DE893204C - Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Ablenkstroemen fuer Kathodenstrahlroehren - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Ablenkstroemen fuer KathodenstrahlroehrenInfo
- Publication number
- DE893204C DE893204C DEE3934A DEE0003934A DE893204C DE 893204 C DE893204 C DE 893204C DE E3934 A DEE3934 A DE E3934A DE E0003934 A DEE0003934 A DE E0003934A DE 893204 C DE893204 C DE 893204C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frequency
- deflection
- tube
- circuit
- output circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 22
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000010894 electron beam technology Methods 0.000 claims description 3
- 230000010354 integration Effects 0.000 claims description 3
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 20
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 8
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 4
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 3
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 2
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 2
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 2
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 2
- 230000005236 sound signal Effects 0.000 description 2
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 230000033764 rhythmic process Effects 0.000 description 1
- 230000009182 swimming Effects 0.000 description 1
- 230000001052 transient effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23G—CLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
- C23G5/00—Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents
- C23G5/06—Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents using emulsions
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K4/00—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
- H03K4/06—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
- H03K4/08—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
- H03K4/10—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only
- H03K4/26—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth current is produced through an inductor
- H03K4/28—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth current is produced through an inductor using a tube operating as a switching device
- H03K4/32—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth current is produced through an inductor using a tube operating as a switching device combined with means for generating the driving pulses
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N7/00—Television systems
- H04N7/10—Adaptations for transmission by electrical cable
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Details Of Television Scanning (AREA)
- Radio Relay Systems (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Schaltungsanordnungen zur Erzeugung der Ablenkströme für die Ablenkung
des Elektronenstrahls einer Kathodenstrahlröhre in zwei Koordinatenrichtungen mit
verschiedenen Ablenkfrequenzen und einer Fernsehgemeinschaftsempfangsanlage, in der derartige
Schaltung-sanordnungen mit Vorteil verwendet werden können.
Es sind bereits Empfangsanlagen vorgeschlagen worden, bei denen Fernsehsendungen durch einen
Gemeinschaftsempfänger und Programmverteiler empfangen, damoduliert und verstärkt werden und
dann auf einen passenden Träger aufmoduliert über Kabel einer Mehrzahl von Wiedergabeapparaten,
die z. B. in verschiedenen Wohnungen aufgestellt sein können, zugeführt werden. Dabei
ist es wünschenswert, alle kostspieligeren Teile, die zum Empfang einer Fernsehsendung notwendig
sind, möglichst in dem Gemeinschaftsempfänger zu vereinen und bei den Wiedergabeeinrichtungen mit
einem Mindestaufwand von Schaltungsteilen auszukommen, um die Anschaffungskosten und die
Betriebskosten gering zu halten. Es ist bekannt, daß die Ablenkschaltungen für die Bildschreiberöhre
besonders kompliziert und daher kostspielig sind. Die Erfindung betrifft eine Strahlablenkungsanordnung,
die unter vorstehenden Gesichtspunkten besonders einfach ausgestaltet ist und sich daher für
die Verwendung in einer Gemeinschaftsempfangsanlage für Fernsehsendungen besonders eignet.
Gemäß der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung der Ablenkströme für die
Ablenkung des Elektronenstrahls einer Kathodenstrahlröhre in zwei Koordinatenrichtungen mit
verschiedenen Ablenkfrequenzen derart ausgebildet, daß eine Röhre mit zwei je für .eine der beiden Ablenkfrequenzen
bemessenen. Ausgangskreiseti vorgesehen
ist, deren Eingang eine Spannung zugeführt wird, die sowohl eine sagezahnförmige
Komponente der hohen als auch eine Komponente der niedrigen Ablenkfrequenzen enthält. Inbesondere
ist der für die hohen Ablenkfrequenzen bemessene Ausgangskreis durch einen in der Anoden-ίο
leitung der Röhre liegenden Transformator dargestellt, an den die Ablenkspulen für die
eine Koordinatenrichtung (Zeilenablenkung) angekoppelt sind, und der für die niedrigen Ablenkfrequenzen
bemessene Ausgangskreis durch eine in der Kathodenzuleitung der Röhre liegende Drossel bzw. einen weiteren Transformator dargestellt,
an die bzw. den die Ablenkspule für die andere Koordinatenrichtung (Rasterablenkung) angekoppelt
ist.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung soll zunächst eine Gemeinschaftsempfangsanordnung be-■
schrieben werden, in der die Erfindung mit Vorteil verwendet werden kann. In Abb. 1 ist mit 1 der für
alle Wiedergabeeinrichtungen gemeinsame zentrale Empfangsteil bezeichnet und mit 2 eine derWiedergabeeinrichtungen,
die über die Doppelleitung 3 von dem Gemeinschaftsempfänger 1 gespeist werden.
Der Gemeinschaftsempfänger 1 enthält einen Hochfrequenzverstärker 4 üblicher Konstruktion,
dem die Ferns ehsignale von der Antenne 5 zugeführt werden. Es sei angenommen, daß die mit den
Gleichlaufsigmalen in bekannter Weise übertragenen Bildsignale einer Trägerwelle von 45 MHz aufmodüliert
sind, während die zugehörigen Töne auf eine zweite Trägerwelle von 41,5 MHz übertragen
werden. Die Tonträgerwerte werden von den Bildträgerwerten an einem geeigneten Punkt im Verstärker
4 in bekannter Weise getrennt und einem besonderen Tondemodulator 6 zugeführt. Der im
Verstärker 4 verstärkte modulierte Bildträger wird einer Mischstufe 7 zugeführt, in welcher die Bildsignale
mit einer im Oszillator 8 erzeugten Frequenz von 39,7 MHz gemischt werden. Dadurch
entsteht in der Mischstufe 7 die mit den Bild- und Gleichlaufsignalen modulierte Zwischenfrequenz
von 5,3 MHz, die der Doppelleitung 3 zugeführt wird, nachdem das obere' Seitenband teilweise
unterdrückt worden ist. Außerdem wird der Ausgang der Mischstufe7 einem Demodulator 9 zugeleitet
und in dem erzeugten niederfrequenten Signalgemisch durch einen Begrenzer 10 der Bildinhalt
unterdrückt. Die so abgetrennten Gleichlaufsignale werden einerseits einem Sägezahngenerator
11 von Zeilenfrequenz und andererseits einem
Impuls- und Sägezahngenerator 12 von Rasterwechselfrequenz zugeführt.
Die im Generator 11 erzeugte zeilenfrequente
Sägezahnschwimgung wird in bekannter Weise durch
die Gleichlaufsignale synchronisiert, nachdem diese vorher zum Ausgleich von Laufzeiteffekten verzögert
worden sind. Dabei kann das Zeitverzögerungsnetzwerk dazu dienen, Einschwingstörungen
zu dämpfen. Abb. 3 a zeigt die erzeugte zeilenfrequente Sägezahnscliwingung. Man bemerkt, daß
die Schwingung während des Hinlaufs 13 eine leichte, aufwärts gebogene Krümmung hat, während
beim Rücklauf eine stark negative Spannungsspitze 14 auftritt.
Der Generator 12 ist so eingerichtet, daß er, gesteuert
durch die Rasterglekhlaufsignale, eine Schwingung im Rhythmus der Rasterwechselfrequenz
herstellt von der Form, wie sie in Abb. 3 b angegeben ist. Diese Schwingung enthält
Impulse 15 von der ungefähren Dauer einer Zeile, die jeweils am Ende der exponentiell verlaufenden
langen Flanke 16 einer Sägezahnschwingung auftreten. Die Amplitude der Sägezahnschwingung 16
beträgt etwa 10% der Gesamtamplitude der negativem Impulse 15.
Die in den Generatoren 11 und 12 erzeugten
Schwingungen gemäß Abb. 3 a und Abb. 3 b werden gemeinsam einem Modulator 17 zugeführt, wo sie
einen Träger von 1 MHz, der in einem Oszillator 18 erzeugt wird, modulieren.
Die eine Seite der Einhüllenden der modulierten Trägerwelle ist in Abb. 3 c dargestellt. Die modulierte
Trägerwelle wird vom Modulator 17 ebenfalls den Leitern 3 zugeführt. Die demodulierten
Tonsignale aus dem Tondemodulator 6 werden in einem Modulator 19 einer weiteren im Oszillator 20
erzeugten Trägerwelle aufmoduliert, deren 'Frequenz im Bereich zwischen 54 bis 144 kHz ausgewählt
ist, und der modulierte Ausgang von 19 wird ebenfalls den Leitern 3 zugeführt. Falls gewünscht, können die Tonsignale von weiteren Hör-
rundfunkpirogrammen nach Wahl anderen Trägerwellen in dem Frequenzbereich von 54 bis 144 kHz
aufmoduliert werden, die über die Leiter 3 den Empfangsstellen 2 zugeführt werden.
