DE1755230U - Hahn, der mit einem drehbaren kueken ausgestattet ist. - Google Patents
Hahn, der mit einem drehbaren kueken ausgestattet ist.Info
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Description
- Hahn, der mit einem drehbaren Küken ausgestattet ist Die Neuerung bezieht sich auf einen Hahn, der mit einem drehbaren Küken ausgestattet ist und z. B. durch Einschlagen oder Einschrauben in eine Öffnung einer Behälterwandung seinen Festsitz erhält.
- Derartige Hähne werden vielfach aus Holz gefertigt, wobei es jedoch recht schwierig ist, eine vollkommene Abdichtung des Kükens zu erreichen und auf die Dauer zu erhalten, da dieses in dem Kükendurchbruch des Hahnzapfens teilweise auf Stirnholz gleiten muß. Um diesem Übelstand abzuhelfen, hat man den Hahndurchbruch mit Kork ausgekleidet. Wenn auch diese Maßnahme eine brauchbare Abdichtung schafft, so kann sie in der Praxis nicht befriedigen, da der Kork eine zu geringe Widerstandsfähigkeit hat, um den häufigen Drehbewegungen standzuhalten, d. h. die Korkauskleidung muß schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit erneuert werden.
- Es sind auch aus Metall, insbesondere aus Messing bestehende Hähne in Gebrauch, die zwar-wenn sie gut eingeschliffen sind-ausreichend dichten, jedoch einem verhältnismässig raschen Verschleiß unterworfen sind, abgesehen davon, daß sie für manche Flüssigkeiten nicht verwendet werden können, da sie geschmacksverändernd wirken. Hinzu kommt auch noch, daß sich im Bereich des Kükens häufig Grünspan ansetzt, der nicht nur ein unästhetisches Bild ergibt, sondern auch die Jeweilige Flüssigkeit verunreinigen kann.
- Die Neuerung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile und sie besteht ihrem Wesen nach darin, daß zumindest eine der dichtend aufeinander gleitenden Flächen des Kükens oder des entsprechenden Hahndurchbruches die Oberfläche eines hartelastische und selbstschmierenden, vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Teiles ist.
- Wenn man nun einen Holzhahn in der angegebenen Weise ausgestaltet, so leuchtet es ein, daß einerseits keine Dichtschwierigkeiten auftreten und andererseits eine vorzeitige Zerstöi-Ung der Dichtfläche ausgeschlossen ist. Es versteht sich, daß man eine hartelastische Dichtfläche auch bei metallischen Hähnen verwenden kann. Der bevorzugt zur Anwendung kommende Kunststoff hat den Vorteil, daß er neben seinen guten Gletteigenschaften selbst gegen chemische Einflüsse sehr widerstandsfähig ist und ohne Einschleifarbeiten eine verläßliche Abdichtung schafft. Nicht zuletzt muß auch noch erwähnt werden, daß Kunststoff geruch-und geschmacklos ist bzw. keine geschmacklichen Veränderungen der Flüssigkeiten verursacht, wenn der dem jeweiligen
sondere eingegossene oder eingespritzte Buchse ausgebildet. Das bevorzugte Eingießen und Einspritzen ist deshalb zu empfehlen, weil dadurch die Buchse mit dem Trägermaterial in eine derartig reibungaschlüssige Verbindung kommt, daß ein ungewolltes Lösen der Buchse beim Drehen des Kükens ausgeschlossen ist.Zweck entsprechende Kunststoff gewählt wird. f Gemäß der Neuerung ist der die Dichtfläche bildende Teil als in den Hahndurchbruch eingebrachte, insbe- - ZBildung einer Dichtfläche kann auch das Küken mit einem auf beliebige Weise aufgebrachten, hartelastischen Material ausgestattet werden, was jedoch nicht ausschließt, das Küken zur Gänze aus einem hartelastichen Material, d. h. aus Kunststoff herzustellen.
- Ebenso besteht die Möglichkeit, beide Dichtflächen in Kunststoff auszuführen.
- Da durch den Kükendurchbruch der Hahnzapfen stark verschwächt ist und die Gefahr besteht, daß-insbesondere bei einem Einschlaghahn-der Hahnzapfen reißt, ist nach der Neuerung vorgesehen, die Auskleidung des
Einfassen bereitet herstellungstechnisch keinerlei Schwierigkeiten, da das Aufbringen des entsprechenden Materials in einer Form durch Gießen oder Spritzen erfolgen kann.Kükendurchbruches entsprechend nach außen zu vergrößern, d. h. der hartelastische Teil wird gemäß der Neuerung als den Hahnzapfen im Bereich des Durchbruches umgebende, geschossene Muffe ausgeführt, die eine wertvolle Armie- , I rung des Hahnzapfens an seiner geschwächten Stelle er- gibt und gleichzeitig die Abdichtung verbessert. Dieses - In der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen : Fig. 1 einen Hahn in Seitenansicht und geschnitten und Fig. 2 den gleichen Hahn in Oberansicht.
. - Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besteht der Hahn 1 im wesentlichen aus einem Hahnzapfen 2 und einem mit einer Handhabe 3 ausgestatteten Küken 4. Der Durchbruch 5 in dem Hanzapfen 2 zur Aufnahme des Kükens 4 weist eine aus'Kunststoff bestehende Buchse 6 auf, die eine Dichtfläche 7 für-das Küken 4 bildet. Mit gestrichelten Linien 8 ist in Fig. 1 angedeutet, daß auch das Küken 4 eine elastische Umkleidung, also eine der Fläche 7 gleichartige Dichtfläche 9 haben könnte. Die hartelastische und konisch ausgeführte Buchse 6 geht einstückig in eine Muffe 10 über, die den Hahnzapfen 2 im Bereich des Durchbruches 5 übergreift und eine wirkungsvolle Verstärkung des Zapfens 2 ergibt, und dadurch eine vollkommen dichte Verbindung bewirkt.
Claims (1)
- Schutzansprüche 1. Hahn ? der mit einem drehbaren Küken ausgestattet ist und z. B. durch Einschlagen oder Einschrauben in eine Öffnung einer Behälterwandung seinen Festsitz erhält, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der dichtend aufeinander gleitenden Flächen (7 oder 9) des Kükens (4) oder des entsprechenden Hahndurchbruchea (5) die Ober-
(5) eingebrachte, insbesondere eingegossene oder eingespritzte Buchse ausgebildet ist.fläche eines hartelastische und selbstschmierenden, vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Teiles (z. B. 6) ißt. 2. Hahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Dichtfläche bildende Teil als in den Hahndurchbruch 30 Hahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der einen Dichtfläche (9} das Küken (4) einen auf beliebige Weise aufgebrachten, hartelastischen Mantel aufweist.4. Hahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Küken (4) zur Gänze aus hartelastischem Material besteht.5. Hahn nach Anspruch 1 und/oder einem der folgenden Anipxilche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Auskleidung (Buchse 6) des Kükendurchbruches (5) das hartelastische Material den Hahnzapfen (2) im Bereich desDurchbruches (5) als geschlossene Muffe (10) umgibt. \
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK26914U DE1755230U (de) | 1957-09-19 | 1957-09-19 | Hahn, der mit einem drehbaren kueken ausgestattet ist. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEK26914U DE1755230U (de) | 1957-09-19 | 1957-09-19 | Hahn, der mit einem drehbaren kueken ausgestattet ist. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1755230U true DE1755230U (de) | 1957-10-31 |
Family
ID=32786939
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK26914U Expired DE1755230U (de) | 1957-09-19 | 1957-09-19 | Hahn, der mit einem drehbaren kueken ausgestattet ist. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1755230U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2528720A1 (de) * | 1975-06-27 | 1977-01-13 | Roechling & Co Lignostone | Hahn zur verwendung in leitungsanlagen zur vakuum-foerderung von fluessigkeiten |
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1957
- 1957-09-19 DE DEK26914U patent/DE1755230U/de not_active Expired
Cited By (1)
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