DE1751199A1 - Steuersystem fuer Zweistrom-Turboluftstrahltriebwerke - Google Patents
Steuersystem fuer Zweistrom-TurboluftstrahltriebwerkeInfo
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Description
Qnited Aircraf-t.»--CorpoWation^ 400 Main' StreeH, iiäS't Hartford 8,
Conneotieut, "Ve'r^öln^-gte Staaten ;v©n
iy ,·
.Steuersystem für Zweistrom-Turboluf tst^änl'triebvirerke ' _ ·;·;
Die Erfindung betrifft die Steuerung"von- Turboluftstrahltriebwerken und insbesondere ein-Steuersystem zur
Steuerung des Auslaßquerschnittes des Sekundärluftstromkanales
oder Bypasses eines'"Zweistrom-Turboluftstrahltriebwerkes
oder Mantelstromtriebwerkes. ■ ,,
Wie allgemein bekannt, ist es im Bereich des überschallfluges
wünschenswert, den Massendurchsatz des Verdichters an den Massendurchsatz am iiinlauf für die in den
Verdichter eintretende Luft anzupassen. Gebräuchlicherweise sind stromab von dem Lufteinlauf Umgehungsöffnungen
vorgesehen, welche ein Abziehen der überschüssigen Luft
gestatten, welche vom Triebwerk nicht benötigt wird. Um den
/Virkungsgrad des iiiinlaßkanales aui einen möglichst hohen Wert
zu bringe/i, ist es bei einer gegebenen i'lugzeuggeschwindigkeit
wünschenswert, die Umgehungs- oder AbleitungsÖffnungen in einer
vorbestimmten festen Stellung zu halten. Bei Mantelstromtriebwerk-Konstruktionen
ist es wünschenswert und manchmal notwendig, den vom Mantelstromgebläse austretenden Luftstrom
009843/0829
derart zu steuern, daß der Massendurchsatz des Triebwerkes an den optimalen Massendurensatζ am Einlauf angepaßt ist,
wenn die Leistungseinstellung oder die Fluggeschwindigkeit
verändert werden.
Durch die vorliegende Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, die Einstellung der Austrittsdüsen im btrömungs kanal
derart zu steuern, aaß der iaassendurchsatz durch das Triebwerk unabhängig von der Einstellung des gewünschten
Schubes auf einem konstanten, durch die -jeweilige Fluggeschwindigkeit
bestimmten V.ert gehalten wird.
Der Grundgedanke der Erfindung ist darin zu sehen, daß ein Steuersystem zur Anpassung der Triebwerksluftmenge
an die ±3inlaßluftmenge dadurch geschaffen wird, daß ein
geeigneter, den Betriebszustand charakterisierender Parameter gewählt wird und eine Regelschleife hinsichtlich dieses Parameters
dadurch geschlossen wird, daß die Querschnittsfläche der Austrittsdüse eingestellt wird.
Es zeigt sich, daß nach der erfindungsgemäßen Lehre
tatsächlich ein in einem genügend großen Bereich gültiger und empfindlicher Steuerparameter gefunden werden kann, welcher
eine genaue Steuerung des Luftdurchstromes durch das Triebwerk gestattet.
Die am Triebwerk zu messenden veränderlichen Größen zur Bereitstellung der Steuerparameter sind:
00984 3/0829
BAD
1) Verdichtereinlaß-Gesamtdruck P+2>
2) Verdichter- oder Gebläseauslaß-Gesamtdruck P+, und
TO
3) entweder statischer Verdichter- oder Gebläseauslaß-Druck P -., wie er mittels einer statischen
"vyandmeßstelle oder mittels eines Pitotrohr-Staudruckmessers
ermittelt wird,
oder "Brennkammer- bzw. Brennkanalauslaß-Gesamtdruck P.,. ■
δΡ
Diese Drücke werden dann zur Errechnung eines Istwertes ■■
verwendet, der hierauf mit einem Sollwert - verglichen g wird, der als Punktion der Betriebsgrößen Ji und Tp aufge-
A P
zeichnet ist. (Die Definitionen der Werte , E und T2
werden weiter unten angegeben).
Im Sinne der Lösung der oben angegebenen Aufgabe
geht die Erfindung also von einem Steuersystem für Zweistrom-Turboluftstrahltriebwerke
mit einem Verdichter, einem Sekundärluftstromkanal für die stromauf vom Triebwerk an dessen Einlauf
aufgenommene Luft sowie mit einem Stelltrieb zur Einstellung einer am Auslaß des Sekundärluftstromkanals angeordneten
querschnittsveränderlichen Düse aus.
