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DE1761175C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Faseraufschwemmungen, insbesondere Zellstoff brei - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Faseraufschwemmungen, insbesondere Zellstoff brei

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Publication number
DE1761175C3
DE1761175C3 DE1761175A DE1761175A DE1761175C3 DE 1761175 C3 DE1761175 C3 DE 1761175C3 DE 1761175 A DE1761175 A DE 1761175A DE 1761175 A DE1761175 A DE 1761175A DE 1761175 C3 DE1761175 C3 DE 1761175C3
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DE
Germany
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liquid
chambers
container
pressure
collecting chambers
Prior art date
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DE1761175A
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DE1761175B2 (de
DE1761175A1 (de
Inventor
Nils Gustav Sundsvall Leffler (Schweden)
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Valmet AB
Original Assignee
Sunds AB
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Publication date
Application filed by Sunds AB filed Critical Sunds AB
Publication of DE1761175A1 publication Critical patent/DE1761175A1/de
Publication of DE1761175B2 publication Critical patent/DE1761175B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1761175C3 publication Critical patent/DE1761175C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C9/00After-treatment of cellulose pulp, e.g. of wood pulp, or cotton linters ; Treatment of dilute or dewatered pulp or process improvement taking place after obtaining the raw cellulosic material and not provided for elsewhere
    • D21C9/02Washing ; Displacing cooking or pulp-treating liquors contained in the pulp by fluids, e.g. wash water or other pulp-treating agents

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Behandeln von Faseraufschwemmungen, insbesondere Zellstoff brei, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Bei der Herstellung von gebleichtem Zeilstoffbrci ist es sehr vorteilhaft wenn der Zellstoffbrei nach einer Bleichstufe sofort im Bleichturm gewaschen werden kann, anstatt daß er auf Filtern gewaschen wird. Ein bemerkenswerter Vorteil dieser Art besteht darin, daß der Zellstoffbrei nach dem Bleichen bei einer etwa 10 3c bis 15%igen Breikonsistenz bzw. bei einem 10 bis 15%igen Flottenverhältnis nicht auf ein Flottenverhältnis von etwa 1% verdünnt und nachfolgend nicht auf ein Flottenverhältnis von etwa 10 bis 15% für die nächste Bleichstufe eingedickt zu werden braucht. Eine 3« Schwierigkeit sowohl in Verbindung mit dem Waschen des Zellstoffbreis in Bleichtürmen als auch in Verbindung mit anderen Behandlungen von Materialien, bei denen eine Flüssigkeit zwischen Kammern strömen muß, die unter der Höhe bzw. dem Niveau des Materials angeordnet sind, liegt darin, daß insbesondere die Siebflächen der Sammelkammern während des Abzic hens der Lauge vom Material bzw. den Fasern, das durch diese Flächen erfolgt, allmählich verstopft wer
Es ist bekannt, die Siebflächen drehbar auszuführen, damit sie nicht verstopfen, und sie /weeks Reinigung bereits verstopfter Siebflächen inm alb der Siebkam mern in axialer Richtung beweglich anzuordnen (schwedisches Patent 198 4%). Die Siebkammern sind jedoch groß und schwer — die Siebelemente haben gewöhnlich einen Durchmesser von 4 bis 5 ni — und demzufolge bedeutet es einen großen Vorteil wenn diese Elemente feststehend ausgeführt werden können und trotzdem die Möglichkeit bestehen bleibt die Siebfla chen sauberzuhalten.
Die vorliegende Erfindung bezweckt somit, ein Verfahren und eine Vorrichtung auszubilden, womit feststehende Siebflächen freigehalten und nicht mehr verstopft werden können.
Sie geht aus von einem Verfahren, bei dem die Behandlung in einem vorzugsweise senkrechten Behälter mit axialer Durchleitung des .Stoffgemisches erfolgt und die Behandlungsflüssigkeit von einer Mehrzahl in dem eigentlichen Behälter vorgesehener Zuführungsorgane in das Stoffgemisch eingeführt und in einem Winkel zu dessen Bewegungsrichtung durch den Behälter weitergeleitet wird. Damit die feststehenden Siebflii· chen freigehalten und nicht mehr verstopft werden können, läßt man erfindungsgemäß die Behandlungsflüssigkeit in der Richtung einer Vielzahl, ortsfest im eigentlichen Behälter angeordneter, mit durchbrochenen, zweckmäßig perforierten Wänden versehener Kammern (9,10) laufen läßt Q«e zum Aufsammeln der von dem Stoffgemisch abgezogenen Flüssigkeit unter vollständiger oder im wesentlichen vollständiger Zurücklassung des Stoffs an den Außenseiten der Sammelkammern dienen, und daß das Einströmen der ver drängten oder abgezogenen Flüssigkeit in die Sammelkammern ganz oder teilweise in geeigneten Intervallen so unterbrochen wird, daß die Bewegung des behandelten Stoffs längs und an den Außenseiten der durchbrochenen Wände der Sammelkammern vorbei erleichtert und gleichzeitig das Eindrücken von Stoff in die durchbrochenen Wände verhindert wird.
Die Erfindung bewirkt daß ein Flüssigkeitsfilm auf den Siebflächen erzeugt wird, damit der Zellstoffbrei leichter über dies bzw. an diesen vorbeigleiten kann. Ein solcher Flüssigkeitsfilm kann auch dadurch erhalten werden, daß längs dieser Siebfläche, die dem Zellstoff brei zugewandt ist. Flüssigkeit versprüht wird, und dieses Versprühen in der gleichen Richtung stattfindet, wie der Richtung der Zellstoffbreizuführung aus einem oder mehreren Schlitzen, die nacheinander in der Axialrichtung des Behälters um den gesamten Umfang längs der Siebfläche angeordnet sind. Eine wirksame und genau eingestellte Spülwirkung kann sich daraus ergeben, daß die Flüssigkeit in der Sammelkammer auf der Innenseite der Siebplatte nicht zu pulsieren braucht, wobei in diesem Fall die dafür vorgesehenen Teile weggelassen werden können.
Die Druckimpulse können durch eine Hin- und Herbewegung eines Kolbens in einem Gehäuse in zeitlich gesteuerten Intervallen oder kontinuierlich oder mit Hilfe anderer geeigneter Vorrichtungen zur Erzeugung von Druckimpulsen, z. B. mit einem Vibrator, hervorgerufen werden. Die Druckimpulse werden vorzugsweise durch Zwischenschalten einer Flüssigkeit in einer Leitung erreicht, die mit der Sammelkammer in Verbindung steht.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens umfaßt einen vorzugsweise senkrechten Behälter, der fur axiale Durchleitung einer zur Flüssigkeitsbehandlung bestimmten Faseraufschwemmung eingerichtet ist und eine Vielzahl im Behälter vorgesehener Organe für die Zufuhr von Behandlungsflüssigkeit. die in dem eigentlichen Behälter und unter einer Höhe liegen, bis zu der die Faseraufschwemmung den Behälier während der Behandlung ausfüllt, und von denen ausgehend die Behandlungsflüssigkeit in einer Richtung weitergeleitct wird, die mit der Richtung der Bewegung der Faseraufschwemmung im Behälter einen Winkel bildet. Die Vorrichtung zeichnet sich im wesentlichen durch eine Vielzahl, ortsfest im eigentlichen Behälter und unter der Höhe der Faseraufschwetnmung im FUllzustand gelegener, mit durchbrochenen, zweckmäßig perforierten Wänden versehender Sammclkammern für die aus der Faseraufschwemmung getrennte Flüssigkeit aus, an denen mindestens ein Organ zum Übertragen von Druckimpulsen zum Inneren der Sammelkammern von einer Druckänderung erzeugenden Einrichtung angeschlossen ist.
Eine beispielsweise Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der
F i g. 1 im Schnitt einen Teil der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zeigt, wenn diese in einem senkrechten Behälter zum Behandeln von Fasermaterial eingebaut ist;
Fig. 2 zeigt im Schnitt eine Einrichtung, mit der die Behandlungsflüssigkeit in pulsierende Bewegung versetzt wird;
Fig.3 ist ein Schnitt längs der Linie HI-III der Fig.1;
Fig.4 zeigt eine senkrechte Schnittdarstellung der Sammelkammer.
Mit 1 ist ein Teil des oberen Abschnittes eines senkrechten, vorzugsweise zylindrischen Behälters bezeichnet, der kontinuierlich von dem zu behandelnden Material, vorzugsweise Zellstoffbrei 2. in der durch die Pfeile A angedeuteten Richtung durchströmt wird. Die Behandlungsflüssigkeit (Waschflüssigkeit) ist mit 3 be zeichnet und mit 4 die Turmabstreicheinrichtung bekannter Bauart, die auf einer sich drehenden Welle 5 starr angeordnet ist. 6, 7 und 8 sind Versorgungskammern für die Waschflüssigkeit, und diese Kammern können feststehend und/oder drehbar in bekannter Weise, z. B. entsprechend der Lehre der schwedischen Patentschrift 198 4%, angeordnet sein. Mit 9 und 10 sind Sammelkammern für abgezogene Flüssigkeit bezeichnet, die vorzugsweise als Siebkörbe ausgebildet sind. Mit den Sammelkammern 9 und 10 stehen eine oder mehrere Leitungen 11 in Verbindung, die zum Ableiten der abgezogenen Flüssigkeit über einen Über laufbehälter 12 dienen. Mit den Sammelkammern 9 und 10 stehen auch eine oder mehrere Leitungen 13 in Ver bindung, die an ihrem einen Ende durch einen trichterähnlichen Ansatz 14 mit einer Einrichtung 15 zum Erzeugen von Druckänderungen (Vibrator oder Vorrichtung zur Erzeugung von zeitlich gesteuerten Druckimpulsen) verbunden sind, die durch Zwischenschaltung dieser Flüssigkeit, die normalerweise in der Leitung 13 und in dem trichterförmigen Ansatz 14 vorhanden ist, einen pulsierenden Flüssigkeitsstrom durch die Schlitze oder Offnungen 16 in den Wänden der Kammern 9 und 10 erzeugt.
In der darges'ellten Ausführungsform umfaßt der Vi brator 15 zwei Fliehgewichte 18, die über Zahnräder 17 in entgegengesetzten Richtungen rotieren. Der Vibra tor betätigt eine zwischen den Flanschen 19 eingespannte Membran 20. die mittels der Flüssigkeit in der Leitung 13, 14 die vom Vibrator ausgehenden Bewegungen überträgt, so daß man den pulsierenden Strom durch die Schlitze 16 erhält. Die Leitung 13 richtet den pulsierenden Strom auf die Siebkörbe 9, 10 und nicht auf die Auslaßleitung 11. An Stelle des Vibrators 15 kann eine andere Einrichtung oder Einrichtungen zum Erzeugen eines pulsierenden Flüssigkeitsstromes durch die Schlitze oder öffnungen 16 verwendet werden. Eine solche Einrichtung kann beispielsweise aus einem in einem Gehäuse hin- und hergehenden Kolben bestehen. Der Kolben kann kontinuierlich oder intermittierend angetrieben werden, und seine Bewegungen können schnei! oder langsam oder sogar sehr langsam sein, beispielsweise etwa 5 bis hinauf zu 25 mm oder sogar noch langer. Die Verwendung des Kolbens ist insbesondere für langsame Bewegungen und lange Hübe ge eignet oder in dem Fall, in dem zwecks Säubern der Schütze oder Bohrungen während der Kolbenbewegung in der einen Richtung ein schneller Druckanstieg and während des Zurückziehens des Kolbens in die entgegengesetzte Richtung eine gleichmäßige und glatte Rückwärtsbewegung erwünscht ist. Demzufolge muß der Kolben schnell in der einen Richtung und danach langsam zurück in der anderen Richtung bewegt werden.
Die Flüssigkeit im Kolbengehäuse kann entweder in einer direkten offenen Verbindung mil den Sammelkammern 9, 10 stehen oder mittels einer Membran od. dgl. zur Kraftübertragung angeschlossen sein. Nach einem einzigen Hub, d. h. einer Bewegung in einer Richtung, kann der Kolben in der Endstellung für eine gewisse Zeitdauer unbeweglich bleiben, andererseits
,o kann er seine Ruhestellung nach einem oder mehreren Doppelhüben einnehmen. Auf Grund der Tatsache, daß die Hublänge bei der langsamen Bewegung ohne irgendeine Schwierigkeit beträchtlich größer sein kann als die Hublänge bei der schnellen Bewegung, ist es möglich, daß man separate, einzeln wirkende Kolben mit unterschiedlichen Hublängen für die Bewegungen in den beiden Richtungen verwendet, die einen hohen bzw. niedrigen Druck ergeben. Mit 21 und 22 sind Versorgungsleitungen für Waschflüssigkeit zu der Kammer 8 bzw. zu den Kammern 6 und 7 bezeichnet. Über nicht dargestellte Steuerventile sind diese Versorgungsleitungen an eine wasserführende Leitung oder an eine andere Leitung angeschlossen, möglicherweise auch an eine Leitung für Ab- bzw. Stauwasser, d. h. in der Weise, daß die Flüssigkeitsmenge und der Druck gesteuert werden können. Wie aus F i g. 1 hervorgeht, endigt die Leitung 21 über den Armen der Turmabstreicheinrichtung 4. Das behandelte Material (gewaschener Zellstoffbrei) wird über den Auslaß 23 ausgetragen.
Gemäß der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform weist die Sammelkan.mer 9 vier Auslaßleitungen auf, die längs des Umfangs gleichmäßig verteilt sind. Alle diese Leitungen, einschließlich der Leitungen zwischen den Sammelkammern, sind mit 11 bezeichnet. Die Sam melkammer 10 weist längs ihres Umfangs gerechnet zwei Anschlüsse an die Leitungen 11 auf. Die Anzahl der Sammelleitungen kann größer oder kleiner sein. Eine Sammelkammer mit einem großen Durchmesser sollte mehr Leitungen 11 aufweisen als eine Kammer mit einem kleineren Durchmesser. Solche Leitungen können auch vollkommen getrennt voneinander aus dem Turm herausführen. Theoretisch sollte die Teilung bzw. der Abstand um die Sammelkammern gleich sein, unabhängig vom Durchmesser der Kammern. Das glei ehe gilt für die Einlaßleitungen der Versorgungskammern 6. 7 für die Waschflüssigkeit. In diesen Kammern sollte der Flüssigkeit keine pulsierende Bewegung erteilt werden, da der Flüssigkeitsstrom sich in einer Richtung fortbewegt, die aus den Kammern herausführt und die Fasern des Zellstoffbreis die Schlitze oder Löcher nicht verstopfen. Abgesehen davon kann es unter gewissen Umständen vorteilhaft sein, die Kammern mit intermittierenden Druckwellen über die Flüssigkeit in der Versorgungsleitung oder -leitungen und unter
besonders schwierigen Bedingungen mit kontinuierlichen Druckwellen zu beaufschlagen.
Die vorliegende Erfindung kann vorteilhafterweise auch in einer solchen Vorrichtung verwendet werden, in der Zellstoffbrei von 1 bis 5% auf etwa 8 bis 15% in senkrechten Behältern mit konzentrischen Siebkörpern, die im Prinzip wie in F i g. 1 angegeben angeordnet sind, entwässert wird. Solche Siebkörbe können am Oberteil im mittleren und am unteren Abschnitt des Behälters vorgesehen werden. Während der Strömung
des Zellstoffbreis in axialer Richtung innerhalb des Behälters kann sich an die Entwässerung eine Verdünnung auf beispielsweise 1 bis 5% und eine wiederholte Entwässerung auf etwa 8 bis 15% mittels zwei aufein-
1 KML
inderfolgender Sätze von Siebkörben ansehließen, Wenn man den Vorgang in der Strömungsrichtung des tellstoffbreis betrachtet. Andererseits kann dann die Flüssigkeitsversorgung in bekannter Weise erfolgen, Bämlich entsprechend dem schwedischen Patent 198 496. Während des Entwässerns bzw. Eindickens können die Sieböffnungen durch Druckwellen mit reinem Wasser, Abwasser oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit saubergehalten werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung soll es weiterhin ermöglicht werden, den Zellstoffbrei von einem Behälter zu einem anderen zu bewegen (beispielsweise von einem Bleichturm zu einem nachfolgenden Bleichturm), ehne daß eine andere Verdünnung stattfindet als jene, <lie sich aus einem Flüssigkeitsbehandlungsmittel nach Art eines Bleichmittels, Kondensats usw. ergibt.
Die Zuführung des Zellstoffbreis kann intermittierend oder stoßweise erfolgen, in welchem Fall während des Zuführens des Zellstoffbreis (in der Richtung des Pfeiles A) keine oder nur eine begrenzte Waschwirkung stattfindet.
Obgleich es im Hinblick auf die erforderliche Leistung und die Beanspruchung und Festigkeit unzweckmäßig ist, können die Siebkörbe bzw. Sammelkammern 9,10 einer Vibrationsbewegung in der axialen und/oder radialen Richtung des Behälters 1 unterworfen werden, wodurch die Flüssigkeit nicht durch die oben beschriebene spezielle Einrichtung in eine pulsierende Bewegung versetzt zu werden braucht. Die Siebflächen, d. h. die durchlaufenden Teile der Siebelemente, können parallel zu der Strömungsrichtung des Zellstoffbreis liegen — wie in den F i g. 1,3 und 4 angegeben — oder sie können einen Winkel biiden,
Das erfindungsgemäße Verfahren und/oder die erfindungsgemäße Vorrichtung sind insbesondere für die Behandlung mittels einer Flüssigkeit von Suspensionen aus Fasern oder Materialien geeignet, deren Konzentration in einem Bereich von 1 bis 15% liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen $09628
kl !515

Claims (17)

  1. Patentansprüche:
    I. Verfahren zum Behandeln von Faseraufschwemmungen, wobei die Behandlung in einem vorzugsweise senkrechten Behälter mit axialer Durchleitung des Stoffgemisches erfolgt und die BehandlungsflQssigkeit von einer Mehrzahl in dem eigentlichen Behälter vorgesehener Zuführungsorgane in das Stoffgemisch eingeführt und in einen Winkel zu dessen Bewegungsrichtung durch den Behälter weitergeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß man die Behandlungsflüssigkeit in der Richtung einer Vielzahl, ortsfest im eigentlichen Behälter angeordneter, mit durchbrocheneii, zweckmäßig perforierten Wänden versehener Kammern (9. 10) laufen läßt, die zum Aufsammeln der von dem Stoffgemisch abgezogenen Flüssigkeit unter vollständiger oder im wesentlichen vollständiger Zurücklassung des Stoffs an den Außenseiten der Sammelkammern dienen, und daß das Einströmen der verdrängten oder abgezogenen Flüssigkeit in die Sammelkammern ganz oder teilweise in geeigneten Intervallen so unterbrochen wird, daß die Bewegung des behandelten Stoffs längs und an den Außenseiten der durchbrochenen Wände der Sammelkammern vorbei erleichtert und gleichzeitig das Eindrücken von Stoff in die durch brochenen Wände verhindert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch t. dadurch gekennzeichnet, daß das Faserstoffmaterial an den Sammelkammern (9, 10) bei einer Konzentration von 8 bis 15% behandelt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das Faserstoffmateria! an den Sammelkammern (9. 10) bei einer Konzentration von i bis 5% behandelt wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung des Einströmens der verdrängten oder abgez.ogenen Flüssigkeit in die .Sammelkammern (9.10) durch Druckänderung einer zwischengeschalieten Flüssigkeit herbeigeführt wird, wobei die flüssigkeit mittels eines Vibrators oder einer anderen. Pulsationen in der Flüssigkeit erzeugenden Einrichtung in mindestens einer mit den Sammelkammern kommunizierenden Leitung (13) zum Pulsieren gebracht wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis }, dadurch gekennzeichnet, daß zum Inneren der Sam melkammern (9. 10) in geeigneten Abständen eine oder mehrere Druckwellen und/oder langsamere Druckanstiege übertragen werden.
  6. b Verfahren nich einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß Druckimpulse so er zeug werden, daß in der .Sammelkammer zunächst ein rascher Druckanstieg und anschließend ein lang samer Druckabfall hervorgerufen wi^d.
  7. 7 Verfahren zum Behandeln von Faseraufschläm mungen nach einem der Ansprüche 1 bis b, dadurch gekennzeichnet, dab keine Behandlungsflüssigkeit zugeführt und die F aseraufschlämmung somit ent wässert wird, und daß die Durchbrechungen in den Wänden der Sammelkammern durch Druckwellen mit reinem Wasser, Abwasser oder einer anderen Flüssigkeit saubergehalten werden. fts
  8. 8. Vorrichtung zur Dunhfüliiung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7 mit einem \orz.ugsweise senkrechten Behälter, der für axiale Durchleitung eines zur Flüssigkeitsbehandlung bestimmten Stoffgemisches, insbesondere von hoher Konzentration eingerichtet ist einer Vielzahl im Behälter vorgesehener Organe für die Zufuhr von Behandlungsflüssigkeit die in dem eigentlichen Behälter und unter einer Höhe liegen, bis zu der die Faseraufschwemmung der. Behälter während der Behandlung ausfüllt, und von denen ausgehend die Behandlungsflüssigkeit in einer Richtung weitergeleitet wird, die mit der Richtung der Bewegung der Faseraufschwemmung im Behälter einen Winkel bildet, gekennzeichnet durch eine Vielzahl, ortsfest im eigentlichen Behälter (1) und unter der Höhe der Faseraufschwemmung im Füllzustand gelegener, mit durchbrochenen, zweckmäßig perforierten Wänden versehenen Sammelkammern (9,10) für die aus der Faseraufschwemmung getrennte Flüssigkeit, an denen mindestens ein Organ zum Obertragen von Druckimpulsen zum Inneren der Sammelkammern von einer Druckänderung erzeugenden Einrichtung angeschlossen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß das Teil zum Obertragen von Druckimpulsen aus wenigstens einer Rohrleitung (13) besteht, in der die Flüssigkeit durch die Wirkung der Diuckänderungen erzeugenden Einrichtung, beispielsweise eines Vibrators (15) in puslierende Bewegung versetzt ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem de>· Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (13) zum Übertragen der Druckimpulse in den Sammelkammern (9, 10) münden und die Mündungen in das Innere der Sammelkammern und parallel zu deren Siebflächen gerichtet sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Sammelkammern (9, 10) für abgezogene Flüssigkeit angeschlossene Einrichtung zur Erzeugung von Druckänderungen als ein innerhalb eines Zylinders hin- und herbewegbarer Kolben ausgebildet ist, der in Intervallen einen oder mehrere Druckanstiege erzeugt.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Sammelkammern (9. 10) für abgezogene Flüssigkeit angeschlossene Einrichtung zur Erzeugung von Druckänderungen einen schnelle Druckimpulse erzeugenden Vibrator umfaßt.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Sammelkammern (9, 10) für abgezogene Flüssigkeit angeschlossene Ein richtung aus einem hin und herbewegbaren Kolben zur Erzeugung von Druckänderungen besteht, der Inngsam bewegbar ist und glatt fortschreitende Druckimpulse erzeugt.
  14. 14 Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Samniel kammern (9. 10) für abgezogene Flüssigkeit ange schlossene Einrichtung zur Erzeugung von Druckänderungen zur Einwirkung auf eine große Flussigkeitsoberfläche innerhalb der genannten Kammern in einem erweiterten Teil (14) einer Leitung (13) angeordnet ist.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß von den Sammelkammern für abgezogene Flüssigkeit wenigstens diejenigen (9, 10), die in einem Abstand von der Achse des Behälters (1) gelegen sind, als eine Anzahl koaxialer Zylinder mit inneren und äußeren
    Siebflächen ausgebildet sind.
  16. 16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß von den Versorgungskammern für Behandlungsflüssigkeit wenigstens diejenigen (6, 7), die in einem Abstand von der Achse des Behälters (1) gelegen sind, als eine Anzahl koaxialer Zylinder mit inneren und äußeren Siebflächen ausgebildet sind.
  17. 17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet daß die Versorgungskammern für Behandlungsflüssigkeit als drehbare Sprührohre ausgebildet sind, die dem zu bihandelnden Material Behandlungsflüssigkeit im Lauf der DrtXung auf einer Höhe zuführen, die in derselben Größenordnung wie die Höhe der Sammelkammern (9.10) für abgezogene Flüssigkeit liegt
DE1761175A 1967-04-13 1968-04-11 Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Faseraufschwemmungen, insbesondere Zellstoff brei Expired DE1761175C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
SE6705183A SE324950C (sv) 1967-04-13 1967-04-13 Forfarande och anordning for vetskebehandling foretredesvis tvettning av fibersuspensioner av cellulosamassa

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DE1761175B2 DE1761175B2 (de) 1974-11-21
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