DE1761939A1 - Einfaerbevorrichtung - Google Patents
EinfaerbevorrichtungInfo
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- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
Description
COLUMBIAN CARBON COMPANY, NEW YOHK, N.Y./USA
Einfärbevorriehtung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einfärben von in Kontakt mit den Druckwalzen einer Druckmasohine
befindlichen Farbwalzen.
Die Erfindung ist bei jeder Druckmaschine mit Farbwalzen zum Einfärben der zu druckenden Objekte zu verwenden.
Bei solchen Maschinen wird die Farbe durch eine Einfärbevorriehtung
auf die in Kontakt mit der Druckwalze befind-
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lichen Farbwalzen übertragen. Die Bestandteile dieser Vorrichtung müssen regelmäßig gereinigt, und die Einstellung der Farbwalzen zu der Druckwalze und/oder den
Hebwalzen, die die Farbwalzen einfärben, muß gerichtet werden. Bei Reinigung oder Verstellung der Druck- oder
Farbwalzen war es bis jetzt allgemein gebräuchlich, durch Umschalten der ganzen Einfärbevorrichtung auf Ruhestellung
die Farbwalze von der Druckwalze abzuheben. Dieses Verstellen der ganzen Elnfarbevorriohtung ist jedoch ein
mühevoller und zeltraubender Vorgang.
Es 1st daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung für das Einfärben der Druckwalzen
einer Druckmaschine zu schaffen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die .Schaffung einer
verbesserten Einfärbevorrichtung für eine Druckmaschine.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Druckmaschine, bei der das Reinigen und Einstellen der Druck- und Farbwalzen erleichtert ist.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer
verbesserten Einfärbevorrichtung, bei der die Einstellung
des Druckes zwischen den Farbwalzen und den Druckwalzen erleichtert ist.
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Erfindungsgemäß wird dies erreicht durch an den entgegengesetzten Enden jeder Farbwalze drehbar angebrachte Tragarme,
eine zwischen den beiden Tragarmen angebrachte Tragwelle, auf der die Farbwalze drehbar angebracht ist, eine
zu Jeder Farbwalze gehörige drehbar angebrachte Drehwelle, eine fest an jedem Ende einer Drehwelle angebrachte
exzentrische Hülse, ein mechanisches Mittel zum Drehen der Drehwelle in einem vorbestimmten Bogen und ein auf der Hülse
angebrachtes Verbindungsglied, das an dem Tragarm ebenfalls fest angebracht 1st, wobei die Drehung der Drehwelle in
einer Richtung die Bewegung der exzentrischen Hülse bewirkt und dadurch das Verbindungsglied, den Tragarm und die
Tragwelle bewegt und die Farbwalzen in eine Ruhestellung außer Kontakt mit dem Druckzylinder versetzt, und die
Drehung der Drehwelle in entgegengesetzter Richtung eine Bewegung der exzentrischen Hülse zur Folge hat, so daß die
Farbwalzen sich aus der Ruhestellung in die Arbeltsstellung in Kontakt mit der Druckwalze bewegen, wodurch ein praktisches
Mittel zum Bewegen der Farbwalzen ohne die Notwendigkeit, die gesamte Farbgebungsvorrichtung bewegen zu müssen^
geschaffen 1st.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand von Ausführungsbeispielen
näher erläutert und beschrieben werden, wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen ist.
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- It -
Figur 1 ist eine Seitenansicht, die die Farbwalzen in Arbeitsstellung in Kontakt mit dem Druckzylinder zeigt.
Figur 2 ist eine Seitenansicht, die die Farbwalzen in
Ruhestellung außer Kontakt mit dem Druckzylinder zeigt.
Figur 3 ist eine teilweise geschnittene Draufsicht auf die
Figur 1 an der Linie 3-3 und zeigt die Einrichtung zum Einstellen der Druckanpressung der Farbwalzen an die Druckwalze.
Figur k ist ein Schnitt durch Figur 5 an der Linie 4-4 und
zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung zum Einstellen der Druckanpressung der Druckwalze an die Farbwalzen.
Figur 5 ist eine teilweise geschnittene Stirnansicht der Figur k an der Linie 5 - 5.
Ϊ Figur 6 ist eine ähnliohe Stirnansicht wie Figur 5 und zeigt
eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einzelheit.
In den Zeichnungen, und besonders wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, sind die Farbwalze^mit der Bezugszahl 1 bezeichnet.
In der Figur 1 sind dl« Farbwalzen 1 in Arbeitsstellung in
Kontakt mit der Druckwalze 2 gezeigt. In Figur 2 dagegen befinden die Farbwalzen 1 sich in Ruhestellung außer Kontakt
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mit der Druckwalze 2. Die Farbwalzen sind durch die Hebwalzen 15 mit Farbe gespeist, die in Kontakt mit dem
(nicht dargestellten) konventionellen übrigen Teil der Einfärbevorrichtung stehen.
Die Farbwalzen sind auf Tragwellen k drehbar angebracht, die
wiederum zwischen Tragarmen 3 angebracht sind, die sich an jedem Endeder Farbwalzen befinden. Die Tragarme 3 sind zur
Drehung um den Drehpunkt 5 drehbar angebracht.
Weiterhin mit jeder Farbwalze 1 verbunden ist eine Drehwelle 6 mit einer exzentrisch angebrachten Hülse 7, was in
Figur 3 vollständiger gezeigt ist. :Aa dieser Hülse 7 ist
ein Verbindungsglied 8 angebracht. Dieses Verbindungsglied ist auch an den Tragarmen 3 befestigt.
Die Drehwelle 6 ist am Block 9 angebracht, der an Rahmen 2k
befestigt ist. Dieser Block ist mittels Verbindungsglied mit dem Verbindungsarm 11 verbunden, der um den Drehpunkt 12 |
drehbar 1st. Das entgegengesetzte Ende des Verbindungsarmes ist mit der Schubstange 13 des Druckluft Zylinders 1^- verbunden.
Die vorliegende Erfindung, wie sie bisher beschrieben und in den Figuren 1 und 2 dargestellt ist, bezieht sich auf
Einzelheiten der Erfindung an einem Ende der Farbwalzen. Es versteht sich, daß die (nioht gezeigten) Vorrichtungen an
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den anderen Enden der Farbwalzen den hier beschriebenen und dargestellten gleichen.
In Tätigkeit ist der Druckluft zylinder 14- so eingestellt,
daß die Schubstange 13 sich zwischen vorgewählten Arbeits-
und Buhestellungen hin- und herbewegt. In der Arbeitestellung
befinden die Farbwalzen 1 sich in Kontakt mit der Druckwalze 2. In Ruhestellung bewegen die Farbwalzen 1 sich zu-
^ rück in eine Stellung außer Kontakt mit der Druckwalze und erleichtern so das Reinigen und Einstellen der Walzen, wie
es von Zeit zu Zeit erforderlich ist. Wenn die Schubstange sich aus der Arbeitsstellung der Figur 1 in die Ruhestellung
der Figur 2 bewegt, dreht sich dadurch der Verbindungsarm um seinen Drehpunkt 12, wodurch das Verbindungsglied Io in
einem Bogen um den Mittelpunkt der Drehwelle 6 geschwungen wird. Die Bewegung des Verbindungsgliedes Io verursacht, daß
der Block 9 sich gleichermaßen in einem Bogen bewegt und dadurch die Drehwelle 8 dreht. Die Drehung der Drehwelle 6
Ψ läßt die exzentrisch darauf angebrachte Hülse 7 in einem
Bogen schwingen. Das Verbindungsglied 8 bewegt sich durch die Bewegung der exzentrischen Hülse 7. Die Haltearme 3 bewegen sich wiederum mit Hilfe des Verbindungsgliedes 8 um
den Drehpunkt 5 in eine Stellung, in der die Tragwellen k
und die darauf angebrachten Farbwalzen 1 sich in eine vorbestimmte Ruhestellung bewegen, in der die Farbwalzen 1 sich
außer Kontakt mit der Druckwalze 2 befinden.
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Wenn es erforderlich ist, die Farbwalzen in ihrevorbestimmte Stellung In Kontakt mit der Druckwalze 2 zu bringen,
so ist dies leicht dadurch zu bewerkstelligen, daß mit der Schubstange 13 der Druckluftzylinder I^ in entgegengesetzter
Richtung in seine vorbestimmte Ruhestellung bewegt wird. Diese Bewegung der Schubstange 13 bewirkt eine Umkehrung
der oben beschriebenen Bewegungen, so daß die Drehwelle 6 sich in umgekehrter Richtung und die exzentrisch angebrachte
Hülse 7 im gleichen Bogen in ihre anfängliche Stellung zurück bewegt. Das Verbindungsglied 8 bewegt sich gleicherweise
in entgegengesetzter Richtung und bewirkt, daß die Tragarme 3 sich um den Drehpunkt 5 zurück in ihre Ausgangsstellung
schwingen. In dieser Stellung liegen die Tragwellen k so, daß die darauf angebrachten Farbwalzen sichln
ihrer Arbeitsstellung in Kontakt mit der Druckwalze 2 befinden. Während der Bewegung von der Arbeits- in die Ruhestellung
und umgekehrt ist es nicht nötig, die Hebwalzen 15
aus ihren vorbestimmten Stellungen zu bewegen. Die übrigen Elemente der nicht gezeigten konventionellen ELnfärbevorrichtung
brauchen auch nicht aus ihren normalen Stellungen bewegt zu werden.
Die vorliegende Erfindung, wie sie bisher beschrieben ist, befaßt sich mit der Bewegung der Farbwalzen zwischen der
Arbeits- und der Ruhestellung. Es ist auch sehr wünschenswert,
daß die Druckanpressung zwischen der Druckwalze 2 und den Farbwalzen 1 sehr fein einstellbar ist. Es ist gleicherweise
erforderlich, ein Mittel zum Einstellen des Druck-
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kontaktes zwischen den Farbwalzen 1 und den Hebwalzen 15
zu schaffen, die bei der konventionellen Einfärbevorrlchtung
die nächsten Rollen zum Farbvorrat sind. In einer Ausführung der Erfindung ist ein Mittel zum Regeln des Druckes zwischen
den Farbwalzen und der Druckwalze vorgesehen. Diese Einzelheit ist in der Figur 3 am deutlichsten dargestellt. In
dieser Ausführungsform 1st die Drehwelle 6 in zwei einzelne Bereiche 6a und 6b geteilt. Der Bereich 6 b ist mittels
φ Keil,! lob auf den exzentrisch angebrachten Hülsenbereich 7b
gekeilt, auf dem das Verbindungsglied 8 am Arbeitsende der Vorrichtung angebracht ist. Am gleichen Ende der Vorrichtung
ist der Drehwellenbereich 6a mittels ΚβΙΓ 16a auf den Hülsenbereich 7a gekeilt. Am anderen Ende des Apparates ist der
Drehwellenbereich 6a durch den auf dem Rahmen 24 angebrachten
Ring 26 gehalten. Der Drehwellenbereich 6a ist an der exzentrisch angebrachten Hülse 7c mittels Keil 16c angebracht.
Auf der Hülse 7c 1st das Verbindungsglied 8a angebracht, k das auch am Tragarm 3a befestigt ist. Die Tragwelle 4 ist auf
* dem Tragarm 3» mittels des drehbaren Lagers 3o angebracht,
wodurch es möglich 1st, die Farbwalze 1 zu kippen und damit eine Fehlstellung der Walzen zu korrigieren. Ein konventionelles im Handel erhältliches Kugellager eignet sich
als Drehlager 3o. Es gehört auch in den Bereich der Erfindung,
solohe Drehlager, wenn erforderlich, an jedem Ende der Farbwalze anzubringen.
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Ein enges Aneinanderschließen des Hülsenbereiohes 7a und
des exzentrischen Hülsenbereiches 7b ist mittels verstellbarer Halteschrauben 17 zu bewerkstelligen, die entweder
am Hülsenbereich 7b oder 7a angebracht sind. Wenn es erforderlich
ist, die Druckanpressung der Druck-und der Farbwalze
zu verstellen, sind die Halteschrauben 17 zu verstellen, wodurch sich der Hülsenbereich 7a geringfügig bewegt.
Dies wiederum bewirkt eine Drehung des Drehwellenbereiches 6a. Die Drehung des Wellenbereiches 6a wiederum bewirkt
die Drehung der exzentrischen Hülse 7c und Bewegung des Verbindungsgliedes 8a am anderen Ende der Vorrichtung,
was die Bewegung der verschiedenen Elemente in der vorstehend beschriebenen Weise bewirkt. Durch das Vorhandensein
des Kugellagers 3° 1st es möglich, die Tragwelle k und die
Farbwalze 1 mittels der durch den Hülsenbereich 7a mitgeteilten
Bewegung zu kippen, um eine Fehlstellung der Walzen zu korrigieren und die erforderliche Druokanpressung der
Farbwalze an die dazugehörige Druckwalze herzustellen.
Es ist ebenfalls erforderlich, Mittel zum Einstellen der
Druckanpressung der Farbwalzen 1 an die Hebwalzen 15 zu
schaffen. Dies ist durch Anbringung der Farbwalzen 1 auf einen exzentrischen Bereich 18 der Tragwellen k zu bewerkstelligen.
Durch Lockern der Halteschraube 19 ist die Tragwelle 4- zu
drehen und der exzentrisohe Bereich 18 in einem Bogen zu bewegen um die Druckanpressung zwischen der Farbwalze und
der Hebwalze entweder zu verstärken oder zu verringern.
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- Io -
- Io -
Anstelle der In Figur 3 gezeigten Mittel zum Verstellen der
Druckenpressung zwischen den Farbwalzen und der Druckwalze
sind Innerhalb des Bereiches der Erfindung auch andere
Mittel für diese Verstellung verwendbar. Ein solches Mittel 1st in dem Ausführungsbeispiel der Figuren 4 und 5 gezeigt.
Danach ist ein Schneckengewinde 2o an der Drehwelle 6 im Block 9 angebracht und auf ihr festgekeilt. An der Schnecke
befindet sich die Verstellsohraube 22. Die Halteschraube 23 ^ ist vorgesehen, um einen festen Sitz des Sehneokengewlndegehäuses im Block 9 zu gewährleisten. Der Block ist an der
Welle 6 mittels der Schraube 25 befestigt. Wenn eine Drehung der Drehwelle 6 erforderlich ist, wird die Halteschraube 23 gelockert und die Verstellschraube 22 gedreht.
Dadurch dreht die Schnecke 21 das Schneckengewinde 2o, wodurch sich die Drehweile 4 ebenfalls dreht und neue Arbeitsund Ruhestellungen festlegt.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel dieses Merkmales der P Erfindung ist ein auf die Drehwelle 6 aufgekeilter Satz von
Hebeln zur Drehung der Drehwelle zu verwenden. In diesem in Figur 6 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Block 9 an die
Schubstange 13 des Druokluftzylinders 14 mittels des Verbindungsgliedes Io befestigt. Die darauf angebrachte Drehwelle
6 ist auf den Hebel 2? aufgekeilt. Ein Paar Verstellschrauben 28 und 29 1st zum Einstellen des Hebels 27 und damit auch
der Drehwelle 6 vorgesehen. Die Bewegung der Schubstange 13 zwischen ihren vorbestimmten Stellungen bewirkt die Drehung
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des Blockes 9 um den Mittelpunkt der Drehwelle 6. Wie schon
beschrieben, bewegt sich dadurch die darauf angebrachte exzentrische Hülse 7 in einem Bogen. Zur Verstellung der
Druckanpressung zwischen der Farbwalze 1 und der Druckwalze
sind die Verstellschrauben 28 und 29 so zu verstellen, daß der erforderliche BewegungsSpielraum des Hebels 2? auf der
Drehwelle 6 in der gleichen Welse wie bei den Schrauben 17 entsteht. Wenn dieser Hebel auf der Drehwelle 6 aufgekeilt
ist, dreht sich die Ürehwelle ebenfalls und legt damit eine g*
neue vorbestimmte Arbeits- und Ruhestellung fest. Das Verstellen der exzentrischen Hülse 7 durch Drehen der Drehwelle
6 mittels Hebel 27 stellt daher ein gutes Mittel dar, die erforderliche Druckanpressung der Druckwalze an die
Farbwalze einzustellen. Die in den Figuren 4-6 aufgezeigten
Einzelheiten zum Verstellen des Druckes zwischen den Färb- und Druckwalzen sind entweder allein oder In Verbindung
mit der bei Figur 3 erläuterten und dargestellten Verstellmöglichkeit verwendbar. Wenn die Walzen genau aufeinander
eingestellt sind, ist die Druckanpressung entweder durch " die in Figur 4 und 5 oder die in Figur 6 gezeigte Einzelheit
einfach einzustellen. Aus den oben beschriebenen Gründen ist es jedoch zweckdienlich, die insbesondere bei Figur 3
erläuterten Einzelheiten zur Korrektur einer Fehlstellung der Walzen zu verwenden.
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Claims (2)
1. Vorrichtung zum Einfärben von in Kontakt mit den Druckwalzen einer Druckmaschine befindlichen Farbwalzen,
gekennzeichnet durch an den entgegengesetzten
Enden Jeder Farbwalze (1) drehbar angebrachte Tragarme (3)f eine zwischen den beiden Tragarmen angebrachte Tragwelle (4),
auf der die Farbwalze (1) drehbar angebracht ist, eine zu jeder Farbwalze gehörige drehbar angebrachte Drehwelle (6),
eine fest an jedem Ende einer Drehwelle angebrachte exzentrische Hülse (7), ein mechanisches Mittel zum Drehen der
Drehwelle (6) in einem vorbestimmten Bogen, und ein auf der Hülse (7) angebrachtes Verbindungsglied (8), das an dem
Tragarm (3) ebenfalls fest angebracht ist, wobei die Drehung der Drehwelle (6) in einer Richtung die Bewegung der
tk exzentrischen Hülse bewirkt und dadurch das Verbindungsglied,
den Tragarm und die Tragwelle bewegt und die Farbwalzen in eine Ruhestellung außer Kontakt mit dem Druckzylinder versetzt,
und die Drehung der Drehwelle in entgegengesetzter Richtung eine Bewegung der exzentrischen Hülse zur Folge hat?,
so daß die Farbwalzen sich aus der Ruhestellung in die Arbeltsstellung in Kontakt mit der Druckwalze bewegen, wodurch
ein praktisches Mittel zum Bewegen der Farbwalzen ohne die Notwendigkeit, die gesamte Farbgebungsvorrichtung bewegen
zu müssen, geschaffen ist.
