DE1758629A1 - Warmbehandlungsverfahren und Vorrichtung - Google Patents
Warmbehandlungsverfahren und VorrichtungInfo
- Publication number
- DE1758629A1 DE1758629A1 DE19681758629 DE1758629A DE1758629A1 DE 1758629 A1 DE1758629 A1 DE 1758629A1 DE 19681758629 DE19681758629 DE 19681758629 DE 1758629 A DE1758629 A DE 1758629A DE 1758629 A1 DE1758629 A1 DE 1758629A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chamber
- opening
- workpiece
- rollers
- furnace
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 title claims description 23
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 8
- 238000010791 quenching Methods 0.000 claims description 18
- 230000000171 quenching effect Effects 0.000 claims description 13
- 230000001590 oxidative effect Effects 0.000 claims description 7
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 2
- 238000010926 purge Methods 0.000 claims 2
- 238000005554 pickling Methods 0.000 claims 1
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 7
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 6
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 6
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 5
- 101710179734 6,7-dimethyl-8-ribityllumazine synthase 2 Proteins 0.000 description 3
- 101710186609 Lipoyl synthase 2 Proteins 0.000 description 3
- 101710122908 Lipoyl synthase 2, chloroplastic Proteins 0.000 description 3
- 101710101072 Lipoyl synthase 2, mitochondrial Proteins 0.000 description 3
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 3
- IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N Atomic nitrogen Chemical compound N#N IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N atomic oxygen Chemical compound [O] QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000000110 cooling liquid Substances 0.000 description 2
- 230000004941 influx Effects 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 description 2
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 description 2
- UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N Hydrogen Chemical compound [H][H] UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 235000004443 Ricinus communis Nutrition 0.000 description 1
- 240000000528 Ricinus communis Species 0.000 description 1
- 235000013405 beer Nutrition 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000004320 controlled atmosphere Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 239000003517 fume Substances 0.000 description 1
- 239000003779 heat-resistant material Substances 0.000 description 1
- 239000001257 hydrogen Substances 0.000 description 1
- 229910052739 hydrogen Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000010409 ironing Methods 0.000 description 1
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 1
- 229910052757 nitrogen Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000000704 physical effect Effects 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D1/00—General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
- C21D1/74—Methods of treatment in inert gas, controlled atmosphere, vacuum or pulverulent material
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)
- Tunnel Furnaces (AREA)
- Heat Treatment Of Articles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft die Behandlung von Werkstücken unter
gegebenen Bedingungen, indem die Werkstücke zunächst in einer
sorgfältig geregelten Atmosphäre in einer Ofenkammer auf hohe Temperaturen erhitzt und danach in einer Abschreckkanmer abgekühlt
werden« Insbesondere betrifft die Erfindung die Behandlung von Werkstücken unter gegebenen Bedingungen, die durch
eine Beechickungskanaer in die Ofenkanner eingeführt werden und
dann von der Ofenkanner in die Abschreckkammer durch die gleiche
Beschickungskamner weitergeleitet werden.
Gemäß der Hauptaufgabe der Erfindung wird ein gleichmäSiges
Erhitzen der Werkstücke durch Vor«- und Rückbewegen derselben über einen begrenzten Bereich in der Ofenkanner unterstützt,
um zu verhindern, dafi die von Heizelementen in der Kammer ausstrahlende
intensive Hitze ständig auf die gleichen besonderen Flachen der Werkstücke konzentriert wird und überhitzte Stellen
varuiööchto Die Erfindung ist in dieser Hinsicht gekennzeichnet
durch eine neue Vorrichtung, die nicht nur die Werkstück« in d<*v
Offcükalütter hin- und herbewegt, sondern ulo auch In dl ο u4 auu
der Oifenkananer leitet.
BAD
Der Erfindung liegt ferner die Aab zugrunde, den gegebenen Sustand der Atmosphäre in der Ofenkammer 'sowohl beim Einführ·»
der Werkstücke in die Of enkaaner und beim Weiterleiten der
Werkstucke von der Ofenkammer in die Abschrecickammer tu erhalten·
Das heist, die Erfindung hat sum Siel, eine Verunreinigung der Ofanlr ame ar sowohl mit Dampfen aus der Jtoscbreolckammer als
auch mit Sauerstoff aus der unmittelbaren Qagebung su Seiten
su verhindern, während deren der Ofen offen sein muS, um das Einführen und Weiterleiten der Werkstücke su ermöglichen. Su
diesen !ecen sieht die Erfindung die Behandlung der Werkstücke
unter gegebenen Bedingungen bei Veng einer veeserten Vorrichtung durch ein neuee Verfahren vor, bei welchen die
Ofenkammer wahrend der Einführung der Werkstück· in die Besohickungalr
wmmer fest verschlossen bleibt, die Beechlekungs-Irammitr
mit einem nichtoxydl«r«nden Gas gereinigt wird, um su
verhindern, das Verunreinigungen in der Beec&iekungsksmmsr bei Einführen der Werkstück· in die Ofenkammer in diese eindringen,
die erhitsten Werkstück« in die Beechlcfcungskammer surückgeleitet
werden, wehrend sich diese noch im gereinigten Sustand befindet, und die Ofenkamner wieder dicht verschlossen wird,
bevor die Werkstücke von der Beschlokungslr smir in die Abschreckkammar
weitergeleitet werden, um su verhindern, daß aus der Abaohreddcanmer entweichende Dtmpfe beim Weiterleiten in
die Ofenkammer eindringen·
Ein Auftfahrungsbeiapiel der Erfindung ist in den Abbildungen
dargestellt und im folgenden beschrieben!
Flg. 1 1st ein bruchstüokartlger GrundrlA einer Vorrichtung
sur Behandlung unter gegebenen Bedingungen, welch· dl· Merkmale der Erfindung verkörpert.
109812/0668 - 3 -
BAD
schematisch die Vorrichtung sur Behandlung unter gegebenen Bedingungen.
Fig. 3 ist ein vergrößerter, bruchatückartlger Querschnitt in wesentlichen auf Linie 3-3 von Fig« I.
