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DE1752041U - Pfeife zur fuehrung von elektrischen leitungen und vorrichtung zu ihrer herstellung. - Google Patents

Pfeife zur fuehrung von elektrischen leitungen und vorrichtung zu ihrer herstellung.

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Publication number
DE1752041U
DE1752041U DE1954K0015484 DEK0015484U DE1752041U DE 1752041 U DE1752041 U DE 1752041U DE 1954K0015484 DE1954K0015484 DE 1954K0015484 DE K0015484 U DEK0015484 U DE K0015484U DE 1752041 U DE1752041 U DE 1752041U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
cover plate
pipe
bore
piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1954K0015484
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Guenther Spelsberg K G
Original Assignee
Guenther Spelsberg K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Guenther Spelsberg K G filed Critical Guenther Spelsberg K G
Priority to DE1954K0015484 priority Critical patent/DE1752041U/de
Publication of DE1752041U publication Critical patent/DE1752041U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/26Lead-in insulators; Lead-through insulators

Landscapes

  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Kennwort : Einteilige Pfeife Firma Günther Spelsberg K. G., Schalksmühle (Westf.) Pfeife zur Führung von elektrischen Leitungen und Vorrichtung zu ihrer Herstellung.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine aus einem geraj den und einem gekrümmten Teilstück bestehende, zur Führung von elektrischen Leitungen dienende Pfeife, deren im Bezug auf den Pfeifendurchmesser dünne wandung einen einzigen durchlaufenden Hohlraum bildet, dessen Öffnungen in zwei senkrecht zueinanderstehenden Ebenen liegen und die aus einem preß-oder gießbaren Kunststoff, insbesondere aus Polystyrol gefertigt ist. Es sind Pfeifen bekannt, die aus Kunststoff gefertigt sind und aus zwei Schalenhälften bestehen, welche mit Hilfe eines Klebstoffes miteinander verbunden werden. Um dieses zu ermöglichen, besitzt eine der beiden Hälften Erhöhungen, die in entsprechend gestalte-
    te Vertiefungen der anderen Schalenhälfte eingreifen. Die vorbe-
    kannten, aus zwei Teilen bestehenden Pfeifen haben nur geringe Festigkeitseigenschaften. Außerdem ist ihre Herstellung ver-
    hältnismässig teuer, da man zunächst die beiden Pfeifenhälften
    für sich herstellen muß, um sie dann in einem nachfolgenden
    CD
    Arbeitsgang miteinander zu vereinigen. Da die beiden Schalen-
    hälften ungleich gestaltet sind, ist die Verwendung unterschied-
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    licher Werkzeuge bei ihrer Herstellung erforderlich. Auch wird
    das Aussehen der Pfeife durch die Nalttelle beeinträchtigt.
    I
    Es sind ferner einstückige Pfeifen aus Porzellan bekannt. Zur Herstellung dieser Porzellanpfeifen benutzt man in der Mitte geteilte Mehrfachformen aus Gips. Die dünnflüssige Porzellanmasse kann über trichterförmige Öffnungen in die Formen eingebracht werden. Nach kurzer Standzeit kippt man die ganze Form.
  • Der Gips hat den benachbarten Teilen der Gußmasse Feuchtigkeit entzogen, während der größere Teil nicht gebunden ist, so daß er beim Kippen wieder aus der Form herausläuft. Es entsteht so der innere Hohlraum der Pfeife. Uenn Pfeifen mit dickeren Wandungen benötigt werden, so muß man den Vorgang ein oder mehrere Male wiederholen. Nach einer bestimmten Standzeit kann die Form geöffnet und die gegossenen Pfeifen herausgenommen werden. Die Pfeifen werden anschließend an den Nahtstellen mit einem Messer und einem feuchten Pinsel sauber gemacht. Es folgt dann das Einbringen der Rohlinge in den Ofen, wobei man Brennkeile benutzt, um die ursprüngliche Form der Pfeife beizubehalten.
  • Schließlich erfolgt dann noch ein Glasieren der aus dem Ofen entfernten Stücke. Ein derartiges Verfahren zur Herstellung von Pfeifen ist nicht nur unwirtschaftlich und umständlich, so daß
    die hiermit hergestellten Pfeifen teuer werden, sondern man kann
    auch mit dem geschilderten Verfahren keine Pfeifen aus Kunst-
    --
    stoff herstellen.
    Es sind ferner stabförmige, zur Aufputz-und Unterputzverlegung
    blanker elektrischer Leitungen dienende Isolierdäbe mit mehreren parallel zueinander verlaufenden Längskanälen bekannt. Um mehrere Isolierrohre miteinander verbinden zu können, hat man Einrichtungen nach Art von Nuttn und Federn geschaffen, durch die das Zusammenfügen der Rohre erleichtert werden soll. Die Verbindungsstücke zwischen den einzelnen Rohren können L-, T-oder auch bogenförmig gestaltet sein. Um das aus Kunststoff gefertigte Bogenstück herstellen zu können, fertigt man zunächst ein gerades Teilstück, welches in einem nachfolgenden Arbeitsgang unter Zufuhr von Wärme in die gekrümmte Form überführt wird. Dieses ist bei den Verbindungsstücken ohne nennenswerte Schwierigkeiten möglich, weil diese verhältnismässig große Wandstärken haben. Dagegen lassen sich Pfeifen auf diesem Wege nicht herstellen, weil ein nachträgliches Biegen zur Zerstörung der Pfeife. führen würde, mit Rücksicht auf die erforderlichen dünnen Wandstärken bei den Pfeifen.
  • Ferner sind sogen. Rohrwinkel bekannt geworden, die aus zwei Stutzen zusammengesetzt sind, wobei jedes Teilstück für sich einstückig hergestellt wird. Um eine Pfeife zu schaffen, bei der wie gewünscht die Einführungsöffnungen in zwei Ebenen liegen, welche senkrecht aufeinanderstehen, ist es erforderlich, zwei Stutzen ineinander zu stecken, wobei die Stutzen im Winkel von 450 mit abgebogenen Endteilen ineinander greifen.
  • Diese Ausführungsform hat den Nachteil, daß man zwei Teilstücke in besonderen Arbeitsgängen herstellen muß, die dann nachfolgend zu der vollständigen Pfeife zusammengefügt werden.
  • Darüber hinaus ist es nachteilig, daß unterschiedliche Werkzeuge zur Fertigung der beiden einzelnen Teile benutzt werden müssen. Dies weil zum Zwecke des Ineinandersteckens die Endteile unterschiedlichen Durchmesser aufweisen müssen.
  • Um alle diese Nachteile auszuschalten, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, Pfeifen der eingangs genannten Art einstückig auszubilden und in an sich bekannter Weise allen Punkten des gekrümmten Pfeifenteiles einen gemeinsamen Krümmungsmittelpunkt zuzuordnen. Zur Herstellung der Pfeife wird vorzugsweise eine Vorrichtung benutzt, die Werkzeuge zur Schaffung der gekrümmten und geradlinigen Teile der Pfeife aufweist.
  • Zweckmäßig sind in einem Einsatzstück Ausnehmungen vorgesehen, die der Gestalt der Pfeife entsprechen. In diese Ausnehmungen können einerseits die gekrümmten Uerkzeugteile eingreifen und andererseits geradlinig einführbare Stempel. Die Bewegung der drehbaren Werkzeugteile erfolgt vorzugsweise über Zahnräder, während die Bewegung der längsverschiebbaren Werkzeugteile mit Hilfe eines Steuergliedes erfolgt.
  • Weitere Einzelheiten der Vorrichtung zur Herstellung der erfindungsgemäßen Pfeife werden in der nachfolgenden Beschreibung angeführt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen :
    Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Spritzwerkzeug zur paarweisen Herstellung von einteiligen Pfeifen aus Kunststoff, insbesondere aus Polystyrol, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 der Fig. 5, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 5, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 2, Fig. 6 die eigentlichen Werkzeuge zur Erzeugung einer einteiligen Pfeife in Draufsicht sowie eine Pfeife kurz nach der Herstellung, Fig. 7 einen Drehbolzen des Werkzeuges in Draufsicht,
    und
    Fig. 8 einen Drehbolzen in Seitenansicht.
    Das Werkzeug zur paarweisen Herstellung von einteiligen
    Pfeifen besitzt eine Grundplatte 9, über der eine Distanzleiste 10 angeordnet ist. Hieran schließt sich eine untere Zwischenplatte 11 an. Es folgen das untere und obere Einsatzstück 12 und 13. Das obere Einsatzstück 13 wird bedeckt von der oberen Zwischenplatte 14, an die sich die Deckplatte 15 anschließt.
  • Die Deckplatte 15 weist insgesamt vier Bohrungen 16 auf, die sich nach unten zu einer Aufnahmekammer 17 für eine Feder 18 verbreiternDie Federn stützen sich jeweils an dem oberen Bund ab, der durch die Differenz zwischen den beiden Durchmessern 16 und 17 geschaffen ist. Auf der anderen Seite liegen die Federn 16 und 4- an dem festen Material der oberen Zwischenplatte 14 an. Die Länge der Bohrung 17 und damit die Länge der Feder im gespannten Zustand ist so bemessen, daß sie im wesentlichen übereinstimmt mit der Höhe der Deckplatte 15 und der der oberen Zwischenplatte 14. Neben den vier Bohrungen für die Federn sind vier weitere Bohrungen 19 vorgesehen, die zur Aufnahme von Distanzschrauben 20 dienen. Der Durchmesser der Bohrungen 19 stimmt im wesentlichen mit dem Durchmesser des Kopfes der Schrauben 20 überein. In Richtung auf die obere Zwischenplatte 14 schließt sich ein verengter Teil 21 an, so daß auch hier eine Schulter 22 gebildet wird. Die Bohrung 21 endet beim Übergang der Deckplatte 15 zur oberen Zwischenplatte 14. Der Schaftteil der Schraube 20 greift dagegen noch ein Stück in die Zwischenplatte ein. Zu diesem Zweck ist diese mit einer mit einem Gewinde versehenen Bohrung versehen, die nicht näher bezeichnet ist. In der Fig. 4 der Zeichnung ist eine dieser Distanzschrauben dargestellt, während die übrigen drei nur in der Fig. 1 der Zeichnung in Draufsicht zu sehen sind. Zweckmässig werden für die Distanzschrauben Innensechskantschrauben benutzt, deren Kopf bündig mit der Oberfläche der Deckplatte 15 abschließt.
  • Die Deckplatte 15 besitzt eine trichterförmige Öffnung 23 zum Einbringen der Füllmasse. An das verjüngte Ende der trichterförmigen Einführung 23 schließt sich ein Einsatzstück 24 für die Spritzdüse an. Das insatzstück 24 besitzt eine mittige, flache Vertiefung 25 an ter Oberfläche. In dem Scheitel dieser Vertiefung 25 mündet eine Bohrung 26, über die der werkstoff der eigentlichen Form zugeführt wird. Die Bohrung 26 ist konisch gestaltet und. zwar weist der mit dem kleineren Durchmesser versehene Teil zur Vertiefung 25 hin.
  • Rechts und links des Einsatzstückes 24 für die Spritzdüse sind Schrauben, im dargestellten Ausführungsbeispiel Senkkopfschrauben 27 angeordnet, die das obere Einsatzstück 13 mit der oberen Zwischenplatte 14 fest verbinden.
  • An das obere Einsatzstück schließt sich nach unten hin das Einsatzstück 12 an. Beide Einsatzstücke sind mit Ausnehmungen 28 versehen. Die Ausnehmungen 28 entsprechen in ihrer äußeren Form
    und Gestaltung den Pfeifen. In diese Ausnehmungen 28 können die
    noch näher zu beschreibenden werkzeuge, und zwar der Drehbolzen
    29 und der Längsschieber 30 teilweise eingreifen.
    In dem wffiteren Einsatzstück 12 ist eine Bohrung für einen Aus-
    werferstempel 31 vorgesehen. Dieser Stempel reicht etwa bis zur
    Trennstelle zwischen oberem und unterem Einsatzstück und weist
    an seinem oberen Ende eine Ausnehmung 32 auf. An diesem Stempel 31 schließt sich nach oben hin die Bohrung 26 an, über die der Werkstoff eingefüllt wird. Von der Bohrung 26 gehen Querkanäle 33 aus, über die der werkstoff in die Ausnehmungen 28 in den Einsatzstücken gelangen kann.
  • Der Auswerferstempel 31 ist lösbar mit einer Platte 34 verbunden.
  • Die Platte 34 ist in liner Ausnehmung 35 des unteren Zwischenstückes 16 angeordnet, wobei die Ausnehmung der rechteckig gestalteten Form der Platte 34 angepaßt ist. Die Platte 34 ist mit einer weiteren Platte 36 verbunden, die in einer ebenfalls rechteckigen Bohrung 37 der Grundplatte 9 vorgesehen ist. Die Verbindung der beiden Platten 34 und 36 erfolgt über zwei Bolzen 38, die die Platten immer in einem bestimmten Abstand voneinander halten. Die Platten 35 und 36 können im Bereich der Bohrungen 35 und 37 längsverschoben werden. Zu diesem Zweck ist ein Stempel 39 vorgesehen, der eine Bohrung der Grundplatte 9 durchgreift und mit seinem vorderen, mit Gewinde versehenen Ende in die Platte 36 eingeschraubt ist.
  • Die Grundplatte 9, Distanzleiste 10 und das untere Zwischenstück 11 sind mit Hilfe von Schrauben 40 miteinander verbunden.
  • Zur Erzeugung einer Pfeife ist ein geradlinig arbeitendes Werkzeug 30 und ein um eine Achse schwenkbares, ; erkzeug 29 vorgesehen. Die Ausbildung des Drehwerkzeuges ist aus den Fig. 6 bis 8 erkennbar. Es besteht aus einem zylinderförmig gestalteten Zapfen 41, an dem sich ein ebenfalls im Querschnitt kreisförmig gestaltetes Mittelteil 42 anschließt, das jedoch etwa. den doppelten Durchmesser wie der Zapfen 41 aufweist. An dieses Stück schließt sich nach oben ein im Querschnitt kreissektorförmiges Stück 43 an, das in das eigentliche Werkzeug 44 zur Erzeugung des gekrümmten Pfeifenteiles übergeht. Der Teil 44 ist derart gekrümmt, daß der Mittelpunkt des Krümmungsradius mit dem Mittelpunkt des kreisförmig gestalteten Teiles 42 zusammenfällt. Die vordere und hintere Begrenzungslinie desWerkzeugteiles 44 schließt mit dem Krümmungsmittelpunkt einen winkel von 900 ein. In dem Mittelstück 42 ist eine Ausnehmung 45 vorgesehen, in die ein noch zu beschreibender Sperrstift eingreift.
  • Mit dem Werkzeug 44 wird der gekrümmte Teil der Pfeife 46 erzeugt, wie dies insbesondere aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich ist.
  • Zur Erzeugung des geradlinigen Teiles der Pfeife 46 dienen Stempel 47. Diese sind an dem Schieber 30 befestigt. Der Schieber kann derart bewegt werden, daß die Stempel 47 in die Ausnehmungen 28 eingreifen oder daraus entfernt werden. Zur Führung des Schiebers 30 sind Führungsstücke 48 vorgesehen.
  • Der Schieber 30 besitzt ebenfalls eine Ausnehmung 49, in die ein weiterer Sperrstift eingreift. Die Bewegung des Schiebers 30 erfolgt mit einem Steuerglied 50. Das Steuerglied 50 ist fest mit der Deckplatte 15 verbunden. Von der Verbindungsstelle aus geht ein senkrecht nach unten gerichteter Arm, der dann in einen abgewinkelten unteren Teil übergeht. Das Steuerglied 50 durchgreift eine Bohrung 51 des Schiebers 30. Die mit der der Vorrichtung abgekehrten Seite des Steuergliedes zusammenwirkende Fläche der Bohrung 51 verläuft geneigt zu dem oberen Teil des Steuergliedes, während sie etwa parallel zu dem abgewinkelten Teil des Gliedes 50 verläuft. Die diametral gegenüberliegende Begrenzungsfläche der Ausnehmung 51 weist einen geradlinig verlar fenden Teil auf, der parallel zu dem oberen Teil des 3teuergliedes 50 verläuft. Diese Fläche geht dann in eine geneigte Fläche über, die etwa parallel zu dem abgewinkelten Teil des Steuergliedes verläuft. Bei der Bewegung des Steuergliedes 50 kommt das abgewinkelte Ende des Steuergliedes mit der abgeschrägten Fläche des Schiebers 30 in Wirlrverbindung und kann diesen nach außen bewegen.
  • Um die Werkzeuge 29 und 30 nur dann zu betätigen, wenn dieses im Verlaufe der Herstellung erwünscht ist, sind mehrere Sperrstifte vorgesehen, und zwar greifen die Sperrstifte 52 mit ihrem unteren Ende in die Ausnehmungen des schwenkbaren Werkzeuges 29 ein und verhindern normalerweise die Schwenkung, während der Stift 53'der Ausnehmung 49 des Schiebers zugeordnet ist und die Bewegung blockiert. Sämtliche Steuerstift sind mit Hilfe von Schrauben 54 an der oberen Deckplatte 15 angeordnet.
  • Die Bewegung des schwenkbaren Werkzeuges 29 erfolgt mit Hilfe von Zahnrädern 55 und 56. Die Zapfen 41 durchgreifen mittlere Ausnehmungen der Zahnräder 55, 56 und sind dort mit Hilfe von Keilen 57 gesichert. Die Betätigung der Zahnräder erfolgt mit einem Handgriff 58, der dem einen Zahnrad 55 zugeordnet ist. Das Zahnrad 56 ist mit dem Zahnrad 55 auf Mitdrehen gekuppelt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Beim Beginn des Einfüllens hat das Werkzeug zur Herstellung der Pfeifen die aus den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung ersichtliche Lage. Die Drehbolzen 29 sind derart eingeschwenkt, daß das vordere Ende 44 in den gekrümmten Teil der Ausnehmung 28 eingreift. Desgleichen greifen die Stempel 47 in den geradlinigen Teil der Ausnehmung ein. Die Stempel 47 sind abgesetzt, und zwar stimmt das vordere Ende im Durchmesser mit dem Durchmesser des Werkzeugteils 44 überein, während das anschließende hintere Stück der Stempel 47 einen etwas größeren Durchmesser aufweist. Der Raum, der begrenzt wird durch Werkzeugteil 44, Stempel 47 und Wandungsteile des oberen und unteren Einsatzstückes 12 und 13 entspricht der Form der herzustellenden Pfeife, und zwar besitzt der gekrümmte Teil der Pfeife eine etwas dickere Wandstärke als der geradlinig gestaltete Teil, da der Zwischenraum zwischen Stempel 47 und umgebender Wandung kleiner gehalten ist als der Abstand zwischen dem gekrümmten Werkzeugteil und der umgebenden landung.
  • In dieser Lage sind die Sperrstifte 52 und 53 in Eingriff, d. h. sie verhindern jede Bewegung des schwenkbaren und geradlinig bewegbaren Werkzeuges. Über die Bohrung 26 kann nunmehr der Werkstoff eingeführt werden. Er gelangt über die Bohrung 26 in die Querkanäle 33 und füllt den zwischen den wandungteilen der Einsatzstücke und den Stempeln liegenden Raum aus. Zugleich sammelt sich in der Ausnehmung 32 etwas Kunststoff an. Nach Beendigung des Füllvorganges kann eine nicht dargestellte, das Werkzeug zusammenhaltende Vorrichtung entfernt werden. Dadurch erhalten die Federn 18, die bislang zusammengedrückt waren, die Möglichkeit, sich auszudehnen. Bei dieser Ausdehnung wird die Deckplatte 15 von der oberen Zwischenplatte 14 abgehoben. Diese Ralativbewegung zwischen den Platten 14 und 15 erfolgt solange, bis die Schulter 22 an den Köpfen der Schrauben 20 zur Anlage kommt. Da die Sperrstifte 52 bzw. 53 in dem Deckel 15 angeordnet sind, werden diese ebenfalls mit nach oben bewegt und verlassen ihre Ausnehmungen 49 und 45. Bei der Bewegung der Deckplatte wird zugleich der Einguß abgerissen.
  • Durch das Entfernen der Blockierungsstifte aus ihrer Sperrstellung kann nacheilend nunmehr der Schieber 30 betätigt werden. Das Steuerglied 50 bewirkt diese Bewegung, und zwar drückt das abgewinkelte untere Ende des Steuergliedes 50 gegen die ihm zugeordnete Steuerfläche und verschiebt den Schieber 30 nach außen. Dabei treten zugleich die Stempel aus der Ausnehmung 28 heraus. Nachdem die Stempel 47 aus der Ausnehmung 28 herausgetreten sind, kann mit Hilfe des Handgriffes 58 über die Zahnräder 55 und 56 das Verschwenken des drehbaren Werkzeuges 29 erfolgen. Durch diese Bewegung treten nunmehr auch die gekrümmten Werkzeugteile 44 aus der Ausnehmung 28 heraus. Neben der Ralativbewegung zwischen Deckplatte 15 und oberer Zwischenplatte 14 erfolgt eine gemeinsame Bewegung der beiden Teile 14 und 15, in die das obere Einsatzstück 13 mit eingeschlossen ist, da dieses fest mit der oberen Zwischenplatte 14 verbunden ist. Durch die Bewegung der oberen Werkzeugteile liegen die Pfeifen teilweise an der Oberfläche.
  • Lediglich ihre unteren Hälften liegen noch in dem unteren Einsatzstück. Nunmehr setzt die Arbeit des Auswerfers 31 ein. In der Ausnehmung 32 hat sich ein Werkstoffbutzen gebildet, der zum Herauswerfen des Pfeifenpaares benutzt wird. Über den Stempel 39, die Platten 36 und 34 wird der Auswerferstift 31 gehoben und nimmt zugleich das über den Stoffbutzen in erkstoffverbindung stehende Pfeifenpaar nach oben mit und bringt dies so ganz aus der Form heraus, so daß es abgenommen werden kann.
  • Die Vorrichtung kann nunmehr in die Lage gemäß den Fig. 1 bis 5 gebracht werden und der Vorgang von neuem beginnen.
  • Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich.

Claims (1)

  1. Ansprüche 1. Aus einem geraden und einem gekrümmten Teilstück bestehende zur Führung von elektrischen Leitungen dienende Pfeife, deren im Bezug auf den Pfeifendurchmesser dünne landung einen einzigen durchlaufenden Hohlraum bildet, dessen Öffnungen in zwei senkrecht zueinander stehenden Ebenen liegen und die aus einem preß-oder gießbaren Kunststoff, insbesondere aus Polystyrol gefertigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfeife (46) einstückig ausgebildet ist und in an sich bekannter Weise allen Punkten des gekrümmten Pfeifenteiles ein gemeinsamer Krümmungsmittelpunkt zugeordnet ist.
    2. Vorrichtung zur Herstellung einer Pfeife nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben einem geradlinig bewegbaren Stempel (47) ein schwenkbarer Kern (44) vorgesehen ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (44) auf einer Kreisbahn schwenkbar ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelpunkt der Kreisbahn mit dem Krümmungsmittelpunkt des gekrümmten Pfeifenstückes-zusammenfällt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (47) an einem geradlinig bewegbaren Schieber (30) angeordnet ist, der seinerseits durch ein Steuerglied (50) verschiebbar ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schieber (30) mehrere, vorzugsweise zwei Stempel (47) zugeordnet sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das als Winkellasche ausgebildete Steuerglied (50) eine Öffnung (51) des Schiebers (30) durchgreift und mit seinem einen Ende fest mit der beweglichen Deckplatte (15) der Vorrichtung verbunden ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (15) einen Sperrstift (53) aufweist, der in der Füllstellung der Vorrichtung in eine Ausnehmung (49) des Schiebers (30) eingreift.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Sperrstiftes (53) und des Steuerglieddes (50) derart von der der Deckplatte (15) abgeleitet ist, daß das Steuerglied (50) mit dem Schieber (30) erst nach Freigabe der Bohrung (49) durch den Sperrstift (53) in Wirkverbindung tritt.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Deckplatte (15) unter dem Einfluß von mehreren, vorzugsweise vier Druckfedern (18) erfolgt.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckplatte (15) eine Zwischenplatte (14) zugeordnet ist, die ihrerseits ein Einsatzstück für eine Spritzdüse trägt und mit Hilfe von Schrauben (27) fest mit dem oberen Einsatzstück (13) verbunden ist.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß Deckplatte (15) und obere Zwischenplatte (14) relativ zueinander verschiebbar sind.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Relativbewegung zwischen Deckplatte (15) und oberer Zwischenplatte (14) durch Distanzschrauben (20) begrenzt ist, die in die Zwischenplatte (14) eingezogen sind und eine Bohrung (19) der Deckplatte (15) durchgreifen.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (19) abgesetzt ist und die so gebildete Schulter (22) mit dem Kopf der Schraube (20) in dirkverbindung tritt.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Einsatzstückes (13) ein weiteres Einsatz-
    stück (12) vorgesehen ist und beide Teile Ausnehmungen
    aufweisen, die in der Schließstellung einen der Gestalt der herzustellenden Pfeife entsprechenden Hohlraum (28)
    bilden.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (28) über eine Querleitung (33) mit einer Bohrung (26) verbunden ist, die in das Einsatzstück (24) für die Spritzdüse einmündet.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die Bohrung (26)'in Richtung auf die Deck-
    platte (15) eine Verbreiiwg (25) anschließt, die ihrer-
    seits in eine trichterförmige, in der Deckplatte (15) befindliche Ausnehmung (23) übergeht.
    18. Vorrichtung'nach Anspruch 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (26) konisch gestaltet ist.
    19. Vorrichtung nach Anspruch 2,16,17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die konische Bohrung (26) in Richtung auf die Grundplatte (9) eine zylinderförmige gestaltete Bohrung anschließt, in die ein Auswerfer (31) eingreift.
    20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende des Auswerfers (31) eine Ausnehmung (32) vorgesehen ist. 21. Vorrichtung nach Anspruch 19 und 20, dadurch gekennzeich-
    net, daß der Auswerfer 431) lösbar mit einer Platte (34)
    verbunden ist, die über Bolzen (38) mit einer weiteren Platte- (3-6) in Verbindung steht, der ein Betätigungsglied
    (39) zugeordnet ist.
    22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied (39) lösbar mit der Platte (36) verbuhden ist.
    23. Vorrichtung nach Anspruch 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (34,36) in Ausnehmungen (35, 37) der unteren Zwischenplatte (11) bzw. der Grundplatte (9) verschiebbar ist.
    24. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Werkzeugteil (44) an einem Drehbolzen (29) angeordnet ist.
    25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehbolzen (29) mit einem zylinderförmig gestalteten Zapfen (41) in ein Zahnrad (55) eingreift, das über einen Handgriff (58) betätigbar ist.
    26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Zahnrad (56) mit einem daran angeordneten weiteren Drehbolzen (29) mit dem Zahnrad (55) auf Mitdrehen gekuppelt ist.
    27. Vorrichtung nach Anspruch 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbolzen (29) in der Füllstellung der Vorrichtung durch Sperrstifte (52) blockiert sind.
    28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrstifte (52) in der Deckplatte (15) angeordnet sind.
    29. Vorrichtung nach Anspruch 27 und 28, dadurch gekennzeichnet, daß den Sperrstiften (52) Ausnehmungen (45) im Drehbolzen (29) zugeordnet sind.
    30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (45) in dem zylinderförmig gestalteten Mittelstück (42) des Drehbolzens angeordnet ist.
DE1954K0015484 1954-04-09 1954-04-09 Pfeife zur fuehrung von elektrischen leitungen und vorrichtung zu ihrer herstellung. Expired DE1752041U (de)

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DE1954K0015484 Expired DE1752041U (de) 1954-04-09 1954-04-09 Pfeife zur fuehrung von elektrischen leitungen und vorrichtung zu ihrer herstellung.

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