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DE175615C - - Google Patents

Info

Publication number
DE175615C
DE175615C DENDAT175615D DE175615DA DE175615C DE 175615 C DE175615 C DE 175615C DE NDAT175615 D DENDAT175615 D DE NDAT175615D DE 175615D A DE175615D A DE 175615DA DE 175615 C DE175615 C DE 175615C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
air
line
sand spreader
emergency braking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT175615D
Other languages
English (en)
Publication of DE175615C publication Critical patent/DE175615C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H11/00Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types
    • B61H11/005Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types in combination with rail sanding, door opening or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

$1φ k&z, iJammirniq
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf einen mit der Druckluftbremse verbundenen Luftsandstreuer, der in der Notbremsstellung des Steuerventils angesetzt wird. Den Gegenstand der Erfindung bildet die besondere Ausführungsform der Speiseventilsteuerung des Sandstreuers. Diese wird durch den Druck des Sandstreuer-Speisebehälters und einer in demselben Sinne wirkenden Feder sowie den entgegengesetzt wirkenden Leitungsdruck, der durch das Notbremsventil des Bremssteuerventils zugeführt wird, derart beeinflußt, daß die bei Notbremsungen zugeführte Leitungsluft das Speiseventil entgegen dem Spei.se- behälterdruck sowie dem Druck der Feder öffnet.
Fig. ι zeigt den Sandstreuer in Verbindung mit der Luftbremse,
Fig. 2 die Gesamtanordnung an einem Fahrzeuge.
An den Hilfsluftbehälter α der Druckluftbremse ist in bekannter Weise der Bremszylinder b und das mit der Druckluftleitung d verbundene Schnellbremsventilc angeschlossen., Um den Luftsandstreuer bei Notbremsungen selbsttätig anzustellen, ist der zum Bremszylinder führende Kanal e der Notbremseinrichtung des Steuerventils durch die Zweigleitung / mit der einen Kammer des das Kolbenventil ρ q aufnehmenden Gehäuses g verbunden. Die andere Kammer des Gehäuses schließt an den Nebenluftbehälter h an. Die zwischen dem Kolben ρ und dem Ventil q befindliche Gehäusekammer ist an die Nebenleitung i angeschlossen, die durch die Abzweigrohre k (Fig. 2) in den zu den Sandkasten η führenden Sandstrahlgebläsen I endigt. In der Verbindungsleitung zwischen dem Kolbenventil ρ q und der Nebenleitung i befindet sich die Absperrvorrichtung m, durch die der Luftdurchgang gedrosselt werden kann, um die Geschwindigkeit des Luftstromes für die Sandstreuer ändern zu können. Der Nebenluftbehälter h wird vom Hilfsluft- ' behälter α aus geladen und ist zu diesem Zwecke mit letzterem durch das Zweigrohr 0 verbunden. Die Leitung f ist bei gelöster Bremse und bei Betriebsbremsungen drucklos, weil in diesen Bremsstellungen die Notbremseinrichtung außer Tätigkeit ist. Das Ventil q wird durch den Druck im Nebenbehälter h und die in demselben Sinne gegen den Kolben ρ wirkende Feder s geschlossen erhalten, während der entgegenwirkende Leitungsdruck das Ventil q zu öffnen sucht. Bei Notbremsungen gelangt Leitungsluft durch den Notbremskanal e in den Bremszylinder b und gleichzeitig in die. Leitung f und verschiebt den Kolben p, so daß das Ventil q sich öffnet und Druckluft aus dem Nebenluftbehälter h durch die Nebenleitung i und in die Sahdblasrohre k und Z gelangt.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Durch die Notbremseinrichtung des Steuerventils von Drückluftbremsen gesteuerter Luftsandstreuer an Eisenbahn-
    fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Speiseventilsteuerung (p q) des Sandstreuers durch eine Feder (s) und den Druck im Sandstreuerspeisebehälter (h) einerseits und den entgegengesetzt wirkenden, durch das Notbremsventil zugeführten Leitungsdruck andererseits derart beeinflußt wird, daß das Speiseventil (q) bei Notbremsungen durch Leitungsdruck geöffnet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT175615D Active DE175615C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE175615C true DE175615C (de)

Family

ID=440240

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT175615D Active DE175615C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE175615C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE873098C (de) * 1948-12-19 1953-04-09 Bosch Gmbh Robert Druckluftbremseinrichtung fuer Schienenfahrzeuge des Strassenverkehrs

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE873098C (de) * 1948-12-19 1953-04-09 Bosch Gmbh Robert Druckluftbremseinrichtung fuer Schienenfahrzeuge des Strassenverkehrs

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