DE1758753C3 - Hydraulischer Strebausbau - Google Patents
Hydraulischer StrebausbauInfo
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Description
Das Hauptpatent betrifft einen unter Last riickbaren hydraulischen Strebausbau, der am Kopf und Fuß
Schreitwerke aufweist, welche aus wechselseitig be- bzw. entlastbaren und wechselseitig vorschiebbaren
Kappen bzw. Schwellen bestehen, von denen die einen mil dem hydraulischen Stempelausbau vorschiebbar und
die anderen unabhängig von diesem vorschiebbar sind.
Ausbaugestelle, die unter Last gerückt werden können, sind seit längerem in verschiedenen Ausführungen
bekannt. Beispielsweise hat man einen Stützbock vorgeschlagen, dessen am Kopf und Fuß eines Stempels
angeordnete Schreitwerke aus einer Anzahl von in Vorschubrichtung nebeneinanderliegenden Stützplatten
bestehen, die jeweils eine Laufbahn aufweisen. Mit diesen Laufbahnen wirken mit Doppelspurkränzen
versehene Laufrollen zusammen, die auf einer Welle liegen, welche mittels eines Handhebels über ein
Zwischengetriebe angetrieben wird. Die Absenkung und der Vorschub der Stützplatten erfolgen mittels
eines aus Mitnehmern bestehenden mechanischen Getriebes. Ausbauböcke dieser Art haben sich wegen
ihrer bauaufwendigen und störungsanfälligen Bauweise in der Praxis nicht einführen können.
Es sind auch hydraulisch betätigte Ausbaugestellte bekannt, bei denen die an den Schreitwerken in
größerer Anzahl parallel nebeneinander angeor-Jneten Schreitkappen mittels kurzhubiger hydraulischer Zylinder
vorgeschoben werden, die an den Schreitwerken angeordnet sind und über ein Hebelgetriebe auf die
Schreitkappen wirken. Hierbei ist jeder Kappe ein eigener Vorschubzylinder zugeordnet. Auch diese
Ausbaugestelle sind verhältnismäßig bauaufwendig und wegen der Vielzahl der hydraulischen Zylinder und
Anschlüsse störungsanfällig.
Diese Nachteile weist schließlich auch ein bekannter Schreitausbau auf, bei dem ein hydraulischer Stempel
am Kopf und am Fuß in Vorschubrichtung verschwenkbar gelagerte Druckzylinder trägt, die an eine am
Hangende bzw. Liegenden anliegende Schreitkappe angreifen. Das Vorschubmaß, um das der Ausbau bei
jedem Rückschritt vorgeschoben wird, entspricht hier dem Ausmaß der Verschwenkbarkeit der Druckzylinder
gegenüber dem Stempel; es ist verhältnismäßig klein.
Dem Hauptpatent liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schreitausbau der eingangs genannten Art zu schaffen,
der sich durch vergleichsweise einfache und robuste Bauweise auszeichnet, der unter voller Traglast des bzw.
der Stempel gerückt werden kann und mit dem auch verhältnismäßig große Rückschritte ausgeführt werden
können.
Die Erfindung gemäß dem Hauptpatent kennzeichnet sich dadurch, daß die unabhängig von dem hydraulischen
Stempelausbau vorschiebbaren und mittels Hubzylinder gegen das Nebengestein andrückbaren
Schreitkappen der Schreitwerke sich an Wälzalgern gleitend abstützen, deren Wälzlagerlaufbahnen mittels
der Hubzylinder heb- und senkbar und zugleich über Vorschubzylinder mit diesen Schreitkappen verbunden
sind.
Per Ausbau gemäß dem Hauptpatent kann in vorteilhafter Weise mit einer hydraulischen Drucksteuerung
versehen sein, mit der der Druck in den Htibzylindern über den Druck in dem Zylinderdruckraum
des hydraulischen Stempelausbaus so weit erhöht werden kann, daß die von dem Stempclausbau beim
Rücken mitgenommenen Kappen sich vom Nebengestein lösen. Dabei kann in der Drucksteuerung ein
Druckverstärker üblicher Bauart angeordnet sein, der den von einer Pumpe gelieferten Speisedruck der
Hydraulikstempel auf das für den Einschubvorgang erforderliche Maß erhöht.
Ferner kann es sich empfehlen, im hydraulischen System des Schrcitausbaus ein druckgesteuertes Ventil
vorzusehen, das erst nach Erreichen eines einstellbaren Druckes im Hubzylinder den Vorschubzylinder für die
Druekbeaufsehlagung freigibt und demgemäß die einzelnen Arbeitsvorgänge in zeitlicher Aufeinanderfolge
steuert.
Dieser Strebausbau wird gemäß des Zusatzpatentes 17 58 585 dadurch verbessert, daß im Streichen, d.h.
senkrecht zum Kohlenstoß, mindestens zwei durch je zwei Stempel getragene Brücken hintereinander
angeordnet sind, über die ein gemeinsamer, die Gegenlaufflächen der Gleit- oder Wälzlager aufweisender
und von den Druckzylindern der Brücken unterstützter Vorpfänder bzw. eine Liegendplatte gelegt ist, wobei
sämtliche Stempel untereinander starr am Fuß und am Kopf bockartig verbunden sind.
Ein weiteres Merkmal des Zusatzpatentes 17 58 585 besteht darin, daß im Fußbereich Gleitlager, im Kopfbereich
dagegen Wälzlager angeordnet sind.
Gemäß des Zusatzpatentes 17 58 585 wird folglich Schutz dafür begehrt, daß die beiden im Streichen
hintereinander angeordneten Stempelpaare zu einem in sich starren Ausbaubock derart zusammengefaßt
sind und daß über beide- Schreitwerke ein gemeinsamer Vorpfänder gelegt ist. Ferner ist es dort
von Vorteil, daß der Fluchtweg innerhalb de; starren Ausbaubocks zwischen den beiden im Einfallen
stehenden Stempelpaaren angeordnet ist.
Ein einzelner Rahmen ist ein in sich statisch unbestimmtes System und neigt deshalb leicht dazu, sich
im Einfallen zu neigen. Auch wenn er sich beim Rücken an einem bereits gesetzten Nachbarrahmen abstützt, so
ist dieser doch ebenfalls noch ein statisch unbestimmtes System und weist, wenn er neu gesetzt ist, nur eine
geringe Verspannung zwischen Hangendem und Liegendem auf. Das hat zur Folge, daß sich Schiefstellungen
der Rahmen ergeben und ein Abwandern im Einfallen befürchtet werden muß.
Die vorliegende Erfindung beseitigt nunmehr diese Nachteile dadurch, daß ein Kopfschreitwerk mittig
zwischen den Stempeln und zwei Fußschreitwerke in der Nähe der Stempelfüße, jedoch außerhalb des
Stempelbocks angeordnet sind.
Das Köpft jhreitwerk bildet folglich mit den Fußschreitwerken
ein im Einfallen stehendes statisch bestimmtes Dreieck, das beim Rücken des Ausbaubokkes
als stabile Führung dient. Da infolge der Anordnung der Schreilwerke innerhalb des Bockes eine unmittelbare
Führung des Bockes am Schreitwerk vorhanden ist, die fast spielfrei ausgebildet werden kann, ist ein
Abwandern des Ausbaubockes vermieden. Außerdem bleibt auch beim Rücken des Bockes das Hangende
unterstützt, und zwar im Gegensatz zum Rückvorgang bei den bekannten Ausbauböcken, die vom Hangenden
gelöst werden müssen. Bei der vorliegenden Erfindung wird das Hangende mittig zwischen dem Ausbaubock
weiterhin unterstützt, so daß er leichter gerückt werden kann, ohne daß das Rücken durch Nachfall aus dem
Hangenden erschwert wird. Die Anordnung der Fußschreitwerke außerhalb des Stempelbockes vergrößert
die Basis und damit die Standfestigkeit.
Um nun das Kopfschreitwerk auch beim Lösen stabil zu halten, wird gemäß der Erfindung weiterhin
vorgeschlagen, in jeder Brücke zwei Druckzylinder anzuordnen, von denen die untere Laufbahn des
Kopfschreitwerkes getragen wird, vorzugsweise derart, daß an den Laufbahnen Kugelstiele angeordnet sind, die
in Vertiefungen der Kolben der Druckzylinder eintauchen. Die Laufbahn ruht also auf vier Punkten, so daß
sich der darüber gelegte Vorpfänder unter dem Andruck der vier Druck7j ünder jeder Unebenheit des
Hangenden anpassen kenn. Die Laufbahn ist außerdem durch die Fixierung in den Kolben stabil gehalten. Die
beim Rücken auftretenden Kräfte können durch die Kolben bei Anordnung von Wälzlagern leicht aufgenornmen
werden. Schwieriger ist es indessen, diese Kräfte bei Anordnung von Gleitlagern auf die Brücke zu
übertragen. Die Erfindung schlägt daher vor, daß die die Liegendplatten übergreifenden Druckplatten mit Vorsprüngen
versehen sind, die höhenverschieblich an ihnen zugeordneten Gegenflächen gleitend geführt sind
und eine Längsverschiebung der Druckbalken verhindern.
Die beiden außerhalb des Bockes angeordneten Liegendplatten werden stoßseitig durch ein Querhaupt
verbunden, an den die Vorschubzylinder angreifen, deren rückseitiges Ende am Bock abgestützt ist. Das
hintere Ende der auf die Liegendplatten einwirkenden Druckbalken ist durch eine Querverstrebung verbunden.
Infolge der übergreifenden Anordnung der
2a Druckbalken über die Liegendplatten sind durch diese
Anordnung beide sicher zueinander ;,nd am Ausbaubock
geführt.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Stirnansicht auf einen Strebausbau in Richtung zum Abbaustoß mit teilweisen Schnittdarstellungen
im Bereich der oberen und unteren Schreitwerke;
Fig. 2 eine Seitenansicht auf den Strebausbau der Fig. 1;
Fig.3 in der Draufsicht, und zwar beiderseits der
vertikalen Mittellängsebene, einerseits die Kappenkonstruktion und andererseits die Roll- bzw. Gleitbahnen;
Fig.4 in der Draufsicht die Anordnung des Fußschreitwerkes mit den Vorschubzylindern und
Fig.5 im Schema die zu einem statisch bestimmten
Dreieck zusammengesetzten Kopf- und Fußschreitwerke als Führung für den Ausbaubock beim Rücken.
Der Strebausbau der Fig. 1 und 2 weist Stempel 1
und 2 auf, wobei jeweils über die benachbarten Stempel 1 bzv. 2 eine Brücke 3 bzw. 4 gelegt ist. Jede Brücke 3
bzw. 4 besteht aus drei Teilen, von denen der mittlere Teil 5 zwei Druckzylinder aufweist, deren Kolben 6
untere Laufbahnen 7 bzw. 7' von Kopfschreitwerken tragen.
Diese Laufbahnen 7, T besitzen vier stielartige Kugelfüße 9, die in Vertiefungen der Kolben 6
eingreifen und dort ruhen. Aus der F i g. 1 ist erkennbar, daß die Laufbahn 7 eine Gleitfläche aufweist, während
die Laufbahn T eine Kugelrollfläche besitzt. In der Praxis kommt die eine oder die andere Ausführung zum
Tragen.
Die unteren Laufbahnen 7 bzw. T werden durch den mit den Gegenlaufbahnen versehenen Vorpfänder 8
überdeckt. Der Verpfänder wird durch mindestens einen Rückzylinder 10 zum Abbaustoß hin vorgedruckt.
Andererseits zieht bei Umkehr der Bewegungsrichtung dieser Vordrückzylinder den Ausbaukopf nach.
w) Bei Anordnung ei.ies Wälzlagers greift der Vordrückzylinder
10 rückseitig am mittleren Brückenteil 5 an Hierbei genügt die Anordnung nur eines Vordrüd'.zylinders.
Ist jedoch ein Gleitlager vorgesehen, erscheinen zwei Vordrückzylinder 10 zweckmäßig. Auch greift
hi dann das rückwärtige Zylinderende besser an der
unteren Laufbahn 7 an.
Über den Stempeln I1 2 und zwar auf den äußeren
Brückenteilen, liegen Kaooen 11. die fest mit den
Brücken verbunden sind und das ganze obere System zu einem gegebenenfalls auch beweglichen Viereck zusammenhalten.