Die Lösung der genannten Aufgabe wird durch eine zur Steuerung des genannten Stelltri^bs dienende Steuereinrichtung erzielt, welche auf den Unterschied eines Sollwertsignals,
das dem Sollwert des Verhältnisses der Differenz
zwischen Verdichterauslaß-Gesamtdruck und VerdichtereinleS -
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Gesamtdruck einerseits zu der Differenz zwischen Verdichterauslaß-Gesamtdruck und statischem Verdichterauslaßdruck
andererseits entspricht, gegenüber einem Istwertsignal anspricht, welchletzteres dem Istwert des genannten Verhältnisses
entspricht.
Ärfindungsgemäß kann das oben erwähnte Verhältnis der Druckdifferenzen unter Verwendung der vorstehend genannten
veränderlichen Größen zur Beschreibung des Betriebszustandes auch in anderer ',Veise berechnet werden.
Im folgenden wird die Erfindung durch die Beschreibung eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Zeichnungen näher erläutert, in den Zeichnungen stellen dar:
Figur 1
Figur 2
Figur 3
Figur 4
eine schematische Abbildung eines Triebwerkes, «velnhes Jn ein Flugzeug eingebaut
ist,zusammen mit dem Einlaßkanal zum Triebwerk,
eine schematische Abbildung des Triebwerkes,
ein Diagramm, in welchem der korrigierte Massendurchsatz über der Flugzeuggeschwindigkeit
in Mach aufgetragen ist, ein Diagramm zur Verdeutlichung eines normalen Verdichterkennfeldes am Verdichtereinlaß
,
00984 37 0829
00984 37 0829
Figur 5 ein Diagramm zur Verdeutlichung eines
normalen Verdichterkennfeldes am Verdichterauslaß,
Figur 6 ein Diagramm,in welchem die korrigierte
Figur 6 ein Diagramm,in welchem die korrigierte
Drehzahl des Triebwerksverdichters in ■ Abhängigkeit von der korrigierten Drehzahl
des Gebläses aufgetragen ist,
Figur 7 ein Diagramm, in welchem der korrigierte Massendurchsatz in Abhängigkeit von der
korrigierten Drehzahl des Triebwerksverdichters aufgetragen ist,
Figur 8 ein Diagramm, in welchem der in der
erfindungsgemäßen Weise gewählte Steuerparameter in Abhängigkeit von der korrigierten
Drehzahl des Triebwerksverdichters aufgetragen ist und
Figur9 ein schematisches Bild einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung.
Um das Verständnis der iSrfindung zu erleichtern, sei
zunächst auf die Figuren 1 bis 8 der Zeichnungen Bezug genommen, in welchen die allgemeine Beziehung des Lufteinlasses
und des Triebwerkes zur Flugzeugzelle, die verschiedenen Triebwerksteile und das Betriebsverhalten des Triebwerkes
in charakteristischen Punkten aufgezeigt sind.
- 5 009843/0829
Wie Figur 1 zu entnehmen ist, trägt das flugzeug
zur allgemeinen Kennzeichnung die Bezugszahl 10. Am Flugzeug ist ein Mantelstromtriebwerk befestigt, das durch die Bezugszahl 12 gekennzeichnet ist. Unmittelbar stromauf vom Triebwerk
ist ein Lufteinlaßkanal 14 angeordnet, der mit einem
beweglichen Keilelement 16 ausgestattet ist, welches dazu dient, den Querschnitt der Einlauf öffnung zu verkleinern,
um die eintretende Luft soweit zu verzögern, daß ihre Geschwindigkeit im wesentlichen dem y,ert von Mach 1 gleich ist,
Im anschließenden Diffusorabschnitt wird die Luft nach weiter verzögert, so daß ihre Geschwindigkeit beim Eintritt in
den Verdichter und das llantelstromgebläse unter der Schallgeschwindigkeit
liegt.
Der Triebwerksaufbau läßt sich am besten aus
Figur 2 der Zeichnungen entnehmen. Das Triebwerk besitzt einen Gebläseabschnitt 18, einen Verdichterabschnitt 20
(Gasgenerator des Triebwerks), einen Brennkammerabschnitt 22,
eine zum Antrieb des Triebwerks-Verdichterabschnittes 20 dienenden Turbinenteil 24 und einen Turbinenteil 26, welcher
zum Antrieb des Gebläses 18 dient, sowie schließlich einen allgemein mit der Bezugszahl 26 gekennzeichneten Auslaß abschnitt.
Das Triebwerk weist einen ringförmigen Kanal 30 auf, der an der Haupt-Brennkammer vorbeiführt und im Bereich
des Auslaßabschnittes 28 ausmündet. In dem Sekundärluftstromkanal
oder Bypasskanal 30 können Brenner 32 angeordnet sein,
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so daß in dem genannten Kanal Treibstoff verbrannt und
dadurch, der vom eigentlichen Triebwerk erzeugte bchub noch
vergrößert werden.kann, im geeigneter Brennstoffregler,
welcher durch das Blocksymbol 3b dargestellt ist, dient zur
Regulierung der Brennstoffzufuhr nach den Brennern im Ringkanal.
Hierzu kann ein gebräuchlicher Brennstoffregler dienen
und da !einzelheiten dieser Teile des Steuersystems für das
Verständnis der Erfindung nicht notwendig sind, wird auf eine ins einzelne gehende Beschreibung dieser Teile zweckmäßigerweise
und der oiiniachheit halber verzichtet. ύ
Am Auslaiende des Ringkanales oaer Kiantelstromkanales
ist eine Auslaßdüse }ä angeordnet, die mittels eines ütelltriebes
40 verstellt werden kann,Wobei dieser Stelltrieb auf eine Düsensteuereinrichtung anspricht, die durch das
Blocksymbol 42 dargestellt ist. Die Düsensteuereinrichtung
empfängt bestimmte, den Betriebszustand des Triebwerkes kennzeichnende veränderliche Größen und berechnet aus diesen
■Werten ein Ausganp-ssignal, welches derart wirksam ist, daß
der Massendurchsa-ta der vom Triebwerk verarbeiteten Luft
gleich dem optimalen. Wert des Luf t-Llassendurchsatzes bezüglich
des Lufteinlaufes des Plugzeuges ist. Zu diesem Zwecke sind
ein auf den Gesamtdruck am iSinlaö ansprechender Druckmeß- "
fühler 44, ein auf den Gesamtdruck auf der Auslaßseite des
Gebxäses ansprechender Druckmeßfühler 48 und ein auf den
statischen Druck am Auslaß des Verdichters bzw. Gebläses an-
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sprechender Druckfühler 52 vorgesehen, welche über Leitungen bzw. 50 bzw. 54 Drucksignale an die Steuereinrichtung übermitteln.
Diese Signale werden dann in einen elnzi^w. Steuerparameter
umgeformt, welcher innerhalb einer Regelschleife den ',verteil und T,? funktioneil zugeordnet wird,
indem der Querschnitt der Auslaßdüse 3o in der nachfolgend
erläuterten "eise gesteuert wird. Die einzelnen Symbole haben hierbei folgende Bedeutung:
korrigierte Drehzahl des Rotors des Triebwerksverdichters in Umdrehungen je Minute
T = Temoeratur
Index "t" = Gssamtindexzahlen
= "'laschinenabsclini'tt
ürfindungsgemäß wird der oben erwähnte einzige
Steuerparameter gewonnen, indem folgende drei i.iaschinendrücke
aufgenommen werden, nämlich
1) Verdichter- bzw. Gebläseeinlaß-Gesamtdruck P, ρ
2) Verdichter- bzw. Grebl.isüauslaß-Gesamtdruck P^-j und
3) entweder statischer Verdichterauslaßbzw. Gebläseauslaßdruck P ,,
oder Brenner- oder Luftkanalausiaß-Gesämtdruck
P
.λ
-S-
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ι
woraus dann Signale errechnet werden, welche den werten
woraus dann Signale errechnet werden, welche den werten
oder
| Pt3 - | Ps3 |
| Et3 - | pt2 |
| P —■ t3 |
Pt4 |
| Pt3 " | |
■ oder aber den Kehrwerten dieser Ausdrücke gleich sind,
wobei die genannten Signalwerte nachstehend allgemein mit
dem Symbol——— bezeichnet werden. Δ R
Ein solcher Steuerparameter ist in einem genügend großen Bereich gültig und ausreichend empfindlich, um eine
genaue Steuerung-des Triebwerksschubes und des Luftdurchstromes
durch das Triebwerk zu ermöglichen.
Die Gültigkeit des angegebenen Steuerparameters
kann am besten unter Bezugnanme auf die Zeichnungsfiguren
3 bis ö erläutert werden, welche graphische Darstellungen der Betriebscharakteristiken bestimmter Teile des Turboluftstrahltriebwerkes wiedergeben. Zunächst sei Figur '3 eier
Zeichnungen untersucht, in welcher, wie gesägt, die Flugzeuggeschv/rndigkeit
in Mach in Abhängigkeit vom korrigierten Massendurchstrom aufgetragen ist. Der Fachmann ersieht aus
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ft.
dieser Darstellung ohne weiteres, daß mit Zunahme der
Machzahl des Flugzeuges entsprechend der mit A bezeichneten
Kurve der optimale korrigierte Massendurchstrom mit Bezug
auf den ü'inlaßkanal abfällt. Zu ^rläuterungszwecken sei angenommen,
daiB das betracntete !flugzeug mit der durch aen
Betriebspunkt ti angedeuteten Geschwindigkeit Mach 3 fliegt. Betrachtet man nun das bekannte Verdichter- oder Gebläsekennfeld,
welches in Figur 4 der Zeichnungen mit Bezug auf den Einlaß des Verdichters oder Gebläses wiedergegeben, ist,
fc und in welchem de.s Druckverhältnis in Abhängigkeit vom
korrigierten i.Iassendurchsatz aufgetragen ist, so sieht man,
daß die Kurvenschar C die Kennlinien für .Konstante Gebläsedrehzahl,
die Kurvenschar D die Kennlinien für konstante Düsenquerschnitte des Auslaiakanales de.s iviantelstromgebläses
und die Kurve 2 den geometrischen Ort der Betriebspunkte ·.
angibt, oberhalb welchen unstabile Schwankungen auftreten. ..■
Bei gegebener Triebwerksgeo matrie, d.h. bei festliegender·
Querschnittsfläche des Triebwerkes und bei festliegendem Betriebszustand hinsichtlich der Leistung des Triebwerksverdichters
liegt der Betriebspunkt B nach Figur 3 der Zeichnungen im Kennfeld nach Figur 4 der Zeichnungen an der
Stelle B1- Nimmt man nun an, daß sich die Leistung im Sinne
einer Abnahme verändert, so bewegt sich der Betriebspunkt B^
entlang einer Linie der Kurvenschar D,bis er einen neuen Punkt B2 erreicht hat. An dieser Stelle'ist nun ein ent-
- IO -
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sprechender korrigierter Luft-iüassendurchsatz gültig,
welcher kleiner ist als der urs rüngliche Korrigierte Massendurehsatz- !lies ist jedoch nicht erwünscnt. ^s ist
daher notwendig, Mittel vorzusehen, um den korrigierten
Massendurchsatz ungeachtet der möglichen Veränderungen der Leistungsanforderungen an das Triebwerk auf einem konstanten
wert zu Halten. z<war könnte man eine entsprechende korrektur
des Kiasseiidurchsatzes durcn Veränderung aes ',.uerschnittes
am Einlaß stromauf vom Triebwerk vornehmen, indem man nämlich
die juerschnittsfläehe des iveilelemantes lö oder, falls es
sich um ein Trieüwerk mit Ableitungsweg handelt, die allgemein
mit der Bezugszahl üO Dezeichneten Aoleitungsöiinungen
weiter öffnet oder schließt ,doch ist dies nicht wünschenswert,
wenn einmal eine gewünschte neisegeschwinaigkeit des Flugzeuges eingestellt ist. .Us ist dar.n zweckmäßiger, den Querschnitt der Auslaßdüsen so einzustellen, daß die vom Triebwerk benötigte Luftmenge der für den iiinlaa optimalen Luftmenge
angepaßt wird.
Betrachtet man nun Figur 5 der Zeichnunge n,welche
ein Verdichterkeniifeld darstellt, das demjenigen von Figur
der Zeichnungen entspricht, jedoch bezüglich der Betriebseigenschaften
am Aus laß ende des Verdichters bzw. G-eb^äs,es
aufgenommen ist, so ist der dem Betriebspunkt B- nach
Figur 4 der Zeicnnungeii entsprechende Punkt nun an der mit
B, bezeichneten Stelle zu suchen. ..ie bereits oben erwähnt,
ist es wünschenswert, den korrigierten Llassendurchsatz
-,-, _00 9843/0829
am Einlaß des Verdichters oder Gebläses auf einem konstanten Wert zu halten, welcher in Figur 4 durch die senkrechte
Linie F angegeben ist. Entsprechend den Strömungscharakteristiken am Ausläßende nimmt die gerade Linie F nach Figur 4 der
Zeichnungen in Figur 5 die Gestalt der Kurve F^ an, wobei berücksichtigt
ist, daß der korrigierte Massendurehsatz am Auslaßende sich derart ändert, daß er bei einem Abfall des
Druckverhältnisses des Verdichters bzw. Gebläses seinerseits
ansteigt.
Wie dem Diagramm nach Figur b der Zeichnungen zu entnehmen ist, verändert sich die korrigierte Drehzahl des
Gebläses in Abhängigkeit von der korrigierten Drehzahl des
Tri-ebwerksverdichters (Gasgenerators), d.h. ~-==r ist eine
NfL
Funktion von ~j=i— · Demgemäß entspricht der Betriebspunkt
B-j nach Figur 5 der Zeichnungen dem Punkt B, nach
Figur 6. Der Punkt G gibt den Betriebspunkt an, bei welchem die Düsen ganz geöffnet sind und die Verbindungslinie zwischen
den Punkten G und ß,, welche mit H bezeichnet ist, entspricht
der Linie F nach Figur 4 der Zeichnungen und umfaßt den gesamten Bereich des üffnens und Schließens der Düsen. Die
Kurve J zeigt das Drehzahlverhältnis, wenn die Düsen sich ganz in der uffnungssteilung befinden. Demgemäß bleiben
die Düsen geöffnet, bis eine bestimmte Geschwindigkeit erreicht ist und werden nur oberhalb dieser Geschwindigkeit
geschlossen.
- 12 -
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Die Kurven H xiad Ji aaek Figur 6 der Zeiekaongea
können" noekmals liber dem korrigierten Massendux-cksatz aufgetragen
werden ,,.wie dies in Figur 1 der 2eickauagen gesckekea
ist,, wobei darauf kingewiesen wirdr daß die gleichen
awek EQiit g-ieieken Beatigsbtiekstaben^ Jedoek hinter Hinz
eines Index,, beaeieknet sind» Jiäs aeigt siek, daß bei einer
Sonakme der korrigierten iiareksakl land bei einer
Ibnakme des läsenaastrittsqaersGkaittes.duirek Senließtang der'r'-Bösen
der korrigierte atislaSseitige Massendureksatz längs
der HiarTe BL abnimmt,. welefee .im wesentlieiien der Kior^e -I" ^
naek Bigur 5 der ^eioiiatiagea eatsgrieJat- - 2ht weiteren iilrläiiteriaag
seiters folgende abgekürzte Reeiinung dEirciigefiinrt
(τ)
Wird ajan sowoWL der Sanier als aueii der ifenner der
reckten Seite ^oa Gfleickiaag (1) mit dem Faktor Έ^
so erna.lt man;
ta
- 13, -
SAß
Hultipiiziert man nun Zähler und Manner der rechten
Seite iron Gleichung (2) mit dem Paktor „
ρ so erhält man:' t2
Pt ~ Ps
pt2
Mian ist bekaant, aaB für gasfönmige Medien der Durciistrom
—BT^—- eine ii'unktion der- QuerscJtenittsf Idciie an
dem betreff enden Ort und.-des an diesem .Ort-gültigen
Verhältnis von statischem Brück zn öesaetdruck ist.
Da die Querrchnittsflache des Triebwerks an /der
Station 3 bekannt und unveränderlich ist» gilt:
oder TOffigekehrt aufgelöst:
t3. -
Aus den oben angeschriebenen Gleichungen (3) ^*nd (5) ergibt
sich, daß der Wert —— eine Funktion von.
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14 -
ist. Aus Figur 4 der Zeichnungen ergibt sich
P iff
ferner, daß t3 eine Funktion von 1 und der durch die
Kurvenschar D angegebenen Querschnittsfläche ist. Aus den
Zeichnungsfiguren 5 und 7 ist weiter zu entnehmen, daß der
Wert .'a'■ t3 ebenfalls eine Funktion von 1
und der durch die Kurvenschar D angegebenen Querschnittsfläche
ist und schließlich ergibt sich aas Figur 6 der Zeichnungen,
daß L2 eine funktion von 1 und der durch die
Kurvensehar D angegebenen Querschnittsfläche ist.
Nach* Obigem leuchtet es ein, daß der Wert" **
4p
eine Funktion von 2 und des durch die Kurvenschar Ό
f&tz
angegebenen Düsenquerschnittes ist und Figur 8 kann daher
für die Darstellung von Figur 7 verwendet werden.
werden die Kennlinien nach Figur 7 nochmals aufgezeichnet
und wird dabei der erfindungsgemäße Steuerparameter
anstelle des korrigierten Massendurchsatzes eingesetzt, Ar
so zeigt sich, daß ähnliche Kennlinien erhalten werden,, so
daß bei einer Schließung der Düsen längs der Kurve H.,
das Verhältnis — mit einer Abnahme des korrigierten aus-
δρ
-009.843/0829
laßseitigen Massendurchsatzes (siehe Figur 7 der Zeichnungen)
ansteigt. Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, daß der erfindungsgemäße einzige Steuerparameter der korrigierten
Drehzahl derart funktionell zugeordnet werden kann, daß der korrigierte Massendurchsatz am Einlaß des Verdichters
auf einem konstanten Wert gehalten wird, indem die Einstellung der Düsen verändert wird. Die Kurven bzw. Kennlinien K in
den Figuren 4 bis 8 der Zeichnungen verdeutlichen die Verschiebung der Arbeitslinien bei einer Veränderung der Gesamttemperatur
am Verdichtereinlaß. Aus diesem G-runde sind ge- ^ eignete Steuermittel, beispielsweise dreidimensionale Nocken
erforderlich, um die Kurvenscharen wiederzugeben.
Die Betrachtung der vereinfachten theoretischen Untersuchung des erfindungsgemäßen Steuerparameters sollte
das Verständnis der iürfindung erleichtern, welche nun anhand
eines bevorzugten Ausfuhrungsbeispieles unter Bezugnahme auf Figur 9 erläutert wird. Während die in dieser Zeichnungsfigur
gezeigte schematische Darstellung ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel wiedergibt, können selbstverständlich andere bekannte
^rrjehtungen zur Messung des Verhältnisses bestimmter
aufgenommener differentieller Drücke dienen, wobei sich die erfindungsgemäßen Vorteile in gleicher Weise einstellen.
Die Steuereinrichtung 42 enthält ein auf ein Druckverhältnis ansprechendes Gerät und ein Rechenwerk, welche
- 16 -
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allgemein mit der Bezugszahl 62 bezeichnet sind und dazu
dienen, ein Signal zu erzeugen, das dem den Steuerparameter i—--darstellenden
Bruch entspricht. Wie sich aus der nachfolgenden .Beschreibung ergibt, kann als Ausgang der Einrichtung 62 die
Stellung des Hilfskolbens 63 betrachtet werden, der eine Verschiebung der Kolbenstange 64 vornimmt. Das obere Jinde der
Kolbenstange 64 ist an ein Additionsgestänge 66 angeschlossen,
AP
welches außerdem ein vorgegebenes——g— Signal empfängt, das
durch das Profil eines dreidimensionalen Nockens 70 definiert
ist, der von dem Nockentaster 71 abgetastet wird.Wie schematisch
angedeutet ist, er.zeugt der dreidimensionale Nocken das ge-
δΡ
nannte vorgegebene ■ - Signal als eine Funktion der Drehzahl
des Verdichters und der Temperatur am Verdichtereinlaß. Dreidimensionale Nocken sind in der Technik allgemein bekannt und
weitere .üiinzelheiten in dieser Hinsicht können der US-Patentschrift 2 Ö22 666 entnommen werden. Die Stellung der Ausgangs-Kolbenstange
64 wird, wie oben erwähnt, von dem ein Verhältnis darstellenden !Rechenwerk 62 erzeugt, welches Balgen 68 und 70
enthält, welche auf die. gewünschten Drucksignale ansprechen,
die zur Bereitstellung des als Istwertsignal dienenden Ver-
Af>
hältnisses —-^— ausgewählt worden sind. Zu diesem Zwecke wird
Ap
der über die Lei uung 50 herbeigeführte Gesamtdruck in das
Innere eines Gehäuses 72 eingeleitet, so daß dieser Druck auf die Außenseite der'Balgen 68 und 70 einwirkt. Der über
die Leitung 46 anstehende Gesamtdruck wird in das Innere des Balges 68 eingeleitet und der statische Druck von Leitung 54
wird dem Inneren des Balges 70 mitgeteilt. Der Balg 68
009843/0829
erzeugt ein Signal, welches den Unterschied zwischen dem
Gesamtdruck am Einlaß des Mantelstromgebläses und dem G-esamtdruck am Gebläseausgang angibt, während der Balg 70
ein Signal erzeugt, welches den Unterschied zwischen dem statischen Druck am Auslaßende des Gebläses und dem Gesamtdruck
am Auslaßende des Gebläses angibt. Der Balg 68 trägt einen Betätigungsstößel 79, welcher seinerseits an einem.
Ende eines doppelärmigen Hebels 80 angreift, der um eine
Lagerstelle 82 schwenkbar gelagert ist. Das andere Ende
fe des Hebels stützt sich gegen Hollen 84 ab. Der Balg 70
trägt einen Betätigungsstößel 85, der an einem Ende eines
doppelarmigen Hebels Ü6 angreift, der über eine Lagers/teile
schwenkbar gelagert ist. Das andere Ende dieses doppelarmigen Hebels 86 stützt sich wiederum gegen die genannten Rollen
ab. Es zeigt sich, daß das Uberlagerungsergebnis der -Signale, welche von den Balgen 68 und 70 erzeugt werden, an dem schwenkbaren
Hebel 90 auftritt und zur Einstellung von dessen Ende
mit Bezug auf eine Strömungsdüse 92 dient, die an einem Ende
eines Düsenrohres 94 angeordnet ist. Hierdurch kann der
w ■
wirksame Austrittsquerschnitt des Düsenrohres bzw. der
Strömungsdüse 92 im Sinne einer Steuerung des Druckabfalles
an einer konstant gehaltenen Drosselstelle 96 eingestellt werden. Der .soeben beschriebenen Anordnung wird von einem
Vorratsbehälter 98 vermittels einer rein schematisch dargestellten Pumpe 100 Druckmittel zugeführt. Der in der angegebenen Weise gesteuerte Druck wird dann über eine Leitung
der Druckkammer 102 mitgeteilt und wirkt dort auf den
- 18 - 009843/0829
Hilfskolben 63.
Aus Obigem ergibt sich, daß das mittels des Hebels übertragene Eingabesignal eine Prallplatteneinstellung mit
Bezug auf die Strömungsdüse 92 im Sinne einer Einstellung
des Hilfskolbens o3 bewirkt. Eine Rückkopplung wird mittels
eines Nocken 104 und eines Uockendaumens 106 erreicht,
welcher die Rollen 04 trägt. Die Rückstellung der Rollen
bewirkt eine Veränderung des Hebelarmes der Hebel 86 und in der Vveise, daß Dei einem Ausgleich dex von den Balgen Ob
und 70 erzeugten Kräfte der Durchtrittsquerschnitt der Strömungsdüse 92 seinen iiull-Zustand einnimmt und die neu eingestellte
Lage des Hilfskolbens 63 eine Anzeige des von den
Λ Ρ
Balgen aufgenommenen Signalverhältnisses, d.lu des wertes =-——
liefert.
Dieses Signal wird dann über die Kolbenstange 54 dem
Additionsgestänge 66 zugeführt und wird dort mit 4em vorgegebenen
Signalwert =—— verglichen. Das Additionsgestänge
ΔΡ
dient wiederum zur Einstellung des Steuerventiles 110. im
δρ i
Falle eines Unterschiedes zwischen dem Istwertsignal
und dem Sollwertsignal öffnet oder schließt die Ventilspindel 112 die Öffnungen 114 und 116 und bewirkt eine Beaufschlagung
oder Entlüftung des Stelltriebes 40 mit bzw. von
hochgespanntem Druckmittel. Wenn das istwertsignal =r—
-ansteigt, wird der Stelltrieb im Sinne einer Bewegung der
Düsen 38 in üffnungsstellung betätigt.
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- 19 -
BAD
Claims (6)
1. Steuersystem für Zweistrom-Turboluftstrahltriebwerke
mit einem Verdichter, einem Sekundärluftstromkanal für die
stromauf vom Triebwerk an dessen Einlauf aufgenommene Luft sowie mit einem Stelltrieb zur Einstellung einer am Auslaß
des Sekundärluftstromkanals angeordneten, querschnittsveränderlichen
Düse, gekennzeichnet durch eine zur Steuerung des Stelltriebs (40) dienende oteuereinrichtung (42),
welche auf den Unterschied eines Sol'lwertsignals (70,71), ^ das dem Sollwert des Verhältnisses der Differenz zwischen
Verdichterauslais-Ge samtdruck und Verdichtereinlaß-Gesamtdruck
einerseits zu der Differenz zwischen Verdichterauslaß-Gesamtdruck und statischem Verdichterauslaßdruck andererseits
entspricht, gegenüber einem Istwertsignal (62,63,64) anspricht, weichletzteres dem istwert des genannten Verhältnisses
entstjricht.
2. Steuersystem für Zwei strom-Turboluftstrahltriebwerke
mit einem Verdichter, einem Sekundärluftstromkanal für die
W stromauf vom Triebwerk an dessen Einlauf aufgenommene Luft sowie mit einem Stelltrieb zur Einstellung einer am Auslaß
des Sekundärluitstromkanals angeordneten querschnittsveränderlichen
Düse, gekennzeichnet durch eine zur Steuerung des Stelltriebs (40) dienende Steuereinrichtung (42), welche
auf den Unterschied eines Sollwertsignals (70, 71), das dem Sollwert des Verhältnisses der Differenz zwischen Verdichter-
- 20 -
0098A3/0829
ι*
auslaß-Gesamtdruck und statischem Verdichterauslaßdruck
einerseits zu der Differenz zwischen Verdichterauslaß-Gesamtdruck
und Verdlchtereinlaß-Gesamtdruck andererseits
entspricht, gegenüber einem Istwertsignal (62,6-3,64) anspricht,
welchletzteres dem Istwert des genannten Verhältnisses entspricht. - '
3· Steuersystem für Zweistrom-Turboluftstrahltriebwerke
mit einem Verdichter, einem Sekundärluftstromkanal für die
stromauf vom Triebwerk an dessen Einlauf aufgenommene luft
sowie mit einem Stelltrieb zur Einstellung einer am Auslaß
des Sekundärluftstromkanals angeordneten, querschnittsveränderlichen
Düse, gekennzeichnet durch eine zur Steuerung des Stelltriebs (40) dienende Steuereinrichtung (42), welche
auf den Unterschied eines Sollwertsignals (70,71)>
das dem Sollwert des Verhältnisses der Differenz zwischen Verdichterauslaß-G-esamtdruck
und Verdichtereinlaß-Gesamtdruck einerseits zu der Differenz a-viseher Verdichterauslaß-Gesamtdruck
und Auslaß-Gesamtdruck im dekundärluftstromkanal (30) andererseits entspricht, gegenüber einem Istwertsignal (62,63,64) Λ
anspricht, welchletzteres dem Istwert des genannten Verhältnisses entspricht.
4. Steuersystem für Zweistrom-Turboluftstrahltriebwerke
mit einem Verdichter, einem Sekundärluftstromkanal für die
stromauf vom Triebwerk an dessen Einlauf aufgenommene Luft sowie mit einem Stelltrieb zur Einstellung einer am Auslaß
009843/0829
des Sekundärluftstromkanals angeordneten querschnitts veränderlichen
Düse, gekennzeichnet d irch eine zur Steuerung des Stelltriebs (40) dienende Steuereinrichtung (42),
welche auf den Unterschied eines Sollwertsignals (70,71), das dem Sollwert des Verhältnisses der Differenz zwischen
Verdichterauslaß-Gesamtdruck und Auslaß-Gesamtdruck im Sekundärluftstromkanal (30) einerseits zu der Differenz
zwischen'Verdichterauslaß-Gesamtdruck und Verdichtereinlaß-Gesamtdruck
andererseits entspricht, gegenüber einem Xs twertsignal (62,63,64) anspricht, weichletzteres dem Istwert
des genannten Verhältnisses entspricht.
5· Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch auf die Verdichterdrehzahl ansprechende
iüinstellvorrichtungen und auf den Verdichtereinlaßdruck ansprechende
Einstellvorrichtungen zur Vorgabe des jeweiligen Sollwertsignales.
6. Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch auf die Verdichterdrehzahl ansprechende
Einstellvorrichtungen und auf die Verdichtereinlaßtemperatur ansprechende Einrichtungen zur Vorgabe des jeweiligen Sollwertsignales
(ö9,7O,71).
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Leer seife
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |