| Die Erfindung betrifft eine Verladevorrichtung zum Aufnehmen
und |
| Absetzen von Lasten für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge,
mit |
| einem zur Unterbringung auf einer Ladefläche
des Fahrxeagz sowie |
| zur Aufnahme einer Last vorgesehenen Tragorgan und
mit einer an |
| dem Tragorgan angreifenden Hubvorrichtung. Derartige
Verladevor- |
| richtungen werden hauptsächlich zum Aufnehmen und
Absetzen von |
| größeren Stückgütern und anderem Einzellasten von bzw, auf
Kraft- |
| fahrzeugen verwendet, insbesondere z. B. auch beim
Umlade® von |
| Transportbehältern, Paletten und dgl. |
| Die bekannten Verladevorrichtungen arbeiten im
allgemeinen mit |
| hydraulisch oder in sonstiger Weise motorisch angetrien
b-vorrichtungen, die entweder ortsfest, als bewegliche Transport- |
| gesäte oder als Zusatz- bsw. Anbaugeräte fär Kraftfahraeoge
auoge- |
| bildet sind. In allen Ftllen weisen die bekannten Hubvorrichtungen
In- |
| folge des motorischen Antriebs, wie auch der im allgem"an
erforder- |
| lichen Getriebe- und Führungselemente, vergleichsweise hohe
Her- |
| atellungskosten auf. Außerdain ist die Steuerung und Wartung
der- |
| artiger Vorrichtungen aus den gleichen Gründen mit
einem ent- |
| sprechend hohen Betriebsaufwand verbunden. |
| Die Aufgabenstellung vorliegender grfindung geht davon aus,
da0 |
| in vielen Anwendungsfällen beim Aufnehmen und Absatzes von |
| Lasten an Fahrzeugen nur eine vergleichsweise geringe Höhen- |
| differenz zu Überwinden ist. Die Aufgabe der Erfindung
bestebt |
| demgemäß darin, eine durch besonders einfachen Aufbau und
ebai- |
| solche Handhabung ausgezeichnete Verladevorrichtsmg zum
Auf- |
| nehmen und Absetzen von Einzellasten zu schaffen, wobei
sich |
| diese Verladevorrichtung insbesondere zum Betrieb ohne eigens |
| motorischen Antrieb unter Verwendung der Antriebsbewegung
des |
| an dem Verladevorgang beteiligten Kraftfahrzeuges
eignen soll. |
| Die Kennzeichnungsmerkmale der erfindungsgemäßen Lösung |
| dieser Aufgabe bestehen bei einer Verladevorrichtung der
ein- . |
| gange genannten Art hauptsächlich darin, daß an zwei gegenüber- |
| liegenden Seiten des Tragorgans je mindestens ein aus- und
ein- |
| fahrbarer, in ausgefahrener Stellung aber die seitlichen
Begren- |
| sungm der LAdefläche hinausgreifender
Ausleger vorgesehen ist |
| einam |
| und daß die Hubvorrichtung drei raitper Fahrzeugbreite rnndestens |
| gleicher, gegenseitigen Abstand angeordnete, an den
ausgefahrenen |
| Auslegern angreifende Huborgane aufweist. |
| Durch diese Merkmale ergibt sich der grundlegende Vorteil,
das |
| die aus zwei zu beiden Seiten des Fahrzeuge angeordnetes
Iiub- |
| orgaaen bestehende Hubvorrichtung von unten an den Auslegern |
| des Tragorgans, s. B. einer entsprechend ausgebildeten Palette |
| o. dgi., angreifen kann und daher nur eine geringe Bauhöhe |
| und somit einen vorteilhaft gedrungenen, einfachen Aufbau
auf- |
| weisen bann. Außerdem wird ein Leergut vernLeden, wie dies |
| beim Aufnehmen und Absetzen von Lasten mittels von oben
an- |
| greifender bsrr. die Last tlbergreifender Ihbvorrichtnm$wt
oft |
| in Kauf zu nahmen ist. |
| Eine zweckmäßige Weiterbildung der erffadungsgernäßen
Verlade- |
| vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, das die Huborgane
an |
| bodenfesten Gelenken schwenkbar gelagerte Strtsen
mit an den |
| Auslegern des Tragorgans angreifenden Auflagen aufweisen,
da8 |
| die Stütser in der Absetsstellung der iinborgane eine |
| gegen die Vertikale um einen spitzen Winkel verschwenkte
Lage |
| sowie in der Aufiuhmestellurg der Huborgane eine annähernd |
| senkrechte bsw. Ober die Vertikale hinaus versewenkte Lage |
| einnehmen und das zur Betätigung der Huborgane ein mit
den |
| Stützen in Wirkverbindung tretender Schwenkantrieb eorgerehen |
| ist. Dabei wird die VGrledevarrichturg vorteilhaft in der
Weise |
| gestaltet, daß die Huborgane je zwei schwenkbare Stütsan
aufweisen, |
| die an ihren unteren enden an einer Bodenplatte und an ihren |
| oberen Enden an einer zur Bodenfläche parallelen Auflage
enge- |
| lenkt sind und ein zwischen der Absetzatellung und der Aufnahme- |
| stellung der Huborgane verschwenkbsres Gelenkparallelogramm |
| bilden. |
| Diene Austtrirungen eignen sich besonders zum Umsetzen von
Loten |
| bsw. Tragorganen. wie Paletten und dgl. zwischen der LadetMche |
| einer Fahrzeugs und einer gegenüber tnüt@öinen vergleichsweise
ge- |
| ringen Höhematerschied aufweisenden Rampe o. dgl. Die |
| Statuen als wesentliche Bestandteile der Huborgane haben |
| dabei den besonderen Vorteil der reibungsarmen Lagerung
und |
| damit eines geringen I.eiatungabedarts tön den Srhwenkantrleb; |
| gegebenenfalls kann der Schwenkbereich der Stützest auch
Ober |
| die senkrechte Autbahmestellung hinaus vergrößert werden,
wo- |
| durch sich auf einfache Weise die Möglichkeit des Aufnehmens |
| und anschließenden Absetzen» au! eine gegenüber der Aufnahme- |
| stellung tieferliegende Rampe'od. dgl. ergibt. |
| Die letstgeoamten Aasftlbrungstormen der erlindungsgernUen |
| Verladevorrichtung eigenen sick ferner beseodera zum
Betrieb |
| ohne eigenen motorischen Antrieb. Die Kmaseichoungsmerk- |
| male einer derartigen erfindungsgemäßen Verladevorrichtung |
| bestehen demgemäß darin, daß als Schwenkantrieb für die
Stützen |
| ein mit der Verladevorricbtung in Wirkverbindung stehendes |
| Kraftfahrzeug vorgesehen hat und da il :wischen dem
K,raftiahr- |
| seug einerseits und dem Tragorgan bsw. den Huborganen
ande- |
| rerseits eine lösbare Kupplunp |
| vorgesehen ist. füervon |
| ausgehend kennzeichnet sich eine besondere vorteilhafte
Aus- |
| führungsform der erfindungsgemäßen Verladevorrichtung dadurch, |
| daß :wischen dem Kraftfahrzeug und dem Tragorgan eine beim |
| Einfahren des Kraftfahrzeugs zwischen die Huborgane selbst-
, |
| tätig einrastende Kupplung vorgesehen ist. Als vorteilhaft
hat |
sich hierbei eines konstruktive Ausführung in der u'e,s(! crrwiesen,
saß die liupplung zwischen dein Kraftfahrzeug und einer mit dein Traäargan schwenkbar
verbunAener.. Kupplungsstange vorge-3ehen ist. Die Arbeitsweise der letztgeaannceo
Ausführungen gestaltet sich aocraus
einfach. Zum Aufnnhrnen #j(-5; etwa mit
einem E.chälter o. d,g'_. beladenes Tragorgane voa der I..adef)itche eines Lastwagens
w)-rJ
letzterer z. B. einfach rückwärts ,wischen
die ihre abgesenkte
Stellung, die Absetzrtellung, einnehmenden Huborgane
ge-
fahren his
der Mimehmer zwischen
dem Tragorgan und den achwerkbaren Sttitsr»
wirksam wird und
beim weiteren Zurückfahren d!.e Haborgare in ihre Aufnahmestellung
verschwenkt. Hierbei wird das
Tragorgan infolge der Winkelstellung
der Stützen um
das
erforderliche Maß
von der Udefläche abgehoben
und verbleibt anschließend in der mechanisch stabilen Aufnahmeu>tellung. t# entladene
Kraftfahrzeug kann danach ohne wieterea abfahrer. Zum Absetzen des
Tragorgane
auf die Lagefläche fährt den K--At fahrseug
umgekehrt rückwärts zwischen
die iluborgaiie, w obei , die Kupplung zwischen Tragorgan bzw,
zwischen Kupplu:igstahr. und Fahrzeug selbsttätig einrastet. Anschließend
zieht die Fanrzeu
g vor und verschwenkt
die St^taen
der Huborgane
dabei ausi
der Aufrnahmeetellung,
wobei das Tragorgan
auf der
LaddllahP des Fahrzeugs abgesetzt und die Hubvorrichtung ents.aRtet w'-rid. Der
Abaetzvorgaag ist Jamit beendet unri
das Fahrzeug !n &L fahrbereitem
Ladezustand.
| Im einzelnen kam die erfindungsgemäße Hubvorrichtung hierbei. |
| konstruktiv in der Weise ausgef'ahrt werden, daß die Auflage |
| als sich im wesentlichen parallel zur Antriebsbewegung des
Kraft- |
| fahrzeugs erstreckender Träger ausgebildet ist und daß an
dem |
| in Richtung der Aufnahmebewegung gesehen rückwärtigen Ende |
| der Auflage ein nach oben vorstehender, in den Bewegungsbe- |
| reich eines Auslegers bei der Aufnahmebewegung eingreifender |
| Anschlag als Mitnehmen vorgesehen ist. Weiterhin hat eich
für |
| die letztgenannte Betriebsweise eine Weiterbildung in der
Weise |
| als vorteilhaft erwiesen; daß an jedem Huborgan eine in
der Auf- |
| nahmestellung selbsttätig einrastende, uurn Abeetzm lösbare
Verriege- |
| lung vorgesehen ist. |
| Die erfindungsgemäße Verladevorrichtung, insbesondere mit
den |
| vorangehend erläuterten Ausführungsmerkmalen. eignet sich |
| nicht nur für das Be- und Entladen von Fahrzeugen mit Transport- |
| gütern, sondern insbesondere auch für das Auf- und Absatteln |
| von Geräten und Maschinen, die nur zeitweise in
Verbindung mit |
| einem Kraftfahrzeug ortsbeweglich eingesetzt werden
. Vor |
| allem ist hierbei an Streu- und Sprühgeräte irn Straßenbau
- und |
| Straßenwartungsdienst gedacht. Für den Einsatz von
Streugeräten |
| ist s. B. das rasch und einfach durchzuführend Aufsatteln
bei |
| veränderlicher Witterungslage von grOßer Bedeutung. |
| Die Erfindung wird weiter an Hand der in den Zeichnungen
tierge- |
| stellten Ausführungsbeispiele erläutert. Hierin zeigt: |
| Fig. 1 eine erste Aueführvngeform der eründungsgeanäßea
Verlade- |
| vorrichtung, sowie ein mit dieser zusammenwirkenden
Kraft- |
| fahrzeug in Absetutellung; |
| Fig. = eine Ansicht der VerladevorrichWng
mit eingefahrenem |
| Kraftfahrzeug gemäß Blickrichtung: 11 in Fig. i; |
| Fig. 3 eine Seitenansicht der Verladevorrichtung mit Kraftfakir- |
| : seng @n Aufnahmestellung: |
| Fig. 4 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Ver- |
| ladevorrichtung mit geneigten Auflaufbahnen für das
Auf - |
| nahm= und Absetzen des Iragorgaos@in Seitenansicht |
| Fig. b eine Draufsicht der Verladevorrichtung nach Fig.
4; |
| F1g. # eine dritte Ausführungsform der erfindungegemläen
Ver- |
| ladevorrichtung mit abgewandelten Auflaufbahnen; |
| Fig. ? eine Draufsicht der Verladevorrichtung nach Anspruch
6 und |
| Fig. 8 eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Verlade- |
| vorrichtung mit in anderer Weise aaagebLldeten
und angeordneten |
| Auflaufbahnen.- |
| Die Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 3 umfassen im
weßent- |
| lichen eine insgesamt mit 6 bezeichnete Bobvorrichtung und
ein |
| Tragorgan 3. welches ran der lAdeflicbe 11, eines
Kraftfahrzeugs |
| 10 aufgenommen bsw. auf dieses abgesetzt werden soll uod
seiner- |
| seits die Last 1 trägt. im Beispielfall et@« ein Streugerät
für den |
| Einsatz im Straßenwartungsdienst. Ftlr diene und ähnliche
Zwecke |
| bieten sich im übrigen Ausführungen an. bei denen das Tragorgu |
| mit seinen noch zu erläuternden Elementen einen Bestandteil
den |
| zu verladenden Gerätes bildet oder mit diesem in irgendeiner
Weine |
| konstruktiv vereinigt ist. |
| Wie eich insbesondere aus-Fig. 1 ergibt, urotaßt die
Hubvorrich- |
| tung 6 zwei mit entsprechendem gegenseitige=n Abstand beiaer- |
| eeits der Ladefläche il den Kraftfahrzeuge auf einer gemein- |
| sameo Grundplatte 8 angeordnets Huborgane ba. Jedes der
Hub- |
| organe weint zwei schwenkbare Sttltsen Sb auf, die an ihren
unteren |
| Enden mit Gelenken 6c an der Grundplatte 8 und an ihren
oberen |
| Enden, mit Gelenken 6d an einer Auflage 4 gelagert sind.
Die Auf- |
| lage 4 ist als langgestreckter, mit geringem Abstand von
sowie |
| parallel zu der benachbarten Seitenkante der Ladefläche
11 ange- |
| ordneter Flachträger ausgebildet, deaseo rückwärtiger Endab- |
| schnitt zu einem als Mr4nehmer für das Tragorgan
vorgesehenen |
| Anschlag 4a aufgebogen ist. |
| Die schwenkbaren Stützen 5b bilden mit der Grundplatte 8
und der |
| Auflage 4 ein Gelenkparallelogramm, welches zwischen der |
| Aboetzetellung gemäß Fig. 1 und der Aufnahmestellung gemäß |
| Fig. 3 verschwenkbar ist. Für die Begrcizimg dieser
Schwenk- |
| bewegung tn diesen beiden Stellungen sind mit den Stützen
5b |
| verbundene Begrenzungsanschläge 8 und 7 vorgesehen, die
sich |
| an entsprechenden Puffern der Grundplatte wechnelwetne ab- |
| stutzen, insbesondere der in der Absetsstellung gemäß Fig.
1 |
| wirksame Puffer 9 ist zweckmäßig federnd nachgiebig bzw.
als |
| Stoßdämpfer ausgebildet und nimmt die Bewegungsenergie des |
| Huborgans beim Eutfallen in die Absetzstellung auf. |
| Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind die Stützen 5 b in
der Ab- |
| setzstellung um einen spitzen Winkel gegen die Vertikale
nach |
| vorn geschwenkt und nehmen daher bei der Anlage zwischen |
| dem Begrensungsanschlag.7 und dep Puffer 9 eine rpechaWsch |
| stabile Ruhelage ein. In der Aufnahmestellung gemäß Fig.
3 |
| sind die Stützen 5b nur schwach in entgegengesetzter Rich- |
| tung über die Vertikale hinaus verschwenkt, weshalb für
die |
| Sicherung des Huborgans in dieser Stellung eine besondere, |
| in der Aufnahmestellung selbsttätig einrastende Verriegelung |
| 10 vorgesehen ist, welche am unteren Ende des Begrenzungs- |
| anschlages 6 angreift. Für diese Verriegelung komm:.
z. B. |
| gemäß Fig. 1 oder 3 eine schwenkbare Klaue in Betracht,
welche |
| in der Aufnahme- bzw. Verriegelungsetellung einen hakenartigen |
| Vorsprung des Begrenzungsanschlags 8 hintergreift und zur |
| Einleitung der Absetxbewegung von 'Hand gelöst wird. Im
übrigen |
| sind die Stützen 5b teleskopartig längeaverstellbar ausgebildet. |
| Zur Arretierung in den verschiedenen Ausfahrstellungen der |
| Stützen sind Lochreihen 5f in dem aus Fig. 1 oder 3 ersicht- |
| lichen Außenrohr der Stützen rorgesuhen. Zur Arretierung
wird |
| ein nicht dargestellter Verr;.egelungsatift verwendet. |
| Das Tragorgan 3 besteht gemäß Fig. 1 bis 3 aus einem flachen |
| Rahmen mit je einem vorderen und rückwärtigen, rohrförmigen |
| Querträger 3 b, in welchem an beiden Boden
vorstehende, aus- |
| und einfahrbare Ausleger 3a längsverecdhiebbar gelagert
sind. |
| Ist airagefahrener Stellung greifen die Ausleger über die
seit- |
| liehen B"rensungen der Ladefllche 11 hinaus und wirken
mit den |
| Huborganen 5a zusammen (a. Fig. Z). |
| An dem vorderen Querträger des Tragorgans 3 ist eine Kupplungis- |
| stAage tla hdhenverschwenkbar angelaokt, während
im vorderen End- |
| bereich der Ladefläche 11 eine im Beispielsfall mit dem
Kraftfahr- |
| zeug verbundene, am vorderen Ende der Kupplungsstange 2a
an- |
| greifende. aelbstt#tig einseteode Kupplung S vorgesehen
ist. Für |
| diese Kupplung kommt s. B. eine einfache Schwenkklaue mit
geneigter |
| Außenkante in Betracht. die von eine=n Querarm =b am vorderen
Ende |
| der Kupplungestange Z a beim Zurückstoßen des Kraftfahrzeuges
ange- |
| hoben wird und durch Einfallen hinter diesem auerarm selbsttätig |
| einrastet, womit die Kuppluagsetange schwenkbar mit dem
Kraftfahr- |
| zeug verbunden ist. |
| Die Wirkungswelse der beschriebenen Verladevorrichtung ergibt |
| sich wie folgt: |
| Bei in Absetsstellung gemäß F4 1 befindlichen Huborganen
5a stößt |
| das Kraftfahrzeug 10 mit dem a uf seiner Ledeiltahe 11 liegenden |
| Tragorgan 3 und der Last 1 in den Zwischenraum der Huborgane,
wo- |
| bei die Ausleger 3 a in ihre Stellung gemäß Fig.
Z ausgefahren sind. |
| Heim weiteren Zurückstoßen des Kraftfahrzeuges tritt der
rückwärtige |
| Ausleger 'a in Berührung mit dem Anschlag 4a und nimmt aaschlieaeod |
| die Auflage 4 unter eotspreoäeader Schweakbeweguag der Stützen
5b |
| w Bewegungsrichtung gemäß Pfeil A in Fig. 1 mit. Während
dieser |
| Schwenkbewegung greifen nun die Auflagen 4 der beiden Iiuborgaoe
von |
| unten an den Auslegern '' a an. Mit zunehmender Entlastung
der L.ade- |
| f iche und entsprechend abnehmendem R eibuagsuchlu4 mit
dem Tragorgan |
| übernimmt die sich mit ihrem vorderen Ende gegen das Kraftfahrzeug |
| abatätsende Kupplungsstange 2a die Kraftübertragung fOr
den weiteren |
| Schwenkantrieb bis zum Obergang in die Auflnahmestellmg
gemäl Wig. '. |
| Hierbei wird die Lade - |
| fluche 11 den Kraftfahrzeugs entlastet und das Gewicht des
Trag- |
| orga= mit der lAst nur noch von den Huborganen getragen.
In |
| der AtdnahmeateUung rautet die Verriegelung 10 selbsttätig
ein |
| und sichert die lkborgane zusätzlich in ihrer annähernd
verti- |
| Wen Stellung: sodann wird die während des Transports im
allge- |
| awinen eingerastete Kupplung 2 von Hand gelöst und das ent- |
| ladene Kraftfahrzeug verläßt die ifutrvorrichtung in Richtung
des |
| Pfeils B in Fig. 3, Damit ist der Aufnahmevorgang bxw. das |
| Entladen beendet. |
| Zum Aufnahme - bzw. Beladrvorgang ntBM das Kraftfahrzeug
in |
| Richtung des Pfeile A in Fig. S rückwärts in den Zwischentraum |
| der Huborgane 6 a, welche ihre dargestellte Aufnahmestellung |
| einnehmen. Die vorher hoch geschwenkte Kupplungsstange Z
a |
| gleitet dabei mit ihrem vorderen Ende Ober die Ladefläche
11 |
| bis der Querarm =b gegen die Kupplung = stößt und
sich mit |
| dieser selbsttätig verriegelt. Anschließend sieht das Kraftfahr- |
| zeug in Richtung des Pfeils B t n Fig. 3 vor, wobei das
Trag- |
| organ 3 Ober die Kupplung 2 und die Kupplungsstange
2a mitge- |
| zogen wird. Die zunächst noch das Gewicht dis Tragorgans
uni |
| der Last aufnehmende Auflage 4 und die Stützen 5
b nehmen an dieser |
| Bewegung teil. bis das Tragorgan itn Verlauf der Schwenkbewegung |
| der Stutzen 5 b auf die ladeflbiche 11 abgesenkt
ist. Die Hub- |
| organe werden hierbei entlastet und nehmen schließlich wieder |
| ihre Absetsstellung getnfitl Fig. 1 ein. Das Kraftfahrzeug
kann |
| die Hubvorrichtung anachLeßend ohne weitere Bedienungsmaß- |
| nahmen in Richtung des Pfeile B verlassen. womit der Abeets- |
| bzw. BeLdevorgaag nach Einschieben der Aoaleger beendet
ist. |
| Bei der Ausführung nach Fig. 4 und 5 tritt
an die Stelle der Hub- |
| Vorrichtung mit beweglichen Huborganen und schwenkbaren
Stützen |
| etoe unbewegliche Hubvorrichtung 15 mit festen. wiederum
beider- |
| seits eines Tragorgans 13 bau. eines nicht dargestellten
Krait- |
| fahrsengs angeordneten iluborganen 25 a. die an ihrem vorderen |
| und röckwärtigen Ende je eine mit einem Ausleger 83 a des
Trag- |
| orgtas zusammenwirkende Auflaufbahn 25 b aufweisen. Die
Aus- |
| leger 23 a sind wiederum in nicht näher dargestellter Weise
tnner- |
| halb des Tragorgans verschiebbar gelagert und tannen somit
in |
| eine di-e (nicht darjleatellte)'ladefläche übergreifende
Stellung |
| ausgefahren sowie in eine Trausportste11ung eingefahren
werden. |
| Die Endabschnitte der Ausleger 23a sind mit Tragrollen 23b |
| versehen. die gemäß Fig. 5 ein flaches Rinnenpröfil-aufweisen |
| und bei der Berührung mit den Auflaufbahnen 25 b ausreichende |
| seitliche Führung gegen Schräglauf und Abgleiten bieten. |
| Am oberen Ende der Auflaufbahnen 25 b ist je eine ]Raststellung |
| 26 in Form einer Einsenkung mit einem rückwärtigen
Begren- |
| sungsanschlsg 16b vorgesehen. Diese |
| nehmen ge- |
| mäß Fig. 4 die in ihre Authahmestellung angehobenen Tragrollen |
| 13b auf (in Fig. 4 atrichliert angedeutet). Zwischen den
Auf- |
| laufbahmen 25b eines Huborgane iet jeweils eine Aussparung
27 |
| für das Ausfahren des jeweils rückwärtigen Auslegers ange- |
| ordnet. |
| Die Wirkungsweine dieser Verladevorrichtung gestaltet sich |
| äußerst einfach wie folgt: |
| Bei eingefahrenen Auslegern stößt das (nicht dargestellte)
Kraft- |
| fahrseug mit dem auf seiner Ladefläche befindlichen
Tragorgan =s |
| »nächst :wischen die Huborgane 28 a, bis das Tragorgan und
die |
| Tragrollen 23 b der Ausleger ihre in Fig. 4 in ausgesogenen
Linien |
| angedeutete Stellung, d. h. die Abaetzstellung, einnehmen.
Iün |
| werden alle Ausleger in ihre Stellung gemäß Fig.
5 ausgefahren, |
| wobei die Tragrollen 23 mit den in einer Vertikalebene angeordne- |
| ten Auflaufbahnen 25 b je einea,Huborgaas nxhtpn,
Da# Aps,- |
| fahren der r9ckwsrtigen Ausleger wind hierbei durch die
berd to |
| erwähnte Aussparung a? ermöglicht. Anschlieil en d stößt
das Kraft- |
| fahrzeug weiter zurück, wobei das Tragorgan Ober einen geeigneten, |
| nicht näher dargestellten Mltnehmer, z. B. eine schwenkbare
Kupp- |
| lungentange ähnlich derjenigen nach Fig. 1, in Richtung
des Pfeils |
| C in Fig. 4 verschoben und dabei unter Abwälzung
der Tragrollen |
| auf den Auflaufbahnen in die Aufnahmestellung angehoben.
bis die |
| Tragrollen in die Raststellungen 26 einfallen. Zurr Beladen
den |
| Kraftfahrzeuge wird.das Tragorgan - wiederum mittels
einer ge- |
| eigneten Kupplung bsw. Kupplungsstange gemäß Fig. 1 oder
dgl. - |
| in umgekehrter Richtung vorgezogen, wobei die Tragrollen
nach |
| Überwindung der Schwelle zwischen den Rastetellungen
28 und |
| den anschließenden Auflaufbahnen 25 b in die .'
bsetxstellung ge |
| langen. Mit dem Einschieben der Ausleger Ist auch hier der
Be- |
| ladevorgang beendet. |
| Die Auflaufbahnen 25 b sind bei der Ausführung nach Fig.
4 in |
| bestimmter Weine gekrümmt, und zwar nach oben konvex ausge- |
| bildet. hierdurch wird erreicht, daß der Neigungswinkel
im |
| unteres: Bereich der Auflaufbahnen größer ist als im
oberen |
| Bereich. Auf diese Weise 1113t sich der üblichen Federkennlinie |
| vors Fahrzeugen Rechnung tragen, die im Verlaufe
des Anhebens |
| der Last eine abnehmende, bis nur Entlastung der Ladefläche
auf |
| Noll abfallende Stützwirkung zur Folge hat. Bei vorgegebener
maxi- |
| maler Antriebskraft des Fahrzeugs für den Hubvorgang ergibt
sich |
| hierdurch bei gleichem Gesamthub eine geringere Länge
der Auf- |
| laufnahmen und damit der gesamten %bvorrichtung. |
| Die Ausführung nßch Fig. d und 7 unterscheidet sich von
der voran- |
| gehenden im wesentlichen dadurch. daß die aufeinanderfolgenden |
| Auflaufbahnen 35'# 35 "eines Huborgane quer zur Längsrichtung |
| der Auflaufbahnen bsw. der Fahrzeuglängsachse gegeneinander |
| versetzt angeordnet sind. Wie wich aus Fig. 7 ergibt, sind
die |
| beiden rückwärtigen Auflaufbahnen 35 ' um ein bestimmtes
Maß |
| gegenüber den vorderen Auflaufbahnen 35't nach innen,
d. h. |
| gegen das Tragorgan 23 versetzt, so daß die Tragrollen 23
b |
| der rückw trügen Ausleger die Innenseite der vorderen
Autauf- |
| bahnen 35 " ohne nachträgliche Verschiebung passieren
kämen. |
| Die vorderen Ausleger sind hierzu em ein entsprechendes
N&8 |
| weiter ausgezogen. Die Versetzung der rückwärtigen Auflauf- |
| bahnen entspricht mindestens der Breite dieser Auflaufbahnen. |
| wobei gegebenenfalls ein Überstand der Tragrollen an der |
| Außenseite der rückwärtigen Auflaufbahnen zusätzlich zu
berück- |
| sichtigen ist. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß der
Auf- |
| nahme- und Absetsvorgang ohne Unterbrechung der Fahrzeug- |
| bewegung durchgeführt werdeiCaon. |
| Die Ausführung nach Fig. 6 teigt im übrigen eine weitere
Be- |
| sobderheit, indem nämlich die einzelnen Auflaufbahnen um |
| gestellfeste Achsen 36 in HMsnrichtung schwenkbar sowie |
| mit Iülf e geeigneter Verriegelung® 37, entsprechenden Loch- |
| reihen mit Verriegelungsestift, festsetzbar ausgebildet
sind. Auf |
| diese Weise lann unteraclnedlichen Lastgewichten bzw. verfug- |
| baren Antriebskräften Rechnung getragen werden. |
| Hei der Ausftahrung nach Fig. 8 sind die räckwartigen un,i
vorde- |
| ren Aufaufbahnen 45' bzw. 45"Mr jedes Huborgan weder
in |
| einer Vertikalebene fluchtend, jedoch in Höhenrichtung gegeneinan- |
| der versetzt angeordnet, und zwar ist die rückwart:ge
Auflauf- |
| bahn 45 ' um ein solches Maß höher angeordnet, @daß
die Absetz- |
| stellung der rückwärtigen Auflaufbahn mcndettens auf gleicher |
| Höhe mit der Aufnahmestellung der vorderen Auflaufbahn liegt. |
| Beide Aufnahmestellungen sind auch hier wieder durch
Einsenkun- |
| gen bsw. Raststellungen 46 gesichert. |
| Wenn ein Anheben der Last in g:eichbletbender Horizontallage |
| erwünscht ist, so erfordert diese Verladevorrichtung ein
speziell |
| ausgebildetes Tragorgan 43 gernäg Fig. d,
dessen Ausleger 43a |
| entsprechend der Möbendkfferanz zwischen den vorderen und
rtlek |
| wärtigen Auflaufbahnen höhenversetzt angeordnet sind. Fs
ist je- |
| doch grundsätzlich auch denkbar, ein einfaches Tragorgan
ent- |
| sprechend den voringehund erläuterten Ausfuhrungaformen
ein- |
| zusetzen, wobei zunächst die rückw#rtigon Ausleger durch
die |
| vordre Auflsuibeha 45 " in die Raststellung 46 sowie
bei weite- |
| rem Zurückschieben unter Oberwindung dieser Raststellung
auf |
| einer lediglich horizontalen Stfltsiliche 48 a in die vorgeeebene |
| Endstellung verschoben werden. Hierbei entfallt selbstverständlich |
| die rückwärtige Auflaii'bshn, wenn nicht ein geringerer
Abstand |
| der vorderen und rückwärtigen Ausleger vorgesehen wird.
Bei |
| der horizontalen M'eiterverechiebung der rückwärtigen
Ausleger |
| gelang® die vorderen Ausleger an die Auflaufbahn 45
" und werden |
| in die Raststellung 48 gebracht. Im Endsrataad nimmt
also das |
| Tragorgan in der Aufnahmestellung wieder eine horizontale
Lage |
| hin. . . |
| Die Ausführung nach Fig. 8 eignet sich besonders für nicht
ver- |
| achiebbare. d. h. mit den Tragorgan oder dergl. test verbundene |
| Ausleger, mit denen das Aufnehmen und Absetzen.
abgesehen |
| von den gexebenenfalls.jedoch auch selbsttätig steuerbaren
Lösen |
| der Kupplung zwischen Fahrzeug und Tragorgan -
praktisch ohne |
| Bediertungsharuigriffe nur durch Zurückstoßen und Vorziehen
des |
| Fahrzeuge ausführbar ist. |
| Endlich sind die Auflaufbahnen bei der Ausführung nach Fig.
8 |
| noch mit Ih lfe von geeigneten Verriegelungen 48
(Lochreihen |
| mit Verrieglungsatift) höhenverstellbar sowie auch schwenkbar |
| angeordnet. Auf diese Weise können die Huborgane unterschied- |
| lichen Fahrzeug- bzw. Ladenächenhöhen angepaßt worden: |
| Bei der Erläuterung der verschiedenen Ausführungsformen
der |
| erfindungsgemäßen Verladevorrichtung war die Verwendung |
| eines Kraftfahrzeugs als Antrieb für die Hubvorrichtung
enge- |
| n.pa@Weg wprdqqk,..$s voripteht dich jedoch,,
saß gegebeoenta4 |
| , |
| auch andere Antriebsvorrichtungen, weiche an den Tragorgrnen |
| angreifen. mit gleicher Wirkung eingesetzt werden können, |
| Endlich ist darauf hinzuweisen, daä Tragorgane mit ausfahr- |
| baren Auslegern unabhängig von der Verwendung einer bestimm- |
| ten Hubvorrichtung den wesentlichen Vorteil der universellen |
| Einsatzmöglichkeit für Fahrzeuge und Ladeflächen
unterscbied- |
| lichar Breite aufweisen. Bei Verxendung von üblichen
hydraulischen |
| Hubzylindern kann das Tragorgan z. B. auch Ober größere
Höhen - |
| unterschiede, etwa vom Boden auf die
Höhe einer Ladefläche, ange- |
| hoben und entsprechend umgekehrt abgesetzt werden. Nach
dein |
| Einfahren der Ausleger bes tehen keinerlei Ober die Ladefläche |
| vorstehenden Teile, so daß sich für das Fahrzeug keine Verkehrs- |
| beschrNiCungen irgeben. |