DE1755465A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Ausloesung des Ankuppelns von einzeln anklemmbaren Zugstangen an das staendig laufende Zugseil von Schleppliften - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Ausloesung des Ankuppelns von einzeln anklemmbaren Zugstangen an das staendig laufende Zugseil von SchleppliftenInfo
- Publication number
- DE1755465A1 DE1755465A1 DE19681755465 DE1755465A DE1755465A1 DE 1755465 A1 DE1755465 A1 DE 1755465A1 DE 19681755465 DE19681755465 DE 19681755465 DE 1755465 A DE1755465 A DE 1755465A DE 1755465 A1 DE1755465 A1 DE 1755465A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coupling
- skier
- pull rod
- triggering
- pull
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 title claims description 18
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title claims description 18
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 title claims description 18
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 9
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 claims description 13
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 11
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 8
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 6
- 230000036461 convulsion Effects 0.000 description 4
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 4
- 239000006096 absorbing agent Substances 0.000 description 2
- 230000009471 action Effects 0.000 description 2
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B11/00—Ski lift, sleigh lift or like trackless systems with guided towing cables only
- B61B11/004—Means connecting load and cable
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
- Flexible Shafts (AREA)
Description
Jean POMAGALSKI LA TRONCHE/Frankreich
Verfahren und Vorrichtung zur Auslosung des Ankuppelns von einzeln
anklemmbaren Zugstangen an das ständig laufende Zugseil von Schleppliften
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Auslösung
des Ankuppelns von einzeln anklemmbaren Zugstangen an das ständig laufende Zugseil von Schleppliften, wie sie an viel befahrenen Skipisten zum
Hinaufschleppen der Skiläufer eingerichtet sind.
Bei den bekannten Ausführungen derartiger Schlepplifte erfolgt der Start
der Skiläufer aus dem Stand, was jedoch oft zu ziemlich heftigen Stössen
und Rucken führt. Diese Stösse oder Rucke werden mehr oder weniger ge-
1320/P8. 12D. 3-BIl/KW/ch. . /.
109853/002 2
dämpft durch Federn oder Stossdämpfer, die in die Zugstange eingebaut
sind. Eine vollständige Dämpfung derartiger Stösse und Rucke ist jedoch
kaum möglich, so dass es oft zu Stürzen von Skiläufern kommt, die wenig geübt oder Anfänger sind. Hierdurch wird aber der Start der nachfolgenden
Skiläufer unnötig verzögert und behindert.
m Manchmal bekommt der Skiläufer auch von einer Aufsichtsperson am
Start des Schleppliftes die Zugstange hingehalten, welche schon an dem
Zugseil angeklemmt ist, worauf diese Aufsichtsperson den Skiläufer vorwärts schiebt.um hierdurch den Anzug der Zugstange zu dämpfen. Diese
Verfahrensweise ist jedoch wenig zweckmässig und erfordert ausserdem einen erheblichen Kraftaufwand der Aufsichtsperson.
Oft ist die Piste am Startpunkt des Schleppliftes auch leicht in Laufrichtung
abwärts geneigt, um den Start des Skiläufers zu erleichtern. Hierbei ist jedoch der Anfangsruck nicht geringer, da der Skiläufer auch hierbei
nahezu aus dem Stand startet.
Es besteht auch die Möglichkeit, die Zugstangen erst an das Zugseil anzuklemmen,
wenn der Skiläufer sich bereits in Bewegung befindet. Diese Verfahrensweise erfordert jedoch eine sehr grosse Aufmerksamkeit durch
die Aufsichtsperson und ist daher nicht immer und ständig anwendbar.
109853/0032
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Vermeidung aller dieser Nachteile
und die Schaffung einer Möglichkeit für einen Start des Läufers an der Talstation von Schleppliften ohne wesentliche Rucke und Stösse, indem
das Ankuppeln der Zugstangen etwa gleichzeitig mit der Startbewegung des Skiläufers erfolgt.
Das Verfahren ist hierzu erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass
das Ankuppeln einer Zugstange beim Passieren eines den Lift benutzen wollenden Skiläufers an einer bestimmten Stelle vor Ergreifen der Zugstange
mechanisch, elektrisch oder pneumatisch ausgelöst wird, worauf der sich in Bewegung befindliche Skiläufer die angekuppelte Zugstange ergreift.
Durch die automatische Auslösung des Ankuppelns können die einzelnen
Vorgänge genau aufeinander abgestimmt werden, so dass fehlerhafte Starts praktisch verhindert werden, ohne dass ein Aufseher erforderlich wird,
welcher das Ankuppeln der Zugstange bewirkt und den Start des Skiläufers überwacht. Da ferner der Start zügig ohne nennenswerte Rucke oder Stösse
erfolgt, kann die Schleppgeschwindigkeit und damit die Leistungsfähigkeit
eines erfindungsgemäss ausgebildeten Schleppliftes wesentlich verbessert werden.
109853/0032
Die Vorrichtung bzw. Ausbildung eines Schleppliftes, welcher in der vorstehend beschriebenen Weiee arbeitet, ist nach einem weiteren Merkmal
der Erfindung gekennzeichnet durch eine von dem den Lift benutzen wollenden Skiläufer betätigte bzw. beeinflusste Einrichtung, welche die Freigabe
und das Ankuppeln einer Zugstange auslöst, sowie durch eine in Laufrichtung abwärts geneigte Schräge, über welche der Skiläufer bei oder kurz
vor Ergreifen der angekuppelten Zugstange gleitet.
Diese die Ankupplung der Zugstangen auslosende Einrichtung ist in solcher
Entfernung vor den Zugstangen angeordnet, dass diese erst nach ihrer Ankupplung an dem Zugseil ergriffen werden kOnnen.
Die Ausloseeinrichtung kann zweckmässigerweise aus einer Dreh- oder
Klapptür bestehen, welche quer über den Zugang angeordnet ist und über
einen drehfesten Hebelarm und einen hieran befestigten Seilzug die Freigabe und das Auskuppeln einer Zugstange auslost.
Die Auslöseeinrichtung kann ferner auch aus einem eine Fotozelle beeinflussenden Lichtstrahl quer über den Zugang bestehen, bei dessen Unterbrechung elektromagnetisch die Freigabe und das Ankuppeln einer Zugstange ausgelöst wird.
109853/0032
Es ist ferner möglich, den in der vorstehend beschriebenen Weise ausgebildeten
Schlepplift mit einer Sperreinrichtung für eine vorübergehende Sperrung des Zuganges für den nachfolgenden Benutzer auszustatten. Eine
solche Sperreinrichtung kann entweder aus einer von der Auslöseeinrichtung mechanisch oder elektrisch betätigten Schranke quer über den Zugang
oder in einfacher Weise aus einem elektrisch betätigten .Lichtsignal bestehen.
Durch eine genaue Abstimmung der Tätigkeiten aller dieser Einrichtungen
können die Starts der einzelnen Skiläufer ohne Zeitverlust und mit höherer Abfertigungsgeschwindigkeit erfolgen. Es ist ferner möglich, die Stossdämpfer
oder Federn an den Zugstangen einfacher auszubilden, da durch die Anwendung der Erfindung irgendwelche heftigen Stösse oder Rucke
praktisch ausgeschlossen sind.
In den beigefügten Zeichnungen sind beispielsweise Ausführungs- und
Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung dargestellt, wobei zeigen:
Figur 1: eine schematische Gesamtansicht der Talstation eines Schleppliftes
kurz vor Inbenutzungnahme durch einen Skiläufer,
Figur 2: dieselbe Station bei Inbenutzungnahme,
Figur 3: dieselbe Station nach Start des Skiläufers und vor der Inbenutzungnahme
durch einen nachfolgenden Skiläufer,
109853/0032
Figur 4: einen vergrösserten Ausschnitt aus Figur 1,
Figuren
5 und 6: Teilansichten aus Figur 4,
Figur 7: eine ähnliche Darstellung wie in Figur 1 in einer abgewandelten
Ausführungsform und
Figur 8: einen vergrösserten Ausschnitt aus Figur 7.
Figur 8: einen vergrösserten Ausschnitt aus Figur 7.
™ Bei der dargestellten Talstation eines Schleppliftes läuft das Zugseil 10
ständig in Richtung der Pfeile F, und zwar durch eine geeignete Antriebsvorrichtung
12, die von einem Chassis 13 an einem Pfeiler 15 getragen wird. Eine Mehrzahl von Zugstangen 14, 14', 14".... hängen nebeneinander
auf einer Schiene 16, die ebenfalls an dem Chassis 13 befestigt ist. Diese Zugstangen 14 können einzeln an dem Zugseil 10 angeklemmt werden,
sobald eine entsprechende Einrichtung hierfür beispielsweise mittels eines Seilzuges 18 ausgelöst wird und die einzelnen Zugstangen 14 in den Bereich
k der Freigabe 19 gelangen.
Die Ausbildung dieser Einrichtung ist in vergrOsserter Darstellung in den
Figuren 4 bis 6 wiedergegeben. Hierbei wird eine Zugstange 14 am Ende der Schiene 16 durch eine Blockierung 19 zurückgehalten, die mit einem
beweglichen Anschlag 20 versehen ist. Dieser bewegliche Anschlag 20 arbeitet zusammen mit einem Anschlag 22 auf dem Haken 24, an welchem die
Zugstange 14 hängt.
109853/0032
Der Anschlag 20 ist das obere Ende eines Gleitschuhes 28, welcher in
einer Führungsnut in der Schiene 16 rechtwinklig zu ihrer Längsrichtung verschiebbar ist. Neben diesem Gleitschuh 28 ist ein gleicher Gleitschuh
30 angeordnet, welcher ebenfalls an seinem oberen Ende einen Anschlag aufweist. Durch Verschiebung dieses zweiten Gleitschuhes 30 kann auch
dieser Anschlag 32 in die Bahn der auf der Schiene 16 laufenden Zugstangenhaken 24 gelangen.
Die den Anschlägen 20 und 32 gegenüberliegenden, unteren Enden der
Gleitschuhe 28 und 30 sind beiderseits nach aussen gekröpft und mittels Drehzapfen 34 und 36 auf dem Quersteg eines T-förmigen Hebels 38 angelenkt.
Dieser T-förmige Hebel 38 ist seinerseits in der Mitte seines Quersteges auf einem Zapfen 40 drehbar, welcher fest in der Schiene 16 sitzt.
Auf diese Weise bewirkt eine hin- und hergehende Drehbewegung des Hebels 38 eine abwechselnde Auf- und Abwärtsbewegung der Gleitschuhe 28
und 30 und damit der oberen Anschläge 20 und 32. Wie in den Figuren 5 und 6 zu erkennen ist, befindet sich in der einen Hebel stellung der eine
Anschlag oberhalb der Schiene 16 und der andere Anschlag unterhalb hiervon, wahrend in der anderen Hebelstellung die beiden Anschläge ihre Stellungen
vertauscht haben.
109853/0032
Eine gleiche Anordnung 19' zum Zurückhalten der Zugstangenhaken 24*
ist in einer gewissen Entfernung oberhalb der vorstehend beschriebenen
Einrichtung 19 angeordnet, deren Einzelteile die gleichen Bezugsziffern
mit einem Strich tragen und im einzelnen nicht noch einmal beschrlieben
werden. Die Entfernung zwischen diesen beiden Blockierungeeinrichtungen 19 und 19* wird ausreichend gross gewählt» um die jeweils vordere
P Zugstange 14 von den anderen Zugstangen 14', 14" usw. auf der Schiene l&
abzutrennen.
Eine Schubstange 42 ist mit ihren beiden Enden mittels Dreh zapfen 44 und
44* an den beiden T-förmigen Hebeln 38 und 38 ' angelenkt und verbindet
auf diese Weise die beiden Blockierung Seinrichtungen 19 und 19' kinematisch. An dem in der Zeichnung rechten Hebel 38' sitzt ferner ein starrer
Hebelarm 48, an welchem der Seilzug 18 befestigt ist. Eine Zugfeder 48
k ist einerseits an einer festen Lasche 50 an der Schiene 16 und andererseits
an dem Hebel 38* befestigt, so dass die beiden Blockierungseinrichtungen
19 und 19' durch diese Feder in eine Stellung gezogen werden, wobei die beiden Anschlage 20 und 20' Über die Schiene 16 he raus ragen.
Es ist leicht zu erkennen, dass durch einen Zug an dem Seilzug If die
beiden Anschläge 20 und 20' eingezogen werden, wobei gleichseitig die
beiden Zugstangenhaken 24 und 24* darüber gleiten kennen. Da atoderereeits
109853/0032
beim Einziehen der beiden Einschlage 20 und 20' durch die Schwenkung
der Hebel 38 und 38' die beiden Anschläge 32 und 32' über die Schiene 16
hinaus ge drückt wurden, werden hierdurch die beiden nachfolgenden Zugstangenhaken
blockiert. Diese Anordnung für eine einzeln und nacheinander erfolgende Freigabe der Zugstangen ist bekannt und braucht deshalb
nicht näher beschrieben zu werden.
Die Anschläge 22 und 22' an den Zugstangenhaken 24 und 24' sind in gleicher
Weise abgeschrägt wie die Vorderflächen der Anschläge 20, 20' und 32, 32',
so dass beim Auftreffen der Anschläge 20 und 20' bzw. 32 und 32' auf die
festen Anschläge 22 und 22' ein Schub auf die Zugstangenhaken 24, 24' in
Freigabe richtung ausgeübt wird, so dass diese zwangsläufig und zu einem genau bestimmten Zeitpunkt in diese Richtung gedrückt werden·
Der Seilzug 18 geht über eine Umlenkrolle 52 und ist am anderen Ende an
einem Hebelarm 54 befestigt, der an einer Vertikalstrebe 56 angearbeitet ist. Diese Vertikalstrebe ist drehbar in einem nicht dargestellten Träger
gelagert und bildet die Drehachse für eine Klapptür oder ein Drehkreuz Anstelle dieser Klapptür oder des Drehkreuzes kann auch eine einfache Horizontalstange
verwendet werden. Auf jeden Fall wird der Zugang durch diese Einrichtungen versperrt, weicherjÜurch die beulen Begrenzungen 60
und 62 in der Weise gebildet ist, dass jeweils nur immer ein Skiläufer diesen Zugang passieren kann. Die Höhe diener seitlichen Begrenzungen 60
109853/0032
1755A65
und 62 ist vorzugsweise veränderbar, um sie verschiedenen Schneehöhen
anpassen zu können. Weiterhin ist die eine Begrenzung 60 auf der Seite, wo sich die Zugstangen 14 befinden, als Handlauf ausgebildet. Die ganze
Einrichtung ist in der Weise ausgebildet und angeordnet, dass der den Zugang 60, 62 passierende Skiläufer zwangsläufig an die Klapptür 58 stossen
muss, welche hierbei nachgi-bt und der Vertikalstrebe 56 mit dem drehfesten Hebelarm 54 eine entsprechende Schwenkbewegung ausfuhren lässt.
In dem Zugang ist ferner vor der Klapptür 58 eine Sperreinrichtung vorgesehen, welche aus einer horizontalen Schranke 64 besteht, die quer über
den Zugang absenkbar und um eine nicht dargestellte horizontale Schwenkachse anhebbar ist.
Das Anheben dieser Schranke 64 erfolgt ebenfalls über einen Seilzug 68,
welcher über die Umlenkrolle 70 läuft und an dem Hebelarm 54 der Vertikalstrebe 56 von der Klapptür 58 befestigt ist. Auf diese Weise ist die Betätigung der Schranke 64 mit der Klapptür 58 in der Weise kombiniert, dass
die Schranke 64 geschlossen ist, solange die Klapptür 58 offen ist und umgekehrt. Die Betätigung der Schranke 64 wird hierbei vorzugsweise so gesteuert, dass sich die Schranke erst in der letzten Phase der Schliessbewegung der Klapptür 58 öffnet, was durch einen entsprechenden toten Gang
in der Bewegungsübertragung bewerkstelligt werden kann.
109853/0032
In der Ruhestellung hSlt die Feder 48 über den T-förmigen Hebel 38' den
Hebelarm 46 und den Seilzug 18 die Klapptür 58 in der geschlossenen Stellung und die Schranke 64 in ihrer geöffneten Stellung.
Die Piste besteht hierbei aus einem ersten Abschnitt 72, welcher nahezu
eben ausgebildet ist und sich bis etwa zu der Sperreinrichtung 64 erstreckt. Hieran schliesst sich dann eine Schräge 74 an, welche in Laufrichtung abwärts
geneigt ist und sich bis etwa zu der Stelle erstreckt, an welcher der Skiläufer seine Zugstange ergriffen hat.
