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DE1762179C - Schaltungsanordnung fur zentral ge steuerte Fernmelde , insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen fur besondere Zwecke, z B zum Aufbau von gezielten Prufverbindungen, die freie durch die erzwungene Wahl ersetzt wird - Google Patents

Schaltungsanordnung fur zentral ge steuerte Fernmelde , insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen fur besondere Zwecke, z B zum Aufbau von gezielten Prufverbindungen, die freie durch die erzwungene Wahl ersetzt wird

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Publication number
DE1762179C
DE1762179C DE1762179C DE 1762179 C DE1762179 C DE 1762179C DE 1762179 C DE1762179 C DE 1762179C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
chain
circuit arrangement
setting
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
8021 Sauerlach Huttl Heinz 8190 Wolfratshausen Dotzauer Ewald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

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Description

In Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlügen hat zu jedem Koppler nur ein einziger Markierer gleichzeitig Zugriff. Eventuell weitere Markierer stehen in Reserve oder müssen warten, bis der eine seine Arbelt beendet hat,
In derartigen Vermittlungsanlagen tritt aber auch manchmal das Problem auf, mehrere Leitungen gleichzeitig in Abhängigkeit voneinander auswählen und so markieren zu müssen, daß über die ausgewählten Wege eine Verbindung in der gewünschten Form, also auch in abgehender und ankommender Richtung, aufgebaut wird. Eine solche mehrfach über zwei Koppelstufen verlaufende Verbindung ist beispielsweise für PrUfzwecke erforderlich.
Die Erfindung betrifft eine derartige Schaltungsanordnung für zentral gesteuerte Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen beim normalen Verbindungsaufbau die freien Verbindungswege durch das Koppelfeld in freier Wahl ausgesucht werden und in denen für besondere Zwecke, z. B. zum Aufbau von gezielten Prüfverbindungen, die freie durch die erzwungene Wahl über einen einzigen vorher bestimmten Weg ersetzt wird.
Es sind schon Schaltungsanordnungen bekannt, beispielsweise aus den deutschen Auslegeschriften 1135 059, 1151029 und 1134725, die es gestatten, einzelne Verbindungswege durch ein Koppelfeld für den Aufbau einer vorbestimmten Verbindung in erzwungener Wahl entsprechend zu kennzeichnen und alle anderen Wege unerreichbar zu machen. Diese Möglichkeit besteht aber nur für einen einzigen von mehreren Verbindungswegen.
Es ist auch schon eine Schaltungsanordnung bekannt, z. B. nach der deutschen Auslegeschrift 1 202 841, die zur Herstellung von Prüfverbindungen einen ersten Wegabschnitt von einem Relaissatz für ankommende Verbindungen zu einer Teilnehmeranschlußschaltung und einen zweiten Wegabschnitt von dieser zu einem anderen Relaissatz herstellt. Die Verbindung durch das für beide Teilstrecken gemeinsame Koppelfeld wird zunächst für die eine Richtung in freier Wahl und erst anschließend, nachdem ein Schaltkennzeichen den Belegungszustand an der Teilnehmeranschlußschaltung kurzzeitig für die Dauer der Suche des zweiten Weges aufgehoben hat, für die andere Richtung unabhängig davon in erzwungener Wahl ausgewält und aufgebaut. Das hat den Nachteil,' daß die erste Teilstrecke genauso beliebig ausgewählt wird, wie eine Strecke für jede ankommende normale Verbindung und infolgedessen unabhängig von dem zu prüfenden zweiten Verbindungsweg durch das Koppelfeld die Messung der Gesamtverbindung beeinflußt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung anzugeben, die es gestattet, aus einer Anzahl von Verbindungsleitungen gleichzeitig und in Abhängigkeit voneinander so viele Wege auszuwählen, wie für eine Sonderverbindung, z. B. Prüfverbindung, benötigt werden. Dabei ist jede Verbindungsleitung so eindeutig zu markieren, daß die Verbindung nur über den vorbestimmten Weg verläuft.
Erreicht wird das gemäß der Erfindung dadurch, daß zur gleichzeitigen Auswahl mehrerer (zweier) unterschiedlicher Verbindungswege zwischen zwei Koppelstufen für jeden der (zwei) Verbindungswege eine eigene Einstellkette vorhanden ist, von denen die eine den ersten, die andere den zweiten Verbindungs-
weg usw, aussucht, daß Kontakte der einen Einstell· kette das Ansprechen des zu dem nächsten Verbindungsweg gehörenden Relais der anderen Einstellkette usw, verhindern, und daß die von den der erster. Einstellkette nachfolgenden Einstellketten gefundenen Leitungsmarkierungen gespeichert werden, bis der erste Verbindungsweg aufgebaut ist, woraufhin auch der zweite, danach der dritte usw. Verbindungsweg markiert wird.
Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß durch die gleichzeitige Auswahl aller für eine Verbindung, beispielsweise für eine PrUfverbindung, benötigten Wege deren Lage im Koppelfeld voneinander abhängig ist. So wird beispielsweise eine Leitung für eine Verbindung nie fälschlicher-. weise zweimal markiert, auch wenn die Verbindung über den ersten Weg noch nicht aufgebaut wurde und er deshalb frei erscheinen müßte. Dabei ist es gleichgültig, in welcher Reihenfolge die Wege zwischen zwei Koppelstufen belegt werden.
Für die gleichmäßige Auswahl der Verbindungswege aus der Vielzahl der zur Verfügung stehenden Leitungen sorgen die getrennten Einstellketten je erforderlichem Verbindungsweg. Wenn also beispielsweise die erste Einstellkette nur für die ankommende Belegungsrichtung zuständig ist, sorgt eine zweite Einstellkette für die abgebende Richtung usw. Auf diese Weise wird jede Leitung abwechselnd sowohl für den ankommenden als auch für den abgehenden Verbindungsaufbau herangezogen.
Gegenüber einer Auswahl der einzelnen Verbindungswege nacheinander hat die gemäß der Erfindung auch noch den Vorteil, daß für die Auswahl mehrerer Wege nur eine einzige Auswahlzeit erforderlich ist.
Damit die einzelnen Verbindungswege für den Aufbau der Verbindung in der Reihenfolge bereitgestellt werden, wie sie benötigt werden, wird zunächst nur eine einzige Leitung markiert. Sobald diese belegt ist, kommt die zweite an die Reihe und so fort. Inzwischen sind alle Markierungen der zwar schon ausgewählten, aber noch nicht benötigten Verbindungswege in einer Markierkette vorbereitend gespeichert, sie werden aber nacheinander ausgegeben.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist jeder der Einstellketten eine eigene Speicherkette zugeordnet, in der alle während eines Einstellketten-Umlaufes für die Dauer dieses Umlaufes markierten (belegten) Verbindungsleitungen verzeichnet sind.
Das hat den Vorteil, daß während eines Umlaufes jede Verbindungsleitung nur einmal belegt wird und auf diese Weise abwechselnd über alle Leitungen Verbindungen hergestellt werden.
Jede der Einstellketten wird — entsprechend einer Weiterbildung der Erfindung — zum Erreichen aller in Frage kommender Verbindungsleitungen mehrfach durchlaufen.
Das bringt den Vorteil mit sich, daß jede Einstellkette nicht so viele Glieder haben muß, wie Verbindungsleitungen vorhanden sind, sondern nur einen Bruchteil davon. Es ergeben sich also Einsparungen an Schaltmitteln.
Sollen über bestimmte Verbindungsleitungen keine Verbindungen herstellbar sein, so werden gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die zugehörigen Einstellkettenglieder gesperrt.
Auf diese Weise ist es möglich, selbst einzelne Ver-
binaungsleltungen.gczl.lt anzusteuern, ohne^aß ein-
bei die von der Einstellkette festgelegte Reihenfolge eingehalten zu werden braucht. FaIl8 nur wenige Verbindungsleitungen für eine eventuelle Fehlerelngrenzung in Frage kommen, können diese abwechselnd so lange untersucht werden, bis der Fehler gefunden ist. . Ein Beispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher beschrieben Dabei sind alle nicht für das Verständnis der Erfindung notwendigen Einzelheuen weggelassen. Es zeigt
Fig. 1 den Verlau von drei Verbindungswegen zwischen zwei Koppelfeldern und die zur Auswahl der Verbindungswege benötigten Einrichtungen,
Flg..2 eine Einstellkette zur Auswahl eines ersten Verbindungsweges in ankommender Richtung und eine zugehörige Speicherkette,
Fig. 3 eine zugehörige Relaiskette zur Umsteuerung von einem Umlauf auf deu nächsten,
Fig. 4 eine Einstellkette für den Verbindungsaufbau £ abgehender Richtung und eine zugehörige Speicherkette,
Fig. 5 eine zugehörige Relaiskette zur Umsteuerimg von einem Umlauf auf den nächsten,
I 762 seitens·
ungen Zl sind
if^Ä« »»nt aus der :l u, J1-- zweiten, der dritten und ein/Sahl getroffen wird. dvler Gruppen von Zwischen-A."wiin ρ 1T2 gezeigt ist, jode
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^ dSaufen, bis alle Zwischenleitungen erη
μι η
re»gjt ™^ der Ketten K und ·Λί von einem
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«J«»aui am aen^«u» b°stehende Relaiskette
je vier Relais Wi ms tr* oeewiiw
1 yiurhenleitune ist eine Taste Sp zugeord-Z^henleitung ist ene ja, »
drei solcher Tasten gezeichnet, nämlich die Tasten ^rei «iicner ***"" 6
Bei eine" Belegung der Prüfeinrichtung wird ein
wählten Verbmdungsleitungen.
Gemäß Fig. 1 verlaufen die auszuwählenden VerbindUngswege8zwischen den Koppelstufen A und B, die mit einer Anzahl von Zw.schenleitungen ZL Ibis ZL 32 miteinander verbunden sind.
Bei einem normalen Verbindungsaufbau wählt ein Wegesucher WS-AB in freier Wahl eine der Zwischenleitungen aus und markiert über einen Anschalter An-AB die entsprechende Leitung, über die die Verbindung aufgebaut werden soll. Gemäß den eingangs genannten Bedingungen soll hier aber eine Verbindung für besondere Zwecke, und zwar zum Aufbau einer gezielten Prüfverbindung, aufgebaut werden. Dazu St noch zusätzlich eine PrüfeinrichtungP vorhanden, von der aus auch eine Auswahl der fur die Prüfung vorgesehenen Verbindung·leitungen vorn· nommen wird, sowie ein Zw.schenle.tungsemsteller ZE-AB, der von den in Frage kommenden Zwischenleitungen diejenigen bestimmt, über die die Prüfverbindung verlaufen soll, und demen sprechendIn der Vermittlung die Schaltmittel nr freien Wahl ausschaltet, dafür aber die Zw.schenleitung bezeichne , die ausgewählt worden ist. Die Bezeichnung der ausgewählten Leitung wird gleichzeitig zur Prufeinnchtung P weitergegeben.
^ i8!· ^T »,»t!.%einu IVl in einem Ansprech- und 4*2 das erste Relais Wl m ei"em ^f^ d
de Sang zum Koppler fl aus dem sich an-
Ln *Z Wr nirht eezeieten Koppler C beschließenden, hier nicht gezeigten Koppler l,
stimmt. -„„„,„„„„u werden zwei nicht
Nach einer Venogerung«« we den zwu mch
darges»eIlte_R^n a'sJri!n u;ür die FÄaltung der wird das Begmmchai fur die^ Fortschaltung oer
Ketten T... (F 1 g. 3 und U.. .Jb^g. V gegeoen. sei zunächst die Kette T . ^radUet
Über J,e Kontakte 1 »1 «JJ 5 CSP [^9 08; RelaisJl an und scWieß S pSen.^b eSe der bis Il < Mjμ g^j, um ρ insbesondere
«ν^Μ vier Zwij^ J. Es fei nun angenommen, ni ertungif"'.|eiP"" s - b tätiet jft ß led.gl ch d.e Sper taSJ^JSf ^^ Ue
Vbe^L nicht dargestellten Relais E spricht XäSf^ an. Sein Kontakt 15*1 ^πηΓαβη Ansprechstromkreis für das erste trennt aen Ansp Einstellkette,
Χ^ο m abgehende Verbinauf so daß die erste Zwischenleitung für
von diesem abgehend über die ZwiechentatungZLS zu einer nicht weiter interessierenden Stelle, und drittens von dort aus wieder zurück m ankommender Richtung über die Zwischenleitung ZL 32 zu einem Prüfteilnehmer PT.
Es ist nun Aufgabe des' ^ ZE-AB, die entsprechenden drei Zwischig aus der Gesanmtzahl auszuwählen und sie in der richtigen Reihenfolge für den Verbindungsaufbau zur Verfügung zu stellen. Wie das im einzelnen geschieht,
wird an Hand von F i g. 2 bis 7 erläutert. Dabei ist zur Vereinfachung die Einstellung von nur zwei Zwiin. erstens einer in ankommender und 33; sr sssa
gig.ftI Drmgi Kon{akt ^^χ .
SsiVritential für die Zwischenleitung ZL1 ^f erspenpotentm, nir ^ daß ^
über 2e3g S be|egt werden kann. Damit ist diese die efSte ankornrnende Verbin-
dVngWwHhU und in der Markierkette gespeichert, aunt ^ ^,^^ ^„^ daßber diese Zwischen.
eine Prüfverbindung aufgebaut wurde 8 entsprechendes Glied der Speicherkette M « eschaltet: H über den Kontakt 18U (Fig. 2) so-B die KontaktßΐΛ l und 19/ von nicht ge.
wird rfas RejaisM1 erregt. Es halt
sich über seinen Kontakt21 ml weiter, bis nach einem Umlauf dieser Einstellkette K das Relais SHl abfällt und seinen Kontakt 17s/il öffnet. Ein anderer Kontakt des Relais Ml, nämlich der Kontakt 22ml, öffnet den Ansprechstromkreis des Relais Kl und schaltet die Kontaktkette zu den weiteren Relais der Einstellkette K durch, damit bei einer nachfolgenden Verbindung eine andere Zwischenleitung ankommend belegt werden kann.
Es sei nun angenommen, die Sperrtaste Sp S sei betätigt und damit die Zwischenleitung ZL 2 von einer Belegung ausgeschlossen. Über den Kontakt 10il (F i g. 2) gelangt bei der Erregung des Relais Tl Erdpotential zum Relais M 2, so daß auch dieses anspricht. Da sein Kontakt 23 m 2 geschlossen wird, 1S hält es sich weiter und schaltet mit seinem Kontakt 24in2 die Kontaktkette zum nächsten Glied der Einstellkelte/C durch. In der Einstellkette G für abgehende Verbindungen (F i g. 4) wird die Kontaktkette jedoch nicht, wie mit Kontakt 15 k 1, unterbrachen, so daß die Zwischenleitung ZL 2 für abgehende Verbindungen belegbar ist.
Da die Relais E und TA 1 zu jeder WegeausketteG nur noch der Schritt G 8 frei ist. In diesem Fall wird der Kontakt 36 λ-8 dazu benutzt, an Stelle des Relais G 8 das Relais G 7 zu bringen, unabhängig davon, ob es schon einmal betätigt wurde und deshalb durch den Kontakt 37 «7 gesperrt ist. Trotzdem ist sichergestellt, daß kein Kennzeichen zur Umschaltung auf den zweiten Durchlauf der Einstellkette G gegeben wird, bevor beim letzten Schritt G 8 belegt war.
Die Steuerung der Umläufe in der zweiten Einstellkette G erfolgt in ähnlicher Weise wie bei der ersten Einstellkette K. Wie schon erwähnt, wird gleichzeitig mit dem Relais TA 1 auch das Relais TA2 bei der Einschaltung der Prüfeinrichtung geschlossen. Dadurch konnte über den Kontakt 8 ία2 ein Relais Ul angesprochen und vor der Belegung des ersten freien Kettenrelais G mit Hilfe der Kontakte 66 u 1 bis 68 «1 überprüfen, ob eine der Leitungen für den abgehenden Verkehr gesperrt ist.
Sobald in der zweiten Einstelkette G ein Relais erregt wird, wird sein zugehöriger Kontakt 55gl bis 56g8 in Fig. 6 geschlossen. Damit wird das zugehörige Relais Zl bis Z 8 gebracht und gleichzeitig das erregte Relais GN als Zeichen dafür, daß nun
wahl von neuem erregt werden, werden die Relais in
der Einstellkette K so lange betätigt, bis das letzte a5 die zweite Einstellkette G eingestellt ist, abgeschaltet. Glied K8 erreicht ist. Dann hat nämlich der Kontakt Sobald der erste Umlauf der ersten Einstellkette K
beendet ist, wird wieder das nicht gezeigte Relais SHl erregt, das seinen Kontakt 38j/j1 (Fig. 3) schließt und über die Kontakte Ic und 40wl ein Relais KX zum Ansprechen bringt. Durch das Betätigen seines Kontaktes 42 kx wird, nachdem der Kontakt 38shl in seine Ruhelage gekommen ist, über die Kontakte Ic und 43μΊ das Relais W2 er-
._ _ _..e..r._ o— regt. Mit einem entsprechenden Kontakt (Fig. 7)
■'des Kontaktes 14k 1 beim Arbeiten der Einstellkette 35 dieses Relais wird eine andere Zwischenleitung befür ankommende Verbindungen wurde der Strom- legt, die von der Koppelstufe C die Koppelstufe B
31m8 die Kontaktkette so weit durchgeschaltet, daß in der Ruhelage der Kontakte 13 e und 12ial ein Stromkreis für das Relais KEl eingeschaltet wird, das das Ende eines Kettenumlaufes anzeigt.
Wie schon erwähnt, ist das nicht dargestellte Relais F zu Beginn des Auswahlvorganges erregt worden. Über seinen Kontakt 28/ (Fig. 6) haben auch zwei Relais KN und GN angesprochen. Mit Betätigen
kreis für das Relais KN unterbrochen, so daß dieses Relais abgefallen ist. Dabei wurde dessen Kontakt 29kn (Fig. 4) geschlossen, so daß über den Kontakt 3Oe (Fig. 4) der erste freie Schritt der zweiten Einstcllkette G belegt werden konnte, beispielsweise das Relais G2. Das Relais Gl konnte nicht erregt werden, weil der Kontakt 15kl, wie beschrieben, den Ansprechstromkreis unterbrochen hat.
Die zweite Einstellkette G hat, genauso wie die. erste Einstcllkettc Λ', ebenfalls eine eigene Speicherkette/V, deren Relais Nl bis N8 bei jedem schon einmal belegten Kettenglied Gl bis G8 und außererreicht. Durch Betätigen des Kontaktes 4 w2 werden die Relais Wl und Γ1 abgeschaltet. Dafür spricht beim Schließen des Kontaktes 6 ία 1 das Relais Γ 2 an, woraufhin eine neue Voreinstellung der gesperrten Speicherkettenrelais M und ein neuer Durchlaul der ersten Einstellkette K erfolgt, wie bereits beschrieben. Auf ähnliche Weise wird auch der dritte \md der vierte Durchlauf der ersten Einstellkette K vorgenommen. Anschließend wird mit der Auswahl der Zwischenleitungen in ankommender Richtung angefangen von Zwischenleitung ZLl, wieder begonnen, bis die Prüfeinrichtung durch Abwerfen de;
dem auch bei jeder gesperrten Leitung erregt wird. s„ Belegungsrelais Γ stillgesetzt wird.
Diese Relais N betätigen ebenfalls einen Kontakt in Die Relaiskclte gemäß Fig. 5 arbeitet ähnlich wie
die soeben beschriebene, nur mit dem Unterschied daß das Erdpotential zur Betätigung der Relais (/1
einer Kontaktkette, bis alle Kontakte 83h 1 ... 37/t7 bis 94/18 dieser Speicherkette geschlossen sind und das Relais KEl bei Ruhelage der Kontakte 3')e und 78 ta 2 nach einem vollen Durchlnuf der zweiten F.instellketlc G anspricht. Hin Unterschied zwischen den beiden Hinslellkcttcn K und G besteht darin, dnß parallel zu jedem Speicherkontakt 83 /il ... 37 /i 7, 94/18 uuch noch ein entsprechender Kontakt
bis VA aus den Hinrichtungen zur Wegesuche dei Vermittlung angelegt wird, in Abhängigkeit davon
welche Gruppe von Teilnehmeranschlußschaltungct
erreicht werden soll.
In Fig. 6 ist zwischen den Kontakten S5j?t bi
56f?8 und dem Erdpotential ein Kontakt 47 ίνα an
15Al ...93A 7. 36A 8 angeordnet ist, der das Ketten- 6o geordnet, und zwischen den Kontakten 14Al bi glied i/l ... Gl, G8 nicht ansprechen läßt, wenn SAk 8 Hrdpotcntinl ein Kontakt 48 wb. Diese bcidci zui gleichen Zeit das zur gleichen Zwischenleilung Kontakte gehören zu nicht dargestellten Relais W/ gehörende Glied der Kette K markiert wird. und Wti, die von den ?cntrnlen Hinrichtungen de
Außerdem einhält in diesem Ausfülmmgsbeispiel Vermittlung gesteuert werden, und /war wird da die linslellkette G für abgehende Verbindungen im 63 Relais WA eingeschaltet, wenn die ausgesuchte Zwi lel/len Schrill eine Besonderheit. Ls kann nämlich schenleitung Jor ankommenden Verbindung markier vorkommen, daß die erste I.instcllkette K bereits den werden soll und das Relais WH IiIr abgehende Va SiInill A 8 erreicht, wühiciul in der anderen Hinslell- b'nulungcn. Kobalil beispielsweise ilor Konliikl 47 m
TßO
f VS £d *
betätigt wird, so fällt vorübergehend das Relais Z ... ab, das über einen Kontakt g ... betätigt wurde.
Über einen Kontakt 15 wh (F i g. 7) werden etwaige andere Markierungen für alle diejenigen Zwischenleitungen gesperrt, deren Relais Z in Ruhe sind. Es werden also von den acht angeschlossenen Zwischenleitungen sieben gesperrt, und nur eine bleibt als einzige Möglichkeit zur Wegeeinstellung frei.
Eine gleiche Sperrung erfolgt, wenn anschließend das Relais WB erregt wird und das Relais WA sich in »o Ruhelage befindet.
Das geschieht wieder in der Weise, daß der Kontakt 15wh (Fig.7) Sperrpotential ( —) an sämtliche Markierpunkte legt, die nicht zu dem einen betätigten Relais Z gehören. Dieser eine Markierpunkt wird und bleibt dagegen jetzt sperrpotentialfrei, so daß nur über die durch diesen Markierpunkt gekennzeichnete Zwischenleitung die abgehende Verbindung aufgebaut werden kann.
Gleichzeitig mit der Markierung eines ankommen- ao den Verbindungsweges wird auch ein Weg von der Koppelstufe C zur Koppelstufe B dadurch markiert, daß beim Ansprechen des Relais WA der Kontakt 49 ίνα betätigt wird und dabei an alle mit Ausnahme einer Leitung Sperrpotential legt. a5
Alle Auswahl- und Einstellvorgänge, die in diesem Beispiel der Erfindung beschrieben sind, verursachen eine Quittung. Sobald eine Quittung ausbleibt, wird der gesamte Fortschaltevorgang angehalten und eine Störungssignalisierung eingeschaltet. Gleichzeitig sind alle Bezeichnungen der an dem bisherigen Verbindungsaufbau beteiligten Wege in den Speicherketten vermerkt und an einem Lampenfeld sichtbar gemacht, so daß nun der Fehler leicht eingegrenzt werden kann. 3S
Zur Beendigung der Prüfung wird das Relais C abgeschaltet. Dabei öffnen alle seine Kontakte und stellen alle Relais wieder in ihre Ausgangslage zurück.
40

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für zentral gesteuerte Fernmelde-, insbesondere Femsprechvermitt- lungsanlagen, in denen beim normalen Verbindungsaufbau die freien Verbindungswege durch das Koppelfeld in freier Wahl ausgesucht werden und in denen für besondere Zwecke, z. B. zum Aufbau von gezielten Prüfverbindungen, die freie So durch die erzwungene Wahl über einen einzigen vorher bestimmten Weg ersetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur gleichzeitigen Auswahl mehrerer (zweier) unterschiedlicher Verbindungswege (ZLi, ZLB) zwischen zwei Kop- 3S pclstufcn (A, B) für jeden der (zwei) Verbindungswege eine eigene Einstellkette (K, G) vorhanden ist, von denen die cine (K, Fig. 2) den ersten (ZLX), die andere (G, Fig. 4) den zweiten Verbindungsweg (ZL 8) usw. aussucht, daß Kontakte (15Al, Fig.4) der einen Einstellkette(K) das Ansprechen des zu dem nächsten (zweiten) Verbindungsweg (ZL 8) gehörenden Relais (Gl) der nnderen Einstcllkcttc (G) usw. verhindern, und daß die von den der ersten F.instcllkcttc nachfolgenden Hinstcllkcttcn (K) gefundenen Leittmgsmurkicrungcn (ZL 8 usw.) in einer Mnrkicrkcltc (Z, V i μ. ft) gespeichert werden, bis der erste Verbindungsweg (ZLl) aufgebaut ist, woraufhin auch der zweite, danach der dritte usw. Verbindungsweg (ZL 8 usw.) markiert wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der (beiden) Einstellketten (K, G) eine eigene Speicherkette (M bzw. N) zugeordnet ist, in der alle während eines Einstellketten-Umlaufes für die Dauer dieses Umlaufes markierten Verbindungsleitungen gespeichert werden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Einstellketten (K, G) zum Erreichen aller in Frage kommender Verbindungsleitungen (32) mehrfach (viermal) durchlaufen wird, wobei bei jedem Umlauf eine andere Gruppe von Verbindungsleitungen (ZL) erreicht wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitungen, die nicht markiert werden sollen (3, 5, 30), durch Sperren des zugehörigen Einstellkettengliedes (KUM 1, K2IM2, KWMS) gekennzeichnet werden.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Verbindungsleitung getrennt nach der Aufbaurichtung der Verbindung (ankommend, abgehend) sperrbar ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperren eines Einstellketten-Gliedes (z. B. K 1/Ml) durch Anlegen von Potential (+) über eine Taste (Sp 3) an den Ansprechstromkreis dieses Gliedes erreicht wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennzeichnung der nicht zu markierenden Verbindungswege (ZL 3, ZL S, ZL 30) bei jedem Umlauf der Einstellkette (KIM) gesondert wirkt (Tl bis Ti).
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Einstellkette (K, G) eine Relaiskette: (T, W in F i g. 3 bzw. U, X in F i g. 5) zugeordnet ist, die bei jedem beendeten Umlauf der Einstellkette den nächsten Umlauf dieser Einstellkette in die Wege leitet, die Kennzeichnung der nicht zu markierenden für die Prüfverbindung bereitgestellten Verbindungswege (ZLl, ZL8, ZL 32) des beendeten Umlaufes aufhebt und die Kennzeichnung des neuen Umlaufes einschaltet.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenfolge, in der die den Einstellketten (K, G) zugeordneten Relaisketten (T, W bzw. U, X) betätigt werden, nach besonderen Gesichtspunkten (Zugehörigkeit zu einer Teilnehmergmppe) von den Einrichtungen zur Wegesuche der Vermittlung beeinflußt wird.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen aus der Markierkette (Z) durch Hinschalten besonderer Schaltmittcl(H/i4, WB) in der Reihenfolge abgerufen werden, wie sie für den Verbindungsaufbau benötigt werden, und daß dazu an alle Markierpunktc, die nicht zu markieren sind, Sperrpotential ( ) angelegt wird (15m·/,, 49wa), während der zu der ausgewählten Leitung gehörende Mnrkicipunkt potentinlfrci bleibt.
11. Schaltungsanordnung unch Anspruch K),
109 6?7/314
dadurch gekennzeichnet, daß die anderen bereits ausgewählten, aber bei diesem Schritt des Verbindungsaufbaues noch nicht zu markierenden Markierpunkte für die Dauer dieses Schrittes gleichfalls mit Sperrpotential beaufschlagt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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