DE1751260B - Thermostatisch gesteuertes Expansionsventil für Kälteanlagen - Google Patents
Thermostatisch gesteuertes Expansionsventil für KälteanlagenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein thermostatisch gesteuertes Expansionsventil für Kälteanlagen.
Bei einem solchen Expansionsventil muß das Verschlußstück in der Lage sein, jede beliebige Zwischenstellung
zwischen der voll geöffneten und der voll geschlossenen Stellung einzunehmen. Diese Aufgabe erfüllen
die üblichen Expansionsventile zur vollen Zufriedenheit, bei denen das Verschlußstück unmittelbar
vom thermostatischen Arbeitselement gegen die Kraft einer Sollwertfeder verstellt wird. Das thermostatische
Arbeitselement kann auch unmittelbar mit dem Dampfraum des Kältemittelsystems in Verbindung
stehen. Ein solches Ventil reicht jedoch bei größeren Kälteanlagen nicht aus, weil die Durchlaßmenge
eines solchen thermostatisch gesteuerten Ventils beschränkt ist.
Es ist daher e.ne Ventilanordnung bekanntgeworden, bei der das übliche thermostatisch gesteuerte
Expansionsventil lediglich ein Hilfsventil ist, das über eine Rohrleitung mit einem Hauptventil verbunden
ist. Das Hilfsventil steuert den Durchfluß durch eine Drossel, deren Druckabfall einen das Hauptventil betätigenden
Kolben gegen die Kraft einer sich am Gehäuse abstützenden Gegendruckfeder verstellt. Bei
dieser bekannten Anordnung traten jedoch häufig Schläge oder Schwingungen auf. Auch folgte das Verschlußstück
des Hauptventils nicht immer in der gewünschten Weise den Steuerbewegungen des Hilfsventils.
vielmehr neigte es dazu, i · die volle Auf- bzw. Zu-Stellung zu gehen.
Des weiteren ist ein Kapazitä .,regler für Kälteanlagen
bekannt, der wiederum aus einem Hilfsventil und einem damit über eine Leitung verbundenen
Hauptventil besteht. Das Verschlußstück des Hauptventils sehließt in Strömungsrichtung und ist über
einen Schaft mit einem Kolben verbunden, der einen erheblich größeren Querschnitt besitzt als das Verschlußstück
und auf der dem Versclilußstück abgewandten Seite mit der gehäusefest abgestützten
Gegendruckfeder belastet ist. Wiederum steht der Ko'-ben unter dem Einfluß eines Differenzdrucks, der an
einer Drossel auftritt, deren Durchfluß vom Hilfsventil gesteuert ist. Dieser Saugdruckrcgler ist nur
dazu bestimmt, dampfförmiges Kältemittel durchtreten zu lassen. Das Hauptventil kann im wesentlichen
nur eine vollständig offene oder vollständig geschlossene Stellung einnehmen.
Für eine Wasserleitung ist eine Ventilanordnung bekannt, bei der ein thermostatisch gesteuertes Hilfsventil
und ein davon gesteuertes Hauptventil zu einer Baueinheit vereinigt sind. Das Hilfsventil steuert
wiederum den Durchfluß durch eine Drossel. Der Druckabfall an der Drossel steuert einen das Verschlußstück
des Hauptvcntils bildenden Zylinder, der entgegen der Strömungsrichtung schließt. Seine
Gegendruckfeder ist nicht am Gehäuse, sondern am Schaft des Hilfsventil abgestützt. Letzteres ergibt
eine Rückführung, die eine gute Proportionalität zwischen der Stellung des Hilfsventil und der Stellung
des Hauptvcntils ermöglicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
thermostatisch gesteuertes Expansionsventil anzugeben, das auch für große Kälteanlagen geeignet ist,
sicher arbeitet und eine günstige Arbeitskennlinie besitzt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Kombination folgender an sich bekannter Merk-
a) Ein thermostatisch betätigtes Hilfsventil steuert
den Durchfluß durch eine Drossel, deren Druckabfall einen ein Hauptventil betätigenden Kolben
gegen die Kraft einer Gegendruckfeder verstellt.
b) Das Hilfsventil ist mit dem Hauptventil in einer Baueinheit zusammengefaßt und die Gegendruckfeder
stützt sich am Schaft des Hilfsventil ab und wirkt gegen die Kraft des thermostat!
sehen Arbekselemenls.
c) Das Verschlußstück des Hauptventils schließt in Strömungsrichtung und ist über einen Schaft mit
dem in einem Zylinder angeordneten Kolben verbunden, der einen erheblich größeren Quer-
schnitt besitzt als das Verschlußstück und auf der dem Verschlußstück abgewandten Seite mit
der Gegendruckfeder belastet ist.
Mit dieser Kombination werden die Probleme überwunden, die darin liegen, daß das Kältemittel
zwar im flüssigen Aggregatzustand vorliegt, aber bestimmungsgemäß rasch in den dampfförmigen Zustand
übertreten soll. Wenn aber die Verdampfung bereits vor Erreichen des Expansionsventils stattfindet,
vermag die Ventilanordnung nicht mehr einwandfrei zu arbeiten. Durch den großen Kolbenquerschnitt,
bezogen nuf den Querschnitt des Hauptventil-Verschlußstücks, kann man einen ausreichenden
Hub mit einem kleinen Druckabfall an der Drossel erreichen. Dieser Druckabfall kann infolgedessen so
klein gehalten werden, daß er nicht zur Dampfbildung führt. Des weiteren ist das Hilfsventil mit dem
Hauptventil zu einer Baueinheit verbunden, so daß nicht in einer Zwischenleitung eine Erwärmung und
daher Verdampfung des zum Hilfsventil strömenden Kältemittels erfolgen kann. Im \_>iremfall kann sich
der Ventilsitz des Hilfsventil sogar im Raum oberhalb
des Kolbens befinden. Wenn aber auf diese Weise dafür gesorgt ist, daß bis zum Hilfsventil flüssiges
Kältemittel vorhanden ist, dann kann man auch eine Ventilkonstruktion verwenden, die sich bei einer
Wasserleitung bewährt hat. Dadurch, daß das Verschlußstück ^lcs Hauptventils in Strömungsrichtung
schließt, wird auf die Kräfte Rücksicht genommen, die das unter erheblichem Druckabfall hindurchströmende
Kältemittel auf das Verschlußstück ausübt.
Vorzugsweise durchsetzt der Schaft einen den Zylinder abschließenden Boden, und die Räume zu
dessen beiden Seiten sind über einen Drossclkanal verbunden. Mit dieser Maßnahme erzielt man eine
hydraulische Dämpfung, weil bei der Schließbewegung der Kolben die zwischen ihm und dem Boden
befindliche Flüssigkeit durch den Drosselkanal verdrängen muß.
Des weiteren sollte die den Druckabfall am Kolben
erzeugende Drossel einen größeren Drosselwiderstand haben als denjenigen des Drosselkanals. Auf
diese Weise ist sichergestellt, daß trotz der erstrebten Dämpfungswirkung der Druckabfall für das zum
Hilfsventil strömende Kältemittel im Drosselkanal vernachlässigbar klein ist.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besitzt das Verschlußstück einen nadelartigen Strömungskörper und daran anschließend eine dichtende Um-
fangskante, die gleichzeitig als Anschlag für die KoI-benbewegung dient. Der Strömungskörper kann so
ausgelegt sein, daß in Abhängigkeit vom Hub ein vorbestimmter Strömungsqtierschnitt freigegeben ist.
Claims (6)
1. Thermostatisch gesteuertes Expansions\enii!
für Kälteanlagen, gekennzeichnet durch
die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale:
Ein thermostatisch betätigtes Hilfsventil (22, 23) steuert den Durchfluß durch eine
Drossel (16), deren Druckabfall einen ein Hauptventil (4. 5) betätigenden Kolben
gegen die Kraft einer Gegendruckfeder (18) verstellt.
Das Hilfsventil ist mit dem Hauptventil in einer Baueinheit zusammengefaßt und die
Gegendruckfeder stützt sicH am Schaft (24) des Hilfsventil ab und wirkt gegen die Kraft
des thermostatischen Arbeitselements (28). c) Das Verschlußstück (5) des Hauptventils
schließt in Strömungsrichtung und ist über einen Schaft (8) mit dem in einem Zylinder
(11) angeordneten Kolben (9) verbunden, der einen erheblich größeren Querschnitt besitzt
als das Verschlußstück und auf der dem Verschlussstück abgewandten Seite mit der
Gegendruckfeder (18) belastet ist.
2. Expansionsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (8) einen den Zylinder
(11) abschließenden Boden (12) durchsetzt und die Räume (13, 14) zu dessen beiden Seiten
über einen Drosselkanal (15) verbunden sind.
?. Expansionsventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Druckabfall
am Kolben (9) erzeugende Drossel (16) einen größeren Drosselwidc"stand hat als denjenigen
des Drosselkanals (15).
4. Expansionsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ventilsitz (22) des Hilfsventil sich im Raum (17) oberhalb des Kolbens (9) befindet.
5. Expansionsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verschlußstück (5) einen nadelartigen Strömungskörpe··
(6) und daran anschließend eine dichtende Umfangskante (7) besitzt, die gleichzeitig als Anschlag
für die Kolbenbewegung dient.
6. Expansionsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schaft (8) mit dem Verschlußstück (S) einstückig ausgebildet ist und den gleichen Durchmesser wie
dessen Größtdurchmesser hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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