DE1751852C - Brennstoffregeleinnchtung fur Gasturbinentriebwerke - Google Patents
Brennstoffregeleinnchtung fur GasturbinentriebwerkeInfo
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Description
2. Brennstoffregeleinrichtung nach An- 25 Nockenfläche liegende Nockenfläche angeordnet, mit
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nok- der ein zweiter Nockenstößel zusammenwirkt, der
kenfläche (18) bezüglich der Mittelachse (22) am anderen Ende der Feder abgestützt in der Fühdiametral
gegenüberliegend auf einem schwenk- rung gleitbar gelagert ist. Mit dieser Ausgestaltung
baren Hebel (21) eine zweite auf demselben der Erfindung ist es möglich, der Feder eine geKreis
wie die erste Nockenfläche (18) liegende 30 wünschte Vorspannung, z.B. zur Einstellung des
Nockenfläche (20) angeordnet ist, mit der ein Leerlaufs, zu geben.
zweiter Nockenstößel (Rolle 28) zusammenwirkt, Um auch Betriebskenngrößen bei der Brennstoff-
der an dem anderen Ende der Feder (26) abge- regeleinrichtung zu berücksichtigen, ist nach einem
stützt im Führungsstück (Hülse 23) gleitbar gela- weiteren Vorschlag der Erfindung der Hebel in Ab-
gert ist. 35 hängigkeit von einer Betriebstemperatur der Gastur-
3. Brennstoff regeleinrichtung nach An- bine schwenkbar.
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel Trotz der verschiedenen Versiellmöglichkeiten an
(21) in Abhängigkeit von einer Betriebstempera- der Brennstoffregeleinrichtung bleibt die Linearität
tür der Gasturbine schwenkbar ist. zwischen der Verstellung des Bedienhebels und der
40 Verstellung des Steuerschiebers gewahrt.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer
^ Zeichnung näher erläutert.
Die Erfindung betrifft eine Brennstoffregelein- Hiernach hat der Verbindungshebel 14, der die
richtung für Gasturbinentriebwerke, insbesondere Kraft der Feder 26 auf den durch Fliehgewichte axial
von Flugzeugen, mit einem drehzahlgeregelten +5 verschiebbaren Steuerschieber des drehzahlgeregelten
Brennstoffventil, auf dessen axial verschiebbarem Brennstoffregelventils überträgt, an seinem unteren
Steuerschieber Fliehgewichte und über einen Verbin- Ende eine gekrümmte Nockenfläche 18 auf einem
dungshebel eine Gegenfeder einwirken, deren Vor- sich seitlich erstreckenden Arm 19.
spannung mittels eines Bedienhebels über ein Nok- Eine zweite Nockenfläche 20 ist auf einem Hebel
kengetriebe änderbar ist. 50 21 vorgesehen; die Nockenfläche 18 und 20 liegen
Bei einer bekannten Brennstoffeinrichtung dieser diametral entgegengesetzt auf einem Kreis mit der
Art (britische Patentschrift 892 857) ist die Gegenfe- Achse 22 als Mittelpunkt. Zwischen den beiden Nok-
der in einer ortsfesten Hülse eingesetzt und die Hebel kenflächen 18 und 20 liegt eine um die Achse 22
des Nockengetriebes sind um ortsfeste Achsen dreh- schwenkbare Hülse 23, in der zwei von der Feder 26
bar gelagert. 55 auseinandergespreizte Kolben 24, 25 gleitbar gelagert
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine sind. Jeder Kolben 24, 25 trägt eine Rolle 27 bzw.
Brennstoffregeleinrichtung für Gasturbinentrieb- 28, die mit der Nockenfläche 18 bzw. 20 zusammenwerke
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei wirken. Die Hülse 23 hat seitlich einen Arm 29 mit
der zwischen der Bewegung des Bedienhebels und einer'Nockenfläche 30, auf die ein Nockenstößel in
der zugemessenen Brennstoffmenge eine lineare Ab- 60 Form einer Rolle 31 einwirkt, die von einem Arm 32
hängigkeit besteht. Die lineare Abhängigkeit soll getragen wird; dieser ist mittels eines Bedienhebels
auch dann noch gegeben sein, wenn das Nockenge- 34 um eine Achse 33 schwenkbar. Der Arm 32 trägt
triebe zusätzlich von Betriebskenngrößen verstellbar weiterhin eine federbelastete Gegenrolle 35 für den
ist. Arm 29. Der Hebel 21 ist auf der Verlängerung eines
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- 65 einstellbaren Bolzens 36 des Teils 17 gelenkig gela-
löst, daß ein Nockenstößel, der exzentrisch an der gert und hat an einer von dieser Lagerung entfernten
Nockenfläche eines am Verbindungshebel des Steu- Stelle eine Nockenfläche 37, auf die eine Rolle 38
erschiebers seitlich angeordneten Arms an einer Fe- einwirkt. Diese ist auf einem Ende eines Arms 39 ge-
IO
lagert, der zwischen seinen Enden auf der Verlängerung eines weiteren einstellbaren Bolzens 40 gelenkig
gelagert ist. Das andere Annende trägt eine weitere Rolle 41, auf die ein Nocken 42 einwirkt Dieser ist
z. B. mittels eines Motors schwenkbar, und zwar auf Grund eines Signals, das auf eine Betriebskenngröße
anspricht, und zwar in diesem Fall auf die Temperatur im Strahlrohr der Turbine. Durch Einstellung des
Bolzens 40 und damit des Arms 39 wird die Vorspannung der Feder 26 auf den Verbindungshebel 14
über den Arm 19 geändert und damit der Fliehkraftregler verstellt.
Die Rolle 27 erteilt dem Arm 19 über die Nokkenfläche 18 ein Drehmoment um die Achse 16. Mittels
des Bolzens 36 kann die Vorspannung so gestellt werden, daß die Brennstofförderung auf dem Wert
für Leerlauf bleibt Die Rolle 28 liegt an der Nokkenfläche 20 an einer Stelle an, die mit der Achse
des Bolzens 36 fluchtet, so daß eine Schwenkung des Arms 39 keinen Einfluß auf die von der Feder 26 ao
ausgeübte Kraft hat.
Wenn der Flugzeugführer die Turbinendrehzahl vergrößern will, bewegt er den Bedienhebel 34 entgeeengesetzt
zur Uhrzeigerrichtung. Dadurch werden über Rollen 31, 35 der Arm 32 und die Hülse 23 mit as
den Rollen 27, 28 um die Achse 22 in der gleichen Richtung geschwenkt, wobei die Rolle 31 auf der
Nockenfläche 30 abrollt. Das Profil der Nockenfläche 30 ist so gestaltet, daß die Brennstoffzufuhr in
linearer Abhängigkeit von der Schwenkbewegung des
Bedienhebels steht.
Durch die Schwenkbewegung der Hülse 23 bewegt sich die Rolle 27 entlang der Nockenfläche 18;
dadurch vergrößert sich das Drehmoment um die Achse 16 und damit die Gegenki-aft der Fliehgewichte
9. Das ergibt so lange eine Erhöhung des Brennstoff Zuflusses und der Turbinendrehzahl, bis
die Kraft der Feder 26 durch eine, neue Kraft der Fliehgewichte ausgeglichen und dadurch der Verbindungshebel
14 wieder in seine Ausgangslage bewegt
wird.
Eine Temperaturänderung im Strahlrohr bewirkt eine Schwenkbewegung des Nockens 42, wodurch
sich die Lage des Hebels 21 ändert. Dadurch ändert sich auch die von der Feder 26 ausgeübte Kraft und
nach Wiederherstellung des Gleichgewichtsstands auch die von den Fliehgewichten ausgeübte Kraft.
Die Bewegungen am beschriebenen Regler sind so klein, daß die Nockenflächen 18 und 20 selten wesentlich
aus ihrer konzentrischen Lage herauskommen. Das ist wünschenswert, weil dadurch der Reibungswiderstand
bei einer Schwenkbewegung der Rollen 27, 28 entlang der Flächen 18 bzw. 20 minimal
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Brennstoff regeleinrichtung für Gasturbinen- dessen Mittelpunkt mit der Mittelachse zusammentriebwerke,
insbesondere von Flugzeugen, mit 5 fällt, und daß die Führung zur Verschwenkung um
einem drehzahlgeregelten Brennstoffventil, auf ihre Mittelachse einen seitlichen Arm aufweist^ mit
dessen axial verschiebbarem Steuerschieber dem der Bedienhebel über einen Nockenstößel zu-Fliehgewichte
und über einen Verbindungshebel sammenwirkt.
eine Gegenfeder einwirken, deren Vorspannung Bei der erfindungsgemäßen Brennstoffregeleinmittels
eines Bedienhebels über ein Nockenge- io richtung wird die Verstellung am Bedienhebel linear
triebe änderbar ist, dadurch gekenn- auf den Steuerschieber des Brennstoffventils übertrazeichnet,
daß ein Nockenstößel (Rolle 27), gen. Dabei wird die Kraft der auf den Steuerschieber
der exzentrisch an der Nockenfläche (18) eines einwirkenden Fliehgewichte überwunden. Eine Veram
Verbindungshebel (14) des Steuerschiebers größerung der von den Fliehgewichten auf den Steuseitlich
angeordneten Arms (19) an einer Feder 15 erschieber aufgebrachten Kraft wirkt sich in einer
(26) abgestützt anliegt, in einem um eine querste- Rückstellung des Steuerschiebers aus, die von der
hende Mittelachse (22) schwenkbaren Führungs- Gegenfeder aufgefangen wird. Eine erneute Verstelstück
(Hülse 23) gleitbar gelagert ist, wobei die Jung des Bedienhebels wird dann trotz der Rückver-Nockenfläche
(18) auf einem Kreis liegt, dessen stellung des Steuerschiebers wieder linear auf den
Mittelpunkt mit der Mittelachse (22) zusammen- ao Steuerschieber übertragen.
fäiit, und daß das Führungsstück (23) einen seit- Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfin-
lichen Arm (29) aufweist, mit dem der Bedien- dung ist der Nockenfläche bezüglich der Mittelachse
hebel (34) über einen Nockenstößel (Rolle 31) diametral gegenüberliegend auf einem schwenkbaren
zusammenwirkt. Hebel eine zweite auf demselben Kreis wie die erste
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681751852 DE1751852C (de) | 1968-08-08 | Brennstoffregeleinnchtung fur Gasturbinentriebwerke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681751852 DE1751852C (de) | 1968-08-08 | Brennstoffregeleinnchtung fur Gasturbinentriebwerke |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1751852A1 DE1751852A1 (de) | 1970-10-01 |
| DE1751852B2 DE1751852B2 (de) | 1973-01-18 |
| DE1751852C true DE1751852C (de) | 1973-08-09 |
Family
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