Jede Wiedergabeeinrichtung wind z. B. von einem Potentiometer mit hohem Widerstand 21, das
zwischen den Leitern 3 liegt, gespeist. In der Wiedergabeeinrichtung 2 z. B. werden die Signale
einem Hochfrequenzverstärker und Demodulator 22 'für den 5,3-MHz-Träger, einem Hochfrequenzver- i°5
stärker 23 für den i-MHz-Träger und einem Tonempfänger 24 zugeführt. Filter können vorgesehen
sein, um die verschiedenen Signale in bekannter Weise voneinander zu trennen. Der demodulierte
Ausgang von Bild- und Gleiehlaufsignalen aus dem "« Teil 22 wird in bekannter Weise verwendet, um die
Helligkeit einer Kathodenstrahlröhre 25 zu modulieren. Der verstärkte Ausgang des MHz-Trägers
aus dem Teil 23 wird einer Demodulator- und einer Schwingungsformgebungsschaltung 26 zugeführt,
in der die Erfindung, wie sie eingangs beschrieben ist, zur Erzeugung der Ablenkströme in den Zeilen-
und Rasterablenkspulen derKathodenstrahlröhre25 verwendet wird, um den Kathodenröhrenstrahl in
der Röhre 25 in bekannter Weise abzulenken. Die Schaltung 26 dient gleichzeitig dazu, die Hochspannung
für die Anode der Röhre 25 in an sich bekannter Weise zu erzeugen.
Ein Ausführungsbeispiel der Schaltung 26 gemäß der Erfindung ist in Abb. 2 dargestellt. Die Schaltung
enthält eine Röhre 29, an deren Steuer-
elektrode der1 mit der Schwingungsform gemäß Abb. 3 c modulierte ι-MHz-Träger über einen Kondensator
31 angelegt wird und die in bekannter Weise als Gittergleichrichter geschaltet ist. Der
Anodenkreis der Röhre2Q enthält einen Beilastungswiderstand
34 und eine Formgebungsschaltung, bestehend aus der Parallelanordnung eines Widerstandes
35 und eines Kondensators 36. Nach' erfolgter Demodulation und Verstärkung in der
Röhre 29 haben die resultierenden Schwingungen die Form, wie sie in Abb. 3 d angegeben ist. Man
bemerkt, daß die Intervalle, während derer der i-MHz-Träger unterdrückt war, an der Anode der
Röhre 29 als negative Impulse 37 von großer Amplitude erscheinen, während die Sägezahnschwingung
von Zeilenfrequenz den langen Flanken einer im wesentlichen sägeizahnförmigen Schwingung
38 von Rasterfrequenz überlagert ist.
Die Schwingung, die an der Anode der Röhre 29 auftritt, wird über ein Tiefpaßfilter, bestehend aus
einer Induktanz 39 und einem Kondensator 40, das dazu dient, Schwingungen der Trägerfrequenz zu
entfernen, über einen veränderlichen Widerstand 41 an eine Verstärkerröhre 42 angelegt. Die Anode der
Röhre 42 ist mit dem Mittelpunkt der Primärwicklung eines Transformators 43 verbunden, dessen
Sekundärwicklung die Zeilenablenkspulen 44 für die Kathodenstrahlröhre 25 speist. Ein Kondensator
45 liegt in Reihe mit den Ablenkspulen 44.
Parallel zur Sekundärwicklung liegt ein hochohmiges Potentiometer 46, dessen Anzapfpunkt
mit dem Abgriff eines kapazitiven Spannungsteilers 47, 48 im Gitterkreis der Röhre 29 verbunden ist.
Diese Verbindung bewirkt in bekannter Weise eine Gegenkopplung von den Ablenkspulen 44 zum Eingangskreis
dar Röhre 29. Der Kathodenkreis der Röhre 42 enthält eine Drossel 49, die eine frequenzselektive
Gegenkopplung zum Eingangskreis der Röhre 42 herstellt. Bei Rasterfrequenz ist die
Induktanz 49 durch die Rasterablenkspulen 50 und den Parallelkondensator 52, der gleichzeitig als
Integrationskondensator dient, überbrückt. Die Spulen 50 werden von der Induktanz 49 in üblicher
Weise über den Blockkondensator 51 gespeist. Die Induktanz 49 ist 'ferner überbrückt durch ein
Potentiometer 53, dessen Anzapfung über einen Widerstand 54 mit dem Gitter der Röhre 42 und
ebenfalls durch einen Kondensator 55 mit der Kathode der Röhre 42 verbunden ist. Die Teile 53,
54 und 55 dienen dazu, die benötigte Gittervorspannung der Röhre 42 aufrechtzuerhalten und eine
Phasendrehung bei Rasterfrequenz zu vermeiden. Ein Ende der Primärwicklung· des Transformators
43 ist mit einem Gleichrichter 56 verbunden, der Hochspannung für die Kathodenstrahlröhre 25 in
bekannter Weise erzeugt, und ist deshalb nur in Blockform dargestellt.
Die Schwingung gemäß Abb. 3 d erzeugt nach Verstärkung in der Röhre 42 einen zeiienfrequenten
Strom von Sägezahnforni im Anodenkreis und
einen rasterfrequenten Strom von Sägezahnform im Kathodenkreis. Eine Störung zwischen dem
Anoden- und dem Kathodenkreis der Röhre 42 wird praktisch durch die selektive Rückkopplung aus
der Induktanz 49 verhindert. Dabei ist die Impedanz der Parallelschaltung von 49 und 52 bei
Rasterfrequenz groß und bei Zeilenfrequenz vernachlässigbar klein. Der Kondensator 52 erfährt
einen Ladungszuwachs während jeder langen Flanke der zeiienfrequenten Sägezahnschwingung,
während die Ladung in den Zeilenrücklaufintervallen praktisch unverändert bleibt. So wird durch
Integration der Stromimpulse im Kondensator 52 die lange Flanke der rasterfrequenten Sägezahnschwingung
in den Spulen 50 erzeugt. Der Kondensator 45 dient ebenfalls dazu, Störungen zu verhindern,
indem er eine derartige Kapazität besitzt, daß er die Ablenkspulen 44 auf eine Frequenz
unterhalb 10 kHz abstimmt und dadurch die induktive Komponente der Anodenbelastung der
Röhre 42' herabsetzt. Auf diese Weise wird ein
besserer Wirkungsgrad in der Röhre 42 erzielt, indem man die Gegen-EMK beim Zeilenhinlauf
herabsetzt, ohne die Gegen-EMK beim Zeilenrücklaiuf zu beeinflussen. Der Kondensator 45 setzt
außerdem die Anodenbelastung der Röhre 42 bei Rasterfrequenz auf ungefähr Null herab und bewirkt
damit, daß man bei dieser Frequenz eine maximale Leistung im Kathodenkreis erhält. Die
Linearität der zeiienfrequenten Ablenkschwingung wird durch Gegenkopplung vom Potentiometer 46
auf den Eingangskreis der Röhre 29 gesteuert, und die Einstellung der Anzapfung des Potentiometers 46
gestattet, die Einstellung der Bildgeometrieverhältnisse am Empfänger einzustellen. Ohne eine Gegenkopplung
neigt die Amplitude des Zeilensägezahnstromes in den Ablenkspulen 44 zu einem exponentiellen
Anstieg in jeder Rasterperiode, und zwar infolge des rasterfrequenten Sägezahnstromes in
der Kathode der Röhre 42. Diesem exponentiellen Anstieg in der Amplitude des Zeilensägezahnstromes
kann ohne den Gegenkopplungsweg 46 auch dadurch entgegengewirkt werden, daß man der Amplitude der zeiienfrequenten Ablenkungsschwingung bei der Einheit 1 einen entgegengesetzten
Amplitudengang gibt.
