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DE2611641A1 - Formengehaeuse zur aufnahme der formgebenden teile einer spritzgiessoder pressform - Google Patents

Formengehaeuse zur aufnahme der formgebenden teile einer spritzgiessoder pressform

Info

Publication number
DE2611641A1
DE2611641A1 DE19762611641 DE2611641A DE2611641A1 DE 2611641 A1 DE2611641 A1 DE 2611641A1 DE 19762611641 DE19762611641 DE 19762611641 DE 2611641 A DE2611641 A DE 2611641A DE 2611641 A1 DE2611641 A1 DE 2611641A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
facade
housing according
mold
mold housing
ejector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762611641
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Wilden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19762611641 priority Critical patent/DE2611641A1/de
Publication of DE2611641A1 publication Critical patent/DE2611641A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/26Moulds
    • B29C45/2602Mould construction elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/18Machines built up from units providing for different combinations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Formengehäuse zur Aufnahme der formgebenden Teile
  • einer Spritzgieß- oder Preßform Die Erfindung betrifft ein Formengehäuse einer Spritz-.
  • gieß- oder Preßform für die Kunststoffverarbeitung oder Druckgießform für die Metallverarbeitung mit geführt auseinanderfahrbaren Formplatten.
  • Mit der Herstellung von Formengehäusen der eingangs genannten Art ist eine sehr umfangreiche, qualitativ hochwertige und damit teure handwerkliche Arbeit verbunden.
  • Es ist das Bestreben bekannt, diesen großen Aufwand durch eine gewisse serienmäßige Vorfertigung zu verringern.
  • Dies geschieht durch handelstbliche, standardisierte Bauelemente für Formengehäuse, z.B. ebene Fassonplatten, Aufspannplatten, Führungssäulen, Führungsbuchsen o.dgl., die vom Formenbauer ihre endgültige Gestaltung erhalten und zum kompletten Formengehäuse zusammengebaut werden (z.B. Katalog K400 EUROPA-Reihe von Sustan).
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die bekannte, standardisierte Vorfertigung dem Formenbauer noch eine Vielzahl von individuellen, gestalterischen Arbeiten übrigläßt, die trotz des gewissen Vorfertigungsgrades erhebliche Kosten verursachen0 Hiebei muß berücksichtigt werden, daß es sich bei der Tätigkeit eines Formenbauers um eine höchstqualifizierte handwerkliche Arbeit von entsprechender Kostenintensität handelt. Die Ertindung beruht weiterhin auf der Erkenntnis, daß bei dem bekannten Vorfertigungsgrad eines Formengehäuse5 dem Formenbauer zu einem große Teil Arbeiten obliegen, die weniger als spezifische Formenbauerarbeiten als vielmehr als reine maschinenbautechnische Arbeiten anzusehen sind, zu deren Bewältigung der Formenbauer eigentlich nicht seine hohe handwerkliche Qualifikation benötigt.
  • Der Erfindung liegt ausgehend von dieser Erkenntnis die Aufgabe zugrunde, Formengehäuse der eingangs genannten Art zu schaffen, deren Vorfertigungsgrad unter Erhaltung einer möglichst universellen Verwendbarkeit als maximal und damit optimal angesehen werden kann derart, daß zur individuellen Ausgestaltung der Form entsprechend dem mit ihr zu fertigenden Werkstück nur noch eine geringstmögliche Arbeit notwendig ist, bei der jedoch das spezifische Können des Formenbauers voll in Anspruch genommen wird. Darüber hinaus liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Zeichnungsaufwand bei der Konstruktion von individuellen Werkstücken angepaßten Formen so gering wie möglich zu machen.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Formengehäuse als betriebsbereite Einheit konfektioniert ist derart, daß zur individuellen Komplettierung lediglich noch Fassonteile einzusetzen sind.
  • In Weiterbildung des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens ist vorgesehen, daß die Fassonplatten mit mindestens einer Ausnehmung zur Aufnahme der Fassonteile versehen sind und daß diese eine konstante Gestaltung mit konstanten Abmessungen und Maßtoleranzen aufweist.
  • Als besonders zweckmäßig wird durch dle Erfindung empfohlen, daß die Große der AuSnehmungGoberflAche und die in Axialrichtung der Auseinanderfahrbewegung gemessene Wirkstärke der Fassonplatten in Abhängigkeit von der Schließkraft der mit dem Formengehäuse zu versehenden Maschine gewählt ist derart, daß bei einem Forminnendruck von 1000 bar eine maximale Verformung der Fassonplatten von 3 pnicht überschritten wird. Um einen möglichst hohen Konfektionierungsgrad ZU erreichen, ist weiterhin bereit vorgesehen, daß jede Fassonplatte abhängig vom Fassonplattenvolumen mit mindestens einem Heiz- und einem Kühlkreislauf versehen ist, Im gleichen Sinne ist die Maßnahme getroffen worden, daß jede Fassonplatte mit mindestens einer Fühlerbohrung zur Ermöglichung einer thermischen Regelung versehen ist, Diese in Ausgestaltung der Erfindung getroffenen Maßnahmen berücksichtigen folgenden Gedanken: Die Umformung aller Feststoffe in einer Form erfolgt nach den Gesetzmäßigkeiten des pVT-Diagramms. Durch Vorberechnung der Druckaufnahme des Werkzeuges wird das vom Werkzeug gebildete Volumen (V) zur Konstanten gemacht, Gleichzeitig wird die Temperaturführung (T) dadurch konstant gemacht, daß die einzelnen Formplatten hinsichtlich ihrer Masse berechnet sind und darüber,hinaus eine Zweikreis-Temperaturregelung vorgesehen ist, Es ist also davon auszugehen, daß die Temperatur (T) in der Form konstant ist Wenn man nun bei der konfektionierten Form davon-isgeh6.. kann, daß Volumen und Temperatur Konstanten sind, so ist als Folge davon auch der Druck innerhalb der Form weitgehend konstant und somit auch bei der Vorkonfektionierung -unabhängig von der Fassonausbildung im Einzelnen - mit größter Sicherheit innerhalb engster Toleranzen berechenbar.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung betrifft die Ausgestaltung des Auswerferpaketes. Bei der Demontage bisher bekannter Formengehäuse zum Formenwechsel an einer Maschine muß die gesamte Auswerfereinheit demontiert werden. Zum Einbau eines neuen Formengehäuses wird die Auswerfereinheit völlig neu montiert. Der weiteren Ausgestaltung der Erfindung liegt nun der Gedanke zugrunde, die vollständige Demontage der Auswerfereinheit bei einem Wechsel des Formengehäuses zu vermeiden. Dieser Gedanke wird grundsätzlich dadurch realisiert, daß Maßnahmen dafür geschaffen werden, die der jeweiligen individuellen Gestaltung der Fassonteile angepaßten Teile der Auswerfereinheit konstruktiv so durchzubilden, daß sie ohne vollständige Demontage der Auswerfereinheit mit einer Formhälfte verbindbar sind. Bei einem Formenwechsel sollen also diese Teile der Auswerfereinheit von den übrigen Teilen der Auswerfereinheit von außen lösbar und mit einer der Fassonplatten verbindbar ausgestaltet werden derart, daß die Auswerferstifte in montiertem Zustand verbleiben und die Handreichungen zur erneuten Montage des Formengehäuses an der Maschine für diese individuell angepaßten Teile der Auswerfereinheit minimal sind. Die dadurch vermiedene Notwendigkeit einer vollständigen Demontage der Auswerfereinheit bei einem Formenwechsel spart erhebliche Zeit und erhöht außerdem den Grad der Vorkonfektionierung des Formengehuses. Es wird auch dadurch die Notwendigkeit einer Demontage der Druckfeder bei Druckfederauswerfern vermieden, was wegen der hohen Vorspannkraft der Druckfeder Unfallquellen zu vermeiden hilft. Die nähere Ausgestaltung dieses Gedankens geht aus der Figurenbeschreibung hervor.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind in weiteren Unteransprüchen niedergelegt und in der Figurenbeschreibung offenbart. Es zeigen: Fig. 1 eine Explosiv-Darstellung der Einzelteile eines Formengehäuses nach der Erfindung.
  • Fig. 2 eine Darstellung analog Fig. 1 eines für die Aufnahme von Schiebern versehenen Formengehäuses.
  • Fig. 3 einen Schnitt durch die in Zusammenbauzustand befindliche Form entsprechend der Linie III-III in Fig. 2.
  • Fig. 4 einen Schnitt entsprechend der Linie IV-IV in Fig. 3.
  • Fig. 5 einen Schnitt entsprechend der Linie V-V in Fig. 1 und 2 auch die Auswerfereinheit.
  • Die wesentlichen Teile des schieberlosen Formengehäuses gemäß Fig. 1 sind die Aufspannplatte 1, die beiden Fassonplatten 2,3, die Distanzplatte 4 Wítl die andere Aufspannplatte 5. In die Fassonplatte 2 ragt die Angußbuchse 6 hinein, die mit ihrem Kragen 7 vom Rand der Bohrung 8 der Aufspannplatte 1 gehalten ist. Die Aufspannplatte 1 kann bereits zusätzlich mit Bohrungen (nicht gezeigt) zum Anschluß des Formengehäuses an die Maschinentraverse versehen sein. Mit der Fassonplatte 3 sind bereits die Führulrijsbolzen 9 zur Führung der Gehäuseteile bei der öffnungs- und Schließbewegung der Form fest verbunden.
  • Die Aufspannplatten 1,5, die Fassonplatten 1,3 und die Distanzplatte 4 sind bereits mit Bohrungen 10 zur Aufnahme von Führungshülsen für die Führungsbolzen 9 versehen.
  • In der Aufspannplatte 5 längsverschiebbar geführt ist die insgesamt mit 11 bezeichnete Auswerfereinheit. Diese besteht aus drei in Axialrichtung 12 der Auswerfeleinheit längsverschiebbar innerhalb der Aufspannplatte 5 geführten Führungsbolzen 13. An dem formenseitigen, aus der formenseitigen Oberfläche der Aufspannplatte 5 herausragenden Enden der Führungsbolzen 13 ist die Auswerfergrundplatte 14 befestigt. Auf der formenseitigen Oberfläche der Auswerfergrundplatte ist die Auswerferdeckplatte 15 befestigt. Auf der Auswerferdeckplatte 15 werden die Auswerferstifte je nach den individuellen Fassonteilen der Fassonplatten individuell angeordnet. Dies betrifft dann nicht mehr die Vorfertigung nach der Erfindung sondern die individuelle Einzelanpassung der vorkonfektionierten Form an den spezifischen Formling, Auswerfergrundplatte 14 und Auswerferdeckplatte 15 sind innerhalb der Ausnehmung 17 der Distanzplatte 4 in Axialrichtung 12 längsverschiebbar angeordnet bzw. geführt.
  • Die Umrißkontur der durchgehenden Ausnehmung 17 in der Distanzplatte 4 entspricht der Umrißform von Auswerfergrundplatte 14 bzw. Auswerferdeckplatte 15. Die Fassonplatte 3 weist auf der der Formplatte 2 gegenüberliegenden Oberfläche 18 eine Ausnehmung 19 zur Aufnahme der Fassonteile (nicht gezeigt) auf. Die Fassonteile sind nicht Gegenstand der erfindungsgemäßen Vorfertigung Sie müssen jeweils nach den Gegebenheiten des Formlings individuell vom Formenbauer gestaltet werden. Die Ausnehmung 19 weist jedoch eine konstante Gestaltung auf mit konstanten Abmessungen und Maßtoleranzen in Länge 20, Breite 21 und Tiefe 22. Dasselbe trifft für die Ausnehmung 23 auf der der Fassonplatte 3 gegenüberliegenden Oberfläche 24 der Fassonplatte 2 zu. Die Ausnehmung 23 ist in Fig. 1 nur strichpunktiert angedeutet.
  • Die Größe der Oberflächen (Länge 20 x Breite 21) und die in Axialrichtung 12 gemessene Wirkstärke 25 bzw.
  • 26 der Fassonplatten 2,3 ist in Abhängigkeit von der Schließkraft der mit dem Formengehäuse zu versehenden Maschine, d.h. in Abhängigkeit von der jeweiligen Baugröße des Formengehäuses derart gewählt, daß bei einem Forminnendruck von 1000 bar eine maximale Verformung der Fassonplatten von 3 p nicht überschritten wird. Dies entspricht der Grundnorm des Formengehäuses.
  • Am äußeren Ende der Führungsbolzen 13 der Auswerfereinheit 11 ist die Druckplatte 27 festgeschraubtç Zwischen Druckplatte 27 und Aufspannplatte 5 ist eine Schraubenfeder 28 zwischengeschaltet.
