DE1761175A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Waschen von Fasermaterial,insbesondere Zellstoffbrei - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Waschen von Fasermaterial,insbesondere ZellstoffbreiInfo
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Description
Dr. F. Ziimsl ·?;ι sei·. - " . '·. Λ:-.cr.-.ann
Dr.R.Koor.irp'jeir.·:·- - Γ»'-! νπ..":.!'.. 'zbauer
Ur. Γ. Ζ:· ·. : .ι.
• München 2, BräuboWitraß· 4/111
NEUE VOLLSTÄNDIGE UNTERLAGEN
SUNDS AKTIEBOLAG Sundsbruk, Sundsvall, Schweden
Verfahren und Vorrichtung zum Waschen von Fasermaterial, insbesondere Zellstoffbrei
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Waschen von Fasermaterial,
insbesondere Zellstoffbrei, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Bei der Herstellung von gebleichtem Zellstoffbrei ist es sehr
vorteilhaft, wenn der Zellstoffbrei nach einer Bleichstufe sciort im oleic!«! "/ m u,ei«n.-,i;!mii werden kann, anstatt dall er
auf Filtern gewaschen wird. Ein bemerkenswerter Vorteil dieser Art besteht darin, daß der Zellstoffbrei nach dem Bleiche?!
bei einer etwa Io bis 15%igen Breikonsistenz bzw. bei
einem lo- bis 15%igen Flottenverhältnis nicht auf ein Flottenverhältnis
von etwa 1 % verdünnt und nachfolgend nicht auf
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ein Flottenverhältnis von etwa Io bis 15 % für die nächste
Bleichstufe eingedickt zu werden braucht. Eine Schwierigkeit sowohl in Verbindung mit dem Vaschen des Zellstoffbreis
in Bleichtürmen als auch in Verbindung mit anderen Behandlungen von Materialien, bei denen eine Flüssigkeit zwischen
Kammern strömen muß, die unter der Höhe bzw. dem Niveau des Materials angeordnet sind, liegt darin, daß insbesondere die
Siebflächen der Samtnelkammern während übb Abziehens der Lauge
vom Material bzw. den Fasern, das durch diese Flächen erfolgt, allmählich verstopft werden.
Es ist bekannt, die Siebflächen drehbar auszuführen, damit
sie nicht verstopfen, und sie zwecks Reinigung bereits verstopfter Siebflächen innerhalb der Siebkammern in axialer
Richtung beweglich anzuordnen (schwedisches Patent 198 496).
Die Siebkaiunern sind jedoch groß und schwer - die Siebelemente
hat en gewöhnlich einen Durchmesser von k bis 5 "» - und demzufolge bedeutet es einen großen Vorteil, wenn diese Elemente
feststehend ausgeführt *werden können und trotzdem die Möglichkeit bestehen bleibt, die Siebflächen sauber zu halten*
Die vorliegende Erfindung bezweckt somit, ein Verfahren und
eine Vorrichtung auzubilden, womit feststehende Siebflächen freigehalten und nicht mehr verstopft werden können.·
Erfindungsgemäß wird dies erreicht mit einem Verfahren zum
Behandeln, vorzugsweise zum Waschen (jedoch auch in Verbindung mit der Verdrängung der Lause und dem EnlwHsseiij) ·*1η««·>
Materials mittels einer Flüssigkeit, in erster Linie eines , Fasermaterials, das in einer Flüssigkeit suspendiert ist und
in axialer Richtung durch einen vorzugsweise senkrechten und zylindrischen Behälter geleitet wird, wobei diese Behandlung
in dem Teil des Behälters ausgeführt wird, der mit dem Material gefüllt ist, und die Behandlungsflüssigkeit durch die
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Suspension des Materials von wenigstens einer Versorgungskanuner für abgezogene Flüssigkeit geleitet wird, die eine
perforierte Wand aufweist, das sich im wesentlichen dadurch auszeichnet, daß der Zufluß der abgezogenen Behandlungsf
lüssr.gkeit in die Sanunelkanuuer ganz oder teilweise in
geeigneten Abständen unterbrochen wird, damit die perforierte Wand der Sammelkammer nicht verstopft und/oder die Bewegung
des Materials über oder längs dieser Fläche erleichtert wird.
Dieser Effekt kann dadurch erreicht werden, daß der pulsierende Strom unter anderem verhindert, daß die Fasern in den
Sieblöchern stecken bleiben, wobei auf diese Weise der Reibungswiderstand erhöht und/oder -ein Flüssigkeitsfilm auf den
Siebflächen erzeugt wird, damit der Zellstoffbrei leichter über dies bzw. an diesen vorbeigleiten kann. Ein solcher
Flüssigkeitsfilm kann auch dadurch erhalten werden, daß längs
dieser Siebfläche, die dem Zellstoffbrei zugewandt ist, Flüssigkeit
versprüht wird, und dieses Versprühen in der gleichen Richtung stattfindet, wie der Richtung der Zellstoffbreizuführung
aus einem oder mehreren Schlitzen, die nacheinander in der Axialrichtung des Behälters um den gesamten Umfang
längs der Siebfläche angeordnet sind. Eine wirksame und genau eingestellte SpUlwirkung kann sich daraus ergeben, daß die
Flüssigkeit in der Sammelkammer auf der Innenseite der Siebplatte
nicht zu pulsieren braucht, wobei in diesem Falle die dafür vorgesehenen Teile weggelassen werden können.
Die Druckveränderungen werden durch Zwischenschaltung einer Flüssigkeit erreicht, die mittels eines Vibrators oder einer
anderen, in der Flüssigkeit Schwingungen erzeugenden Einrichtung in wenigstens einer Leitung in eine pulsierende Bewegung
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versetzt wird, die mit dor Samme!kammer in Verbindung steht.
Die Pulsation der Flüssigkeit in der Sammelkammer kann entweder kontinuierlich oder intermittierend stattfinden. Auch
kann die Flüssigkeit in der Samtnelkammer in geeigneten Abständen einer oder mehreren Druckwellen und/oder langsameren Druckerliöhungen unterworfen werden. Auf diese Weise wird
die durchlässige Wand der Saminelkammer mittels eines pulsie*
renden Stromes offengehalten, d. h. mittels einer Hin- und
Herbewegung, nämlich abwechselnd einer Bewegung von nul\ bis zum Maximum, abwechselnd einer Bewegung vom Minimum bis zum -Maximum. Wenn der Strom pulsiert bzw. hin- und hergeht, sollte die Flüssigkeit einen resultierenden Strom in die Samme1-kammer für abgezogene Flüssigkeit (Siebeinrichtung) und in
Verbindung mit den beiden obigen abwechselnden Zuständen in der gleichen Stromrichtung haben. Wenn die Erfindung auf* Versorgungskammern für Bshandlungsflüssigkeit (Flüssigkeit abgebende Siebte.ile) angewandt wird, sollte die resultierende
Richtung des Stromes und jeweils die Stromrichtung (die obigen abwechselnden Zustände) natürlich entgegengesetzt sein.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens umfaßt einen vorzugsweise senkrechten und zylindrischen Behälter, durch den das zu behandelnde Material in
axialer Richtung durchgeleitet werden kann, wenigstens eine Versorgungskammer für Behandlungsflüssigkeit, die in diesem
Behälter und unter der beabsichtigten Höhe des Materials darin angeordnet ist, und ferner wenigstens eine Sammelkammer für abgezogene Flüssigkeit,'die in einer entsprechenden
Weise, jedoch in der Radialrichtung des Behälter» vex schoben angeordnet ist, und zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus,
daß an die Sammelkammerη für abgezogene Flüssigkeit wenigstens ein Teil zum Übertragen von Druckimpulsen auf die Flüssigkeit in diesen Sammelkammerη von einer Einrichtung angeschlossen ist, die zum Erzeugen von Druckänderungen dient.
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Eine beispielsweise Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung vird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert, in der
•Fig. 1 im Schnitt einen Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zeigt, wenn diese in einem senkrechten Behälter zum Behandeln von Fasermaterial eingebaut ist.
Fig. 2 zeigt im Schnitt eine Einrichtung, mit der die Behandlungsflüssigkeit
in pulsierende Bewegung versetzt wird.
Fig. 3 ist e|n Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 1.
Fig. 4 stellt im Schnitt den Teil der Vorrichtung dar, der in der nächsten Umgebung der Pulsationseinrichtung für die
Flüssigkeit angeordnet ist.
Mit 1 ist ein Teil des oberen Abschnittes eines senkrechten, vorzugsweise zylindrischen Behälters bezeichnet, der kontinuierlich
von dem zu behandelnden Material, vorzugsweise Zellstoffbrei 2, in der durch die Pfeile A angedeuteten
Richtung durchströmt vird. Die Behandlungsflüssigkeit (Waschflüssigkeit) ist mit 3 bezeichnet und mit k die Turmabstreicheinrichtung
bekannter Bauart, die auf einer sich drehenden Welle 5 starr angeordnet ist. 6, 7 und 8 sind Versorgung
skammern für die Waschflüssigkeit, und diese Kammern können feststehend und/oder drehbar in bekannter Weise, z. B.
entsprechend clev Lehre der schwedischen Patentschrift 1 9^ ^96
angeordnet sein. Auch können sie in bekannter Weise ausgeführt sein, beispielsweise wie in der genannten schwedischen
Patentschrift gegeben. Mit 9 und Io sind Sammelkammern für
abgezogene Flüssigkeit bezeichnet, die vorzugsweise als Siebkörbe ausgebildet sind. Mit den Sammelkammern 9 und Io stehen
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eine oder mehrere Leitungen Hin Verbindung, die zum Ableiten der abgezogenen Flüssigkeit über einen Oberlaufbehälter 12 dienen. Mit H ist die Höhe des statischen Drucks
bezeichnet, der die Ausflußgeschwindigkeit der Flüssigkeit durch die Leitung 11 bestimmt. Mit den Sammelkammern 9 und
Io stehen auch eine oder mehrere Leitungen 13 in Verbindung,
die an ihrem einen Ende durch einen trichterähnlichen Ansatz l4 mit einer Einrichtung 15 zum Erzeugen von Druckänderungen (Vibrator odor Pulsator) verbunden sind, die durch
Zwischenschaltung dieser Flüssigkeit, die noramlerweise in ^ der Leitung 13 und in dem trichterförmigen Ansatz lk Vor-
^ banden ist, einen pulsierenden Flüssigkeitsstrom durch die
Schlitze oder Öffnungen l6 in den Wänden der Kammern 9 und
Io erzeugt.
In der dargestellten Ausführungsform umfaßt der Vibrator 15
zwei Fliehgewichte l8, die über Zahnräder 17 in entgegengesetzten Richtungen rotieren. Der Vibrator betätigt eine
zwischen den Flanschen 19 eingespannte Membran 2o, die mittels der Flüssigkeit in der Leitung 13, lk die vom Vibrator ausgehenden Bewegungen überträgt, so daß man den
pulsierenden Strom durch die Schlitze l6 erhält. Die Leitung 13 richtet den pulsierenden Strom auf die Siebkörbe 9, Io
und nicht auf die Auslaßleitung 11. Anstelle des Vibrators 15 kann eine andere Einrichtung oder einrichtungen zum Erzeugen eines pulsierenden Flüssigkeitsstromes durch die
Schlitze oder Öffnungen l6 verwendet werden. Eine solche Einrichtung kann beispielsweise aus einem in einem Gehäuse
hin- und hergehenden Kolben bestehen. Der Kolben kann kontinuierlich oder intermittierend angetrieben werden, und seine /,
Bewegungen können schnell oder langsam oder sogar sehr langsam sein (beispielsweise etwa 5 bis hinauf zu 25 ami oder
sogar noch langer). Die Verwendung des Kolbens ist insbesondere
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für langsame Bewegungen und lange Hübe geeignet oder in dem Fall, in dem zwecks Säubern der Schlitze oder Bohrungen
während der KobenbeWegung in der einen Richtung ein schneller
Druckanstieg und während des Zurückziehens des Kolbens in die entgegengesetzte Richtung eine gleichmäßige und glatte Rückwärtsbewegung
erwünscht ist. Demzufolge muß der Kolben schnell in der einen Richtung und danach langsam zurück in
der anderen Richtung bewegt werden*
Das Verhältnis zwischen den Zeiten für eine Hublänge sollte weniger als 1:2, vorzugsweise weniger als i : j und insbesondere
weniger als 1 : Io sein: Die Flüssigkeit in Kolbengehäuse
kann entweder in einer direkten offenen Verbindung mit den Sammelkammern 9t 1° stehen oder mittels einer Membran
oder dergleichen zur Kraftübertragung angeschlossen sein.
Nach einem einzigen Hub, d. h. einer Bewegung in einer Richtung, kann der Kolben in der Endstellung für eine gewisse
Zeitdauer unbeweglich bleiben, andererseits kann er seine Ruhestellung nach einem oder mehreren Doppelhüben einnehmen.
Aufgrund der Tatsache, daß die Hublänge bei der langsamen Bewegung ohne irgendeine Schwierigkeit beträchtlich größer sein
kann als die Hublänge bei der schnellen Bewegung, ist es möglich, daß man separate, einzeln wirkende Kolben mit unterschiedlichen
Hublängen für die Bewegungen in den beiden Richtungen verwendet, die einen hohen bzw. niedrigen Druck ergeben.
Mit 21 und 22 sind Versorgungsleitungen für Waschflüssigkeit zu der Kammer 8 bzw. zu den Kammern 6 und 7 bezeichnet.
Über nicht dargestellte Steuerventile sind diese Versorgungsleitungen an eine wasserführende Leitung oder an
eine andere Leitung angeschlossen, möglicherweise auch an eine Leitung für Ab bzw. Stauwasser, d. h. in der Weise, daß
die Flüssigkeitsmenge und dei Druck gesteuert werden können. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, endigt die Leitung 21 über den
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mim
Armen der Turmabstreicheinrichtung k» Das behandelte Material
(gewaschener Zellstoffbrei) wird über den Auslaß 23 ausgetragen.
Damit das Material, beispielsweise Zellstoffbrei, in der
Richtung des Pfeiles A in Fig. k (d. h. nach oben in der dargestellten Ausführungsform) bewegt wird, ist es erforderlich,
daß der Druck P größer ist als die Summe aus dem Druck V'
und,der Differenz im statischen Brück zwischen den Höhen P1
und P2 bei reibungsfreier Strömung. Venn die Differenz zwischen diesen Drücken groß ist, kann der Strom B der Verdrängungsflüssigkeit größere Einströmvolutnina an den unteren
Abschnitten der Siebkörbe bzw. der Sammelkaramern 9i Io ergeben als an den oberen Abschnitten.
Gemäß der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform weist die
Sammelkammer 9 vier Auslaßleitungen auf, die längs dee Umfanges gleichmäßig verteilt sind. Alle diese Leitungen, ein-*
schließlich der Leitungen zwischen den Sammelkammern, sind
mit 11 bezeichnet. Die Sammelkammer IO weist längs ihres Umfangs gerechnet zwei Anschlüsse an die Leitungen 11 auf.
Die Anzahl der Sammelleitungen kann größer oder kleiner sein. Eine Sammelkammer mit einem großen Durchmesser sollte mehr
Leitungen 11 aufweisen als eine Kammer mit einem kleineren Durchmesser. Solche Leitungen können auch vollkommen getrennt
voneinander aus dem Turm herausführen. Theoretisch sollte die Teilung bzw. der Abstand um die Sammelkammern gleich sein,
unabhängig vom Durchmesser der Kammern. Das gleiche gilt für die Einlaßleitungen der Versorgungskammern 6, 7 für die
Waschflüssigkeit. In diesen Kammern sollte der Flüssigkeit
keine pulsierende Bewegung erteilt werden, da der Flüssigkeitsstrom sich in einer Richtung fortbewegt, die aus den
Kammern herausführt und die Fasern des Zellstoffbreis die
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Schlitze oder Löcher nicht verstopfen. Abgesehen davon kann es unter gewissen Umständen vorteilhaft sein, die Kammern
mit intermittierenden Druckwellen über die Flüssigkeit in der Versorgungsleitung oder -leitungen und unter besonders
schwierigen Bedingungen mit kontinuierlichen Druckwellen zu beaufschlagen.
Der Vibrator oder das den pulsierenden Strom erzeugende Teil braucht nicht eine gerichtete Bewegung zu erzeugen
(die in der horizontalen Richtung dargestellt ist), sondern sie kann auch kreisförmig oder elliptisch sein. Der beabsichtigte
Effekt kann während des Betriebs durch Ändern der Fre-.quenz und/oder der Amplitude gesteuert werden.
Die vorliegende Erfindung kann vorteilhafterweise auch in
einer solchen Vorrichtung verwendet werden, in der Zellstoffbrei von 1 bis 5 % auf etwa 8 bis 15 % in senkrechten
Behältern mit konzentrischen Siebkörben, die im Prinzip wie in Fig. 1 angegeben angeordnet sind, entwässert wird. Solche
Siebkörbe können am Oberteil, im mittleren und am unteren Abschnitt des Behälters vorgesehen werden. Während der Strömung
des ZellstoffbrejLS in axialer Richtung innerhalb des
Behälters kann sich an die Entwässerung eine Verdünnung auf beispielsweise 1 bis 5 % und eine wiederholte Entwässerung
auf etwa 8 bis 15 % mittels zwei aufeinanderfolgender Sätze
von Siebkörben anschließen, wenn man den Vorgang in der Strömungsrichtung des Zellstoffbreis betrachtet. Andererseits
kann dann die Flüssigkeitsversorsung in bekannter Weise erfolgen,
nämlich entsprechend dem schwedischen Patent I98 k<)6.
Während des Entwässerns bzw. Eindickens können die Sieböffnungen durch Druckwellen mit reinem Wasser, Abwasser oder
einer anderen geeigneten Flüssigkeit saubergehalten werden.
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- Io -
Gemäß der vorliegenden Erfindung soll es weiterhin ermöglicht werden, den Zellstoffbrei von einem Behälter zu einem
anderen zu bewegen (.beispielsweise von einem Bleichturm zu
einem nachfolgenden Bleichturm) , ohne' daß eine andere Verdünnung stattfindet als jene, die sich aus einem Flüssigkeitsbehandlungsmittel nach Art eines Bleichmittels, Kondensatzs usw. ergibt.
Die Zuführung des Zellstoffbreis kann intermittierend öder
stoßweise erfolgen, in welchem Falle während des Zuführens des Zellstoffbreis (in der Richtung des Pfeiles A) keine
oder nur eine begrenzte Waschwirkung stattfindet.
Obgleich es im Hinblick auf die erforderliche Leistung und die Beanspruchung und Festigkeit unzweckmäßig ist, können
die Siebkörbe bzw. Sa.nmelkammern 91 Io einer Vibrationsbewegung in der axialen und/oder radialen Richtung des Behälters 1 unterworden werden, wodurch die Flüssigkeit nicht
durch die oben beschriebene spezielle Einrichtung in eine pulsierende Bewegung versetzt zu werden braucht. Die Siebflächen, d. h. die durchlaufenden Teile der Siebelemente,
können parallel zu der Strömungsrichtung des Zellstoffbreis liegen - wie in den Figuren 1, 3 und k angegeben - oder sie
können einen Winkel, einen Bogen oder im wesentlichen rechten Winkel mit dieser Richtung bilden.
Das erfindungsgemäße Verfahren und/oder die erfindungsgemäße
Vorrichtung sind insbesondere für die Behandlung mittels einer Flüssigkeit von Suspensionen aus Fasern oder MaIeri«li«n geeignet, deren Konzentration in einem Bereich von 1 bis 15 % ι
liegt. "';.'.■
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHEmtsaaaaataaataaaataVerfahren zur Behandlung von Flüssigkeiten, insbesondere zum Waschen von flussigkeitshaltigen Stoffgemischen wie Faserstoffaufschwemmungen und Gemiscjien hoher Konzentration, wobei die Behandlung in einem vorzugsweise senkrechten Behälter mit axialer Durchleitung des Stoffgemisches erfolgt und die Behandlungsflüssigkeit von einer Mehrzahl in dem eigentlichen Behälter vorgesehener ZufUhrungsorgane in das Stoffgemisch in einem Winkel zu dessen Bewegungsrichtung durch den Behälter eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß man die Bei andlungsflüssigkeit in der Richtung einer Vielzahl, ortsfest im eigentlichen Behälter angeordneter, mit durchbrochenen, zweckmäßig perforierten Wänden versehener Kammern (9t Io) laufen laßt, die zum Aufsammeln der von dem Stoffgetnisch abgezogenen Flüssigkeit unter vollständiger oder im wesentlichen vollständiger Zurücklassung des Stoffs an den Außenseiten der Sammelkammern dienen, und daß das Einströmen der verdrängten oder abgezogenen Flüssigkeit in die Santneikammern ganz oder teilweise in geeigneten Intervallen unterbrochen wird, wodurch d'ie Bewegung des behandelten Stoffs längs und an den Außenseiten der durchgebrochenen Wände der Sammelkammern vorbei erleichtert und gleichzeitig das BindrUcken von Stoff in die durchbrochenen Wände verhindert wird.009841 /0458Neue Unterlagen (Art 7.11 Abs. 2 Nr. I S-tz 3 des Änderungen*·, ν. 4. 9.1967]BAD ORIQINAJL2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet! daß die Behandlung des Faserstoffmaterials an den Sammelkammern.' (9· lo) bei einer Konzentration von 8 bis 15 % erfolgt.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung des Faserstoffmaterials an den Sammelkammern (9t lo) bei einer Konzentration von 1 bis 5 % erfolgt.4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung des Binströmens der verdrängten oder abgezogenen Flüssigkeit in die Sammelkammern (9t 1°) durch Druckänderungen herbeigeführt wird durch Zwischenschaltung einer Flüssigkeit, die mittels eines Vibrators oder einer anderen, Pulsationen in der-Flüssigkeit erzeugenden Einrichtung in mindesten einer mit den Sammelkammern kommunizierenden Leitung (13) zum Pulsieren gebracht wird.5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, W daß die Flüssigkeit in den Sammelkammern (9, lo)kontinuierlich pulsiert.6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit in den Sammelkammern (9· lo) intermittierend pul-i*vl,7« Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet, daß zum Inneren der Sammelkammern (9, lo) in geeigneten Abständen eine oder mehrereDruckwellen und/oder langsamere Druckanstiege übertragen werden..005841/0458BAD OfWGINAL8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckänderungen erzeugende Einrichtung mit einer schnellen Bewegung einen schnellen Druckanstieg in den Sammelkammern erzeugt und danach langsam in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt, wobei während dieser Rückkehrbewegung eine langsame Druckabnahme in den Sammelkammern hervorgerufen wird.9· Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit einem vorzugsweise senkrechten Behälter, der für axiale Durchleitung eines zur Flüssigkeitsbehandlung bestimmten Stoffgemisches, insbesondere von hoher Konzentration, eingerichtet ist, einer Vielzahl im Behälter vorgesehener Organe für die Zufuhr von Behandlungsflüssigkeit, die in dem eigentlichen Stoffgemisch und unter einer Höhe liegen, bis zu der das Gemisch den Behälter während der Behandlung ausfüllt, und von denen in das Stoffgemisch, während dessen Bewegung im Behälter, Behandlungsflüssigkeit in einer Richtung eingeführt wird, die zu der Bewegungrichtung des Stoffgemisches einen Winkel bildet, gekennzeichnet durch eine Vielzahl, ortsfest im eigentlichen Behälter (l) und unter der Stoffgemischhöhe im Füllzustand gelegener, mit durchbrochenen, Zweckmäßig perforierten Wänden versehener Sammelkammern (9, Io) für die aus dem Stoffgemisch getrennte Flüssigkeit, an denen mindestens ein Organ zum Überträgen von Druckimpulsen zum Inneren der Sammelkammern von einer Druckänderung erzeugenden Einrichtung angeschlossen ist.O O 9 8 A 1 / O U 5 8 ßAD original10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil zum Übertragen von Druckimpulsen aus wenigstens einer Rohrleitung (13) besteht, in der die Flüssigkeit durch die Wirkung der Druckänderungen erzeugenden Einrichtung, beispielsweise eines Vibrators (15) in pulsierende Bewegung versetzt ist.11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 und Io, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ zum Überträgen von Durckimpulsen von der Druckänderungen erzeugenden Einrichtung vorgesehen ist, um die durch die Druckimpulse bewegte Flüssigkeit dazu zu bringen, sich in die Sammelkammern (9i Io) hinein zu bewegen und zwar in einer Richtung, die zu den Siebflächen der betreffenden Sammelkammern im wesentlichen parallel verläuft (Fig. k).12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß die an die Sammelkammern (9» lo) für abgezogene Flüssigkeit angeschlossene Einrichtung (Einrichtungen) zur Erzeugung Von Druckimpulsen kontinuierlich arbeitet.13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Sammelkammern (9« lo) für abgezogene Flüssigkeit angeschlossene Einrichtung (Einrichtungen) zur Erzeugung von Druckimpulsen diskontinuierlich arbeitet.lk. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet," daß die an die Sammelkammern (9, Io) für abgesogen· Flüssigkeit angeschlossene Einrichtung zur Erzeugung-^ von Druckänderungen als ein innerhalb eines Zylinders hin- und herbewegbarer Kolben ausgebildet ist, der in Intervallen einen oder, mehrere Druckanstiege erzeugt.OO98A1/0458OfMGtNM.- I5 -15· Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die an die Sammelkammern (9, Io) für abgezogene Flüssigkeit angeschlossene Einrichtung zur Erzeugung von Druckänderungen einen schnelle Druckinpulse erzeugenden Vibrator umfaßt.l6. Vorrichtung nach Anspruch ΐΛ, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Sammelkammern (9t Io) für abgezogene Flüssigkeit angeschlossene Einrichtung aus einem hin- und herbewegbaren Kolben zur Erzeugung von Druckänderungen besteht, der langsam bewegbar ist und glatt fotschreiten.de Druckimpulse erzeugt.17· Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 bis l6, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Sammelkammern (9i für abgezogene Flüssigkeit angeschlossene Einrichtung zur Erzeugung von Druckänderungen zur Einwirkung auf eine große Flüssigkeitsoberfläche innerhalb der genannten Kammern in einem erweiterten Teil (l4) einer Leitung (13) angeordnet ist.18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß von den Semmelkammern für abgezogene Flüssigkeit wenigstens diejenigen (9, lo), die in»einee Abstand von der Achse des Behälters (l) gelegen sind, als eine Anzahl koaxialer Zylinder mit inaerin und ä»fieren Ki«hflHohen ausgebildet sind.19. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 bis i8, dadurch gekennzeichnet, daß von den Versorgungskammern für Behandlungsflüssigkeit wenigstens diejenigen (6, 7), die in einen Abstand von der Achse des Behälters (l)009841/0^58gelegen sind, als eine Anzahl koaxialer Zylinder mit inneren und äußeren Siebflächen ausgebildet sind. · . .2o. Vorrichtung nach den Ansprüchen" 9 bis 19t dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungskammern für Behandlungsflüssigkeit als drehbare Sprührohre ausgebildet sind, die dem zu behandelnden Material (Fasermaterial) Behandlungsflüssigkeit im Laufe der Drehung auf einer Höhe zuführen, die in derselben Größenordnung wie die Höhe der Sammelkammern (9» lo) für abgezogene Flüssigkeit liegt.BAD ORIGINAL 009841 /0458
Applications Claiming Priority (1)
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