[go: up one dir, main page]

DE1752865A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Abkanten von Schieferplatten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Abkanten von Schieferplatten

Info

Publication number
DE1752865A1
DE1752865A1 DE19681752865 DE1752865A DE1752865A1 DE 1752865 A1 DE1752865 A1 DE 1752865A1 DE 19681752865 DE19681752865 DE 19681752865 DE 1752865 A DE1752865 A DE 1752865A DE 1752865 A1 DE1752865 A1 DE 1752865A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slate
cutting tool
slates
conveyor belt
folding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681752865
Other languages
English (en)
Inventor
Lazlo Lombos
Hughes Michael Robert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dinorwic Slate Quarries Co Ltd
Original Assignee
Dinorwic Slate Quarries Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dinorwic Slate Quarries Co Ltd filed Critical Dinorwic Slate Quarries Co Ltd
Publication of DE1752865A1 publication Critical patent/DE1752865A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/32Methods and apparatus specially adapted for working materials which can easily be split, e.g. mica, slate, schist
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/18Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by milling, e.g. channelling by means of milling tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D7/00Accessories specially adapted for use with machines or devices of the preceding groups
    • B28D7/04Accessories specially adapted for use with machines or devices of the preceding groups for supporting or holding work or conveying or discharging work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

DlpUng. Kurt Lengner a HambuIO ^ den 26< Jull 1968 Patentanwalt ' ' 9 * Q Q * J°ra=netraße 7 Patentanwalt
Telefon 2SO 47 49 Dipl.-Ing. JÜRGEN CRASEMANN Telegrammadresse: Germanpnt
Patentanwalt
Unsere Akte 1154/1
THE DINORWIC SLATE QUARRIES COMPANY LIMITED Port Dinorwic, Caernarvonshire, Wales
England.
Verfahren und Vorrichtung zum Abkanten von Schieferplatten.
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Schieferplatten zum Dachdecken und insbesondere eine Vorrichtung zum Abkanten der Kanten der Schieferplatten.
Schiefer ist ein natürlich vorkommendes, spaltbares, feinkörniges, tonartiges Pelsgestein, das. sich leicht teilen oder spalten lässt in dünne Scheiben mit grosser Zugfestigkeit, Dauerhaftigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse. Diese Scheiben oder Platten werden weitgehend zum Dachdecken benutzt.
Bei der üblichen Herstellung von Schieferplatten wird ein Schieferblock mittels einer Stahl- oder Diamantensäße in einen rechteckigen Block mit parallelen Seiten gesägt. Dieser Block wird dann entlang einer Spaltebene in zwei dünnere Blöcke aufgespalten. Die Blöcke werden weiter entlang Spaltebenen unterteilt, bis der ursprüngliche Block in eine Vielzahl von dünnen Scheiben oder Platten umgewandelt ist.
109816/0688
- 2 -BAD ORIGlNAu
Die resultierenden rechteckigen Schieferplatten sind nicht allgemein als Dachdeckplatten verwertbar. Es ist notwendig, die Ränder der Schieferplatte abzukanten, um ihr ein rauhes, natürlich gebrochenes oder rustikales Aussehen zu verleihen und sie damit als Baumaterial brauchbar zu machen. Diese End« Überarbeitung verleiht den Kanten der Schieferplatten ein ästetischeres, freundlicheres Aussehen und damit auch dem ganzen derart gedeckten Dach; auch wird die Wetterfestigkeit des Daches dadurch etwas verbessert, dass an der Überlappung zweier Schieferplatten eine geneigte Oberfläche entsteht, an der das Regenwasser ablaufen kann.
Dieses Abkanten wurde früher von Hand mit einem geeigneten Handwerkszeug, z.B. einem Zurichtemesser.oder einer Schneidmaschine vorgenommen.
Das erfindungsgemasse Verfahren zum Abkanten von Schieferplatten ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schieferplatten mittels wenigstens eines rotierend angetriebenen Schneidwerkzeuges abgekantet werden.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung 1st eine Abkantvorrichtung für Schieferplatten vorgesehen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass wenigstens ein rotierend angetriebenes Schneidwerkzeug vor gesehen ist, dem wenigstens eine Kante einer im wesentlichen rechteckigen Schieferplatte zufUhrbar ist, und dass Fördermittel vorgesehen sind, zur Ausführung einer Relativbewegung zwischen dem Schneidwerkzeug un^der Schieferplatte in einer im wesentlichen zur Rotationsachse des Werkzeugs parallelen Richtung, wenn die Schieferplatte dem Werkzeug zugeführt 1st, wodurch die Gesamtlänge der Kante zur Erzielung eines natürlich gebrochenen Aussehens rauh abkantbar ist.
Vorzugswelse bestehen die Fördermittel aus wenigstens einem
109816/0688
BAD ORIGINAL
Förderband, das die Schieferplatte relativ zum Schneidwerkzeug in der erwähnten Richtung bewegt.
Vorzugsweise sind vier Schneidwerkzeuge entlang der Länge des Förderbandes vorgesehen, wobei jedes dieser Werkzeuge eine der vier Seiten der Schieferplatte abkantet. Eine Wendevorrichtung ist vorgesehen, um die Schieferplatten im wesentlichen um 90° zuwenden. Jedem Schneidwerkzeug ist eine Sehubvorrichtungzur vorbestimmten Ausrichtung einer Schieferplatte vor Erreichen dieses Schneidwerkzeugs zugeordnet und eine Bezugsfläche, gegen die eine Schieferplatte von der Schubvorrichtung gedrückt wird. Weiterhin ist jedes Schneidwerkzeug mit Führungsmitteln zur Einhaltung der Ausrichtung der Schieferplatten beim ^ Abkanten versehen.
Das Schneidwerkzeug ist zweckmässig ein Fräser mit einer geeigneten Anzahl von Schneiden, z.B. ein Fräser mit 15 cm Durchmesser und 2 - l6 Schneiden.
Die Erfindung wird im Folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen und der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schaubildliche Draufsicht eines Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung zum Abkanten von Schieferplatten nach der Erfindung, in der die relativen Lagen der vier Abkantstellen gezeigt werden. Jj
Fig. 2 ist eitle Draufsicht einer der Abkantstellen der Vorrichtung nach Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht entlang der Linie F - F in Fig. 2.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Wendevorrichtung für die erfindungsgemässe Abkantvorrichtung.
Fig. j ist eine schaubildliche Seitenansicht eines Schneidwerkzeugs in Berührung mit einer Schieferplatte.
109815/0688
Pig. 6 ist eine Seitenansicht im Schnitt entlang der Linie R - R in Pig. 2, welche die Anordnung der Führungswalzen zeigt.
Fig. 7 ist eine schaubildliche Draufsicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Abkanten von Schieferplatten.
Fig. 1 zeigt in schaubildlicher Darstellung eine Abkantvorrichtung, in der ein flaches Förderband 1 mit parallelen Seiten vorgesehen ist, um im wesentlichen rechteckige Schieferplatten 2 mit vier Seiten 2a, 2b, 2£ und 2d an vier Schneidwerkzeug- ^ stellen ~5&, 3p_· > 3>£ und 3d vorbei zu transportieren; ausserdem ist eine Wendestelle 7 entlang der Längsachse des Förderbandes 1 angeordnet. Das Förderband 1 wird von einer Vielzahl von Walzen getragen, von denen die Endwalzen 4 und 5 in Fig. 1 und eine Zwischwalze 60 in Fig. J> gezeigt ist. Zum Antrieb des Förderbandes mit im wesentlichen konstanter Geschwindigkeit ist ein Motor mit einem geeigneten Untersetzungsgetriebe (nicht gezeigt) vorgesehen, wobei die Schieferplatten in Richtung des Pfeiles K in Fig. 1 transportiert werden.
Jede Abkantstelle Ja, JQ, 3£ und 3d hat Mittel zum Ausrichten einer auf dem Förderband bei dieser Stelle ankommenden Schieferplatte und ein hydraulisch angetriebenes Schneidwerkzeug ψ 6ja, 6b, 6c und 6cl.
Die Abkantstellen ^a und 3b sind an einander gegenüberliegenden Seiten des Förderbandes 1 angeordnet, um einander gegenüberliegende Kanten 2a, 2b_ der Schieferplatte abzukanten. Abkantstellen 3j£ und 2d sind ebenfalls an einander gegenüberliegenden Seiten des Förderbandes 1 angeordnet, um die verbleibenden Kanten 2£ und 2d der Schieferplatten abzukanten. Ferner ist eine Wendevorrichtung 7 vorgesehen, um die Schieferplatten um etwa 90° zu wenden, während sie zwischen den Abkantstellen Jb und 3£ laufen.
Fig. 2 ^eigt die Abkantstelle 3ja mehr in Einzelheiten» Das
1 098 Ί S/0688 . ■> .
Förderband 1 bewegt sich In Richtung des Pfeiles L. Das Schneidwerkzeug 6a ist ein Präser mit einer Vielzahl von Zähnen oder Schneidkanten 11 (deutlicher in Fig. 3 gezeigt), dessen Rotationsachse im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung des Förderbandes 1 verläuft. Das Schneidwerkzeug oa. ist auf einer Welle 8 montiert, die direkt von einem 2 1/2 PS Hydraulikmotor 9 angetrieben wird, der auf einem Rahmen 10 derart angeordnet ist, dass die Längsachse der Welle 8 in derselben Ebene liegt wie die Oberfläche einer auf dem Förderband 1 ruhenden Schieferplatte.
Die Lage des Motors 9> der Welle 8 und des Schneidwerkzeugs 6a kann in einer Richtung verstellt werden, die im wesentlichen lotrecht zu dem Rand 12 des Förderbandes 1 verläuft; der Grund hierfür wird weiter unten erläutert. Die Geschwindigkeit des Motors 9 kann zwischen den Werten 15oo bis 48oo U/min durch nicht gezeigte Umgehungsventile eingestellt werden.
Oberhalb des Rahmens 10 über dem Förderband 1 ist eine pneumatisch betätigte Schubvorrichtung 13 angeordnet derart, dass eine auf dem Förderband 1 transportierte Schieferplatte an die Schubvorrichtung 13 gelangt, bevor sie das Schneidwerkzeug 6a erreicht.
Die Schubvorrichtung 13 besteht aus einem pneumatischen Zylinder l4 mit einer Kolbenstange 15, an derem freien Ende ein Kreuzkopf 21 befestigt ist. Die Arme des Kreuzkopfs 21 haben zylindrische Bohrungen 62, die auf zwei Führungsstangen l8 gleiten, die fest mit dem Rahmen 10 verbunden sind. Ein zweiter Kreuzkopf 16 wird lose von der Kolbenstange 15 getragen und ist von dem Kreuzkopf 21 durch eine zylindrische Buchse 22 und einer Wendelfeder 2J> getrennt. Jeder Arm des Kreuzkopfes l6 ist mit einer zylindrischen Buchse 17 versehen, die jeweils gleitbar auf einer der Führungsstangen l8 gelagert ist.
Ein Teil des Kreuzkopfes l6 erstreckt sich senkrecht nach unten, so dass seine untere Kante parallel zur Oberfläche des Förderbandes 1 verläuft und von dieser einen kleinen senkrechten Abstand aufweist. An dem Itataum 10 jsind eine Vielzahl von Be-
ORIQINAL INSPECTED
zugswalzen 19 angeordnet und bilden eine Fläche, die parallel zu der Untertante des Kreuzkopfes 16 und auch parallel zur . Längsachse der Welle 8 verläuft.
Bewegt sich der Kolben (nicht gezeigt) in dem Zylinder 14 nach rechts, wie in Fig. 2 gezeigt ist, so wandert der Kreuzkopf 21 nach rechts in einer zur Bewegungsrichtung des Förderbandes 1 im wesentlichen senkrechten Richtung. Diese Bewegung wird auf den Kreuzkopf 16 über die Buchse 22 und die Wendelfeder 23 übertragen, so dass dieser ebenfalls nach rechts bewegt wird.
Wird die Bewegung des Kreuzkopfes 16 angehalten, so bewegt sich der Kreuzkopf 21 weiter nach rechts und drückt die Wendelfeder 23 zusammen. Ein Begrenzungsschalter (nicht gezeigt) ist an der Schubvorrichtung derart angeordnet, dass er betätigt wird, wenn der Kreuzkopf 16 angehalten worden ist, nach einer vorbestimmten Rechtsbewegung des Kreuzkopfes 21. Dieser Schalter steuert die Versorgung des Zylinders 14 mit Druckluft, sodass die Betätigung des Schalters eine Bewegung des Kolbens nach links einleitet.
Auf der Vorrichtung ist ein Annäherungsschalter angeordnet, um die Druckluftversorgung des Zylinders 14 derart zu steuern, dass der Kolben angehalten wird, wenn der Kreuzkopf 21 die Begrenzung seiner Linksbewegung erreicht hat und sich in der in Fig. 2 gezeigten unwirksamen Stellung befindet.
Die vordere Kante einer auf dem Förderband 1 transportierten Schieferplatte betätigt einen zweiten Annäherungsschalter (nicht gezeigt), der ein elektromagnetisches Luftventil steuert, das mit dem Zylinder 14 der Schubvorrichtung 13 derart verbunden ist, dass der Kreuzkopf 21 und folglich der Kreuzkopf 16 sich nach rechts bewegen, wie in Flg. 2 gezeigt ist· Jed· ' Schieferplatte wird dem Förderband derart zugeführt, dass sie mit zwei einander gegenüber liegenden Kanten etwa parallel sur Bewegungsrichtung des Förderbandes 1 liegt. Wenn nun der Kreua-
109815/068*
.kopf Ιό sich nach rechts bewegt, berührt seine Unterkante eine Kante der Schieferplatte und schiebt diese in Richtung auf die Bezugswalzen I9. Schliesslich wird die Schieferplatte in eine Lage bewegt, in der sie sowohl mit dem Kreuzkopf l6 wie mit den Bezugswalzen I9 in Berührung steht. Eine weitere Bewegung des Kreuzkopfes nach rechts verschiebt die Schieferplatte so lange, bis sie mit zwei einander gegenüber liegenden Kanten genau parallel zur Lämgsachse der Welle δ ausgerichtet ist. Eine Bewegung des Kreuzkopfes/wird nun durch die Schieferplatte verhindert, aber der Kreuzkopf 21 bewegt sich weiter nach rechts, bis der Begrenzungsschalter betätigt wird. Die Druckluftversorgung des Zylinders wird nun umgekehrt, so dass sich der Kolben nach links bewegt und beide Kreuzköpfe l6 und 21 in ihre linke Stellung zurückkehren lässt, wo sie die Ankunft der nächsten Schieferplatte erwarten.
Jede Abkantstelle 3a* 3b, 3£ und 3d weist zwei Aufbaustreben 25 (eine in Fig. 3 gezeigt) auf, .die vier scheibenförmige Führungsräder 24 tragen. Die vier Führungsräder 24 sind nahe den vier Enden von zwei zylindrischen Walzen 6l befestigt, die in U-fömigen Rahmen 27 gelagert sind. Jeder Rahmen 27 trägt zwei Gewindebolzen 23, die durch Bohrungen in der Aufbaustrebe 25 hindurchgehen, wobei die freien Enden der Bolzen Muttern 29 aufnehmen. Eine Wendelfeder 30 ist um den Schaft jeder der Bolzen angeordnet, um den Rahmen 27 von der Aufbaustrebe 25 fortzudrücken. Lose angeordnete Stützglieder 3I und 32 geben den Rahmen 27 seitliche Stützung.
Jedes Paar der U-förmigen Rahmen 27 weist Querglieder 62, 63 auf. Das Querglied 02 hat auf diesem befestigte lose Arme 64, die sich winkelmässig in Ebenen senkrecht zur Achse des Quergliedes 62 bewegen können. Ein weiteres scheibenförmiges Führungsrad 65 ist zwiBchen den freien Enden der Arme 64 auf einem Zapfen 66 gelagert. Das Querglied 63 hat ein auf diesem lose angebrachtes im wesentlichen L-förmiges Glied 67, das sich winkelmässig in Ebenen senkrecht zur Achse des Quergliedes 63 bewegen kann. Das freie Ende des L-förmigen Gliedes 67 trägt ein Schraubengewinde und tritt frei durch eine Öffnung in einem Block 68 hindurch, der lo:;o zwischen den Armen 64 auf Zapfen ^l montiert ic:I.
109815/0S88
BAD ORIGINAL
Eine Wendelfeder 73 ist um das freie Ende des L-förmigen Gliedes 67 angeordnet und zwischen dem Block 68 und einer Unterlegscheibe 71 und Mutter 72 derart eingeklemmt, dass der abwärts von dem Führungsrad 65 ausgeübte Druck durch Verstellung der Mutter 72 verändert werden kann.
Der abwärts von den Führungsrädern 24 und 65 ausgeübte Druck ist ausreichend, um sicherzustellen, dass eine auf dem Förderband in einer gegebenen Lage relativ zum Förderband, ausgerichtete Schieferplatte unter den Führungsrädern 24 und 25 diese Lage beibehält, während das Schneidwerkzeug die Schieferplatte bearbeitet.
Jeder der anderen Abkantstellen 3b, j5c und Ja weist im wesentlichen die gleiche Konstruktion auf wie die Abkartstelle Ja mit der Ausnahme, dass die Abkantstellen Jb und 3d auf der den Abkantstellen Ja. und 3£ gegenüberliegenden Seite des Förderbandes 1 arbeiten.
Die Wendevorrichtung 7 ist oberhalb des Förderbandes 1 zwischen den Abkantstellen 3b und 3£ angeordnet und besteht aus einem winkelmässig relativ zum Tragrahmen 70 schwenkbaren Saugnapf 33· Der Saugnapf 33 ist im wesentlichen zylindrisch und besitzt ein offenes Ende Jk und ein geschlossenes Ende 35»', das geschlossene Ende 35 hat eine zylindrische Bohrung Jo, dessen Längsachse mit der Längsachse des Saugnapfes 33 zusammenfällt. Ein ein geschlossenes Ende 38 aufweisender Zylinder 37 ist mit dem Saugnapf 33 fest verbunden, so dass seine innere Bohrung 39 eine koaxiale Fortsetzung der Bohrung J6 in dem Saugnapf 33 bildet. Eine Bohrung 40 (Fig. 4) in dem Zylinder 37 empfängt eine Leitung (nicht gezeigt), die mit einer Vakuumpumpe verbunden ist, wodurch der Druck in dem Saugnapf 33 verringert werden kann.
Der Zylinder 37 hat einen Ring 57, der drehbar auf einem Querglied 4l gelagert ist, das Bohrungen 42 (eine in Fig. 4 gezeigt) aufweist und gleitbar auf Bolzen 43 geführt ist. Die Bolzen 43 sind auf Armen 44 des Rahmens 70 fest angebracht und tragen Gewinde für Muttern 43, durch die das Querglied 41 gehalten wird. Jeder Bolzen 43 trägt eine Wendelfeder 46, die zwischen den
109815/0688
Armen 44 und dem Querglied 4l angeordnet ist, und das Querglied 4l in einer Richtung fort von den Armen 44 vorspannt.
Ein in Fig. 4 mit 47 bezeichneter Stössel ist auf dem Rahmen 70 angeordnet und kann eine nach unten gerichtete Kraft (Pfeil N in Fig. 4) auf den Zylinder 37 und den Saugnapf 33 ausüben. Der Stössel 47 besteht aus einem gabelförmigen Träger 48, zwischen dessen Schenkel bei 55 ein plunger 49 schwenkbar gelagert ist, an dessen/Ende sich ein Vorsprung 50 befindet, während sein anderes Ende 51 mit dem Kolben eines DrudflLuftzylinders (nicht gezeigt) verbunden ist.Äas geschlossene Ende 38 des Zylinders 37 trägt einen Gewindebolzen 52 in einer Bohrung 53, dessen Längsachse kolinear zur Längsachse des Zylinders 37 ist. Eine Kontermutter 54 befestigt den Bolzen 52 an dem Zylinder 37·
Der Träger 48 und der Zylinder 37 sind relativ zum Rahmen 70 derart' angeordnet, dass der Vorsprung 50 in geringem Abstand oberhalb des Kopfes des Bolzens 52 liegt, wenn der Luftdruckzylinder nicht betätigt wird.
An dem Zylinder 37 ist ein Ring 56 starr befestigt. Der Ring 56 besitzt einen hochstehenden exzentrisch befestigten Zapfen 58, der mit einem Verbindungsgestänge (nicht gezeigt) verbunden werden kann, das durch einen zweiten Luftdruckzylinder betätigbar ist. Eine Betätigung dieses zweiten Luftdruckzylinders verschiebt die Verbindungsstange derart, dass der Ring 56 und damit der Zylinder 37 und der Saugnapf 33 um einen Winkel von etwa 90° gedreht wird. Das Verbindungsgestänge ist derart konstruiert, dass die oben beschriebene 90°-Drehung durch die relativ kleine Vertikalverschiebung des Ringes 56, die durch den erstgenannten Druckluftzylinder ausgelöst wird, im wesentlichen unbeeinflusst bleibt.
Der Druckluftzylinder für die Abwärtsbewegung des Saugnapfes 33 wird durch einen Schalter betätigt, der so angeordnet ist, dass er durch die Vorderkante der Schieferplatte ausgelöst wird, die gerade die Abkantstelle 3b verlassen hat und sich der Wendevorrichtung nähert. Durch die Betätigung des Druckluftzylinders schwenkt der plunger um den Zapfen 55, wobei der Vorsprung 50 den Bolzen -y2 trifft und den Zylinder 37 und den Saugnapf 33 nach unten gegen die Kraft der
109815/0688
- 10 -
Wendelfeder 46 drückt.
Wenn der Saugnapf 33 seine unterste Stellung erreicht hat, presst sich sein offenes Ende 34 fest in dichte Berührung mit der Ecke der Schieferplatte, die der Vorderkante in Bewegungsrichtung der Schieferplatte am nächsten-liegt, sowie auch dem Rande des Förderbandes 1 naheliegt. Wenn der Saugnapf 33 seine unterste Stellung erreicht hat, wird ein Relais (nicht gezeigt) betätigt, das eine Verzögerungszeit von etwa 2oo bis 3oo msec hat. Diese Verzögerung lässt das teilweise Vakuum in dem Saugnapf auf einen Wert fallen, der hoch genug ist, um das Gewicht der Schieferplatte zu tragen. Nach Ablauf dieser Verzögerung wird der den Saugnapf 33 herabpressende Druckluftzylinder durch das Heiais ausser Betrieb gesetzt, und der Saugnapf 33 wird durch die Federn 46 zusammen mit der Schieferplatte angehoben. Gleichzeitig betätigt das Relais einen zweiten Druckluftzylinder, um die Drehung der Schieferplatte um 90° zu bewirken. Ein weiterer Schaltmechanismus (nicht gezeigt) ist vorgesehen, um das Vakuum abzuschalten und den Saugnapf wirksam zu belüften, wenn die 90 -Wendung beendet ist. Dadurch wird die Schieferplatte losgelassen und fällt auf das laufende Förderband 1 zurück, während der zweite Druckluftzylinder ausser Betrieb gesetzt wird, um den Saugnapf 33 um 90° zurückdrehen zu lassen in seine ursprüngliche Stellung unter Wirkung einer Feder (nicht gezeigt).
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 kann die Wendevorrichtung somit eine Schieferplatte in Richtung des Pfeiles 0 von der in gestrichelten Linien dargestellten Lage in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage an der Wendestelle 7 drehen. Dieser Arbeitsgang kann wenigstens ein Mal in jeder Sekunde wiederholt werden. Die Entfernung von der Vorderkante der Schieferplatte, die mit den der Wendevorrichtung zugeordneten Bezugswalzen in Berührung steht, bis zu dem Mittelpunkt des Saugnapfes 33 ist derart, dass der erzeugte Drehkreis nicht im Wege irgendwelcher Schalter oder Arbeitsorgane liegt.
Die oben beschriebene Abkantvorrichtung arbeitet folgendermassen. Eine Vielzahl Schieferplatten wird eine nach der an-
109815/0688 . u .
deren in kurzen Zeitabständen dem Förderband 1 zugeführt, wobei einander gegenüber liegende Kanten etwa parallel zur Bewegungsrichtung des Förderbandes (Pfeil K in Fig. l) verlaufen. Fig. zeigt beispielsweise und im Falle von rechteckigen Schieferplatten die verschiedenen Stufen, die eine Schieferplatte durchläuft, wenn sie auf das Förderband 1 mit ihren beiden längeren Kanten etwa parallel zur Richtung K gebracht wird.
Die Vorderkante der ersten Schieferplatte löst die Schubvorrichtung bei Annäherung aus, die der Abkantstelle ^a zugeordnet ist. Dadurch bewegt sich der Kreuzkopf 16 nach rechts (wie in Fig. 2 geeehen, und in Richtung des Pfeiles A in Fig. l) und richtet die sich bewegende Schieferplatte zwischen sich und den Bezugswalzen 19 aus. Die Vorderkante der ausgerichteten Schieferplatte wird sofort unter das erste Paar der Rührungsräder 24 getragen, die die Ausrichtung aufrechterhalten, während der Kreuzkopf 16 in seine unwirksame Stellung zurückgeführt wird, d.h. die in Fig. 2 eingenommene Stellung. Die Kante 2a. der Schieferplatte, die mit den Bezugswalzen 19 in Berührung stand, erreicht das Schneidwerkzeug 6a. in einer Lage, die im wesentlichen in Fig. 5 gezeigt ist, sodass die Oberfläche der Schieferplatte im wesentlichen in derselben Ebene liegt, wie die Längsachse der Welle 8 und eine Schneidkante im Augenblick des Auftreffens auf die Schieferplatte diese um eine kleine Entfernung R überlappt. Diese Überlappung beträgt zweckmässig etwa 1,6 bis 2,4 mm.
Der Schnittwinkel im Augenblick des Abkantens ist ein spitzer Winkel zwischen O und 45° in Bezug auf die Ebene der Schieferplatte, gesehen in der Rotationsebene. Die Drehung des Schneidwerkzeugs und 4r Winkel mit dem sich die Zähne relativ zu der Schieferplatte bewegen verursachen, dass der Teil der Kante 2a. , die mit dem Werkzeug in Berührung steht, rauh abgekantet wird und so mit das gewünschte natürlich gebrochene oder rustikale Aussehen ergibt.
Die Schieferplatte 2 wird welter an dem Schneidwerkzeug vorbeigeführt, bis die gesamte Kante 2a abgekantet ist. Der relative
109815/0688 " 12 "
Abstand der Abkantstellen jja» 3b ist derart gewählt, dass die Vorderkante der Schieferplatte die der zweiten Abkantstelle 3Jb zugeordnete Schubvorrichtung auslöst, sobald die Hinterkante 2£ der Schieferplatte 2 das zweite Paar der Führungsräder 24 verlässt. Der Kreuzkopf dieser Schubvorrichtung bewegt die Schieferplatte in Richtung des Pfeiles B (Fig. l), so dass diese gegen die betreffenden Bezugswalzen ausgerichtet wird. Die Schieferplatte wird unter die zugeordneten Führungsräder und an dem Schneidwerkzeug 6b vorbeigetragen, so dass die Kante 2Jb in derselben Weise abgekantet wird, wie die gegenüberliegende Kante 2a.
Der relative Abstand der Abkantstelle 3t> von der Wendestelle 7 ist derart gewählt, dass der erste Druckluftzylinder zum Senken des Saugnapfes 33 ausgelöst wird, sobald die Hinterkante 2£ der Schieferplatte das zweite Paar der Führungsräder 24 der Stelle 3JL. verlassen hat. Ein Wendevorgang wird dann wie oben beschrieben abgeschlossen, um die Schieferplatte auszurichten, wobei die bereits abgekantete Kante 2a nun vorne liegt.
Der relative Abstand der Wendestelle 7 von der Abkantstelle 3£ ist derart gewählt, dass die Schubvorrichtung der dritten Abkantstelle 3c ausgelöst wird und der entsprechende Kreuzkopf in Richtung des Pfeiles C (Fig. l) vorgeschoben wird, um die Schieferplatte 2 gegen die zugeordneten Bezugswalzen auszurichten, sobald die Hinterkante 2t> unterhalb des Saugnapfes 33 hindurchgelaufen ist. Die Schieferplatte wird unter den Führungsrädern und an dem Schneidwerkzeug 6c vorbeigetragen, so dass die Kante 2£ in derselben Weise abgekantet wird, wie die Kanten 2a und 2b_.
Der relative Abstand der Abkantstelle 3c von der Abkantstelle 3d ist derart gewählt, dass die Schubvorrichtung der vierten Abkantstelle }d ausgelöst wird und der entsprechende Kreutkopf in Richtung des Pfeiles 9 vorgeschoben wird (Fig. l), um die Schieferplatte 2 gegen die zugeordneten Bezugswalzen auszurichten, sobald die Hinterkante 2b das zweite Paar der Führungsrollen 24 der Stelle 3c verlässt.
109815/0688 ~_ 13
Die Schieferplatte wird dann unter die Führungsräder und an dem Schneidwerkzeug 6d vorbeigetragen, sodass die Kante 2c in derselben Weise abgekantet wird wie die Kanten 2a, 2b und 2j3,
Die Schieferplatten erreichen somit das Ende des Förderbandes an allen vier Kanten abgekantet und können zu einer Abnahme oder Verladestelle (nicht gezeigt) mittels weiterer Förderbänder transportiert werden.
Eine Verstellung der Lage der Achse der Welle 8 in Bezug auf das Förderband ist vorgesehen, um den Grad und die Art des Abkantens der Schieferplatten nach Wunsch verändern zu können. Die Breite des Schneidwerkzeugs wird von der Geschwindigkeit des Abkantens und dem gewünschten Aussehen der Schieferplatten bestimmt. Die Breite des Werkzeugs ist auch abhängig von deiner Umdrehungsgeschwindigkeit.
Die Schubvorrichtungen können Schieferplatten von einer Maximallänge zwischen 18 und 50 cm ausrichten.
Fig. 7 zeigt in schaubildlicher Darstellung ein zweites Ausführungsbeispiel einer Abkantvorrichtung, bei der die 90° Wendung dadurch bewerkstelligt wird, dass man das einzelne Förderband Γ durch zwei Förderbänder 80 und 8l ersetzt, die sich rechtwinklig zueinander erstrecken. Eine im wesentlichen rechteckige Schieferplatte 82 mit vier Seiten 82a, 82b, 82c, und 82 d wird durch das Förderband 80 an der ersten Schneidwerkzeugstelle 8^a vorbeitransportiert, wo die Kante 82a der Schieferplatte abgekantet wird. Die Schneidwerkzeugstelle 83 ist mit der Schneidwerkzeugstelle ^a identisch. Eine Schubvorrichtung (nicht gezeigt) ist vorgeshen,um die Schieferplatte 82 in Richtung des Pfeiles H zu verschieben und auszurichten, bevor sie an der Schneidwerkzeugstelle 83a vorbeitransportiert wird.
Die Schieferplatte wird dann in Richtung des Pfeiles G mittels des Förderbandes 80 in Richtung auf eine zweite Sohneidwerkzeugstelle 83b transportiert. Eine zweite ^hubvorrichtung
109 818/0688 - ι* -
(nicht gezeigt) 1st vorgesehen« um die Schieferplatte 82 in Richtung des Pfeiles E zu verschieben und auszurichten« bevor sie an der Schneidwerkzeugstelle 83b vorbeitransportiert wird, wo ihre Kante 82b abgekantet wird·
Das Förderband trägt die Schieferplatte 82 in Richtung des Pfeiles G, bis sie in den Bereich einer weiteren Schubvorrichtung (nicht gezeigt) gelangt« die sie in Richtung des Pfeiles P von dem Förderband 80 auf das Förderband 8l schiebt· Das Förderband 8l transportiert die Schieferplatte in Richtung des Pfeiles S zu einer dr/itten Schneidwerkzeugstelle 8^c. Vor Erreichen dieser Stelle 8^c wird die Schieferplatte durch eine Schubvorriohtung (nicht gezeigt) auegerichtet, die in Richtung des Pfeiles T wirkt, um die Kante 82£ der Schneidwerkzeugstelle 83c zuzuführen.
Das Förderband 8l transportiert die Schieferplatte dann zu der letzten Schneidwerkzeugstelle 83d· Vor Erreichen dieser Stelle wird die Schieferplatte von einer Schubvorriohtung (nicht gezeigt) ausgerichtet, die in Richtung des Pfeiles W wirkt, um die Kante 82d der Schneidwerkzeugstelle 83kl zuzuführen·
Mit Ausnahme der Mittel zur 90°-Wendung der Schieferplatte sind die Bestandteile der in Fig. 7 gezeigten Vorrichtung im wesentlichen identisch mit denjenigen« die im einzelnen unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 6 beschrieben worden
Patentansprüche·
- 15 -109815/0688

Claims (12)

Patentansprüche :
1. Verfahren zum Abkanten von Schieferplatten, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieferplatten (2, 82) mittels wenigstens eines rotierend angetriebenen Schneidwerkzeuges (6a, 8^a) abgekantet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im wesentlichen rechteckige Schieferplatten (7* 82) einzeln entlang eines rotierenden Schneidwerkzeuges (6a, 85a) in einer im wesentlichen zur Rotationsachse des Werkzeugs parallelen Richtung transportiert werden, und dass %■ igstens eine Kante (2a, 2b, 2£, 2d_, 82a_, 82b, 82(ϊ, 82d) oader Schieferplatte zum rauhen Abkanten der Gesamtlänge dieser Kante zugeführt wird, um ein natürlich gebrochenes Aussehen zu erreichen.
3. Abkantvorrichtung für Schieferplatten zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein rotierend angetriebenes Schneidwerkzeug (6a__, 83a) vorgesehen ist, dem wenigstens eine Kante (2a, 2b, 2c, 2d, 82a, 82b, 82£, 82d) einer im wesentlichen rechteckigen Schieferplatte (2, 82) zuführbar ist, und dass Fördermittel (l, 80, 8l) vorgesehen sind zur Ausführung einer Relativbewegung zwischen dem Schneidwerkzeug (6a, 8^a) und der Schieferplatte 2, 82) in einer im wesentlichen zur Rotationsachse des Werkzeugs parallelen Richtung, wenn die Schieferplatte dem Werkzeug zugeführt ist, wodurch die Gesamtlänge der Kante (2a, 2b, 2c, 2d) zur Erzielung eines natürlich gebrochenen Aussehens rauh abkantbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidwerkzeug (6a, 83a) gezahnt und derart drehbar
- 16 109815/0688
ist, dass seine Zähne(ll) an der Berührungslinle mit der Schieferplatte (2, 82) nach unten wandern.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse der Welle (8) des Schneidwerkzeugs in der gleichen Ebene wie die Oberfläche von den Fördermitteln (l, 80, 8l) transportierten Schieferplatte (2, 82) angeordnet ist. -
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5* dadurch gekennzeichnet, dass vier Schneidwerkzeuge (6a, 6b_, 6c_, 6d, 8j5a, 83b, 8j5Cj 83d) entlang der Länge der Fördermittel (1, 80, 8l) vorgesehen sind, wobei jedes dieser Werkzeuge eine der vier Seiten (2a, 2b, 2£, 2d, 82a, 82b, 82c, 82d) der Schieferplatte (2, 82) abkantet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wendevorrichtung (7) zum Wenden der Schieferplatten (2, 82) um 90° zwischen dem zweiten und dritten Schneidwerkzeug (6b_, 6j2, 8j5b, 83c_) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder J, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Schneidwerkzeug (6a, 8^a.) eine Schubvorrichtung (I3) zur vorbestimmten Ausrichtung einer Schieferplatte (2, 82) vor Erreichen dieses Schneidwerkzeugs zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Schmeidwerkzeug (6a, 83a) eine Bezugsfläche (Walzen 19) zugeordnet ist, gegen die eine Schieferplatte (2, 82) von der Schubvorrichtung (I3) drückbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7* 8 oder 9* dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel aus einem einzelnen endlosen Förderband (l) bestehen, und dass eine zwischen dem zweiten und dritten "Schneidwerkzeug (6b, 6c) angeordnete Wendevorrichtung (7)3 ein um 90° drehbares, zur Erfassung einer Schieferplatte (2) dienenden Saugnapf (33) aufweist.
109815/0688 -17-
COPY
11. Vorrichtung nach Anspruch 7# 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel aus zwei endlosen Förderbändern (80, 8l) bestehen, die zur Wendung der Schieferplatten um 90° L-förmig und rechtwinklig zueinander angeordnet sind, wobei ein erstes und zweites Schneidwerkzeug (8j5a, 8j5b) an einander gegenüberliegenden Kanten eines der "Förderbänder (8o), und ein drittes und viertes Schneidwerkzeug (8^c,.Qjd) an einander gegenüber-. - liegenden Kanten des anderen Förderbandes (8l) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubvorrichtung (ljj) einen pneumatisch betätigbaren Zylinder (.14) mit einem Kolben (15) aufweist, der mit einem Kreuzkopf (ΐβ) verbunden ist, der aus einer unwirksamen Stellung mit einer auf dem Förderband (1, 8o) unter der Schubvorrichtung (lj5) transportierten Schieferplatte (2, 82) in Anlage bewegbar ist, wodurch die Schieferplatte gegen die Bezugsfläche (Walzen 19) gedrückt wird.
1?. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Führungswalzen (6l) zur Einhaltung der Ausrichtung der Schieferplatten beim Abkanten vorgesehen sind, dass jede Walze (6l) nahe ihren Enden je ein Führungsrad (24) zur Führung der Schieferplatten (2, 82) trägt, und dass eine dritte Führungswalze (66) mit einem Führungsrad 65 mit ihrer Achse zwischen den Achsen der Führungswalzen (69) angeordnet ist, wobei die Achsen der drei Walzen im wesentlichen parallel zueinander und lotrecht zur Rotationsachse des Schneidwerkzeuges angeordnet sind.
109815/0688
BAD ORIGINAL COPY
DE19681752865 1967-08-01 1968-07-27 Verfahren und Vorrichtung zum Abkanten von Schieferplatten Pending DE1752865A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB35259/67A GB1197592A (en) 1967-08-01 1967-08-01 Improvements in or relating to the Manufacture of Roofing Slates

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1752865A1 true DE1752865A1 (de) 1971-04-08

Family

ID=10375705

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681752865 Pending DE1752865A1 (de) 1967-08-01 1968-07-27 Verfahren und Vorrichtung zum Abkanten von Schieferplatten

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3580235A (de)
BE (1) BE718891A (de)
DE (1) DE1752865A1 (de)
ES (1) ES356708A1 (de)
FR (1) FR1585961A (de)
GB (1) GB1197592A (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS53117887A (en) * 1977-03-25 1978-10-14 Yamana Seisakushiyo Kk Automatic moving method and device of automatic polishing machine for use in stone material
JPS5443690U (de) * 1977-09-02 1979-03-26
ES1001589Y (es) * 1987-02-10 1989-01-01 Rathscheck Pizarras, S.A. (Rapida) Dispositivo de corte para elaborar los bordes de piezas de pizarra
US6540501B1 (en) 2000-11-21 2003-04-01 Allan Block Corporation Method and apparatus for producing concrete blocks with textured surfaces
US20040144378A1 (en) * 2001-05-15 2004-07-29 Price Raymond R. Block dressing apparatus and method
US20040098928A1 (en) * 2002-11-25 2004-05-27 Scherer Ronald James Block roughening assembly and method
ES2329865B1 (es) * 2008-05-30 2010-09-06 Airbus Operations, S.L. Maquina de mecanizado superficial.
CN107378754B (zh) * 2017-07-13 2023-12-01 山东钢铁股份有限公司 一种倒棱机螺旋进钢装置
CN112606227B (zh) * 2020-12-02 2022-11-04 安阳贝利泰陶瓷有限公司 一种陶瓷板加工切割设备
CN117300407B (zh) * 2023-10-21 2024-06-04 南通康盛医疗器械有限公司 一种医疗金属板材加工工作台

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2731961A (en) * 1956-01-24 Slate trimming machine
US1424719A (en) * 1920-07-29 1922-08-01 Samuel M Funk Brick-cleaning machine
US1841018A (en) * 1929-01-12 1932-01-12 Carey Philip Mfg Co Slab forming and stacking mechanism
US2958163A (en) * 1959-07-09 1960-11-01 Jr Fred E Cammerzell Automatic fetting machine
US3067731A (en) * 1960-07-22 1962-12-11 Raphael H Ehrlich Masonry chipping machine

Also Published As

Publication number Publication date
GB1197592A (en) 1970-07-08
FR1585961A (de) 1970-02-06
US3580235A (en) 1971-05-25
ES356708A1 (es) 1970-12-01
BE718891A (de) 1968-12-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1957601A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Glasscheiben
DE2514901C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Nutzholz aus Rundholzstämmen
DE2609199A1 (de) Maschine zum schleifen von kantenbereichen von formteilen
DE2714973A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum behandeln von an den kanten unbesaeumten rohbrettern
DE1752865A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abkanten von Schieferplatten
DE2430043A1 (de) Verfahren zum beschneiden von papierstapeln
DE3409731C1 (de) Tischkreissäge, insbesondere zum Sägen von Stahlprofilstäben
DE2820539C2 (de) Verfahren zum Durchtrennen von Plattenmaterial sowie Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE3347920C2 (de) Sägeeinrichtung
DE2739022C2 (de) Furniermessermaschine mit einer Vorrichtung zur Handhabung eines Stammabschnitts im Verlauf seiner Bearbeitung
DE3546859C2 (de) Niederhaltevorrichtung für eine Maschinenschere
CH661225A5 (de) Vorrichtung zum schneiden von tafelfoermigem material.
DE1752117A1 (de) Blechbearbeitungsmaschine
DE2932664A1 (de) Schneidvorrichtung
EP0571816B1 (de) Kantenanleimmaschine
DE10261918B3 (de) Vorrichtung zum exzentrischen Schneiden von Furnieren
DE2248014C2 (de) Vorrichtung zum spanlosen Querschneiden von Rundholz
DE4217291C1 (de) Kantenanleimmaschine
DE3040447C1 (de) Rollentisch fuer Blechbearbeitungsmaschinen
EP0150837B1 (de) Tafelschere mit einer Blechtafel- Positioniereinrichtung zum Positionieren von auf dem Auflagetisch der Tafelschere angeordneten Blechtafeln
EP0299155B1 (de) Kaltkreissäge mit einem quer zum Werkstückvorschub verstellbaren Schwenklager des Sägeblattarmes
DE45993C (de) Werkzeug für Schneid- und Lochmaschinen
DE1502852A1 (de) Portalschere fuer flaches Walzgut mit aufwaertsgerichteter Schnittbewegung
DE1453200A1 (de) Maschine zum Abrichtholen und Hobeln von Winkelkanten
DE2717508A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum schneiden von blech