DE1762342C - Farbsignalregelschaltung fur Färb fernsehempfänger - Google Patents
Farbsignalregelschaltung fur Färb fernsehempfängerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Farbsignal regelschal- Sprechzeit der automatischen Farbsignalregelung
tung für Farbfernsehempfänger mit einem Farbsignal- empfindlich beeinflußt.
verstärker, der eine Verstärkungssteuerelektrode auf- Die bekannten Farbsignalregelschaltungen für Farb-
weist, mit einem Farbsynchronverstärker, mit einem fernsehempfänger arbeiten wegen der genannten
Farbträgeroszillator, der ein Verstärkerelement mit 5 Nachteile nicht für alle Übertragungsbedingungen,
einer Verstärkungssteuerlektrode aufweist, die an den insbesondere für einen Empfang im Randgebiet, nicht
Verstärker gekoppelt ist, welcher einen Gitterableit- völlig zufriedenstellend. Es ist daher die Aufgabe der
weg für die Signale von der Steuerelektrode nach Erfindung, unter Vermeidung dieser Nachteile eine
Masse hat. Farbsignalregelschaltung zu schaffen, die bei Ver-
In den bekannten Farbfernsehempfängern befin- io wendung eines Schaltkreises möglichst geringer Eindet
sich eine Schaltung zur selbsttätigen Regelung gangsimpedanz eine größtmögliche Spannungsverstärder
Verstärkung. Diese Verstärkungsregelschaltung kung liefert. Diese Aufgabe wird bei einer Farb-(AGC)
arbeitet auf die gleiche Weise wie die entspre- signalregelschaltung für Farbfernsehempfänger der
chenden Schaltungen in Schwarz-Weiß-Empfängern. eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch ge-Es
hat sich jedoch gezeigt, daß bei Farbfernsehen^- 15 löst, daß in dem Gitterableitweg des besagten Verfängern
manchmal zusätzlich zu der gewöhnlichen stärkers eine zwischen zwei Elektroden eines strom-Schaltung
für die automatische Verstärkungsregelung steuerbaren Verstärkers verlaufende Strecke eingefügt
eine selektive Verstärkungsregelung für den Färb- ist und daß die Regelgleichspannung am Ausgang des
kanal wünschenswert ist. Der Grund hierfür liegt stromsteuerbaren Verstärkers nach geeigneter Spandarin,
daß die Farbsättigung im Fernsehbild des Emp- ao nungsherabsetzung an die Verstärkungssteuerelekfängers
von dem Verhältnis de;· Amplituden des trode des Farbsignalverstärkers geschaltet ist.
Farbträgers und des Leuchtdichtesignals abhängt. In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung entTrotz der automatischen Regelung der Gesamiver- hält der stromsteuerbare Verstärker einen Transistor, Stärkung treten jedoch immer noch unerwünschte der in Basisgrundschaltung geschaltet ist und dessen Änderungen in den Amplitudenverhältnissen des 35 Emitter-Basis-Strecke im Gitterableitweg liegt.
Farbträgers auf, so daß eigentlich erst die zusätzliche Die Erfindung bietet den Vorteil, daß das Signal selektive Verstärkurigsicgeiung ces Farbkanals die für die Regelung nicht direkt vom Steuergitter des bestmögliche Wiedergabequaiitr.t herstellt. Eine solche Oszillators entnommen wird, wie es bei der bekann-Regelung, bei der die Bezugsgröße üie Farbsynchron- ten Anordnung der Fall ist. Dadurch entstehen auch signalamplitude ist, wird allgemein Farbsignalregel- 30 nicht die Schwierigkeiten, die sich ansonsten aus der schaltung oder abgekürzt ACC genannt. Oszillatorbelastung und aus der Notwendigkeit einer
Farbträgers und des Leuchtdichtesignals abhängt. In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung entTrotz der automatischen Regelung der Gesamiver- hält der stromsteuerbare Verstärker einen Transistor, Stärkung treten jedoch immer noch unerwünschte der in Basisgrundschaltung geschaltet ist und dessen Änderungen in den Amplitudenverhältnissen des 35 Emitter-Basis-Strecke im Gitterableitweg liegt.
Farbträgers auf, so daß eigentlich erst die zusätzliche Die Erfindung bietet den Vorteil, daß das Signal selektive Verstärkurigsicgeiung ces Farbkanals die für die Regelung nicht direkt vom Steuergitter des bestmögliche Wiedergabequaiitr.t herstellt. Eine solche Oszillators entnommen wird, wie es bei der bekann-Regelung, bei der die Bezugsgröße üie Farbsynchron- ten Anordnung der Fall ist. Dadurch entstehen auch signalamplitude ist, wird allgemein Farbsignalregel- 30 nicht die Schwierigkeiten, die sich ansonsten aus der schaltung oder abgekürzt ACC genannt. Oszillatorbelastung und aus der Notwendigkeit einer
In Farbfernsehempfängern erzeugt die Farbsignal- großen Kapazität zur Ableitung der Wechselstromregelschaltung
eine Gleichspannung, die protortional anteile ergeben. Durch dis erfiv.dungsgemäße Einder
Amplitude des Farbsynchronsisnals ist, und diese fügung dec stromsteuerbaren Verstärkers entsteht
Gleichspannung wird einem Farbsignalverstärker zu- 35 eine Schaltung mit niedriger Eingangsimpedanz, wogeführt,
derart, daß sich seine Verstärkung umgekehrt durch die Steuerelektrode des Oszillators nicht zumit
der Farbsynchronsignalamplitude ändert. In einer sätzlich belastet wird. Die Verstärkung des erfingetasteten
Farosignalsteuerschaltung mit Rückfüh- dungsgemäß angeordneten stromsteuerbaren Verrung
wird die Gleichspannung vom Farbsynchron- stärkers liefert im Vergleich mit der Spannung am
signal abgeleitet, die durch den Farbverstärker ver- 40 Steuergitter des Oszillators eine höhere Spannung der
stärkt ist. Die Wirkung dieser Schaltung kann durch gleichen Polarität, die sich zur Regelung des Auseine
Verstärkung der Gleichspannung noch verbessert gangs des Farbsignalverstärker verwenden läßt,
werden. Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen ergeben
werden. Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen ergeben
Es ist eine Farbsignalregelschaltung bekannt, die sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung
an die eine hohe Fingangsimpedanz darstellende 45 m't der Darstellung eines Ausführungsbeispiels.
Steuerelektrode des Farbträgeroszillators angeschlos- Der Fernsehempfänger ist in groben Zügen folgensen ist. Am Gitter des starr synchronisierten Oszyl- dermaßen aufgebaut: Eine Antenne 2 empfängt das lators kann eine Gleichspannung abgeleitet werden, gesendete Signal und führt es der Abstimmeinheit, die mit der Farbsynchronsignalamplitude in negativer dem Zwischenfrequenzverstärker und einem zweiten Richtung anwächst. Diese Gleichspannung hat die 50 Demodulator zu, die aile innerhalb des mit der Berichtige Polarität, so daß sie den Steuerelektroden zugszifTer 4 bezeichneten Rechtecks vorgesehen sind, der meisten Farbsignalverstärker zugeführt werden Die demodulierten Signale werden im Videoverstärkann, ker 6 verstärkt und der Bildröhre 8 zugeführt. Sie
Steuerelektrode des Farbträgeroszillators angeschlos- Der Fernsehempfänger ist in groben Zügen folgensen ist. Am Gitter des starr synchronisierten Oszyl- dermaßen aufgebaut: Eine Antenne 2 empfängt das lators kann eine Gleichspannung abgeleitet werden, gesendete Signal und führt es der Abstimmeinheit, die mit der Farbsynchronsignalamplitude in negativer dem Zwischenfrequenzverstärker und einem zweiten Richtung anwächst. Diese Gleichspannung hat die 50 Demodulator zu, die aile innerhalb des mit der Berichtige Polarität, so daß sie den Steuerelektroden zugszifTer 4 bezeichneten Rechtecks vorgesehen sind, der meisten Farbsignalverstärker zugeführt werden Die demodulierten Signale werden im Videoverstärkann, ker 6 verstärkt und der Bildröhre 8 zugeführt. Sie
