungswege jeweils über eine vorzugsweise symmetrisch im Koppelfeld zwischen zwei Koppelpunktkontakten liegende, eine Verbindung zwischen diesen Koppelpunktkontakten darstellende Einspeisezwischenleitung, wobei diese Einspeisezwischenleitung jeweils über eine Drossel mit einer

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006034754B4 (de) * 2005-07-25 2009-05-20 Samsung Electronics Co., Ltd., Suwon Vorrichtung und Verfahren zum Testen eines Halbleiterbauelements und Eye-Mask-Generator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102006034754B4 (de) * 2005-07-25 2009-05-20 Samsung Electronics Co., Ltd., Suwon Vorrichtung und Verfahren zum Testen eines Halbleiterbauelements und Eye-Mask-Generator

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