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DE1761397A1 - Tastatur - Google Patents

Tastatur

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Publication number
DE1761397A1
DE1761397A1 DE19661761397 DE1761397A DE1761397A1 DE 1761397 A1 DE1761397 A1 DE 1761397A1 DE 19661761397 DE19661761397 DE 19661761397 DE 1761397 A DE1761397 A DE 1761397A DE 1761397 A1 DE1761397 A1 DE 1761397A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
shaft
code
shoe
cylindrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661761397
Other languages
English (en)
Inventor
Olson Cecil Gerard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Publication of DE1761397A1 publication Critical patent/DE1761397A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J5/00Devices or arrangements for controlling character selection
    • B41J5/08Character or syllable selected by means of keys or keyboards of the typewriter type

Landscapes

  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN .
DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C GERNHARDT
Mönchen Hamburg
TELEFON: 395314 2000 H AMBU RG 50, JA. Mal I968
TELEGRAMME:KARPATENT KDNIGSTRASSE 28 W.23218/68 12/Ne F 51 IO6 VIIb/l5g Tr.A,
Friden, Inc.
San Leandro, Kalifornien (V.St.A.)
Tastatur.
Die Erfindung bezieht sich auf Tastaturen und bezweckt insbesondere, einen billigen und zuverlässigen Tastenmechanismus für solche Tastaturen zu schaffen, der bei Handbetätigung ein "Weglaufgefühl" erzeugen kann.
i Gemäß einem Merkmal der Erfindung umgibt ein neuartiger *
Schaftschuh jeden Tastenschaft und ist zwischen der Taste und einer den Tastenschaft 'abstützenden Halteeinrichtung angeordnet. Der Schaftschuh weist einen hohlen elastischen Teil auf, der auf einem Teil seiner Länge nahe der Halteeinrichtung zylindrischist, wobei wenigstens ein Teil seiner verbleibenden Längekonisehen Querschnitt hat, von welchem der Teil mit dem kleinsten Umfang nahe der Taste liegt und der Teil mit dem größten Umfang eine Verbindung bzw.
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einen Übergang rait einem Ende des zylindrischen Teils bildet. Der Winkel des konischen Teils mit Bezug auf den zylindrischen Teil ist derart, daß Ringbeanspruchungen (hoop stresses) an der Verbindungsstelle des zylindrischen Teiles mit dem konischen Teil auftreten, wenn die zugeordnete Tast'e niedergedrückt wird. Außerdem nimmt die Dicke des konischen Teiles entlang seiner Länge von der Verbindungsstelle des zylindrischen Teiles mit dem konischen Teil zu dem Abschnitt des konischen Teiles mit kleinstem Umfang zu. Durch diesen neuartigen Schaftschuh wird ein "Wegaufgefühl" geschaffen, wenn Tasten von Hand betätigt werden, wodurch die Erreichung hoher Handbetätigungsgeschwindigkeiten bei der Tastatur möglich ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
Fig. 1 ist eine teilweise im Schnitt gehaltene Draufsicht einer Tastatur gemäß der Erfindung. Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht nach Linie 2-2 der Fig. 1, wobei die Codekarten und die Tastenschäfte der Tastenmechanismen wiedergegeben sind, welche den Gegenstand der Erfindung bilden.
Fig. 2A ist eine Teilquerschnittsansicht ähnlich der Fig. 2, wobei jedoch die relativen Stellungen der Codekarten nach Niederdrücken einer der Tasten wiedergegeben sind.
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Pig. J ist eine auseinandergezogene sehaubildliche
■ Ansicht, in welcher die Tastenmechänismen gemäß den Fig. 1 und 2 klarer dargestellt sind. Pig. 4A/.4B und 4C sind Teilquerschnittsansichten,
in denen der neuartige Tastenschaftschuh gemäß der Erfindung dargestellt ist, während die zugeordnete Taste niedergedrückt ist.
