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DE1761335B - Behälteranordnung - Google Patents

Behälteranordnung

Info

Publication number
DE1761335B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
panels
holder
opening
container arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Edward John Lathrup Village Mich. Lidgard (V.St.A.)
Original Assignee
Flotepak Corp., Southfield, Mich. (V.StA.)

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Description

Die Erfindung betrifft eine Behälteranordnung Zum Verschicken und Lagern von platten- oder tafcllirtigcn Materialien, wie Glasplatten, mit an zwei gegenüberliegenden Wänden quer verlaufenden Tragcbalkcn und durch Reibung festgelegte Haltern an den Kanten der verpackten Glasplatten zur Verhinderung von Bewegungen der Platten innerhalb des Behälters.
Es ist bereits eine Behälteranordnung zum Verschicken und Lagern von Glastafcln bekanntgeworden, bei der in verhältnismäßig komplizierter Weise Schlitze in Haltcblöckcn vorgesehen sind, in denen die Glastafcln sitzen. Abgesehen von der aufwendigen Herstellung eines solchen Verpackungsbehälter, bei dem insbesondere die an die Glasplatten angepaßten Schlitze hohe Kosten verursachen, ist eine Anpas sung an verschieden große Stapel beim Verschicker unterschiedlicher Tafelmengen nicht möglich. Andere bekannte Behälterkonstruktionen beziehen sich nui auf die Festlegung einer einzigen Glasplatte, wöbe faltbare Halter Verwendung finden.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zu gründe, eine verbesserte Behälteranordnung der ein gangs genannten Art verfügbar zu machen, die in ver
ίο einfachter Weise eine Anpassung an unterschiedlicl große Stapel, d. h. an verschieden hohe, zu versen dende Stückzahlen ermöglicht, wobei die Anordnung weniger aufwendig und kostengünstig hergestellt wer den kann und trotzdem einen zufriedenstellender Halt und Schutz für die Glasplatten bietet. Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die Tragebalken sich von der Behälterunterseite zur Unterseite des Plattenstapels im Behälter und in Verlängerung von der Oberseite des Plattenstapels zur Behälter-Oberseite erstrecken und daß die Halter an rechtwinklig zu den Tragebalken verlaufenden Haltebalken festgelegt sind und miteinander mechanisch im Eingriff stehen, so daß der Plattenstapel zu einer Einheit verbunden ist.
Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß der Halter eine etwa U-förmige Öffnung aufweist, durch die sich eine trapezförmige Festlegenase erstreckt, die an einer Seite an der Öffnung angelcnkl und mit Schultern versehen ist, die mit den Rändern der Öffnung in Eingriff kommen, um den Halter in gefaltetem Zustand zu halten.
Zweckmäßig weist dabei die Öffnung auf der Seite, die der Anlenkung der Festlegcnase gegenüberliegt, eine Verengung auf.
Dabei ist mit Vorteil die Festlcgenase in der öffnung des benachbarten Halters festgelegt.
In Anpassung an die aufzunehmenden Materialien können die Halter an den Längs- und/oder Querkanten der Tafeln angeordnet sein.
Zum Schutz sitzen gemäß einer weiteren Ausführungsform auf den Außenkanten der Tafeln Schutzkisscn, die durch das Aufeinandcrstapeln der Tafeln durch Pressung festgelegt werden.
Durch die Erfindung wird eine Behälteranordnung verfügbar gemacht, die sich durch eine besondere Einfachheit auszeichnet. Zur Anpassung an verschieden große Stapel beim Verschicken unterschiedlicher Tafelmcngen müssen lediglich die Tragbalken eine spezielle Anpassung erfahren, die zwischen der Bchälterunlcrscilc bzw. Behältcroberscite und dem Stapel der zu versendenden Glasplatten verlaufen. Im übrigen werden die Glasplatten aufcinandcrgcstapelt, wobei die Haltccinrichtungcn für einen Absland und gleichzeitig eine Festlegung an gewöhnlich ausgebildctcn rechteckigen Balken sorgen. Damit kann insbesondere in vorteilhafter Weise Veränderungen bei der Automobilgestaltung mit den dadurch verursachten Änderungen an Windschutszcheibcn und Rückfenstern Rechnung getragen werden.
Die Erfindung soll an Fland eines Ausführungsbeispicls unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigt
Fig. I die Seitenansicht einer Behälteranordnung in Ladestellung,
F i g. 2 eine andere Ansicht der Behälteranordnung, die sich liegend in der aufrechten Vcrladestellung befindet.
Fig. 3 ein vergrößertes Teil einer Ecke der Dck-
kelwiind der Behälteranordnung, wobei die Weise veranschaulicht ist, in der die Glastafel längs in bezug auf den Behälter ausgerichtet ist,
Fig. 4 das Siück eines Halteteils, was für die Lagerung am Ende benutzt wird,
F i g. 5 das Halteteil, teilweise gefaltet,
F i g. 6 eine Sehniuansicht in der Nähe der Behälterwand, die das Längslagerungsteil in der Anordnung zeigt,
Fig. 7 eine Schnittansicht längs der Linie 7-7 in Fi g. 6,
Fig. 8 eine Teilansicht längs der Linie 8-8 in Fig. 6, wobei eine Vielzahl von Tafeln in ihrer Stellung veranschaulicht ist,
F i g. 9 AbstandhaUereinsätze zwischen den gestapelten Tafeln,
Fig. 10 Abstandhalter zur Verwendung verladener Platten, wo es erwünscht, Ladespannungen zu vermeiden.
Fig. Il die Ansicht eines abgewandelten Behälters nach der Erfindung,
Fig. 12 eine abgewandelte Behälteranordnung, die einen Deckelzwischenraum zeigt.
Fig. 13 eine vergrößerte .Schnittansicht, die die Weise des Eingriffs der Halteteile zeigt, und
Fig. 14 eine perspektivische Ansicht der ineinandergreifenden Haltetcile.
In den F i g. 1 und 2 ist ein Behälter dargestellt, der zum Versenden einer Vielzahl von Glasplatten Verwendung findet. Fig. 2 zeigt den Behälter in der Verladcstcllung, in der die Wandtafel 20, die aus geriiTeltem oder gewelltem Karton besteht, einen kompakten Cellotcx- oder Holzhaltebalken 22 aufweist, der sich quer zum Behälter erstreckt und im Absland zu den Enden durch die beiden Latten 24 und 26 befestigt ist. die an den Wänden des Behälters angeordnet oder angeleimt sind. Eine gleichartige Konstruktion ist an jedem Ende vorgesehen. Der Hallebalken 22 ist der die Last tragende Balken am Boden der Konstruktion in der Vcrladestellui.-g und trägt die Kanten der Glasplatten. Die gegenüberliegende Dckkclplatte des Behälters ist bei 30 gezeigt mit anderen Hallebalkcn 32, die in der vorgesehenen Lage durch Lallen 34 und 36 in der Nähe eines jeden Endes gehalten sind. Der Behälter ist sachgemäß durch Endtafeln 36 und 40 verschlossen. Tn Fig. 1 sind clic Bchälteruntcr- und -oberscitcn 42 und 44 gezeigt, die wieder mit Latten 46 und 48 verschen sind, die gerippte Tragcbalkcn 50 und 52 am Boden und bzw. iim Deckel festlegen. Diese Tragebalkcn kiinncn aus einem rechtwinkligen Balken ausgebildet sein, der unter einem W'nkcl geschnitten ist. so daß die l'ntcrücile 54 der Wölbung der zu versendenden Tafeln entspricht und in gleicher Weise die Oberseite 56. Die Höhe des Tragcbalkcns für einen bestimmten Bchäller kann gewühlt werden, wenn die Anzahl der zu verpackenden Platten oder Tafeln bekannt ist. Die Verpackung kann dann mit einer gewünschten Anzahl beladen werden, die von den Wünschen des Empfängers abhängt.
Die Behälteranordnung wird vorzugsweise beladen, wie sie in Fig. 1 angeordnet ist. wobei die Behältcrunlcrseitc 42 horizontal auf einem geeigneten Tragegestell 58 ruht. Tn Fig. 4 sind Halter 60 dargestellt, die dazu dienen, die Lage der Glastafcln längs der Behälteranordnung zu begründen. Wie zu sehen ist. weist der rechtwinklige Halter 60 aus hartem Karton eine vorgcslanztc Doppelfalte 62 auf. die sich längs etwa in der Mitte des Halters mit einem U-förmigen Einschnitt 64 erstreckt, der eine öffnung in dem Halter bildet. Eine Festlegenase 66 ist mit einer vorgeslanzten Anlenkung 68 an der Grundfläche und gewinkelten Seitenschnitten 70 mit einem kegelstumpfartigen Schnitt 72 versehen.
Der Einschnitt 64 besitzt an jeder Seite eine kleine Einkerbung, um Verengungen 65 zu bilden, die sich im Abstand von der Basis des Schnitts befinden, und
ίο die Festlcgenase 66 ist so geschnitten, daß sich von ihr Schultern 67 in angemessener Nähe von der Basis oder der Anlenkung 68 der Lasche erstrecken.
Längs der Bodenkante des Halters ist ein Klebstoffband 74 angeordnet, wie Fig. 4 zeigt. Wenn der Halter für den Gebrauch gefaltet wird, nimmt er die Form nach Fig. 5 an, wobei er jedoch etwas mehr geschlossen ist und die Lasche sich durch die Öffnung
76 erstreckt. Die Schultern 67 drücken dabei gegen die verengte Öffnung unterLib der Verengungen 65.
Die als Widerhaken wirkender. Schultern 67 gehen durch das breitere Teil der Öffnung 76, und dann, wenn die Festlegenase 66 außerhalb di-S Wandteiles
77 gefaltet wird, verriegeln die Schultern 67 die Kant( α des verengten Teils der Öffnung 76. um den HaI-ter in teilweise geschlossener Lage fertig für die Behälteranordnung zu halten. Die oben beschriebene Konstruktion der Halter 60 macht es möglich, die Halter im voraus für ein Zusammensetzen in eine quasi gefaltete Lage zu bringen, wobei sie zusammen in einer Lage festgelegt werden, die etwas mehr geschlossen ist, als es in Fig. 5 dargestellt ist, um für eine schnelle Aufnahme der Kanten der Glasplatte bereit zu sein, wenn diese in den Behälter eingeführt werden.
Die Öffnung 76 bildet auf Grund ihrer Ein- und Seilenschnitte 64 und 70 eine rechteckige Öffnung in der gefalteten Kante des Halters 60, der in einem lasttragenden Haltebalkcn 22 an der Wandtafel 20 der Behälteranordnung sitzt. Wenn der Halter zu dem Glas gebracht wird, kommt die von der Festlegenasc 66 gebildete Schleife mit der Ka;Uc des Glases in Eingriff, und das Klebstoffband 74 haftet an dem Glas und bewirkt einen beträchtlichen Widerstand gegen irgendeine Neigung des Halters, sich längs des Glases zu verschieben. Sobald das Gewicht des Glases auf das Wandteil 77 und die Festlcgenase 66 gebracht ist, wird der Halter in seiner vollständig gefalteten Lage gehalten.
Wenn die Tafeln verladen sind, wie in F 1 g. 1 gczeigt ist, sind an tier ersten Tafel 80 durch ein Falten Über die Kante der Tafel zwei Halter 60 angebracht, wie F i g. 6 zeigt, und die U-förmige Ausnehmung, die von der Festlegenasc 66 erzeugt wird, alicemein bei 82 gezeigt, dient als Fcstlcgesockcl für die obere Kante 84 der Tafel 80. Diese verläßt das ausgeschnittene Teil des Halters 60. der sich nach außen von der Kante der Tafel 80 erstreckt, so daß sie mit dem Haltebalkcn 22 in Eingriff kommt.
Wie Fig. 1 zeigt, können weitere Tafeln dann in den Behälter gebracht werden, wobei die nächstfolgende Tafel 8?« und die letzte Tafel 82/1 ist. Tst der Behälter vollständig beladen, wird der Tragcbalkcn 52 angebracht, um einen Reslz.wischenraum zwischen der letzten Platte 82 η und der Behälleroberscite 44 aufrechtzuerhalten. Ist dies erfolgt, wird die Seitenwand 30 des Behälters zugefügt, um diesen abzuschließen. Jeweils, wenn eine Tafel oder Platte mit Haltern 60 auf den Fiilininffskanfpn rumors, i7f wirrt
die an den Haltebalken 22 sitzen, wird ein U-förniiges Kissen aus schützendem Material 8fi an zwei Stellen an den Außenkanten der abwechselnden Tafeln, wenn diese eingesetzt werden, zugeführt, um die Tafeln an diesen Außenkanten in gleicher Weise in einem Abstand zu halten, wie sie an den Innenkanten bei den Haltern 60 in Abstand gehalten werden, und zwar in einer Stellung, die mit den Haltehalken 32 der fertigen Anordnung fluchtet. Somit sind die Halter einer auf dem anderen übereinandergestapelt, svte F i g. S zeigt, und die U-förmigen Kissen 86 sind ebenfalls übereinandergestapelt, wobei sie sich fest gegen eine Verschiebung halten.
Die gesamte Anordnung aus Behälterwänden, Abstandshaltern und übereinandergestapelten Tafeln bildet eine einheitliche stabile Konstruktion, in der jedes Teil zur Steifigkeit und Festigkeit des Ganzen beiträgt.
In Fig. 10 ist ein U-förmiges Abstandselement 90 dargestellt, das eine verschiedene Dicke in den mit A oder B bezeichneten Abmessungen aufweisen kann. Diese Abstandselcmente können in unterschiedlichen Dicken zugeführt werden, um zwischen die Halter 60 und die Schutzkissen eingesetzt zu werden, so daß bestimmte Platten im Abstand gehalten werden, die andernfalls auf Grund ihrer Wölbung Berührung hätten. Diese Abstandselemente können eine gummierte Fläche aufweisen, so daß eine Verschiebung verhindert wird. F i g. 8 zeigt die Weise, in der die Tafeln und die Halter 60 unmittelbar übereinandergestapelt sind. F i g. 9 zeigt die Verwendung von Abstandselementen 90 zwischen den Haltern 60. Es ist zu sehen, daß sich nach der Vervollständigung des Behälters an jeder Wand stabile Balken befinden, die den Inhalt in dem Behälter sicher festlegen. Die Halter 60, die sehr schnell in Gebrauch genommen werden können, dienen nicht nur dazu, die Tafeln voneinander in Abstand zu halten, sondern haben auch mit Ausnehmungen versehene Teile, in denen die lasttragenden Haltebalken 22 fest in Eingriff kommen, so daß die gesamte Anordnung gegen ein Verschieben innerhalb des Behälters festgelegt ist. Da es die Behälteranordnung erlaubt, die Platten waagerecht einzusetzen, wie F i g. 1 zeigt, ist das Einsehen der Platten für einen Arbeiter viel leichter, als wenn diese mit ihren Kanten voraus in den Behälter gesenkt werden müßten. Wenn die Tafeln aufeinandergestapelt werden, hält jeweils die obere den Halter der jeweils unteren in seiner Lage und preßt das Klebstoffband 74 in Berührung mit der Glasfläche. Das Klebstoffband kann aus irgendeinem Material bestehen, das keine Ätzwirkung auf das Glas ausübt. Nachdem die Behälteranordnung an den Bestimmungsort gelangt ist. kann die Seitenwand 30 entfernt werden, und der Behälter weist eine waagerechte Stapelung für einen schnellen Zugang, falls er erforderlich ist. zu einer bestimmten Tafel auf.
In F i g. 11 ist eine abgewandelte Außenstruktur dargestellt mit einer etwas anderen Tafehvölbung. Haltebalken 122 werden durch Latten 124. 126 auf der Grundtafel 120 gehalten, während auf der Oberseite des Behälters, in Verladestellung, eine Tafel 130 angebracht ist, die Haltebalken 132 trägt, die von Latten 134. 136 in ihrer Stellung gehalten werden. Es sind Endplatten 138 und 140 vorgesehen, und die Seitenbalken und die Seitenwände sind wie in F i g. 1 gestaltet. Die Tragebalken 50 und 52 in F i g. 1 und die entsprechenden Ball· en in I" ig. Il können mit einer zusammengesetzten Wölbung, falls nötig, versehen werden, um mit der Längs- und Uucrwölbung der Tafel zusammenzupassen.
Fig. 12 zeigt einen Querschnitt durch einen Behälter nach F ig. 11. aber mit einer abgewandelten Last. Die Seitenwände sind wie die Decken- und Bodcnwündc als flache breite Leisten ausgebildet, und die Tragebalken 150. 152 sind zwischen dem Boden- und dem Deckel-Haltebalken 122. 132 angeordnet. Der oben beschriebene Halter 60 ist gezeigt im Eingriff mit dem Haltebalken 122. und obere Kissen 86 sind über die Oberkanten der Tafeln 180 gestreift. Ein Metallband 134 kann, falls es erwünscht ist, Ver-Wendung finden, um den oberen Haltebalken einzuschließen, wenn der Behälter höher ist als die zu versendenden Tafeln, wie in Fig. 12 gezeigt ist. Das Band läuft über eine Holzleiste 184. die auf dem Haltebalken 132 ruht. Auf jede der Tafeln sind F.ndkap-
ao pen 188 gesteckt, um einen zusätzlichen Schutz gegen Stoß bei der Handhabung der Tafeln während des Ver- und Entladens zu gewährleisten.
Es ist daraus zu ersehen, daß Haltebalken keiner Ausschnitte bedürfen, um eine seitliche oder Querbe-
»5 Vn^iung der Tafel zu verhindern. Die Halter 60 legen die Tafeln gegen eine Endbewegung fest, und die Tafeln schmiegen sich aneinander und halten so die Kissen zwischen sich fest. Die Tragebalken 50. 52 in Fig. 1 und 150. 152 in Fig 12 vervollständigen die Querstabilisierung. Wenn die Behälteranordnung geöffnet und eine Tafel entfernt wird, können die Halter 60 leicht geöffnet und vom Glas gestreift werden.
Der Halter 60 ist in den F i g. 11 bis 14 in einer etwas anderen Weise gebraucht. Wie z.B. in Fig. 12 gezeigt ist. erstreckt sich die umgebogene Leiste 66 nach außen senkrecht zur allgemeinen Lage des Halters, so daß sie gegen die Oberkante des Haltebalkens 122 zum Anliegen kommt. Somit überlappen sich die Leisten 66. wie in F i g. 13 gezeigt ist. und liegen aufeinander, um ein durchgehendes Kissen von etwa dreifacher Dicke zu bilden, abhängig von der Länge der Leisten zwischen den Kanten der Platten 180 und der Oberfläche des Haltebalkens. Jede Leiste 66 sitzt in einer Ausnehmung des nächstbenachbarten Halters 60 usw., so daß alle Halter aneinander festgelegt sind und eine Verschiebung verhindert >vird.
Ebenso wie in Fig. 14 gezeigt ist, nimmt die Schulter 67 einer jeden umgebogenen Leiste eine solche Lage ein. daß sie mit der benachbarten Wand des nächsten Halters 60 in Eingriff kommt. Dei Raum z. B., der in F i g. !4 innen von der Schulter 6" gezeigt ist. ist genügend groß, um die benachbart« Wand des nächsten Halters 60 aufzunehmen. Ii Fig. 13 z. B. ist die umgebogene Leiste 66a mit de Wand 60 a des zweiten Eialters 60 verbunden, und di( Schulter 67 der umgebogenen Leiste 66 b kommt ii Eingriff mit der Wand 60 b des dritten Halters 6 usw. In solcher Weise sind alle Teile miteinander in Eingriff, so daß eine Trennung durch die Schulter 6 und eine relative Längsbewegung durch die Verrieg« lung der umgebogenen Leisten verhindert ist, d diese durch die entsprechenden Ausnehmungen de benachbarten Halter 60 über die Verpackung verlai fen. In solcher Weise ist der gesamte miteinander ve bundene Satz von Glastafeln nach Zusammensetze der Verpackung zu einer Einheit geworden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2333

Claims (6)

I 761 335 Patentansprüche:
1. Behälteranordnung zum Verschicken und Lagern von platten- oder tafelartigen Materialien, wie Glasplatten, mit an zwei gegenüberliegenden Wänden quer verlaufenden Tragebalken und durch Reibung festgelegte Haltern an den Kanten der verpackten Glasplatten zur Verhinderung von Bewegung der Platten innerhalb des Behälters, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragebalken (50, 52) sich von der Behälterunterseite (42) zur Unterseite (54) des Plattenstapels (80 bis 82;;) im Behälter und in Verlängerung von der Oberseite (56) des Plattenstapels (80 bis 82;;) zur Behälteroberseite (44) erstrecken und daß die Halter (60) an rechtwinklig zu den Tragebalken (50, 52) verlaufenden Haltebalken (22, 32) festgelegt sind Lind miteinander mechanisch im Eingriff ziehen, so daß der Plattenstapel (80 bis 82;;) zu einer Einheit verbunden ist.
2. Behälteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (60) eine etwa U-förmige Öffnung (76) aufweist, durch die sich eine trapezförmige Festlcgenasc (66) erstreckt, die an einer Seite (68) an der Öffnung (76) angelcnkt und mit Schullern (67) versehen ist. die mit den Rändern (64, 65) der Öffnung (76) in Eine ;ff kommen, um den Halter (60) in gefaltetem Zustand zu halten.
3. Behälteranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (76) auf der Seite, die der Anlenkung (68) der Festlegenase (66) gegenüberliegt, eine Verengung (65) aufweist.
4. Behälteranordnung nach Anspruch 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Fcstlegcnase (66) in der Öffnung (76) des benachbarten Hallers (60) festgelegt ist.
5. Behälteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (60) an den Längs- und/oder Querkanten der Tafeln (80 bis 82 ;;) angeordnet sind.
6. Behälteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Außenkanten der Tafeln (80 bis 82 n) Schutzkissen sitzen, die durch das Aufcinandcrstapcln der Tafeln durch Pressung festgelegt werden.

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