Die Figuren 1 bis 3 zeigen eine Ausführungsmöglichkeit mit mechanischer
Steuerung, die jedoch durch eine andere geeignete Einrichtung auf mechanischer, pneumatischer oder elektrischer Grundlage ersetzt werden kann.
Eine solche andere Ausführungsform ist in den Figuren 7 und 8 dargestellt, welche etwa den Figuren 1 und 6 entsprechen und wobei gleiche Teile mit
den gleichen Bezugsziffern versehen sind.
Die Steuerung des Freigabe-tnechanismus 19 und 19' für die Zugstangenhaken
24 und 24' erfolgt hierbei elektrisch mittels eines Elektromagneten 76, dessen Kern über eine Schubstange 80 an dem T-förmigen Hebel 38
befestigt ist. Sobald hierbei der Elektromagnet 76 erregt wird, schwenkt der Hebel 38 gegen die Wirkung der Zugfeder 48 in eine Stellung, wobei
der Anschlag 20 eingezogen und der Anschlag 32 herausgedrückt wird.
109853/0032
Dieser Elektromagnet 76 fet an eine Verteilerdose 82 angeschlossen* die
nicht Gegenstand der Erfindung ist ttnd daher nicht either beschrieben wird.
Die Klapptür 58 der zuerst beschriebenen Ausftthrungsform ist hierbei er -β etet durch eine Lichtbarriere in Form eines leuchtenden oder unsichtbaren Lichtstrahles 84, welcher «pier über de*» Zugang geht twul eine Foto-ρ seile 86 beeinflusst. Diese Anordnung wirkt in der Weis«, dass bei PasSle
ren eines Skiläufers der Lichtstrahl unterbrochen wird ttnd die Fotozelle
86 in diesem Augenblick ein Auslesesignal fiber die Dose 82 am dem Elektromagneten 76 schickt.
Auch die Sperreinrichtung für den Zugang kann in gleicher Weise elektrisch ausgebildet sein, beispielsweise in Form einer elektrischen Lichtanlage 88 mit rotem und grOnem Lichtsignal, welche in ans ich bekannter
beitet.
Für eine Benutzung des Schlepplifte* begibt sich der SkJJtufer In Aeß Zugang zwischen den beiden Begrenzungen 60 und 62. Bei greiserem Ää- ''
d rang bilden die Skiläufer hierbei eine Warteschlange auf der ebenen Pistt
72, da durch die Begrentungen 60 tmd 62 nicht mehrere Skilluler gleichreit ig den Zugang passieren k&ütutn. Sobald die Sperrung de«
1098S3/Ö03I
durch Anheben der Schranke 64 oder durch ein grünes Lichtsignal aufgehoben
wird, begibt sich der Skiläufer auf die Schräge 74, indem er sich beispielsweise an dem Handlauf 60 (Figur 1) vorwärts zieht. Hierzu werden
die Skistöcke vorsorglich beide in der anderen Hand gehalten.
Der Skiläufer gleitet dann die Schräge 74 hinunter und schwenkt hierbei
die Klapptür 58 oder unterbricht den Lichtstrahl 84, wodurch die Freigabe %
des Hakens 24 der ersten Zugstange 14 ausgelöst wird. Dieser Zugstangenhaken
24 , welcher von dem Anschlag 20 freigegeben und von dem Anschlag 32 von der Schiene 16 gedrückt wurde, klemmt sich automatisch auf dem
Zugseil 10 fest und wird von diesem mitgenommen. Gleichzeitig ist der Skiläufer über die Schräge 74 bis zu der Zugstange 14 gelangt, welche er
in der Bewegung ergreift (Figur 2). Auf diese Weise erhält man durch eine bestimmte Anordnung der Schräge 74 und der Klapptür 58 gegenüber der
Zugstange in Startstellung einen Start des Skiläufers ohne nennenswerte ^
Stösse oder Rucke, da die Bewegung der angeklemmten Zugstange nicht
oder kaum verschieden ist von der Bewegung des Skiläufers in dem Augenblick, wo er die Zugstange ergreift.
Im Augenblick des Durchganges des Skiläufers durch die Klapptür 58 oder
den Lichtstrahl 84 wird die Sperreinrichtung für den Zugang ausgelöst,
und zwar entweder durch das Absenken der Schranke 64 oder durch Auf-
109853/0032
leuchten eines roten Lichtsignales 88 (Figur 2) , wodurch der nachfolgende
Skiläufer an einem Betreten der Schräge 74 gehindert wird, bis die ganze
Vorrichtung in ihre Ausgangsstellung zurückgekehrt uixjtereit für eine neue
Betätigung ist.
Ein nicht dargestellter Verzögerer kann hierbei die Rückschwenkung der
fe Klapptür oder das Wiederaufleuchten des grünen Licht signale s verzögern,
wodurch die Aufeinanderfolge der Starts gesteuert und an die Zugkapazität
des Zugseiles 10 angepasst werden kann.
Im gleichen Augenblick, wo die Zugstange 14 durch d.ie Anordnung 19 freigegeben
wird, erfolgt eine Freigabe der nachfolgenden Zugstange 14' durch die Anordnung 19', wodurch diese durch ihr Eigengewicht auf der Schiene
16 nach unten gleitet und ihre Ausgangsstellung einnimmt. Auf diese Weise
ist jede falsche Betätigung oder Benutzung der Einrichtung ausgeschlossen, da die jeweils erste Zugstange in ihrer Ausgangsstellung isoliert von den
übrigen Zugstangen hängt. Es ist ferner möglich, die Gleitschiene 16 für
die Zugstangenhaken 24 nicht gradlinig auszuführen, so dass jeweils nur die vorderste Zugstange 14 von dem Skiläufer ergriffen werden kann, während
die übrigen Zugstangen ausser seiner Reichweite sind.
109853/0032
Diese Einrichtung arbeitet besonders einfach und unabhängig ohne von
irgendeiner Person betätigt werden zu müssen. Sie kann leicht an bereits vorhandenen Schleppliften angebracht werden. Wie bereits erwähnt, kann
durch diese Einrichtung der Start der einzelnen Skiläufer beschleunigt werden, so dass demzufolge die Leistungsfähigkeit eines hiermit ausgestatteten
Skiliftes erheblich gesteigert werden kann.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die erfindungsgemässe Vorrichtung
in anderer Weise auszubilden, indem beispielsweise die Klapptür 58 durch einen entsprechenden Kontakt die Tätigkeit des Elektromagneten 76
auslöst und gleichzeitig eine Sperreinrichtung in Form eines elektrischen Lichtsignales betätigt. Umgekehrt kann die Fotozelle eine Sperreinrichtung
in Form einer mechanisch betätigten Schranke steuern. Es ist auch möglich, die Auslöseeinrichtung in Form eines Fusshebels oder dergleichen
auszubilden, der auf dem Boden der Piste angeordnet ist und durch einen darüberlaufenden Skiläufer betätigt wird.
109853/0032
Claims (8)
1. Verfahren zur Auslosung des Ankuppelns von einzeln anklemmbaren
Zugstangen an das ständig laufende Zugseil von Schleppliften, dadurch,
gekennzeichnet, dass das Ankuppeln beim Passieren eines den Lift benutzen wollenden Skiläufers an einer bestimmten Stelle vor Ergreifen der
Zugstange mechanisch, elektrisch oder pneumatisch ausgelost wird, worauf der sich in Bewegung befindliche Skiläufer die angekuppelte Zugstange ergreift.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine von dem den Lift benutzen wollenden Skiläufer
betätigte bzw. beeinflusste Einrichtung (54-58; 84,86), welche die Freigabe und das Ankuppeln einer Zugstange (J4) auslest, sowie durch eine in Laufrichtung abwärts geneigte Schräge (74), über welche der Skiläufer bei oder
kurz vor Ergreifen der angekuppelten Zugstange gleitet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung
der die Ankupplung der Zugstangen auslosende Einrichtung (54-58; 84,86)
in solcher Entfernung vor den Zugstangen (14)» dass diese erst nach ihrer
Ankupplung an dem Zugseil (10) ergriffen werden können.
109853/0032
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch eine Auslöseeinrichtung
in Form einer Dreh- oder Klapptür (56, 58), welche quer über den Zugang (60, 62) angeordnet ist und über einen drehfesten Hebelarm (54)
und einen hieran befestigten Seilzug (18) die Freigabe und das Ankuppeln einer Zugstange (14) auslöst,
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch eine Auslö
einrichtung aus einem eine Fotozelle (86) beeinflussenden Lichtstrahl
(84) quer über den Zugang (60, 62) , bei dessen Unterbrechung elektromagnetisch die Freigabe und das Ankuppeln einer Zugstange (14) ausgelöst
wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch eine Sperreinrichtung
(64, 66; 88) für eine vorübergehende Sperrung des Zuganges (60, 62) für den nachfolgenden Benutzer.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine von der Auslöseeinrichtung
(54-58; 84,86) mechanisch oder elektrisch betätigte Schranke (64, 66) quer über den Zugang (60, 62).
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch ein von der Auslöseeinrichtung
(54-58; 84,86) elektrisch betätigtes Lichtsignal (88).
109853/0032
Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR107134A FR1530686A (fr) | 1967-05-19 | 1967-05-19 | Installation de départ d'un dispositif de remorquage de skieurs |
| FR107134 | 1967-05-19 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1755465A1 true DE1755465A1 (de) | 1971-12-30 |
| DE1755465B2 DE1755465B2 (de) | 1976-04-08 |
| DE1755465C3 DE1755465C3 (de) | 1976-11-25 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2848443A1 (de) * | 1978-11-08 | 1980-07-24 | Hoffmann Dieter | Grubensesselliftanlage zur verwendung im untertaegigen grubenbetrieb |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2848443A1 (de) * | 1978-11-08 | 1980-07-24 | Hoffmann Dieter | Grubensesselliftanlage zur verwendung im untertaegigen grubenbetrieb |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES354007A1 (es) | 1970-04-16 |
| AT287065B (de) | 1971-01-11 |
| DE1755465B2 (de) | 1976-04-08 |
| FR1530686A (fr) | 1968-06-28 |
| CH468268A (fr) | 1969-02-15 |
| US3561366A (en) | 1971-02-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1455009A1 (de) | Schlepploren- oder Schleppkarren-System | |
| DE1728238B2 (de) | Betätigungseinrichtung für eine Spielerfigur | |
| DE2841968C2 (de) | ||
| CH637303A5 (de) | Fersenhalter fuer ausloeseskibindung. | |
| DE1755465A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Ausloesung des Ankuppelns von einzeln anklemmbaren Zugstangen an das staendig laufende Zugseil von Schleppliften | |
| DE3725483C2 (de) | Sicherheitsskibindung | |
| DE2915341C2 (de) | Rechenreiniger für Stabrechnen | |
| DE1755465C3 (de) | Vorrichtung zum sefcsttätigen Zuteilen einer Zugstange aus einem Magazin eines Skischleppllftes | |
| DE2525947A1 (de) | Haltegitter fuer melkstaende | |
| DE899629C (de) | Schraegaufzug mit Laufkatze | |
| DE2606699A1 (de) | Antriebskopf eines kettenkratzfoerderers | |
| DE3615297A1 (de) | Fressbox fuer schweine | |
| DE2620397C3 (de) | Stoßschutzvorrichtung für Schleusentore | |
| AT153848B (de) | Selbsttätige Einholvorrichtung für die einzelnen Schleppseile einer Schleppseilbahn für Skiläufer. | |
| DE3810359A1 (de) | Kraftfahrzeug-drehleiter mit fahrkorb, insbesondere feuerwehrdrehleiter | |
| AT343178B (de) | Anbugeleinrichtung fur einen schlepplift | |
| AT211734B (de) | Fördereinrichtung | |
| DE3204729A1 (de) | Lasttraeger fuer schleppkreisfoerderer | |
| DE1212884B (de) | Vorrichtung zum Speichern und Wiederabziehen von Lasttraegern eines Schleppkettenfoerderers | |
| DE832196C (de) | Mittels Winde und Gegengewicht von einer Beladestelle nach beiden Richtungen verfahrbarer Heuaufzug | |
| AT157163B (de) | Aufzug für Hoch- und Längsförderung. | |
| DE2117782C3 (de) | Ski-Schlepplift | |
| AT350627B (de) | Gehaenge | |
| DE688424C (de) | izensetz- und Zeilengiessmaschinenmit im Kreislauf an Draehten gefuehrten Matrizenstaeben | |
| DE2029106C (de) | Einrichtung an einer Schlepp kettenkreisförderanlage fur an Last tragerschienen verfahrbare Lastträger |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |