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DE1752778U - Beutelpackung aus flexiblem material, insbesondere kunststoffolie. - Google Patents

Beutelpackung aus flexiblem material, insbesondere kunststoffolie.

Info

Publication number
DE1752778U
DE1752778U DE1957G0015527 DEG0015527U DE1752778U DE 1752778 U DE1752778 U DE 1752778U DE 1957G0015527 DE1957G0015527 DE 1957G0015527 DE G0015527 U DEG0015527 U DE G0015527U DE 1752778 U DE1752778 U DE 1752778U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
stand
folded
pack according
material forming
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957G0015527
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Gloeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1957G0015527 priority Critical patent/DE1752778U/de
Publication of DE1752778U publication Critical patent/DE1752778U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Bag Frames (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Beutelpaokung aus flexiblem Material, insbesondere Kunststoffolie.
  • Das Gebrauchsmuster bezieht sich auf eine Beutelpackung aus flexiblem Material, insbesondere Kunststofffolie. Solche Beutelpaokungen sind als Verkaufs-und Aufbewahrungspaokungen für flüssiges, pastenförmiges, pulverförmiges oder körniges Gut geeignet.
  • Derartige Verpackungsbeutel sind in den verschiedensten Ausführungen bereits bekannt. Die bekannten Beutel haben neben mancherlei Vorteilen auch gewisse Nachteile, z. B. lassen sie sich im allgemeinen nicht ohne weiteres in einer stabilen Lage aufstellen. Das ist vor allem dann unangenehm, wenn der Beutelinhalt nach und nach verbraucht werden soll, d. h. wenn der Verpackungsbeutel nach seiner Oeffnung zugleich als Vorrats-und Abgabebehälter (Giess-oder Streubehälter) dienen soll.
  • Packungen aus durchsichtige Kunststoffolie können nach Oeffnen beim Gebrauch insbesondere den Vorteil bieten, dass die jeweilig noch vorhandene Menge des Inhaltes von aussen leicht erkennbar ist. Dieser Vorteil kann aber nicht voll ausgenutzt werden, weil das für die Packung verwendete Material sehr leicht biegsam ist und nur eine geringe Stand-, festigkeit des Behälters zulässt. Eine aufgestellte, etwa beutelförmige Packung fällt leicht um, so dass der Inhalt nach der Oeffnung zum Teil herausfallen oder-fliesen kann, wobei er die Umgebung beschmutzt und auch meist unbrauchbar wird.
  • Zweck des Gebrauchsmusters ist es hauptsächlich, die Brauchbarkeit von Packungen der genannten Art nach ihrer Oeffnung als Vorrats-, Giess-oder Streubehälter zu verbessernund sie'zu diesem Zweck standfest zu machen.
  • Zweck des Gebrauchsmusters ist es ferner, Packungen der erwähnten Art auch schon vor ihrer Oeffnung standfest zu machen, um sie sowohl handlich als auch gut sichtbar aufstellen zu können.
  • Gemäss dem Gebrauchsmuster ist eine solche Beutelpackung mit einem Ständer versehen, der aus einem gefalteten Stück verhältnismässig steifen Materials, beispielsweise Karton, besteht.
  • Das den Ständer bildende gefaltete steife Material lässt bei einer bevorzugten Ausführungsform des Gebrauchsmusters den Beutel teilweise unbedeckt, wo dass durch Abschneiden einer Ecke des Beutels eine gewünschtenfalls wiederholt benutzbare Ausgussöffnung gebildet werden kann.
  • Das den Ständer bildende gefaltete steife Material kann aus einem Materialstreifen mit parallelen Kanten derart herausgeschnitten sein, dass durch geradlinige Schnitte, die abwechselnd unter gleichen, aber entgegengesetzt gerichteten Winkeln quer über den Streifen geführt werden, zu der vorbestimmten jeweiligen Falzlinie symmetrische Materialstück von gleicher Große und Form gebildet werden, die als Ständer für mehrere Packungen verwendbar sind.
  • Für die Art und Weise der Befestigung des Beutels mit dem Ständer gibt es verschiedene Ausführungsmöglichkeiten.
  • Beispielsweise kann der Beutel mit dem den Ständer bildenden gefalteten Stück steifen Materials durch Einkleben verbunden sein.
  • Eine andere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, dass der Beutel mit dem den Ständer bildenden gefalteten Stück steifen Materials durch eine Klammer verbunden ist, Der Beutel kann auch mit dem den Ständer bildenden gefalteten Stück steifen Materials mittels einer durchgehenden, vorzugsweise zweiteiligen Niethülse oder Nietöse verbunden sein, durch die gleichzeitig eine Aufhänge-vorrichtung gebildet werden kann.
  • Vorzugsweise kann eine solche Niethülse zugleich den Verschluß der Einfüllöffnung des Beutels bilden.
  • Im folgenden ist das Gebrauchsmuster anhand der Zeichnung beispielsweise näher, erläutert : Fig.,, 1 eigt die Ansicht eines leeren flachen Beutels, dessen flächen-und formgleiohe beide Wandungen an ihren Rändern zusammenhängen oder fest und dicht durch Kleben oder Verschweissen an ihren Rändern verbunden sind. Der Beutel besteht aus flächigem Material, vorzugsweise aus Kunststoff, insbesondere einem thermoplastischen Stoff, wie z. B. Polyäthylen-, Polyamid-oder Polyvinylohloridfolie.
  • Fig. 2 zeigt ein Stück aus verhältnismässig steifem Material, wie z. B. Karton, dass längs einer KantE gefaltet ist und eine gewisse Elastizität aufweist, so dass sich die beiden gefalteten Teile von selbst etwas öffnen und das Ganze auf einer Grundlage aufgestellt werden kann.
  • Fig. 3 zeigt einen Beutel l, der mit einem Stück steifen, gefalteten Materials als Ständer 2 versehen ist, in dem der Beutel im Bereich der angedeuteten ovalen Stelle 3 in dem Ständer eingeklebt ist. Der Bereich der Klebung kann nach Belieben kleiner oder grösser gewählt werden. Wie ersichtlich, lässt das den Ständer bildende gefaltete Material den Beutel teilweise unbedeckt, so dass durch Abschneiden einer Ecke 4 des Beutels eine gewünschtenfalls wiederholt benutzbare Ausgussoffnung gebildet werden kann.
  • Fig. 4 zeigt eine ähnliche Ausführungsform des Gebrauohsmusters, jedoch ist hier statt einer Klebung 3 eine Klammer 5 als Verbindung zwischen dem Ständer 2 und dem Beutel 1 vorgesehen.
  • Fig. 5 zeigt einen Ausschnitt aus einem Streifen eines steifen, eine gewisse Elastizität aufweisenden Materials, z. B. Kartons, aus welchem durch gradlinige Schnitte, die durch gestrichelte Linien 50, 51, 52 angedeutet sind, Materialstüoke von gleicher Grösse und Form herausgeschnitten werden können ; die gradlinigen Schnitte sind abwechselnd unter gleichen, aber entgegengesetzt gerichteten Winkeln quer über das Band zu führen. Die Form der erwähnten Materialstüoke 53 ist symmetrisch zu einer strichpunktiert angedeuteten vorbestimmten Falzlinie 54.
  • Fig. 6 zeigt die Verwendung eines Materialstüokes 53 nach dem Falten um die Falzlinie 54 als Zwischenlage zwischen Beutelwandung und Niethülse.
  • Diese Zwischenlage wird in dem Bereich, in wel-
    chem das Einfülloch gestanzt und die Niethülse
    '".
    eingesetzt werden soll, mit'der Beutelwandung
    auf beiden Seiten der Packung durch Kleben ver-
    bunden. Dann wird das durchgehende Loch gestanzt und, da die Zwisohenlage eine, gewisse Elastizität besitzt, gehen ihre beiden Hälften um ein Stück auseinander und öffnen dadurch die Einfüllöffnung 55, so dass das Einfüllrohr 56 bequem von der einen Seite her in das Beutelinnere eingeführt werden kann. Darauf erfolgt die Füllung des Beutels, und im Anschluss daran wird der Verschluss der Füllöffnung mittels der Niethülse, ähnlich wie anhand frühere Ausführungsformen beschrieben, hergestellt.
  • Fig. 7 zeigt den fertigen Beutel, dessen Einfüllöffnung durch die Niethülse 57 verschlossen ist.
  • Das Kartonstück 53 erstreckt sich bis über das untere Ende des Beutels und ist so geformt, dass es, wenn es mit seiner Unterkante auf eine Standfläche aufgesetzt wird, als Ständer für die Packung geeignet ist.
  • Eine Ausführungsform des Gebrauchsmusters, wie sie anhand der Figuren 5 bis 7 erläutert wurde, hat zunächst den Vorteil, dass ausser einer durch die Niethülse gebotenen Aufhängemöglichkeit auch die Möglichkeit des Aufstellen der Packung besteht, was insbesondere nach der Oeffnung durch Abschneiden der einen Ecke von Vorteil sein kann.
  • Ein weiterer Vorteil einer solchen Ausführungsform besteht darin, dass die Beschriftung statt durch Bedrucken der Folie mit geringeren Aufwendungen durch Bedrucken des steifen, flächigen Materials der Zwisohenlage bzw. des Ständers erfolgen kann. Weitere Vorteile dieser Ausführungsform ergeben sich füllteohnisoh, und zwar dadurch, dass die selbsttätige Oeffnung des Beutels nach dem Stanzen der Einfüllöffnung sowie die Aufstellmöglichkeit eine Vereinfachung und gegebenenfalls die Automatisierung des Füllvorganges-erleichtern.
  • Die Möglichkeiten zur Ausführung und Anwendung des Gebrauchsmusters sind nicht auf die hier im einzelnen beschriebenen und dargestellten Beispiele beschränkt ; diese sollen die Besonderheiten des Gebrauchsmusters lediglich erläutern.
  • Füllgüter, für welche eine Verpackung gemäss des Gebrauchsmusters benutzbar ist und welche mittels einer solchen Beutelpackung, auch im angebrochenen Zustand, dieser, für den weiteren Verbrauch bereitgehalten werden können, sind beispielsweise Wasch-oder Reinigungsmittel, technische Oele, Fette und Wachse, Betriebsstoffe für Kraftfahr-
    zeuge, Nahrungs-und Genußmittel, Erfrischungsgetränke
    usw.
    Beutelpackungen gemäß dem Gebrauchsmuster lassen sich
    auch gut einzeln oder zu mehreren in Faltkartons oder dergl.
    verpacken und versenden.
  • Das den Ständer bildende gefaltete steife Material hat vor der Faltung, wenn es den Beutel im gefalteten Zustand teilweise unbedeckt lassen soll, wie in den Figuren angegeben, die Form eines Trapezes. Es kann besonders zweckmässig sein, diese Trapezform dadurch zu erreichen, dass von einem rechteckigen Stück verhältnismäsaig steifen Materials ausgegangen wird, dessen Seitenderart schräg nach innen umgefaltet werden, dass etwa die Form eines Trapezes entsteht. Wird dieses um seine Symmetrielinie gefaltet und an dem Beutel nach den bisherigen Vorschlägen dieses Gebrauohsmusters befestigt, so wird in
    unter Umständen besonders vorteilhafter Weise eine ge-
    Jr
    wisse zusätzliche Verseifung der Seitenwände des
    Ständers erhalten.

Claims (1)

  1. Sohutzansprüohe 1.) Beutelpaokung aus flexiblem Material, insbesondere Kunststoffolie, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Ständer versehen ist, der aus einem gefalteten Stück verhältnismässig steifen Materials, beispielsweise Karton, besteht.
    2.) Beutelpaokung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das den Ständer bildende gefaltete steife Material den Beutel teilweise unbedeckt längst, so dass durch Abschneiden einer Ecke des Beutels eine gewünschtenfalls wiederholt benutzbare Ausgussoffnung gebildet werden kann, 3.) Beutelpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, das's das den Ständer bildende gefaltete steife Material aus einem Materialstreifen mit parallelen Kanten herausgeschnitten ist, derart, dass durch geradlinige Schnitte, die abwechselnd unter gleichen, aber entgegengesetzt gerichteten Winkeln quer über den Streifen geführt werden, zu der vorbestimmten jeweiligen Falzlinie symmetrische Materialstück von gleicher Große und Form gebildet werden, die als Ständer für mehrere Packungen verwendbar sind.
    4.) Beutelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel mit dem den Ständer bildenden gefalteten Stück steifen Materials durch Einkleben verbunden ist.
    5.) Beutelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel mit dem den Ständer bildenden gefalteten Stück steifen Materials durch eine Klammer verbunden ist. verbunden ist.
    6,) Beutelpaokung nach einem der Ansprüchelbis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel mit dem den Ständer bildenden gefalteten Stück steifen Materials mittels einer durchgehenden Niethülse verbunden ist, durch die gleiohzeitig eine Aufhängevorrichtung gebildet werden kann.
    7.) Beutelpackung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Niethülse zugleich den Verschluß der Einfüllöffnung des Beutels bildet.
DE1957G0015527 1957-04-29 1957-04-29 Beutelpackung aus flexiblem material, insbesondere kunststoffolie. Expired DE1752778U (de)

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DE1957G0015527 DE1752778U (de) 1957-04-29 1957-04-29 Beutelpackung aus flexiblem material, insbesondere kunststoffolie.

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DE1957G0015527 DE1752778U (de) 1957-04-29 1957-04-29 Beutelpackung aus flexiblem material, insbesondere kunststoffolie.

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DE1752778U true DE1752778U (de) 1957-09-19

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ID=32783731

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1957G0015527 Expired DE1752778U (de) 1957-04-29 1957-04-29 Beutelpackung aus flexiblem material, insbesondere kunststoffolie.

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DE (1) DE1752778U (de)

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