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DE1750020B1 - Mischarmatur fuer kalt und warmwasser mit schlauchfoermigem schliesskoerper - Google Patents

Mischarmatur fuer kalt und warmwasser mit schlauchfoermigem schliesskoerper

Info

Publication number
DE1750020B1
DE1750020B1 DE19681750020 DE1750020A DE1750020B1 DE 1750020 B1 DE1750020 B1 DE 1750020B1 DE 19681750020 DE19681750020 DE 19681750020 DE 1750020 A DE1750020 A DE 1750020A DE 1750020 B1 DE1750020 B1 DE 1750020B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve housing
hot water
cold
hose
cap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19681750020
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Neef
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hansa Metallwerke AG
Original Assignee
Hansa Metallwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hansa Metallwerke AG filed Critical Hansa Metallwerke AG
Priority to DE19681750020 priority Critical patent/DE1750020B1/de
Publication of DE1750020B1 publication Critical patent/DE1750020B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/10Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit
    • F16K11/14Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle
    • F16K11/16Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle which only slides, or only turns, or only swings in one plane
    • F16K11/163Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle which only slides, or only turns, or only swings in one plane only turns
    • F16K11/166Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle which only slides, or only turns, or only swings in one plane only turns with the rotating spindles at right angles to the closure members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)
  • Domestic Plumbing Installations (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Mischarmatur für Kalt- und Warmwasser, bei der ein mit dem Bedienungsorgan axial verschiebbares und in allen Schiebestellungen vierdrehbares Steuerorgan mit einer etwa kegeligen, zu seiner Achse exzentrischen Steuerfläche zwei an einander diametral gegenüberliegenden Stellen radial bewegbare, vorzugsweise kugelförmige Schließkörper gegen radial gerichtete Mündungsöffnungen der Kalt- und Warmwasserzuflußkanäle des Ventilgehäuses anstellt.
  • Bekannt ist eine Mischarmatur dieser Art, bei der das mit dem Bedienungsorgan verbundene Steuerorgan sowie kugelförmige Schließkörper und ein zugehöriger Führungskäfig innerhalb einer Mischkammer des Ventilgehäuses vorgesehen sind und die in einer Auskleidung aus elastisch nachgiebigem Werkstoff sich mit den Mündungen der Kalt- und Warmwasserzuführungskanäle des Ventilgehäuses deckende Ventilsitzöffnungen und eine sich mit der Mündung des Abflußkanals des Ventilgehäuses dekkende Auslaßöffnung aufweist (USA.-Patentschrift 2 923 3l5). Diese Armatur ist baulich verhältnismäßig kompliziert und teuer.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mischarmatur der eingangs erwähnten Art baulich einfacher zu gestalten. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ein glockenförmiges Bedienungsorgan an seiner Innenfläche die Steuerfläche aufweist und auf einer das Ventilgehäuse im Bereich seiner radialen Mündungsöffnungen umfassenden und mit ihm dicht und fest verbundenen zylindrischen Kappe axial verschiebbar und vierdrehbar gelagert ist, die in radialen Bohrungen ihrer Wand die beiden Schließkörper führt und innen mit einem durch die Schließkörper gegen die Mündungsöffnungen des Ventilgehäuses andrückbaren Schlauchstück aus elastisch nachgiebigem Werkstoff ausgekleidet ist, und daß der Abflußkanal für das Mischwasser von der Stirnfläche des Ventilgehäuses ausgeht, zwischen der und dem Kappenboden die Mischkammer gebildet ist.
  • Nunmehr fällt ein eigener Führungskäfig für die Schließkörper fort, weil diese in leicht herstellbaren Bohrungen der Wand der gleichzeitig der Führung des Bedienungsorgans dienenden Kappe geführt sind. Ferner kann das gegen die Mündungsöffnungen des Ventilgehäuses andrückbare elastische Schließorgan wegen der Zylinderform der Kappe ein einfaches, von Halbzeug abtrennbares Schlauchstück sein, das in seiner Wand keine Öffnungen aufzuweisen braucht, da die Zuflußkanäle und auch der Abflußkanal am inneren Ende des Ventilgehäuses münden und nach unten aus dem Bereich der Kappe herausführen.
  • Als weitere Vorteile sind zu erwähnen, daß die Steuerfläche des Bedienungsorgans nicht im Wasserstrom liegt und daß man die Zuflußkanäle des Ventilgehäuses von der gleichen Gehäusestirnfläche als in kleinem Abstand voneinander angeordnete achsparallele Bohrungen ausgehen lassen und damit eine Einloch-Mischbatterie herstellen kann.
  • Zum Stand der Technik sei noch erwähnt, daß ein Mischventil bekannt ist, bei dem Durchflußöffnungen mittels Schließkörper, die in Bohrungen eines plattenförmigen Führungsteils geführt sind und auf eine flache Schließmembran einwirken, gesteuert werden (deutsches Gebrauchsmuster 1692 998). Ferner ist eine Einloch-Mischbatterie bekannt, bei der das Mischungsverhältnis mittels eines glockenförmigen Bedienungsorgans mit innerer Steuerfläche reguliert wird (deutsche Patentschrift 1144 982). Diese Einzelheiten konnten jedoch die den Gegenstand der Erfindung bildende Vereinigung von Merkmalen nicht nahelegen, zumal keine der genannten Vorveröffentlichungen die Anregung gibt, den Verschlußkörper als einfaches ungelocktes Schlauchstück auszubilden.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Achsschnitt einer erfindungsgemäßen Mischarmatur in der Geschlossenstellung, F i g. 2 einen Schnitt nach Linie II-11 der F i g. 1, F i g. 3 den entsprechenden Schnitt bei der vollen Offenstellung, F i g. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der F i g. 3. Das Ventilgehäuse 1 ist ein einfacher zylindrischer Körper, der an seinem einen für den Anschluß bestimmten Ende eine glatte Stirnfläche 2 und an seinem anderen Ende einen achsgleichen Zapfenfortsatz 3 hat. Die Zuflußkanäle 4 und 5 für Kalt- und Warmwasser sind durch von der Stirnfläche 2 mit kleinem Abstand ausgehende achsparallele Bohrungen gebildet, in welche die Wasserzuleitungsrohre 6 und 7 eingesetzt sind. In der Nähe des den Zapfenfortsatz 3 aufweisenden Endes münden die beiden Zuführungskanäle 4 und 5 nach entgegengesetzten Richtungen mit radial gerichteten Öffnungen 8 und 9 aus dem Ventilgehäuse an seitlich angefrästen Flächen 10 und 11 aus.
  • Im Bereich der Mündungsöffnungen 8 und 9 ist das Ventilgehäuse 1 von einer zylindrischen Kappe 12 umschlossen, die in der Nähe ihres offenen Endes durch einen Dichtungsring 13 gegen die Außenfläche des Ventilgehäuses abgedichtet und mit einer ihren Boden durchsetzenden, in eine axiale Gewindebohrung des Zapfenfortsatzes 3 eingreifenden Schraube 14 an dem Ventilgehäuse l festgelegt ist. In der Wand der Kappe 12 sind mit den Mündungsöffnungen 8 und 9 des Ventilgehäuses 1 fluchtende radiale Bohrungen 15 und 16 vorgesehen, in denen sich Schließkörper 17 und 18 führen. Beim Ausführungsbeispiel sind die Schließkörper 17 und 18 Kugeln. Sie könnten aber auch Zylinderform haben. Innen ist die Kappe 12 mit einem Schlauchstück 19 aus einem elastisch nachgiebigen Werkstoff, z. B. Gummi, ausgekleidet, das sich beiderseits der radialen Führungsbohrungen 15 und 16 bzw. der Mündungsöffnungen 8 und 9 des Ventilgehäuses erstreckt.
  • Auf der zylindrischen Wand der Kappe 12 ist ein glockenförmiger Bedienungsgriff 20 axial verschiebbar und verdrehbar gelagert. Zwischen zwei dem Außendurchmesser der Kappe 12 angepaßten zylindrischen Führungsabschnitten 21 und 22 hat der Bedienungsgriff 20 eine kegelige Innenfläche 23, die zur Achse exzentrisch ist. Die Kegelfläche 23 bildet eine mit den Schließkörpern 17 und 18 zusammenwirkende Steuerfläche.
  • Parallel zu den Zuführungskanälen 4 und 5 verläuft in dem Ventilgehäuse 1 ein Abflußkana124, der von der durch den Zapfenfortsatz 3 gebildeten ringförmigen Stirnfläche 25 ausgeht und am anderen Ende seitlich in ein Abflußrohr 26 ausmündet, das in einer Auslaufschnauze 27 endet, die ihrerseits mit einer Verkleidung 28 des Ventilgehäuses verbunden ist. Für die Montage der Armatur hat das Ventilgehäuse 1 vor seinem Anschlußende einen Abschnitt 29 mit Außengewinde für eine Befestigungsmutter 30.
  • Bei der Geschlossenstellung (F i g. 1 und 2) ist der Bedienungsgriff 20 ganz nach innen geschoben, und die Steuerfläche 23 hält bei jeder Drehstellung die beiden Schließkörper 17 und 18 so weit radial nach innen, daß sie die Schlauchauskleidung 19 der Kappe 12 an die Ränder der Mündungsöffnungen 8 und 9 dichtend andrücken. Wird der Bedienungsgriff 20 aus dieser Stellung axial bis in die in F i g. 3 gezeigte Endstellung ausgezogen, so bewegen sich die beiden Schließkörper im gleichen Ausmaß nach außen und geben die Schlauchauskleidung 19 von den Mündungsöffnungen 8 und 9 frei. Dann sind bei der in F i g. 3 und 4 gezeigten Drehstellung des Bedienungsgriffes 20 die beiden Mündungsöffnungen 8 und 9 gleich weit offen und es fließt - gleiche Zuflußdrücke vorausgesetzt - aus den beiden Zuflußkanälen 4 und 5 die gleiche Wassermenge in die zwischen der ringförmigen Stirnfläche 25 des Ventilgehäuses und dem Boden der Kappe 12 gebildete Mischkammer 31 und von dort durch den Abflußkanal 24 in das Ablaufrohr 26. Bei dieser Stellung ist die Gesamtdurchflußmenge am größten. Durch Verdrehen des Bedienungsgriffes wird der eine Schließkörper radial nach innen und der andere radial nach außen bewegt, so daß das Mischungsverhältnis von Kalt- und Warmwasser bei etwa gleichbleibender Gesamtdurchflußmenge geändert wird. Nach einer Verdrehung um 90° ist die eine Mündungsöffnung geschlossen und die andere maximal offen. In den axialen Zwischenstellungen wirkt sich das Verdrehen des Bedienungsgriffes in der gleichen Weise aus. Lediglich die Durchflußmenge ist kleiner als bei der vollen Offenstellung nach F i g. 3, weil die Schließkörper weniger weit radial nach außen treten können.
  • Die beiden Zuflußkanäle 4 und 5 des Ventilgehäuses 1 können anstatt an der Stirnfläche 2 auch in seitliche Anschlußstutzen des Ventilgehäuses münden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Mischarmatur für Kalt- und Warmwasser, bei der ein mit dem Bedienungsorgan axial verschiebbares und in allen Schiebestellungen vierdrehbares Steuerorgan mit einer etwa kegeligen, zu seiner Achse exzentrischen Steuerfläche zwei an einander diametral gegenüberliegenden Stellen radial bewegbare, vorzugsweise kugelförmige Schließkörper gegen radial gerichtete Mündungsöffnungen der Kalt- und Warmwasserzuflußkanäle des Ventilgehäuses anstellt, d a d u r c h gekennzeichnet, daß ein glockenförmiges Bedienungsorgan (20) an seiner Innenfläche die Steuerfläche (23) aufweist und auf einer das Ventilgehäuse (1) im Bereich seiner radialen Mündungsöffnungen (8, 9) umfassenden, mit ihm dicht und fest verbundenen zylindrischen Kappe (12) axial verschiebbar und drehbar gelagert ist, die in radialen Bohrungen (15, 16) ihrer Wand die beiden Schließkörper (17, 18) führt und innen mit einem durch die Schließkörper gegen die Mündungsöffnungen des Ventilgehäuses andrückbaren Schlauchstück (19) aus elastisch nachgiebigem Werkstoff ausgekleidet ist, und daß der Abflußkanal (24) für das Mischwasser von der Stirnfläche (25) des Ventilgehäuses ausgeht, zwischen der und dem Kappenboden eine Mischkammer (31) gebildet ist.
DE19681750020 1968-03-21 1968-03-21 Mischarmatur fuer kalt und warmwasser mit schlauchfoermigem schliesskoerper Withdrawn DE1750020B1 (de)

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DE1750020B1 true DE1750020B1 (de) 1972-03-09

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2579068A1 (fr) * 1985-03-19 1986-09-26 Cariel Sa Dispositif destine a diriger un flot de liquide vers une sortie choisie parmi plusieurs autres et applications d'un tel dispositif

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1692998U (de) * 1953-09-09 1955-02-10 Eisenbau Steffens Steuergeraet fuer fluessige und gasfoermige medien.
US2923315A (en) * 1960-02-02 removable valve
DE1144982B (de) * 1961-10-19 1963-03-07 Grohe Armaturen Friedrich Mischbatterie

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