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DE1762542C - Brücken schaltung zur Ansteuerung einer Dreistrahlfarbbildröhre - Google Patents

Brücken schaltung zur Ansteuerung einer Dreistrahlfarbbildröhre

Info

Publication number
DE1762542C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
picture tube
color picture
luminance
bridge circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang 8510 Fürth König
Original Assignee
Grundig E.M.V.-Elektro-Mechanische Versuchsanstalt-Max Grundig, 8510 Fürth
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Brückenschaltung zur Ansteuerung einer Dreistrahlfarbbildröhre, in deren Zweigen drei Widerstände und eine Luminanzverstärkerstufe angeordnet sind.
Da bei einer Farbbildröhre die Wirkungsgrade der Leuchtstoffe und die Steilheiten der drei Kathodenstrahlsysteme unterschiedlich sind, müssen Einstellmöglichkeiten vorhanden sein, um diese Unterschiede auszugleichen. Hierfür können beispielsweise drei Potentiometer für die Einstellung der den drei Kathoden der Farbbildröhre zugeführten Ausgangsspannung des Luminanzverstärkers verwendet werden.
Die Einstellung der Spannungen, bei denen die Elektronenkanonen gerade gesperrt werden (Sperrpunkte), erfolgt in der Praxis nach Abschalten der Bildablenkung, so daß nur drei Striche in den Grundfarben Rot, Grün und Blau auf dem Bildschirm sichtbar sind. Die Schirmgiiterspannungen werden dann so eingestellt, daß diese Striche gerade verschwinden, während der Pegel für den Wevl »Schwarz« des Luminanzsignals z. B. durch einen an Stelle des Luminanzverstärkers eingeschalteten Widerstand genau nachgebildet wird.
Es ist eine Schaltung zur Ansteuerung einer Farbbildröhre bekannt (s. USA.-Patentschriften 3 114 794, 3 202 865 und 3 251 93} sowie Grundig Technische Informationen, 1967, Hefi 4, S. 250 und 251), die eine leichte »Sperrpunkt- und Weiß-Einstellung« zuläßt. Die Funktion dieser Schaltung wird im folgenden an Hand der letztgenannten Druckschrift erläutert. Es handelt sich um eine Briickenschaltung, in deren Zweigen drei Widerstünde und eine Luminanzverstärkerstufe angeordnet sind. Die zum Verstärkerausgang führende Diagonale besteht aus zwei parallelgeschalteten Potentiometern, deren Schleifer mit den Kathoden für Grün und Blau der Farbbildröhre verbunden sind. Die Kathode für Rot ist direkt an den Verstärkerausgang angeschlossen. Der anderen Diagonale wird die Betriebsspannung zugeführt.
Die Brücke ist so abgeglichen, daß sie genau dann im Gleichgewicht ist, wenn der Pegel am Verstärkerausgang dem Wert »Schwarz« des Luminanzsignals entspricht. Zum Einstellen der Sperrpunkte wird der Luminanzverstärker durch einen entsprechenden Widerstand ersetzt, so daß auch hierbei die Brücke im Gleichgewicht ist. Dadurch ergeben sich unabhängig von der Stellung der Potentiometer gleiche Pegel an den drei Kathoden der Farbbildröhre. Nach Einstellen der Sperrpunkte — z. B. mit den Schirmgitterspannungen der Bildröhre — wird ein Testbild (möglichst mit Graukeil) eingeschaltet, nach welchem die Potentiometer der Brückendiagonale so einzustellen sind, daß die Bildröhre alle Grautöne auch als Grau — also uime bunte Farbtöne — wiedergibt.
Diese Brückenschaltung hat den Nachteil, daß sich der Luminanzverstärker nicht bis zur angelegten Betriebsspannung aussteuern läßt, da der an der gleichen Bezugsspannung liegende Widerstand des benachbarten Zweiges über die Potentiometer der Diagonale einen Nebenschluß für den Verstärker darstellt. Dadurch kann z. B. beim Sperren des Verstärkers der Ausgangspegel nur bis zu dem Wert ansteigen, der durch den aus den Brückenwiderständen /»«bildeten Spannungsteiler bestimmt ist.
Diese Einengung des Aussteuerbereichs des Luminanzverstärkers läßt es nicht zu, eine einfache Helligkuitscinslclliing durch Verändern der Vorspannung dieses Verstärkers vorzunehmen, da besonders die Synchronimpulse durch die starke Krümmung der Kennlinie in der Nähe des Sperrpunktes stark verkürzt werden. Für das von diesem Verstärker ebenfalls belieferte Amplitudensieb werden jedoch die Synchronimpulse mit voller Amplitude benötigt.
Eine Helligkeitseinstellung durch Verändern der Vorspannung des Luminanzverstärkers ist erwünscht, da die bisher bekannten Schalungen diese Einstellt lung an den Wehneltzylindem der Farbbildröhre vorsehen, was aber ohne aufwendige Gegenmaßnahmen zu Farbtonverfälschungen führt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, den Aussteuerbereich eines in einer Brückenschaltung betriebenen Luminanzverstärkers zu vergrößern, um eine einfache und nicht farbtonverfälschende Helligkeitseinstellung ohne Verkürzung der Synchronimpulse zu ermöglichen.
Die Erfindung geht aus von einer Brückenschaltung
so der oben beschriebenen Art, wobei die zum Ausgang des Verstärkers führende Diagonale aus drei parallelgeschalteten Potentiometern gebildet ist, deren Schleifer mit den drei Kathoden der Farbbildröhre verbunden sind. Erfindungsgemäß ist zwischen dem
Ausgang des Verstärkers und dem ihm zugeordneten Verbindungspunkt der drei Potentiometer eine derart gepolte Diode eingefügt, daß sie bei gesperrtem Luminanzverstärker ebenfalls gesperrt ist.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Diode in der gleichen Diagonale, jedoch auf der dem Verstärkerausgang abgewandten SeiIl der drei Potentiometer, eingefügt.
Die Erfindung ermöglicht ■:£. den Luminanzverstärker bis zur angelegten Betriebsspannung auszu-
steuern, so daß ohne Verkürzung der Synchrorimpulse eine einfache und nicht den Farbton verfälschende Helligkeitseinstellung durch Ändern dei Vorspannung dieses Verstärkers vorgenommen werden kann. Für den Fall, daß die Helligkeitseinstellunu nach wie vor direkt an der Farbbildröhre erfolgen soll, kann unter Verzicht auf eine Erhöhung des Aussteuerbereichs des Luminanzverstärkers die Betriebs spannung entsprechend herabgesetzt werden. Ferner kann der während der Einstellung der Sperrpunk'e an Stelle des Luminanzverstärkers einzuschaltende Widerstand entfallen, so daß auch der Umschaltkontakt des diesbezüglichen Schalters durch einen einfachen Arbeitskontakt zu ersetzen ist.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der
Zeichnung näher erläutert; darin sind die beiden Figuren Ausführungsbeispiele der Erfindung.
In F i g. 1 ist mit 1 der Luminanzverstärker bezeichnet, der zusammen mit den Widerständen 2, 3, 4 die Zweige einer Brückenschallung bilden. An Stelle
SS der in F i g. 1 als Beispiel dargestellten Rohre kann auch ein Transistor verwendet werden. Der in die Zuleitung zum Luminanzverstärker 1 eingefügte Schalter 16 ermöglicht es, diesen Verstärker zu sperren. Die zum Verstärkerausgang 7 führende Diago·
nale 7, 8 enthält drei parallelgeschaltete Potentiometer 11, 12, 13, deren Schleifer mit den drei Kathoden der Farbbildröhre verbunden sind, und in Serie dazu eine Diode 14, während der anderen Diagonale S1 6 die Betriebsspannung B zugeführt ist. Die
Diode 14 liegt zwischen dem Verstärkerausgang 7 und dem ihr zugeordneten Verbindungspunkt 9 der drei Potentiometer 11, 12, 13 und ist derart gepolt, daß sie bei gesperrtem Verstärker 1 ebenfalls gesperrt ist.
In F i g. 2 ist die Diode 14 in der gleichen Diagonale 7, 8 jedoch auf der dem Verstärkerausgang 7 abgewandten Seite der drei Potentiometer 11, 12, 13, eingefügt. Der Schalter 16 ist hier ein Umschalter, mit dem an Stelle des Luminanzverstärkers 1 ein Widerstand 15 in den Brückenzweig eingeschaltet werden kann.
Sowohl in F i g. 1 als auch in F i g. 2 kann eines der drei Potentiometer 11, 12, 13 entfallen, wenn die zugehörige Kathode der Farbbildröhre an den Verbindungspunkt 9 der Potentiometer angeschlossen wird. Das kann z. B. für diejenige Kathode geschehen, deren zugeordneter Leuchtstoff den kleinsten Wirkungsgrad im Vergleich zu den anderen Leuchtstoffen hat.
Der Luminanzverstärker 1 wird mit einem positiven Luminanzsignal angesteuert. Am Verstärkerausgang 7 entsteht durch die Phasenumkehr ein negatives Luminanzsignal.
Die Brücke ist so abgeglichen, daß sie bei kurz- ao geschlossener Diode 14 für eine schwarze Bildstelle im Gleichgewicht ist.
Für alle Bildstellen, die heller sind als schwarz, also für den gesamten Bildinhalt, wird die Diode 14 in Durchlaßrichtung vom Strom durchflossen, da der as Pegel am Verstärkerausgang 7 dabei immer nur negative Werte gegenüber dem Wert bei Gleichgewicht annimmt.
Die Synchronimpulse dagegen verschieben den Pegel am Verstärkerausgang 7 über den Gleichgewichtspunkt hinaus zu positiven Werten, so daß die Diode 14 gesperrt wird. Dadurch entfällt für die Synchronimpulse der durch den Widerstand 4 über die Potentiometer 11, 12, 13 gebildete Nebenschluß für den Luminanzverstärker 1, so daß der Widerstand 2 allein als Arbeitswiderstand wirkt und sich der Verstärkungsfaktor entsprechend erhöht. Außerdem kann der Luminanzverstärker 1 bis zur Betriebsspannung B ausgesteuert werden.
Zum Einstellen der Sperrpunkte der Farbbildröhre wird der Schalter 16 geöffnet, wodurch die Spannung am Verstärkerausgang 7 auf den Wert der Betriebsspannung B ansteht. Die Diode 14 wird gesperrt, und die drei Kathoden der Farbbildröhre erhalten d.e gleiche Spannung, die auch am Bruckcnpunkt 8 herrscht. Das aber ist auf Grund der Gle.chgcw.chsbedingung für die Brücke diejenige Spannung, die dem Wert des Luminanzsignals für »Schwarz« entspricht. Es kann also auf den be. der bekannten Schaltung an Stelle des Luminanzverstärkers I anschaltenden Widerstand IS (F i g 2) verzichtet werden, wodurch sich auch der Schalter 16 verem-
Da die Diode 14 nur dann leitend ist, wenn sich der Pegel am Verstärkerausgang 7 im Bereich des Bildinhalts bewegt, gelangt nut der Bildinhalt — ohne Austast- und Synchronimpulsc — an die Kathoden der Farbbildröhre..

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Brückenschaltung zur Ansteuerung einer Dreistrahlfarbbildröhre, in deren Brückenzweigen drei Widerstände (2,3, 4) und eine Luminanzverstärkerstufe (1) angeordnet sind, wobei die zum Verstärkerausgang (7) führende Diagonal (7, 8) aus drei parallelgeschaltetcn Potentiometern (11,12,13) gebildet ist, deren Schlcifer mit den drei Kathoden der Farbbildröhre verbunden sind, und deren anderer Diagonale (5, 6) die Betriebsspannung (B) zugeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Verstärkerausgang (7) und dem ihm zugcordne ten Verbindungspunkt (9) der drei Potentiometer (11,12,13) eine derart gepolte Diode (14) eingefügt ist, daß sie bei gesperrtem Luminanzverstärker (1) ebenfalls gesperrt ist.
2. Brückenschaltung nach Anspruch 1, da durch gekennzeichnet, daß die Diode (14) in der gleichen Diagonale (7, 8), jedoch auf der dem Verstärkerausgang (7) abgewandten Seite der drei Potentiometer (11,12,13), eingefügt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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