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DE1759050B - Bleibende Schalungstafel - Google Patents

Bleibende Schalungstafel

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Publication number
DE1759050B
DE1759050B DE1759050B DE 1759050 B DE1759050 B DE 1759050B DE 1759050 B DE1759050 B DE 1759050B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ribs
concrete
formwork
reinforcement
ceiling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
der Anmelder. E04c 5-00 ist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual

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Description

kanten verlaufen, daß die in Tragrichtung der 15 Bewehrung in Ortbeton zu verbessern.
Tafel verlaufenden Längsrippen (3) höher sind Die gestellte Aufgabe ist bei einer bleibenden
als die senkrecht zu ihnen verlaufenden Quer- Schalungstafel der eingangs erwähnten Art dadurch
rippen (4) und daß die Höhendifferenz zwischen gelöst, daß gemäß der Erfindung die Rippen gitter-
den Längsrippen (3) und den Querrippen (4) annä- artig senkrecht zueinander und bei rechteckiger
hemd gleich dem Durchmesser des in Tragrich- ao Grundfläche der Schalungstafel parallel zu deren
tung verlaufenden, am weitesten außen liegenden Seitenkanten verlaufen, daß die in Tragrichtung der
Betonstahls (5) ist, während die Höhe der Rippen Tafel verlaufenden Län^srippen höher sind als die
über der ortbetonseitigen Fläche der Tafel gleich senkrecht zu ihnen verlaufenden Querrippen und daß
der erforderlichen Betonüberdeckung des Beton- die Höhendifferenz zwischen den Längsrippen und
Stahls mit Ortbeton ist. 25 den Querrippen annähernd gleich dem Durchmesser
2. Schalungstafel nach Anspruch 1, dadurch des in Tragrichtung verlaufenden, am weitesten gekennzeichnet, daß die Querrippen (4) als Auf- außen liegenden Betonstahls ist, während die Höhe lage für den in Tragrichtung der ochalungstafel der Rippen über der ortbetonseitigen Fläche der Tafel verlaufenden Betonstahl dienen. gleich der erforderlichen Betonüberdeckung des
3. Schal'ingstafel nach Anspruch 1 oder 2, 30 Betonstahls mit Ortbeton ist.
dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Ab- Werden die in einer Richtung verlaufenden Rippen
stand der Längsrippen (3) etwa 5 cm oder ein höher ausgebildet als die in der anderen Richtung
Vielfaches dieses Maßes ist. verlaufenden Rippen, dann kann die Bewehrung ohne
4. Schalungstafel nach einem der Ansprüche 1 Schwierigkeiten auf der richtigen Höhe und vor allen bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand 35 Dingen ohne Zuhilfenahme von Abstandshaltern auf der Längsrippen (3) voneinander über die Tafel- die Rippen gelegt werden. Damit wird das Einbauen breite gleich ist. cl-jr Bewehrung wesentlich erleichtert, ganz abge-
5. Schalungstafel nach einem der Ansprüche 1 sehen davon, daß die Bewehrung nicht, wie es häufig bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Fall ist, zwischen den Abstandshaltern bis auf der Querrippen (4) über die Tafellänge gleich ist. 40 die Schalung durchdringt und dann beim Schütten
erst extra angehoben werden muß, soweit dies überhaupt möglich ist.
Weiten: Vorteile der Erfindung sind die Höhendifferenz der senkrecht zueinander verlaufenden Rip-45 pen ir. Abhängigkeit vom Stahldurchmesser und in
Die Erfindung bezieht sich auf eine bleibende Abhängigkeit von der Betonüberdeckung. Insbeson-Schalungstafel, von der eine Mehrzahl nebeneinander- dere bei eufwendigeren Bewehrungen brauchen nicht gelegt durch wegnehmbare Stützen unterstützt und speziell f Jr diese Bewehrungen hergestellte Platten von vorzugsweise rechteckiger Grundfläche die Scha- zum Einsatz gebracht werden; es werden immer nur lung einer Stahlbetondecke oder Wand bilden und 50 normale Einheitsplatten verwendet, auf denen dann die, aus Beton hergestellt, auf der Raumseue eben- die Bewehrung zusammengestellt wird,
flächig und auf der Seite des Ortbetons der Decke Die Scialungstafeln verbinden sich fest mit dem oder Wand mit Rippen versehen ist. Ortbeton und werden Teil des Bauteiles. Unter Es ist eine Stahlbetondeckenplatte bekannt, welche Berücksichtigung der erforderlichen Ortbetonüberaus einzelnen Deckenplatten gebildet wird, die bereits 55 deckung für die Betonstahl erbringt die bleibende die zur Versteifung der Decke erforderliche Beweh- Schalungstafel eine an der Außenseite ebenflächige rung enthalten. Aus diesem Grunde stehen die Deckschicht, welche einen Verputz ersetzt. Die Fugen Bewehrungsstäbe aus den Deckenplatten heraus und zwischen den Schalungstafeln sind lediglich zu spachgreifen im Bereich der gegenseitigen Annäherung teln, wenn geschlossene Flächen gewünscht werden, zweier Platten wechselseitig ineinander. Wird darauf- 60 Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfinhin der Ortbeton auf diese vorbereitete Decke ge- dung ist der gegenseitige Abstand der Längsrippen schüttet, dann bildet die Stahlbetonplattendecke eine etwa 5 cm oder ein Vielfaches dieses Maßes, abgebleibende Schalung, und im Bereich der Überstehen- stimmt auf die gleichen Abstände der Stäbe von den Eisen verbinden sich die Platten miteinander, so Bewehrungsmatten.
daß im Endeffekt eine geschlossene Decke entsteht. 63 Durch die Rippen wird einerseits die innige Ver-
XJm die innige Verbindung zwischen den Deckplatten bindung der Schalungstafel mit dem Ortbeton ver-
und dew Ortbeton herzustellen, sind die Deckenplat- bessert; andererseits ergibt sich hierdurch eine ver-
ten auf der dem Ortbeton zugewandten Seite noch größerte Tragfähigkeit für die Tafel selbst.
Die in der Schalungsfläche bei noch nicht abgebundenem Ortbeton auftretenden Druckspannungen werden von den Längsrippen der Schalungstafel ausgenommen, wobei die Querrippen ein Ausknicken verhindern.
Die betreffenden Zugspannungen werden zum Teil durch den Beton der Tafelplatte der Schalungstafel, zum Teil zweckmäßigerweise durch eine nichtrostende Bewehrung aufgenommen, die vorzugsweise in der Tafelplatte der Schalungstafel angeordnet ist. Für die Bewehrung kann Stahldraht, z. B. Spannstahl, Stahldrahtnetz (geflochten oder verschweißt) oder reißfestes Mineralfaservlies, insbesondere Glasfaservlies (z. B. mit verstärkten Fäden in Längsrichtung) verwendet werden
Die Randausbildungen der Tafeln gestatten a ich das Verlegen ganzer Tafeln in Querrichtung in Auflagernähe. Hierbei ist die Anhebung der Betonstähle um das geringe Maß von ungefähr 1 cm in Auflagernähe ohne Einschränkung vertretbar.
Die Anpassung der Schalungstafeln aus Beton an die jeweiligen Grundrisse wird ergänzt durch Teiltafeln gleicher Ausbildung, d. h. auch gleicher Randausbildung. Schrägschnitte u. ä. erfolgen mit bauüblicher Trennscheibe.
Der Abstand der Querrippen ist beliebig und ist lediglich abhängig von der ausreichenden Querverteilung von Strecken- oder Punktlasten.
Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführangsbeispieles erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht auf die Rippenseite einer erfindungsgemäß ausgebildeten Schalungstafel,
F i g. 2 einen Querschnitt durch die Schalungstafel nach Linie H-II der Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Schalungstafel nach Linie 1-1 der Fig. 1 und
F i g. 4 einen Querschnitt durch die Schalungstafel nach Linie H-II in größerem Maßstab.
Die in den Fig. 1 bis 4 gezeigte Schalungstafel hat beispielsweise eine Breite von 60 cm und eine Länge von 100 cm. Über einer Tafelplatte 1, die auf der im Einbauzustand nach außen weisenden Seite 2 glatt und ebenflächig ist, ist eine Mehrzahl von in gleichem Abstand voneinander angeordneten Längsrippen 3 und eine Mehrzahl von in gleichem Abstand zueinander angeordneten Querrippen 4 vorgesehen. Die Längsrippen 3 stehen senkrecht auf den Querrippen 4. S Die Längsrippen 3 verlaufen in Tragerichtung der Tafel und sind höher als die Querrippen 4. Die Höhendifferenz zwischen diesen Rippen ist annähernd gleich dem Durchmesser des in Tragerichtung verlaufenden, am weitesten außen liegenden Betonstahls 5.
ίο Auf diese Querrippen 4 wird demgemäß der jeweils für die Decken- oder Wandkonstruktion vorgesehene Betonstahl aufgelegt. Betonstahlbewehrungen können auch auf die Längsrippen 3 aufgelegt werden. Die Höhe der Querrippen 4 über der ortbetonseitigen
Fläche der Tafelplatte 1 ist gleich der erforderlichen Betonüberdeckung des Betonstahls mit Ortbeton.
Die Schalungstafeln werden zur Herstellung einer Schalungsfläche stumpf nebeneinandergelegt.
Bei der Tafel der Fig. 1 bis 4 ist ein gegenseitiger
ίο Abstand der Rippen von 5 cm gewählt worden. Bei derartigen Rippenabständen ist die Verlegung von Betonstählen bzw. Baustahlmatten mit einem Abstand der Tragstäbe von 5 cm, 7,5 cm, 10 cn, 12,5 cm, 15 cm, 17,5 cm oder 20 cm mit üblichen DurchmesseTi bzw. Doppelstäben auf den Querrippen 4 möglich.
Bei der dargestellten Schalungstafel beträgt die Dicke der Tafelplatte 15 mm, die Höhe der Querrippen 4 beträgt 10 mm, und die Höhe der Längs-
rippen 3 beträgt weitere 10 mm. In der F i g. 4 ist eine Bewehrung 6 der Tafelplatte 1 zu erkennen.
Bei Belastung der Schalungstafel treten in ih.er Tafelplatte 1 Biegezugspannungen auf, die zum Teil durch eine Bewehrung 6 aufzunehmen sind. Diese im Plattenteil der Tafel anzuordnende Bewehrung 6 übt keine Funktion mehr aus, sobald der Beton des Bauteils erhärtet ist.
Für Bauteile, die unverputzt der Bewitterung ausgesetzt werden, an Feuchträume angrenzen oder betonschädlichen Einflüssen unterliegen, empfiehlt es sich, die Schalungstafeln aus Beton quer zu den zuäußerst angeordneten Betonstählen zu verlegen, um die hohe Betonüberdeckung auszunutzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnunge"

Claims (1)

1 2 mit Erhöhungen in Form von Rippen versehen Patentansprüche: (deutsche Patentschrift 943 905). Der wesentliche Nachteil dieser bekannten Deckcn-
1. Bleibende Schalungstafel, von der eine konstruktion besteht darin, daß die einzelnen Teil-Mehrzahl nebeneinandergelegt durch wegnehm- 5 stücke gegenseitig zugverankert werden müssen und bare Stützen unterstützt und von vorzugsweise daß der Ortbeton nicht mehr durch eine Bewehrung rechteckiger Grundfläche die Schalung einer verstärkt wird. Soll eine derartige Bewehrung vorge-Stahlbetondecke oder Wand bilden und die, aus nommen werden, dann muß auf herkömmliche Weise Beton hergestellt, auf der Raumseite ebenflächig mit zusätzlichen Abstandshaltern gearbeitet werden, und auf der Seite des Ortbetons der Decke oder io weil die Rippen nicht ohne weiteres die der erforder-Wand mit Rippen versehen ist, dadurch liehen Betondeckung der Bewehrung entsprechende gekennzeichnet, daß die Rippen gitterartig Höhe aufweisen.
senkrecht zueinander und bei rechteckiger Grund- Es ist Aufgabe der Erfindung, bei Verwendung
fläche der Schalungstafel parallel zu deren Seiten- einer bleibenden Schalung den Einsatz einer üblichen

Family

ID=

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3332645A1 (de) * 1983-09-09 1985-04-04 Rastra AG, Pfäffikon, Freienbach Vorgefertigtes plattenfoermiges deckenelement fuer gebaeude
DE29901873U1 (de) * 1999-02-04 2000-02-24 Rojek, Richard, Prof. Dr.-Ing., 86316 Friedberg Stahlbetonfertigteil

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3332645A1 (de) * 1983-09-09 1985-04-04 Rastra AG, Pfäffikon, Freienbach Vorgefertigtes plattenfoermiges deckenelement fuer gebaeude
DE29901873U1 (de) * 1999-02-04 2000-02-24 Rojek, Richard, Prof. Dr.-Ing., 86316 Friedberg Stahlbetonfertigteil

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