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"l1nordnung zur Abstützung des stählernen Streckenausbaus am Übergang
Streb -Strecke" Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Abstützung dds stählernen
Streckenausbaus aus eegmentweise aufgebauten Streckengestellen am Übergang Streb
-Strecke mit Hilfe eines Unterzuges. Derartige Anordnungen sind erforderlich, wenn
die Stoßsegmente von Streckengestellen in vorgesetzten Streckenabschnitten beim
Durchgang des Strebmundloches ausgelöst werden müssen, um Platz für die dort
zu verlegenden kaschinen zu schaffen. Der Unterzug muB dann die last der Stoßsegmente
übernehmen und sicher in das Gebirge ableiten können.
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Es ist bereite bekannt (Zeitschrift Schlägel und Eisen 1957, No. 2,
Seite 56, Abb. 25 ff.),
an dem @itreckenausbau etreb-
| zeitig Klemmbügel anzubringen. In diese® Klemmbügeln wird |
| ein über mehrere Streckengestelle durchgehender starrer |
| Unterzug in Gestalt eines schweren Trägers aufgehängt:
Die |
| kraftschlüssige Anbringung der Kle"bügel und die Krümmung |
| des Streckenausbaus erfordern wegen der zu
übertragenden |
| erheblichen Krätte.die Anbringung der Hügel an einer mög- |
| lichst weit in die Firste, zweckmäßig im höchsten Punkt
der |
| Firste am Ausbau liegender Stelle. Die. den Unteraug unter.- |
| stützenden Stempel behindern dann u.U. den freien Durchgang |
| in der Strecke, Am Streckensaum ergeben sich verhiütgiemüßig |
| lange überkragende Begmentabschnitte. Um einen hinrechenden |
| Ausbauwiderstand an dieser besonders gefährdeten Steile
zu |
| erzielen, müssen dann die »gden der Segmente auf den Streb- |
| ausbau abgestützt werden. |
| Die Abstützung der Begmentenden auf des Strebausbaulst nur |
| dann möglich, wenn der Streckenausbau bis sui Durchweg,
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| Strebmundloches unverändert geblieben ist. Das tot
die Vor- |
| aussetsung für die Durchführung der bekannten Xaßnaöse |
| (DA8 1 230 719), ein Hilfssegment am 8treokou"obau
zur |
| Abstützung auf den ßtrebausbau anzubringen. |
| Dieser Vorausnetsua unterliegt aber_f
«oh .diel)Utohtiru |
| eines ferner bekannten Vorsohlaaes (deutsche gat"to |
| 1 191 779) , der auf den Uatersnga«verzichten
v311, iniln , |
an den nach Auslösen der Stoßsegmente verbleibenden Segmen-
ten
der Streckengestelle sogenannte Stützkreuze angebracht
werden. Diese Stützkreuze
bestehen awar aus am Ausbauprofil verschiebliehen
und an
diesen lösbar befestigten Profil-
stücken, aber auch aus an diesen Profilstücken
angeschweißten
Konsolen und
Platten, deren gegenseitige Verbindung
nur möglich ist, wenn die Streckenbaue nicht aus der urspriingliohen Flucht
geraten sind.
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Der Erfindung liegt als technisches Problem zugrunde, die
eingangs angegebene Anordnung so auszubilden, daß sie ein
Unterfangen
des Streckenausbaus mit dem Unterzug im unmittelbaren Bereich des
Streekensaumee und damit im Bereich des
Endes des gesetzt bleibenden Segmentes
des Streckengestel-
les unabhängig von den Veränderungen ermöglicht, die der
Streckenausbau vor dem Durchgang des Strebmundloehes erfahren hat.
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Gelöst wird dieses technische Problem gemäß
dem Grundgedanken der Erfindung durch eine an jedem Streckengestell
ange-brachte, zu dessen Abetüt$ung auf dem Unterzug dienende
Kon-sole, die mit einer längenveränderlichen Stütze formachlüsaig
auf einer dem Streckeninneren zugekehrten Fläche des Streckengestelle,
namentlich der Stirnseite eines dem
8treekeninneren zugekehrt eingebauten
Segaentee abgestützt
ist und durch eine Unterteilung des Unterzuges
in zusammenhängende Glieder, die bei wechselnden Anbringungshöhen aufeinanderfolgender
Konsolen ge&eneinander abgewinkelt sind. Hei dieser Anordnung kann
sich die Konsole längs des Ausbau-
profile der Streckengestelle nicht verschieben,
weil sie formschlüssig am Streckengestell angebracht ist. Sie läßt eich andererseits
jeweils an der Stelle im Streckenausbau anordnen, die infolge der Veränderungen,
die das betreffen-
de Streckengestell erfahren hat, die günstigste
ist. Das
ermöglicht die längenveränderliche Stütze. Sehließlich@kann
der nicht mehr starre, sondern gliederförmig aufgebaute
Unterzug seinerseits
Veränderungen des Streekenauabaus aus-gleichen, die nicht mehr mit der Konsole
bewältigt werden
können.
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Im Ergebnis entsteht eine Anordnung, die selbst bei starken Veränderungen
des Streckenausbaus vor dem Durchgang des
Strebmundlochee, mit denen
wegen der dem Abbau vorau®eilenden Druckwellen gerechnet werden muß,
ein absolut sicheres
Unterfangen der Streckengestelle im Bereich des Strebmundlochea
gewährleistet. Es wird nur eine solche Anzahl von
Stützen mit Konsolen
benötigt, wie Streckengestelle am Übergang/ Strecke wegen Aualösung
des strebeeitigen Bogenetempels zu
unterfangen sind. Nach dem
ßtrebdurahgang werden die Konsolen
demontiert und vor dem Streb wieder
eingebracht.
Durch Ausbauveränderungen bedingte Abweichungen
von der Stellung von Konsole und Unterzug,wie sie im Eiizbauzustand des Ausbaues
gegeben wäre, lassen sich zusätzliches ausgleichen, wenn die Konsole eine konkav
gewölbte Fläche erhält, mit der sie sich auf den Unterzug abstützt.
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Die Länge der im Einzelfall erforderlichen Stütze hängt von der Querschnittsgröße
des Streckengestells und davon ab, an welcher Stelle des Streckengestells die Fläche
liegt, auf der die Abstützung erfolgen soll. Zweckmäßig ist es aber in jedem Fall,
die Stütze über einen an das StreckengestellE angebrachten Abstützkörper auf diese
Fläche abzustutzen.
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Dann wird die Stütze einerseits an die Konsole und
anderer-
seits an den Abstützkörper angelenkt und kann dadurch auch Deformationen
des Streckengestelle ausgleichen.
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Die Ausbildung der Stütze ist zwar grundsätzlich beliebig.
Zweckmäßig besitzt sie jedoch Rohrform und besteht dann aus: wenigstens zwei Teleskoprohren,
die durch eine Klemmverbindung des Schlosses kraftschlüssig und zwecks Anpassung
an verschiedene Größen von Streckengestellen durch Rohrabschnitte miteinander verbunden
sind.
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Zwiaehen der Konsole, mit der sich das Streokengestell auf
den Unterzug abstützt und der Fläche am Streckengestell, welche
den Pormeehluß der Konsolenaübringung ermöglicht, kann bei
dreiteiligen
Streckengestellen eine verhältnismäßig große
Entfernung liegen.
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In diesen Fällen wird die Stütze zweckmäßig geteilt
und stützt sich an dieser Teilungsstelle von unten auf das
Streckengestell
ab. Dadurch wird erreicht, daß die Stütz-
kräfte gleichmäßig in
das Streckengestell eingeleitet werden
können.
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An den sich durch die Teilung ergebenden Enden
der .Stütze
können zwei Abetütskörper angelenkt werden, die
ihrereeite an das Gestell angebracht sind, wobei sich die einander
be-
nachbarten Abetütskörper aufeinander abstützen.
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Die Anlenkung besteht zweckmäßig aus eines
gegabelten Bereich
der Konsole b$w, der Abetütskörpere, einen
parallel zur Strekkenlängsachee die Gabelaohenkel durohdriagendeü Gelenkbolzen
und einen zwischen die Gabel einfuhrbaren sowie ebenfalls von
einem
Gelenkbolzen durchsetzten Auge an der Otütse.
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Die ganze Anordnung fällt technisch verhältnismäßig einfach
aus und lädt sich nicht zuletzt durch
die Möglichkeit ihrer
Unterteilung raujeparend in
der Strecke unterbringen»,so daß
die hier zur verfüauna
stehenden Streqkenquereohnitte
nicht
| oder nur unwesertl ich eiriireeni;t wird. |
| :,icl.fol#Tend wird ein AusfÜlirungebeispiel der Erfindung |
| ii;i::er erläutert; |
| es zeigen |
| :lig. 1 ein vierteiliges Streckengestell aus üinnenpr(:filen |
| i7-.i t vier krinrönung gendia der "wrfindunt-- bei Durclirarg |
| des -n: Iiri#,c#.ii -3to!@, |
| rigo .: in oer i_i_tir 1 entsrrecliender 1)arateiluni; die
Anord- |
| nung #ecii!: der Erfindung be_m Durchf-ang des b.'treb- |
| mundloches am rechten kitrec!lcerietoß und |
| Fig. 3 in vergrößerter Darstellung eine Btütze ggen.äL# ner |
| Erfindung. |
| Hach r'igur llesteht der Streckenausbau aus Streckengestel- |
| len, welche ihrerseits aus vier Segmenten 1, 2, 3 und 4 von |
| Rinnenprofil aulkebaut sind. Die Segmente überlappen sich an |
| ihren einander zugekehrten Enden und sind dort mit Hilfe von |
| Klemmverbindungen aneinander angeschlossen. Die Klemmverbin- |
| dungen sind beliebig und daher nicht dargestellt. |
An dem Ausbauprofil 2 sitzt eine Konsole 16, welche mit Hilfe von
Hakenschrauben 5 und 5a das Profil umschließt. Ein Kraftechluß braucht nur in geringem
Maße vorhanden zu sein, damit die Hakenschrauben ihren Zweck erfüllen können.
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Heim Durchgang des Strebmundloches wird das Stoßsegment 1 aus-dem
Verband des Streckengestelles ausgelöst. Dann übernimmt die Konsole die freiwerdenden
Kräfte und überträgt sie mit ihrer gewölbten Fläche 6 auf einen Unterzug 7. Der
Unter-zug 7 besteht aus mehreren gliedern, die miteinander Winkel
einschliessen,
falle aufeinanderfolgende.Xonsolen 16 in
unterschiedlicher Höhe ,oberhalb
der Sohle liegen. Im Falle des dargestellten Ausführungsbeispiels besteht der
Unterzug
aus Strebkappen. Er wird von nicht dargestellten, insbeeondere hydraulischen
Stempeln abgestützt, die etwa mit der bei 8 angedeuteten Linie fluchten.
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Die Konsole 16 ist formschlüssig am Ausbau abgestützt.
Dazu
dient die Stirnfläche 9 des Segmentes 4. Dieses Segment folgt
im
Verband des Ausbaubogens auf das die Konsole 16 tragende
Segment
2 und ist dem Streckeninneren zugekehrt eingebaut.
Sind Konsoletützen,
Unterzug und Strebetempel gesetzt, kann das Segment 1 am
linken Stoß ausgelöst werden.
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Den Formschluß der Konsole 16 mit'der Stirnseite
9 des
Segmentes 4 ermöglicht eine Stütze 10, die außerhalb
des
vom Rinnenprofil umschlossenen Raumes im Streckenhohlraum
angebracht ist.
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Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Stütze
zweitselig. Sie besteht aus den Rohren 11 und 12. Das Rohr 12 ist zweiteilig und
hat einen Teleskopteil 12a, der mit dem anderen Teleskopteil 12 kraftschlüssig verbunden
ist.
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Dazu dient ein (mehrere) aufgeschobene(a) Rohrstück(e), das (die)
sich auf einem Bund des Schlosses abstützt (abstützen). Das Schloß fixiert die eingestellte
hänge der Stütze 12 bei der Handhabung und Anbringung an der jeweils erforderlichen
Stelle am Segment 2.
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Die aus den Teilen 11 und 12 bestehende Stütze ist bei 14 gelenkig
an die Konsole 16 angeschlossen. Die Zage des Gelenkpunktes 14 ist so gewählt, daß
die Stützkraft aufgespalten wird. Eine Komponente dieser Kraft erzeugt ein die Konsole
16 an das Segment 2 anpressendes Moment. Eine weitere Komponente wird axial in die
Stütze 11 und das Segment 2 eingieitet.
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Dazu ist der Punkt 14 außerhalb einer gewölbten Fläche 6 angeordnet,
mit der sich die Konsole 16 unmittelbar auf den.Unterzug abstützt. Der Punkt
14 liegt außerdem in einem
Ansatz der Konsole 16, der,gabelförmig ausgebildet
ist. Die Gabelschenkel durchdringt ein Holzen, mit dessen Hilfe das
mit
einer entsprechenden Bohrung versehene Anschlu2atück 15 des Rohres
11 an die Konsole 16 angeschlossen werden kann. Wie sich aus der Darstellung
der Figur 1 ergibt, schlteBen die beiden Rohre 11 und 12@einenWinkel t
ein, dessen Schei-
tel etwa an der unteren Begrenzungslinie den Profils
des Segmentes 3 liegt. Dadurchwerden die in die Stütze 11 eingelei-teten
Kräfte zu einem Teil auf das Profil 3 entgegen der
Belastung
durch den Gebirgsdruck eingeleitet, unter der das
rrofil
3 steht.@Rine Komponente der Kraft in der Stütze 11
wird jedoch
axial in die Stütze 12 weitergeleitet. Zu die-sem Zweck sind Stützkörper
18 vorgesehen, von denen in der
Anordnung nach dem Ausführungebeiepiel
drei identische Kör=
per verwendet werden.
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Jeder dieser Stützkörper
wird wie die Konsole 16 mit Hilfe
von
Hakenschrauben 19 am Profil
angebracht. Dis Stützkörper
weisen im übrigen
gabelförmige Ansätze
20 Rufe
die über
| Schwenkbolzen 21 die mit ktigam versehenen Baden der |
Rohre 11 und 1:2 aufnehmen. Außerdem beeitaen
die Stützkörper Stützflächen
22,
mit denen sie die Stützkräfte
auf eigen folgenden
Stützkörper
übertragen können.
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In Figur 2 bezeichnen gleiche Bezugeseichen einander entsprechende
Tiile. Die Anordnung naeh ?igur 2 tat durt
Fortfall der
Stütze 11 vereinfacht, weil die Stirnfläche 30 des Segmentes 2 für den Formschluß
zur Verfügung steht. Nach Figur 3 trägt das Außenteleskop 12 an seinem einem Ende
einen ringförmig geschlossenen Schloßkörper 31, der mit Hilfe einer Schweißraupe
32 an das Außenteleskoprohr 12 angebracht ist. Einstückig mit dem Schloßkörper 31
ist ein halbschalenförmiger Schloßteil 33 ausgebildet, der an zwei Ohren 34 endet.
Die Ohren tragen Bohrungen 35.
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Das Schlofl weist ferner einen beweglichen, halbschalenförmigen
Teil 36 auf, der mit Ohren 3'l versehen ist, welche mit Bohrungen
versehen sind, die mit den Bohrungen 35 korrespondieren. Spannschrauben 38 lassen
sich deshalb durch die Bohrungen führen.
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Durch Anziehen der Spannschrauben 38 wird ein Kraftschluß mit dem
Innenteleskoprohr 12a herbeigeführte um die Handhabung der Stütze bei der
Montage und Demontage zu erleichtern. Er
reicht aus, um die Stützkräfte formschlüssig
vom Halbschalenteil 36 auf den Sohloßteil 31 zu übertragen. Wie ersichtlich, können
mit der beschriebenen Anordnung praktisch alle Teleskoplängen beherrscht werden.