Fig. 5 ist ein Diagramm, in welchem die Kraft über die Ablenkung für übliche federbelastete Tasten im Vergleich zu der Kraft dargestellt ist, die zur Betätigung einer Taste erforderlich ist, welche mit dem Tastenschaftschuh gemäß der Erfindung versehen ist. ·
Fig. 6 ist eine sehaubildliche Ansicht einer einheitlich geformten Ausführung, welche eine Mehrzahl von Tastenmechanismen enthält.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Tastatur gemäß der Erfindung dargestellt, die ein längliches hohles Gehäuse oder eine Halteeinrichtung 11 für eine Mehrzahl von Tastenmechanismen aufweist. Das Gehäuse 11 umfaßt einen Grundteil 12, an welchem eine Verkleidung 13 durch zweckentsprechende Mittel, beispielsweise durch Schrauben 14 befestigt ist. Jeder Tastenmechanismus umfaßt einen Schaft 15* der in dem Gehäuse 11 verschiebbar abgestützt und wenigstens teilweise aufgenommen ist. Ein Ende Jedes Schaftes 15 ragt über die Verkleidung IJ> hinaus vor und kann eine Taste bzw. ein Ta- '
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stenelement 1(6 an seinem Ende aufnehmen. Zwischen der Verkleidung I^ und der Taste l6 ist Jeder Schaft I5 von einem hohlen elastischen Schaftschuh I7 umgeben, der nachstehend im einzelnen beschrieben wird. Das andere Ende jedes Schaftes 15 erstreckt sich durch den Grundteil 12 des Gehäuses 11. Wie in Fig. 1 dargestellt, hat jeder Schaft 15 einen Querschnitt, durch welchen seine Drehung in dem Gehäuse 11 verhindert ist, und da jedes Ende des Schaftes 15 in dem Gehäuse 11 verschiebbar abgestützt ist, kann jeder Schaft 15 in dem Gehäuse 11 genau angeordnet werden.
Jeder Schaft I5 weist als einen Teil von ihm einen ebenen rechteckigen Teil bzw. eine Codekarte 18 auf. Jede Codekarte 18 weist einen ersten oder unteren Teil auf, welcher mit einer Mehrzahl von Kanälen oder Öffnungen I9 versehen ist. Die Codekarten 18 der Schäfte 15 sind gegenüberliegend bzw. nahe den Codekarten 18 der anderen Schäfte 15 angeordnet, so daß die Öffnungen I9 einander gegenüberliegen und eine Mehrzahl von Durchgängen oder Wegen bilden, die im wesentlichen zu den Codekarten 18 rechtwinklig verlaufen. Wie in Fig. 1 dargestellt, ist der seitliche Abstand, wel-
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eher die Codekarten 18 voneinander trennt, nicht kritisch und braucht daher nicht gleichmäßig zu sein. Bei einer Ausführungsform der Erfindung, die praktisch ausgeführt wurde, änderte sich dieser Abstand von 4,76 bis 9,53 mm (6/I6 bis 3/I8 Zoll). Jeder Schaft 15 kann mit seiner zugeordneten Codekarte 18 eine einheitliche Ausführung bildän, die aus
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irgendeinem zweckentsprechenden Material, beispielsweise aus Kunststoff, geformt sein kann. Die einheitliche Ausführung kann ebenfalls gestanzt, gepreßt oder dergl. oder aus Plattenmaterial oder Bahnmaterial hergestellt sein. Über und nahe den öffnungen 19 an dem ersten Teil jeder Codekarte 18 befindet sich ein zweiter Teil, in den sich ausgewählte öffnungen 19 des ersten Teiles erstrecken können. Durch diese öffnungen 19, die sich in den zweiten Teil der Codekarte 18 erstrecken, bzw. durch ihr Nichtvorhandensein wird der alphanumerische oder andere Wert identifiziert, welcher der zugeordneten Taste 16 gegeben ist. Die öffnungen 19, die sich in den zweiten Teil jeder Codekarte 18 erstrekken, können gebildet werden, wenn der Schaft 15 und die zugeordnete Codekarte 18 geformt werden. Stattdessen kann der zweite Teil jeder Codekarte 18 eine Mehrzahl von angeschlagenen Teilen 21 nahe den öffnungen 19 des ersten Teiles jeder Codekarte 18 aufweisen, so daß der codierte zweite Teil je£r Codekarte l8 durch Entfernen entsprechender angeschlagener Teile 21 gebildet werden kann. Die öffnungen 19 sind gemäß der Zeichnung in dem unteren Teil jeder Codekarte 18 von Material umgeben dargestellt, es ist jedoch zu verstehen, daß eine solche von Material umgebene öffnung 19 nicht erforderlich ist und daß eine Mehrzahl von öffnungen,Kanälen oder Nuten entlang des unteren Abschnitts des ersten Teiles jeder Codekarte 18 genügt, um die Mehrzahl von Durchgängen zu schaffen, die sich durch die Mehrzahl gegenüberliegend
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angeordneter Codekarten l8 erstrecken.
