DE1752865A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Abkanten von Schieferplatten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Abkanten von SchieferplattenInfo
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Description
Telefon 2SO 47 49 Dipl.-Ing. JÜRGEN CRASEMANN Telegrammadresse: Germanpnt
Patentanwalt
Unsere Akte 1154/1
THE DINORWIC SLATE QUARRIES COMPANY LIMITED Port Dinorwic, Caernarvonshire, Wales
England.
Verfahren und Vorrichtung zum Abkanten von Schieferplatten.
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Schieferplatten zum Dachdecken und insbesondere eine Vorrichtung zum Abkanten
der Kanten der Schieferplatten.
Schiefer ist ein natürlich vorkommendes, spaltbares, feinkörniges,
tonartiges Pelsgestein, das. sich leicht teilen oder spalten lässt in dünne Scheiben mit grosser Zugfestigkeit,
Dauerhaftigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse.
Diese Scheiben oder Platten werden weitgehend zum Dachdecken benutzt.
Bei der üblichen Herstellung von Schieferplatten wird ein
Schieferblock mittels einer Stahl- oder Diamantensäße in einen rechteckigen Block mit parallelen Seiten gesägt. Dieser Block
wird dann entlang einer Spaltebene in zwei dünnere Blöcke aufgespalten. Die Blöcke werden weiter entlang Spaltebenen
unterteilt, bis der ursprüngliche Block in eine Vielzahl von dünnen Scheiben oder Platten umgewandelt ist.
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- 2 -BAD ORIGlNAu
Die resultierenden rechteckigen Schieferplatten sind nicht
allgemein als Dachdeckplatten verwertbar. Es ist notwendig, die Ränder der Schieferplatte abzukanten, um ihr ein rauhes,
natürlich gebrochenes oder rustikales Aussehen zu verleihen
und sie damit als Baumaterial brauchbar zu machen. Diese End« Überarbeitung verleiht den Kanten der Schieferplatten ein
ästetischeres, freundlicheres Aussehen und damit auch dem ganzen derart gedeckten Dach; auch wird die Wetterfestigkeit
des Daches dadurch etwas verbessert, dass an der Überlappung zweier Schieferplatten eine geneigte Oberfläche entsteht, an
der das Regenwasser ablaufen kann.
Dieses Abkanten wurde früher von Hand mit einem geeigneten Handwerkszeug, z.B. einem Zurichtemesser.oder einer Schneidmaschine vorgenommen.
Das erfindungsgemasse Verfahren zum Abkanten von Schieferplatten ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schieferplatten
mittels wenigstens eines rotierend angetriebenen Schneidwerkzeuges abgekantet werden.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung 1st eine Abkantvorrichtung für Schieferplatten vorgesehen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass wenigstens ein rotierend angetriebenes
Schneidwerkzeug vor gesehen ist, dem wenigstens eine Kante einer im wesentlichen rechteckigen Schieferplatte zufUhrbar
ist, und dass Fördermittel vorgesehen sind, zur Ausführung einer Relativbewegung zwischen dem Schneidwerkzeug un^der
Schieferplatte in einer im wesentlichen zur Rotationsachse des
Werkzeugs parallelen Richtung, wenn die Schieferplatte dem Werkzeug zugeführt 1st, wodurch die Gesamtlänge der Kante zur
Erzielung eines natürlich gebrochenen Aussehens rauh abkantbar
ist.
Vorzugswelse bestehen die Fördermittel aus wenigstens einem
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Förderband, das die Schieferplatte relativ zum Schneidwerkzeug in der erwähnten Richtung bewegt.
Vorzugsweise sind vier Schneidwerkzeuge entlang der Länge des Förderbandes vorgesehen, wobei jedes dieser Werkzeuge eine
der vier Seiten der Schieferplatte abkantet. Eine Wendevorrichtung ist vorgesehen, um die Schieferplatten im wesentlichen
um 90° zuwenden. Jedem Schneidwerkzeug ist eine Sehubvorrichtungzur
vorbestimmten Ausrichtung einer Schieferplatte vor Erreichen dieses Schneidwerkzeugs zugeordnet und eine Bezugsfläche, gegen die eine Schieferplatte von der Schubvorrichtung
gedrückt wird. Weiterhin ist jedes Schneidwerkzeug mit Führungsmitteln zur Einhaltung der Ausrichtung der Schieferplatten beim ^
Abkanten versehen.
Das Schneidwerkzeug ist zweckmässig ein Fräser mit einer geeigneten
Anzahl von Schneiden, z.B. ein Fräser mit 15 cm Durchmesser und 2 - l6 Schneiden.
Die Erfindung wird im Folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen und der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schaubildliche Draufsicht eines Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung zum Abkanten von Schieferplatten nach der Erfindung, in der die relativen Lagen
der vier Abkantstellen gezeigt werden. Jj
Fig. 2 ist eitle Draufsicht einer der Abkantstellen der Vorrichtung
nach Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht entlang der Linie F - F in
Fig. 2.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer
Wendevorrichtung für die erfindungsgemässe Abkantvorrichtung.
Fig. j ist eine schaubildliche Seitenansicht eines Schneidwerkzeugs
in Berührung mit einer Schieferplatte.
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Pig. 6 ist eine Seitenansicht im Schnitt entlang der Linie R - R in Pig. 2, welche die Anordnung der Führungswalzen zeigt.
Fig. 7 ist eine schaubildliche Draufsicht eines zweiten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Abkanten von Schieferplatten.
Fig. 1 zeigt in schaubildlicher Darstellung eine Abkantvorrichtung,
in der ein flaches Förderband 1 mit parallelen Seiten vorgesehen ist, um im wesentlichen rechteckige Schieferplatten
2 mit vier Seiten 2a, 2b, 2£ und 2d an vier Schneidwerkzeug-
^ stellen ~5&, 3p_·
> 3>£ und 3d vorbei zu transportieren; ausserdem
ist eine Wendestelle 7 entlang der Längsachse des Förderbandes 1 angeordnet. Das Förderband 1 wird von einer Vielzahl von
Walzen getragen, von denen die Endwalzen 4 und 5 in Fig. 1
und eine Zwischwalze 60 in Fig. J>
gezeigt ist. Zum Antrieb des Förderbandes mit im wesentlichen konstanter Geschwindigkeit
ist ein Motor mit einem geeigneten Untersetzungsgetriebe (nicht gezeigt) vorgesehen, wobei die Schieferplatten in Richtung
des Pfeiles K in Fig. 1 transportiert werden.
Jede Abkantstelle Ja, JQ, 3£ und 3d hat Mittel zum Ausrichten
einer auf dem Förderband bei dieser Stelle ankommenden Schieferplatte und ein hydraulisch angetriebenes Schneidwerkzeug
ψ 6ja, 6b, 6c und 6cl.
Die Abkantstellen ^a und 3b sind an einander gegenüberliegenden
Seiten des Förderbandes 1 angeordnet, um einander gegenüberliegende Kanten 2a, 2b_ der Schieferplatte abzukanten. Abkantstellen
3j£ und 2d sind ebenfalls an einander gegenüberliegenden
Seiten des Förderbandes 1 angeordnet, um die verbleibenden Kanten 2£ und 2d der Schieferplatten abzukanten. Ferner ist
eine Wendevorrichtung 7 vorgesehen, um die Schieferplatten um etwa 90° zu wenden, während sie zwischen den Abkantstellen Jb
und 3£ laufen.
Fig. 2 ^eigt die Abkantstelle 3ja mehr in Einzelheiten» Das
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.
Förderband 1 bewegt sich In Richtung des Pfeiles L. Das
Schneidwerkzeug 6a ist ein Präser mit einer Vielzahl von Zähnen oder Schneidkanten 11 (deutlicher in Fig. 3 gezeigt),
dessen Rotationsachse im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung des Förderbandes 1 verläuft. Das Schneidwerkzeug oa.
ist auf einer Welle 8 montiert, die direkt von einem 2 1/2 PS Hydraulikmotor 9 angetrieben wird, der auf einem Rahmen 10
derart angeordnet ist, dass die Längsachse der Welle 8 in derselben Ebene liegt wie die Oberfläche einer auf dem Förderband
1 ruhenden Schieferplatte.
Die Lage des Motors 9> der Welle 8 und des Schneidwerkzeugs 6a
kann in einer Richtung verstellt werden, die im wesentlichen lotrecht zu dem Rand 12 des Förderbandes 1 verläuft; der Grund
hierfür wird weiter unten erläutert. Die Geschwindigkeit des Motors 9 kann zwischen den Werten 15oo bis 48oo U/min durch
nicht gezeigte Umgehungsventile eingestellt werden.
Oberhalb des Rahmens 10 über dem Förderband 1 ist eine pneumatisch
betätigte Schubvorrichtung 13 angeordnet derart, dass
eine auf dem Förderband 1 transportierte Schieferplatte an die Schubvorrichtung 13 gelangt, bevor sie das Schneidwerkzeug 6a
erreicht.
Die Schubvorrichtung 13 besteht aus einem pneumatischen Zylinder
l4 mit einer Kolbenstange 15, an derem freien Ende ein Kreuzkopf
21 befestigt ist. Die Arme des Kreuzkopfs 21 haben zylindrische Bohrungen 62, die auf zwei Führungsstangen l8 gleiten,
die fest mit dem Rahmen 10 verbunden sind. Ein zweiter Kreuzkopf 16 wird lose von der Kolbenstange 15 getragen und ist von
dem Kreuzkopf 21 durch eine zylindrische Buchse 22 und einer Wendelfeder 2J>
getrennt. Jeder Arm des Kreuzkopfes l6 ist mit einer zylindrischen Buchse 17 versehen, die jeweils gleitbar
auf einer der Führungsstangen l8 gelagert ist.
Ein Teil des Kreuzkopfes l6 erstreckt sich senkrecht nach unten, so dass seine untere Kante parallel zur Oberfläche des Förderbandes
1 verläuft und von dieser einen kleinen senkrechten
Abstand aufweist. An dem Itataum 10 jsind eine Vielzahl von Be-
ORIQINAL INSPECTED
zugswalzen 19 angeordnet und bilden eine Fläche, die parallel zu der Untertante des Kreuzkopfes 16 und auch parallel zur
. Längsachse der Welle 8 verläuft.
Bewegt sich der Kolben (nicht gezeigt) in dem Zylinder 14 nach rechts, wie in Fig. 2 gezeigt ist, so wandert der Kreuzkopf
21 nach rechts in einer zur Bewegungsrichtung des Förderbandes 1 im wesentlichen senkrechten Richtung. Diese Bewegung
wird auf den Kreuzkopf 16 über die Buchse 22 und die Wendelfeder 23 übertragen, so dass dieser ebenfalls nach rechts bewegt
wird.
Wird die Bewegung des Kreuzkopfes 16 angehalten, so bewegt sich
der Kreuzkopf 21 weiter nach rechts und drückt die Wendelfeder 23 zusammen. Ein Begrenzungsschalter (nicht gezeigt) ist an
der Schubvorrichtung derart angeordnet, dass er betätigt wird,
wenn der Kreuzkopf 16 angehalten worden ist, nach einer vorbestimmten Rechtsbewegung des Kreuzkopfes 21. Dieser Schalter
steuert die Versorgung des Zylinders 14 mit Druckluft, sodass
die Betätigung des Schalters eine Bewegung des Kolbens nach links einleitet.
Auf der Vorrichtung ist ein Annäherungsschalter angeordnet, um die Druckluftversorgung des Zylinders 14 derart zu steuern,
dass der Kolben angehalten wird, wenn der Kreuzkopf 21 die Begrenzung seiner Linksbewegung erreicht hat und sich in der
in Fig. 2 gezeigten unwirksamen Stellung befindet.
Die vordere Kante einer auf dem Förderband 1 transportierten Schieferplatte betätigt einen zweiten Annäherungsschalter
(nicht gezeigt), der ein elektromagnetisches Luftventil steuert, das mit dem Zylinder 14 der Schubvorrichtung 13 derart verbunden
ist, dass der Kreuzkopf 21 und folglich der Kreuzkopf 16 sich nach rechts bewegen, wie in Flg. 2 gezeigt ist· Jed· '
Schieferplatte wird dem Förderband derart zugeführt, dass sie
mit zwei einander gegenüber liegenden Kanten etwa parallel sur
Bewegungsrichtung des Förderbandes 1 liegt. Wenn nun der Kreua-
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.kopf Ιό sich nach rechts bewegt, berührt seine Unterkante eine
Kante der Schieferplatte und schiebt diese in Richtung auf die Bezugswalzen I9. Schliesslich wird die Schieferplatte in eine
Lage bewegt, in der sie sowohl mit dem Kreuzkopf l6 wie mit den Bezugswalzen I9 in Berührung steht. Eine weitere Bewegung des
Kreuzkopfes nach rechts verschiebt die Schieferplatte so lange, bis sie mit zwei einander gegenüber liegenden Kanten genau
parallel zur Lämgsachse der Welle δ ausgerichtet ist. Eine Bewegung
des Kreuzkopfes/wird nun durch die Schieferplatte verhindert, aber der Kreuzkopf 21 bewegt sich weiter nach rechts, bis
der Begrenzungsschalter betätigt wird. Die Druckluftversorgung des Zylinders wird nun umgekehrt, so dass sich der Kolben nach
links bewegt und beide Kreuzköpfe l6 und 21 in ihre linke Stellung zurückkehren lässt, wo sie die Ankunft der nächsten Schieferplatte
erwarten.
Jede Abkantstelle 3a* 3b, 3£ und 3d weist zwei Aufbaustreben 25
(eine in Fig. 3 gezeigt) auf, .die vier scheibenförmige Führungsräder 24 tragen. Die vier Führungsräder 24 sind nahe den vier
Enden von zwei zylindrischen Walzen 6l befestigt, die in U-fömigen
Rahmen 27 gelagert sind. Jeder Rahmen 27 trägt zwei Gewindebolzen 23, die durch Bohrungen in der Aufbaustrebe 25
hindurchgehen, wobei die freien Enden der Bolzen Muttern 29 aufnehmen. Eine Wendelfeder 30 ist um den Schaft jeder der Bolzen
angeordnet, um den Rahmen 27 von der Aufbaustrebe 25 fortzudrücken. Lose angeordnete Stützglieder 3I und 32 geben den Rahmen
27 seitliche Stützung.
Jedes Paar der U-förmigen Rahmen 27 weist Querglieder 62, 63 auf.
Das Querglied 02 hat auf diesem befestigte lose Arme 64, die sich winkelmässig in Ebenen senkrecht zur Achse des Quergliedes 62
bewegen können. Ein weiteres scheibenförmiges Führungsrad 65 ist zwiBchen den freien Enden der Arme 64 auf einem Zapfen 66
gelagert. Das Querglied 63 hat ein auf diesem lose angebrachtes
im wesentlichen L-förmiges Glied 67, das sich winkelmässig in Ebenen senkrecht zur Achse des Quergliedes 63 bewegen kann. Das
freie Ende des L-förmigen Gliedes 67 trägt ein Schraubengewinde und tritt frei durch eine Öffnung in einem Block 68 hindurch,
der lo:;o zwischen den Armen 64 auf Zapfen ^l montiert ic:I.
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Eine Wendelfeder 73 ist um das freie Ende des L-förmigen
Gliedes 67 angeordnet und zwischen dem Block 68 und einer Unterlegscheibe
71 und Mutter 72 derart eingeklemmt, dass der abwärts
von dem Führungsrad 65 ausgeübte Druck durch Verstellung der Mutter 72 verändert werden kann.
Der abwärts von den Führungsrädern 24 und 65 ausgeübte Druck ist ausreichend, um sicherzustellen, dass eine auf dem Förderband
in einer gegebenen Lage relativ zum Förderband, ausgerichtete Schieferplatte unter den Führungsrädern 24 und 25 diese
Lage beibehält, während das Schneidwerkzeug die Schieferplatte bearbeitet.
Jeder der anderen Abkantstellen 3b, j5c und Ja weist im wesentlichen
die gleiche Konstruktion auf wie die Abkartstelle Ja mit
der Ausnahme, dass die Abkantstellen Jb und 3d auf der den Abkantstellen
Ja. und 3£ gegenüberliegenden Seite des Förderbandes
1 arbeiten.
Die Wendevorrichtung 7 ist oberhalb des Förderbandes 1 zwischen den Abkantstellen 3b und 3£ angeordnet und besteht aus einem
winkelmässig relativ zum Tragrahmen 70 schwenkbaren Saugnapf 33· Der Saugnapf 33 ist im wesentlichen zylindrisch und besitzt ein
offenes Ende Jk und ein geschlossenes Ende 35»', das geschlossene
Ende 35 hat eine zylindrische Bohrung Jo, dessen Längsachse mit
der Längsachse des Saugnapfes 33 zusammenfällt. Ein ein geschlossenes Ende 38 aufweisender Zylinder 37 ist mit dem Saugnapf 33
fest verbunden, so dass seine innere Bohrung 39 eine koaxiale Fortsetzung der Bohrung J6 in dem Saugnapf 33 bildet. Eine Bohrung
40 (Fig. 4) in dem Zylinder 37 empfängt eine Leitung (nicht gezeigt), die mit einer Vakuumpumpe verbunden ist, wodurch der
Druck in dem Saugnapf 33 verringert werden kann.
Der Zylinder 37 hat einen Ring 57, der drehbar auf einem Querglied
4l gelagert ist, das Bohrungen 42 (eine in Fig. 4 gezeigt) aufweist und gleitbar auf Bolzen 43 geführt ist. Die Bolzen 43
sind auf Armen 44 des Rahmens 70 fest angebracht und tragen Gewinde für Muttern 43, durch die das Querglied 41 gehalten wird.
Jeder Bolzen 43 trägt eine Wendelfeder 46, die zwischen den
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Armen 44 und dem Querglied 4l angeordnet ist, und das Querglied 4l
in einer Richtung fort von den Armen 44 vorspannt.
Ein in Fig. 4 mit 47 bezeichneter Stössel ist auf dem Rahmen 70
angeordnet und kann eine nach unten gerichtete Kraft (Pfeil N in Fig. 4) auf den Zylinder 37 und den Saugnapf 33 ausüben. Der
Stössel 47 besteht aus einem gabelförmigen Träger 48, zwischen dessen Schenkel bei 55 ein plunger 49 schwenkbar gelagert ist, an
dessen/Ende sich ein Vorsprung 50 befindet, während sein anderes Ende 51 mit dem Kolben eines DrudflLuftzylinders (nicht gezeigt)
verbunden ist.Äas geschlossene Ende 38 des Zylinders 37 trägt einen
Gewindebolzen 52 in einer Bohrung 53, dessen Längsachse kolinear
zur Längsachse des Zylinders 37 ist. Eine Kontermutter 54 befestigt
den Bolzen 52 an dem Zylinder 37·
Der Träger 48 und der Zylinder 37 sind relativ zum Rahmen 70 derart'
angeordnet, dass der Vorsprung 50 in geringem Abstand oberhalb des
Kopfes des Bolzens 52 liegt, wenn der Luftdruckzylinder nicht betätigt
wird.
An dem Zylinder 37 ist ein Ring 56 starr befestigt. Der Ring 56
besitzt einen hochstehenden exzentrisch befestigten Zapfen 58, der mit einem Verbindungsgestänge (nicht gezeigt) verbunden werden
kann, das durch einen zweiten Luftdruckzylinder betätigbar ist. Eine Betätigung dieses zweiten Luftdruckzylinders verschiebt die
Verbindungsstange derart, dass der Ring 56 und damit der Zylinder
37 und der Saugnapf 33 um einen Winkel von etwa 90° gedreht wird. Das Verbindungsgestänge ist derart konstruiert, dass die oben beschriebene
90°-Drehung durch die relativ kleine Vertikalverschiebung
des Ringes 56, die durch den erstgenannten Druckluftzylinder ausgelöst wird, im wesentlichen unbeeinflusst bleibt.
Der Druckluftzylinder für die Abwärtsbewegung des Saugnapfes 33 wird durch einen Schalter betätigt, der so angeordnet ist, dass er
durch die Vorderkante der Schieferplatte ausgelöst wird, die gerade die Abkantstelle 3b verlassen hat und sich der Wendevorrichtung nähert.
Durch die Betätigung des Druckluftzylinders schwenkt der plunger
um den Zapfen 55, wobei der Vorsprung 50 den Bolzen -y2 trifft und
den Zylinder 37 und den Saugnapf 33 nach unten gegen die Kraft der
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Wendelfeder 46 drückt.
Wenn der Saugnapf 33 seine unterste Stellung erreicht hat, presst sich sein offenes Ende 34 fest in dichte Berührung mit
der Ecke der Schieferplatte, die der Vorderkante in Bewegungsrichtung der Schieferplatte am nächsten-liegt, sowie auch dem
Rande des Förderbandes 1 naheliegt. Wenn der Saugnapf 33 seine unterste Stellung erreicht hat, wird ein Relais (nicht gezeigt)
betätigt, das eine Verzögerungszeit von etwa 2oo bis 3oo msec hat. Diese Verzögerung lässt das teilweise Vakuum in dem Saugnapf
auf einen Wert fallen, der hoch genug ist, um das Gewicht der Schieferplatte zu tragen. Nach Ablauf dieser Verzögerung
wird der den Saugnapf 33 herabpressende Druckluftzylinder durch
das Heiais ausser Betrieb gesetzt, und der Saugnapf 33 wird durch die Federn 46 zusammen mit der Schieferplatte angehoben.
Gleichzeitig betätigt das Relais einen zweiten Druckluftzylinder,
um die Drehung der Schieferplatte um 90° zu bewirken. Ein weiterer
Schaltmechanismus (nicht gezeigt) ist vorgesehen, um das Vakuum abzuschalten und den Saugnapf wirksam zu belüften, wenn
die 90 -Wendung beendet ist. Dadurch wird die Schieferplatte losgelassen und fällt auf das laufende Förderband 1 zurück,
während der zweite Druckluftzylinder ausser Betrieb gesetzt wird, um den Saugnapf 33 um 90° zurückdrehen zu lassen in
seine ursprüngliche Stellung unter Wirkung einer Feder (nicht gezeigt).
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 kann die Wendevorrichtung
somit eine Schieferplatte in Richtung des Pfeiles 0 von der in gestrichelten Linien dargestellten Lage in die mit ausgezogenen
Linien dargestellte Lage an der Wendestelle 7 drehen. Dieser Arbeitsgang kann wenigstens ein Mal in jeder Sekunde
wiederholt werden. Die Entfernung von der Vorderkante der Schieferplatte, die mit den der Wendevorrichtung zugeordneten
Bezugswalzen in Berührung steht, bis zu dem Mittelpunkt des Saugnapfes 33 ist derart, dass der erzeugte Drehkreis nicht
im Wege irgendwelcher Schalter oder Arbeitsorgane liegt.
Die oben beschriebene Abkantvorrichtung arbeitet folgendermassen.
Eine Vielzahl Schieferplatten wird eine nach der an-
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deren in kurzen Zeitabständen dem Förderband 1 zugeführt, wobei
einander gegenüber liegende Kanten etwa parallel zur Bewegungsrichtung des Förderbandes (Pfeil K in Fig. l) verlaufen. Fig.
zeigt beispielsweise und im Falle von rechteckigen Schieferplatten die verschiedenen Stufen, die eine Schieferplatte durchläuft,
wenn sie auf das Förderband 1 mit ihren beiden längeren Kanten etwa parallel zur Richtung K gebracht wird.
Die Vorderkante der ersten Schieferplatte löst die Schubvorrichtung
bei Annäherung aus, die der Abkantstelle ^a zugeordnet
ist. Dadurch bewegt sich der Kreuzkopf 16 nach rechts (wie in Fig. 2 geeehen, und in Richtung des Pfeiles A in Fig. l) und
richtet die sich bewegende Schieferplatte zwischen sich und den Bezugswalzen 19 aus. Die Vorderkante der ausgerichteten Schieferplatte
wird sofort unter das erste Paar der Rührungsräder 24 getragen, die die Ausrichtung aufrechterhalten, während der
Kreuzkopf 16 in seine unwirksame Stellung zurückgeführt wird, d.h. die in Fig. 2 eingenommene Stellung. Die Kante 2a. der
Schieferplatte, die mit den Bezugswalzen 19 in Berührung stand, erreicht das Schneidwerkzeug 6a. in einer Lage, die im wesentlichen
in Fig. 5 gezeigt ist, sodass die Oberfläche der Schieferplatte im wesentlichen in derselben Ebene liegt, wie die
Längsachse der Welle 8 und eine Schneidkante im Augenblick des Auftreffens auf die Schieferplatte diese um eine kleine Entfernung
R überlappt. Diese Überlappung beträgt zweckmässig etwa
1,6 bis 2,4 mm.
Der Schnittwinkel im Augenblick des Abkantens ist ein spitzer Winkel zwischen O und 45° in Bezug auf die Ebene der Schieferplatte,
gesehen in der Rotationsebene. Die Drehung des Schneidwerkzeugs und 4r Winkel mit dem sich die Zähne relativ zu der
Schieferplatte bewegen verursachen, dass der Teil der Kante 2a. , die mit dem Werkzeug in Berührung steht, rauh abgekantet wird
und so mit das gewünschte natürlich gebrochene oder rustikale Aussehen ergibt.
Die Schieferplatte 2 wird welter an dem Schneidwerkzeug vorbeigeführt,
bis die gesamte Kante 2a abgekantet ist. Der relative
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Abstand der Abkantstellen jja» 3b ist derart gewählt, dass
die Vorderkante der Schieferplatte die der zweiten Abkantstelle 3Jb zugeordnete Schubvorrichtung auslöst, sobald die
Hinterkante 2£ der Schieferplatte 2 das zweite Paar der
Führungsräder 24 verlässt. Der Kreuzkopf dieser Schubvorrichtung bewegt die Schieferplatte in Richtung des Pfeiles
B (Fig. l), so dass diese gegen die betreffenden Bezugswalzen ausgerichtet wird. Die Schieferplatte wird unter die
zugeordneten Führungsräder und an dem Schneidwerkzeug 6b vorbeigetragen, so dass die Kante 2Jb in derselben Weise abgekantet
wird, wie die gegenüberliegende Kante 2a.
Der relative Abstand der Abkantstelle 3t> von der Wendestelle
7 ist derart gewählt, dass der erste Druckluftzylinder zum
Senken des Saugnapfes 33 ausgelöst wird, sobald die Hinterkante 2£ der Schieferplatte das zweite Paar der Führungsräder 24 der Stelle 3JL. verlassen hat. Ein Wendevorgang
wird dann wie oben beschrieben abgeschlossen, um die Schieferplatte
auszurichten, wobei die bereits abgekantete Kante 2a nun vorne liegt.
Der relative Abstand der Wendestelle 7 von der Abkantstelle 3£ ist derart gewählt, dass die Schubvorrichtung der dritten
Abkantstelle 3c ausgelöst wird und der entsprechende Kreuzkopf in Richtung des Pfeiles C (Fig. l) vorgeschoben wird,
um die Schieferplatte 2 gegen die zugeordneten Bezugswalzen auszurichten, sobald die Hinterkante 2t>
unterhalb des Saugnapfes 33 hindurchgelaufen ist. Die Schieferplatte wird unter den Führungsrädern und an dem Schneidwerkzeug 6c vorbeigetragen,
so dass die Kante 2£ in derselben Weise abgekantet wird, wie die Kanten 2a und 2b_.
Der relative Abstand der Abkantstelle 3c von der Abkantstelle
3d ist derart gewählt, dass die Schubvorrichtung der
vierten Abkantstelle }d ausgelöst wird und der entsprechende
Kreutkopf in Richtung des Pfeiles 9 vorgeschoben wird
(Fig. l), um die Schieferplatte 2 gegen die zugeordneten Bezugswalzen auszurichten, sobald die Hinterkante 2b das
zweite Paar der Führungsrollen 24 der Stelle 3c verlässt.
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Die Schieferplatte wird dann unter die Führungsräder und an dem Schneidwerkzeug 6d vorbeigetragen, sodass die Kante 2c in derselben
Weise abgekantet wird wie die Kanten 2a, 2b und 2j3,
Die Schieferplatten erreichen somit das Ende des Förderbandes an allen vier Kanten abgekantet und können zu einer Abnahme oder
Verladestelle (nicht gezeigt) mittels weiterer Förderbänder transportiert werden.
Eine Verstellung der Lage der Achse der Welle 8 in Bezug auf das Förderband ist vorgesehen, um den Grad und die Art des Abkantens
der Schieferplatten nach Wunsch verändern zu können. Die Breite des Schneidwerkzeugs wird von der Geschwindigkeit
des Abkantens und dem gewünschten Aussehen der Schieferplatten bestimmt. Die Breite des Werkzeugs ist auch abhängig von deiner
Umdrehungsgeschwindigkeit.
Die Schubvorrichtungen können Schieferplatten von einer Maximallänge
zwischen 18 und 50 cm ausrichten.
Fig. 7 zeigt in schaubildlicher Darstellung ein zweites Ausführungsbeispiel
einer Abkantvorrichtung, bei der die 90° Wendung dadurch bewerkstelligt wird, dass man das einzelne
Förderband Γ durch zwei Förderbänder 80 und 8l ersetzt, die sich rechtwinklig zueinander erstrecken. Eine im wesentlichen
rechteckige Schieferplatte 82 mit vier Seiten 82a, 82b, 82c, und 82 d wird durch das Förderband 80 an der ersten Schneidwerkzeugstelle
8^a vorbeitransportiert, wo die Kante 82a der
Schieferplatte abgekantet wird. Die Schneidwerkzeugstelle 83
ist mit der Schneidwerkzeugstelle ^a identisch. Eine Schubvorrichtung
(nicht gezeigt) ist vorgeshen,um die Schieferplatte
82 in Richtung des Pfeiles H zu verschieben und auszurichten, bevor sie an der Schneidwerkzeugstelle 83a vorbeitransportiert
wird.
Die Schieferplatte wird dann in Richtung des Pfeiles G mittels
des Förderbandes 80 in Richtung auf eine zweite Sohneidwerkzeugstelle 83b transportiert. Eine zweite ^hubvorrichtung
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(nicht gezeigt) 1st vorgesehen« um die Schieferplatte 82 in
Richtung des Pfeiles E zu verschieben und auszurichten« bevor sie an der Schneidwerkzeugstelle 83b vorbeitransportiert
wird, wo ihre Kante 82b abgekantet wird·
Das Förderband trägt die Schieferplatte 82 in Richtung des Pfeiles G, bis sie in den Bereich einer weiteren Schubvorrichtung (nicht gezeigt) gelangt« die sie in Richtung des
Pfeiles P von dem Förderband 80 auf das Förderband 8l
schiebt· Das Förderband 8l transportiert die Schieferplatte
in Richtung des Pfeiles S zu einer dr/itten Schneidwerkzeugstelle 8^c. Vor Erreichen dieser Stelle 8^c wird die Schieferplatte durch eine Schubvorriohtung (nicht gezeigt) auegerichtet, die in Richtung des Pfeiles T wirkt, um die Kante
82£ der Schneidwerkzeugstelle 83c zuzuführen.
Das Förderband 8l transportiert die Schieferplatte dann zu der letzten Schneidwerkzeugstelle 83d· Vor Erreichen dieser
Stelle wird die Schieferplatte von einer Schubvorriohtung (nicht gezeigt) ausgerichtet, die in Richtung des Pfeiles W
wirkt, um die Kante 82d der Schneidwerkzeugstelle 83kl zuzuführen·
Mit Ausnahme der Mittel zur 90°-Wendung der Schieferplatte
sind die Bestandteile der in Fig. 7 gezeigten Vorrichtung im wesentlichen identisch mit denjenigen« die im einzelnen
unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 6 beschrieben worden
- 15 -109815/0688
Claims (12)
1. Verfahren zum Abkanten von Schieferplatten, dadurch
gekennzeichnet, dass die Schieferplatten (2, 82) mittels wenigstens eines rotierend angetriebenen Schneidwerkzeuges
(6a, 8^a) abgekantet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im wesentlichen rechteckige Schieferplatten (7* 82)
einzeln entlang eines rotierenden Schneidwerkzeuges (6a, 85a) in einer im wesentlichen zur Rotationsachse
des Werkzeugs parallelen Richtung transportiert werden, und dass %■ igstens eine Kante (2a, 2b, 2£, 2d_, 82a_, 82b,
82(ϊ, 82d) oader Schieferplatte zum rauhen Abkanten der
Gesamtlänge dieser Kante zugeführt wird, um ein natürlich gebrochenes Aussehen zu erreichen.