Mit einer entsprechenden bekannten Anordnung werden ferner Über einen Treiberverstärker 10 der
lassen sich zwar brauchbare Ergebnisse erzielen, je- 55 Ablenkschaltung 11 zu Synchronisierung zugeführt,
doch wird die bestmögliche Wiedergabequalität noch welche die Ablenkströme für die Ablenkwicklungen
nicht erhalten. Die Amplitude der Oleichspannung 13 der Bildröhre 8 erzeugt. Eine Ausgangsspannung
reicht nicht für einen guten Betrieb eines mit geschlo«- des Treiberverstärkers 10 und Tastimpulse von dem
sener RUckführungsschleife versehenen automatischen Ablenksystem 11 werden einer automatischen Ver-Farbstcuersystems aus. Auch eine zufriedenstellende 60 stärkungsregelungsschaltung 15 zugeführt. Diese erEntkopplung von den Belastungsschwankungen der zeugt eine Spannung, welche zur Verstärkungsrege-Sieuerelektrodc ist hierbei nicht gegeben. lung der Abstimmeinheit und dem Zwischenfrequenz·
Ein anderes Problem ergibt sich bei der bekannten verstärker zugeführt wird, so daß das Videosignal auf
Anordnung aus dem beträchtlichen Wechselstrom- einem gewünschten Pegel am Eingang des Videosignal des Oszillators, welches den Gleichspannungs- β· Verstärkers 6 gehalten wird,
betheb der Regelschaltung stört. Verwendet man ge* Im Farbkanal werden die am Ausgang des VerstSf*
nügertd große Kapazitäten zur Unterdrückung der kers 10 erscheinenden Farbsignale und Farbsynchron*
Wechselstromanteile, dann wird gleichzeitig die An- signale durch einen frequenzselektiven Färbverstärker
12 verstärkt, dessen Verstärkung gemäß der vorliegenden Erfindung geregelt wird. Die Trennung der
Farbsynchronsignale vom Ausgang des Farbverstärkers 12 wird durch eine Farbsynchronsignaltrennschaltung
bewirkt, die als Farbsynchronsignal-Gatterverstärker 14 dargestellt ist. Das Farbsynchronsignal
wird dem frequenzbestimmenden Teil 16 des durch einen kristallgesteuerten Farbträgeroszillators 18 zugeführt,
dessen Phase und Frequenz sie synchronisiert. Die Ausgangsspannung des Farbträgeroszillators
18 wird dem Farbdemodulator 20 zusammen mit den Farbsignalen zugeführt welche vom Ausgang des
Farbsignalverstärkers 12 über die Leitung 22 kommen.
Die Farbsignale werden dann an die entsprechenden Elektroden der Farbbildröhre 8 gelegt. Durch
Impulse, welche von einer getasteten Aus'asttriode 26
über eine Leitung 24 zugeführt werden, wird verhin- Jt:rt, daß die Farbsynchronsignale den Betrieb des
> arbdemodulators stören. Die Triode 26 dient auch ucr Verschiebung des Potentials der getasteten Farben
alsteuerschaltung, welches zur Steuerung der Ver-
arkung des Farbverstärkers 12 durch die Schaltung ;.ri geliefert wird.
Der Treiberverstärker 10 enthält eine Pentode 34, ocren Steuergitter 30 an den Ausgang des im Kasten 4
befindlichen zweiten Detektors angeschlossen ist. '.wischen das Gitter 30 und Masse ist ein Gitterableitviderstand
32 geschaltet, die Kathode 31 liegt an 1 fasse. Das Schirmgitter 36 enthält über einen Schirmvtterwiderstand
38, von dem die unerwünschten Signale durch einen geerdeten Ableitkondensator 40
ferngehalten werden, seine Betriebsspannung. Das 3remsgitter ist innerhalb der Pentode 34 mit ihrer
Kathode 31 verbürgen. Die verstärkten Videosignale erscheinen am Anodenwiderstand 28, der zwischen
der Anode 44 und einem Punkt positiver Spannung liegt. Diese Videosignale werden über eine Leitung 45
an die automatische Verstärkungsregelungsschaltung 15 und dis Ablenksystem 11 gelegt.