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2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanischen Mittel zum Drehen
der Drehwelle (6) einen Druckluftzylinder (Ik) mit einer
Jchubstange (13) zum Hin- und Herbewegen zwischen vorbestimmten Stellungen enthalten, ferner einen Halteblock (9),
auf dem die Drehwelle (6) angebracht 1st, ein drehbar angebrachtes Verbindungsglied (lo, 11), das an einem Ende am
Halteblock und am anderen Ende an der Schubstange (13) des Druckluftzylinders befestigt 1st, so daß die Bewegung der M
Schubstange die Verbindungsglieder (lo, 11) um den Drehpunkt bewegt und dabei den Halteblock so bewegt, daß die Drehwelle
sich dreht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet
durch Mittel zum Einstellen der Druckanpressung der Farbwalzen an die Walzen, die Farbe aus der Einfärbevorrichtung
direkt auf die Farbwalzen geben, bestehend aus einem exzentrischen Bereich (7b) an Jedem Ende der Drehwelle
(6), wobei die Farbwalze (1) an diesen exzentrischen Bereichen ^ drehbar angebracht ist, und mechanische Mittel zum Drehen
der Tragwelle um ihre Achse, um den exzentrischen Bereich derselben in einem Bogen um die Achse der Tragwelle zu bewegen,
wobei die Drehung dieses Tragelements in einer Richtung die an dem exzentrischen Bereich angebrachte Farbwalze
so bewegt, daß sich der Druck zwischen ihr und der nüchatllegenden Walze der Einfärbevorrichtung verstärkt,
während eine Bewegung der Tragwelle In entgegengesetzter
Hichtung den Druck zwischen den Walzen abschwächt.
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k. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Drehwelle (6) aus zwei getrennten
Abschnitten (6a und 6b) besteht, nämlich einem ersten Abschnitt am Arbeitsende, der mit dem Mittel zum Drehen der
Welle verbunden ist, und dem zweiten Abschnitt, der sich zum entgegengesetzten Ende der Farbwalze erstreckt und ein drehbares
Traglager enthält, das an diesem entgegengesetzten Ende der farbwalze auf dem Tragarm angebracht und so gestaltet
ist, daß es möglich ist, die Tragwelle zu drehen, und mechanischen Mitteln zum Drehen des zweiten Abschnittes
unabhängig vom ersten Abschnitt, um die Jeweilige Drehstellung der dazugehörigen exzentrischen Hülse in Bezug auf
die exzentrisch angebrachte Hülse des ersten Abschnittes zu ändern, wobei eine Pehlstellung der Farbwalze zu der entsprechenden
Druckwalze durch Drehung des zweiten Drehwellenabschnittes korrigierbar ist, wodurch sich die zweite
exzentrische Hülse, das zweite Verbindungsglied, der drehbar angebrachte Tragarm und das drehbar angebrachte Tragik
lager bewegt, um die Tragwelle zu drehen und eine etwaige Fehlstellung der Farbwalze zu der dazugehörigen Druckwalze
auszugleichen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehwelle (6) auf einen Hebel (8a)
gekeilt 1st, mit rnechanLachen Mitteln zum Bewegen des hebeLs
um die Achse der Drehwelle, wobei die Bewegung des Hebels die Drehung der Drehwelle bewirkt und damit die vorbestimmte
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Arbeits- und Ruhestellung verändert.
o. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5>
dadurch gekennzeichnet, daß ein Schneckengewinde (2o) auf
der Drehwelle (6) fest angebracht ist, eine Schnecke (21) in Arbeitsbeziehung zu dem Schneckengewinde gesetzt ist, und
mechanische Mittel zum Drehen der Schnecke vorgesehen sind, die das Schneckengewinde und damit die Drehwelle so drehen,
daß die vorbestimmten Arbeits- und Ruhestellungen sich andern.
2 0 9 8 13/0059 S*D
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