DE1753128U - Gefedertes fahrzeugrad. - Google Patents
Gefedertes fahrzeugrad.Info
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Description
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Es sind Fahrzeugräder bekannt, bei denen die Pelge mit der Nabe nicht nur durch starre Glieder, wie Scheiben oder Speichen, verbunden ist, sondern bei denen zwischen Nabe und Felge nachgiebige, meist aus ringförmigen Gummiteilen bestehende Glieder eingeschaltet sind, die eine radiale Bewegung der Felge zur Nabe zulassen und auf diese Weise dem Fahrzeug eine zusätzliche Federung bieten."Gefedertes Pahrzeugrad." - Nachdem anfänglich derartige Räder stets so ausgebildet waren, dass Achse und Nabe nur in einer Radialebene zueinander federnd beweglich waren, so dass die Räder unbedingte Seitensteifigkeit belassen, die mit Hilfe besonderer Führungen, die zwischen Felge und Nabe angeordnet waren, erreicht wurde, hat die Anmelderin auch schon vorgeschlagen, auf solche Führungen zu verzbhten und die nachgiebigen Glieder zwischen Nabe und Felge so anzuordnen, dass diese beiden Radteile sowohl radial als auch axial gegeneinander federn können. Bei den diesen Vorschlägen entsprechenden Rädern liegen die federnden Mittel stets nahe der Nabe, während der grössere, zwischen den federnden Ringen und der Pelge vorhandene Abstand durch Scheiben oder Speichen überbrückt wird, die ihrerseits starr mit der Felge verbunden sind.
- Es hat sich gezeigt, dass die auf diese Weise erzielte Eigenfederung des Rades in axialer Richtung Ausmaße besitzt, die nicht immer erwünscht sind, Besonders bei langsamer Fährt von Kraftwagen und für Motorräder allgemein ist diese axiale Nachgiebigkeit zu groß. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die nahe der Nabe gelegenen federnden Mittel mit der Felge durch Drahtspeichen verbunden sind, die ihrerseits eine gewisse Eigenfederung besitzen, die sich zu der von dem federnden Mittel gelieferten Federung addiert. Um bei solchen fahrzeugspeichenrädern, auf die sich die Neuerung ausechliesslich bezieht, die Seitensteifigkeit zu erhöhen, wird neuerungsgemäß vorgeschlagen, den oder die Gummiringe möglichst nahe an der ? elge anzuordnen. Bach der Neuerung sind daher der oder die Gummiringe zwischen der felge und den Radspeichen vorgesehen und mit letzteren in an sich bekannter Weise über einen ringförmigen Speiohentrager verbunden.
- An sich ist es bei gefederten Speichenrädern bekannt, die Pederungsmittel zwischen der Felge und den Speichen beswv einem die Verbindung zu letzteren gewährleistenden Speichenträger anzuordnen. Dabei handelt es sich aber jeweils um Speichenräder, bei denen die Federungmittel entweder als parallel zur Radachae angeordneten, zahlreichen kurzen Gummibolzen bestehen, die auf einem besonderen Felgenkranz vorgesehen sind und mit der eigentlichtem felge über weiters, kürzere drahtspeichen verbunden sind, oder aber aus gleichmässig über den Radumfang verteilten, radial angeordneten Schraubenfedern bestehen, die einerseits an der Felge und andererseits in den Speichenträger eingehängt sind. In beiden fällen ergibt sich ein verhft. ltnismässig verwickelter Aufbau. Auch werden die vorerwähnten Speichenräder hinsichtlich ihrer Lauf-und Federungs-Eigenschaften den heutigen Pahrbeanspruchungen und -anforderungen nicht gerecht.
- Schliesslich sei noch erwähnt, dass es bei elastischen Fahrzeugrädern an sich auch bekannt ist, Federungsmittel in Form konzentrisch zur Radachse angeordneter Gummiringe in der Nähe der Felge anzuordnen. Hierbei handelt es sich aber durchweg um Vollscheiben-Räder, die eine verhältnismässig grosse Starrheit besitzen. Im Gegensatz dazu musste man bei Speichenrädern wegen ihrer nicht unerheblichen Bigenelastizität befürchten, dass die Anordnung von am Pelgenumfang vorgesehenen Gummiringen die Steifigkeit des Rades zu stark herabsetzen und daher zu einem allzu labilen Radaufbau führen würde. Dieses Vorurteil konnte aber anhand zahlreicher Fahrversuchte mit den den Gegenstand der Neuerung bildenden Speichearädern beseitigt werden.
- Die die Eigenfederung des Speichenrades bewirkenden Gummiringe können unmittelbar an der Felge befestigt oder mit dieser über geeignete starre Zwischenringe verbunden sein, die ihrerseits an der Felge gehalten sind.
- Die Verbindung der Drahtspeichen mit den Ringen geschieht zweckmäßig über einen Speichenträger, der einerseits an dem oder den Gummiringen anvulkanisiert ist und andererseits Ringflächen besitzt, die in Bohrungen oder sonstigen Durchbrechungen die Speichen mit ihren Nippeln aufnehmen.
- Eine besonders zweckmässige Ausgestaltung eines gefederten Speichenrades ergibt sich, wenn der Speichenträger U-förmigen, nach aussen offenen Querschnitt besitzt und mit seinen Seitenflanschen den inneren Felgenteil mit Abstand umfaßt, wobei dann jeder Ringflansch mit einer etwa radial gerichteten Fläche der Felge durch einen beiderseits anvulkanisierten Gummiring verbunden ist.
- Ausgestaltungsbeispiele für das den Gegenstand der Neuerung bildende gefederte Speichenrad ergeben sich aus der beiliegenden Zeichnung, an Hand deren sie im nachfolgenden beschrieben seien, Es zeigt jeweils in einem Axialschnitt
spiegelbildlich L-förmigen Ringen besteht die mit ihren radial gerichteten Flanschen miteinander vierbunden sind.Fig. 1 ein Rad mit einem Speichenträger, der aus zwei - Fig. 2 ein Rad nach Ziege, 19 jedoch mit gekreuzten Speichen, Fig. 3 ein Rad mit einem Speichenträger von Förmigem querschnitte
eines mittleren Radialflansches der Felge angeordneten Ringen, die ihrerseits über Gummiringe mit dem Spoichentrager verbunden sind, Pig. 5 ein Rad mit zweiteiliger Felge, deren Teile je einen einwärts gerichteten Flansch zur Befestigung eines der Gummiringe tragen.Fig. 4 ein Rad mit einer Speichenaufhängung nach Fig. 1, jedoch mit einer Leichtmetallfelge und beiderseits - An die Nabe 1 sind die Speichen 2 in üblicher Weise unmittelbar eingehängt. Die Speichen liegen also innerhalb der elastischen Ringe, 3, 3', die ihrerseits unmittelbar oder Über besondere ringförmige Zwischenglieder an der Felge 4 befestigt sind. Die Speichen 2 sind mittels eines Speichenträgers 5 mit den federnden Ringen 3, 3' verbunden.
- Bei der in Fig. 1 dargestellten Bauform besteht der Speichenträger 5 aus zwei spiegelbildlich gleichen, an ihren radial gerichteten Flanschen miteinander vor"
teten Flansche dieser Ringe nehmen die Speichennippel auf.schweisaten L-förmigen Ringen 5', 52 Die axial gerich- - Bei der Ausgestaltung nach Fig. 2 sind die Speichenträgerteile 5', 5'' nicht verschweisst, sondern durch Vorsprünge an dem einen und entsprechende Ausnehmungen in dem anderen Teil gegen Verdrehung gesichert lösbar miteinander verbunden, während die Speichen 2 sich kreuzen. Fig. 3 zeigt einen im Querschnitt U-frmigen zweiteiligen Speichenträger 5, der mit seinen auswärts gerichteten Planschen den inneren Teil der Felge 4 umfasst. Fig. 4 veranschaulicht die Verbindung einer z. B. in an sich bekannter Weise aus Leichtmetall bestehenden Felge 4 mit den federnden Ringen 3, 3'durch zwei Metallringe 6,6', die je an einer Seite eines radial gerichteten Flansches der Felge 4 angenietet sind.
- Nach Fig. 5 schliesslich besteht die Felge aus zwei im wesentlichen V-förmigen Ringen 4', 4'', die an ihren Scheitelebenen in der Längsmittelebene des Rades zusammengeschweisst sind und von denen jeder aussen eine Hälfte der Felge 4 und innen einen Flansch zur Befestigung eines der federnden Ringe 3 bezw. 3' bildet.
Claims (1)
- @ Schutzahsprüche : 1.) Gefedertes Fahrzeugrad mit Speichen, insbesondere Drahtspeichen, dessen Federung aus mindestens einem zwischen Felge und Nabe vorgesehenen, konzentrisch zur Radachse angeordneten Ring aus federndem Werkstoff, insbesondere aus Gummi besteht, d g e k e n n z e i c h -netze das der GUmmiring (3) zwischen der Felge (4) und
mit der Felge (4) gewährleistender Gummiring (3, 3') befestigt ist, währenddie axial gerichteten Flansche des Speichenträger (5) zum Einhängen der Speichen dienen.den Radspeichen (2) vorgesehen und mit letzteren in an sich bekannter Weise über einen ringförmigen Speichenträ- ger (5) verbunden 1a, 2.) Fahrzeugrad nach Anspruch 1, d a durc h g e k enn- zeic hnet dass der Speichenträger (5) T-förmigen Querschnitt besitzt und an seinem radial auswärts gerich- teten Flansch beiderseits je ein die federnde Verbindung 3.) Fahrzeugrad nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h gekennzeichnet, dass der Speichenträger aus zwei spiegelbildlich gleichen Ringen (5'. 5'') mit L-förmigem Querschnitt besteht, die mit ihren radial gereiche teten Flanschen miteinander verschweisst, vernietet oder vor schraubt sind (nge 19 4 und 5.) 4,) Fahrzeugrad nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Speichenträger aus förmigen Querschnitt besteht, die mit ihren radial gerichteten Flanschen gegen Verdrehen, z.B. durch ineiandergreifende Vorsprünge und Ausnehmungen gesichert aneinanderliegen und durch die sich in axialer Richtung kreuzenden und in die axial gerichteten flansche eingehängten Speichen (2) gegeneinander verspannt sind (aug. 2).zwei apiegelbildlich gleichen Bangen (5*, 5") mit L- {r r oder mehrteiligen, im Querschnitt U-förmigen Metallring (5)besteht, der mit seinen auswärts gerichteten Planschen den inneren Teil der Felge (4) umfaxst und dessen Plansche mit etwa radial gerichteten Flächen der Felge durch je einen Gummiring (3, 3') verbunden sind (talg, 55.) ? ahrzeugrad nach Anspruch 1, d a durch g e k e n n- zeichnet das der Speiehen. träger aus einem ein-" g e k e n n z e i c h n e t, dass die Gummiringe mit der Felge (4) über zwei Metallringe (6, 6') verbunden sind die ihrerseits z.B. durch Nieten o.dgl. an einem radial nach innen gerichteten Flansch der vorzugsweise in an sich bekannter Weise aus Leichtmetall bestehenden Felge befestigt sind.6.) Fahrzeugrad nach den Ansprächen 1 bis 4 d a durch
Priority Applications (1)
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| DEG11257U DE1753128U (de) | 1955-03-12 | 1955-03-12 | Gefedertes fahrzeugrad. |
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