DE1751087C - Anordnung zur Überwachung der Ölleitung einer Ölheizungsanlage - Google Patents
Anordnung zur Überwachung der Ölleitung einer ÖlheizungsanlageInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Überwachung der Dichtigkeit einer zu einem ölbrenner
führenden Ölleitung einer aus einem Ölbehälter gespeisten Ölheizungsanlage, wobei der Ölbehälter
oder dessen Wandzwischenraum unter einem vom Außendruck abweichenden Druck gehalten wird und
die Ölleitung sowie die zum Ölbehälter oder zu dessen Wandzwischenraum führende Druckprüfleitung
innerhalb eines diese Leitungen umhüllenden Schutzrohres verlegt sind, mittels einer rohrförmigen, ölempfindlichen
Spürvorrichtung.
Bei Ölheizungsanlagen ist es in vielen Fällen vor-
■ geschrieben, die Ölbehälter auf Dichtigkeit zu überwachen.
Zu diesem Zweck ist es bekannt, die die ölbrenner speisenden Ölbehälter oder — bei doppel-
- wandigen Behältern — deren Wandzwischenraum unter einem vom Außendruck abweichenden Druck
zu halten und die Höhe dieses Drucks durch eine Signalanlage 2u überwachen. Bei diesen Anlagen erfolgt
zwar Alarm, wenn der Ölbehälter selbst undicht wird, die von den Ölbehältern zu den ölbrennern
-führenden Ölleitungen werden aber nur bei bestimmten Ausführung-sformen überwacht So ist es aus dem
deutschen Gebrauchsmuster 1 965 836 bekannt, um die Rück- und/oder Zuführungsleitung für Heizöl zu
schützen, diese mit einem Mantel zu umgeben, wobei der entweder mit einer Flüssigkeit gefüllte oder unter
Vakuum stehende Zwischenraum zwischen dem Mantel und den Rohrleitungen mit einem Leckanzci
ger in Verbindung steht. Diese Schutzeinrichtung macht es erforderlich, den Zwischenraum zwischen
dem Mantel und den Rohrleitungen druckdicht abzudichten, was aber umfangreiche Dichteinrichtungen
verlangt und deshalb relativ aufwendig und somit teuer ist.
Andererseits ist es bekannt, die Dichtigkeit ölführender
Kabel gemäß dem deutschen Patent t 023 102 mittels einer rohrförmigen, ölempfindlichen Spürvorrichtung
zu überwachen, die so angeordnet und beschaffen ist. daß sie beim Austreten des Öls aus eiiui
Leckstelle im Kabel unter dessen Einwirkung eine feststellbare örtliche Veränderung erfährt und dafl
aus dieser Veränderung die Lage der Leckstelle ermittelt wird.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, auf einfache WeNe
eine Überw:rjhungsanordnung für die in einem
Schutzrohr gemeinsam mit der Druckprüfleitung des Ölbehälters angeordneten Ölleitungen zu schaffen,
ohne daß innerhalb des Schutzrohres zusätzlich ein Überdruck oder ein Vakuum erzeugt werden muß. so
daß weitere Dichtvorrichlungen entfallen können, und gleichzeitig die vorhandene Druckprüfleitung des
Ölbehälters <-ur Überwachung der Ölleitungen verwendet
wird.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dal! die Druckprüfleitung selbst als ölempfindliche Spürvorrichtung
ausgebildet ist. indem die Druckprüfleitung bei Einwirkung von .)' ihre Dichtigkeit einbüßt.
Wird nun die zum ölbrenner führende Ölleitung
oder, bei mehreren Leitungen, eine von diesen Ölleitungen undicht, so gelangt das austretende öl auch
an die als Spürvorrichtung ausgebildete Druckprüfleitung, und die an diese Leitung angeschlossene Signalvorrichtung
gibt Alarm. Für den Fall, daß die in Frage kommende Druckprüfleitung nicht bereits gemeinsam
mit den genannten Ölleitungen in einem Schutzrohr liegt, ist dies für den Zweck der Erfindung
nachträglich anzuordnen. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Druckprüfleitung als ölempfindliche
Spürvorrichtung wird eine zuverlässige Überwachung der den Ölbehälter mit dem ölbrenner
verbindenden Leitungen ermöglicht, ohne daß zu der ohnehin vorhandenen Leckanzeigevorrichtung des
Öltanks eine zusätzliche Hilfsvorrichtung erforderlich wäre, um den Dichtigkeitszustand der Ölleitungen zu
überwachen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteranspruchen angegeben.
Die Zeichnung zeigt teilweise im Schnitt in
Fig. 1 eine Ölheizungsanlage mit einer Überwachungsanordnung
nach der Erfindung und in den
Fi g. 2 und 3 zwei Ausführungsformen der verwendeten
ölempfindlichen Druckprüfleitung, jeweils in schematischer Darstellung.
In F i g. 1 bezeichnen 1 einen doppelwandigen Ölbehälter und 2 den ölbrenner, zu dem vom ölbehälter
1 aus die ölspciselcitung 3 und die ölrückleitung
4 führen. Für die Überwachung des Behälters 1
auf Dichtigkeit gehen vom Wandzwischenraum S dieses Behälters die Druckpriifleitungen 6 und 7 ab, von
denen die Leitung 6 den Wandzwischenraum 5 mit einer Vakuumpumpe 8 verbindet und die Leitung 7
zu einem Kontaktmanometer 9 führt, an das eine hier nicht dargestellte Signalvorrichtung angeschlossen ist.
Die Leitungen 3,4,6 und 7 sind sämtlich in einem sie
gemeinsam umhüllenden Schutzrohr 10 verlegt. Von den Druckprüfleitungen ist hier die mit 6 bezeichnete
Pumpensaugleitung ölempfindlich ausgebildet. Tritt aus einer der Ölleitungen 3 und 4 öl aus, so gelangt
dieses an die ölempfindliche Druckprüfleitung 6, diese Leitung wird undicht, das Kontaklmanometer 9
spricht an und die Signalvorrichtung wird betätigt. An beiden Enden der ölempfindlichen Druckprüfleitung
6 sind noch Ventile 11 und 12 eingebaut, welche das weitere Vordringen von etwa in die Druckprüfleilung
eingedrungenem öl verhindern.
Die in den F i g. 2 und 3 dargestellten Ausführungsformcn
der ölempfindlichen Druckprüfleitung hüben entsprechend der Überwachungsanordnung
der Fig. 1, wonach der ölbehälter ί mittels Vakuum
überwacht wird, ihre Überdruckseite außen.
Gemäß F i g. 2 ist die ölempfindliche Druckprüfleitung aus den beiden dicht ineinander angeordneten,
mehrfach gelochten Rohren 13 und 14 zusammengesetzt. Das innere Rohr 13 ist druckfest ausgebildet
und kann beispielsweise aus Metall oder ölfestem Kunststoff, wie Polyvinylchlorid, bestehen. Das äußere
Rohr 14, das nicht druckfest zu sein braucht, K·- steht aus einem bei öleinwirkung quellenden Stoff,
z. B. aus einem in öl quellenden, aber nicht löslichem
Gummi. Die Löcher, die zu Wendeln aneinandergereiht sein können, sind bei dem inneren Rohr 13 mit
IS und bei dem äußeren Rohr 14 mit 16 bezeichnet. Die Lochreihe 15 ist gegen die Lochreihe 16 so weit
versetzt, daß jeweils die Wandteile des einen Rohres
ίο die Löcher des anderen Rohres abdichtend überdekken.
Nach F i g. 3 besteht die ölempfindliche Druckprüfleitung
aus einem inneren radial durchlässigen Rohr 17 aus ölbeständigem Stoff und einem äußeren
Rohr 18 aus einem bei öleinwirkung stark erweichenden
Stoff. Das innere Rohr 17 ist hier wie das innere Rohr 13 der F i g. 2 ausgebildet. Es kann aber
auch ein druckfester Drahtgeflechtschlauch sein. Das
äußere Rohr 18, das nie*. druckfest zu sein braucht.
besteht beispielsweise aus Butylkautschuk.
Für den Fall, daß der ölbehälter 1 mit Überdruck überwacht wird, befindet sich die Überdruckseite der
ölempfindliehen Druckprüfleitung innen. Die Anordnungen nach den Fig. 2 und 3 können daher in der
Weise geändert sein, daß jeweils das ölempfindliche Rohr (in Fi g. 2 mit 16, in Fi g. 3 mit 18 bezeichnet)
im Innern des druckfesten Rohres (13 nach Fig. 2, 17 nach F i g. 3) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Anordnung zur Überwachung der Dichtigkeit
einer zu einem ölbrenner führenden Ölleitiing
einer aus einem Ölbehälter gespeisten Ölheizungsanlage, wobei der Ölbehälter oder dessen
Wandzwischenraum unter einem vom Außendruik
abweichenden Druck gehalten wird und die Ölleitung sowie die zum Ölbehälter oder zu dessen
Wandzwischenraum führende Druckprüfleitung innerhalb eines diese Leitungen gemeinsam
umhüllenden Schutzrohres verlegt sind, mittels einer rohrförmigen ölempfindlichen Spürvorrich
tung, dadurch gekennzeichnet, daß die
Druckprüfleitung (6) selbst als (!!empfindliche Spürvorrichtung ausgebildet ist, indem die Drockprüfleitung
bei I iimirkuiig von Öl ihre Dichtigkeit
eil liißt.
2. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß die ülempfindliche Druckprüfleitung (6) aus zwei dicht ineinander angeordneten,
mehrfach gelochten Rohren (13, 14) zusammengesetzt ist, von denen das äußere Rohr (14)
aus einem bei öleinwirkjng quellenden Stoff besteht, und die Löcher (15, 16) dieser Rohre so gegeneinander
versetzt sind, daß jeweils die Wandteile des äußeren Rohres die Löcher (15) im inneren
Rohr (13) abdichtend überdecken.
3. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daü die o.empfindliche Druckprüfleitung
(6) aus einen radial durchlassigen inneren Rohr (17) aus ölbeständ.^em Stoff besteht, auf
dessen Außenseite ein Rohr (18) aus einem bei öleinwirkung stark erweichenden Stoff aufgebracht
ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden
der ölempfindlichen Druckprüfleitung (6) Ventile (11, 12) eingebaut sind, welche das weiter«.· Vordringen
von etwa in diese Druckprüfleitung eingedrungenem öl verhindern.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681751087 DE1751087C (de) | 1968-04-01 | Anordnung zur Überwachung der Ölleitung einer Ölheizungsanlage | |
| FR1597198D FR1597198A (de) | 1968-04-01 | 1968-12-27 | |
| CH84269A CH475512A (de) | 1968-04-01 | 1969-01-21 | Vorrichtung zur Überwachung der Ölleitung einer Ölheizungsanlage |
| DE19702038364 DE2038364A1 (de) | 1968-04-01 | 1970-08-01 | Anordnung zur UEberwachung der OElleitung einer OElheizungsanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681751087 DE1751087C (de) | 1968-04-01 | Anordnung zur Überwachung der Ölleitung einer Ölheizungsanlage |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1751087A1 DE1751087A1 (de) | 1971-05-06 |
| DE1751087B2 DE1751087B2 (de) | 1972-06-15 |
| DE1751087C true DE1751087C (de) | 1973-01-11 |
Family
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