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DE1758629A1 - Warmbehandlungsverfahren und Vorrichtung - Google Patents

Warmbehandlungsverfahren und Vorrichtung

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Publication number
DE1758629A1
DE1758629A1 DE19681758629 DE1758629A DE1758629A1 DE 1758629 A1 DE1758629 A1 DE 1758629A1 DE 19681758629 DE19681758629 DE 19681758629 DE 1758629 A DE1758629 A DE 1758629A DE 1758629 A1 DE1758629 A1 DE 1758629A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
opening
workpiece
rollers
furnace
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681758629
Other languages
English (en)
Inventor
Bornor June Richard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ikon Office Solutions Inc
Original Assignee
Ikon Office Solutions Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ikon Office Solutions Inc filed Critical Ikon Office Solutions Inc
Publication of DE1758629A1 publication Critical patent/DE1758629A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/74Methods of treatment in inert gas, controlled atmosphere, vacuum or pulverulent material

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

Patentanmeldung ALCO STANDARD CORPORATION, 1 Indian Lane, Valley Forge, Pennsylvania, U.S.A. Warmbehandlungsverfahren und Vorrichtung
Die Erfindung betrifft die Behandlung von Werkstücken unter gegebenen Bedingungen, indem die Werkstücke zunächst in einer sorgfältig geregelten Atmosphäre in einer Ofenkammer auf hohe Temperaturen erhitzt und danach in einer Abschreckkanmer abgekühlt werden« Insbesondere betrifft die Erfindung die Behandlung von Werkstücken unter gegebenen Bedingungen, die durch eine Beechickungskanaer in die Ofenkanner eingeführt werden und dann von der Ofenkanner in die Abschreckkammer durch die gleiche Beschickungskamner weitergeleitet werden.
Gemäß der Hauptaufgabe der Erfindung wird ein gleichmäSiges Erhitzen der Werkstücke durch Vor«- und Rückbewegen derselben über einen begrenzten Bereich in der Ofenkanner unterstützt, um zu verhindern, dafi die von Heizelementen in der Kammer ausstrahlende intensive Hitze ständig auf die gleichen besonderen Flachen der Werkstücke konzentriert wird und überhitzte Stellen varuiööchto Die Erfindung ist in dieser Hinsicht gekennzeichnet durch eine neue Vorrichtung, die nicht nur die Werkstück« in d<*v Offcükalütter hin- und herbewegt, sondern ulo auch In dl ο u4 auu der Oifenkananer leitet.
BAD
Der Erfindung liegt ferner die Aab zugrunde, den gegebenen Sustand der Atmosphäre in der Ofenkammer 'sowohl beim Einführ·» der Werkstücke in die Of enkaaner und beim Weiterleiten der Werkstucke von der Ofenkammer in die Abschrecickammer tu erhalten· Das heist, die Erfindung hat sum Siel, eine Verunreinigung der Ofanlr ame ar sowohl mit Dampfen aus der Jtoscbreolckammer als auch mit Sauerstoff aus der unmittelbaren Qagebung su Seiten su verhindern, während deren der Ofen offen sein muS, um das Einführen und Weiterleiten der Werkstücke su ermöglichen. Su diesen !ecen sieht die Erfindung die Behandlung der Werkstücke unter gegebenen Bedingungen bei Veng einer veeserten Vorrichtung durch ein neuee Verfahren vor, bei welchen die Ofenkammer wahrend der Einführung der Werkstück· in die Besohickungalr wmmer fest verschlossen bleibt, die Beechlekungs-Irammitr mit einem nichtoxydl«r«nden Gas gereinigt wird, um su verhindern, das Verunreinigungen in der Beec&iekungsksmmsr bei Einführen der Werkstück· in die Ofenkammer in diese eindringen, die erhitsten Werkstück« in die Beechlcfcungskammer surückgeleitet werden, wehrend sich diese noch im gereinigten Sustand befindet, und die Ofenkamner wieder dicht verschlossen wird, bevor die Werkstücke von der Beschlokungslr smir in die Abschreckkammar weitergeleitet werden, um su verhindern, daß aus der Abaohreddcanmer entweichende Dtmpfe beim Weiterleiten in die Ofenkammer eindringen·
Ein Auftfahrungsbeiapiel der Erfindung ist in den Abbildungen dargestellt und im folgenden beschrieben!
Flg. 1 1st ein bruchstüokartlger GrundrlA einer Vorrichtung sur Behandlung unter gegebenen Bedingungen, welch· dl· Merkmale der Erfindung verkörpert.
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BAD
Fig. 2 ist «ine Ähnlich· Ansicht wie Pig. 1 und seigt
schematisch die Vorrichtung sur Behandlung unter gegebenen Bedingungen.
Fig. 3 ist ein vergrößerter, bruchatückartlger Querschnitt in wesentlichen auf Linie 3-3 von Fig« I.
FIg0 4 ist ein vergrößerter, bruchstückartiger Querschnitt im wesentlichen auf Linie 4-4 von Fig· I.
Fig» 5 ist ein bruckstOckartiger Querschnitt im wesentlichen auf Linie 5-5 von Fig. 3·
Fig. 6 ist ein vergrößerter, bruohatückartiger Querschnitt im wesentlichen auf Linie 6-6 von Fig. 3.
Figo 7 ist eine Aufrißansicht und zeigt schematisch die hin- und hergehenden Werkstücke«,
Figo 8 ist eine bruohstuckartige, perspektivische Ansicht der hin- und hergehenden und weiterleitenden Vorrichtung, und
Fig« 9 ist eine schematisohe Ansicht und seigt ein Schaltbild.
Wie in den Abbildungen sum Zwecke der Darstellung gezeigt ist ist die Erfindung in einer Vorrichtung zur Warmbehandlung unter gegebenen Bedingungen von metallischen Werkstücken
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verkörpert, die in Körben Io getragen werden, die schrittweise durch eine Vielzahl von Kennern sur Behandlung unter gegebenen Bedingungen weiterbewegt werden. In denen die aufeinanderfolgen» den Schritte la Waxmbehandlungsverfahren ausgeführt werden, um die physikalischen Eigenschaften des Metalls der Werkstücke su verbessern. Zn diesen Fall enthält die Vorrichtung einen Ofen 11 zum Vorwärmen der kalten Werkstücke, einen mit groeer Hitze arbeitenden Ofen 13 sun Erhitzen der Werkstücke auf eine hohe Temperatur in einer gewählten Beschaffenheit der Atmosphäre, und eine Abschreckkanaer 14, die zum Abkühlen der erhitzten Werkstücke in einem Wasser· oder ölbad diente Jeder Korb mit Werkstücken wird nach anfänglicher Erwärmung im Vorwärmofen 11 auf einen Laufkarren 15 geladen und auf einer Fahrschiene 16 zur Weiterleitung in den Hochhitzeofen 13 transportiert·
Der Hochhitzeofen 13 enthält einen luftdichten Behälter oder Mantel 17, der eine Innenverkleidung umechlleBt, die eine Heizkammer 2o bestimmt (Fig· 3) und die von, aus hitzebeständig» Material hergestellten isolierten oberen, unteren und Seitenwänden gebildet ist« Eine der Seitenwände weist eine Öffnung auf, die einen Durchgang 21 für den Einlaß jedes Korbes in die Kammer bestimmt· Zwei der anderen Seltenwände werden von einem Gestell (Flge 3 und 8) umspannt, welches sur Stütze des Korbes dient und in diesem Fall aus einer Vielzahl von Seite an Seite liegenden Keramikrollen 23 besteht, die jeweils um eine horizontale Achse mittels Lagerzapfen 23a drehbar gelagert sind, die in den beiden Seitenwänden gelagert sind und durch diese nach auften verlaufen. Das Erhitzen der Werkstücke auf hohe Temperaturen, während der Korb auf den Gestellrollen getragen wird geschieht durch wahlweise betätigbare Strahlungserhitzer, beispielsweise elektrische Heizrohre 24 iFig«, 3), die horizontal
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~ 5 " BAD ORSGfNAL
durch die Kanaer 2o oberhalb der Rollen verlaufen» Oi ein Oxydieren der Werkstücke bein Erhitzen au verhindern, saugt eine Vakuunpunpvorrlchtung, die mit dem Behälter 17 in Verbindung und allgemein bei 25 in Figo 1 angedeutet ist, die Atmosphäre in dem Behälter und der Kammer 2o ab, bevor die Werkstücke auf Maximale Teaperatur erhitzt werden.
Nach beendeter Erhitzung der Werkstücke wird der Korb Io aus der Ofonkammer 2o durch den Durchgang 21 geleitet und su der Abschreckkanmer 14 transportiert· Diese ist durch eine Wandverkleidung bestimmt, die an einer Seite eine Eintrittsöffnung 25 (Fig. 5) aufweist, die in rechten Winkel zum Ofendurchgang 21 angeordnet ist· Jeder durch die Eintrittsöffnung 26 in die Abschreckkammer transportierte Korb wird auf in Abstand angeordnete, parallele Bollen 27 (Fig· 4) einer Hebebühne 29 geladen und in ein Bad nit Kühlflüssigkeit gesenkt, das in einen unter der öffnung 26 angeordneten Tank 3o enthalten ist. Die Bühne hängt freitragend an einen hängenden Joch 31, das in senkrechten Führungsschienen 33 in Tank gleitbar ist, und wird nach Mafigabe der Zuführung von Druckflüssigkeit in die entgegengesetzten Enden einer an das obere Ende des Jochs angeschlossenen hydraulischen Betätigungsvorrichtung 34 gehoben und gesenkt. Während der Korb in das Bad eintaucht, wird die Kühlflüssigkeit über die Werkstücke durch eine versenkte Pumpe 35 in Oalauf gebracht, die von einen über den Tank 3o angebrachten Motor 36 angetrieben wird· Nach Abkühlen der Werkstücke wird der Korb von der Hebevorrichtung aus den Bad herausgehoben und durch eine Austritte-Öffnung 37 (Fig· 2 und 4} entfernt, die von einer Tür 38 gesteuert wird, die von einer hydraulischen Betätigungsvorrichtung 39 zu öffnen und su schließen ist. Die Austrittsöffnung 37 1st
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!Inge einer Seit· der Fahrschlene 16 angeordnet, und somit kann der Korb alt den behandelten Werkstücken sin Weitertransport su einen anderen Bereich wieder auf den Laufkarren 15 geladen werden·
Genie einen Gesichtspunkt der Erfindung sind die Ofenkammer und die Abachreckkammer 14 Ober eine Beechlckungskammer 4o (Fig. 3 und 5) Miteinander In Verbindung» die auf neuartige Weise verwendet wird« un das Einfuhren der Werkstücke in die Ofenkammer 2o und die Weiterleitung der Werkstücke aus der Ofenkamer sur Absc&recldcammer 14 su ermöglichen ohne Gefahr der Verunreinigung der Ofenka—er alt der AnaenatmosphMre oder mit aus der Ab*chreckkammer entweichenden Dampfen· pie Besohlckungskanmer 4o Isoliert die Of mir nie—r gegen die Abschreck- und wird von Sauerstoff und Dampfen aus der
in den Zeiträumen gereinigt. In denen die Ofenkammer sum Einführen und Weiterleiten der Werkstücke geöffnat werden muB· Das Eintreten einer oxydierenden Atmosphäre in die Ofenkammer 1st also su jedem Seitpunkt ausgeschaltet, und folglich kann ein standiges Brhitsen der Ofenkammer ohne Gefahr der Verunreinigung entweder der Teile des Ofens oder der Werkstücke durchgeführt werden·
Im vorliegenden Fall ist die Beschlckungskammttr 4o durch obere und untere Wände 41 und 43 (Fig. 3) und vier Seitenwinde 44 bis 47 (Flg. 3 und 5) bestimmt und ist mit der Seitenwand 44 an der Abschreckkanmer 14 und mit der Seitenwand 45 an einer Wand (Fig. 3) des Vakuumbehilters 17 angeordnet, so dafl die drei Kammern 14, 2o, 4o eine allgemein L-förmlge anordnung bilden, wie sie In Flg· 1 und 2 geselgt ist. Die Seitenwand 46 ist
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längs der Fahrschiene 16 eingeordnet und weist einen Eintrittsdurchgang 5o (Fig· 3) auf, durch den die Körbe Io vom Laufkarren 15 in die Beschickungskanmer weitergeleitet werden können. Eine TUr 51 ist über dem Eintrittsdurchgang 5o auf- und abwärts gleitend angebracht und kann von einer hydraulischen Betätigungsvorrichtung 53, die «wischen der Tür und dem oberen Teil der Seitenwand 46 angeschlossen ist, wahlweise geöffnet und geschlossen werden· Körbe, die durch den Eintrittsdurchgang 5o in die Beschickungskasmer eingeführt worden sind, werden auf einen Förderer gestellt, der aus einer Reihe horizontaler Bollen 54 (Fig. 3 und 8) besteht, die zwischen den Seitenwänden 44 und 47 verlaufen und Lagerzapfen 54a aufweisen, die die Rollen um ihre Längsachsen drehbar lagern. Von der Beschickungskammer 4o werden die Werkstücke zur Ofenkammer 2o durch einen Durchgang 55 (Fig. 3) transportiert, der mit dem Durchgang 21 der Ofenkanmer ausgerichtet ist und von einer Öffnung bestimmt wird, die durch die Seitenwand 45 der Beschickungskanmer und die benachbarte Wand 49 des Vakuum-behälters 17 ausgebildet ist. Ein horizontales Rollenpaar 56 (Fig. 8) ist zwischen den beiden Durchgängen 21, 55 angeordnet, um die Körbe bei ihrer Bewegung von den Förderrollen 54 zu den Gestellrollen 23 zu stützen.
Vorteilhaft ist eine Doppeltüranordnung verwendet, wie sie in der gfeichfalls anhängigen Anmeldung P 15 33 954.5 der Anmelderin offenbart ist, um zwischen der Beschickungskammer 4o und dem Vakuura-behälter 17 eine luftdichte Abdichtung herzustellen und das Entweichen von Hitze aus der Ofenkammer 2o zu verhindern. Zn diesem Fall ist eine der Türen eine Vakuumtür 57 (Fig. 3), die von einer verhältnismäßig leichten Blechplatte gebildet wird, die in der Beschickungskammer angeordnet und zum Offnen und
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Schließen des Durchgangs 55 wahlweise betatlgbar ist. Dia Vakuumtttr 1st durch alnan Satz paralleler Glieder 59 mit einem Bahnen 6o verbunden, der in Kanälen 61 auf- und abwärtsgleitend geführt ist, die an den Seitenwänden 44 und 4? der Beschickuagskaumer befestigt sind. An seinem oberen finde ist der Rahmen an der Kolbenstange einer hydraulischen Betätigungsvorrichtung 63 befestigt, die auf der oberen Wand 41 der Besohiokungikammer angebracht ist. Wie ausführlicher in der vorgenannten Anmeldung offenbart ist, bewirkt die anfängliche Abwärtsbewegung des Rahmens 6o nach Maßgabe des Arbeitens der Betätigungsvorrichtung 63 ein Abwärtebewegen der Vakuumtür 57 längs der Seitenwand und in Ausrichtung mit dem Durchgang 55. Bei anhaltede Abwärtsbewegung des Rahmens verlagert sich die Vakuumtür sum Durchgang 55 und in festen Eingriff mit der Seitenwand 45 sur Herstellung einer äuBerst festen Abdichtung «wischen der Beschickungskammer 4o und dem Vakuumbehälter 17. Wenn der Rahmen aufwärtebewegt wird, wird die-Vakuumtür zunächst von der Seitenwand 45 weggesogen, um die Abdichtung su unterbrechen, und wird dann auf einem sur Seitenwand 45 parallelen Weg aufwärt«gehoben, und dadurch der Durchgang 55 geöffnet.
Da die Vakuumtür 57 aus leichtem Material hergestellt ist, um Offnen und Schließen der Tür su erleichtern, mu0 sie gegen die aus der Ofenkammer 2o durch den Durchgang 21 strahlende intensive Hitse geschütst werden. Su diesem Zweck lsi: eine aus einer dicken Platte aus hitsebeständigem Material berge* stellte Hitzetür 64 (FIge 3) vor dem Durchgang 21 auf- und abwärts gleitbar und bewirkt nicht nur eine Abschirmung der Vakuumtür 57, sondern hält auch die Hitze in der Ofenkammer·
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Die Hltssetür 64 wird von einer hydraulischen Betätigungsvorrichtung 65 betrieben und wird unmittelbar nach öffnen der Va** kuumtür geöffnet und unmittelbar vor Schließen der Vakuumtür geschlossen, so daß die letztere immer durch die Hitstetür abgeschirmt ist und nie der aus dem Durchgang 21 strahlenden Hitze ausgesetzt ist.
Nachdem die Werkstücke erhitzt worden sind, wird der Korb Io aus der Ofenkammer 2o und durch die Durchgänge 21 und 55 in die Beschickungskammer/zurUcktransportiert und von der Be- /4o schickungskammer in die Abschreckkammer 14 durch einen Durchgang 66 (FIgn 5) geleitet, der durch eine Öffnung bestimmt ist, die in der Seitenwand 44 der Beschickungskammer ausgebildet und mit der Eintrittsöffnung 26 in der Abschreckkammer ausgerichtet ist· Eine Tür 67, die von einer auf der Beschickungskammer an™ gebrachten hydraulischen Betätigungsvorrichtung 69 gesteuert wird, ist über den Durchgang 66 abwärts gleitbar, um die Beschickungskammer gegen die Abschreckkammer abzudichten, Zua Transport des Korbes zur Abschreckkammer 1st ein von einer pneumatischen Betätigungsvorrichtung 71 betätigter Schieber 7o (Figo 2} in der Beschickungekammer vor- und rückwärts beweglich auf einem Weg geführt, der über den und quer zu den Förderrollen 54 verläuft, und ist betätigbar, um den Korb von den Bollen 54 und auf die Heberollen 27 zu stoßen.
Bei dar vorstehenden Anordnung wird ein Korb Io in die Beschickungskammer 4o durch den Eintrittsdurchgang 5o eingeführt, während die Tür 67 geschlossen ist, um die Abschreckkammer 14 abzudichten und während die Doppeltüren 57 und 64 geschlossen
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- Io -
sind, um xu verhindern, daß die Aufienatmoaphlre durch die Beschickungskamaer in die Ofenkammer 2o eindringen kann. Danach wird die Beschickungskammer von Luft gereinigt, die durch öffnen des Eintrittsdurchgange 5o eingelassen worden ist, und von allen Dämpfen, die vorher aus der Abschreckkamner in die Beschickungskaoner eingedrungen sind. Ha vorliegenden Fall geschieht dies durch Zustrom eines nlchtoxydierenden Gases, beispielsweise Stickstoff oder Wasserstoff in die Beschlokungskanmer durch ein Rohr 73 (Fig. 2), um dadurch die Luft und Dämpfe in der Kammer durch ein AusIaBrohr 74 auszutreiben. Wenn die Beschickungskammer gereinigt ist, können die Doppeltüren 57 und 64 geöffnet werden, um den Transport des Korbes in dl· Ofenkammer 2o ohne Gefahr der Verunreinigung dieser Kammer alt oxydierenden Gasen zu ermöglichen·
Nach Einfahren des Korbes Io werden die Türen 57 und 64 geschlossen, und die Ofenkammer 2o wird evakuiert und auf eine hohe Temperatur von annähernd lo93°C gebracht· Bei Beendigung des Heizzyklus wird der Vakuumbehälter 17 durch Zustrom eines nichtoxydierenden Gases in den Behälter durch ein Rohr 75 (Fig· 2) unter Druck gesetzt, um das Vakuum zu unterbrechen und ein öffnen der Türen 57 und 64 zu ermöglichen» Danach werden diese Türen geöffnet, und der Korb wird in die Beschickung»! inwnr 4o zurückgeleitet^während diese sich noch in einem gereinigten Zustand befindet, um den gegebenen Zustand der Atmosphäre in der Ofenkammer zu erhalten· Bevor die zur Abschreckkammer 14 führende Tür 67 geöffnet wird, werden die Doppeltüren 57 und 64 geschlossen, um die Möglichkeit des Eindringens von Dämpfen aus der Abschreckkammer in die Ofenkammer auszuschließen. Sohllefilich
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wird die Tür 67 geöffnet, und der Korb Io aus der Beschickungskaaner zur Abeohreckkanmer geleitet· Ein neuer Korb kann dann in die Beschickungskammer eingefahren werden·
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß es praktisch unmöglich ist, daß die Ofenkanmer 2o alt Luft oder DSmpfen verunreinigt wird, da die Beschickungskamer 4o immer in einen gereinigten Zustand gehalten wird, wenn die Ofenkanmer offen 1st, und die Ofenkanoner inner verschlossen ist, wenn eine der Türen 51 oder 67 offen ist. Durch Reinigen der Beschickungskanner und Steuerung der Reihenfolge, in der die; verschiedenen Türen geöffnet werden, wird also die Ofenkammer gegen alle Schmutzgase geschützte Indem Schmutzgase von der Kammer ferngehalten werden, können die Werkstücke und die Teile des Ofuns, beispielsweise die Heizrohre 24 nicht oxydieren, und folglich kann die Ofenkamaer ständig geheizt werden. Statt die Hexzrohre zwischen den Zyklen vollständig abzuschalten braucht also nur die Leistung tier Rohe vermindert und die Ofenkamoer auf eine Temperatur gesenkt zu werden, die hier im Bereich von annähernd 482 - 593°C liegt.
Bei einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung ist ein Vor- und Rückbewegen der Werkstücke in der Ofenkanmer 2o vorgesehen, um die Konzentration von,von den Heizrohren 24 ausstrahlender Hitze auf die gleichen Flächen der Werkstücke zu vermeiden und somit ein gleichmäßig«Erhitzen der Werkstücke über ihre gesamten Flächen zu gewährleisten. Darüber hinaus ist eine neue Antriebsvorrichtung 76 (Fig. 8) vorgesehen, die zum Vor- und Rückbewegen der Werkstücke in der Ofenkanner betätigbar ist, und die gleichzeitig zum Transport der Werkstücke in die und aus der Ofenkammerbetätigbar ist.
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Iu diesen Sweden sind dl· asstellrollen 23 ait der Antriebsvorrichtung 76 verbunden «ad wahlweise OberelnstiisBend fiber ein· vorgegeben· Winkelstrecke drehbar, tm einen Korb lo in die und aus der Ofenka«mer 2o auf eine« durch den Durchgang 21 verlaufenden Weg su fahren· Maohdam der Korb in die Keaeer bewegt «orden 1st, werden die Aollen Ober ein· kuriere Wlnkelstreok· ta ihr· eigenen JMiIiIeIi vor und surttok ver schwenkt, ob dadurch den Korb auf dm in Fig. 7 geseigten Weg vor und surflok su beegn und die direkt den Heisrohren 24 gegenüberliegenden Flachen der Werksttlok· ständig su verlagern·
Die Antriebsvorrichtung 76 weist hier spesiell einen umsteuerbaren Elektromotor 77 {Fig. 8) auf, der betätigbar ist sun Drehen einer Wells 79 in gewählter Richtung mittels einer Sohnecke 8o, die von der Antriebswelle des Motors getragen wird und mit eine« Schneckenrad 81 in Eingriff ist, das «it der Welle 79 verkeilt ist, wobei die letstere in Lagern 83 (Fig. 5) gelagert ist, die auf eine« Stfitssockel 84 befestigt sind, der neben der Seitenwand 47 der BeechickungskaBsrar 4o angeordnet ist» Der Antriebemotor 77 dreht nicht nur die Gestellrollen 23, sondern auch die Forderrollen 54, im sunächst den Korb Io von den Forderrollen su den Gestellrollen vorsubewegen und dann den Korb in die Beechlckungekasmter und in Ausrichtung «it dan Durchgang 66 surttcKsufahren sos Transport in die Abschreckkastter 14. Iu diese« Iweok 1st ein End« der welle 79 Ober eine Triebkette 85 (Fig. 8) «it einer Verlängerungswelle 86 gekoppelt, die durch die Seitenwand 47 der lesohlckungili —ir nach innen vorsteht und «it de« Lagersapfen 54« der letsten Förderrolle 54 verbunden 1st· Bin· Hsihe von Triebketten 87 sind um auf den Lagersapfen der flbrigen Furderrollen fest· Kettenräder 89 gesoge und fiber-
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tragen die Drehung von der letzten Rolle auf die anderen Rollen. Bei Betrieb des Motors in einer Richtung werden also die Förderrollen 54 im Uhrzeigersinn (Fig. 8) verdreht, um den Korb auf die Gestellrollen 23 vorzubewegen und bei Ilakehr des Motors werden die Rollen 54 in entgegengesetzte; Richtung verdreht, um den Korb aufzunehmen, wenn er sich von den Gestellrollen wegbewegt und ihn in Ausrichtung mit dem Durchgang 66 zu bewegen 9
Zum Drehen der Gestellrollen 23 ist eine Helle 9o (Fig. 8) mit dem entgegengesetzten Ende der Welle 79 Ober eine Magnetkupplung 91 gekoppelt und mit den Gestellrollen über -eine Triebkette 93 verbunden. Diese ist um ein Kettenrad 94 am freien Ende einer Verlängerungewelle 95 gezogen, die durch den Vakuumbehältar 17 nach innen vorsteht und an ihrem anderen Ende mit dem Lagerzapfen 23a der ersten Rolle der Reihe von Gestellrollen verbunden ist. Bin abgedichtetes Lager 96 (Flg. 6) ist in der Wand des Vakuumbehälters angebracht und lagert die Welle 95 drehbar. Der Über die Kette 93 und die Welle 95 der ersten Gestellrolle erteilte Antrieb wird über, eine einzelne Endloakette 97, die um Kettenräder 98 auf den Lagerzapfen der Rollen verläuft,auf die anderen Gostellrollen übertragen· Bei Erregen der Kupplung 91 dreht der Motor 77 die Welle 9o mit der Welle 79, um die Gestellrollen und die Förderrollen über eine gewählte Winkelstrecke und in einer auf die Arbeltsrichtung des Motors bezogenen Richtung zu verdrehen· Bei dieser Anordnung kann ein Korb durch die Förderrollen 54 aus der Beschickungskammer 4o und durch den Durchgang 55 vorbewegt, von den Gestellrollen 23 aufgenommen und.durch den Durchgang 21 zu einer zentral liegender
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Stelle In der Ofenkanmer (eiehe PIg. 3) bewegt und nach Beendigung dee Heizzyklua von den Gestellrollen su den Förderrollen durch Antrieb der Rollen in umgekehrter Richtung zurückgeleitet werden·
Nie in Fig. 8 gezeigt 1st» enthalt die Antriebsvorrichtung 76 ferner eine hydraulische Betätigungsvorrichtung loo, um die Gestellrollen 23 Ober einen begrenzten Bereich üb ihre eigenen Achsen vor und zurück su verschwenken und dadurch den Korb Io in der Ofenkammer 2o hin- und hersubewegen. Bier enthält die Betätigungsvorrichtung einen Kolben lol (Fig· 9), der in einen Zylinder Io3 nach Mafigabe der Zuführung von Druckflüssigkeit in entgegengesetzte Enden des Zylinders vor und zurückgleitet. Bine Kolbenstange Io4 wird von dem Kolben getragen und weist an ihrem freien Ende eine Reihe von Zahnstangenzähnen loS auf, die mit einem auf einer Welle Io7 festen Ritzel lo6 (Flg. t) in Eingriff sind, um die Welle abwacs lad in entgegetzten Richtungen um ihre Achse su verschwenken« wahrend die Kolbenstange vor und zurück bewegt wird· Die Welle Io7 ist auf dem Stützeoekel 84 in geeigneter Weise gelagert und kann wahlweise mit der Welle 9o bei Erregen einer zwischen den beiden' Wellen angeordneten Magnetkupplung Io9 gekoppelt werden· Bei erregter Kupplung lo9 wird die Hin- und Herbewegung der Welle Io7aif die Welle 9o und dann über die Ketten 93 und 97 auf die Gestellrollen 23 übertragen, so daft die Gestellrollen um ihre Achsen Übereinstimmend hin- und herbewegt werden, um den Korb in der Ofenkanmer vor und zurück su bewegen. Die Werkstücke werden somit gegenüber den Heizrohren 24 standig verlagert, um die Bildung von überhitzten Stellen auf den Werkstücken zu vermeiden.
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BAD OFHGINAL
Om die Arbeitsriohtung dar hydraulischen Betätigungsvorrichtung* loo in richtig·!) KeIIr atrst Hn 4tfi umzukehren und die Hublange der Kolbenstange Io4 su regeln, steuern «in Paar auf dam Sttttssockel 84 befestigt· Endschalter LS-I und Lfl-2 (Fig· β «id 9) «in Solenoid Ho, das bet&tigbar let, w «in Vlegvall in zur abwechselnden Suführung von Druckflüssigkeit in entgegengesetzte Enden des Sylinders Io3 von einer nicht gezeigten Druckaittelquelle uasuschalten. Speziell wird durch die Erregung des Solenoids das Ventil in «in· Stellang geschaltet, üb Druckflüssigkeit in das Kopfende des Sylinders su leiten und somit die Kolbenstange auszustrecken, und bei Entregung des Solenoids stellt eine Feder 113 das Ventil in seine Ausgangsstellung eurücdc, un Druckflüssigkeit in da· Stangenende des Sylinders su leiten und die Kolbenstange zurückzuziehen. Nachde* ein Korb Io auf die Gestellrollen 23 bewegt und in der Ofenkasswr 2o richtig angeordnet worden ist, wird ein Schalter durch eine nicht gezeigte automatische Steuerung geschlossen, die auf die Stellung des Xorbes anspricht. Durch den normalerweise geschlossenen Bndschalter LS-I wird ein Relais 115 erregt und schliest einen normalerweise offenen Scnalter 116 und einen Schalter 117, der einen Haltestromkreis für das Relais über den normalerweise geschlossenen Endschalter LS-2 errichtet·
Schlieften des Schalter· HC führt zur Erregung des Solenoids Ho, welches das Ventil 111 schaltet, um den Vomftrtshub der Kolbenstange Io4 su beginnen. Wenn sich die Kolbenstange vorwf rts bewegt, greift sie an der Schalterbetltlgungsvorriehtung 119 des Endschalters LS-I, ein und eegt sich unter diese , um den Schalter zu öffnen. Das Relais 115 bleibt jedoch Über den vom Schalter 117 errichteten Haltestromkreis erregt und Mit £ «
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BAD
Solenoid über den Schalter 116 erregt. Bei anhaltender Vorwärtsbewegung der Kolbenstange kommt das Ende der Stange mit der Betätigungsvorrichtung I2o des Endschalters LS-2 in Eingriff, wodurch dieser Schalter geöffnet wird· Dabei wird das Relais entregt, um den Schalter 116 zu öffnen und das Solenoid zu entregen· Dadurch schaltet die Feder 113 das Ventil, um Druckflüssigkeit in das Stangenende des Sylinders Io3 zu leiten und somit die Kolbenstange zurückzuziehen· Daraufhin bewegt sich die sich zurückziehende Stange von der Betätigungsvorrichtung I2o weg, üb ein Leerschüssen des Endschalters LS-2 vorbereitend für den nächsten Zyklus zu ermogüohen. Wenn sich die Kolbenstange dem Ende ihres Rücksiehhubes nähert, bewegt sie sich unter der Schalterbetätigungsvorrichtung 119 weg, um ein erneutes Sohllesen des Endschalters IS-I zu ermöglichen und dadurch erneut das Solenoid Ho zur Richtungsumkehr der Stangenbewegung zu erregen·
abgeschaltet Vorteilhaft wird die Kupplung JLo9 .um die Wellen 9o und Io7 zu entkuppeln, wenn der Korb Io in die und aus der Ofenkawmer 2o durch den Motor 77 bewegt wird, damit die hydraulische Betätigungsvorrichtung loo die Drehung der.Welle 9o nicht verzögert· Gleichermaßen wird die Kupplung 91 - wenn der Korb von der Betätigungsvorrichtung hin- und herbewegt wird, um dadurch die Wellen 79 und 9o zu entkuppeln und zu verhindern, dafi das Getriebe 8o, 81 das Hinrund Herbewegen der Welle 9o stört. Darüber hinaus dient die * der Kupplung 91 während der
Hin- und Herbewegung der Gestellrollen 23 zur Vermeiduna unnötigex μ — ,. ·· «.* - "Abschlaxung
Hin- und Herewegg der Förderrollen 54. Erregung und
der beiden Kupplungen zu den richtigen leitpunkten kann durch die gleiche, auf die Stellung ansprechende Steuerung ersielt werden, die zum Sehüeflen des Schalters 114 verwendet wird.
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BAD OFHQfNAL

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Warmbehandlungsvorrichtung, gekennzeichnet durch einen Ofen, der βina aus wanden gebildete Verkleidung aufweist, die eine Heizkammer bestimmt, eine Reihe von horizontalen Rollen zur Stütze eines Werkstückes in der Kammer, wobei die Rollen in der Kammer Seite an Seite angeordnet und jeweils um ihre Längsachue drehbar gelagert sind, eine Antriebevorrichtung, die mit <ien Rollen zur wahlweisen Verdrehung jeder Rolle über eine vorgegebene Winkelstrecke gekoppelt ist, um das Werkstück auf einem in die Xamner verlaufenden geradlinigen Weg zu bewegen, und Mittel, die wahlweise batfitigbar sind, um jede Rolle über eine kürzere Winkelstrecke um die besagte Achse vor- und rückwärts zu schwenken, um dadurch das Werkst tick auf dem Weg vor und zurück zu bewegen.
    2e Wannbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Antriebsvorrichtung einen umsteuerbaren Motor aufweist, der wahlweise b-etätigbar ist, um die Rollen in entgegengesetzten Richtungen zum Transport des Werkstückes in entgegengesetzten Richtungen auf dem Weg zu verdrehen„
    3c Warabehandlungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Mittel eine Betätigungsvorrichtung aufweisen, die eine hin- und hergehende Kolbenstange besitzt, die auf einem vorgegebenen Hub vor- und rückbewegb&r und mit den Rollen gekoppelt ist·
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    4. Warabehandlungsvorrlohtung nadb Anspruch 3, dadorafa gekennzeichnet f
    daß der. Motor und die Kolbenstang· «it einer WsXIe gekoppelt sind, die in Antriebeverbindung ait den Bollen ist, und ein Paar Kupplungen wahlwei.ee betätigbar sind, um den Motor und die Kolbenstangen von der Welle su entkuppeln·
    5. Waxabehandlungsvorriehtung nach einen der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Beschiokangskanmer, die durch obere und untere Winde und eine Vielsehl von. Seitenwinden bestimmt ist, wobei die Helrt inenr des Ofens mit der Beschlckungskanaer durch eine erste öffnung in einer ersten Wand der Wände der Besohlckungskanmer in Verbindung ist, ein Gehäuse, das eine Abschreckkaaaar best lit und «it der BeschickungskansMr durch eine »weite Öffnung in einer «weiten Wand der Wände der Beschickungekasuer in Verbindung ist, wobei eine dritte Wand der Wände der Beschickung** iw η r eine dritte Öffnung aufweist, wodurch ein Werkstück in die Besohlk~ kungskanaer durch die dritte Öffnung in der dritten Wand eingeführt und wahlweise sur Heizkanaer bzw. der Absehreckkaaaer durch die erste und sweite Öffnung transportiert werder kann, drei Türen, jeweils eine für jede Öffnung und jeweils wahlweise betätigbar, um die jeweiligen Offnungen su schliesesi und absudichten. Mittel zum Erhalten eines gewählten atmosphärischen lustandes in der Heizkamner, und Mittel sum Einspülen eines niohtoxydlerenden Gases in die Beecbiokungskammer, während alle drei Türen geschlossen sind, um die Beschiokungskaeaer von Luft und Dämpfen zu reinigen, bevor das Werkstück von der Beschiekungskammer in die Heiskammer transportiert wird.
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    BAD ORIGINAL
    6, Wannbeadlngvchtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Kammern eine L-förmige Anordnung bilden, nobel die Beschickungekammer In der Ecke dee L*a angeordnet ist, und die Abschreckkanmer eine Auetrittsöffnung aufweist, die auf der gleichen Seite des L*s angeordnet ist wie die Öffnung in der dritten Wand·
    7ο Warmbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
    daß eine «weite Reihe von Seite an Seite angeordneten Rollen in der Besohickungskammer gelagert und mit der ersten Öffnung zwischen der Beiz- und Beschickungekammer und der ersten Reihe von Rollen ausgerichtet ist, und die Antriebsvorrichtung ebenfalls mit der zweiten Reihe von Rollen gekoppelt und betätigbar ist, um die Bollen zur Bewegung des Werkstückes auf einer Fortsetzung des geradlinigen Weges zu verdrehen.
    8· Verfahren zur Behandlung eines Werkstückes unter gegebenen Bedingungen unter Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte«
    Einführen des Werkstückes in die Beschickungskammer durch die dritte öffnung, während die erste Öffnung verschlossen ist, um die Ofenkammer gegen durch die dritte öffnung eindringende Luft zu schützen, Einspülen eines nichtoxydierenden Gases in die Beschickungskammer, wenn alle öffnungen geschlossen sind, um die Beschiakungskammer von Luft und Dämpfen zu reinigen, öffnen der erstem öffnung bei gereinigter Beschickungskammer
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    - 2ο -
    und wahrend die anderen beiden Offnungen verschlossen bleiben und Weiterleiten dee Werkstückes in die Ofenkammer durch die erste öffnung. Abdichten der ersten öffnung und erhitzen des Werkstückes in der Ofenkammer in einem gewählten atmosphärischen Zustand, Offnen der ersten öffnung und Rückleiten des Werkstückes in die Beschiokungskammer durch die erste öffnung, während die anderen beiden öffnungen verschlossen bleiben und die Beschickungskammer sich in einem gereinigten Zustand befindet. Offnen der zweiten öffhung*nachdem zuerst die erste Öffnung verschlossen ist, um die Ofenkammer gegen, durch die zweite Öffnung aus der Abschreckkammer entweichende Dämpfe zu schützen, und Transport des Werkstücke· zur Abschreckkanmer durch die sweite Öffnung·
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ofenkammer in den Zeiträumen, In denen das Werkstück in die und aus der Ofenkammer geleitet wirdtStändig erhitzt wird.
    loB Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, UbB die Ofenkammer auf einer Temperatur von annähernd 538°C gehalten wird, wenn das Werkstück in die, Ofenkammer transportiert wird,und auf eine Temperatur von annähernd lo93°C gebracht wird, nachdem das Werkstück in die Ofenkammer transportiert worden ist·
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