Eine Einstellung des Widerstandes 33 in der Kathodenleitung der Röhre 29 dient zur Einstellung
der Bildgröße, wobei sowohl die Bildröhre wie die Breite durch Änderung der Verstärkung
der Röhre 29 beeinflußt werden. Am Widerstand 41 wird die Amplitude der Hochspannung eingestellt,
die durch den Gleichrichter 56 erzeugt wird. Durch den Kondensator 45 erfahren die langen Flanken
des Zeilensägezahnstromes in den Spulen 44 eine Krümmung, die aber durch die entgegengesetzte
Krümmung kompensiert wird, die die langen Flanken 13 bei der Verteilereinheit 1 erhalten wird,
wie oben in bezug auf Abb. 3 a beschrieben. Durch die hohen negativen Impulse 14 in den Schwingungen
gemäß Abb. 3 a wird die Röhre 42 gesperrt und damit ein schneller Rücklauf des Stromes in den Spulen 44 ermöglicht. Die negativen
Rasterfriequenzimpulse 37 steuern die Röhre 42 in gleicher Weise auf einen Zustand hoher Impedanz
am Ende jeder Rasterabtastperiode, um eine
schnelle Zerstreuung1 der Energie in der Rasterablenkungsschaltung
zu gestatten. Dies ist notwendig, da die Röhre 42 bei Rasterfrequenz als kathodengekoppelte Röhre arbeitet und der Rasterrücklauf
andernfalls die Neigung hätte, durch den Einfluß der niederen Kathoidenimpedanz der Röhre
42 in die Länge gezogen zu werden.
In Abb. 4 ist eine abgewandelte Ablenkungsschaltung dargestellt, die im wesentlichen in der-
selben Weise wie die Ablenkungsschaltung nach Abb. 2 arbeitet. Entsprechende Teile in den beiden
Schaltungen sind mit denselben Bezugsnummern bezeichnet.
Gemäß Abb. 4 ersetzen zwei Verstärkerröhren 58 und 59 und ein getrennter Gleichrichter 60 die als
Verstärker und Gleichrichter wirkende Röhre 29 der Abb. 2. Die Röhre 58 verstärkt den 1-MHz-Träger,
der mit der Ablenkschwingung moduliert ist, und der Gleichrichter 60 ist mit dem Anodenkreis der Röhre
58 durch einen Transformator 61 gekoppelt, dessen Primärwicklung durch die Kondensatoren 62 und 63
abgestimmt ist. Ein Tiefpaßfilter 64 dient" zur Dämpfung der Trägerschwingungen, und die Widerstände
65 und 66 stellen die Belastung für den Gleichrichter 60 dar. Die demodulierte Ablenkschwingung,
die an den Widerständen 65 und 66 auftritt, wird an die Steuerelektrode der Pentode
59 gelegt und der verstärke Ausgang der Steuerelektrode der Röhre 42 zugeführt. Die angeschlossene
Zeilenablenkschaltung ist im wesentlichen dieselbe wie in Abb. 2, nur daß die Anodenspannung
für die Röhre über die Sekundärwicklung des Transformators 43 und einen Hochspannungszusatzgleichrichter
67 zugeführt wird.
In der Rasterablenkschaltung, die im Kathodeinkreis der Röhre 42 liegt, ist die Spule 49 durch,
einen Abwärtstransformator 68 ersetzt, an dessen Sekundärwicklung die Rasterablenkspulen 50'
liegen. Bei dieser Anordnung können die Spulen und (da die Impedanzen außerhalb des Transformators
sämtlich niedrig sind) auch der Transformator 68 eine sehr niedrige Impedanz haben. Da die Pentode
59 mit hoher Verstärkung arbeitet, kann eine direkte Gegenkopplung durch den Kondensator 69 und den
Widerstand 70 von der Anode dieser Röhre zu ihrer Steuerelektrode verwendet werden, um Verzerrungen
in den Ablenkschwingungen herabzusetzen. Eine zusätzliche Gegenkopplung wird aus
der Zeilenablenkschaltung von der Verbindung eines Widerstandes 71 und eines Kondensators 72,
die in Serie parallel zu dein Zeilenablenkspulen 44 liegen, entnommen und über den Widerstand 73
und den Spannungsteiler 65, 66 an die , Steuerelektrode der Röhre 59 gelegt. Der Widerstand 66
ist durch einen Kondensator 74 überbrückt, der mit dem Kondensator 72 dazu dient, die Gegenkopplung
derart frequenzselektiv zu machen, daß die Rücklaufimpulee in der Gegenkopplungsspannung gedämpft werden. Die Gegenkopplung schwächt inf
olgedessen nicht die Rücklauf impulse in der Zeilenablenkschaltung,
so· daß die Erzeugung der Hochspannung in der Einheit 56 nicht gestört wird.
Eine Gegenkopplung von der Rasterablenkschaltung zur Steuerlektrode der Röhre 59, von der Primärwicklung
des Transformators 68 über den Kondensator 75 und Widerstand 76 ist derart. frequenzselektiv
gestaltet, daß die Grundrasterfrequenz und einige der unteren Harmonischen und außerdem die
Impulse 37 in der Gegenkopplungsspannung wesentlich geschwächt sind, so daß eine unzulässige
Dämpfung dieser Komponenten an der Steuerelektrode der Röhre 42 vermieden ist. Der Widerstand
7O wirkt darüber hinaus als Sperre für die zeilenfrequenten Komponenten. Die, Serienschaltung
eines Widerstandes 76 und eines Kondensators 78 parallel zum Kondensator 52 im Rasterablenkkreis
wirkt als Korrekturkreis, der einen am Ende von jedem Rasterrücklauf interval! auftretenden
unerwünschten Anstieg der Amplitude der Zeilenablenkschwingungen verhindert. Weiterhin wird
eine Rückkopplungsspannung über einen Sperrwiderstand
79 an die Steuerelektrode der Röhre 59 von einem die Spulen überbrückenden Potentiometer
80 angelegt, um das Bildaussehen steuern zu können.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Schaltungsanordnung zur Erzeugung der Ablenkströme für die Ablenkung des Elektronenstrahls einer Kathodenstrahlröhre in zwei Koordinatenrichtungen mit verschiedenen Ablenkfrequenzen, insbesondere für die Zeilen- und Bildablenkung von Fernsehbildröhren, dadurch gekennzeichnet, daß eine Röhre (42) mit zwei je für eine der beiden Ablenkfrequenzen bemessenen Ausgangskreisen (43, 49) vorgesehen ist, deren Eingang eine Spannung zugeführt wird (Abb. 3d), die sowohl eine sägezahnförmige Komponente der höheren als auch eine Komponente der niedrigeren Ablenkfrequenz enthält.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der für die höhere Frequenz bemessene Ausgangskreis durch einen in dar Anodenleitung der Röhre liegenden Transformator (43) dargestellt ist, an den die Ablenkspulen für die eine Koordinatenrichtung angekoppelt sind, und daß der für die niedrigere Ablenkfrequenz bemessene Ausgangskreis durch einen Integrationskondensator (52) in Verbindung mit einer Drossel (49) oder einem Transformator (68) dargestellt ist, an den die Ablenkspulen (50) für die andere Koordinatenrichtungen angekoppelt sind.
- ■3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem für die niedrigere Frequenz bemessenen Ausgangskreis und dem Eingangskreis eine frequenzselektive Gegenkopplung vorgesehen ist, welche so bemessen ist, daß die Schwingungen niedrigerer Frequenz in dem Ausgangskreis für die höhere Frequenz gedämpft werden.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß "5 der Ausgangskreis für die höhere Frequenzund/oder der Ausgangskreis für die niedrigere Frequenz so bemessen sind, daß während der in den Rücklaufzeiten der Sägezahnfrequenz auftretenden negativen Spannungsspitzen, wenn die Röhre (42) ganz oder teilweise sperrt, die Energie der Ausgangskreise jeweils zu ihrem wesentlichen Teil zerstreut wird.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der induktive Ausgangskreis für die hohen Frequenzen durch eine Kapazität auf eine niedrigere Frequenz abgestimmt ist, derart,.daß die während der langen Sägezahnflanken auftretende Gegen-EMK vermindert wird.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgangskreis für die _ höhere Frequenz und einer der Röhre (42) vorausgehenden Verstärkerstufe ein frequenzselektiver Gegenkopplungsweg (73, 65) vorgesehen ist, in dem die in den Rücklaufzeiten auftretenden negativen Spannungsspitzen wesentlich gedämpft erscheinen, so daß die Rücklaufspannungsspitzen in dem Ausgangskreis der höheren Frequenz durch die Gegenkopplung nicht geschwächt werden.
- 7. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ihre Anwendung auf die Wiedergabeeinrichtung einer Gemeinschaftsempfangsanilage, bei der die Bildsignale und die Ablenlcsignale über getrennte Frequenzkanäle von dem gemeinsamen Hochfrequenzempfänger auf die einzelnen Wiedergabeeinrichtungen übertragen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5467 10.5§
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB16087/50A GB704141A (en) | 1950-06-28 | 1950-06-28 | Improvements relating to television relay apparatus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE893204C true DE893204C (de) | 1953-10-15 |
Family
ID=10070947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE3934A Expired DE893204C (de) | 1950-06-28 | 1951-06-27 | Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Ablenkstroemen fuer Kathodenstrahlroehren |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2836649A (de) |
| AU (1) | AU156339B1 (de) |
| DE (1) | DE893204C (de) |
| FR (1) | FR1059777A (de) |
| GB (1) | GB704141A (de) |
| NL (1) | NL83757C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009232B (de) * | 1953-06-17 | 1957-05-29 | Emi Ltd | Fernseh-Gemeinschaftsempfangsanlage |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3591824A (en) * | 1969-03-05 | 1971-07-06 | Madatron Inc | Driving means for crt{3 s |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2305930A (en) * | 1940-12-31 | 1942-12-22 | Rca Corp | Television system |
| US2496283A (en) * | 1945-07-14 | 1950-02-07 | James E Gall | Electronic generator circuit |
| US2628275A (en) * | 1948-02-25 | 1953-02-10 | Louis W Parker | Radio and television distribution system for hotels and apartment houses |
-
0
- NL NL83757D patent/NL83757C/xx active
-
1950
- 1950-06-28 GB GB16087/50A patent/GB704141A/en not_active Expired
-
1951
- 1951-06-20 US US232577A patent/US2836649A/en not_active Expired - Lifetime
- 1951-06-21 AU AU3423/51A patent/AU156339B1/en not_active Expired
- 1951-06-27 FR FR1059777D patent/FR1059777A/fr not_active Expired
- 1951-06-27 DE DEE3934A patent/DE893204C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009232B (de) * | 1953-06-17 | 1957-05-29 | Emi Ltd | Fernseh-Gemeinschaftsempfangsanlage |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL83757C (de) | |
| GB704141A (en) | 1954-02-17 |
| US2836649A (en) | 1958-05-27 |
| AU156339B1 (en) | 1951-08-23 |
| FR1059777A (fr) | 1954-03-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2651796A1 (de) | Kanalwaehler | |
| DE946997C (de) | Anordnung zur Erzeugung einer Regelspannung in einem Fernsehgeraet | |
| DE1021416B (de) | UEbertragungssystem fuer Fernsehsignale | |
| DE2343533C3 (de) | ||
| DE2343532B2 (de) | Modulatorschaltung | |
| DE2644200C3 (de) | Nord-Süd-Kissenkorrektur-Schaltung | |
| DE1926020A1 (de) | Spannungsregler fuer Fernsehempfaenger | |
| DE2343533B2 (de) | Modulatorschaltung fuer fernsehgeraete | |
| DE893204C (de) | Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Ablenkstroemen fuer Kathodenstrahlroehren | |
| DE1227934B (de) | Einrichtung zur Verarbeitung eines frequenzmodulierten auf Magnetband gespeicherten Videosignals | |
| DE1210910C2 (de) | Transistorbestueckte Vertikalablenkschaltung | |
| DE965908C (de) | Schaltung zur Regelspannungserzeugung, insbesondere in Fernsehempfaengern | |
| DE2111217C3 (de) | Vertikalablenkschaltung mit Kissenverzeichnungskorrekturschaltung | |
| DE2335763C2 (de) | Aperturkorrekturschaltung | |
| DE1067853B (de) | Schaltungsanordnung zur Unterdrueckung von niederfrequenten Stoerspannungen | |
| DE1000441B (de) | Farbfernsehempfaenger | |
| DE2838291C2 (de) | Ost-West-Kissenkorrekturschaltung | |
| DE2235905C3 (de) | Bildrücklauf-Austastschaltung fur einen Fernsehempfänger | |
| DE1005118B (de) | Farbfernseheinrichtung | |
| DE2811542C2 (de) | ||
| DE975563C (de) | Schaltungsanordnung in einem Fernsehempfaenger zur Unterdrueckung von Stoerungen | |
| DE1012326B (de) | Einrichtung zur Verzoegerung von Zeichenspannungen | |
| DE976259C (de) | Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Synchronisierung eines eine saegezahnaehnliche Spannung liefernden Wechselspannungs-Generators | |
| DE757336C (de) | Fernsehempfaenger, bei dem der Tonempfang oder der Bild- und Ton-empfang mittels eines Pendelrueckkopplungsempfaengers erfolgt | |
| DE1029053B (de) | Einrichtung zur Erzeugung zweier Steuerspannungen, welche vom gegenseitigen Phasen-verhaeltnis zweier der Einrichtung zugefuehrten Spannungen in verschiedener Weise abhaengig sind |