DE1753043U - Geraet zur entnahme von fluessigkeitsproben aus gewaessern, kanaelen, abwasserleitungen od. dgl. - Google Patents
Geraet zur entnahme von fluessigkeitsproben aus gewaessern, kanaelen, abwasserleitungen od. dgl.Info
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Description
- Gerät zur Entnahme von Flüssigkeitsproben aus
Gewässern, Kanälen, Abwasserleitungen o. dgl. wässer zu überwachen ist es erwünscht, dass sich die Probenahme über einen längeren Zeitraum, beispielsweise 8 Stunden, erstreckt, da die Abwässer oft stoßweise abgelassen werden.Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Entnahme von Flüssigkeitsproben aus Gewässern, Kanälen, Abwasserleitungen o. dgl. Um die Verschmutzung von Gewässern durch Industrieab- - Üblicherweise erfolgt eine derartige Probenahme, indem einfach von Zeit zu Zeit eine gewisse Menge entnommen wird, also ist die Entnahme diskontinuierlich ; was wegen der oftmals stossweisen Abführung der Abwässer unbefriedigend ist.
- Dieser Nachteil wird bei dem erfindungsgemässen Gerät vermieden, da es kontinuierlich arbeitet und auf eine beliebige Entnahmezeit eingestellt werden kann.
- Ausserdem hat es den Vorteil, dass es überhaupt kein Gefälle benötigt und sowohl zur Probenahme aus ruhenden als auch aus fliessenden Gewässern sowie aus Abwasserleitungen verwendet werden kann.
- Das Gerät nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem in seinem oberen Teil mit Öffnungen für den Eintritt der zu entnehmenden Flüssigkeit versehenen, verschließbaren Behälter besteht, der mit einer ausserhalb der Flüssigkeit angeordneten Entnahmevorrichtung : für die in dem Behälter befindliche Luft über ein Rohr, einen Schlauch o. dgl. verbunden ist.
- Vorteilhafterweise sind die Eintrittsöffnungen in einem in den Behälter ragenden Rohr o. dgl. angeordnet.
- Bei einer besonderen Ausführungsform des erfindungsgemässen Geräts ist die Entnahmevorrichtung für die Luft ein Regulierventil, Hahn o. dgl.
- Die Entnahmevorrichtung kann aber auch aus einem Behälter, der mit dem verschliessbaren Behälter in Verbindung ist, beispielsweise durch ein Rohr, einen Schlauch o.dgl., der zweckmässigerweise bis in den oberen Teil des Behälters geführt ist, wobei vorzugsweise am Boden des Behälters eine einstellbare Austrittsöffnung, beispielsweise ein Hahn, Ventil, insbesondere ein Nadelventil o. dgl., vorgesehen ist, bestehen.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann ein oder beide Behälter aus Flaschen aus Glas, Kunststoff o. dgl., bestehen, die mit einem zweifach durchbohrten Stopfen o. dgl. verschließbar sind.
- Es ist besonders vorteilhaft. wenn beide Behälter höhenverstellbar, vorzugsweise gemeinsam und/oder einzeln, beispielsweise mittels eines Schlittens o. dgl. y an einem im wesentlichen senkrechten Stativ befestigt sind. Das Stativ kann ortsfest oder transportabel sein.
- Ein Gerät nach der Erfindung ist beispielsweise auf der Zeichnung in schematischer Form dargestellt, und zwar zeigen: Fig. l das Gerät mit 2 Behältern, Fig.2 das Gerät ohne Kontrollbehälter.
- An einem Stativ 1 ist ein höhenverstellbarer Schlitten 2 mit Haltevorrichtungen 3 und 4 für Flaschen 5 und 6 vorgesehen, wobei die Haltevorrichtungen 3 und 4 auch gegeneinander in vertikaler Richtung verstellbar sind. In die Flasche 6 ist ein mit Öffnungen 7 versehenes Rohr 8 durch einen Stopfen 9 bis nahe auf den Boden geführt, während durch eine zweite Bohrung des Stopfens 9 eine Schlauchverbindung 10 durch einen Stopfen 11 bis nahe an den Boden der Flasche 5 geführt ist. Durch eine
wird dieses an der für die Probenahme gewünschten Stelle aufgebaut, der obere Behälter mit Wasser gefüllt, das einfach aus dem zu prägenden Gewässer entnommen werden kann, und in den Stativschlitten eingehängt, während das untere Gefäße leer eingehängt wird. Der Behälterschlitten wird dann am Stativ so weit verschoben, dass der untere Behälter die Tiefe in dem Gewässer erreicht hat, wo die Probe entnommen werden soll, während der obere Behälter über dem Wasserspiegel bleibt. Dann wird das Regulierventil des oberen Behälters geöffnet, und in den unteren Behälter wird durch das mit Öffnungen versehene Rohr ein der aus dem oberen Behälter abgelassenen Wassermenge entsprechendes Volumen eingesaugt. Durch entsprechende Einstellung des Regulierventil kann erreicht werden, dass in den unteren Behälter in einem gewünschten Zeitraum eine bestimmte Menge des zu untersuchenden Wassers eintritt.zweite Bohrung des Stopfens 11 führt der Anschluß eines Regu- lierventils12* Die Handhabung des Gerätes nach der Erfindung ist außer- ordentlich einfach. Im Falle eines transportablen Stativs - Wenn der obere Behälter aus durchscheinendem Material besteht, ermöglicht er gleichzeitig eine Überwachung des Gerätes, denn wenn beispielsweise infolge Verstopfen der Zuflussõffnungen für den unteren Behälter eine Störung eintritt, so kann auch aus dem oberen Behälter kein Wasser ausfließen. und daher ist stets eine Kontrolle der im unteren Behälter befindlichen Wassermenge möglich.
- Wenn eine derartige Kontrolle nicht erforderlich ist, kann das Gerät ohne den oberen Behälter verwendet werden, indem das Regulierventil direkt in die Leitung eingebaut wird und das Volumen der aus dem unteren Behälter infolge des Wasserdrucks austretenden Luft eingestellt wird, wie in Fig. 2 dargestellt ist.
Claims (1)
- S c h u t z a n s p r ü c h e 1) Gerät zur Entnahme von Flüssigkeitsproben aus Gewässern, Kanälen, Abwasserleitungen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem in seinem oberen Teil mit Öffnungen für den Eintritt der zu entnehmenden Flüssigkeit versehenen, verschliessbaren Behälter (6) besteht, der mit einer ausserhalb der Flüssigkeit angeordneten Entnahmevorrichtung für die in dem Behälter (6) befindliche Luft über ein Rohr, einen Schlauch (10) o.dgl. verbunden ist.2) Gerät nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die EintrittsSffnungen (7) in einem in den Behälter (6) ragenden Rohr (8) o.dgl. angeordnet sind.
verschliessbaren Behälter (6) in Verbindung ist, beispielsweise durch ein Rohr, einen Schlauch (10) o.dgl., der zweckmässigerweise bis in den oberen Teil des Behälters (5) geführt ist, wobei vorzugsweise am Boden des Behälters (5) eine einstellbare Austrittsöffnung, beispielsweise ein Hahn, Ventil, insbesondere ein Nadelventil (12) o.dgl., vorgesehen ist, besteht.3) Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahmevorrichtung für die Luft ein Regulierventil (12), ein Hahn o. dgl* ist. 4) Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahmevorrichtung aus einem Behälter (5) y der mit dem 5) Gerät nach Ansprach 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder beide Behälter (5, 6) aus Flaschen aus Glas, Kunststoff o. dgl. bestehen, die mit einem zweifach durchbohrten Stopfen (9,11) o.dgl. verschliessbar sind.6) Gerät nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass beide Behälter (5, 6) hohenverstellbar, vorzugsweise gemeinsam und/oder einzeln, beispielsweise mittels eines Schlittens (2) o. dgl. an einem im wesentlichen senkrechten Stativ (1) befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK26106U DE1753043U (de) | 1957-06-13 | 1957-06-13 | Geraet zur entnahme von fluessigkeitsproben aus gewaessern, kanaelen, abwasserleitungen od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK26106U DE1753043U (de) | 1957-06-13 | 1957-06-13 | Geraet zur entnahme von fluessigkeitsproben aus gewaessern, kanaelen, abwasserleitungen od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1753043U true DE1753043U (de) | 1957-09-26 |
Family
ID=32786588
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK26106U Expired DE1753043U (de) | 1957-06-13 | 1957-06-13 | Geraet zur entnahme von fluessigkeitsproben aus gewaessern, kanaelen, abwasserleitungen od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1753043U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1260202B (de) * | 1964-05-27 | 1968-02-01 | Dr Med Karl Aurand | Vorrichtung zum kontinuierlichen UEberfuehren von Fluessigkeitsproben aus Druckleitungen in ein Sammelgefaess |
| DE1286786B (de) * | 1958-09-06 | 1969-01-09 | Aurand | Schwimmende Vorrichtung zur kontinuierlichen Probenentnahme aus Gewaessern |
-
1957
- 1957-06-13 DE DEK26106U patent/DE1753043U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1286786B (de) * | 1958-09-06 | 1969-01-09 | Aurand | Schwimmende Vorrichtung zur kontinuierlichen Probenentnahme aus Gewaessern |
| DE1260202B (de) * | 1964-05-27 | 1968-02-01 | Dr Med Karl Aurand | Vorrichtung zum kontinuierlichen UEberfuehren von Fluessigkeitsproben aus Druckleitungen in ein Sammelgefaess |
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