Der in sich starre Fuß des Ausbaubockes hält die vier
Stempel I, 2. Er besteht ebenfalls aus drei miteinander lösbar verbundenen Teilen, von denen der mittlere Teil
12 doppelt vorhanden ist. so daß ein Hohlraum verbleibt, in den bei vollständig eingefahrenen Stempeln
der Unterteil des die Druckzylinder aufnehmenden Teils 5 der oberen Brücken 3,4 eintauchen kann.
Außerhalb des die Stempel I, 2 tragenden Bocks sind vier Druckzylinder 13 angeordnet.die fest mit dem Bock
verbunden sind. Ihre Kolben 14 wirken auf Druckbalken 15. unter denen die auf dem Liegenden ruhenden
l.icgcndplatten 16 angeordnet sind. Die Liegendplatten
16 sind förderseitig durch ein Qiierhaupt 17 miteinander
verbunden. An diesem greifen die Kolbenstangen der Vtiru/hiih/vlintirr !Ran rlrrrn riirlcwärtigrn FnHrn mil
dem Mittelteil 12 des Bocks verbunden sind.
Die Druckbalken 15 übergreifen beiderseits die Liegendplatten 16. Ihre versatzseitigen Enden sind
durch eine Querverstrebung 19 miteinander verbunden Dadurch sind Druckbalken und Liegendplatten längs-
\erschieblich sicher aneinander geführt und umfassen
mit nur geringem Spiel den Fuß des Ausbaubocks. Beim Rucken also bei einer Längsversehiebiing zwischen
Druckbalken und Liegendplatten haben die Druckbalken 15 die Tendenz, sich in der Verschieberichtiing
mitzubewegen. Daran werden sie jedoch durch die Vorsprünge 20 gehindert, die sich gegen die am
Ausbaubock befindlichen Gegenflächen 21 anlegen Mit dieser Anordnung wird den Druckbalken 15 zwar eine
Höhenverschiebung gestattet, jedoch eine L.ängsver-Schiebung
unterbunden.
Der Ausbaubock weist durch die Brücken 12 zusammengehaltene Stempelfußteile auf. Beide Fußteile
— der stoßseitigen und der versatzseitigen Stempelpaare — sind starr durch die Stehbleche 22 unter
Freilassung des Fluchtweges miteinander verbunden.
Der Rückvorgang und das Vorpfänden spielen sich folgendermaßen ab:
Bei gesetztem Bock mit vier Stempeln von je 100 t Tragfähigkeit und mit einer durch die Druckzylinder mit
Kolben 6 erzeugten Vorpfänderaufiastung von 801
tragen die Kappen 11 jeweils 160 t. Zum Vorpfänden wird der Gesamtdruck der Druckzylinder auf 10 t
reduziert (bei rollender Verlagerung) und der Vorpfän der schleifend unter 10 I Andruck ins ausgekohltc Fck
vorgeschoben. Fs ist ein weilerer Vorteil der Unterstüt
zung des Vorpfänders durch die Druckzylinder mit der Kolben 6. daß seine Neigung unabhängig von der dei
Kappen Il ist und sich demnach dem Hangender anpassen kann, wie es in Fig. 2 in gesiricheltei
Darstellung veranschaulicht ist.
Kurz nach dem Vorbeigang der Gcwinnungsmaschi
H) nc wird der Förderer durch die Vnrsc-hubzyliniler If
über die Köpfe der liegendplatten bei entlasteter Drtickzvlindcrn 13 zum Abbaustoß hin vorgeschoben.
Zum Rücken des Ausbaubockcs werden sämtliche Druckzylinder voll belastet, so daß der Vorpfäiulcr 8 mil
i"> 80t am Hangenden anliegt und die Liegendplatten If
mit je 40 t auf das Liegende drücken. Wird jetzt über cir überdruckventil der Druck der vier Stempel I, 2 auf ca
7Q ι .,.Jt1JnLi
<.,, hebe'i '.!Ie Kälber: 6 ü:v.! !4 '.!'„■:
Druckzylinder den Ausbaubock vom Nebengesicir leicht ab. In diesem Zustand wird der Ausbaubock durch
die Vorrückzylinder 10 nachgeholt. Hierbei wird er vor
den Liegendplatten über die Druckbalken sicher geführi
(Fig. I). gleichzeitig zieht der Vorrückzylinder 10 den
Kopfrahmen nach.
2ί Nach dem Rücken des Ausbaubockcs wcrder die vier
Stempel wieder voll aufgelastet, ohne jedoch den Druck der KoIb-' z1 6 der Druckzylinder zu vermindern
Hingegen werden die Kolben 14 der Druckzylinder ti
entlastet, damit nach Umschaltung der Vorscrubzylin-
M der 18 der Förderer gerückt werden kann. Der Bock
kann jetzt wieder 400 t insgesamt aufnehmen.
Die Gleitflächen sind so bemessen, daß ein spezifischer
Druck von 40 kg proem-' nicht übersehritien wird
Graphitschmierung kann für einen kleinen Reihungsko-
)ί effizienten Sorge tragen.
Da ein solcher Ausbaubock unmittelbar am Förderer stehen kann und der Fluchtweg sich zwischen C'cn etwa
ein Vieler auseinanderstehenden Stempeipaurcn befindet,
beträgt die offene Feldbreite höchstens 2..'i m. Der
Stempelabstand am Förderer entlang kann bis aul 0.50 m vermindert werden.
Ein solcher in jeder Wanderphase stabiler Ausbaubock
kann auch in der Strecke eingesetzt werden, wobei durch den Raum, den jetzt der Fluchtweg einnimmt, der
*i Förderer gegebenenfalls zusammen mit dem Antrieb
hindurchreicht.
Hierzu 4 Blatt Zeichnuneen
Claims (4)
1. Unter Last rückbarer hydraulischer Strebausbau,
der am Kopf und Fuß Schreitwerke aufweist, welche aus wechselseitig be- und eritlastbaren und
wechselseitig vorschiebbaren Kappen bzw. Schwellen bestehen, von denen die einen mit dem bzw. den
hydraulischen Stempeln vorschiebbar und die anderen unabhängig von diesen vorschiebbar sind,
wobei die Vorschiebbarkeit über Wälz- oder Gleitlager erfolgt, deren beide Laufflächen über
Vorschubzylinder miteinander verbunden sind, wobei die eine Lauffläche durch einen am Stempel und
an der Kappe bzw. an der Schwelle angeordneten Druckzylinder heb- und senkbar ist und der Druck in
diesem Zylinder und der im Zylinderraum des hydraulischen Stempels so weit gegeneinander
überhöhbar bzw. senkbar ist, daß sich die eine Kappe bzw. Schwelle erst dann vom Nebengestein löst,
wenn die andere Kappe bzw. Schwelle unter Druck
am Nebengestein anliegt, wobei irr. Streichen, d. h. senkrecht zum Abbaustoß, mindestens zwei durch je
zwei Stempel getragene Brücken hintereinander angeordnet sind, über die ein gemeinsamer, die
Gegenlaufflächen der Gleit- oder Wälzlager aufweisender und von den Druckzylindern der Brücken
unterstützer Vorpfänder bzw. eine Liegendplatte gelegt ist, wobei sämtliche Stempel untereinander
starr am Fuß und am Kopf bockartig verbunden sind, nach Patent 1758585, dadurch gekennzeichnet,
riaß· ein Kopfschreitwerk mittig zwischen den Stempeln (1,2) und zwei Fußschreitwerke
in der Nähe der Stempeiiüße, jeiioch außerhalb des
Stempelbocks angeordnet sind.
2. Strebausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Kopfbrücke (3, 4) zwei
Druckzylinder angeordnet sind, von denen die untere Laufbahn (7, T) des Kopfschreitwerkes
getragen wird, vorzugsweise derart, daß an den -to Laufbahnen (7, T) Kugelstiele (9) angeordnet sind,
die in Vertiefungen der Kolben (6) der Druckzylinder eintauchen.
3. Strebausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Liegendplatten (16) übergreifenden
Druckbalken (15) mit Vorsprüngen (20) versehen sind, die höhenverschieblich an ihnen
zugeordneten Gegenflächen (21) gleitend geführt sind und eine Längsverschiebung der Druckbalken
(15) verhindern.
4. Strebausbau nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, gekennzeichnet durch ein die Liegendplatten (16)
verbindendes Querhaupt (17), an das die Vorschubzylinder (18) angreifen, wobei vorzugsweise versatzseitig
die Druckbalken (15) durch eine Querverstrebung (19) miteinander verbunden sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |