DE1761175C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Faseraufschwemmungen, insbesondere Zellstoff brei - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Faseraufschwemmungen, insbesondere Zellstoff breiInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Behandeln
von Faseraufschwemmungen, insbesondere Zellstoff brei, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens.
Bei der Herstellung von gebleichtem Zeilstoffbrci ist
es sehr vorteilhaft wenn der Zellstoffbrei nach einer
Bleichstufe sofort im Bleichturm gewaschen werden kann, anstatt daß er auf Filtern gewaschen wird. Ein
bemerkenswerter Vorteil dieser Art besteht darin, daß der Zellstoffbrei nach dem Bleichen bei einer etwa 10 3c
bis 15%igen Breikonsistenz bzw. bei einem 10 bis 15%igen Flottenverhältnis nicht auf ein Flottenverhältnis
von etwa 1% verdünnt und nachfolgend nicht auf ein Flottenverhältnis von etwa 10 bis 15% für die nächste
Bleichstufe eingedickt zu werden braucht. Eine 3« Schwierigkeit sowohl in Verbindung mit dem Waschen
des Zellstoffbreis in Bleichtürmen als auch in Verbindung mit anderen Behandlungen von Materialien, bei
denen eine Flüssigkeit zwischen Kammern strömen muß, die unter der Höhe bzw. dem Niveau des Materials
angeordnet sind, liegt darin, daß insbesondere die Siebflächen der Sammelkammern während des Abzic
hens der Lauge vom Material bzw. den Fasern, das durch diese Flächen erfolgt, allmählich verstopft wer
Es ist bekannt, die Siebflächen drehbar auszuführen, damit sie nicht verstopfen, und sie /weeks Reinigung
bereits verstopfter Siebflächen inm alb der Siebkam
mern in axialer Richtung beweglich anzuordnen (schwedisches Patent 198 4%). Die Siebkammern sind
jedoch groß und schwer — die Siebelemente haben gewöhnlich einen Durchmesser von 4 bis 5 ni — und demzufolge
bedeutet es einen großen Vorteil wenn diese Elemente feststehend ausgeführt werden können und
trotzdem die Möglichkeit bestehen bleibt die Siebfla
chen sauberzuhalten.
Die vorliegende Erfindung bezweckt somit, ein Verfahren und eine Vorrichtung auszubilden, womit feststehende
Siebflächen freigehalten und nicht mehr verstopft werden können.
Sie geht aus von einem Verfahren, bei dem die Behandlung in einem vorzugsweise senkrechten Behälter
mit axialer Durchleitung des .Stoffgemisches erfolgt und die Behandlungsflüssigkeit von einer Mehrzahl in
dem eigentlichen Behälter vorgesehener Zuführungsorgane in das Stoffgemisch eingeführt und in einem Winkel
zu dessen Bewegungsrichtung durch den Behälter weitergeleitet wird. Damit die feststehenden Siebflii·
chen freigehalten und nicht mehr verstopft werden können, läßt man erfindungsgemäß die Behandlungsflüssigkeit in der Richtung einer Vielzahl, ortsfest im
eigentlichen Behälter angeordneter, mit durchbrochenen, zweckmäßig perforierten Wänden versehener
Kammern (9,10) laufen läßt Q«e zum Aufsammeln der
von dem Stoffgemisch abgezogenen Flüssigkeit unter vollständiger oder im wesentlichen vollständiger Zurücklassung des Stoffs an den Außenseiten der Sammelkammern dienen, und daß das Einströmen der ver
drängten oder abgezogenen Flüssigkeit in die Sammelkammern ganz oder teilweise in geeigneten Intervallen
so unterbrochen wird, daß die Bewegung des behandelten Stoffs längs und an den Außenseiten der durchbrochenen Wände der Sammelkammern vorbei erleichtert
und gleichzeitig das Eindrücken von Stoff in die durchbrochenen Wände verhindert wird.
Die Erfindung bewirkt daß ein Flüssigkeitsfilm auf den Siebflächen erzeugt wird, damit der Zellstoffbrei
leichter über dies bzw. an diesen vorbeigleiten kann. Ein solcher Flüssigkeitsfilm kann auch dadurch erhalten
werden, daß längs dieser Siebfläche, die dem Zellstoff brei zugewandt ist. Flüssigkeit versprüht wird, und dieses
Versprühen in der gleichen Richtung stattfindet, wie der Richtung der Zellstoffbreizuführung aus einem
oder mehreren Schlitzen, die nacheinander in der Axialrichtung des Behälters um den gesamten Umfang
längs der Siebfläche angeordnet sind. Eine wirksame und genau eingestellte Spülwirkung kann sich daraus
ergeben, daß die Flüssigkeit in der Sammelkammer auf der Innenseite der Siebplatte nicht zu pulsieren
braucht, wobei in diesem Fall die dafür vorgesehenen Teile weggelassen werden können.
Die Druckimpulse können durch eine Hin- und Herbewegung eines Kolbens in einem Gehäuse in zeitlich
gesteuerten Intervallen oder kontinuierlich oder mit Hilfe anderer geeigneter Vorrichtungen zur Erzeugung
von Druckimpulsen, z. B. mit einem Vibrator, hervorgerufen werden. Die Druckimpulse werden vorzugsweise
durch Zwischenschalten einer Flüssigkeit in einer Leitung erreicht, die mit der Sammelkammer in Verbindung
steht.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens umfaßt einen vorzugsweise senkrechten
Behälter, der fur axiale Durchleitung einer zur Flüssigkeitsbehandlung bestimmten Faseraufschwemmung
eingerichtet ist und eine Vielzahl im Behälter vorgesehener Organe für die Zufuhr von Behandlungsflüssigkeit.
die in dem eigentlichen Behälter und unter einer Höhe liegen, bis zu der die Faseraufschwemmung
den Behälier während der Behandlung ausfüllt, und von denen ausgehend die Behandlungsflüssigkeit in einer
Richtung weitergeleitct wird, die mit der Richtung der
Bewegung der Faseraufschwemmung im Behälter einen Winkel bildet. Die Vorrichtung zeichnet sich im
wesentlichen durch eine Vielzahl, ortsfest im eigentlichen
Behälter und unter der Höhe der Faseraufschwetnmung im FUllzustand gelegener, mit durchbrochenen,
zweckmäßig perforierten Wänden versehender Sammclkammern für die aus der Faseraufschwemmung
getrennte Flüssigkeit aus, an denen mindestens ein Organ zum Übertragen von Druckimpulsen zum Inneren
der Sammelkammern von einer Druckänderung erzeugenden Einrichtung angeschlossen ist.
Eine beispielsweise Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung
näher erläutert, in der
F i g. 1 im Schnitt einen Teil der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zeigt, wenn diese in einem senkrechten
Behälter zum Behandeln von Fasermaterial eingebaut ist;
Fig. 2 zeigt im Schnitt eine Einrichtung, mit der die
Behandlungsflüssigkeit in pulsierende Bewegung versetzt wird;
Fig.3 ist ein Schnitt längs der Linie HI-III der Fig.1;
Fig.4 zeigt eine senkrechte Schnittdarstellung der
Sammelkammer.
Mit 1 ist ein Teil des oberen Abschnittes eines senkrechten, vorzugsweise zylindrischen Behälters bezeichnet,
der kontinuierlich von dem zu behandelnden Material, vorzugsweise Zellstoffbrei 2. in der durch die Pfeile
A angedeuteten Richtung durchströmt wird. Die Behandlungsflüssigkeit (Waschflüssigkeit) ist mit 3 be
zeichnet und mit 4 die Turmabstreicheinrichtung bekannter Bauart, die auf einer sich drehenden Welle 5
starr angeordnet ist. 6, 7 und 8 sind Versorgungskammern für die Waschflüssigkeit, und diese Kammern
können feststehend und/oder drehbar in bekannter Weise, z. B. entsprechend der Lehre der schwedischen
Patentschrift 198 4%, angeordnet sein. Mit 9 und 10 sind Sammelkammern für abgezogene Flüssigkeit bezeichnet,
die vorzugsweise als Siebkörbe ausgebildet sind. Mit den Sammelkammern 9 und 10 stehen eine
oder mehrere Leitungen 11 in Verbindung, die zum Ableiten
der abgezogenen Flüssigkeit über einen Über laufbehälter 12 dienen. Mit den Sammelkammern 9 und
10 stehen auch eine oder mehrere Leitungen 13 in Ver bindung, die an ihrem einen Ende durch einen trichterähnlichen
Ansatz 14 mit einer Einrichtung 15 zum Erzeugen von Druckänderungen (Vibrator oder Vorrichtung
zur Erzeugung von zeitlich gesteuerten Druckimpulsen) verbunden sind, die durch Zwischenschaltung
dieser Flüssigkeit, die normalerweise in der Leitung 13 und in dem trichterförmigen Ansatz 14 vorhanden ist,
einen pulsierenden Flüssigkeitsstrom durch die Schlitze oder Offnungen 16 in den Wänden der Kammern 9 und
10 erzeugt.
In der darges'ellten Ausführungsform umfaßt der Vi
brator 15 zwei Fliehgewichte 18, die über Zahnräder 17 in entgegengesetzten Richtungen rotieren. Der Vibra
tor betätigt eine zwischen den Flanschen 19 eingespannte Membran 20. die mittels der Flüssigkeit in der
Leitung 13, 14 die vom Vibrator ausgehenden Bewegungen überträgt, so daß man den pulsierenden Strom
durch die Schlitze 16 erhält. Die Leitung 13 richtet den pulsierenden Strom auf die Siebkörbe 9, 10 und nicht
auf die Auslaßleitung 11. An Stelle des Vibrators 15 kann eine andere Einrichtung oder Einrichtungen zum
Erzeugen eines pulsierenden Flüssigkeitsstromes durch die Schlitze oder öffnungen 16 verwendet werden.
Eine solche Einrichtung kann beispielsweise aus einem in einem Gehäuse hin- und hergehenden Kolben bestehen.
Der Kolben kann kontinuierlich oder intermittierend angetrieben werden, und seine Bewegungen können schnei! oder langsam oder sogar sehr langsam sein,
beispielsweise etwa 5 bis hinauf zu 25 mm oder sogar noch langer. Die Verwendung des Kolbens ist insbesondere für langsame Bewegungen und lange Hübe ge
eignet oder in dem Fall, in dem zwecks Säubern der Schütze oder Bohrungen während der Kolbenbewegung in der einen Richtung ein schneller Druckanstieg
and während des Zurückziehens des Kolbens in die entgegengesetzte Richtung eine gleichmäßige und glatte
Rückwärtsbewegung erwünscht ist. Demzufolge muß der Kolben schnell in der einen Richtung und danach
langsam zurück in der anderen Richtung bewegt werden.
Die Flüssigkeit im Kolbengehäuse kann entweder in einer direkten offenen Verbindung mil den Sammelkammern
9, 10 stehen oder mittels einer Membran od. dgl. zur Kraftübertragung angeschlossen sein. Nach
einem einzigen Hub, d. h. einer Bewegung in einer Richtung, kann der Kolben in der Endstellung für eine
gewisse Zeitdauer unbeweglich bleiben, andererseits
,o kann er seine Ruhestellung nach einem oder mehreren
Doppelhüben einnehmen. Auf Grund der Tatsache, daß die Hublänge bei der langsamen Bewegung ohne irgendeine
Schwierigkeit beträchtlich größer sein kann als die Hublänge bei der schnellen Bewegung, ist es
möglich, daß man separate, einzeln wirkende Kolben mit unterschiedlichen Hublängen für die Bewegungen
in den beiden Richtungen verwendet, die einen hohen bzw. niedrigen Druck ergeben. Mit 21 und 22 sind Versorgungsleitungen
für Waschflüssigkeit zu der Kammer 8 bzw. zu den Kammern 6 und 7 bezeichnet. Über nicht
dargestellte Steuerventile sind diese Versorgungsleitungen an eine wasserführende Leitung oder an eine
andere Leitung angeschlossen, möglicherweise auch an eine Leitung für Ab- bzw. Stauwasser, d. h. in der Weise,
daß die Flüssigkeitsmenge und der Druck gesteuert werden können. Wie aus F i g. 1 hervorgeht, endigt die
Leitung 21 über den Armen der Turmabstreicheinrichtung 4. Das behandelte Material (gewaschener Zellstoffbrei)
wird über den Auslaß 23 ausgetragen.
Gemäß der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform weist die Sammelkan.mer 9 vier Auslaßleitungen auf,
die längs des Umfangs gleichmäßig verteilt sind. Alle diese Leitungen, einschließlich der Leitungen zwischen
den Sammelkammern, sind mit 11 bezeichnet. Die Sam
melkammer 10 weist längs ihres Umfangs gerechnet zwei Anschlüsse an die Leitungen 11 auf. Die Anzahl
der Sammelleitungen kann größer oder kleiner sein. Eine Sammelkammer mit einem großen Durchmesser
sollte mehr Leitungen 11 aufweisen als eine Kammer mit einem kleineren Durchmesser. Solche Leitungen
können auch vollkommen getrennt voneinander aus dem Turm herausführen. Theoretisch sollte die Teilung
bzw. der Abstand um die Sammelkammern gleich sein, unabhängig vom Durchmesser der Kammern. Das glei
ehe gilt für die Einlaßleitungen der Versorgungskammern 6. 7 für die Waschflüssigkeit. In diesen Kammern
sollte der Flüssigkeit keine pulsierende Bewegung erteilt werden, da der Flüssigkeitsstrom sich in einer
Richtung fortbewegt, die aus den Kammern herausführt und die Fasern des Zellstoffbreis die Schlitze oder
Löcher nicht verstopfen. Abgesehen davon kann es unter gewissen Umständen vorteilhaft sein, die Kammern
mit intermittierenden Druckwellen über die Flüssigkeit in der Versorgungsleitung oder -leitungen und unter
besonders schwierigen Bedingungen mit kontinuierlichen Druckwellen zu beaufschlagen.
Die vorliegende Erfindung kann vorteilhafterweise auch in einer solchen Vorrichtung verwendet werden,
in der Zellstoffbrei von 1 bis 5% auf etwa 8 bis 15% in
senkrechten Behältern mit konzentrischen Siebkörpern, die im Prinzip wie in F i g. 1 angegeben angeordnet sind, entwässert wird. Solche Siebkörbe können am
Oberteil im mittleren und am unteren Abschnitt des Behälters vorgesehen werden. Während der Strömung
des Zellstoffbreis in axialer Richtung innerhalb des Behälters kann sich an die Entwässerung eine Verdünnung auf beispielsweise 1 bis 5% und eine wiederholte
Entwässerung auf etwa 8 bis 15% mittels zwei aufein-
1 KML
inderfolgender Sätze von Siebkörben ansehließen, Wenn man den Vorgang in der Strömungsrichtung des
tellstoffbreis betrachtet. Andererseits kann dann die Flüssigkeitsversorgung in bekannter Weise erfolgen,
Bämlich entsprechend dem schwedischen Patent 198 496. Während des Entwässerns bzw. Eindickens
können die Sieböffnungen durch Druckwellen mit reinem Wasser, Abwasser oder einer anderen geeigneten
Flüssigkeit saubergehalten werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung soll es weiterhin ermöglicht werden, den Zellstoffbrei von einem Behälter
zu einem anderen zu bewegen (beispielsweise von einem Bleichturm zu einem nachfolgenden Bleichturm),
ehne daß eine andere Verdünnung stattfindet als jene, <lie sich aus einem Flüssigkeitsbehandlungsmittel nach
Art eines Bleichmittels, Kondensats usw. ergibt.
Die Zuführung des Zellstoffbreis kann intermittierend oder stoßweise erfolgen, in welchem Fall während
des Zuführens des Zellstoffbreis (in der Richtung des Pfeiles A) keine oder nur eine begrenzte Waschwirkung
stattfindet.
Obgleich es im Hinblick auf die erforderliche Leistung
und die Beanspruchung und Festigkeit unzweckmäßig ist, können die Siebkörbe bzw. Sammelkammern
9,10 einer Vibrationsbewegung in der axialen und/oder radialen Richtung des Behälters 1 unterworfen werden,
wodurch die Flüssigkeit nicht durch die oben beschriebene spezielle Einrichtung in eine pulsierende Bewegung
versetzt zu werden braucht. Die Siebflächen, d. h. die durchlaufenden Teile der Siebelemente, können
parallel zu der Strömungsrichtung des Zellstoffbreis liegen — wie in den F i g. 1,3 und 4 angegeben — oder sie
können einen Winkel biiden,
Das erfindungsgemäße Verfahren und/oder die erfindungsgemäße Vorrichtung sind insbesondere für die
Behandlung mittels einer Flüssigkeit von Suspensionen aus Fasern oder Materialien geeignet, deren Konzentration
in einem Bereich von 1 bis 15% liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen $09628
kl !515
Claims (17)
- Patentansprüche:I. Verfahren zum Behandeln von Faseraufschwemmungen, wobei die Behandlung in einem vorzugsweise senkrechten Behälter mit axialer Durchleitung des Stoffgemisches erfolgt und die BehandlungsflQssigkeit von einer Mehrzahl in dem eigentlichen Behälter vorgesehener Zuführungsorgane in das Stoffgemisch eingeführt und in einen Winkel zu dessen Bewegungsrichtung durch den Behälter weitergeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß man die Behandlungsflüssigkeit in der Richtung einer Vielzahl, ortsfest im eigentlichen Behälter angeordneter, mit durchbrocheneii, zweckmäßig perforierten Wänden versehener Kammern (9. 10) laufen läßt, die zum Aufsammeln der von dem Stoffgemisch abgezogenen Flüssigkeit unter vollständiger oder im wesentlichen vollständiger Zurücklassung des Stoffs an den Außenseiten der Sammelkammern dienen, und daß das Einströmen der verdrängten oder abgezogenen Flüssigkeit in die Sammelkammern ganz oder teilweise in geeigneten Intervallen so unterbrochen wird, daß die Bewegung des behandelten Stoffs längs und an den Außenseiten der durchbrochenen Wände der Sammelkammern vorbei erleichtert und gleichzeitig das Eindrücken von Stoff in die durch brochenen Wände verhindert wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch t. dadurch gekennzeichnet, daß das Faserstoffmaterial an den Sammelkammern (9, 10) bei einer Konzentration von 8 bis 15% behandelt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das Faserstoffmateria! an den Sammelkammern (9. 10) bei einer Konzentration von i bis 5% behandelt wird.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung des Einströmens der verdrängten oder abgez.ogenen Flüssigkeit in die .Sammelkammern (9.10) durch Druckänderung einer zwischengeschalieten Flüssigkeit herbeigeführt wird, wobei die flüssigkeit mittels eines Vibrators oder einer anderen. Pulsationen in der Flüssigkeit erzeugenden Einrichtung in mindestens einer mit den Sammelkammern kommunizierenden Leitung (13) zum Pulsieren gebracht wird.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis }, dadurch gekennzeichnet, daß zum Inneren der Sam melkammern (9. 10) in geeigneten Abständen eine oder mehrere Druckwellen und/oder langsamere Druckanstiege übertragen werden.
- b Verfahren nich einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß Druckimpulse so er zeug werden, daß in der .Sammelkammer zunächst ein rascher Druckanstieg und anschließend ein lang samer Druckabfall hervorgerufen wi^d.
- 7 Verfahren zum Behandeln von Faseraufschläm mungen nach einem der Ansprüche 1 bis b, dadurch gekennzeichnet, dab keine Behandlungsflüssigkeit zugeführt und die F aseraufschlämmung somit ent wässert wird, und daß die Durchbrechungen in den Wänden der Sammelkammern durch Druckwellen mit reinem Wasser, Abwasser oder einer anderen Flüssigkeit saubergehalten werden. fts
- 8. Vorrichtung zur Dunhfüliiung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7 mit einem \orz.ugsweise senkrechten Behälter, der für axiale Durchleitung eines zur Flüssigkeitsbehandlung bestimmten Stoffgemisches, insbesondere von hoher Konzentration eingerichtet ist einer Vielzahl im Behälter vorgesehener Organe für die Zufuhr von Behandlungsflüssigkeit die in dem eigentlichen Behälter und unter einer Höhe liegen, bis zu der die Faseraufschwemmung der. Behälter während der Behandlung ausfüllt, und von denen ausgehend die Behandlungsflüssigkeit in einer Richtung weitergeleitet wird, die mit der Richtung der Bewegung der Faseraufschwemmung im Behälter einen Winkel bildet, gekennzeichnet durch eine Vielzahl, ortsfest im eigentlichen Behälter (1) und unter der Höhe der Faseraufschwemmung im Füllzustand gelegener, mit durchbrochenen, zweckmäßig perforierten Wänden versehenen Sammelkammern (9,10) für die aus der Faseraufschwemmung getrennte Flüssigkeit, an denen mindestens ein Organ zum Obertragen von Druckimpulsen zum Inneren der Sammelkammern von einer Druckänderung erzeugenden Einrichtung angeschlossen ist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß das Teil zum Obertragen von Druckimpulsen aus wenigstens einer Rohrleitung (13) besteht, in der die Flüssigkeit durch die Wirkung der Diuckänderungen erzeugenden Einrichtung, beispielsweise eines Vibrators (15) in puslierende Bewegung versetzt ist.
- 10. Vorrichtung nach einem de>· Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (13) zum Übertragen der Druckimpulse in den Sammelkammern (9, 10) münden und die Mündungen in das Innere der Sammelkammern und parallel zu deren Siebflächen gerichtet sind.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Sammelkammern (9, 10) für abgezogene Flüssigkeit angeschlossene Einrichtung zur Erzeugung von Druckänderungen als ein innerhalb eines Zylinders hin- und herbewegbarer Kolben ausgebildet ist, der in Intervallen einen oder mehrere Druckanstiege erzeugt.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Sammelkammern (9. 10) für abgezogene Flüssigkeit angeschlossene Einrichtung zur Erzeugung von Druckänderungen einen schnelle Druckimpulse erzeugenden Vibrator umfaßt.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Sammelkammern (9, 10) für abgezogene Flüssigkeit angeschlossene Ein richtung aus einem hin und herbewegbaren Kolben zur Erzeugung von Druckänderungen besteht, der Inngsam bewegbar ist und glatt fortschreitende Druckimpulse erzeugt.
- 14 Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Samniel kammern (9. 10) für abgezogene Flüssigkeit ange schlossene Einrichtung zur Erzeugung von Druckänderungen zur Einwirkung auf eine große Flussigkeitsoberfläche innerhalb der genannten Kammern in einem erweiterten Teil (14) einer Leitung (13) angeordnet ist.
- 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß von den Sammelkammern für abgezogene Flüssigkeit wenigstens diejenigen (9, 10), die in einem Abstand von der Achse des Behälters (1) gelegen sind, als eine Anzahl koaxialer Zylinder mit inneren und äußerenSiebflächen ausgebildet sind.
- 16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß von den Versorgungskammern für Behandlungsflüssigkeit wenigstens diejenigen (6, 7), die in einem Abstand von der Achse des Behälters (1) gelegen sind, als eine Anzahl koaxialer Zylinder mit inneren und äußeren Siebflächen ausgebildet sind.
- 17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet daß die Versorgungskammern für Behandlungsflüssigkeit als drehbare Sprührohre ausgebildet sind, die dem zu bihandelnden Material Behandlungsflüssigkeit im Lauf der DrtXung auf einer Höhe zuführen, die in derselben Größenordnung wie die Höhe der Sammelkammern (9.10) für abgezogene Flüssigkeit liegt
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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