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DE1755588U - Zopfschutz-aufsatzgeraet. - Google Patents

Zopfschutz-aufsatzgeraet.

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Publication number
DE1755588U
DE1755588U DE1957P0011882 DEP0011882U DE1755588U DE 1755588 U DE1755588 U DE 1755588U DE 1957P0011882 DE1957P0011882 DE 1957P0011882 DE P0011882 U DEP0011882 U DE P0011882U DE 1755588 U DE1755588 U DE 1755588U
Authority
DE
Germany
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attachment
protection
protection device
cap
top protection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957P0011882
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Prostka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1957P0011882 priority Critical patent/DE1755588U/de
Publication of DE1755588U publication Critical patent/DE1755588U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • ät
    Zopfschutz-Aufsatzg-erät !'l
    Einleitung : Die im Folgendem näher beschriebene Neuerung dient der Auf-
    bringung von mit wasserlöslichen Imprägniersalzen vershhenen Kuüststoffkappen auf Lichtleitungsmasten und erfüllt den Zweck, : diese Masten vor Fäulnis und Insektenbefall zu schützen. Die
    tütenähnlichen Kappen haben einen durchlöcherten und damit
    wasserdurchlässigen Boden auf dem ein mit konzentriertem Chrom-Arseniksalz durchtränktet Schwamm festgelagert ist. Die Öffnung der Kappe ist mit einem Gummiband umrändert und wird so wie eine Baskenmütze über das obere Ende des stationären Lichtleitungs= mastes gestülpt. Die durch zeitweilige Niederschläge auf die Kappe fallenden Wassermengen dringen in diese ein, verbinden sich hier mit dem im Schwamm befindlichen, wasserlöslichen Imprägnierstoffen und durchtränken mit diesen alsdann im Verlaufe der Zeit die Zopfzone des Lichtleitungsmastes.
  • Nach den bisherigen Erkenntnissen, war es jedoch nur möglich, die beschriebenen Kappen direkt durch Menschenhand und unter Beachtung der gesetzlichen Unfallverhütungvorschriften, nur bei gebietsweise abgeschaltetem Strom aufbringen zu lassen, was naturgemäß für die Bewohner des bearbeiteten Bezirkes erhebliche Beschränkungen und wirtschaftliche Benachteiliguügen mit sich brachte, abgesehen davon, daß der nicht unerhebliche Arbeitaufwand, hervorgerufen durch die jeweils notwendige Besteigung jedes einzelnen Lichtleitungsmastes, nicht nur mit großem Zeitaufwand, sondern auch mit erheblichen Unkosten verbunden war Das von mir entwickelte Aufsatzgerät schaltet all'die im vorgegebenen Absatz aufgeführten Nachteile und Schwierigkeiten weitgehendst aus und ermöglicht ewj die Zopfschutzkappen mühelos von der Erde aus und bei eingeschaltetem Strom aufzubringen.
  • Hierdurch ergeben sich nicht nur für die i diesem Gebiet sehr dicht besiedelte Bevölkerung außerordentliche Annehmlichkeiten, sondern bringt ebenso die Produktionsproblematik, vor die sich die hiesige-Kleinindustrie bisher gestellt sah, gänzlich in Fortfall.
  • Beschreibung : Das Zopfschutzaufsatzgerät ist ein Rohrstabgerät mit einer Gesamtlänge von 1o*17 mtr., welches im oberen Teil, nach einer Biegung von 9o, mit einem ringförmigen Aufsätzer und zwei dahinterliegenden, abschließenden Stammgleitrollen endet (siehe Zeichnung röm. I) 4 Es unterteilt sich in zwei, in ihrer Materialbeschaffenheit verschiedenen Teile und besteht im unteren Teil aus drei ineinanderschiebbareh Bambusstäben von 40 m/m ß und eine] Einzellänge je Stab von ca. 3 mtr. (siehe Zeichnung I/1). Am oberen Bambusstab befindet sich, 5o cm vom oberen Ende, ein Hilfshaken, (Zeichnung I/1b), der in Verbindung mit der in der Zeichnung I als Stütze 1a bezeichneten Hilfsstange zur reibung. losen und leichteren Aufrichtung des Aufsatzgerätes dient.
  • Der obere Teil, mit einer Gesamtlänge von 1.17 mtr., besteht aus rohrförmigen Supradur-Kunststoff und ist am untere Ende so beschaffen, daß ein aus Hartgummi bestehender Isolierpilz (siehe - Zeichnung- Zeichnung 1/3) über das obere Ende des oberen Bambusstabes gescho= ben werden kann und somit als zusätzlicher Isolator dient und gleicht zeitg eine feste Verbindung zwischen beiden Teilen herstellte An der in der Zeichnung I unter Pos. 4 bezeichneten Stelle, spaltete sich das rohrförmige Oberteil in der Mitte, umschließt nach einer zw@@@ maligen Biegung von insgesamt 9o° den ringförmigen Aufsätzen, du wiederunselbst einen p von 22o m/m hat (siehe Zeichnung II) und. bildet am Ende eine parallellaufende Gabel, die zur Aufnahme de# beiden aus Holz-mit Gummireifen versehenen Stammgleitrollen die Der ringförmige, aus Astrolan-Kunststoff hergestellte Aufsätzer von 70 m/m Breite, überragt zu gleichen Teilen nach unten und oben. den gespaltenen, rohrförmigen oberen Teil des Aufsatzgerätes um je 15 m/m und versetzt das Gerät einmal in die Lage, die baskenmützenförmige Zopfschutzkappe über den oberen, 15 m/m breiten Aufsatzring zu stülpen, sodaß diese alsdann reibungslos über den Mastenzopf gezogen werden kann. Die Anwendung dieser Möglichkeit ist dann erforderlich, wenn die an den Lichtleitungsmasten angebrachten Isolatoren so tief befestigt sind, dpß sie genügend Spielraum zum Abstreifen der Kappe lassen. Im anderen Falle und zwar wenn die Isolatoren so hoch angebracht sind, daß nur wenig Spielraum zum Abstreifen der Kappe vorhanden ist, wird die Kappe über den unteren Rand des Aufsatzringes gestülpt und ermöglicht se das Aufdrück der Kappe. auf den Mastenzopf. Diese beiden Möglichkeiten erweitern folglich den Verwendungsbereich des Aufsatzgerätes und lassen da=
    her eine Benutzung einmal als Zug-und zum anderen als Druckgerät
    zu$
    Abschließend sei zusammengefaßt, daß die Beschaffenheit der vorbe-
    schriebenen Neuereug so gehalten ist, daß bei der Herstellung des
    Zopfschutz-Aufsatzgerätes nur Materialien Verwendung gefunden haben, die aus völlig isolierenden Kunststoff bestehen und somit die mit der Aufbringung der Zopfschütze. beschäftigten Arbeiter vor jeglicher Gefahr durch Stromeinwirkungen schützen. Diese Voraussetzungen dürften von großer Wichtigkeit sein, zumal hierdurch
    den gesetzlichen Bestimmungen der Unfallverhütungsvoràchriften
    vollstens Rechnung getragen wird.
    !

Claims (2)

  1. ofschutz-Aufsatzserät.
    schutzansprüche ! 1. Zopfschutz-Aufsatzgerät, dadurch gekennzeichnet, daß es aufgrund seiner Materialbeschaffenheit und des am unteren Ende des Oberteils befindlichen Hartgummi-Isolierpilzes, bei jeder Wetterlage und eingeschaltetem Strom verwendet werden kann.
  2. 2. Zopfschutzaufsatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschaffenheit des im Oberteil befindlichen ringförmigen Aufsetzers (Zeichng. röm. 1) seine Verwendung. einmal als Zug-und zum anderen als Druok-Gerät ermöglicht. 3. Zopfsohutz-Aufsatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ihm zugedachte Verwendungszweck durch die am oberen Ende des Oberteile be. findlichen Stammgleitrollen (Zeicimß. 1/5) unti der ineinanderschibbaren
    Bambusstäbe nebst der in der Zeichnung I als Stütze 1a bezeichneten Hilfsstange, mühelos von der Erde aus erreicht werden kann*
DE1957P0011882 1957-07-22 1957-07-22 Zopfschutz-aufsatzgeraet. Expired DE1755588U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1755588U true DE1755588U (de) 1957-11-07

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DE1957P0011882 Expired DE1755588U (de) 1957-07-22 1957-07-22 Zopfschutz-aufsatzgeraet.

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