DE1762658A1 - Schaltung zur Begrenzung des Strahlstromes von Farbbildroehren - Google Patents
Schaltung zur Begrenzung des Strahlstromes von FarbbildroehrenInfo
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Description
STANDARD ElEKTRIK LOREUZ AG . 1762658
Stuttgart-Zuffenhausen
Helium th-Hirth-Str. 41
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SEL/Reg. 11 859
R.Deubert - 1
R.Deubert - 1
Schaltung- zur Begrenzung des St rahist; rom es
von Farbbildröhren
Die Erfindung befasst sich mit einer Schaltung zur Begrenzung des
Strahlstromes von Farbbildröhren.
Zur Begrenzung des Strahlstrones von Farbbildröhren wird bekannxlich
eine Schaltung verwendet - wie sie von Schwarz-Weiss-Geräten
bekannt ist - die aus einem aus einer Diode, einem Widerstand und
einem Kondensator bestehenden Netzwerk gebildet ist, das sich in der Zuleitung vom Videoverstärker zur Bildröhrenkathode befindet.
Diese Schaltung hat insbesondere bei der Ansteuerung der Farbbildröhren
mittels der Farbsignale Rot, Grün und Blau den grossen
TO Nachteil, dass Farbverfälschungen beim Ansprechen der Strahlstrombegrenzung
nicht vermieden werden können. Aber auch bei der Ansteuerung der Farbbildröhre mittels Farbdifferenzsignalen muss
mit Farbverfälschungen gerechnet werden.
Die Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, eine Schaltung zu
schaffen, durch die der Strahlstrom der Farbbildröhre begrenzt ■
wird, ohne dass dadurch Farbverfälschungen hervorgerufen werden.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die am Ausgang
eines Videoverstärkers gewonnene und diesem wieder zugeführte Gleichspannung in Abhängigkeit vom Strahlstrom der Bildröhre
variiert. Diese Variation kann in vorteilhafter Weise dadurch erreicht
werden, dass zu der Gleichspannung eine vom Strahlstrom '
abhängige Komponente addiert wird. Dabei wird es als zweckmässig • erachtet, diese Komponente an einem am Fusspunkt des Hochspannungswickels
vom Strahlstrom durchflossenen Widerstand abzunehmen. Es
wird ferner-als vorteilhaft erachtet, die derart erzeugte Komponente über einen Verstärker zu der Gleichspannung zu addieren,
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SEL/Reg. 11 839 - 2 -
. der erst bei einem vorbestimmten Spannungswert der Komponente
anspricht. Es kann jedoch auch zweckmässig sein, die Gleichspannung durch getastete Gleichrichtung zu gewinnen und diese
Gleichspannung mit der Amplitude des Tastimpulses, die sich in Abhängigkeit vom Strahlstrom verändert, einzustellen. Die Variation
der Amplitude des Tastimpulses erfolgt zweckmässigerweise
mittels einer an einem am Fusspunkt des Hochspannungswickels vorgesehenen vom Strahlstrom durchflossenen Widerstandes gewonnenen
Spannung, die, über einen Verstärker, der erst bei einem
vorbestimmten Spannungswert der so gewonnenen Spannung ans^ricl;-:,
einem Tastimpulsbegrenzer zugeführt wird.
Die erfindungsgemässe Schaltung hat den Vorteil, dass sie ec ermöglicht,
den Strahlstrom einer Farbbildröhre in einfacher 7/e.ise
zu begrenzen, ohne dass durch diese Begrenzung Parbverfälschungen
hervorgerufen werden.
Anhand der Ausführuhgsbeispiele der beigefügten Zeichnungen sei nun im folgenden die Erfindung und weitere ihrer Merkmale und Vorteile
erläutert.
Der aus den Schaltelementen 1 bis 18 gebildete Schaltungsteil des Ausführungsbeispieles der Pig. 1 stellt den .an sich bekannten Aufbau
eines Videoverstärkers dar. Obgleich dieser Schaltungsteil nicht Gegenstand der Erfindung ist, soll er im folgenden, um das
Verständnis zu erhöhen, näher erläutert sein. An der Anschlussklemme 1 erhält der Videoverstärker das Videosignal in positiver
Polarität. Über den Koppelkondensator 2 steuert dieses Signal einen Transistor 5, der in Kollektorgrundschaltung betrieben wird.
Am Emitterwiderstand 6 des Transistors 5 erscheint das Videosignal in gleicher Polarität wie an der Eingangsklemme 1 und dient zur
Ansteuerung des eigentlichen Verstärkertransistors 8. Die Versorgungsspannung für den Transistor 5. wird an der Anschlussklemme' 3
zugeführt. Am Kollektorwiderstand 7 des Transistors 8 entsteht das verstärkte Videosignal mit negativer Polarität. Die Betriebs-Spannung
für den Transistor 8 wird an der Anschlussklemme 4 zugeführt. Um ein Farbbild getreu wiederzugeben, ist es jedoch not-
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SEi/Reg. 11 839 ■ - 3 -
wendig, dass an den Kathoden der Bildröhre 18 der durch die
Kondensatorkopplung mittels Kondensator 2 verlorengegangene Gleichspannungswert wieder hergestellt wird. Dies geschieht in
bekannter Weise mittels der Gleichrichterschaltung und der Sieb-5,
kette, bestehend aus den Elementen 11 bis 17. Den an den Bildröhrenkathoden
gewünschten Gleichspannungswert kann man mittels einer an der Anschlussklemme 13 zugeführten Gleichspannung wählen.
Zur Erzeugung der strahlstromabhängigen Komponente ist im Fusspunkt
des Hochspannungswickels 20 des Zeilentransformators eine HC-Kombination mit den Widerstand 22 und dem Kondensator 21 vorgesehen.
Am Widerstand 22 entsteht eine negative Spannung,Wenn
über den Gleichrichter 19, Hochspannungswickel 20 und Widerstand 22 ein Strahlstrom fliesst. Die so gewonnene Gleichspannung wird
mittels Widerstand 23 und Kondensator 24 gesiebt und der Bacis
des Transistors 26 zugeführt. Über die Klemme 28 und den Y.;iderstand
27 wird der Emitter des Transistors 26 auf ein negatives Potential gelegt, so dass der Transistor 26 leitend bleibt, solange
der Strahlstross die geforderten 1,5 mA nicht überschreitet.
Steigt der StrahlstroE auf über 1,5 eA an, so stellt sich an der Basis des Transistors 26 eine solche Spannung ein, dass dieser
Transistor gesperrt wird. Las Potential am Kollektor des Transistors
26, das bei leitender. -Trane is tor 26 etwa dem Potential
an der AnschlusskleEme 25 entsprach, steigt nun an und erreicht
den Wert der über die Anschlussklemme 3c und den Widerstand 25
zugeführten Betriebsgleichspannung. Als Folge dieses Spannungsanstiegs am Kollektor des Transistors 26 wird der Transistor 31
in den leitenden Zustand geschaltet. Als Folge davon fällt am
Kollektorwiderstand 29 des Transistors 31 die gesamte am Anschlusspunkt
36 angelegte Betriebsgleiciispannung ab und das Kollektorpotential
erreicht nahezu Hassepotential. Dies unter der Voraussetzung,
dass der Emitterwiderstand 32 klein ist gegenüber dem
Kollektorwiderstand 29. ~er Kondensator 30 parallel zum Widerstand
29 dient noch zur Siebung der so erzeugten Spannung. Die so erzeugte Spannung wird über den Widerstand 33 an der Basis des Tran-
sistors 5 zur im Videoverstärker erzeugten Gleichspannung addiert.
Diese zusätzliche über den Widerstand 33 zugeführte Spannung ist
so gerichtet, dass die Grunaleuchtdichte der Farbbildröhre
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BAD
SEL/Reg. 11 839 - 4 -
herabgesetzt wird, so dass der maximale mittlere zulässige Strahlstrom
der Farbbildröhre von 1,5 mA nicht überschritten wird. Über die Widerstände 34 und 35 können in gleicher Weise die beiden
anderen zur Ansteuerung der Farbbildröhre benötigten Videoverstärker angeschlossen werden. Mit der Grosse der an der Anschlussklemme
28 angelegten Gleichspannung lässt sich der Einsatzpunkt der Strahlstrombegrenzung einstellen.
In Figur 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die am Ausgang des Videoverstärkers gewonnene Gleichspannung
durch eine getastete Gleichrichtung erzeugt wird. Der Videoverstärker mit den Positionen 1 bis 18 arbeitet in der gleichen Weise,
wie dies bereits im Zusammenhang mit der Figur 1 beschrieben wurde. Die getastete Gleichrichtung, die hier abweichend von dem Vorherbeschriebenen
verwendet wird, wird mit Hilfe der Bauelemente 43» 44, 45-, 46 und 51, 52 durchgeführt. Mittels der Diode 44 wird der
über die Klemme 52 und dem Widerstand 51 zugeführte Tastimpuls auf eine vorbestimmte Amplitude begrenzt. Die Diode 11a ist ausserdem
in umgekehrter Polarität eingesetzt wie die Diode 11 in Figur 1. Die Erzeugung der strahlstromabhängigen Gleichspannung
wird ebenfalls in gleicher 7/eise durchgeführt wie bei dem in Figur 1 angeführten Ausführungsbeispiel mit Hilfe der Bauelemente
19 bis 24. Die so gev/onnene Gleichspannung gelangt hier an die Basis des Transistors 37, dessen Slitter mittels einer an der Anschlussklemme
39 über den Widerstand 38 zugeführten negativen Spannung so weit vorgespannt ist, dass der Transistor 37 leitend
geschaltet ist, solange der Strahlstrom der Farbbildröhre den Wert von 1,5 mA nicht überschreitet. Es stellt sich damit an der Kathode
der Diode 44 eine ßpannung ein, die bestimmt ist durch den Kollektorstrom durch den Transistor 37, der von der Anschlussklemme 40
über die 7/iderstände 41, 42, den Transistor 37, den Widerstand 3ß
zur Anschlussklemme 39 fliesst. Der Kondensator 43 dient zur Siebung
der Spannung. Ein vor, Zeilentransformator kommender Rück-•
schlagimpuls wird nun über die Klecine 52 und den Widerstand 51
der Anode der Diode 44 zugeführt. Seine Spitzenamplitude wird mit- '
tels dieser Diode 44 auf das an deren Kathode liegende Potential begrenzt. Übersteigt nun der Strahlstrom in der Farbbildröhre den
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zulässigen Wert von 1,5 mA, so wird der Transistor 37 in Richtung
kleinerer Kollektorströme gesteuert. Als Folge davon steigt das Kathodenpotential an der Diode 44 in Richtung der Batteriespannung
an der Klemme 40 an und die Tastimpulsamplitude wird in gleichem Masse grosser. Als Folge dieser grösseren Tastim-.
pulsamplitude steigt auch die' im Videoverstärker erzeugte Gleichspannung und steuert damit die Farbbildröhre 18 zu kleineren
Werten der Grundleuchtdichte und damit zu kleineren Strahlströmen.
Die Kondensatoren 47 und 49 und die Widerstände 48 und 50 dienen zum Anschluss der beiden anderen zur Ansteuerung der
Farbbildröhre benötigten Videoverstärker.
Ansprüche
Bl.Zeichng., 2 Fig.
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Claims (1)
- SEL/Reg. 11 839 - 6 -Ansprüche1. Schaltung zur Begrenzung des Strahlstromes von Farbbildröhren, dadurch gekennzeichnet, dass die am Ausgang eines Videoverstärkers gewonnene und diesen: wieder zugeführte Gleichspannung in Abhängigkeit vom Strahlstrom der Bildröhre variiert.2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu dieser Gleichspannung eine vom Strahlstrom abhängige Komponente addiert wird.3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese Komponente an einem am oder im Pusspunkt des Hochspannungewickels vom Strahlstrom durchflossenen Widerstandes abgenommen wird.4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass lie a~. Pusspunkt des Hochspannungswickeis erzeugte Komponente über einen Verstärker, der erst bei einem vorbestimmten Spannungswert der Komponente anspriht, zu der Gleichspannung addiert wird.5. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichspannung durch getastete Gleichrichtung gewonnen wird und sich mit der Amplitude des !Tastimpulses, die in Abhängigkeit vom Strahlstrom variiert, ändert.6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Variation der Amplitude des Tastimpulses mittels einer an einem am Pusspunkt des Hochspannungswickels vorgesehenen vom Strahlstrom durchflossenen Widerstandes gev/onnenen Spannung erfolgt, die über einen Verstärker, der erst bei einem vorbestimmten ' Spannungswert der so gewonnenen Spannung anspricht, einem Tast-impulsbegrenzer zugeführt wird.26.7.68
Dr.Hi/ü009838/0616Lee rs ei te
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Family Applications (1)
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| FR (1) | FR2014077B1 (de) |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2819775A1 (de) * | 1977-05-05 | 1978-11-09 | Rca Corp | Schaltungsanordnung zur automatischen strahlstrombegrenzung mit voneinander unabhaengigem schwellwert und dynamiksteuerbereich |
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1969
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- 1969-07-31 FR FR6926193A patent/FR2014077B1/fr not_active Expired
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| GB1269388A (en) | 1972-04-06 |
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