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DE1752296A1 - Verfahren und Blechschete fuer Schlitzschnitte in dicken Blechen - Google Patents

Verfahren und Blechschete fuer Schlitzschnitte in dicken Blechen

Info

Publication number
DE1752296A1
DE1752296A1 DE19681752296 DE1752296A DE1752296A1 DE 1752296 A1 DE1752296 A1 DE 1752296A1 DE 19681752296 DE19681752296 DE 19681752296 DE 1752296 A DE1752296 A DE 1752296A DE 1752296 A1 DE1752296 A1 DE 1752296A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet metal
cut
cutting
chip
knife
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681752296
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Dipl-Ing Naumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19681752296 priority Critical patent/DE1752296A1/de
Publication of DE1752296A1 publication Critical patent/DE1752296A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D19/00Shearing machines or shearing devices cutting by rotary discs
    • B23D19/02Shearing machines or shearing devices cutting by rotary discs having both a fixed shearing blade and a rotary shearing disc

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shearing Machines (AREA)

Description

  • Verfahren und Blechschere für Schlitzschnitte in dicken Blechen Die Erfindung betrifft ein Verfahr<:n zum Trennen von dicken Blechen mittels Schlitzschnitt, der durch Ausschnei.@en eines Spanes durch Verschi#:ben von Scheibenmessern zwischen zwei Untermessern über die Schnittlänge hergeotellt wird, sowie eine Blechschere für Schlitzschnitte in dicken Blechen zur Durchführung dieses Verfahrens mit einer entlang einer Führung im Oberbalken über die Schlitzlänge verschiebbaren Scheibenmesaeranordnung, die den Schlitz geilen zwei parallel verlaufende Untermesser schneidet.
  • Die Schlitzbreite bei derartigen Schlitzscheren richtet sich einmal nach der erforderlichen Festigkeit des Scheibenmessers zum Ausschneiden des Schlitzes und zum anderen nach dem Verhalten des ausgeschnittenen Spanes. Dieser ausgeschnittene: Span mussIsich zur-wirtschaftlichen störungsfreien Durehführunt; des Verfahrens aufrollen. Das Verhalten des Spanes ist vermutlieh eine Funktion des Widerstandsmoments seines Querseliaitts gegen Biegung einerseits und seiner Reibung an den Schnittflächen während Jes Aussehneidens andererseits. Ausssrdcm muss ein gewisser Mindestübertritt des Obernessers gegenüber !ei-.L Untermesser eingehalten werden. Es hat sich gezeigt, dass in Abhängigkeit von der Blechstärke der Span eine relativ ;rrosße. Breite haben muss, wenn er sich aufrollen soll. Währen,1 des Ausschneidens wird er Span durch das Fortschreiten des Messers im Schlitz zwar zuerst in Richtunnach unten vorne ab.ebogen, so dass er sich in eine Spirale aufrollt. Wenn aber die Querschnittsfestigkeit des Spanes im Verhältnis zu seiner Reibun» an den Schnittflächen klein ist, d.h. wenn der Span im Verhältnis zur Blechdicke schmal ist; -:vird der Span - vermutlich infolge seiner Reibuni an den Schnittflächen - nur nach unten @-re-gedrückt. Es bilden sich dann lange Spiesse, dis .'ie Arbeit sehr erschweren. An diesem Verhalten des Spanes ändert sich überraschenderweise auch darin nichts, wenn der übertritt den Obermessers wesentlich vergrössert wird.
    wird. Da jedoch bei dieser bekannten Blechschere nicht ein Schlitzschnitt, sondern nur ein Säumschnitt, d.h . nur ein einzelner Schnitt entlang einer geraden Kante geführt wird, sind Aufgabenstellung und Arbeitsbedingungen völlig andere. So ist auch der Zweck dieser bekannten Anordnung genau gegenteilig, denn es soll die Verformung des abgeschnittenen Blechstreifens möglichst klein gehalten vrerden. Bei der bekannten Schere wird dies bei mehreren Messern dadurch erreicht, dass die dem abgeschnittenen Streifen beim Durchgang des letzten Messers erteilte Biegung wesentlich geringer ist als beim völligen Abtrennen mit nur einem ScheibenmF@sser ist. Die bei Schlitzschnitten auf den herauszuschneidenden Span wirkende Reibung gegen die Schnittflächen entfällt bei der bekannten Anordnung.
  • Eine Blechschere für Schlitzschnitte in dicken Blechen zur Durchführung dieses Verfahrens weist bei einer entlang einer Führung im Oberbalken über die Schlitzlänge verschiebbaren SclieibF:nraesseranordnung, die den Schlitz gegen zwei parallel verlaufende Untermesser schneidet, wenigstens zwei in Sehnittriohtung hintereinander vorzugsweise höheneinstellbar liegende Scheibenmesser in der Messeranordnung auf, deren erstes mit seiner Unterkante oberhalb der Sehneidkante der Untermesser endet, während das nachfolgende mit seiner Unterkante unterhalb der Oberkante der Untermesser eingreift. Das erfindungsgemässe Verfahren läset sich auch gemäss der Erfindung mit einem einzigen Scheiben-. messer durchführen, wobei ein erster Schnitt mit entsprechend höherer Einstellung des Messers und ein zweiter Fertigschnitt mit entsprechend tieferer Einstellung des gleichen Messers durchgeführt wird. Mit der zwei Messer aufweisenden Schere lässt sich jedoch der Schnitt in einem Durchgang der Messeranordnung durchführen.
  • Da beim Schneiden mit Blechen von Kreismessern erhebliche Verformungskräfte auftreten, die sich an dem Blech durch ein Verbiegen und ein Verwinden, sowie eine Streckungg d.h. Längenänderung an der Schnittkante bemerkbar machen besteht die Gefahr, dass auf die Scheibenmesser, insbesondere bei deren erfindungsgemäss verwendeten sehr geringen Dicke seitliche Kräfte übertragen werden, die eine z@:ar geringe, aber bei der engen Toleranz des Scheibenmessers in Schlitz bereits ausreichende Verformung des Oberbalkens, insbesondere bei grossen Schnittlängen bewirken, die die Ursache für den Anlauf des Obermessers an einem der beiden Untermesser sein können. Um dies zu vermeiden, können, wie für eine normale Schlitzschnittschere bereits vorgeschlagen, an beiden Seiten der Messerbahn am Oberträger an sich bekannte Niederhalter angeordnet sein. Diese Niederhalter sind vorzugsweise an dem seitlich vorstehenden Randbereich des Untergurtes des Oberträgers angebracht und können pneumatische Winden sein.
  • Durch das erfindungsgemässe Verfahren bezw. die erfindungsgemässe Schlitzschere wird es erstmals möglich, auch bei sehr dicken Blechen Schlitze auszuschneiden, die schmaler
    gehalten. Beim Durchgang schneidet das Messer 1 den Span im Schlitz an, d.h. der Span bleibt zwischen den Schnittflächen der Blechplatte 4 haften. Das nachfolgende Messer 2 trennt ihn bei seinem Durchgang völlig aus, wobei dem Span eine entsprechende Biegung erteilt wird, derart, dass er sich in eine Spirale 5 aufrollt. Der Vorschub der Messer erfolgt in Richtung des Pfeiles 6. Die Schnittfläche der Scheibenmesser 1,2 können dabei in bekannter Weise entsprechend der Blechdicke vier gewünschten Schnittfläche und anderer Betriebsdaten konkav, konvex oder gerade ausgebildet sein, vrobei die Schnittflächen der Liesser 1,2 entsprechend ihrer unterschiedlichen Funktion unterschiedlich auszebildet sein können. So kann z.B. die Schnittflüche des 1,Iessers 1 konkav und die Schnittfläche des Messers 2 konvex ausEebildet sein, so dass das Messer 1 praktisch nur eine Kerbe entlang dem durchzuführenden Schnitt eindrückt,.,@airc@nd das Messer 2 in cinera sauber-:n Schnitt den Span austrenr:".

Claims (5)

  1. P a t e n t a n a p r l o h e t
    Sehlitzschnittp der durch Ausschneiden eines Spanes durch Verschieben von Scheibenmessern zwischen zwei Untermessern über die Schnittlänge hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Span wenigstens zwei- stufig derart geschnitten wird, dass er beim ersten Schnitt nur über einen Teil der Blechdicke und beim letzten Schnitt völlig aus dem Blech ausgeschnitten wird. z.
  2. Blechschere für Schlitzschnitte in dicken Blechen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer entlang einer Führung im Oberbalken über die Schnittlänge verschiebbaren Scheibenmesseranordnung, die den Schlitz gegen zwei parallel verlaufende Untermesser schneidet, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibenmesseranordnung wenigstens zwei in Schnittrichtung hintereinanderliegende Scheibenmesser (1,2) aufweist, während ersteres (1) mit seinem Schnittsektor oberhalb der Schneidkante der Untermesser (3) endete während das nachfolgende (2) unterhalb der Schnittkante der Untermesser (3)'endet.
  3. 3. Blechschere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Seiten der liesserbahn am Oberträger an sich bekannte Niederhalter angeordnet sind.
  4. 4. Blechschere nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Iiiederhalter an dem seitlich vorstehenden R andbereioh des Untergurtes des Oberträgers angebracht sind.
  5. 5. Blechschere nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhalter an sich bekannte pneumatische Winden sind.
DE19681752296 1968-05-03 1968-05-03 Verfahren und Blechschete fuer Schlitzschnitte in dicken Blechen Pending DE1752296A1 (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

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DE1752296A1 true DE1752296A1 (de) 1971-11-25

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681752296 Pending DE1752296A1 (de) 1968-05-03 1968-05-03 Verfahren und Blechschete fuer Schlitzschnitte in dicken Blechen

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DE (1) DE1752296A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0278309A1 (de) * 1987-01-28 1988-08-17 NIENSTEDT, Heinz Verfahren und Vorrichtung zum Zerteilen eines Blockes aus gefrorenem, insbesondere tiefgefrorenem Lebens- oder Futtermittel in kleinere Einheiten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0278309A1 (de) * 1987-01-28 1988-08-17 NIENSTEDT, Heinz Verfahren und Vorrichtung zum Zerteilen eines Blockes aus gefrorenem, insbesondere tiefgefrorenem Lebens- oder Futtermittel in kleinere Einheiten

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