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DE1757865C - Trommelfilter zum Abscheiden fester Teilchen aus einem Gas-Strom - Google Patents

Trommelfilter zum Abscheiden fester Teilchen aus einem Gas-Strom

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Publication number
DE1757865C
DE1757865C DE1757865C DE 1757865 C DE1757865 C DE 1757865C DE 1757865 C DE1757865 C DE 1757865C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
filter according
drum filter
gas
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Max 1000 Berlin. A23c 3-08 Neumann
Original Assignee
Delbag-Luftfilter Gmbh, 1000 Berlin
Publication date

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Description

1 -J 2
Die Erfindung bezieht sich auf Trommelfilter, die Stelle, an der der Apparat arbeiten soll, hervordazu dienen, feste Teilchen aus einem Gas- oder zuheben ist. Der Trommelkörper ist unter Ver-Luftstrom abzuscheiden. Wenn im nachfolgenden wendung von Winkelprofilschienen, die kreisrund und in den Ansprüchen von einem Gas oder Gas- gebogen und — gegebenenfalls gasdicht — am Gestrom die Rede ist, so soll damit auch Luft oder S häuse befestigt sind, gelagert, und zwar ruhend, ein Luftstrom mitumfaßt sein. indem er auf den Profilschienen aufsitzt, oder um-
Es ist bekannt, solche Trommelfilter mit einem laufend, indem er unter Zwischenschalten von
zylinderförmigen Trommelkörper zu versehen. Der Kugeln oder Rollen drehbar auf ihnen gelagert wird,
vom Gas durchströmte siebartige Mantel der Die Trommel kann auch fliegend mit Hilfe von
Trommel stützt die Bahn aus Filterstoff ab, und sie io Mittelstegen auf Achsstummeln im Gehäuse gelagert
umschlingt den Trommelkörper auf mindestens sein.
einem Teil seines Umfanges. Dabei läuft die Bahn Die Abdichtung innerhalb des Gehäuses geschieht
von einer Vorratsspule ab und wird auf eine ange- in einfacher Weise, indem der Trommelkörper mii
triebene Aufnahmespule aufgewickelt. Der Trommel- einem geringfügig kleineren Durchmesser versehen
körper kann dabei feststehen oder auch zu axialem 15 wird als der Flansch der Winkelprofilschiene. Die
Umlauf beweglich sein. Filterstoffbahn legt sich selbsttätig dichtend auf Die bekannten Einrichtungen sind raumgreifend diesen Flansch auf.
und lassen sich bei festgelegter Größe stets nur Mit Hilfe von Flansch löchern oder Flanschfür eine Einbauweise verwenden. Ausgeschlossen ist winkeln an den Gehäusekanten können die ferner ein baukastenartiges Aneinanderreihen zur so Trommelfilter nebeneinander und übereinander zu Bildung größerer Einheiten ohne erhebliche Einbuße größeren Einheiten zusammengeschraubt werden, die an wirksamem Durchströmquerschnitt. als Filterwände vor Maueröffnungen oder Kanal-Zweck der Erfindung ist es, diese Nachteile zu be- Öffnungen gestellt werden können. Wie bereits beseitigen und einen Trommelfilter mit umlaufender tont, können hierbei auch die unterschiedlichen Trommel zu schaffen, der wenig raumgreifend ist 35 Größenabmessungen, wie sie in der Praxis vor- und den Durchströmquerschnitt — beispielsweise kommen, ohne Schwierigkeiten berücksichtigt wereines Kanals, in den er eingebaut wird — praktisch den. Die angetriebene Filterstoffbahnspule wird nicht beeinträchtigt. Dabei soll er möglichst einfach zweckmäßigerweise mit einer Vierkantwelle verim Aufbau sein und die Möglichkeit einschließen, sehen. Sie kann dann in einfacher Weise mittels baukastenartig mit weiteren Trommelfiltern zu 30 einer Steckkupplung an die Welle eines benachbargrößeren Einheiten verbunden zu w- rden. Vor allem ten Trommelfilters angeschlossen werden. Hierdurch soll er, ohne daß die erwähnten Vorteile preis- wird es ermöglicht, mit einem Antriebsmotor ausgegeben werden, für unterschiedliche Einbauweisen zukommen und das raumgreifende Erfordernis und unterschiedliche Abmessungen geeignet sein. mehrerer Antriebsmotoren zu vermeiden.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch 35 Der Trommelfilter ist auf Grund der erfindungsein rechteckiges, neben- und übereinander anflansch- gemäßen Merkmale universell auf die jeweils gebares Gehäuse mit zwei zum wahlweisen Einlaß des gebene Einbausituation einstellbar, ohne grundsätz-Gasstromes in Achsrichtung oder quer dazu ent- liehe Änderungen im Aufbau vornehmen zu müssen, fernbaren Wänden für die Aufnahme des wahlweise Der Aufbau kann ergänzt werden durch Drosselentsprechend der Gehäuseausbildung stirnseitig ver- 40 klappen, die in Abhängigkeit von der Filterbahnschließbaren Trcmmelkörpers. Es werden ferner zwei geschwindigkeit gesteuert werden. Die Spulen für der Aufnahme der achsparallelen, dem Trommel- die Filterstoffbahnen können mit Abtasteinrichtunkörper vorgesetzten Filterbahnrollen dienende gen versehen werden, um den Verbrauch selbst-Kammern vorgesehen, deren Seitenwände mitsamt tätig anzuzeigen. Um die Auflaufspule nicht zu sehr den daran befestigten Filterstoffbahnumlenkrollen 45 mit Filterstaub zu belasten, können Schälbleche vorgegeneinander bis zur Berührung verschiebbar sind. gesehen werden, die den Filterstaub von der Filter-Die Entnahmeklappen für die Filterstoffbahnspulen Stoffbahn abkratzen. Das Abdichten innerhalb des können in waagerechter, senkrechter und paralleler Genäuses kann wesentlich unterstützt werden durch Ebene zur Trommelkörperachse angeordnet werden. einen Trommelkörper, dessen Drahtgewebe in den
Die Bahnumlenkrollen, die auf oiese Weise in 50 Stirnabschnitten enger ist als im Mittelabschnitt, einem großen Bereich einstellbar sind, liegen unter Durch diese Maßnahmen wird ohne wesentliche BeZwischenschaltung der Filterstoffbahn dichtend an einträchtigung der Durchtrittsfläche erreient, daß die der Siebtrommel und an den Wänden der Spulen- Filterstoffbahn nicht vom Dichtungsflansch herunterkammern an. Besonders zweckmäßig ist es, wenn gezogen wird, weil die Stoffbahn, ohne in das Drahtdie beweglichen, in auseinandergeführter Stellung 5S gewebe eingesaugt zu werden, glatt auf dem einen Gasaustrittskanal bildenden Seitenwinde der Trommelkörper liegenbleibt. Kammern nach außen sich erweiternde, gegebenen» In den Zeichnungen sind bevorzugte Ausführung*· falls kurvenförmige Schrägung aufweisen. Der Gas- formen der Erfindung dargestellt. El zeigt austrittskanal erhllt so dllsenartige Form. Fig. 1 einen senkrechten Schnitt ling» der
Wenn in Berührungsstellung der Seitenwinde der to Linie A-A der Fig. 2, Kammern die Umlenkrollen anelnanderliegen, wer· Fig.2 einen waagerechten Mittelschnitt durch
den die GehBuseseitenwinde bei einseitig ge· eine Form des Aufbaues,
schlossenem Trommelkörper zum Gaseintritt und Fig. 3 einen senkrechten Schnitt ling· der
Gasaustritt in Richtung der Trommelkurperachse LinieB-B der Fig. 2,
entfernt. Die erflndungsgemiSen Maßnahmen er· «s Fig. 4 einen waagerechten Schnitt durch eine
füllen die gestellten Aufgaben, wobei insbesondere andere Form des Aufbaue·}
flie einfache Anpaßbarkelt des Trommelfliters an Fig. 5 und 6 zeigen eine Aaifehrungiform im
die !«wells gegebenen baulichen Voraussetzungen der senkrechten und waagerechten Schnitt,
(J
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3 1
Fig, 7 bis 10 verschiedene Möglichkeiten der Umlenkrollen in einem weiteren Bereich einstellbor
Trommellagerung; sind,
Fig. Il zeigt eine Endansicht, Die Stoffbahn 2 wird langsam über den Umfang
Fig. 12 einen waagerechten Schnitt einer Sonder- der Trommel I gezogen, wobei die Trommel ent-
ausführung des Trommelkörpers, 5 weder steht oder in besonders vorteilhafter Weise
Fig. 13 eine Ausführungsform mit Schaber zum reibungsmindernd in axialen Umlauf versetzt wird.
Austragen des Filterschmutzes, Während die Filterstoflbahn 2 über den Trommel-
Fig. 14 eine Anordnung mu Drosselklappe; körper I gezogen wird, belädt sie sich mit den Fest-
Fig. 15 bis 17 zeigen verschiedene Arten des stoffen aus dem in Richtung der Pfeile strömenden
Aneinanderfianschens, io Gas.
Fig. 18 und 19 einen senkrechten und waage- In Fig. 5 und 6 ist eine Anordnung dargestellt,
rechten Schnitt durch eine Ausführungsform mit die der nach Fig. 1 und 2 entspricht, bei welcher
Gebläse und aber das Gehäuse 3 einen rechteckigen Kanal 3'
Fig. 20 und 21 einen senkrechten und waage- oder einen Teil eines solchen Kanals darstellt. Die
rechten Schnitt durch eine weitere Ausführungsform 15 Seitenwände 15 und 16 der Kammern 9 und 10 sind
mit Gebläse. kurvenförmig gestaltet, um so den Gasaustritts-
In den einzelnen Figuren sind gleiche und art- kanal 6 weitgehend der Düsenform anzunähern, wogleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen ver- durch besonders günstige Strömungs-rhältnisse gesehen, schallen werden, die zur Verringerung ier Druck-
Die Ausführungsform nach F i g. 1 und 2 sieht ao Verluste im Filter führen.
einen beidseitig geschlossenen zylinderförmigen Die Art der Lagerung der Trommel 1 ergibt sich
Trommelkörper 1 vor, der mit seinem luftdurch- aus Fig. 7 bis 10. Die Trommel 1 besteht aus dem
lässigen Mantel vorzugsweise in Form eines Stahl- Stahldrahtgitternetz 25, das zwischen zwei Ringen
drahtgitternetzes als Stütze für die Filterstoffbahn 2 26 eingespannt ist. An diesen Ringen sind Kugeln
dient. Die Trommel 1 ist axial drehbar im Gehäuse 3 15 27, beispielsweise aus Kunststoff, vorgesehen. Diese
gelagert. Das Blechgehäuse 3 besteht aus vier ge- Kugeln 27 laufen auf den Winkelprofilschienen 28
schlossenen Seitenwänden 4 und zwei einander und gewährleisten auf diese Weise einen ruhigen
gegenüberliegenden Öffnungen für den Eintritt bei 5 reibungsfreien Lauf. Die Kugeln 27 könnten auch
bzw. den Austritt 6 des Gases in das bzw. aus dem durch Rollen ersetzt sein. In F i g. 8 ist eine Profil-
Filtergeh'duse. 30 schiene 28 etwas anderer Gestaltung dargestellt,
Die Filterstoffbahn wird von der nicht ange- deren Form aus F i g. 9 besonders deutlich wird,
triebenen Spule 7 abgezogen und auf der ange- die den Bereich £ der F i p,. 8 im vergrößerten Maß-
triebenen Spule 8 aufgespult, nachdem sie ihre stab zeigt. Die Kugeln 27 sind in den Endring 26
Filtrierarbeit im Umlauf über die Trommel 1 be- drehbar eingenietet. In Fig. 10 ist eine Anordnung endet hat. Diese Spulen sitzen in Kammern 9 und 35 mit einer Rolle 27 dargestellt. Die Schienen 28 sind 10, die je nach bedarf verschiedenartige und in ver- an den Wänden 4 des Gehäuses fest und gasdicht schiedenen Ebenen liegende Entnahmeklappen auf- angebracht, vorzugsweise durch Anschweißen,
i i bi 11/12 b 13/14 gestrichelt ange i Wiklfilhi 28 haben einen etwas
Gasaustrittskanal 6. Es ist zweckmäßig,~dem Kanal 40 spricht. Dadurch ergiot sicn aie mugnuiM.i, -...~.. 17 durch entsprechende Gestaltung der Seitenwände Auflageflansch 29 auszubilden, auf den sich die 15 und 16 eine düsenartige Form zu geben. Filterstoffbahn 2 randabdichtend auflegt und wäh-
Der Antrieb für die Spule 8 ist bei 17 dargestellt. rend der Umlaufbewegung der Trommel 1 gleitet. In Die Spulen 7 und 8 sitzen auf Vierkantwellen 18 diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß und 19, so daß insbesondere von der Welle 19 aus 45 es zweckmäßig ist, das Stahlgitternetz 25 an den Steckkupplungen zur Triebverbindung mit einer ent- Stirnenden des Trommelkörpers enger zu machen sprechenden Soule eines benachbarten Trommel- als im Mittelabschnitt, und zwar aus den eingangs filters hergestellt werden können, wenn mehrere erläuterten Gründen. Filter zu Einheiten zusammengeflanscht sind. önte; Fortlassen der Kugeln oder Rollen kann
Soll der Trommelfilter gemäß den Fig. 1 und 2 50 im vereinfachten Aufbau der Trommelkörper 1 unin anderer Einbauweise verwendet werden, so wird mittelbar fest auf die Profilschiene 28 aufgesetzt wereine Trommel 1 verwendet, die an einer Stirnseite den. Der Trommelkörper 1 läuft dann nicht um, 20 offen ist und in einem Gehäuse 3 untergebracht und die FilterstofTbahn 2 wird über die ruhende ist, deren in Achsrichtung gegenüberliegende Seiten- Mantelfläche des T'ommelkörpers 1 gezogen, wände offen sind. Die Seitenwände 21 und 22 der 55 Die Lagerung des Trommelkörpers 1 kann auch Kammern 9 und 10 sind durch Ausziehen verlängert, unter Verwendung von Mittelstegen 30 auf Achsso daß sich die SeitenwändeI* und 16 berühren. stummein31 (Fig. 11 und 12) erfolgen, die an den Der Oasstrom ist wie in allen Figuren durch Pfeile Gehäusewänden 4 befestigt sind. Auch diese Angekennzeichnet, wobei die dunklen Pfeile das Staub- Ordnung ist — wie die übrigen — raumsparend, da gas und die anderen das Reingas andeuten. 60 keine Lagerböcke cd. dgl. benötigt werden. Die
Die Filteretoffbahnumlenkrollen23 und 24 sitzen Wirkungsweise der Anordnung gemäß Fig. 11/12 in den Wanden 21 und 22. In auseinandergezogener ist sinngemäß die gleiche wie bei den anderen Stellung (Fig. 1) und in zusammengeschobener Formen.
Stellung (Fig. 2) liegen die UmlenkroTlen jeweils In Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anunter Zwischenschaltung der FilterstofTbahn 2 auf fls Ordnungen können zusätzliche Maßnahmen getroffen dem Umfang der Trommeil dichtend auf. Außer- werden. In Flg. 13 ist ein Abschälblech32 vordem liegen sie entsprechend dichtend an der gesehen, dem ein abnehmbarer Auffangkasten 33 zu-KiiffltTurwand an. Bs ist deutlich, daß die geordnet sein k«wn. Auf diese Weise lassen sich am
Filterband 2 angesetzte Fasern u, dgl. abschälen und entfernen, ohne daß sie mit auf die Spule 8 gewickelt zu werden brauchen.
Im Kasten 9 kann zweckmäßigerweise ein taster 34 vorgesehen werden, der die Spule 7 abtastet und, wefla sie zu Ende geht, den Atitriebsmotor 17 (s,Flg. 1) stillsetzt, Der Motor 17 ist vorteilhafterweise dem Einfluß eines Ülrterenzdruck-Konlaktmanometer» zu unterwerfen, um die Geschwindigkeit de« Bandes 2 in Abhängigkeit der Druck- te Verhältnisse im Oesamtsystem zu steuern. Um diese Druckverhaltnisse zu beeinflussen, ist es ferner von Vorteil, wie aus Fig. 14 ersichtlich, unmittelbar vor dem Trommelkörper 1 ein Drosselklappenelement 25 einzubauen.
In Fig. 15,16 und 17 ist gezeigt, wie mit Hilfe von Flanschwinkeln 35 und Flansehlöchem 36 an den Gehäusekanten die Trommelfliter zu größeren Filtereinheiten zusammengeßanscht werden können, wobei die einzelnen Trommelfilter neben- und/oder *> übereinander angeordnet werden. Auf diese Weise können vor Mauer- oder Kanalöffnungen Filter-Wände aufgebaut werden.
Es sei noch bemerkt, daß es im Bereich der Möglichkeit liegt, den Gasstrom jeweils der in *S Fig. 1 bis 6 und 13 angedeuteten Richtung entgegengesetzt fließen zu lauen, was gelegentlich vorteilhaft sein kann.
Schließlich sei noch betont, daß der Trommelfilter gemäß der Erfindung aerodynamisch so ausgewogen ist, daß nur geringe Dnickverluste im Bereich des Filters auftreten. Er kann also auch dort eingesetzt werden, wo mit geringem Druck des zu filternden Gases gerechnet werden muß. Dennoch kann wünschenswert sein, mit stärkeren Drücken ?u arbeiten. Dem kann entsprochen werden, denn der Filter gemäß der Erfindung bietet infolge seines Aufbaues die Möglichkeit, zusätzlich ein Gebläse unterzubringen, ohne daß dadurch die äußere Form geändert zu werden braucht. Es kann — wie aus Fig. 18 und 19 ersichtlich — zwischen den Seitenwänden 15/16 der Kammern 9/10 ein den Austrittskanal 6 ausfüllendes sogenanntes Querstromgebläse 37 vorgesehen werden, das mit seinem walzenförmigen Rotor das Gas aus dem Bereich der Trommel 1 ansaugt und nach außen fordert. Es kann aber auch bei ruhender Trommel 1 in dieser ein Gebläse 38 vorgesehen werden, das über einen trichterförmigen Kanal 39 in den Kanal 6 fördert (Fig. 20 und 21). Diese Ausführungsformen mit zusätzlichen Gebläsen erhöhen die allgemeine Verwendbarkeit des Trommelfilters, so z. B. für Klimaanlagen, wo der Einbau ohne weiteres möglich ist.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    55
    1. Trommelfilter zum Filtrieren eines Gasstromes von Verunreinigungen mit einem in einem Gehäuse untergebrachten siebartigen TrommelVörper, dessen gasdurchströmte Mantelfläche außen auf mindestens einem Teil des Umfanges von einer Filterstoffbahn umschlungen ist, di3 von einer antriebslosen Vorratsspule abläuft und auf eine angetriebene Spule aufgewickelt wird, gekennzeichnet durch ein rechteckiges, zusammen mit anderen gleichartigen /"-u* neben- und übereinander anflansch-
    bares Gehäuse (3), bei dem sum wahlweisen Minlaß des Gasstromes in Achsrichtung oder quer dazu zwei entfernbare Wände für die Auf' nähme des entsprechend dem Oehäuseatustand stirnseitig wahlweise verschließbaren Trommel· körpers (1) vorgesehen sind, und dureh zwei der Aufnahme der achsparalle* dem Tfömmelkörper vorgesetzten Pilterbahnrollen (7 und 8) dienende Kammern (9 und 10), deren Seitenwände (21 und 22) mitsamt den daran befestigten Stoftbahnumienkrotlen (23 und 24) für axialen Gasdurchlaß durch die Trommel gegeneinander bis zur Berührung verschiebbar sind und deren Bntnahmeklappen (11,12,13,14) wahlweise in waagerechter oder senkrechter, zur Trommelkörperachse paralleler Ebene angeordnet werden können (Fig. 1 bis 4 und 15 bis 17).
    2. Trommelfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in großem Bereich einstellbaren Bahnumlenkrollen (23,24) unter Zwischenschaltung der Filterstoffbahn (2) dichtend an der Siebtrommel (1) und an der Wand (13. 16) der Spulenkammern (9,10) anliegen.
    3. Trommelfilter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekermz»'Vntt, daß die in auseinandergeführter Stellung einen Gasaustrittskanal (6) bildenden Seitenwände (18, 16) der Kammern nach außen sich erweiternde, gegebenenfalls kurvenförmige Schrägung aufweisen.
    4. Trommelfilter nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß die dem Gasaustrittskanal (6) gegenüberliegende Gehäuseseitenwand bei beidendig verschlossenem Trommelkörper für den Gaseintritt quer zur Trommelachse entfernt ist.
    5. Trommelfilter nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß in Berührungsstellung der Seitenwände (15,16) der Kammern die Bandumlenkrollen (23, 24) aufeinandergedrückt sind und die Gehäuseseitenwände bei einseitig geschlossenem Trommelkörper zum Gasein- und austritt in Richtung der Tronrmelkörperachse entfernt sind.
    6. Trommelfilter nach Anspruch 1 bis 5. gekennzeichnet durch zwei Winkelprofilschienen (28), kreisrund gebogen und am Gehäuse, gegebenenfalls gasdicht, befestigt.
    7. Trommelfilter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der ruhende Trommelkörper (1) fest auf den Profilschienen (28) aufsitzt.
    8. Trommelfilter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der axial umlaufende Trommelkörper (1) unter Zwischenschalten von Kugeln (27) oder Rollen (ZT) auf der Winkelprofilschiene (28) drehbar gelagert ist.
    9. Trommelfilter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelkörper (1) unter Verwendung von Mittelstegen (30), auf Achsstummeln (31) aufliegend, am Gehäuse gelagert ist.
    10. Trommelfilter nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelkörper (1) einen geringfügig kleineren Durchmesser hat als der der dichtenden Auflage der Filterstoffbahn (2) dienende Flansch (29) der Winkelprofilschiene (28).
    11. Trommelfilter nach Anspruch 1 bis 10. da-
    durch gekennzeichnet, daß an den Gehäusekanten Planschlöchef (36) oder Flanschwinkel (3S) vorgesehen sind, mittels weichet die Trommelfilter zu größeren Einheiten als Filter* wände vor Mauer* oder Kanalöffnungen neben- S odef/und übereinander zusafflniensctiraubbar sind.
    >·*. Trommelfilter nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine Welle (19) mit quadratischem Querschnitt (Ur die angetriebene Spule (8), die mittels einer Steckkupplung an die Welle eines benachbarten Trommelfilters anschließbar ist.
    13. Trommelfilter nach Anspruch t bis 12, da-
    durch gekennzeichnet, daß in dem Filter ein Gebläse untergebracht ist.
    14. Trommelfilter nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch ein zwischen den Seitenwänden (13/16) der Kammern (9/10) den gesamten Austrittskanal (6) ausfüllend eingebautes Querstromgebläse (37).
    15. Trommelfilter nach Anspruch 13, gekenn' zeichnet durch ein in die stillstehende Trommel (1) eingebautes Gebläse (38), das Über einen trichterförmigen Kanal (39) zum Austrittskanal (6) fördert.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
    209 625/191

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