FIg0 4 ist ein vergrößerter, bruchstückartiger Querschnitt
im wesentlichen auf Linie 4-4 von Fig· I.
Fig» 5 ist ein bruckstOckartiger Querschnitt im wesentlichen
auf Linie 5-5 von Fig. 3·
Fig. 6 ist ein vergrößerter, bruohatückartiger Querschnitt
im wesentlichen auf Linie 6-6 von Fig. 3.
Figo 7 ist eine Aufrißansicht und zeigt schematisch die
hin- und hergehenden Werkstücke«,
Figo 8 ist eine bruohstuckartige, perspektivische Ansicht
der hin- und hergehenden und weiterleitenden Vorrichtung, und
Fig« 9 ist eine schematisohe Ansicht und seigt ein
Schaltbild.
Wie in den Abbildungen sum Zwecke der Darstellung gezeigt ist
ist die Erfindung in einer Vorrichtung zur Warmbehandlung
unter gegebenen Bedingungen von metallischen Werkstücken
109812/0888
verkörpert, die in Körben Io getragen werden, die schrittweise
durch eine Vielzahl von Kennern sur Behandlung unter gegebenen
Bedingungen weiterbewegt werden. In denen die aufeinanderfolgen»
den Schritte la Waxmbehandlungsverfahren ausgeführt werden,
um die physikalischen Eigenschaften des Metalls der Werkstücke su verbessern. Zn diesen Fall enthält die Vorrichtung einen
Ofen 11 zum Vorwärmen der kalten Werkstücke, einen mit groeer
Hitze arbeitenden Ofen 13 sun Erhitzen der Werkstücke auf eine hohe Temperatur in einer gewählten Beschaffenheit der Atmosphäre,
und eine Abschreckkanaer 14, die zum Abkühlen der erhitzten Werkstücke in einem Wasser· oder ölbad diente Jeder Korb mit Werkstücken
wird nach anfänglicher Erwärmung im Vorwärmofen 11 auf einen Laufkarren 15 geladen und auf einer Fahrschiene 16 zur
Weiterleitung in den Hochhitzeofen 13 transportiert·
Der Hochhitzeofen 13 enthält einen luftdichten Behälter oder Mantel 17, der eine Innenverkleidung umechlleBt, die eine Heizkammer
2o bestimmt (Fig· 3) und die von, aus hitzebeständig»
Material hergestellten isolierten oberen, unteren und Seitenwänden gebildet ist« Eine der Seitenwände weist eine Öffnung auf,
die einen Durchgang 21 für den Einlaß jedes Korbes in die Kammer bestimmt· Zwei der anderen Seltenwände werden von einem
Gestell (Flge 3 und 8) umspannt, welches sur Stütze des Korbes
dient und in diesem Fall aus einer Vielzahl von Seite an Seite liegenden Keramikrollen 23 besteht, die jeweils um eine horizontale
Achse mittels Lagerzapfen 23a drehbar gelagert sind, die in den beiden Seitenwänden gelagert sind und durch diese
nach auften verlaufen. Das Erhitzen der Werkstücke auf hohe Temperaturen, während der Korb auf den Gestellrollen getragen wird
geschieht durch wahlweise betätigbare Strahlungserhitzer, beispielsweise elektrische Heizrohre 24 iFig«, 3), die horizontal
109812/0668
~ 5 " BAD ORSGfNAL
durch die Kanaer 2o oberhalb der Rollen verlaufen» Oi ein
Oxydieren der Werkstücke bein Erhitzen au verhindern, saugt
eine Vakuunpunpvorrlchtung, die mit dem Behälter 17 in Verbindung und allgemein bei 25 in Figo 1 angedeutet ist, die
Atmosphäre in dem Behälter und der Kammer 2o ab, bevor die Werkstücke auf Maximale Teaperatur erhitzt werden.
Nach beendeter Erhitzung der Werkstücke wird der Korb Io aus
der Ofonkammer 2o durch den Durchgang 21 geleitet und su der
Abschreckkanmer 14 transportiert· Diese ist durch eine Wandverkleidung
bestimmt, die an einer Seite eine Eintrittsöffnung 25 (Fig. 5) aufweist, die in rechten Winkel zum Ofendurchgang
21 angeordnet ist· Jeder durch die Eintrittsöffnung 26 in die
Abschreckkammer transportierte Korb wird auf in Abstand angeordnete,
parallele Bollen 27 (Fig· 4) einer Hebebühne 29 geladen und in ein Bad nit Kühlflüssigkeit gesenkt, das in einen unter
der öffnung 26 angeordneten Tank 3o enthalten ist. Die Bühne hängt freitragend an einen hängenden Joch 31, das in senkrechten
Führungsschienen 33 in Tank gleitbar ist, und wird nach Mafigabe der Zuführung von Druckflüssigkeit in die entgegengesetzten
Enden einer an das obere Ende des Jochs angeschlossenen hydraulischen Betätigungsvorrichtung 34 gehoben und gesenkt. Während
der Korb in das Bad eintaucht, wird die Kühlflüssigkeit über die Werkstücke durch eine versenkte Pumpe 35 in Oalauf gebracht,
die von einen über den Tank 3o angebrachten Motor 36 angetrieben wird· Nach Abkühlen der Werkstücke wird der Korb von der Hebevorrichtung
aus den Bad herausgehoben und durch eine Austritte-Öffnung 37 (Fig· 2 und 4} entfernt, die von einer Tür 38 gesteuert
wird, die von einer hydraulischen Betätigungsvorrichtung 39 zu öffnen und su schließen ist. Die Austrittsöffnung 37 1st
109812/0668
!Inge einer Seit· der Fahrschlene 16 angeordnet, und somit
kann der Korb alt den behandelten Werkstücken sin Weitertransport
su einen anderen Bereich wieder auf den Laufkarren 15 geladen werden·
Genie einen Gesichtspunkt der Erfindung sind die Ofenkammer und die Abachreckkammer 14 Ober eine Beechlckungskammer 4o
(Fig. 3 und 5) Miteinander In Verbindung» die auf neuartige
Weise verwendet wird« un das Einfuhren der Werkstücke in die
Ofenkammer 2o und die Weiterleitung der Werkstücke aus der
Ofenkamer sur Absc&recldcammer 14 su ermöglichen ohne Gefahr