Die Farbsignale und die Farbsynchronsignale werden von dem übrigen verstärkten Videosignal, welches
an der Anode 77 auftritt, getrennt und dem Steuergitter 46 der Pentode 47 des Farbsignalverstärkers
12 zugeführt. Das Ausgangssignal des Treiberverstärkers 10 entsteht an der Impedanz, welche
aus dem an Masse liegenden Resonanzkreis aus einem Gleichspannungsblockkondensator 48, einer Induktivität
50, einem Widerstand 52 und einem Ubcrbrükkungskondei.sator
54 besteht. Die Pentode 47 erhält ihre Vorspannung über die Parallelschaltung aus
einem Widerstand 58 und einem Kondensator 60, die /wischen Kathode 56 und Masse liegen. Die Betriebsspannung
für das Schirmgitter 62 wird von einem Punkt positiven Potentials Über einen aus den
Widerständen 64 und 66 bestehenden Spannungsteiler zugeführt. Eine geeignete überbrückung für
Signalfrequenzen stellt der Kondensator 68 dar. Das Bremsgitter 70 ist intern mit der Kathode S6 verbunden. Die verstärkten Farbsignale und Farbsynchronsignale erscheinen über der Primärwicklung 72 eines
Bandpaßausgangstransformators 74, dessen Windung in Reihe mit einem Spannungsabfallwiderstand 76
zwischen der Anode 77 und einer positiven Spannung liegt, Der Kondensator 78 dient als Slgnalliberbrükkung. Die zwischen Masse und dem Abgriff 82 der
Sekundärwicklung des Transformators 74 ersehetniirden Signale werden llher eine Leitung 22 an den
Farbdemodulator 20 gelegt, Sowohl die Primärwicklung 72 als auch die Sekundärwicklungen 80 und 82
sind mit Hilfe eines nicht dargestellten Kondensators auf Resonanz für die Farbsignale abgestimmt.
Die Farbsignale und Farbsynchronsignale über der gesamten Sekundärwicklung werden mit Hilfe eines
Kondensators 84 auf das Steuergitter 86 der Pentode 87 gekoppelt, welche den Farbsynchronsignalgatterverstärker
14 darstellt. Die Pentode 87 wird bei vorhandenem Farbsynchronsignal infolge positiver Im-
pulse 88 leitend, welche von einer Hilfswicklung 90 des Zeilentransformators stammen. Diese Impulse
werden dem Gitter 86 über einen Spannungsteiler zugeleitet, der aus einem Widerstand 92 und einem Gitterableiiwiderstand
94 besteht. Zwischen den Farb-Synchronsignalen, wenn die Fi .^signale am Gitter 86
anliegen, wird die Pentode 87 infolge der positiven Spannung, die während der Farbsynchronsignalpausen
abgeleitet und in der 7?C-Schalturg des Kathodenwiderstandes 95 und Kondensators 96 gespei-
ao cheii wird, nichtleitend. An dem über einen Kondensator
102 abgeblockten Schirmgitter wird die positive Schirmgitterspannung über den Widerstand 100
zugeführt. Die Anodenspannung wird der Anode 103 über eine Drosselspule 104 und die Primärwicklung
106 eines Ausgangsübertragers 108 zugeführt. Ein Kondensator 111 dient dem Masserückschluß für das
Signal.
Ein Filter 16, das aus einem Kristall 109 und einer veränderbaren Kapazität 110, dip in Reihe über die
Sekundärwicklung 112 des Übertragers 108 geschaltet sind, besteht, sorgt für die Trennung der Farbträgerfrequenz
von den verstärkten Farbsynchronsignalen, die an der Primärwicklung 106 erscheinen.
Der Verbindungspunkt der Wicklung 112 mit dem
Kondensator 110 ist mit Masse verbunden. Die Größe der Impedanz, welche über die Primärwicklung 106
in den Kreis eingekoppelt wird, wird dadurch herabgesetzt, daß die Windungszahl der Sekundärwicklung
112 klein gegenüber der Windungszahl der Primürwicklung 106 ist. Der effektive induktive Widerstand
der Sekundärwicklung 112 wird durch die Parallelschaltung eines kleinen Widerstandes 113 zur Sekundärwicklung
112 herabgesetzt. Der Kristall 109 ist so ausgewählt, daß er bei der Frequenz des Farbträgers
einen induktiven Widerstand hat. Die Kapazkät 110
isf so gewählt, daß die Schaltung 112, 109, 110 ;md
113 bei der Farbträgerfrequenz in Resonanz i.it. Die
Güte der Schaltung ist genügend hoch, so ti;iB praktisch
keine Ströme anderer Frequenzen währeivl der Zeit des Vorhandenseins des Bursts Hießen. Die Spannung
der Farbträgcrfrequcn/. die am Konden'.ntnr
110 entsteht, wird dem Steuergitter 114 eines Penlodenverstärkers
115 des Oszillators 18 so zugeführt. daß sie diesen in Phase und Frequenz mit dem Farb-
Im Oszillator 18 ist die Kathode 116 mit Masse verbunden. Eir. Parallelschwingkrcis aus einer Abstimmkapazität 118, einem überbrückungskondensator 120 und einer Induktivität 122 ist zwischen das
Schirmgitter 124 und Masse geschaltet. Der Schwingkristall 109 und der Kondensator 110 liegen wirkungsmäßig parallel zum Stcuergittcr 114 und Masse,
so daß das Steuergitter 114, die Kathode 116 und das Schirmgitter 124 ah Oszillator mit abgestimmter
Anode und abgestimmtem Gitter arbeitet. Die Stärke der Schwingungen knnn durch Veränderung der Induktivität der Spule 122 verändert werden. Ein Ausgangsübertrager 128 koppelt die Schwingungen auf
5 6
den Farbdemodulator 20. Der Oszillator 18 liefert lektor 138 für die Zwecke der Farbsignalregelung
eine Steuerspannung, die sich mit der Amplitude des im richtigen Sinne ändert, treten diese Änderungen
Farbsynchronsignals in der folgenden Weise verän- innerhalb eines Bereiches auf, der für eine unmitteldert.
Bei fehlendem Farbsynchronsignal entsteht in- bare Zuführung zur Verstärkungssteuerelektrode 46
folge der Oszillatorschwingungen eine Wechselspan- S des Farbsignalverstärkers 12 zu groß ist, so daß Vornung
am Gitter 114, welche durch die Gitterkatho- kehrungen getroffen werden müssen, um diese Spandcnstrecke
so gleichgerichtet wird, daß am Gitter 114 nung zu transponieren. Zu diesem Zweck sind Wicinc
negative Glcichspannungskomponente auftritt. derstände 146 und 148 in Reihe zwischen den KoI-Die
Größe der Wechselspannung am Gitter 114 und lektor 138 und eine negative Spannungsquelle gedamit
die Größe des Glcichspannungsanteils kann in io schaltet, an deren Verbindungspunkt 149 das transbestimmten
Grenzen durch Veränderung der Induk- ponierte Gleichspannungssignal für die Farbsignal- |
tivität der Spule 122 variiert werden. Wenn Bursts regelung entsteht. Es wird dem Gitter 46 durch eine
vorhanden sind und wenn ihre Grundfrequenz in Verbindung des Punktes 149 mit der nicht geerdeten
Phase zu der am Gitter 114 durch den Oszillator er- Seite des Siebkondensators 54 zugeführt. Der Konzeugten
Spannung liegt, dann wird die dort erzeugte 15 densator 54 verringert darüber hinaus die Anteile der j
Gleichspannungskomponente proportional der Färb- Bildfrequenz. j Synchronsignalamplitude zunehmend negativ. Der Obgleich für den Widerstand 148 auch andere j
Gleichspannungsanteil erzeugt einen entsprechenden negative Spannungsquellen verwendet werden kön- ]
Gleichstrom im Gitterableitwiderstand. Der Färb- nen, besteht die dargestellte aus dem Gitter 150 der j
synchronsignalgatterverstärkcr 14. das Filter 16. das so Austasttriode 26. Ihre Anode 152 liegt über einen
Gitter 114 und die Kathode 116 bilden so eine Schal- Widerstand 154 an einer positiven Betriebsspannung,
lung, die an den Ausgang des Farbsignalverstärkers und ihre Kathode 155 erhält die Vorspannung über
12 gekoppelt ist. um eine Steuergleichspannung zu die Parallelschaltung eines Widerstandes 156 mit
erzeugen, deren Größe sich mit den Amplitudenände- einem Kondensator 158. Von der Zcilenablenkschalrungen
des Burstsignals verändert. as tung im Ablenksystem 11 werden positive Impulse
Die F^rbsigrirtlschaltung 28 weist nach der Erfin- 160 über einen Kondensator 164, einen Widerstand
dung einen stromsteuerbaren Verstärker, wie den 166 und einen Gitterableitwiderstand 168 auf das
Transistor 129, auf, dessen Emitter 130 über einen Gitter 150 gekoppelt. Diese Komponenten dienen
Gitterableitwiderstand 132 zum Gitter 114 der Oszil- zum Abschneiden und Klemmen der Impulse 160,
latorpcntode 115 geführt ist. Zwischen dem Emitter 30 so daß die Triode 26 während der Zeit des Vorhan-
130 und Masse liegt ein Kondensator 134, welcher denseins des Farbsynchronsignals leitet. Beim Leiten
die Farbträgerfrequenz vom Emitter 130 ableitet. der Triode 26 entstehen an der Kathode 155 positive
Eine Masseverbindung besteht auch zur Basis 136 Impulse, welche über die Leitung 24 auf einen nicht
des Transistors 129, während sein Kollektor 138 über dargestellten Punkt des Farbdemodulators 20 geführt
einen Lastwiderstand 140 an eine positive Spannung 3s werden. Diese Impulse werden für verschiedene
gelegt ist. Da die Farbsynchronsignale während der Zwecke in dieser Schaltung verwendet. Während der
Vertikalaustastperioden nicht gesendet werden, fällt Dauer der Impulse 160 wird der Kondensator 164
die Amplitude der vom Kondensator 110 dem Gitter aufgeladen, und zwischen den Impulsen entlädt er
114 der Pentode 115 zugeführten Spannung während sich langsam über die Widerstände 166 und 168
dieser Perioden ab, so daß auch der Gleichspan- 40 nach Masse, so daß an ihrem Verbindungspunkt eine
nungsanteil am Gitter 114 geringer wird und die negative Gleichspannung entsteht. Der Überbrük-
zeilenfrequente Komponente in dem Emitter 130 zu- kungskondensator 54 und der Widerstand 148 bilden
geführten Strom auftreten. Ein Kondensator 142, der ein Filter, das die Amplitude der Impulsspannung
zwischen dem Kollektor 138 und Masse liegt, bildet am Gitter 46 herabsetzt. Die Widerstände 148 und
zusammen mit dem Lastwiderstand 140 ein Filter, 45 146 sind im Vergleich zum Lastwiderstand 14/ groß
das der Entfernung dieser Komponenten aus dem genug, so daß sie nur wenig Auswirkung auf den
automatischen Farbsteuersignal dient. Wert des Stromes am Kollektor 138 haben.
In der Gitterableitstrecke vom Gitter 114 des Os- Die beschriebene Schaltung liefert eine beträcht-
zillatorverstärkers 115 fließt, ein kleiner Anteil des liehe Verstärkung in der automatischen Farbsteue-
Gitterableitstromes zwischen dem Emitter 130 und 50 rungsschleife, so daß Pegeländerungcn der Farb-
der geerdeten Basis 136. Infolge der Wirkung des signale, welche von der Farbsignalpentode 47 stam-
Transistors fließt der Rest des Gitterstromes durch men, stark herabgesetzt werden. Diese Wirkung wird
den Kollektor 138, den Lastwiderstand 140 und die mit einem Minimum zusätzlicher Schaltungsteile er-
nicht dargestellte Stromquelle und erzeugt am KoI- reicht und hat keine schädlichen Nebenwirkungen auf
lektor 138 eine Spannung, die sich im selben Sinne 55 den Betrieb anderer Schaltungen des Empfängers,
wie die gleichgerichtete Spannung am Gitter 114 an- Lediglich als Beispiel, nicht jedoch als Beschränkung
dert. Beide Spannungen werden negativer, wenn die sind nachfolgend einige Werte für Schaltelemente an-
Farbsynchronsignalamplitude ansteigt. Da der Last- geführt,
widerstand 140 groß ist, sind die Änderungen der
widerstand 140 groß ist, sind die Änderungen der
Gleichspannung am Kollektor 138 wesentlich größer 60 Widerstand 132 68 kOhm
als die Änderungen der Gleichspannungskomponente Kondensator 134
0,1 uF
der Gitterspannung 114. Ein bedeutender Vorteil der Transistor 129 2 N3565
Schaltung liegt dann, daß die kleine Impedanz des in Kondensator 142
0,047 μΥ
Durchlaßrichtung vorgespannten Basis-Emitter-Über- Widerstand 140 3*] fi MOhm
gangs bewirkt, daß der Transistor 129 nur wenig 65 Widerstand 146 47o'kOhm
oder gar keinen Einfluß auf den Betrieb des Oszilla- Widerstand 148 47 MOhm
tors 18 hat. Widerstand 168 22o'kOhm
Obgleich sich die verstärkte Spannung am KoI- Kondensator 54
' . ().] uF
Claims (5)
1. Farbsignalrcgelsciiallung für Farbfernsehempfänger mit einem Farbsignalverstärker, der
eine Verslärkungssteuerelektrode aufweist, mi;
einem Farbsynchronsignalverstärkcr, mit einem Farbträgeroszillator, der ein Verstärkerelement
mit einer Verstärkungssteuerelektrode aufweist, die an den Verstärker gekoppelt ist, welcher einen
Gittcrableitweg für die Signale von der Steuerelektrode nach Masse hat, dadurch gekennzeichnet, daß in den Gitterableitweg (1:12,
130, 136) eine zwischen zwei Elektroden eines stromsteuerbaren Verstärkers (28) verlaufende
Strecke eingefügt ist und daß die Regelglcichspannung am Ausgang des stromsteuerbaren Verstärkers nach geeigneter Spannungsherabsetzung
an die Verstärkungssleuerelektrode (46) des Farbsignalverstärkers (12) geschaltet ist.
2. Farbsignalregelschaltung nach Anspruch 1. ™
dadurch gekennzeichnet, daß der stromsteuerbare Verstärker (28) einen Transistor (129) enthält,
der in Basisgrundschallung geschaltet ist und dessen Emitter-Basis-Strecke im Gitterablcitweg
liegt. *5
3. Farbsignalregelschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor (138)
des stromsteuerbaren Verstärkers (28) über einen Kondensator (142) an Masse gekoppelt ist und
ferner über einen Lastwiderstund (140) mit einer positiven Gleichspannung verbunden ist, wobei
die Werte des Widerstandes und des Kondensators so gewählt sind, daß die Amplitude jeglicher zeilenfrequenter Wechsclspannimgskomponcnten an diesem Punkt verringert wird.
4. Farbsignalregelschaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
den Emitter (130) des Transistors (140) und Masse ein Kondensator (134) geschaltet ist, dessen Größe so gewählt ist, daß die Amplitude jeglicher Wechselspannungskomponenlen am Eingang des stromsteuerbaren Verstärkers herabgesetzt wird.
5. Farbsignalregelschaltung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dei
Farbsignalverstärker (12) eine Vakuumröhre (47] aufweist und daß der Transistor (136) ein bipolarer NPN-Transistor ist und daß die Schaltmittel zur Kopplung des Ausgangs des strom
steuerbaren Verstärkers (28) an die Verslär kungsstcuerclektrode (46) zur Spannungsherab
setzung eine getastete Gleichspannungsquellt (26) und eine Spannungstcilerschaltung (146
148) zur Umsetzung des am Ausgang des strom steuerbaren Verstärkers (140) erscheinenden Si
gnals in einem Spannungsbereich, der für dii
Anlegung an die Verstärkungsstcuerelcktrodi geeignet ist, umfassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 685/:
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ID=
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