DE1759585A1 - Fliese oder Platte - Google Patents
Fliese oder PlatteInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C5/00—Pavings made of prefabricated single units
Landscapes
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- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Finishing Walls (AREA)
- Road Paving Structures (AREA)
- Floor Finish (AREA)
Description
Charlotte Andre sett Kamp, Kastelsve,| 27, Kopenhagen,
Dänemark
Fliese oder Platte
Pliesen haben normalerweise die Form eines Polygons,
das aus geraden Linienzügen zusammengesetzt ist, vorzugsweise die Foriu von Quadraten; Eechtecken oder
Sechsecken. Ein derartiger Fliesenbelag neigt häufig dazu, sich im Laufe der Zeit unregelmäi?.ig zu setzen.
Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß man dieser iieigung wesentlich entgegenwirken kann durch solche
IOrKgMgbung der Pliesen, daß die Bögen des Fliesenbelag'B
verhältniamäßi^ stark gebrochenen Linien folgen,
■weil sich so ein gewisser Verschluß der Fliesen gegeneinander erreichen lälit.
BAD
1O9825/0A9L·
Es 'sind auch Fliesenformen bekannt, die diesen Ver-r
Schluß bewirken, beispielsweise eine Fliese, deren Seiten von Kreisbogen mit demselben Radius gebildet
werden, wobei zwei gegenüberliegende Seiten konkav und die beiden anderen Seiten konvex ausgebildet sind,
die Fliese also die Form eines Stundenglases erhält.
Es ist auch eine Fliese bekannt, bei der zwei gegenüberliegende Seitenkanten von einer mehrfach gebrochenen
Linie gebildet werden» Hierdurch wird der gewünschte wechselseitige Verschluß des Fliesenbelages erreicht.
Nachteilig ist es .jedoch, daß die Querschnittsfläche
der Fliesen auf dem mittleren Teil vermin-dert ist, so daß die Widerstandsfähigkeit der Fliese gegenüber
einer starken Belastung, z. B. bei Verlegung als Boden- oder Straßenfliese wesentlich reduziert wird, oder die
inneren Ecken der gebrochenen Linie infolge einer Kerbwirkung eine wesentliche Schwächung der Fliese
bewirken.
Die Erfindung betrifft eine Fliese oder Platte mit vier Begrenzungsseiten, die von Kreisbögen mit demselben
Radius gebildet werden. Die Erfindung bezweckt die Angabe einer solchen Form dieser Fliese oder Platte,
daß ,an keiner Stelle Querschnittsänderungen/forliegen,
die eine Herabset2un°· der Widerstandsfähigkeit der
Fliese zur /Folfce haben könnten, wobei gleichzeitig
die Fli-ese aber zu einem Fliesenbelag zusarmnenges'etzt
werden kann, dessen Bogen solche Zick-Zack-Linien
bilden, da:* der obenerwähnte wechselseitige Verschluß
der -einzelnen Fliesen gewährleistet ist.
Diese Aufra.be wird durch die Ausformung der Fliesen
in der in- kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen /eise erreicht. An keiner Stelle entsteht
dabei zwischen den Enden der Pliese eine Schwächung ■ durch örtliche Herabsetzung des Fliesenquerschnittes, ~
und die Fliesen lassen sich grundsätzlich zu einem •Auster zusammenlegen, bei dem die Bögen einen derartigen
'/erlauf aufweisen, daß der wechselseitige gegenseitige
VerschluS oder die wechselseitige gegenseitige Vers-o
er rung erreicht wird. ^
Bei einer bevorzugten Ausführungsforal werden die Seiten
der Fliese mit nach einer Seite weisenden Krümmung
etwas langer ausgebildet als die beiden anderen Seiten, so daß die beiden zuerst erwähnten Seiten-in folgenden
zur kürzeren Fassung der Beschreibung als die Längs-.
Seiten der bliesen bezeichnet werden können, während
die beiden zuletzt genannten Seiten die ICurzseiten der Fliesen sind. Die Erfindung ist jedoch darauf
nicht beschränkt, sondern un-faSt auch Fliesen n.it urugekehr-
10Sf825/0 498 8AD
tem Verhältnis zwischen den Längen der beiden ..er-*,.
wähnten Seitenpaare.
Vorzugsweise sind erfindungsgemäß die Mitten der Kurzseiten in der in Anspruch 2 näher angegebenen
Weise angebracht. Dadurch läßt sich erreichen, daß ein Fliesenbelag abgesehen von dem Abschluß an. der
einen Seite aus Fliesen einer einzigen Standardforrn zusammengesetzt werden kann.
Zweckmäßig ist in weiterer Ausbildung der Erfindung das Verhältnis zwisclfin dem Radius und derf'Abständ-en
zwischen den Mitten der betreffenden Seiten der Fliese entsprechend Anspruch 3 gewählt. Hierdurch
wird eine Form der Fliese erreicht, die sowohl in ästhetischer als insbesondere auch in festigkeitsmäßiger
Hinsicht sehr günstig ist, u. a. nicht zuletzt deshalb, weil alle vier Sckwinkel der Fliese eine
Größe von ca. 90 aufweisen.
Schließlich fallen in den Rahmen auch noch Ergänzungsoder Zusatzfliesen in der später noch näher angegebenen
Weise, die zur Erzielung eines geradlinigen Seitenabschlusses
des Fliesenbelages bestimmt sind.
Hie Srfindunr soll in; folgenden anhand der Zeichnung
8AD OBIQWAL
- 5 -".■'■
näher erläutert werden. Es zeigen
Fig. T einen schematischen Grundriß einer bevorzugten Ausführungsform einer Fliese gemäß der
Erfindung und in
Fig. 2 in verkleinertem Maßstabe einen rechteckigen
Fliesenbelag mit Fliesen der in Fig. 1 wiedergegebenen Ausführungsform in Verbindung mit
Zusatz- bzw. Ergänzungsfliesen zum geradlinigen Kantenabschluß des Belages.
In Tig. 1 der Zeichnung ist die Ausführungsform einer
Fliese 1 wiedergegeben, die von den vier Seiten- oder
Linienzügen 2, 3, 4 und 5 begrenzt ist, welche als
Kreisbögen ausgebildet sind und jeweils den gleichen Radius r aufweisen. Die beiden Seiten 2 und 3 weisen
rait ihrer Krümmung zu derselben Seite und ihre Mitten oder Krümmungsmittelpunkte 6 bzw. 7 sind um ein Stück a
längs einer gedachten Linie oder Achse 8 verschoben.
Der ErüKimungsmittelpunkt der kreisbogenförmigen Seite
4 ist mit 9 bezeichnet und liegt in einem Abstand b
von der Achse 8 und-auf einer Linie senkrecht zu
■dieser Achse "-in "dem-Puiikt 6. üer Erü'i;muni»;smittelp-unkt
0 fi:)?.ti fC /^i >-
ist mit 10 bezeichnet und ist in demselben Abstand b
aber auf der entgegengesetzten Seite der Achse 8 und auf einer Linie senkrecht zur Achse im Punkt 7 angebracht
.
Das gegenseitige Verhältnis zwischen den drei Dimensionen a, b und r bestimmt die Form der Fliese und
diese Verhältnisse lassen sich innerhalb gewisser : Grenzen variieren. Vom ästhetischen, festigkeits- '.'■
mäßigen und verlegungsmäßigen Gesichtspunkt aus hat sich die in der Zeichnung wiedergegebene Fliesenform
besonders bewährt, bei der das Verhältnis a : b : r =5:8:6 ist.
Mit den in Fig. 1 dargestellten Fliesen läßt sich ein Fliesenbelag nach Fig. 2 zusammensetzen, wobei man
erkennt, daß der waagerechte Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Fliesenreihen der Größe b entspricht,
während der Abstand zwischen den Fliesenreihen senkrecht
hierzu dem Abstand a entspricht.
Um einen geradlinigen Abschluß der Seiten des Fliesen- ;
belages zu erreichen, werden zwei Zusatz- oder Ergänzungsfliesen 11 bzw. 12 verwendet,- deren Form dem links bzw
rechts von der Achse 8 gelegenen Teil der Fliese 1 entspricht. Diese Zusatz- oder Er^ränzungsfliesen kennen
J.68Q !»Φ/ η
in der gezeigten Form hergestellt und durch Teilung einer Fliese 1 längs der Achse.gebildet sein.
Der Abschluß der Endseiten des Fliesenbelages, d. h. der oben und unten in Fig. 2 wiedergegebenen
Seite kann, falls keine großen Ansprüche an das Äußere
gestellt werden, durch geringfügiges Abhauen der Fliesen.
1 vorgenommen werden, und zwar des oberen Teiles der Seite 2 bzw. der Ecke zwischen den Seiten ?. und 5.
Der Abschluß der Sndseiten kann jedoch auch mittels weiterer,.Zusatz- oder Srgänzungsfliesen erfolgen, und
zwar für die obere Seite mittels einer Zusatz- oder
Ergänzungsfliese 13 mit einer längeren Seite gleich
der Länge b und zwei kurzen Endseiten senkrecht hierzu sowie einer zweiten Langseite aus zwei Kreisbögen
mit dem Radius r" entsprechend der Seite 2 von zwei
nebeneinander angebrachten Fliesen 1.
Zum Abschluß der in Fig. 2 unten wiedergegebenen Seite
des Fliesenbelages würde eine auf entsprechende Weise
ausgeformte Zusatz- oder Ergänzungsfliese, d. h. eine
Fliese, deren eine Langseite aus zwei Kreisbogen zusammenlese
tzt ist, einen verminderten Querschnitt in der Fliesenmitte erhalten, wodurch ihre Festigkeit
wesentlich verringert wäre. Ss wird.deshalb zum Abschlu/T
dieser /3eite eine Zusatz- oder Ergänsunp-sfliese
109825/0496 8ADORIQiNAL
der in Pig. 2 wiedergegebenen Ausführungs.form vorgeschlagen.
Dies bewirkt jedoch, daß man für jede der beiden unteren Ecken eine weitere Zusatzfliese
15 benötigt. Da es sich aber nur um zwei Fliesen handelt, können diese durch Teilung einer Zusatz- oder
Ergänzungsfliese 14 hergestellt werden.
Claims (1)
- _ 9 Patentansprüche:./Fliese oder Platte-mit vier Seiten, die aus Kreisbögen mit demselben Radius gebildet sind, dadurch gekennzeichnet , daß zwei gegenüberliegende Seiten der Fliese, die Langseiten (2, 3) mit ihrer Krümmung in dieselbe Richtung weisen, während die beiden anderen Seiten, die Kurzseiten (4, 5) ihre Krümmung einander zuwenden, und daß die Krümmungsmittelpunkte im selben Abstand von und zu entgegengesetzten Seiten einer Achse durch die Krümmungsmittelpunkte der beiden Langseiten verlaufen.2. Fliese oder Platte nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß die beiden Krümmungsmittelpunkte (9, 10) der Kurz-seiten (4, 5) auf Linien senkrecht zu der Achse (8) zwischen den Krümmungsmittelpunkten der Langseiten (2, 3) durch jeden der beiden Krürnmungsmittelpunkte liegen.V Fliese oder Platte nach den Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch g e Ice η η ζ e Lehne t , daß der Abstand (a) zwischea den bei.den Krüirmun^Siiättelpuri;:ten (6, 7) der ί an^nsiton (2, ") uieh z\i ds.;. ;;aJiuo (r) der Seiten (2, ■) en^a wie ri..: 6 verheb■ 109 82S/0496 .-.■■■und daß der Abstand (b) von den Krümmungsmittelpunkten (9, 10) der Kurzseiten (4, 5) zu der Ach.se durch die Krümmungsmittelpunkte (6, 7) der Langseiten (2, 3) ,sich zum Radius (r) etwa wie 4 : 3 verhält.4. Fliese oder Platte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie nur von dem zu der einen oder anderen Seite bezüglich der Achse (8) gelegenen Teil (11, 12) gebildet ist.5. Zusatz- oder Ergänzungsfliese zum Endabschluß eines Fliesenbelages aus den Fliesen nach einem oder mehreren .'der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e η η zeichnet , daß die Zusatzfliese (13) eine erste Langseite mit der Länge (b), zwei senkrecht dazu gelegene Kurzseiten und eine zweite Langseite aufweist, die aus zwei Kreisbögen mit dem Radius(r) zusammengesetzt ist, deren Krümmungsmittelpunkte in Verlängerung der Kurzseiten verlaufen.6. Zusatz- oder Ergänzungsfliese zum Abschluß eines Fliesenbelages aus den Fliesen nach einem ode.r mehreren der AnG^rüche 1 bis 4, dadurch g e k e η η ζ e i c h. net, daß die Zusatz "fliese10982K/0498(14) eine Langseite mit der Länge (b), zwei Kurzseiteil senkrecht hierzu und eine zweite Langseite aufweist, die von einem Kreisbogen mit dem.Radius (r) gebildet ist, dessen Krümmung' gegen die zweite.Langseite gekehrt ist und dessen Krummungsmittelpunkt in einer Achse senkrecht zu der Mitte der ersten Langseite liesrt.109825/0496Λ ·Leerseite
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|---|---|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3528323A1 (de) * | 1985-08-07 | 1987-02-12 | Basaltin Gmbh & Co | Verbundpflasterstein |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3528323A1 (de) * | 1985-08-07 | 1987-02-12 | Basaltin Gmbh & Co | Verbundpflasterstein |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK117965B (da) | 1970-06-22 |
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| NL6806960A (de) | 1968-11-18 |
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