der Verunreinigung der Ofenka—er alt der AnaenatmosphMre oder
mit aus der Ab*chreckkammer entweichenden Dampfen· pie Besohlckungskanmer
4o Isoliert die Of mir nie—r gegen die Abschreck-
und wird von Sauerstoff und Dampfen aus der
in den Zeiträumen gereinigt. In denen die Ofenkammer
sum Einführen und Weiterleiten der Werkstücke geöffnat werden muB· Das Eintreten einer oxydierenden Atmosphäre in die Ofenkammer 1st also su jedem Seitpunkt ausgeschaltet, und folglich
kann ein standiges Brhitsen der Ofenkammer ohne Gefahr der
Verunreinigung entweder der Teile des Ofens oder der Werkstücke durchgeführt werden·
Im vorliegenden Fall ist die Beschlckungskammttr 4o durch obere
und untere Wände 41 und 43 (Fig. 3) und vier Seitenwinde 44 bis 47 (Flg. 3 und 5) bestimmt und ist mit der Seitenwand 44 an der
Abschreckkanmer 14 und mit der Seitenwand 45 an einer Wand
(Fig. 3) des Vakuumbehilters 17 angeordnet, so dafl die drei
Kammern 14, 2o, 4o eine allgemein L-förmlge anordnung bilden,
wie sie In Flg· 1 und 2 geselgt ist. Die Seitenwand 46 ist
-7- 109812/0668
längs der Fahrschiene 16 eingeordnet und weist einen Eintrittsdurchgang
5o (Fig· 3) auf, durch den die Körbe Io vom Laufkarren
15 in die Beschickungskanmer weitergeleitet werden können. Eine TUr 51 ist über dem Eintrittsdurchgang 5o auf- und abwärts
gleitend angebracht und kann von einer hydraulischen Betätigungsvorrichtung
53, die «wischen der Tür und dem oberen Teil der Seitenwand 46 angeschlossen ist, wahlweise geöffnet und geschlossen
werden· Körbe, die durch den Eintrittsdurchgang 5o in die Beschickungskasmer eingeführt worden sind, werden auf einen
Förderer gestellt, der aus einer Reihe horizontaler Bollen 54 (Fig. 3 und 8) besteht, die zwischen den Seitenwänden 44 und
47 verlaufen und Lagerzapfen 54a aufweisen, die die Rollen um ihre Längsachsen drehbar lagern. Von der Beschickungskammer 4o
werden die Werkstücke zur Ofenkammer 2o durch einen Durchgang 55 (Fig. 3) transportiert, der mit dem Durchgang 21 der Ofenkanmer
ausgerichtet ist und von einer Öffnung bestimmt wird, die durch die Seitenwand 45 der Beschickungskanmer und die
benachbarte Wand 49 des Vakuum-behälters 17 ausgebildet ist.
Ein horizontales Rollenpaar 56 (Fig. 8) ist zwischen den beiden Durchgängen 21, 55 angeordnet, um die Körbe bei ihrer Bewegung
von den Förderrollen 54 zu den Gestellrollen 23 zu stützen.
Vorteilhaft ist eine Doppeltüranordnung verwendet, wie sie in
der gfeichfalls anhängigen Anmeldung P 15 33 954.5 der Anmelderin
offenbart ist, um zwischen der Beschickungskammer 4o und dem Vakuura-behälter 17 eine luftdichte Abdichtung herzustellen und
das Entweichen von Hitze aus der Ofenkammer 2o zu verhindern. Zn diesem Fall ist eine der Türen eine Vakuumtür 57 (Fig. 3),
die von einer verhältnismäßig leichten Blechplatte gebildet wird, die in der Beschickungskammer angeordnet und zum Offnen und
109812/0668 bad original
Schließen des Durchgangs 55 wahlweise betatlgbar ist. Dia
Vakuumtttr 1st durch alnan Satz paralleler Glieder 59 mit einem Bahnen 6o verbunden, der in Kanälen 61 auf- und abwärtsgleitend
geführt ist, die an den Seitenwänden 44 und 4? der Beschickuagskaumer
befestigt sind. An seinem oberen finde ist der Rahmen
an der Kolbenstange einer hydraulischen Betätigungsvorrichtung 63 befestigt, die auf der oberen Wand 41 der Besohiokungikammer
angebracht ist. Wie ausführlicher in der vorgenannten Anmeldung offenbart ist, bewirkt die anfängliche Abwärtsbewegung des
Rahmens 6o nach Maßgabe des Arbeitens der Betätigungsvorrichtung 63 ein Abwärtebewegen der Vakuumtür 57 längs der Seitenwand
und in Ausrichtung mit dem Durchgang 55. Bei anhaltede Abwärtsbewegung
des Rahmens verlagert sich die Vakuumtür sum Durchgang 55 und in festen Eingriff mit der Seitenwand 45 sur
Herstellung einer äuBerst festen Abdichtung «wischen der Beschickungskammer 4o und dem Vakuumbehälter 17. Wenn der Rahmen
aufwärtebewegt wird, wird die-Vakuumtür zunächst von der Seitenwand
45 weggesogen, um die Abdichtung su unterbrechen, und wird dann auf einem sur Seitenwand 45 parallelen Weg aufwärt«gehoben,
und dadurch der Durchgang 55 geöffnet.
Da die Vakuumtür 57 aus leichtem Material hergestellt ist, um Offnen und Schließen der Tür su erleichtern, mu0 sie gegen
die aus der Ofenkammer 2o durch den Durchgang 21 strahlende intensive Hitse geschütst werden. Su diesem Zweck lsi: eine
aus einer dicken Platte aus hitsebeständigem Material berge*
stellte Hitzetür 64 (FIge 3) vor dem Durchgang 21 auf- und
abwärts gleitbar und bewirkt nicht nur eine Abschirmung der Vakuumtür 57, sondern hält auch die Hitze in der Ofenkammer·
109812/0668
Die Hltssetür 64 wird von einer hydraulischen Betätigungsvorrichtung 65 betrieben und wird unmittelbar nach öffnen der Va**
kuumtür geöffnet und unmittelbar vor Schließen der Vakuumtür
geschlossen, so daß die letztere immer durch die Hitstetür abgeschirmt
ist und nie der aus dem Durchgang 21 strahlenden Hitze ausgesetzt ist.
Nachdem die Werkstücke erhitzt worden sind, wird der Korb Io
aus der Ofenkammer 2o und durch die Durchgänge 21 und 55 in die Beschickungskammer/zurUcktransportiert und von der Be- /4o
schickungskammer in die Abschreckkammer 14 durch einen Durchgang
66 (FIgn 5) geleitet, der durch eine Öffnung bestimmt ist, die
in der Seitenwand 44 der Beschickungskammer ausgebildet und mit der Eintrittsöffnung 26 in der Abschreckkammer ausgerichtet
ist· Eine Tür 67, die von einer auf der Beschickungskammer an™
gebrachten hydraulischen Betätigungsvorrichtung 69 gesteuert wird, ist über den Durchgang 66 abwärts gleitbar, um die Beschickungskammer
gegen die Abschreckkammer abzudichten, Zua Transport des Korbes zur Abschreckkammer 1st ein von einer pneumatischen
Betätigungsvorrichtung 71 betätigter Schieber 7o (Figo 2} in der Beschickungekammer vor- und rückwärts beweglich
auf einem Weg geführt, der über den und quer zu den Förderrollen
54 verläuft, und ist betätigbar, um den Korb von den Bollen 54 und auf die Heberollen 27 zu stoßen.
Bei dar vorstehenden Anordnung wird ein Korb Io in die Beschickungskammer
4o durch den Eintrittsdurchgang 5o eingeführt, während die Tür 67 geschlossen ist, um die Abschreckkammer 14
abzudichten und während die Doppeltüren 57 und 64 geschlossen
SAD
- ίο - 109812/0668
- Io -
sind, um xu verhindern, daß die Aufienatmoaphlre durch die Beschickungskamaer
in die Ofenkammer 2o eindringen kann. Danach wird die Beschickungskammer von Luft gereinigt, die durch öffnen
des Eintrittsdurchgange 5o eingelassen worden ist, und von allen Dämpfen, die vorher aus der Abschreckkamner in die Beschickungskaoner
eingedrungen sind. Ha vorliegenden Fall geschieht dies durch Zustrom eines nlchtoxydierenden Gases, beispielsweise
Stickstoff oder Wasserstoff in die Beschlokungskanmer durch
ein Rohr 73 (Fig. 2), um dadurch die Luft und Dämpfe in der Kammer
durch ein AusIaBrohr 74 auszutreiben. Wenn die Beschickungskammer
gereinigt ist, können die Doppeltüren 57 und 64 geöffnet werden, um den Transport des Korbes in dl· Ofenkammer 2o ohne
Gefahr der Verunreinigung dieser Kammer alt oxydierenden Gasen zu ermöglichen·
Nach Einfahren des Korbes Io werden die Türen 57 und 64 geschlossen,
und die Ofenkammer 2o wird evakuiert und auf eine hohe Temperatur von annähernd lo93°C gebracht· Bei Beendigung des
Heizzyklus wird der Vakuumbehälter 17 durch Zustrom eines nichtoxydierenden Gases in den Behälter durch ein Rohr 75 (Fig· 2)
unter Druck gesetzt, um das Vakuum zu unterbrechen und ein öffnen
der Türen 57 und 64 zu ermöglichen» Danach werden diese Türen geöffnet, und der Korb wird in die Beschickung»! inwnr 4o
zurückgeleitet^während diese sich noch in einem gereinigten Zustand
befindet, um den gegebenen Zustand der Atmosphäre in der Ofenkammer zu erhalten· Bevor die zur Abschreckkammer 14 führende
Tür 67 geöffnet wird, werden die Doppeltüren 57 und 64 geschlossen, um die Möglichkeit des Eindringens von Dämpfen aus
der Abschreckkammer in die Ofenkammer auszuschließen. Sohllefilich
- 11 -
109812/0668
BAD
wird die Tür 67 geöffnet, und der Korb Io aus der Beschickungskaaner
zur Abeohreckkanmer geleitet· Ein neuer Korb kann dann
in die Beschickungskammer eingefahren werden·
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß es praktisch unmöglich
ist, daß die Ofenkanmer 2o alt Luft oder DSmpfen verunreinigt
wird, da die Beschickungskamer 4o immer in einen gereinigten
Zustand gehalten wird, wenn die Ofenkanmer offen 1st, und die Ofenkanoner inner verschlossen ist, wenn eine der Türen 51 oder
67 offen ist. Durch Reinigen der Beschickungskanner und Steuerung der Reihenfolge, in der die; verschiedenen Türen geöffnet werden,
wird also die Ofenkammer gegen alle Schmutzgase geschützte Indem Schmutzgase von der Kammer ferngehalten werden, können die Werkstücke
und die Teile des Ofuns, beispielsweise die Heizrohre 24
nicht oxydieren, und folglich kann die Ofenkamaer ständig geheizt werden. Statt die Hexzrohre zwischen den Zyklen vollständig
abzuschalten braucht also nur die Leistung tier Rohe vermindert
und die Ofenkamoer auf eine Temperatur gesenkt zu werden, die hier
im Bereich von annähernd 482 - 593°C liegt.
Bei einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung ist ein Vor- und
Rückbewegen der Werkstücke in der Ofenkanmer 2o vorgesehen, um
die Konzentration von,von den Heizrohren 24 ausstrahlender Hitze
auf die gleichen Flächen der Werkstücke zu vermeiden und somit ein gleichmäßig«Erhitzen der Werkstücke über ihre gesamten
Flächen zu gewährleisten. Darüber hinaus ist eine neue Antriebsvorrichtung 76 (Fig. 8) vorgesehen, die zum Vor- und Rückbewegen
der Werkstücke in der Ofenkanner betätigbar ist, und die gleichzeitig
zum Transport der Werkstücke in die und aus der Ofenkammerbetätigbar ist.
. 12 . 109812/0668
Iu diesen Sweden sind dl· asstellrollen 23 ait der Antriebsvorrichtung
76 verbunden «ad wahlweise OberelnstiisBend fiber
ein· vorgegeben· Winkelstrecke drehbar, tm einen Korb lo in
die und aus der Ofenka«mer 2o auf eine« durch den Durchgang 21
verlaufenden Weg su fahren· Maohdam der Korb in die Keaeer
bewegt «orden 1st, werden die Aollen Ober ein· kuriere Wlnkelstreok·
ta ihr· eigenen JMiIiIeIi vor und surttok ver schwenkt, ob
dadurch den Korb auf dm in Fig. 7 geseigten Weg vor und surflok
su beegn und die direkt den Heisrohren 24 gegenüberliegenden Flachen der Werksttlok· ständig su verlagern·
Die Antriebsvorrichtung 76 weist hier spesiell einen umsteuerbaren
Elektromotor 77 {Fig. 8) auf, der betätigbar ist sun
Drehen einer Wells 79 in gewählter Richtung mittels einer Sohnecke 8o, die von der Antriebswelle des Motors getragen wird
und mit eine« Schneckenrad 81 in Eingriff ist, das «it der Welle 79 verkeilt ist, wobei die letstere in Lagern 83 (Fig. 5) gelagert
ist, die auf eine« Stfitssockel 84 befestigt sind, der
neben der Seitenwand 47 der BeechickungskaBsrar 4o angeordnet ist»
Der Antriebemotor 77 dreht nicht nur die Gestellrollen 23, sondern auch die Forderrollen 54, im sunächst den Korb Io von den Forderrollen su den Gestellrollen vorsubewegen und dann den Korb in
die Beechlckungekasmter und in Ausrichtung «it dan Durchgang 66
surttcKsufahren sos Transport in die Abschreckkastter 14. Iu
diese« Iweok 1st ein End« der welle 79 Ober eine Triebkette 85
(Fig. 8) «it einer Verlängerungswelle 86 gekoppelt, die durch
die Seitenwand 47 der lesohlckungili —ir nach innen vorsteht
und «it de« Lagersapfen 54« der letsten Förderrolle 54 verbunden
1st· Bin· Hsihe von Triebketten 87 sind um auf den Lagersapfen
der flbrigen Furderrollen fest· Kettenräder 89 gesoge und fiber-
109812/0668
- 13 -
tragen die Drehung von der letzten Rolle auf die anderen Rollen. Bei Betrieb des Motors in einer Richtung werden also die Förderrollen
54 im Uhrzeigersinn (Fig. 8) verdreht, um den Korb auf die Gestellrollen 23 vorzubewegen und bei Ilakehr des Motors
werden die Rollen 54 in entgegengesetzte; Richtung verdreht,
um den Korb aufzunehmen, wenn er sich von den Gestellrollen wegbewegt und ihn in Ausrichtung mit dem Durchgang 66 zu bewegen
9
Zum Drehen der Gestellrollen 23 ist eine Helle 9o (Fig. 8) mit
dem entgegengesetzten Ende der Welle 79 Ober eine Magnetkupplung 91 gekoppelt und mit den Gestellrollen über -eine Triebkette 93
verbunden. Diese ist um ein Kettenrad 94 am freien Ende einer Verlängerungewelle 95 gezogen, die durch den Vakuumbehältar 17
nach innen vorsteht und an ihrem anderen Ende mit dem Lagerzapfen 23a der ersten Rolle der Reihe von Gestellrollen verbunden
ist. Bin abgedichtetes Lager 96 (Flg. 6) ist in der Wand des Vakuumbehälters angebracht und lagert die Welle 95
drehbar. Der Über die Kette 93 und die Welle 95 der ersten Gestellrolle erteilte Antrieb wird über, eine einzelne Endloakette
97, die um Kettenräder 98 auf den Lagerzapfen der Rollen verläuft,auf die anderen Gostellrollen übertragen· Bei Erregen
der Kupplung 91 dreht der Motor 77 die Welle 9o mit der Welle 79, um die Gestellrollen und die Förderrollen über eine gewählte
Winkelstrecke und in einer auf die Arbeltsrichtung des Motors bezogenen Richtung zu verdrehen· Bei dieser Anordnung kann ein
Korb durch die Förderrollen 54 aus der Beschickungskammer 4o und
durch den Durchgang 55 vorbewegt, von den Gestellrollen 23 aufgenommen und.durch den Durchgang 21 zu einer zentral liegender
109812/0668
Stelle In der Ofenkanmer (eiehe PIg. 3) bewegt und nach Beendigung
dee Heizzyklua von den Gestellrollen su den Förderrollen
durch Antrieb der Rollen in umgekehrter Richtung zurückgeleitet werden·
Nie in Fig. 8 gezeigt 1st» enthalt die Antriebsvorrichtung 76
ferner eine hydraulische Betätigungsvorrichtung loo, um die
Gestellrollen 23 Ober einen begrenzten Bereich üb ihre eigenen
Achsen vor und zurück su verschwenken und dadurch den Korb Io
in der Ofenkammer 2o hin- und hersubewegen. Bier enthält die
Betätigungsvorrichtung einen Kolben lol (Fig· 9), der in einen
Zylinder Io3 nach Mafigabe der Zuführung von Druckflüssigkeit
in entgegengesetzte Enden des Zylinders vor und zurückgleitet. Bine Kolbenstange Io4 wird von dem Kolben getragen und weist
an ihrem freien Ende eine Reihe von Zahnstangenzähnen loS auf,
die mit einem auf einer Welle Io7 festen Ritzel lo6 (Flg. t) in Eingriff sind, um die Welle abwacs lad in entgegetzten
Richtungen um ihre Achse su verschwenken« wahrend die Kolbenstange vor und zurück bewegt wird· Die Welle Io7 ist auf dem
Stützeoekel 84 in geeigneter Weise gelagert und kann wahlweise
mit der Welle 9o bei Erregen einer zwischen den beiden' Wellen angeordneten Magnetkupplung Io9 gekoppelt werden· Bei erregter
Kupplung lo9 wird die Hin- und Herbewegung der Welle Io7aif die
Welle 9o und dann über die Ketten 93 und 97 auf die Gestellrollen
23 übertragen, so daft die Gestellrollen um ihre Achsen Übereinstimmend
hin- und herbewegt werden, um den Korb in der Ofenkanmer vor und zurück su bewegen. Die Werkstücke werden somit
gegenüber den Heizrohren 24 standig verlagert, um die Bildung von überhitzten Stellen auf den Werkstücken zu vermeiden.
- 15 -
109812/0868
Om die Arbeitsriohtung dar hydraulischen Betätigungsvorrichtung*
loo in richtig·!) KeIIr atrst Hn 4tfi umzukehren und die Hublange der
Kolbenstange Io4 su regeln, steuern «in Paar auf dam Sttttssockel
84 befestigt· Endschalter LS-I und Lfl-2 (Fig· β «id 9)
«in Solenoid Ho, das bet&tigbar let, w «in Vlegvall in
zur abwechselnden Suführung von Druckflüssigkeit in entgegengesetzte
Enden des Sylinders Io3 von einer nicht gezeigten Druckaittelquelle
uasuschalten. Speziell wird durch die Erregung
des Solenoids das Ventil in «in· Stellang geschaltet, üb Druckflüssigkeit
in das Kopfende des Sylinders su leiten und somit die Kolbenstange auszustrecken, und bei Entregung des Solenoids
stellt eine Feder 113 das Ventil in seine Ausgangsstellung eurücdc,
un Druckflüssigkeit in da· Stangenende des Sylinders su leiten und die Kolbenstange zurückzuziehen. Nachde* ein Korb Io auf die
Gestellrollen 23 bewegt und in der Ofenkasswr 2o richtig angeordnet
worden ist, wird ein Schalter durch eine nicht gezeigte automatische Steuerung geschlossen, die auf die Stellung des
Xorbes anspricht. Durch den normalerweise geschlossenen Bndschalter
LS-I wird ein Relais 115 erregt und schliest einen
normalerweise offenen Scnalter 116 und einen Schalter 117, der einen Haltestromkreis für das Relais über den normalerweise
geschlossenen Endschalter LS-2 errichtet·
Schlieften des Schalter· HC führt zur Erregung des Solenoids Ho,
welches das Ventil 111 schaltet, um den Vomftrtshub der
Kolbenstange Io4 su beginnen. Wenn sich die Kolbenstange vorwf rts
bewegt, greift sie an der Schalterbetltlgungsvorriehtung 119
des Endschalters LS-I, ein und eegt sich unter diese , um den
Schalter zu öffnen. Das Relais 115 bleibt jedoch Über den vom
Schalter 117 errichteten Haltestromkreis erregt und Mit £ «
109812/0668
BAD
Solenoid über den Schalter 116 erregt. Bei anhaltender Vorwärtsbewegung der Kolbenstange kommt das Ende der Stange mit
der Betätigungsvorrichtung I2o des Endschalters LS-2 in Eingriff, wodurch dieser Schalter geöffnet wird· Dabei wird das Relais
entregt, um den Schalter 116 zu öffnen und das Solenoid zu entregen·
Dadurch schaltet die Feder 113 das Ventil, um Druckflüssigkeit in das Stangenende des Sylinders Io3 zu leiten und somit
die Kolbenstange zurückzuziehen· Daraufhin bewegt sich die sich zurückziehende Stange von der Betätigungsvorrichtung I2o weg,
üb ein Leerschüssen des Endschalters LS-2 vorbereitend für den
nächsten Zyklus zu ermogüohen. Wenn sich die Kolbenstange dem
Ende ihres Rücksiehhubes nähert, bewegt sie sich unter der Schalterbetätigungsvorrichtung
119 weg, um ein erneutes Sohllesen des Endschalters IS-I zu ermöglichen und dadurch erneut das
Solenoid Ho zur Richtungsumkehr der Stangenbewegung zu erregen·
abgeschaltet Vorteilhaft wird die Kupplung JLo9 .um die Wellen 9o und
Io7 zu entkuppeln, wenn der Korb Io in die und aus der Ofenkawmer
2o durch den Motor 77 bewegt wird, damit die hydraulische Betätigungsvorrichtung loo die Drehung der.Welle 9o nicht verzögert·
Gleichermaßen wird die Kupplung 91 - wenn der Korb von der Betätigungsvorrichtung hin- und herbewegt wird, um dadurch
die Wellen 79 und 9o zu entkuppeln und zu verhindern, dafi das
Getriebe 8o, 81 das Hinrund Herbewegen der Welle 9o stört.
Darüber hinaus dient die * der Kupplung 91 während der
Hin- und Herbewegung der Gestellrollen 23 zur Vermeiduna unnötigex
μ — ,. ·· «.* - "Abschlaxung
der beiden Kupplungen zu den richtigen leitpunkten kann durch die gleiche, auf die Stellung ansprechende Steuerung ersielt werden,
die zum Sehüeflen des Schalters 114 verwendet wird.
109812/0668
Claims (1)
- Patentansprüche1. Warmbehandlungsvorrichtung, gekennzeichnet durch einen Ofen, der βina aus wanden gebildete Verkleidung aufweist, die eine Heizkammer bestimmt, eine Reihe von horizontalen Rollen zur Stütze eines Werkstückes in der Kammer, wobei die Rollen in der Kammer Seite an Seite angeordnet und jeweils um ihre Längsachue drehbar gelagert sind, eine Antriebevorrichtung, die mit <ien Rollen zur wahlweisen Verdrehung jeder Rolle über eine vorgegebene Winkelstrecke gekoppelt ist, um das Werkstück auf einem in die Xamner verlaufenden geradlinigen Weg zu bewegen, und Mittel, die wahlweise batfitigbar sind, um jede Rolle über eine kürzere Winkelstrecke um die besagte Achse vor- und rückwärts zu schwenken, um dadurch das Werkst tick auf dem Weg vor und zurück zu bewegen.2e Wannbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Antriebsvorrichtung einen umsteuerbaren Motor aufweist, der wahlweise b-etätigbar ist, um die Rollen in entgegengesetzten Richtungen zum Transport des Werkstückes in entgegengesetzten Richtungen auf dem Weg zu verdrehen„3c Warabehandlungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,daß die Mittel eine Betätigungsvorrichtung aufweisen, die eine hin- und hergehende Kolbenstange besitzt, die auf einem vorgegebenen Hub vor- und rückbewegb&r und mit den Rollen gekoppelt ist·- 13 -109812/0668-ie -4. Warabehandlungsvorrlohtung nadb Anspruch 3, dadorafa gekennzeichnet fdaß der. Motor und die Kolbenstang· «it einer WsXIe gekoppelt sind, die in Antriebeverbindung ait den Bollen ist, und ein Paar Kupplungen wahlwei.ee betätigbar sind, um den Motor und die Kolbenstangen von der Welle su entkuppeln·5. Waxabehandlungsvorriehtung nach einen der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Beschiokangskanmer, die durch obere und untere Winde und eine Vielsehl von. Seitenwinden bestimmt ist, wobei die Helrt inenr des Ofens mit der Beschlckungskanaer durch eine erste öffnung in einer ersten Wand der Wände der Besohlckungskanmer in Verbindung ist, ein Gehäuse, das eine Abschreckkaaaar best lit und «it der BeschickungskansMr durch eine »weite Öffnung in einer «weiten Wand der Wände der Beschickungekasuer in Verbindung ist, wobei eine dritte Wand der Wände der Beschickung** iw η r eine dritte Öffnung aufweist, wodurch ein Werkstück in die Besohlk~ kungskanaer durch die dritte Öffnung in der dritten Wand eingeführt und wahlweise sur Heizkanaer bzw. der Absehreckkaaaer durch die erste und sweite Öffnung transportiert werder kann, drei Türen, jeweils eine für jede Öffnung und jeweils wahlweise betätigbar, um die jeweiligen Offnungen su schliesesi und absudichten. Mittel zum Erhalten eines gewählten atmosphärischen lustandes in der Heizkamner, und Mittel sum Einspülen eines niohtoxydlerenden Gases in die Beecbiokungskammer, während alle drei Türen geschlossen sind, um die Beschiokungskaeaer von Luft und Dämpfen zu reinigen, bevor das Werkstück von der Beschiekungskammer in die Heiskammer transportiert wird.- 19 - 109812/0668BAD ORIGINAL6, Wannbeadlngvchtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß die Kammern eine L-förmige Anordnung bilden, nobel die Beschickungekammer In der Ecke dee L*a angeordnet ist, und die Abschreckkanmer eine Auetrittsöffnung aufweist, die auf der gleichen Seite des L*s angeordnet ist wie die Öffnung in der dritten Wand·7ο Warmbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,daß eine «weite Reihe von Seite an Seite angeordneten Rollen in der Besohickungskammer gelagert und mit der ersten Öffnung zwischen der Beiz- und Beschickungekammer und der ersten Reihe von Rollen ausgerichtet ist, und die Antriebsvorrichtung ebenfalls mit der zweiten Reihe von Rollen gekoppelt und betätigbar ist, um die Bollen zur Bewegung des Werkstückes auf einer Fortsetzung des geradlinigen Weges zu verdrehen.8· Verfahren zur Behandlung eines Werkstückes unter gegebenen Bedingungen unter Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte«Einführen des Werkstückes in die Beschickungskammer durch die dritte öffnung, während die erste Öffnung verschlossen ist, um die Ofenkammer gegen durch die dritte öffnung eindringende Luft zu schützen, Einspülen eines nichtoxydierenden Gases in die Beschickungskammer, wenn alle öffnungen geschlossen sind, um die Beschiakungskammer von Luft und Dämpfen zu reinigen, öffnen der erstem öffnung bei gereinigter Beschickungskammer- 2o -109812/0668- 2ο -und wahrend die anderen beiden Offnungen verschlossen bleiben und Weiterleiten dee Werkstückes in die Ofenkammer durch die erste öffnung. Abdichten der ersten öffnung und erhitzen des Werkstückes in der Ofenkammer in einem gewählten atmosphärischen Zustand, Offnen der ersten öffnung und Rückleiten des Werkstückes in die Beschiokungskammer durch die erste öffnung, während die anderen beiden öffnungen verschlossen bleiben und die Beschickungskammer sich in einem gereinigten Zustand befindet. Offnen der zweiten öffhung*nachdem zuerst die erste Öffnung verschlossen ist, um die Ofenkammer gegen, durch die zweite Öffnung aus der Abschreckkammer entweichende Dämpfe zu schützen, und Transport des Werkstücke· zur Abschreckkanmer durch die sweite Öffnung·9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ofenkammer in den Zeiträumen, In denen das Werkstück in die und aus der Ofenkammer geleitet wirdtStändig erhitzt wird.loB Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, UbB die Ofenkammer auf einer Temperatur von annähernd 538°C gehalten wird, wenn das Werkstück in die, Ofenkammer transportiert wird,und auf eine Temperatur von annähernd lo93°C gebracht wird, nachdem das Werkstück in die Ofenkammer transportiert worden ist·109812/0668BAD ORiGtNAL
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US65215567A | 1967-07-10 | 1967-07-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1758629A1 true DE1758629A1 (de) | 1971-03-18 |
Family
ID=24615723
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6751206U Expired DE6751206U (de) | 1967-07-10 | 1968-07-09 | Warmbehandlungsvorfahren und vorrichtung |
| DE19681758629 Pending DE1758629A1 (de) | 1967-07-10 | 1968-07-09 | Warmbehandlungsverfahren und Vorrichtung |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6751206U Expired DE6751206U (de) | 1967-07-10 | 1968-07-09 | Warmbehandlungsvorfahren und vorrichtung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3447788A (de) |
| DE (2) | DE6751206U (de) |
| FR (1) | FR1576667A (de) |
| GB (1) | GB1193762A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004020206A1 (de) * | 2004-04-22 | 2005-11-10 | Expert Engineering Gmbh | Verfahren zum Behandeln von Stranggussstangen oder Stranggussbolzen |
| CN107904371A (zh) * | 2017-12-18 | 2018-04-13 | 紫江炉业南京有限公司 | 一种淬火架集成移动倒水装置 |
Families Citing this family (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE364729B (de) * | 1972-11-06 | 1974-03-04 | Graenges Eng Ab | |
| US3994711A (en) * | 1975-09-15 | 1976-11-30 | Mcmaster Harold | Glass tempering system including oscillating roller furnace |
| DE3306911A1 (de) * | 1983-02-26 | 1984-08-30 | Ruhrgas Ag, 4300 Essen | Verfahren zum betreiben eines mit schutzgas gespuelten drehtellerofens oder dergleichen |
| DE3934103A1 (de) * | 1989-10-12 | 1991-04-25 | Ipsen Ind Int Gmbh | Ofen zur partiellen waermebehandlung von werkzeugen |
| US5269370A (en) * | 1991-03-28 | 1993-12-14 | General Dynamics Corporation, Space Systems Div. | Thermal cycling device |
| JP4218263B2 (ja) * | 2002-06-24 | 2009-02-04 | 旭硝子株式会社 | 板硝子の製造方法 |
| FR2845695B1 (fr) * | 2002-10-11 | 2004-12-17 | Patherm Sa | Procede et installation de traitement thermique de pieces metalliques |
| RU2275567C1 (ru) * | 2004-09-24 | 2006-04-27 | Анатолий Сергеевич Маскаев | Электрическая печь |
| JP5509207B2 (ja) * | 2008-09-26 | 2014-06-04 | ナイキ インターナショナル リミテッド | ファイロン物品を安定化させるシステムおよび方法 |
| KR101923783B1 (ko) * | 2016-12-29 | 2018-11-29 | 정원기 | 진공 열처리 장치 |
| CN110628996A (zh) * | 2019-09-17 | 2019-12-31 | 清远市正通金属制品有限公司 | 一种金属热加工生产线及使用方法 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1979108A (en) * | 1932-05-28 | 1934-10-30 | Gen Electric | Furnace |
| US2776134A (en) * | 1954-08-10 | 1957-01-01 | Surface Combustion Corp | Heat treating apparatus |
-
1967
- 1967-07-10 US US652155A patent/US3447788A/en not_active Expired - Lifetime
-
1968
- 1968-07-02 GB GB31501/68A patent/GB1193762A/en not_active Expired
- 1968-07-09 DE DE6751206U patent/DE6751206U/de not_active Expired
- 1968-07-09 DE DE19681758629 patent/DE1758629A1/de active Pending
- 1968-07-10 FR FR1576667D patent/FR1576667A/fr not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004020206A1 (de) * | 2004-04-22 | 2005-11-10 | Expert Engineering Gmbh | Verfahren zum Behandeln von Stranggussstangen oder Stranggussbolzen |
| CN107904371A (zh) * | 2017-12-18 | 2018-04-13 | 紫江炉业南京有限公司 | 一种淬火架集成移动倒水装置 |
| CN107904371B (zh) * | 2017-12-18 | 2023-12-12 | 紫江炉业南京有限公司 | 一种淬火架集成移动倒水装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE6751206U (de) | 1969-01-30 |
| GB1193762A (en) | 1970-06-03 |
| US3447788A (en) | 1969-06-03 |
| FR1576667A (de) | 1969-08-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1758629A1 (de) | Warmbehandlungsverfahren und Vorrichtung | |
| DE3856107T2 (de) | Mehrkammer-mehrzweck-drehherdofenanlage | |
| DE2254769A1 (de) | Ofen zum flussmittellosen loeten von aluminiumwerkstoffen unter schutzgas | |
| DE3344768A1 (de) | Vakuumdurchlaufofen | |
| DE10105691A1 (de) | Vorrichtung zum fortlaufenden Behandeln eines Gegenstandes | |
| DE2804338C2 (de) | Durchlauf-Ofen zur Wärmebehandlung von Kleinteilen | |
| DE19940845C1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Feindraht | |
| DE3832734C1 (de) | ||
| WO2005052197A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur wärmebehandlung insbesondere metallischer werkstücke | |
| DE3440126C2 (de) | Hubbalkenofen | |
| DE10117987A1 (de) | Chargiergestell für die Wärme- und/oder Kühlbehandlung von zu härtenden Metallteilen | |
| DE2727232A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur kontinuierlichen behandlung von metallwickeln u.dgl. | |
| DE4033893C1 (de) | ||
| EP0829554B2 (de) | Niederdruck-Aufkohlungsanlage mit mehreren hintereinander angeordneten Kammern | |
| DE3803234C2 (de) | ||
| DE19919738A1 (de) | Durchlaufofen mit einer Einrichtung zum Abschrecken von Werkstücken sowie Abschreckverfahren | |
| AT390322B (de) | Vorrichtung zum durchwaermen von stahlteilen | |
| DE3223224C2 (de) | ||
| EP1153146B1 (de) | Durchlaufofen mit einer einrichtung zum abschrecken von werkstücken sowie abschreckverfahren | |
| DE3331914A1 (de) | Vorrichtung zum dechargieren eines durchlauf-waermeofens | |
| DE2113287C3 (de) | Absenk· und Transportvorrichtung für einen Mehrstationenvakuumofen zur Wärmebehandlung von metallischen Werkstücken | |
| DE1220451B (de) | Durchsatzofen zur Waermebehandlung von Metallen unter Schutzgas | |
| DE1187811B (de) | Ofen und Verfahren zum Gluehen und Kuehlen, insbesondere von Aluminiumbaendern, unter Schutzgas | |
| DE691182C (de) | ||
| DE151583C (de) |