DE1761639C - Druckprufgerat fur mit einem Filter ausgerüstete Flussigkeitsleitungen - Google Patents
Druckprufgerat fur mit einem Filter ausgerüstete FlussigkeitsleitungenInfo
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Description
filtergehäuses vor bzw. hinter dem Filterelement in Verbindung stehen. Diese beiden Kammern 7 und 9
sind daher dom Öldruck Pn vor bzw. dem Öldruck /'
hinter dem Filterelement ausgesetzt. Daraus ergibt sich, daß in Fig.! von links aus gesehen auf die
Membran 4 der Druck Pn und der Luftdruck, auf die
Membran 5 der Luftdruck und der Druck P sowie auf die Membran 6 der Druck P und der Luftdruck
einwirken.
Auf der Kammer 9 ist außen ein isolierter fester Kontakt 17 befestigt und über eine eine Anzeigelampe,
einen Summer od. dgl. enthaltende Leitung 18 mit dem Pluspol der Batterie verbunden. Am Boden
der Kammern 8 und 10 ist jeweils eine elastische Kontaktzunge 20 bzw. 21 befestigt, die durch die
Öffnungen 11 bzw. 12 dieser Kammern hindurchgehen und am freien Ende jeweils einen Kontakt 22
bzw. 23 tragen, die dabei beiderseits des festen Kontaktes 17 liegen. Die Kontaktzungen 20 und 21 tragen
außerdem kleine höckerartige Ansätze 24, 25 bzw. 26, mit denen sie ständig die Niitte ihrer Membranen
berühren. Dabei wird die Kontaktzunge 21 mit ihrem Ansatz 26 durch eine geeichte Feder 27
ständig gegen die Membran 6 gedrückt.
Dieser Funktionspriifer arbeitet wie folgt: Solange der Druck P in der Kammer 9 den Druck der Feder
27 übersteigt, bleibt der Kontakt 23-17 offen. Sobald jedoch der Öldruck P unter den dem Druck der Feder
27 entsprechenden zulässigen Wert absinkt, vermag die Feder 27 die Membran 6 einzudrücken und
den Kontakt 23-17 zu schließen. Da die Kontaktzunge mit ihrem Koniakt 23 an Masse liegt, wird dadurch
der Stromkreis geschlossen, und das in der Leitung 18 befindliche Anzeigeorgan eingeschaltet.
Der Kontakt 22-17 bleibt solange offen wie der Unterschied zwischen den Drücken /">
und P unter dem zulässigen Wert liegt, da die Kontaktzunge dem
unterschiedlichen Druck der Membranen 4 und 5 ausgesetzt ist. Sobald jedoch der in der Kammei 7
herrschende Druck Pn vor dem Filterelement den in
ίο der Kammer 9 herrschenden Druck P hinter dem Filterelement
um einen unzulässigen Wen übersteigt, d.h. sobald das Filterelement verstopft ist. wird die
Kontakizunge 20 nach rechts gedruckt und schließt mit ihrem Kontakt 22 den Kontakt 22-17, so daß das
in der Leitung 18 befindliche Anzeigeorgan — Lampe oder Summer — eingeschaltet wird.
Die in F i g. 2 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der \orbcschriebenen Auslührungsform
nur durch die konstruktive Anordnung
der Kontakte; ihre Arocitsweise ist jedoch die
gleiche.
