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DE1761542A1 - Vorrichtung zum Foerdern von Bogen - Google Patents

Vorrichtung zum Foerdern von Bogen

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Publication number
DE1761542A1
DE1761542A1 DE19681761542 DE1761542A DE1761542A1 DE 1761542 A1 DE1761542 A1 DE 1761542A1 DE 19681761542 DE19681761542 DE 19681761542 DE 1761542 A DE1761542 A DE 1761542A DE 1761542 A1 DE1761542 A1 DE 1761542A1
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DE
Germany
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suction
shoe
sheet
roll
suction roll
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DE19681761542
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DE1761542B2 (de
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Carstens Joergen Valdemar
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CARSTENS JOERGEN VALDEMAR
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CARSTENS JOERGEN VALDEMAR
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Publication date
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/22Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by air-blast or suction device
    • B65H5/222Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by air-blast or suction device by suction devices
    • B65H5/226Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by air-blast or suction device by suction devices by suction rollers

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Description

1781542
"Vandrende vakuum II"
J0rg6n Valdemar Carstens/ Ärhus» Dänemark
Vorrichtung zum Fördern von Bogen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Fördern von Bogen durch ein rotierendes Förderorgan, einer
Saugwalze, gegen welche der Bogen mittels Saugluft angesowird.
Vorrichtungen dieser Art werden in Buchbindereimaschinen benutzt, z,B, in Gestalt eines sich drehenden, hohlen, zylindrischen Förderorgans, in welchem ein feststehender Saugschuh vorgesehen ist, der Saugluft für einen Teil der Innenseite des mit Oeffnungen versehenen Zylinders liefert, so dass an der Aussenselte des Zylinders eine Saugwirkung über einen Bereich erzeugt wird» der durch die Grosse der Saugöffnung im Saugschuh und durch die Ausführung der Oeffnungen im Zylinder bestimmt wird. Der Saugbereich wird während der Drehung des Zylinders entlang der Zylinderoberfläche verlagert. Von dem geförderten Bogen aus betrachtet, bewegt sich der Saugbereich von dem Vorderrans dee Bogens fortwährend rückwärts während der Bogen-
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förderung.
Es ist ein Zweck der Erfindung, eine Vorrichtung gu beschaffen, in der während des Fdrdern des Bogens dtr Saugbereich bei oder nahe dem VorderräÄd des Bogtna win* rend einem Teil der Förderbewegung verbleiben kann. Sine derartige Konstruktion bietet eine Reihe von Vorteilen und vermehrt die Anwendungsmdglichkeiten. Die Vorrichtung kann z.B. für das Oeffnen gefalzter Bögen Verwendung finden.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist durch ein Saugluft-Versorgungsorgan gekennzeichnet, einem Saugsehuh, der mit der Saugwalze zusammenwirkt, aber von dem letzteren unabhängig drehbar und dafür eingerichtet ist, von der Saugwalze mitgenommen zu werden, so dass der Saugbereich der Saugwalze über eine vorherbestimmte Strecke folgt.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die schematische Zeichnung näher erläutert, in welcher
die Figuren 1-4 eine Ausführungsförm der erfindungsgemässen Vorrichtung in vier verschiedenen Situationen während der Förderung eines Bogens zeigen, dessen Bewegungsrichtung um 90° geändert wird.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform eines Teils einer Saugwalze für eine erfindungsgemässe Vorrichtung mit einem inneren Saugschuh und im Teilschnitt betrachtet, und
die Figuren 6 und 7 in der Axialrichtung und bzw. im Schnitt betrachtet, zeigen Teil einer Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung mit einem äusseren
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Saugschuh.
1 in der schematischen Fig. 1 bezeichnet ein Förderorgan, das als Saugwalze auegeführt ist und im Schnitt gezeigt wird, so dass die entlang des Umfangs in einer radialen Ebene angeordneten Saugöffnungen sichtbar sind.
Eine der genannten Oeffnungen ist mit 2 gekennzeichnet. Derartige Saugöffnungen sind auf eine zweckmässige Weise entlang einer Erzeugenden auf der Saugwalze verteilt. Die Saugwalze ist mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1 beweglich. Die Drehbewegung kann z.B. auf die in Fig. 6 angedeutete Weise mittels eines Riemenantriebs oder eines Kettenantriebs bewerkstelligt werden. Die Welle 3 der Saugwalze ist hohl und dient zur Versorgung des Saugschuhs 4 mit Saugluft, welche sich in der Axialrichtung über eine Länge erstreckt, die dem gewünschten Saugbereich entsprechen kann. Der Saugschuh 4 ist drehbar auf der Welle 3 angebracht, mit der Möglichkeit einer schwachen Bewegung in der radialen Richtung, wie es anhand eines Vergleiches zwischen Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich wird. In der letztgenannten Figur ist der Saugschuh mit der Innenseite der Saugwalze 1 in Berührung. Der Saugschuh k wird durch eine nicht gezeigte Zurückstellungsvorrichtung betätigt, z.B. einer Drehungsfeder oder einer Saugluftvorrichtung, welche nach dem beendeten Fördern eines Bogens den Saugschuh in die in Fig. 1 gezeigte, durch einen Anschlagt bestimmte Stellung zurückversetzt. Ein anderer Anschlag 6 begrenzt den
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Winkel, durch welchen der Saugschuh 4 während des Arbeitsganges im entgegengesetzten Uhrzeigersinn gedreht wird. Die beiden Anschläge 5 und 6 können einstellbar sein.
Der Saugschuh 4 umfasst ein sich axial erstreckendes Saugluftrohr, das bei 7 gestrichelt gezeigt wird und das mit einer nicht gezeigten Saugluftzuführungsleitung in Verbindung steht, welche an die hohle Welle 3 angeschlossen ist.
P bezeichnet einen Bogen, ζ,.Β. einen Papierbogen, welcher auf die eine oder die andere Weise der rotierenden Walze zugeführt wird. In dem Augenblick, in dem der Vorderrand des Bogens bei der Saugwalze ankommt und eine Reihe von Löchern entlang einer Erzeugenden auf der Saugwalze schliesst, wird sich der bisher stillstehende Saugschuh 4 radial bewegen, dadurch, dass er gegen die Innenseite der Saugwalze angesogen wird. Durch die Reibung zwischen dem Saugschuh 4 und der Saugwalze 1 wird der Saugschuh 4 von der Saugwalze 1 gegen die Kraftriehtung der nicht gezeigten Zurückstellungsvorrichtung mitgenommen. Dies verursacht, dass der Vorderrand des Bogens unter Saugwirkung bleibt und auf dies'e Weise ständig gegen die Saugwalze gesogen wird, während der Saugbereich in dem Raum sich in einem Kreisbogen bewegt, bis der Saugschuh 4 durch den Anschlag 6 zum Stehen gebracht wird. Ist dies geschehen, so setzt die Saugwalze und hiermit der Bogen mit ihrer Bewegung fort, während der Saugschuh 4 stehen bleibt, mit dem Ergebnis, dass der Saugbereich
• ■ .
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nun in dem Raum stillsteht, jedoch wird er von dem Bogen aus gesehen in der Richtung von dem Vorderrand des Bogens zu dessen Hinterrand verschoben. Fig. 3 zeigt den Augenblick, in dem der Saugschuh angehalten wird und Fig. 4 die Stellung kurz danach.
Aus den Figuren 1 und 4 ist ersichtlich, dass die Bewegungsrichtung des Bogens während der Förderung um 90° abgelenkt wurde. Die Grosse des Winkels kann durch Einstellung der Anschläge 5 und 6 reguliert werden.
Die in den Figuren 1 bis 4 schematisch dargestellte Vorrichtung kann zum Oeffnen gefalzter Bogen angewendet werden, welche mit dem gefalzten Rand nacheilend gefördert werden. Die Steife des Materials hat zur Folge, dass sich der obere Teil des gefalzten Bogens entlang der Berührungslinie weiterbewegt, wie in Fig. 3 bei Ö gestrichelt gezeigt wird, während der untere Teil des Bogens um die Saugwalze gekrümmt ist.
Falls so erwünscht, können zwei Saugwalzen verwendet werden, deren aussere Oberflächen beinähe miteinender in Berührung stehen, so dass die zwei Teile des gefalzten Bogens jeweils durch ihre Saugwalze festgehalten werden. Sollte es gewünscht werden, den geöffneten Bogen reitend auf einem gewöhnlichen Förderer abzugeben, können die Achsen der beiden Saugwalzen in einer waagerechten Ebene angeordnet sein, während der Papierbogen lotrecht zwischen den zwei Walzen zugeführt wird. Die erfindungsgemässe Vorrichtung bietet den Vorteil, dass der Förderer in nächi
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ter Nähe der Saugwalzen angebracht werden kann, so dass die Entfernung, die der Bogen in seinem geöffneten Zustand zu fallen hat, gekürt wird, was das Risiko einer Fehlabgabe verringert. Der Oeffnungswinkel kann fakultativ gross gemacht werden, z.B. sogar ΙβΟ .
Die Rückkehr des Saugschuhes aus der in Fig. 4 gezeigten Stellung wird mittels der nicht gezeigten Zurückführungsvorrichtung bewirkt, sobald der Hinterrand des Papierbogens P den Saugbereich verlassen hat,· die Reibung zwischen dem Saugschuh 4 und der Saugwalze 1 wird verringert, wenn Luft durch die Saugöffnungen in der Saugwalze 1 eindringt.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zeichnet sich durch unkritische Ausmasse aus. Dies trifft z.B. auf den Abstand zwischen dem Saugschuh"4 und der Innenseite der Saugwalze 1 zu, so (fass eine zuverlässige Funktion selbst nach ausgedehnter Benutzung und dem daraus entstehenden Verschleiss aufrechterhalten wird.
Die Vorrichtung kann auch zur Entfernung einzelner Bogen von einem Stapel angewendet werden. Es hat sich erwiesen, dass die Vorrichtung zuverlässiger als gebräuchliche Vorrichtungen arbeitet, was vor allem dem Umstand zuzuschreiben ist, dass der Saugbereich während dem ersten Teil der Förderbewegung bei dem Vorderrand des Papierbogens verbleibt.
Die konstruktive Ausführungsform einer Saugwalze ist in Fig. 5 an dem in der Figur nach links gerichteten
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Ende abgeschnitten gezeigt. In der Praxis ist die Saugwalze zweimal so lang wie gezeigt, d.h., dass noch ein Teil, symmetrisch mit dem gezeigten, der einen getrennten Saugschuh umfasst, vorgesehen ist, so dass der Mechanismus als ein Ganzes entweder zum Fördern zweier voneinander unabhängigen Bogen, oder zum Fördern einzelner, breiter Bogen verwendet werden kann.
In der gezeigten Ausführungsform besitzt die Saugwalze 51 einen Durchmesser von zirka 70 mm und die Oberfläche ist mit einer Anzahl scharfkantiger Rillen 52 versehen, in denen Saugöffnungen 53 münden. In dieser Ausführungsform sind die Rillen 52 zirka 1 mm tief und sind so dimensioniert, dass durch das Ansaugen gegen die Oberfläche der Saugwalze, der Bogen den Saugbereich zwischen Bogen und Walze verringert ohne die Säugöffnungen 53 zu blockieren. Durch diese Massnahme und durch ein zweckmässiges Anbringen der Saugöffnungen 53 wird es ermöglicht, ohne irgendwelche Abdeckung Bogen verschiedener Breiten mit ein und derselben Saugwalze zu fördern.
Bei unregelmässigen Bogengrössen und Papierqualitäten ist es jedoch nicht leicht, durch eine Abdeckung, z.B. in Form eines um die Saugwalze gewickelten Stückes Klebeband, auf eine einfache, schnelle und billige Art und Weise eine Anpassung an die Verhältnisse zu erreichen. Ausserdem wird ein Seitenrand der Bogen, wenn zugeführt, auf eine solche Weise geleitet, dass die Bogen innerhalb des Gebiets gefördert werden, in welchem die Saugöffnungen
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liegen.
Zum Fördern von Bogen solcher Qualitäten, die schwer zu trennen sind, z.B. wegen einer hohen Luftdurchdringlichkeit, oder durch das Vorhandensein statischer Elektrizität, können ausser axialen Rillen auch querlaufende, scharfkantige Rillen in der Oberfläche der Saugwalze vorgesehen sein, oder sie kann auf eine andere, geeignete Weise eine unregelraässige Oberfläche besitzen.
Der mit 54 bezeichnete Saugschuh umfasst eine Saugöffnung 55, welche gegenüber einer Oeffnung 56 angeordnet ist, die durch die mit 57 bezeichnete hohle Welle in Verbindung mit einer nicht gezeigten Saugluftquelle steht. Der Saugschuh 54, der, wenn nicht durch äussere Kräfte beeinflusst, so eingestellt ist, dass er die Saugwalze nicht berührt, kann sich radial gegen die Wirkung von nicht gezeigten, einstellbaren Federn bewegen. In der Figur wird der Saugschuh gegen die Innenseite der Saugwalze 51 anliegend und demzufolge in einem Abstand von der Aussenseite der hohlen Welle 57, durch den Zwischenraum 58 gezeigt. In der Praxis nimmt der Saugschuh 54 nicht die gezeigte Stellung ein, bis die gegenüber dem Saugschuh liegenden Saugöffnungen 53 mit einem Bogen zugedeckt sind und Saugluft angeschlossen worden ist. Es sollten beide dieser Bedingungen erfüllt werden, damit ein Fördern der Bogen statfinden kann. Dieser Umstand kann dazu ausgenützt werden, um zwei verschiedene Arten von Bogenförderung zuwegezubringen.
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Bei der einen Art von Bogenförderung befindet sich die Saugwalze ständig unter Saugwirkung, so dass die Funktion der Saugwalsse ausschliesslich von der Ankunft von Bogen abhängt. Sobald ein Bogen die Saugöffnungen zudeckt, beginnt das Fördern durch die fortwährend rotierende Walze;
Bei der anderen Art von Bogenförderung wird die Versorgung von Saugluft an die Saugwalze gesteuert, indem an einem zweckdienlichen Punkt der Saugluftzuführungsleitung ein nicht gezeigtes Ventil eingeschaltet wird, das z.B. elektrisch, mechanisch oder pneumatisch in Abhängigkeit von der einen oder anderen Funktion in der Maschine mit der die Saugwalze zusammenwirkt, oder nur durch einen Zeitimpulsgeber gesteuert wird. Dies bedeutet, dass es nicht die Ankunft eines Bogens ist, die den Zeitpunkt für den Start der Bogenförderung bestimmt, sondern es die Abgabe des Startimpulses ist, die auf das Saugluftventil zum Oeffnen einwirkt.
Dementspechend kann das Fördern des Bogens zum Halten gebracht werden und die Zurückstellung des Saugschuhs kann auf zweierlei Art und Weise durchgeführt werden, nämlich entweder dadurch, dass der Bogen die Saugöffnungen innerhalb des Bereiches des Saugschuhs verlässt, oder dadurch, dass die Zufuhr von Saugluft unterbrochen wird, z.B. indem das genannte Ventil betätigt wird.
Die Zurückstellung des Saugschuhs wird mittels einer Spiralfeder 59 bewirkt. Ein Griff 60 mit einer nicht gezeigten Einstellungsskala wird durch ein rohrförmiges
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Organ 6l mit einem Anschlag 62 verbunden, welches auf diese Weise eingestellt werder Äann zur Änderung des Winkels,in dem der Saugse1 M zu der Saugwalze gedreht werden kann, wobei eine Nocke auf dem Saugschuh an den Anschlag anliegt. Auf entspechende Weise kann ein anderer einstellbarer, nicht gezeigter Anschlag die Bewegung des Saugschuhs in der entgegengesetzten Richtung begrenzen.
Die Saugwalze 51, auf Kugellagern gelagert, von denen nur zwei, 63 und 64 zur Rechten der Figur gezeigt werden, wird durch Zahnräder 65 und 66 gedreht, von denen 66 nur teilweise gezeigt wird.
In den Ausführungsformen einer in Figuren 1-5 gezeigten erfindungsgemässen Vorrichtung, bewegt sich der Saugschuh radial während des Saugvorganges, diese Bewegung kann jedoch, ohne von dem Prinzip der Erfindung abzuweichen, axial sein, wie aus dem in Figuren 6 und 7 gezeigten Ausführungsformbeispiel zu ersehen ist, in welchem die Saugwalze 1 drehbar um eine feststehende Welle 3 angebracht ist und das in Reihen angeordnete Saugöffnungen 2 umfasst, die reihenweise in Verbindung mit je einem Leitkanal 9 stehen, welche Kanäle in Oeffnungen 10 in einer der Endflächen münden, während die Leitkanäle 9 an der anderen Endfläche geschlossen sind. Ein Saugschuh 14 ist drehbar und axial verschiebbar auf der Welle 3, die hohl und mit einer Oeffnung 13 zur Zuführung von Saugluft zu einem Saugluftleitkanal 12 in dem Saugschuh 14 versehen ist, angeordnet. Um die Welle 3 ist eine Schraubenfeder
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χ5 angeordnet, deren eines Ende an der Welle 3 befestigt ist und deren anderes Ende an dem Saugschuh 14 befestigt ist. Die Feder fungiert als Zurückstellungsvorrichtung für den Saugschuh 14, dessen Bewegung um die Welle 3 durch Anschläge, wie in Fig. 1 angegeben, oder wie in Fig. 5 gezeigt, begrenzt wird.
Während des Arbeitsvorganges dreht sich die Saugwalze 1, z.B. durch einen Treibriemen 16 und einen Motor 17 angetrieben. Solange wie der Saugwalze keine Bogen zugeführt werden, nimmt der Saugschuh 14 die in der Figur gezeigte Stellung ein. Sobald ein Bogen eine Reihe von Löchern 2 entlang einer Erzeugenden auf der Saugwalze 1 zudeckt, wird der Saugschuh 14 gegen die Endfläche der Saugwalze 1 angesogen und bewegt sich durch die Reibung mit dem letzteren. Während des Mitnehmens des Saugschuhs 14 durch die Saugwalze 1 verbleibt der baugbereich bei dem Vorderrand des Bogens. Wenn der Saugschuh 14 zur Anlage gegen einen Anschlag kommt, dreht sich die Saugwalze 1 weiter und die beiden Teile gleiten aufeinander. Der Saugluftkanal 12, der sich zweckmässigerweise über mindestens zwei benachbarte Oeff mangen 10 erstreckt, wird hierdurch allmählich in Verbindung mit verschiedenen Leitkanälen 9 gebracht, so dass der Saugbereich sich entlang der Oberfläche der Saug-, walze 1 bewegt, bis der Hinterrand des Bogens den Saugbereich verlässt, wodurch Luft in den Saugluftkanal 9 eindringt, so dass der Druck und dadurch die Reibung zwischen der Saugwalze 1 und dem Saügschuh 14 verringert wird und '
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■■■■.'. **
die Nachstellfeder den Saugschuh 14 zurück In seine Aus- ' gangsstellung führen kann, wo er zum Empfang eines neuen Bogens bereitsteht. . ■
Es ist wünschenswert, dass die Saugwirkung über die gesamte Breite des Bogens stattfindet und es Rollte in der Ausführung der Vorrichtung gebührende Rücksicht auf dieses Erfordernis genommen werden. Wird in der Konstruktion in
α Figuren 6 und 7 eine Saugwalze vorgesehen, die .genügend lang ist die breitesten BogengrÖssen zu fördern, muss berücksichtigt werden, dass die Verwendung voh Bogengrössen,. die schmaler als die breitesten sind, dazu führt, dass ein Teil der in "deiner Reihe angeordneten Säugöffnungen nicht von dem Bogen zugedeckt werden und, dass auf diese Weise Luft eindringen kann. Dieser Nachteil kann dadurch behoben werden, indem der Teil des Zylinders, der nicht benutzt wird, mit einem' biegsamen Stück Verkleidungsmaterial umwickelt wird. Es kann jedoch auch wie in Verbindung mit
™ ■ Figur 5 beschrieben, Rücksicht auf diesen Umstand genommen werden, so dass keine besonderen Massnahmen getroffen werden müssen. Ausserdem kann eine gewisse Regulierung durch eine Einstellung der angewendeten Saugluft und Luftmenge vorgenommen werden. v
, Eine Einstellung der Länge des Saugbereiches in der axialen Richtung der Saugwalze kann auf viele verschiedene •Arten durchgeführt werden. Auswechselbare Walzen oder auswechselbare Saugschuhe können angewendet werden... Die Anzahl der Saugschuhe kann geändert werden, so dass,mehr von
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ihnen Anwendung findenj wenn breitere Bogengrössen verwendet werden. Die Saugwalze kann auch durch zwei Zylinder gebildet werden, einer in dem anderen und beide mit Saugöffnungen -versehen, wobei der aus sere Zylinder in der Axialrichtung in Abschnitte eingeteilt wird, welche getrennt in bezug auf den inneren Zylinder gedreht werden können, so dass die Saugöffnungen in einer Ebene zueinander zu liegen kommen, in welchem letzteren Fall der Saugbereich verringert wird. Eine Schlossvorrichtung kann zwischen dem inneren Zylinder und jedem der Abschnitte des äusseren Zylinders vorgesehen werden, z.B. ein Kugelverschluss, welcher teils dazu dient, die Abschnitte in den Endlagen festzuhalten in denen sie eingestellt sind und die Abschnitte in ihren gegenseitigen Bewegungen durch Nuten in der Innenseite der Abschnitte zu führen.
In allen den unter Hinweis auf die Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispielen ist es die Reibung zwischen dem Saugschuh und dem Vorschuborgan, die den Saugschuh mitnimmt. Es ist jedoch auch möglich, den Saugschuh mechanisch und gegebenenfalls rhytmisch zu bewegen, da hierbei stets der Vorteil, dass der Bogen entlang seines Vorderrandes ergriffen wird und bei ständigem Greifen des Vorderrandes gefördert wird, erhalten bleibt. Bei rhytmischen Fördern ist es erforderlich, dass die Bogen in einem regelmäss igen Arbeitstakt, der der rhytmischen Bewegung ders Saugschuhs entspricht, ankommen. Selbst wenn der Saugschuh mechanisch bewegt wird, ist es nicht notwendig,
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dass die Bewegung der Bogen rhytmisch ist, da es möglich ist die Erhöhung des Unterdrücke auszunützen, die entsteht, wenn ein Bogen eine Reihe von Sauglöchern schliesst um eine Kupplung zu betätigen, die den Saugschuh ankuppelt, so dass er der Bewegung des Vorschuborgans folgt. Der Saugschuh kann am Ende der Bewegung ein Ventil betätigen, welches, mit einer erwünschten Verzögerung die Rückkehr des Saugschuhs in seine Ausgangsstellung bewirkt. Elektrische, magnetische oder elektromagnetische Kräfte können ebenfalls dazu Verwendung finden, die gewünschte Punktion vorzunehmen. Der Druck in der Saugleitung des Saugschuhs kann z.B. einen elektrischen Schalter steuern und dadurch einen Stromkreis schliessen, dessen Strom eine elektromagnetische Vorrichtung anregt, die den Saugschuh an das Vorschüborgan koppelt, bis der Stromkreis unterbrochen wird, wenn ein Teil des Schalters einen Anschlag berührt. Die ünterbre« chung kann durch Anwendung einer der gebräuchlichen Verzögerungsmittel verzögert werden.
Die Rückstellung, in der einen oder der anderen Bewegungsrichtung zur Ausgangsstellung kann durch den ausschliesslichen Einfluss der Schwerkraft erfolgen, z.B. im Falle einer zumindest teilweise senkrechten Förderung.
Wird die erfindungsgemässe Saugwalzvorrichtung für das Fördern eines von dem unteren Teil eines Stapels genommenen Bogens verwendet, kann, dadurch, dass der Bogen über seine volle Breite gegen die Saugwalze angesogen wird, ein
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Registrierungsproblem auftreten, indem das feste Ergreifen des Bogens durch die Saugwalze eine Einordnung erschwierigt. In Hinblick hierauf kann erfindungsgemäss in Verbindung mit der Saugwalze, jedoch senkrecht zur letzteren, eine rotierende Walze vorgesehen sein, die den zuunterstliegenden Bogen im Stapel in Anlage gegen ein Registrierungs-Anlageorgan auf der Eingangsseite der Saugwalze bringt.
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Claims (9)

PATENTANSPRÜCHE
1. J Vorrichtung zum Fördern von Bogen mittels eines rehbaren Förderorganes, einer Saugwalze, gegen die der
Bogen durch Saugluft angesogen wird, gekennzeichnet durch ein mit der Saugwalze zusammenwirkendem, jedoch unabhängig von der letzteren drehbarem Saugluftzuführungsorgan, einem Saugschuh, der zur Mitnahme durch die Saugwalze eingerichtet ist, so dass der Saugbereich der Saugwalze über eine gegebene Strecke folgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1? dadurch gekennzeichnet , dass der Saugschuh und dadurch die Saugwalze an eine Saugluftquelle derartig angeschlossen ist, dass das Fördern eines Bogens darin beginnt, wenn der Bogen gegen die Oeffnungen in der Saugwalze, die'gegenüber dem Saugschuh liegen, angesogen wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch P Mittel zum gesteuerten Anschluss von Saugluft an den Saugschuh und dadurch an die Saugwalze zur Steuerung des Anfangs des Förderns des gegen die gegenüber dem Saugschuh liegenden Oeffnungen anliegenden Bogens.
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet. dass der Saugschuh drehbar innerhalb der Saugwalze, mit der Möglichkeit einer schwachen, axialen Bewegung, angeordnet ist.
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5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugschuh ausserhalb der Saugwalze und drehbar um eine Welle, die mit der Welle der Saugwalze konzentrisch und axial verschiebbar ist, angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, gekennzeichnet durch eine Feder, die den Saugschuh in der von der Saugwalze hinwegführenden Richtung betätigt, φ welche jedoch unter dem Einfluss einer Saugwirkung erlaubt, den Saugschuh gegen die Saugwalze zu bewegen.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 6, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die dazu dient, den Saugschuh nach dem beendeten Fördern eines Bogens in seine Ausgangsstellung zu drehen.
ÖV Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 7, gekennzeichnet durch Mittel zur Einstellung der Bewegungslaufbahn des Saugschuhs. ~
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Saugwalze mit scharfkantigen Rillen versehen ist, deren Länge die Breite des Bogens überschreiten kann und die so dimensioniert sind, dass dadurch, dass sie gegen die Walze angesogen werden, der Bogen den Saugbereich zwischen dem Bogen und der Walze verringert, ohne die Saugluftzufuhr- . Öffnungen, die in den Saugrillen münden, zu blockieren.
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10. Vorrichtung, nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den axialen Rillen die Saugwalze eine unebene Oberfläche besitzt.
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Lee rs eile
DE1761542A 1967-06-12 1968-06-05 Saugwalze zum Fördern von Bogen Expired DE1761542C3 (de)

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