3. Abkantvorrichtung für Schieferplatten zur Durchführung
des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein rotierend angetriebenes
Schneidwerkzeug (6a__, 83a) vorgesehen ist, dem wenigstens
eine Kante (2a, 2b, 2c, 2d, 82a, 82b, 82£, 82d) einer im
wesentlichen rechteckigen Schieferplatte (2, 82) zuführbar ist, und dass Fördermittel (l, 80, 8l) vorgesehen
sind zur Ausführung einer Relativbewegung zwischen dem Schneidwerkzeug (6a, 8^a) und der Schieferplatte 2, 82)
in einer im wesentlichen zur Rotationsachse des Werkzeugs parallelen Richtung, wenn die Schieferplatte dem Werkzeug
zugeführt ist, wodurch die Gesamtlänge der Kante (2a, 2b, 2c, 2d) zur Erzielung eines natürlich gebrochenen
Aussehens rauh abkantbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, dass
das Schneidwerkzeug (6a, 83a) gezahnt und derart drehbar
- 16 109815/0688
ist, dass seine Zähne(ll) an der Berührungslinle mit der
Schieferplatte (2, 82) nach unten wandern.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Längsachse der Welle (8) des Schneidwerkzeugs in der gleichen Ebene wie die Oberfläche von den Fördermitteln
(l, 80, 8l) transportierten Schieferplatte (2, 82) angeordnet ist. -
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5* dadurch gekennzeichnet,
dass vier Schneidwerkzeuge (6a, 6b_, 6c_, 6d, 8j5a, 83b, 8j5Cj
83d) entlang der Länge der Fördermittel (1, 80, 8l) vorgesehen sind, wobei jedes dieser Werkzeuge eine der vier
Seiten (2a, 2b, 2£, 2d, 82a, 82b, 82c, 82d) der Schieferplatte (2, 82) abkantet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wendevorrichtung (7) zum Wenden der Schieferplatten
(2, 82) um 90° zwischen dem zweiten und dritten Schneidwerkzeug
(6b_, 6j2, 8j5b, 83c_) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder J, dadurch gekennzeichnet,
dass jedem Schneidwerkzeug (6a, 8^a.) eine Schubvorrichtung
(I3) zur vorbestimmten Ausrichtung einer Schieferplatte (2, 82) vor Erreichen dieses Schneidwerkzeugs zugeordnet
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
jedem Schmeidwerkzeug (6a, 83a) eine Bezugsfläche (Walzen
19) zugeordnet ist, gegen die eine Schieferplatte (2, 82) von der Schubvorrichtung (I3) drückbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7* 8 oder 9* dadurch gekennzeichnet,
dass die Fördermittel aus einem einzelnen endlosen Förderband (l) bestehen, und dass eine zwischen dem zweiten
und dritten "Schneidwerkzeug (6b, 6c) angeordnete Wendevorrichtung (7)3 ein um 90° drehbares, zur Erfassung einer
Schieferplatte (2) dienenden Saugnapf (33) aufweist.
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COPY
11. Vorrichtung nach Anspruch 7# 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Fördermittel aus zwei endlosen Förderbändern (80, 8l) bestehen, die zur Wendung der
Schieferplatten um 90° L-förmig und rechtwinklig zueinander angeordnet sind, wobei ein erstes und zweites
Schneidwerkzeug (8j5a, 8j5b) an einander gegenüberliegenden
Kanten eines der "Förderbänder (8o), und ein drittes und viertes Schneidwerkzeug (8^c,.Qjd) an einander gegenüber-.
- liegenden Kanten des anderen Förderbandes (8l) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubvorrichtung (ljj) einen pneumatisch betätigbaren
Zylinder (.14) mit einem Kolben (15) aufweist, der mit einem Kreuzkopf (ΐβ) verbunden ist, der aus einer unwirksamen
Stellung mit einer auf dem Förderband (1, 8o) unter der Schubvorrichtung (lj5) transportierten Schieferplatte
(2, 82) in Anlage bewegbar ist, wodurch die Schieferplatte gegen die Bezugsfläche (Walzen 19) gedrückt
wird.
1?. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Führungswalzen (6l) zur Einhaltung der Ausrichtung der Schieferplatten beim Abkanten vorgesehen
sind, dass jede Walze (6l) nahe ihren Enden je ein Führungsrad (24) zur Führung der Schieferplatten (2, 82)
trägt, und dass eine dritte Führungswalze (66) mit einem Führungsrad 65 mit ihrer Achse zwischen den Achsen der
Führungswalzen (69) angeordnet ist, wobei die Achsen der
drei Walzen im wesentlichen parallel zueinander und lotrecht zur Rotationsachse des Schneidwerkzeuges angeordnet
sind.
109815/0688
BAD ORIGINAL COPY
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|---|---|
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