An einem Ende der Mehrzahl der sich gegenüberliegenden Codekarten 18 befindet sich gemäß Fig. 1 eine Energiequelle, die eine Lichtquelle 26 und eine reflektierende Einrichtung 27 aufweisen kann, um das von der Quelle 26 erzeugte Licht zu einer rechteckigen Lichtbahn zu bilden. Die Lichtquelle 26 ist nahe dem ersten Teil der zunächstliegenden Codekarte 18 angeordnet, so daß der erste Teil der Codekarten 18 zu der von der Lichtquelle 26 und der reflektierenden Einrichtung 27 gebildeten Lichtbahn rechtwinklig liegt. Daher stellen die Durchgänge, die sich entlang der Codekarten 18 erstrecken, eine Mehrzahl von Energiewegen für das von der Quelle 26 erzeugte Licht dar. An dem anderen Ende der Codekarten l8 und nahe den Öffnungen 19 in der zunächstliegenden Codekarte 18 befindet sich eine Mehrzahl von Energieaufnahmeeinrichtungen, beispielsweise Fotozellen 25* deren Jede einem der Energiewege zugeordnet ist» die sich durch den ersten Teil der Codekarten 18 erstrecken.
Die Mehrzahl der sich durch die Öffnungen 19 der Codekarten 18 erstreckenden Energiewege ist in Fig. 3 klar dargesteöllt, die eine auseinandergezogene schaubildliche Ansicht mehrerer der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Tastenmechanismen ist. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die von der Lichtquelle 26 und der reflektierenden oder fokussierenden Einrichtung 27 gebildete Lichtbahn gegen den ersten Teil der Codekarten l8 gerichtet ist und daß die Öffnungen 19 an dem
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ersten Teil der Codekarten 18 das Licht in eine Mehrzahl von Energiewegen unterteilen, diefeit dem Bezugszeichen 20 bezeichnet sind. Diese Energiewege 20 erstrecken sich entlang und durch die Codekarten 18 und endigen an einer Fotozelle 25.
Jeder Schaft 15 mit seiner zugeordneten Codekarte 18 ist in dem Gehäuse 11 derart angeordnet, daß er lediglich im wesentlichen rechtwinklig zu den Energiewegen 20 bewegt werden kann, die sich durch die Codekarten 18 erstrecken. Demgemäß bewegt sich, wenn eine Taste 16 niedergedrückt wird, ihr zugeordneter Schaft 15 abwärts und bewirkt, daß seine Codekarte l8 im wesentlichen rechtwinklig zu den Energiewegen 20 bewegt wird. Dies bewirkt, daß der zweite Teil der ausgewählten Codekarte l8 in die Stellung bewegt wird, die zuvor von ihrem ersten Teil eingenommen wurde. Hierdurch wird bewirkt, daß durch dei Abschnitt des zweiten Teiles der niedergedrückten Codekarte 18, der keine Öffnungen aufweist, ein oder mehrere der sich durch die Codekarte 18 erstreckenden Energiewege oder Lichtwege 20 unterbrochen werden, wie es in Fig. 2A dargestellt ist, aus welcher ersichtlich ist, daß zufolge der einzigen Öffnung 19', die sich in den zweiten Teil de*ausgewählten Codekarte 18 erstreckt, lediglich ein Energieweg 20 verbleibt. Wie oben beschrieben, wird durch die Anzahl der Öffnungen 19' in dem zweiten Teil jeder Codekart-e l8 der alphanumerische oder andere Wert identifiziert, welcher der zugeordneten Taste 16 gegeben ist. Demgemäß
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wird durch Niederdrücken einer Taste 16 die Mehrzahl der Energiewege 20 unterbrochen, die sich durch die Codekarten 18 erstrecken, und zwar derart, daß durch das Muster von Unterbrechungen die niedergedrückte Taste 16 identifiziert wird, indem bewirkt wird, daß vorbestimmte Fotozellen 25 nicht erregt werden. Allgemein ist der Ausgang der Fotozellen 25 mit einer nicht dargestellten Matrix oder einer anderen zweckentsprechenden Dekodiereinrichtung gekoppelt,wodurch die Muster der Energieuntefbrechungen in einen Code umgewandelt werden, der für zugeordnete Stromkreise oder eine zugeordnete Ausrüstung geeignet ist.
In den Fig. 1 bis j5 ist eine Schreibmaschinentastatur wiedergegeben, deren Tasten 16 Buchstaben, Zahlen oder FunktionsSymbole darstellen, wie die Raumtaste bzw. Abstandstaste 22. Die Erfindung ist jedoch nicht auf solche Werte beschränkt, da andere Funktionen, Werte oder Symbole an den Codekarten 18 codiert werden können. Beispielsweise ermöglicht der unregelmäßige Abstand der Codekarten 18, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, ein Einsetzen anderer Codekarten zwischen ihnen, die andere Schreibmaschinenfunktionswerte haben können, beispielsweise "Tabulator Einstellen", "Tabulator Löschen" usw. und andere Funktionen, die keine Beziehung zur Schreibmaschine haben, beispielsweise Änderung des Programms, Modifizierung usw.. Ein gleichzeitiges Niederdrücken von zwei oder mehr Tasten 16 kann durch Vorsehen einer mechanischen Verriegelungseinrichtung (nicht dargestellt]
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verhindert werden. Solche mechanischen Verriegelungsvorrichtungen sind bekannt. Die Tastatur kann ebenfalls eine elektronische Verriegelungseinrichtung aufweisen, wobei durch die Verwendung einer genügenden Anzahl von öffnungen 19 an dem ersten Teil der Codekarten 18 ermöglicht wird, daß der jeder Karte zugeordnete Codewert derart gestaltet werden kann, daß durch Niederdrücken zweier oder mehrerer Tasten 16 ein Muster von Energiewegunterbrechungen erzeugt wird, welches % keiner einzelnen Taste entspricht, und daher als Fehler, welcher dem Niederdrücken zweier oder mehrerer Tasten 16 entspricht, zurückgewiesen wird.
In Fig. 5 ist ein Diagramm wiedergegeben, in welchem die Kraft über der Ablenkung aufgezeichnet ist. In diesem ' Diagramm ist die minimale Kraft wiedergegeben, die erforderlich ist, um eine übliche federbelastete Taste zu betätigen, sowie die minimale Kraft, die zur Betätigung einer Taste gemäß der Erfindung erforderlich ist. Auf der Ordinate ist die I an eine Taste angelegte Kraft aufgezeichnet, während auf der Abszisse die Strecke aufgezeichnet ist, welche die Taste zurücklegt, um betätigt zu werden. Die Kurve j50, welche die minimale Kraft wiedergibt, welche zur Betätigung einer üblichen federbelasteten Taste erforderlich ist, verläuft im wesentlichen linear und die eine solche Taste betätigende Bedienungsperson erhält keine Anzeige oder hat kein Gefühl, daß die Taste betätigt ist, bis der Punkt ^l erreicht ist, zu welchem die Taste vollständig niedergedrückt ist, wie es
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durch das Diagramm gemäß Pig. 5 dargestellt ist. Die Kurve 32 andererseits, welche die minimale Kraft zur Betätigung der Taste gemäß der Erfindung wiedergibt, zeigt an, daß die zur Betätigung der Taste erforderliche Kraft bis zu dem Punkt 33 zunimmt, wonach die zur Betätigung der Taste erforderliche Kraft blö zum Punkt 34 abnimmt, zu welchem Zeitpunkt die Taste ausgewählt bzw. betätigt ist.
^ Nachdem der Punkt 33 erreicht ist, kann die die Taste
niederdrückende Bedienungsperson die verringerte Kraft fühlen, die zur vollständigen Betätigung der Taste erforderlich ist, und zwar derart, daß die verringerte Betätigungs kraft ein "Weglaufgefühl" erzeugt, welches eine schnellere Handbetätigung der Tastatur als mit üblichen federbelasteten Tasten ermöglicht. Dies ergibt sich, weil das dem betätigenden Finger der Bedienungsperson an dem Punkt 33 mitgeteilte Gefühl es der Bedienungsperson ermöglicht, gefühlsmäßig die
k erforderlichen körperlichen Bewegungen zu beginnen, die zur
W ■
Auswahl der nächsten Taste erforderlich sind. Dieses "Weglaufgefühl!* ist bei elektrischen Schreibmaschinen vorhanden und ist in anderen Tastaturen in großem Ausmaß erwünscht, es ist jedoch bisher nur durch verhältnismäßig teure und komplexe dem Tastenmechanismus zugeordnete Mechanismen erhalten worden.
Ein "Weglaufgefühl" wird gemäß der Erfindung durch einen hohlen elastischen zylindrischen Schuh 17 erhalten, der in Fig. 2 dargestellt ist. Dieser Schuh 17 umgibt den
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Tastenschaft 15j der aus der Verkleidung 13 vorragt und er ist zwischen der Taste 16 und der Verkleidung IJ angeordnet. In den Fig.. 4A, 4B und 4C ist der Schaftschuh 17 im Querschnitt in verschiedenen Stufen des Niederdrückens der Taste dargestellt. In Fig. 4A ist der Schaftschuh 17 in der Stellung dargestellt, in welcher die Taste 16 sich in ihrer gewöhnlichen oder Ruhestellung befindet, und gemäß dieser Figur weist der Schaftschuh 17 einen zylindrischen Teil, welcher nahe der Verkleidung IJ liegt oder an dieser befestigt ist, und einen sich verjüngenden bzw. konischen Teil auf, von welchem der Abschnitt mit kleinstem'Umfang nahe der Taste 16 liegt. Der Abschnitt des konischen Teils mit dem größten Umfang bildet eine Verbindung mit dem Ende des zylindrischen Abschnitts, welches von der Verkleidung IJ entfernt liegt. Die Dicke des konischen Teiles nimmt entlang seiner Länge von der Verbindung mit dem zylindrischen Teil zu seinem Ende nahe der Taste 1.6 zu. Gemäß einer Ausführungsform des Schuhes 17, die praktisch ausgeführt worden ist, lag die Innenfläche des konischen Teiles in einem Winkel vori JO ° zu der Längsachse des zylindrischen Teiles bzw. des Tastenschaftes 16, welchen der Schaftschuh 17 umgibt, die Außenfläche des konischen Teiles lag in einem Winkel von J5° zu der Längsachse des zylindrischen Teiles und der Längsachse des Tastenschaftes 15* und der Schaftschuh I7 war aus einem elastischen Mgcterial gebildfeb, beispielsweise als Siliconkautschuk, der zu der oben beschriebenen Gestalt geformt worden war.
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Wenn die Taste 16 anfänglich niedergedrückt wird, r der konische Teil an seiner Verbindung mit dem zylindrischen Teil Ring- bzw. Biegebeanspruchungen (hoop stresses) derart hervor, daß der Schuh 17 an seiner Verbindungsstelle das Bestreben hat, sich nach außen zu wölben, wie es in Fig. 4B dargestellt ist. Diese Ringbeanspruchungen führen zum Aufbau von Spannungen in dem konischen Teil. Jedoch biegt sich der konische Teil zufolge seiner zunehmenden Dicke nicht an einer Stelle entlang seiner Länge nahe der Taste 16. Vielmehr findet irgendein Biegen des konischen Teiles des Schuhes 17 nahe der Verbindungsstelle mit dem zylindrischen Teil statt, wie es in Fig. 4B dargestellt ist. Wenn die Taste 16 vollständig niedergedrückt ist aaö entsprechend dem Punkt JJ4 in Fig. 5* hat der Schaftschuh I7 einen Querschnitt, wie er in Fig. 4C dargestellt ist. In der in Fig. 4C wiedergegebenen Stellung hat der Schaftschuh I7 eine nach oben wirkende federnde Kraft, welche bewirkt, daß die Taste l6 sich in ihre gewöhnliche oder Ruhestellung zurückbewegt, w-enn sie von der Bedienungsperson freigegeben wird. Wenn der Schaftschuh I7 über die in Fig. 4C wiedergegebenea Stellung hinaus niedergedrückt werden müßte, würde der Schuh I7 eine Gleichgewichtsstellung durchlaufen, wonach der Schuh 17 niedergedrückt bleiben würde, wenn die Betätigungskraft der Bedienungsperson aufgehoben wird. In anderen Worten ausgedrückt hat der Schaftschuh 17 die Charakteristik eines Schnappgelenks, indem er zwei stabile Zustände hat, von denen einer in Fig. 4A
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dargestellt ist und ein anderer vorhanden ist, wenn der Schaftschuh 1? über die in Pig. 4C dargestellte Stellung hinaus niedergedrückt wird. Um ein Erreichen der Gleichgewichtsstellung zu verhindern, hat die Taste 16 einen Seitenteil 23* welcher die Abwärtsbewegung der Taste an einer Stelle begrenzt bzw. anhält, die vor der Stelle liegt, an welcher die Gleichgewichtsstellung des Schuhes YJ erreicht oder überschritten ist. Wie in den Fig. 4A, 4b und 4C dargestellt, kann der Schuh 17 einen erhöhten Teil 28 aufweisen, welcher die Abwärtsbewegung der Taste 16 begrenzt, um zu verhindern, daß die Gleichgewichtsstellung des Schuhes YJ erreicht wird. Die zum Niederdrücken des Schaftschuhes YJ gemäß den Fig. 4A, 4B und 4C erforderliche minimale Kraft ist in Fig. 5 durch die Kurve 52 wiedergegeben, welche anzeigt, daß die minimale Kraft an dem Sunkt J5j5 abfällt, um das in großem Ausmaß erwünschte "Weglaufgefühl" zu schaffen, welches eine verhältnismäßig hohe Hanäbetätigungsgeschwindigkeit der Tastatur ermöglicht.
Der Schaft 15 und die ihm zugeordnete Codekarte 18 können, wie oben erwähnt, aus einem zweckentsprechenden Material, beispielsweise aus Kunststoff gebildet sein/ so daß sie eine sehr einfache und wirtschaftlich herzustellende Ausführung bilden. In Fig. 6 ist in schaubildlicher Teilansicht eine andere Ausführungsform der Erfindung wiedergegeben, bei welcher die Schäfte 15 und Codekarten l8, die eine Mehrzahl von Tastenmechanismen bilden, eine einheitliche
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geformte Ausführung sind, die aus irgendeinem zweckentsprechenden Material, beispielsweise Kunststoff, gebildet sein kann. Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß die einheitliche Ausführung einen länglichen Primärabstützteil 35 aufweist mit einer Mehrzahl von gegenüberliegenden länglichen Sekundärabstützteilen 36, die sich von dem Primärabstützteil 35 erstrecken. Jeder Sekundärabstützteil 36 umfaßt die obengenann ten Schäfte 15 und die Codekarten l8 derart, daß die Codekar ten 18 gewöhnlich sich gegenüberliegen, um die Mehrzahl der Energiewege gemäß vorstehender Beschreibung zu bilden. Um eine teilweise Bewegung oder Drehung jeder Codekarte l8 um den Primärabstützteil 35 zu ermöglichen, ist jeder Sekundärabstützt eil 36 auf einem Teil seiner Länge nahe dem Primärabstützteil 35 mit verringertem Querschnitt ausgeführt. Das Ausmaß der Beanspruchung bzw. der Ablenkung, die nahe der Verbindung des Sekundärabstutzteiles 36 mit dem Primärabstützt eil 35 auftritt, kann dadurch geändert werden, daß der Abstand der Codekarten l8 von dem Primärabstützteil 35 **** eine gegebene Verschiebung der Codekarten l8 geändert wird. Auf diese Weise ist es verhältnismäßig einfach, zu gewährleisten, daß durch konstante und kontinuierliche Teilablenkung der Codekarten l8 rund um den Primärabstützteil 35 kein Versagen an der Stelle auftritt, an welcher die Sekundärabstützteile 36 mit dem Primärabstützteil 35 verbunden sind und einen Teil von diesem Wilden. Wie bei den vorbeachriebenen Codekartenteilen können die Öffnungen in dem zweiten
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Teil jeder Codekarte l8 zu dem Zeitpunkt gebildet werden, zu welchem die gesamte einheitliche Ausführung geformt wird, oder es können angeschlagene Teile an ihm geformt werden, um ein leichtes Codieren des zweiten Teils der Codekarten l8 nach dem Formen der gesamten einheitlichen Ausführung zu ermöglichen.
Durch die Erfindung ist eine sehr einfache und wirtschaftliche Tastatur mit einer Mehrzahl von Energiewegen und einer Einrichtung zum Hervorrufen eines Musters von Wegunterbrechungen geschaffen, wenn eine Taste 16 niedergedrückt wird, so daß die niedergedrückte Taste identifiziert werden kann. Weiterhin ist durch die Erfindung eine einfache und wirtschaftliche Einrichtung geschaffen, durch welche bei Betätigung der Tasten ein "Weglaufgefühl" erzeugt wird, welches eine hohe Handbetätigungsgeschwindigkeit der Tastatur ermöglicht. ■
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Claims (3)

Patentansprüche
1. Tastatur mit einer Mehrzahl von Tastenmechanismen, deren jeder einen Schaft und eine Taste an einem Ende des Schaftes aufweist, gekennzeichnet durch einen Schaftschuh (17), der jeden Schaft (15) umgibt und zwischen der Taste (16) -und einer jedem Tastenmechanismus zugeordneten Halteeinrichtung (1;5) angeordnet ist und einen hohlen elastischen Teil aufweist, der auf einem Teil seiner Länge nahe der Halteeinrichtung zylindrische Gestalt und auf wenistens einen Teil seiner verbleibenden Länge sich verjüngenden Querschnitt hat, wobei der Abschnitt kleinsten Umfanges des sich verjüngenden Teiles nahe der Taste liegt und der Abschnitt größten Umfangs des sich verjüngenden Teiles eine Verbindung mit einem Ende des zylindrischen Teiles bildet.
2. Tastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sich verjüngende Teil mit einem Winkel mit Bezug auf den zylindrischen Teil gebildet ist, der das Auftreten von Ringbeanspruchungen (hoop stresses) an der Verbindungsstelle des zylindrischen Teiles mit dem sich verjüngenden Teil bei Niederdrücken der zugeordneten Taste ermöglicht.
3. Tastatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanddicke des sich verjüngenden Teiles entlang seiner Länge vnn der Verbindungsstelle mit dem zylindrischen Teil zu seinem Abschnitt kleinsten Umfangs zunimmt .
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■■· ■'■■'■ ί ^f ■ ■ "
1I-. Tastatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Schaftschuh -(LT) als Schnappgelenk mit zwei stabilen Zuständen ausgebildet ist und daß eine Anschlageinrichtung (28) vorgesehen ist, um ein Niederdrücken der Taste über die CKLeichgewlchtssteilung des Schaftschubs hinaus zu verhindern.
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DE19661761397 1966-01-03 1966-12-29 Tastatur Pending DE1761397A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US51842666A 1966-01-03 1966-01-03

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DE19661761397 Pending DE1761397A1 (de) 1966-01-03 1966-12-29 Tastatur

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH651153A5 (de) * 1980-02-07 1985-08-30 Orbisphere Corp Tastenfeld und dessen verwendung.

Also Published As

Publication number Publication date
NL6700064A (de) 1967-07-04
GB1107080A (en) 1968-03-20
DE1561211B2 (de) 1971-03-18
DE1561211A1 (de) 1971-03-18

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