  • Der Aufbau des Schieber-Formengehäuses gemäß Fig. 2 ist analog dem des schieberlosen Formengehäuses gemäß Fig. 1 getroffen. Soweit hinsichtlich Einzelteilen Identität mit den entsprechenden Einzelteilen des Formengehäuses gemäß Fig. 1 besteht, sind identische Bezugszeichen verwendet. Die beiden Fassonplatten des Schieber-Formengehäuses gemäß Fig. 2 sind mit 29,30 gekennzeichnet, Die Fassonplatte 29 enthält zwei Schieberwiderlager 31 (siehe auch Fig. 4), die aus dem Vollen gefräst sind, d.h. eine mit dem Werkstoff der Fassonplatte 29 einstückige Ausbildung aufweisen.
  • Die Ausbildung des Schieber-Formengehäuses gemäß Fig. 2 wird anhand der Fig. 3 und 4 detaillierter beschrieben, wobei diese Ausführungen auch - ausgenommen die Schieberanordnung - für die detaillierte Ausführung des schieberlosen Formgehäuses gemäß Fig. 1 gilt: Die Druckplatte 27 ist mittels Innensechskantschrauben 32 an den Führungsbolzen 13 befestigt. Die Befestigung erfolgt über Gewindebohrungen, die in das stirnseitige Ende der Führungsbolzen 13 eingebracht ist, Die Führungsbolzen 13 sind innerhalb der Aufspannplatte 5 in Axialrichtung 12 längsverschiebbar geführt. Sie durchdringen dabei eine zusätzliche Abdeckplatte 33. Am formenseitigen Ende der Führungsbolzen 13 ist die Auswerfergrundplatte 14 und darauf die Auswerferdeckplatte 15 befestigt.
  • Die Befestigung der Auswerfergrundplatte 14 erfolgt analog der der Druckplatte 32. Die gesamte Auswerfereinheit 11 ist also durch Lösen der Druckplatte 27 als Ganzes auswechselbar an der Aufspannplatte 5 befestigt, Die Fassonplatte 30 weist einen elektrischen Heiz- und einen Wasser-Kühlkreislauf auf. Der Wasseranschluß für den Kühlkreislauf ist mit 34 gekennzeichnet. 35 ist die Armatur zum Anschluß der elektrischen Heizung. Zur Regelung der Temperatur der Fassonplatte 30 dient ein thermischer Fühler, welcher in der Fühlerbohrung 36 einliegt, Der Heizkreislauf selbst ist in Fig. 4 als Leitungsquerschnitt mit 37, der Kühlkreislauf mit 38 gekennzeichnet.
  • Die Fassonplatte 30 trägt eine Ausnehmung 39 von konstanter Abmessung zur Aufnahme der Fassonteile (nicht gezeigt), die individuell zu fertigen sind. Sinngemäß gilt für die Ausge;;taltung der Ausnehmung 39 das zur Ausnehmung 19 der Formplatte 3 des schieberlosen Formgehäuses Gesagte. Die Ausnehmungen 19,39 sind lehrenhaltig zentrisch an den Formplatten 3,30 vorgesehen. Sie weisen die Querschnitts form eines Quaders auf. In gleicher Weise könnte aber auch eine zylindrische oder andere Querschnittsform vorgesehen sein. Oberhalb der Ausnehmung 39 der Fassonplatte 30 ist die Längsführung 40 für die Schieber 41 angeordnet, von denen in Fig. 4 nur das äußere Ende des rechten Schiebers bildlich dargestellt ist. Die Schiebersteuerung erfolgt inbekannter Weise über die Führungsbolzen 42, die schräg in der Fassonplatte 29 eingespannt sind und mit Gleitsitz die Schrägbohrungen 43 der Schieber 41 durchgreifen, Die Ausnehmung 44 in der Fassonplatte 29 entspricht der Ausnehmung 23 in der Fassonplatte 2. Auch in der Fassonplatte 29 ist ein Heizkreislauf 37 und ein Kühlkreislauf 38 vorgesehen. Zum Anschluß dieser Kreisläufe sind -wie bei der Fassonplatte 30 - Anschlüsse bzw0 Armaturen 34,35 angeordnet. Auch eine Bohrung für einen Temperaturfühler 36 ist vorgesehen.
  • In den Ausnehmungen 19,23;40,44 der Fassonplatten 3,2; 30,29 können zusätzlich Anschlußöffnungen (nicht gezeigt) für Heizleitungen zu den Fassonteilen selbst vorgesehen sein.
  • Die Auswerfereinheit 11 selbst ist zentrisch geführt.
  • Die Auswerferdeckplatte 15 weist eine seitliche Auskragung 45 auf, die am Kontakt 47 des an der Aufspannplatte 5 befestigten Endschalters 46 anschlägt, wenn sich die Auswerfergrundplatte 15 in ihrer zurückgezogenen Endstellung befindet. Der elektrische Anschluß für den Endschalter 46 ist durch den Stecker 48 gebildet, der ebenfalls mit der Aufspannplatte 5 fest verbunden ist. Der Endschalter 46 ist elektrisch so geschaltet, daß ein Zusammenfahren der Fassonplatten 2,3 bzw. 29,30 nur in der in Fig. 3 dargestellten Auswerferruhestellung möglich ist.
  • Die Elektroanschlüsse 35,48 für die Formheizung sowie den Endschalter sowie die ebenfalls fertig konfektionierten Anschlußarmaturen 34 für die Kühlkreisläufe sind gegen Beschädigungen dadurch weitgehend geschützt, daß sie alle auf einer Seite des Formengehäuses angeordnet sind und daß auf dieser Seite die Aufspannplatten 1,5 verlängert sind derart, daß sie schützend über diese Teile hinausstehen.
  • Die spezielle Ausgestaltung der Auswerfereinheit 11 wird anhand von Fig. 5 näher beschrieben: In montiertem Zustand ist die Auspannplatte 5 durch Schrauben 55 an der Distanzplatte 4 festgelegt. Die Auswerfergrundplatte 14 wird durch den Kopf 56 des Führungsbolzens 13 bzw.
  • mittelbar durch die Schraubenfeder 28 gegen die Innenseite der Aufspannplatte 5 gepreßt. Die insgesamt mit 15 bezeichnete Auswerferdeckplatte besteht aus den beiden Deckplattenhälften 49,50. Im Betrieb des Formengehäuses werden die Deckplatten 49,50 in der aus Fig. 5 ersichtlichen Form durch eine Mehrzahl von Schrauben 51 an der Auswerfergrundplatte 14 festgelegt. Die Schrauben 51 sind von der Außenseite der Aufspannplatte 5 her betätigbar.
  • Zu diesem Zweck liegen sie mit ihrem Kopf 57 in einer Durchgangsbohrung 58 der Ausspannplatte 5. Der Kopf 57 liegt auf der der Aufspannplatte 5 zugewandten Oberfläche der Auswerfergrundplatte 14 auf. Die Schraube 51 greift mit ihrem Schaft 59 durch eine Bohrung 60 in der Auswerfergrundplatte 14 hindurch. Weiterhin greift die Schraube 51 mit ihrem Gewindeteil 61 mit Spiel durch die Deckplattenhälfte 50 hindurch. Der Gewindeteil 61 ist hingegen in die Deckplattenhälfte 49 eingeschraubt. Der Paßstift 62, oder mehrere solcher Paßstifte, sorgen für die Einhaltung einer Soll-Stellung zwischen den beiden Deckplattenhälften 49,50.
  • Die Auswerferstifte 52, vXontdenen in Fig. 5 nur einer gezeigt ist, liegen mit ihren Köpfen 63 zwischen den beiden Deckplattenhälften 49,50. Genauer gesagt liegt der Kopf 63 in einer Aussenkung auf der der Deckplattenhälfte 50 zugewandten Oberfläche der Deckplattenhälfte 49 ein. Dadurch sind die Auswerferstifte 52 fest und unverlierbar in der Auswerferdeckplatte 15 montiert.
  • Die beiden Schrauben 53, 54, die in der Regel Wirkungsgleich mehrfach über den Umfang verteilt angeordnet sind, sind während des Arbeitens des Formgehäuses nicht vorhanden. Sie werden erst in die aus Fig. 5 ersichtliche Stellung gebracht, wenn es um die Demontage des Formgehäuses geht.
  • Die Schraube 53 ist endseitig mit einem Gewinde 64 versehen. Mit diesem Gewindeende ist sie in die Fassonplatte 3 einschraubbar. Die Schraube 53 liegt dabei mit ihrem Kopf 65 lose in einer Aufnahmebohrung 66 der Auswerfergrundplatte 15. Der Kopf 65 ist dune Bohrung 67 in der Aufspannplatte 5 durchsteckbar. Die Halteschraube 53 kann von der Außenseite der Aufspannplatte 5 her durch die Bohrung 67 hindurch betätigt werden. Die Halteschraube 53 ragt mit einem Gleit- oder Bpielsitz durch die Deckplattenhälften 49,50 hindurch. Ihr gegebenenfalls gewindeloser Bchaf-t ist so gestaltet, daß zwischen der inneren Deckplattsnhälfte D und der Faalonplatte 3 ein. Distal; 68 verbleibt. eur GCcherunq dieser Distanz dient die Distanzschraube 54. Diese ist ebenfalls durch die Bohrungen 69,70 in der Aufspannplatte 5 und der Auswerfergrundplatte 14 hindurchführbar. Sie kann ebenfalls von der Außenseite der Aufspannplatte 5 her bedient werden. Sie ragt mit Spiel durch eine Bohrung in der Deckplattenhälfte 50 hindurch. Sie ist mit ihrem Gewinde in die innere Deckplattenhälfte 49 eingeschraubt und ragt ebenfalls durch diese -Dackplattenhäifte hindurch. Mit ihrem stirnseitigen Ende 71 legt sich die Distanzschraube 54 in eingeschraubtem Zustand an die der Auswerfereinheit 11 zugewandte Oberfläche der Fassonplatte 3 an.
  • Zur Demontage des Formengehäuses wird wie folgt vorgegangen: zunächst werden von der Außenseite der Aufspannplatte 5 her die Halteschrauben 53 und die Distanzschrauben 54 in die aus Fig. 5 ersichtliche Stellung gebracht.
  • Dadurch wird mit Distanz 68 die zweiteilige Auswerferdeckplatte 15 mit den zwischen ihren beiden Hälften 49,50 eingeschlossenen Auswerferstiften 52 an der Fassonplatte -3 fixiert. Sodann werden die Schrauben 51 ebenfalls von der Außenseite der Aufspannplatte 5 her gelöst. Die Fassonplatte 3 kann nunmehr mit dem durch die Deckplattenhälften 49,50 gebildeten Individualteil der Auswerfereinheit 11 entfernt werden. Der verbleibende Standardteil der Auswerfereinheit 11 kann nunmehr mit einem einer anderen Fassonplatte 3 zugeordneten Individualteil im Rahmen eines Formenwechsels schnell und unkompliziert a a verbunden werden. Diese vorteilhafte Trennung der Auswerfereinheit 11 in einen Konfektionsteil und einen Individualteil kann natürlich auch bei solchen Formengehäusen vorteilhaft angewendet werden, die sich im übrigen nicht durch die Vorteile des Erfindungsgegenstandes auszeichnen.

Claims (18)

  1. Patentansprüche fX 1. Formengehäuse einer Spritzgieß- oder Preßform für i e Kunststoffverarbeitung oder Druckgießform für die Metaliverarbeitung mit geführt auseinanderfahrbareri Formplatten, dadurch gekennzeichnet, daß das Formengehälse als betriebsbereite Einheit konfektionie t ist derart, daß zur individuellen Komplettierung lediglich noch Fassonteile einzusetzen sind.
  2. 2. Formengehäuse nach Anspruch 1, dadurch qekennzeichnet, daß die Fasscnplatten (2,3;29,30) mit mindestens einer Ausnehmung (19,23;39,44) zur Aufnahme der Fassonteile versehen sind und daß diese eine konstante Gestaltung mit konstanten Abmessungen und Maßtoleranzen aufeist, 3.
  3. Formengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Ausnehmungsoberfläche und die in Axialrichtung (12) der Auseinanderfahrbewegung gemessene T-7irkstärke der Fassonplatten (2,3;29,30) in Abhängigkeit von der Schließkraft der mit dem Formenge - häuse zu versehenden Maschine gewählt ist derart, daß bei einem Forminnendruck von 1000 bar eine maximale Verformung der Fassonplatten (2,3;29,30) von 3 f nicht überschritten wird.
  4. Formengehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch Z zeichnet, daß jede Fassonplatte (2,3;29,30) abhängig vom Fassonplattenvolumen mit mindestens einem Heiz- (37) und einem Kühlkreislauf (38) versehen ist.
  5. 5. Formengehäuse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Fassonplatte (2,3;29,30) mit mindestens einer Fühlerbohrung (36) zur Ermöglichung einer thermischen Regelung versehen ist.
  6. 6. Formengehäuse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ausnehmungen (19,23;39,44) der Fassonplatten (2,3;29,30) Anschlußöffnungen für Heizleitungen zu den Fassonteilen selbst vorgesehen sind.
  7. 7. Formgehäuse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einer zentrisch geführten Auswerfereinheit (11) versehen ist
  8. 8. Formengehäuse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerc r#-einheit (11) als Ganzes ohne Lösung einer Auswerferdeckplatte (15) von einer Fassonplatte (3) auswechselbar angeordnet ist.
  9. 9. Formengehäuse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerferdeckplatte (15) aus zwei schichtartig aufeinanderliegenden, miteinander durch von der Außenseite der Aufspannplatte (5) her betätigbare Mittel (Schrauben 51) verbindbaren Deckplattenhälfterl (49,50) besteht, zwischen denen die Köpfe der Auswerferstifte (52) zur unverlierbaren Halterung einliegen.
  10. 10. Formengehäuse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,daß die beiden Deckplattenhälften durch von der Außenseite der Aufspannplatte (5) her betätigbare Mittel (Halceschrauben 53) an einer Fassonplatte (3) fixierbar sind.
  11. 11. Formengehäuse nach Anspruch 10, dadurch gek. #rnzeichnet, daß die Fixielverbindung lose mit Abstand von der Fassonplatte (3) erfolgt.
  12. 12. Formengehäuse nach Anspruch 10-11, gekennzeichnet durch von der Außenseite der Aufspannplatte (5) her betätigbare Mittel (Distanzschlduben 54) zur Abstandsfixierung gegenüber der Fassonplatte (3).
  13. 13. Formengehäuse nach Anspruch 12, dadurch ekennzeichnet, daß mindestens eine Distanzschraube (54) durch die Deckplattenhälften (49,50) durchschraubbar ist derart, daß ihr vorderes Stirnende zur Distanzhaltung an der benachbarten Fassonplatte (3) anlegbar ist.
  14. 14. Formengehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Auswerfereinheit (11) und Festteil (5) des Formengehäuses ein Endschalter (46) wirksam ist derart, daß ein Zusammenfahren der Fassonplatten (2,3;29,30) nur in Auswerferruhestellung möglich ist.
  15. 15. Formengehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (19,23;39,44) die Form eines lehrenhaltigen zentrisch an den Fassonplatten (2,3; 29,30) angeordneten Zylinders oder Quaders aufweisen.
  16. 16. Formengehäuse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassonplatten (2,3;29,30) konfektioniert zur Aufnahme von Schiebern (41) ausgebildet sind.
  17. 17. Formengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieerwlderlager (31) der die Schieber (41) enthaltenden Fassonplatte (29) aus dem Vollen gefräst sind.
  18. 18. Formengehäuse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine vergrößerte Auskragweite der Aufspannplatten (1,5) mindestens auf der Seite der Anschlüsse (34,35,48) für Elektrizität und Wasser derart, daß sie über die Anschlüsse schützend hinausstehen.
DE19762611641 1976-03-19 1976-03-19 Formengehaeuse zur aufnahme der formgebenden teile einer spritzgiessoder pressform Pending DE2611641A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4249358A (en) * 1978-01-06 1981-02-10 "P.B.I." Procedes et Brevets Industriels Process and installation for moulding paving stones or slabs
EP0223891A1 (de) * 1984-05-23 1987-06-03 INDUSTRIES PLASTIQUES MOULES - IPM Société anonyme Formeinrichtung zum Spritzgiessen von Kunststoffen
DE102010053636A1 (de) * 2010-12-07 2012-06-14 CGB Carbon Großbauteile GmbH Verarbeitung eines Faserverbundhalbzeugs
WO2024191504A1 (en) * 2023-01-19 2024-09-19 Moxietec, Llc Apparatus and methods for optimizing injection molding parameters, formulations, and mold structure

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