Bei dieser Variante sitzen die Kontaktzungen 20 und 21 sowie der feste Kontakt 17 auf einem U-förmigen
Kontaktträger 28, der abnehmbar am Filterge-
häuse angebracht werden kann. Die beiden Kammern 7 und 9, welche über die Kanäle 13 bzw. 14 mit
den entsprechenden Ölleitungen 15 bzw. 16 in Verbindung stehen, sind getrennt ausgebildet, so daß
beim Einbau des Kontaktträgers die Kontaktzunge 20 zwischen die beiden Membranen 4 und 5 geschoben
werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Druckprüfgerät für mit ein,m Filter ausge- anliegt und als ,euere ReU™%^™^™l
rüstete Flüssigkeitsleitunsen, bestehend aus 5 weist. Darüber hinaus ist ui · ,
einem Siunalecbcr mit dem Flüssigkeitsdruck vor hen. der durch Rs-ibungskra .e beunlubt and nur
bzw. hinter dem Filter ausgesetzten Membranen. über Reibung /u betätigen i-t. [Jas aiits dl.mi. j dadurch
gekennzeichnet, daß der Si- tigi sossohl die Empfindlichkeit als auch di. „-gna'.cebcr
zusätzlich zwei bewegliche Kontakt- nauigkeit des Druckprutgerati-s irim.i ■ ■
zungen (20, 22; 21. 23) aufweist,'zwischen denen io Der Erfindung hegt die .AUtfcane ^^'{Τ;,,^
ein mit denselben zusammenwirkender festste- Druckpriifgeräi der eingangs Plsc. <- i...--...g
hender Kontakt (17) angeordnet ist. und daß die in Her Weise auszubilden, daß reibungsbclastek ,;,-eine
bewegliche Kontaktzunize (20. 22) zwischen chanische Kraftübertragung praktiscn γ im., ,.,,g
den Membranen lieul. die als zwei einander »e- vermieden wird. Die Losung .lieser Autgaoe Pc ^
oenübeiiiegende Membranwandungen (4, 5) 15 darin, daß der Signalgeber zusätzen zwei tx-,.,-zweier
Flüssigkeitskammern (7, 9), deren Flüssig- liehe Koniaktzuiigen .!Ut-AeM. zwisenen üenu, ..-,η
keitsdruck verglichen werden soll, ausgebildet mit denselben zusammenwirkende^ leststeru· .,:
sind, wobei fliese Kontaklzunge (20, 22) für de- Kontakt angeordnet ist. und üab die eine beweg.;
ren Betät; fcung mit len einander zugewandten Kontaktzunge zwischen den Membranen liegt. Un- ;>is
Fläc der Membranwandungen (4, 5) in Kon- ao zwei einandergegenübcrliegende Membranwam, intakt
steht, wLhrend die andere bewegliche Kon- gen zweier Flüssigkeitskammern, deren Hussigke^,-taktzunee
(21, 23) außen unter Federverspan- druck verglichen werden soll, ausgebildet sind, u. . ei
nung an einer weiteren Membranwandung (6) der diese Kontaktzunge für deren Betätigung mit Jen
einen Flüssigkeitskammer (9) anliegt, und daß einander zugewandten Flachen der Membran* msov/ohl
der Raum (8) zwischen den Membran- 25 düngen in Kontakt steht, während die andere bewwwandungen
(4, 5) der beiden Flüssigkeitskam- liehe Kontaktzucge außen unter rederverspannung
mern (7, 9) als auch der an die weitere Mem- an einer weiteren Membranwandung der einen Flusbranwandung
(6) der einen Flüssigkeitskammer sigkeitskammer anliegt, und daß sowohl der Rai;:n
(9) außen angrenzende Raum (10) mit der zwischen den Membranwandungen der beiden Flus-Außenluft
ii; Verbindung stehen. 30 sigkeitskammern als auch der an di* weitere Men,
2. Druckprüfgeräf nach \nspruch 1, dadurch branwandung der einen Flüssigkeitskammer auLkn
gekennzeichnet, daß die beiden Flüssigkeitskam- angrenzende Raum mit der Außenluft in Verbindung
mern (7, 9) mit ihren Mer branwandungen (4 stehen.
bzw. 5, 6) sowie die beweglichen Kontaktzungen Nach einer bevorzugten Ausführungsform gemäß
(20, 22 bzw 21, 23) und der diesen zugeordnete 35 der Erfindung bilden die beiden Flüssigkeitskamfeste
Kontakt (17) einen in das Filtergehäuse (3) mern mit ihren Membranwandungen sowie die beflüssigkeitsdicht
einschraubbaren und auswech- weglichen Kontaktzungen und der diesem zugeordselbaren
Block (1, 2) bilden. nete feste Kontakt einen in das Filtergehäuse flüssig-
3. Druckprüfgerät nach Anspruch 1 oder 2, da- keitsdicht einschraubbaren und auswechselbaren
durch gekennzeichnet, daß die beweglichen Kon- 40 Block. Die beweglichen Kontaktzungen sowie der ihtaktzungen
(20, 22 bzw. 21, 23) sowie der ihnen nen zugeordnete feste Kontakt sind zweckmaßigerzugeordnete
feste Kontakt (17) auf einem für sich weise auf einem für sich austauschbaren Kontaktträaustauschbaren
Kontaktträger (28) angeordnet gcr angeordnet.
sind (F i g. 2). Die erreichten Vorteile liegen im wesentlichen
45 darin, daß bei dem erfindungsgemäßen Druckprüfgerät eine reibungsbelastete Kraftübertragung praktisch
vollständig vermieden ist, so daß im Ergebnis hohe Empfindlichkeit und hohe Genauigkeit gewährleistet
Die Erfindung bezieht sich auf ein Druckprüfgerät werden können.
für mit einem Filter ausgerüstete Flüssigkeitsleitun- 50 Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer
gen, bestehend aus einem Signalgeber mit dem Flüs- lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
sigkeitsdruck vor bzw. hinter dem Filter ausgesetzten Zeichnung noch ausführlicher erläutert. Es zeigt
Membranen. F i g. 1 einen als Ganzes in den ölkreislauf eines
Derartige Druckprüfgeräte verwendet man insbe- Motors einschraubbaren Funktionsprüfer gemäß der
sondere bei Motoren zur Kontrolle des Öldruckes, 55 Erfindung im Schnitt und
insbesondere zur Kontrolle von ölfiltern zum F i g. 2 einen Schnitt durch einen Funktionsprüfer
Zwecke der Feststellung, ob ein in eine Ölleitung ein- mit für sich austauschbarem Kontaktsatz,
gebautes ölfilter noch funktionsfähig ist. Bei bekann- Der in F i g. 1 dargestellte Funktionsprüfer beten
Druckprüfgeräten der beschriebenen Gattung steht aus einem Gehäuse 1, welches mit seinem Ge-(USA.-P^tentschrift
3 194915) ist die Kraft- oder 60 windeunterteil 2 in das ölfiltergehäuse 3 eines Mo-Differenzdruckübertragung
aufwendig und in erheb- tors eingeschraubt wird. Dieses Gehäuse 1 wird lichem Maße reibungsbelastet. Das bekannte Druck- durch drei Membranwandungen bildende Memprüfgerät
besitzt für zwei Membranen eine Feder brane4,5 und 6 in vier Kammern 7, 8, 9, 10 unterzwischen
zwei Anschlägen auf einer Stange mit teilt, wobei die Kammern 8 und 10 außerhalb des öleinem
Querstift, welcher mit Reibung in der Gabel 65 kreislaufes liegen und über Öffnungen 11 bzw. 12
eines Kniehebels hin und her geht. Dieser Kniehebel mit der Außenluft in Verbindung stehen, während
sitzt auf einem Drehzapfen, der wiederum eine Rei- die Kammern 7 und 9 über Kanäle 13 bzw. 14 im
bungsstclle ergibt. Eine weitere zwangläufige Rei- Unterteil 2 mit den Ölleitungen IS bzw. 16 des öl-
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR55852A FR1482927A (fr) | 1966-03-31 | 1966-03-31 | Perfectionnements apportés aux dispositifs indicateurs de pression du genre de ceux pour circuits de lubrification ou autres |
| FR111177A FR92869E (fr) | 1966-03-31 | 1967-06-20 | Perfectionnements apportés aux dispositifs indicateurs de pression du genre de ceux pour circuits de lubrification on autres. |
| FR111177 | 2011-03-02 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1761639A1 DE1761639A1 (de) | 1972-04-27 |
| DE1761639B2 DE1761639B2 (de) | 1973-02-08 |
| DE1761639C true DE1761639C (de) | 1973-08-16 |
Family
ID=
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