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DE1749408U - Rahmen fuer schuhwerk. - Google Patents

Rahmen fuer schuhwerk.

Info

Publication number
DE1749408U
DE1749408U DE1957H0024914 DEH0024914U DE1749408U DE 1749408 U DE1749408 U DE 1749408U DE 1957H0024914 DE1957H0024914 DE 1957H0024914 DE H0024914 U DEH0024914 U DE H0024914U DE 1749408 U DE1749408 U DE 1749408U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
strip
leather
polyvinyl chloride
shoe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957H0024914
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Huth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1957H0024914 priority Critical patent/DE1749408U/de
Publication of DE1749408U publication Critical patent/DE1749408U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B15/00Welts for footwear

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Rahmen für Schuhwerk Die Neuerung betrifft einen aus Leder und Kunststoff bestehenden Rahmen für Schuhwerk.
  • Bei einer bekannten Auaführungsform ist ein Kunststoffband auf der dem Schuhoberteil zugekehrten Seite eines Lederrahmens ausschließlich zum Zwecke der Form-und Farbgebung
    'aufgebracht. Das unststoffband erfüllt hier keine tech-
    nische Funktion. Ein anderer bekannter Vorschlag beschreibt einen Rahmen aus Gummi oder Kunststoffe der auf seiner der Sohle zugewandten Seite ein weichere Material aufweist, das eine leichte Verschweißung mit der Sohle ermöglicht.
  • Diese Ausführungsform hat jedoch den Nachteil, daß beim Annähen eines solchen Kunststoffrahmens am Schuh die Einstichstelle der Naht sich nicht wieder schließen, wie dies beim Annähen von Leder der Fall ist, und daß außerdem kein mit Pech versehener Faden verwendet werden kann, so daß durch die Nahtstelle Wasser in das Schuhinnere eindringen kann.
  • Diese Nachteile werden bei der vorliegenden Neuerung vermieten, indem sie einen Rahmen vorsieht, dessen dem Schuhschaft zugewandte Seite aus einem Lederstreifen gebildet ist, der mit einem der Schuhsohle zugewandten Streifen aus Polyvinylchlorid durch Kleben und Nähen fest verbunden ist. Die beiden Teile können durch Vernähen mittels ein@er Doppelnaht verbunden sein, um eine gute zusätzliche Verbindung zwischen dem Leder und dem Kunststoff zu gewährleisten.
  • Anstelle von Polyvinylchlorid können auch andere geeignete thermoplastische Kunststoffe zur Anwendung gelangen.
  • Zweckmäßig besteht die Klebeschicht aus 2-Chlor-Butadien-1. 3-Lösung, Es ist aber auch mögliche die Verbindung zwischen dem Polyvinylchlorid und dem Lederstreifen durch eine Sieb-
    schicht aus einem Butadien-Acrylsäurenitr11-Mischpòlymerisat,
    nachchloriertem Polyvinylchlorid oder einem Polyvinylchlorid-
    Polyvinylacetat-Mischpolymerisat herzustellen. Die angege-
    benen Klebemittel können in der Klebechicht jeweils einzeln
    oder zusammen in der klebeschicht vorhanden sein.
  • Um das Aufbringen des Rahmens auf den Schuh zu erleichtern, kann der der Schuhsohle zugewandte Streifen aus Polyvinylchlorid eine oder mehrere vorgeformte Nährillen aufweisen.
  • Die Stärke des Polyvinylchloridstreifens kann in Richtung auf-die Sohlenmitte abnehmen. Das Anbringen des Rahmens an den Schuhschaft kann dadurch erfolgen, daß der Rahmen mit Hilfe einer weiteren Naht mit dem Schaft verbunden wird, z. B. bei rahmen-oder zwiegenähten Schuhen. Dabei kann die Naht ausschließlich im Federstreifen angeordnet sein, weil dadurch keine bleibenden Einstichstellen im Sunststoffteil entstehen, die den Schuh wasserdurchlässig machen würden. Die Naht, welche den Lederstreifen mit dem Polyvinylchloridstreifen verbindet, wird beim Aufbringen der Sohle und Verbinden der Sohle mit dem Rahmen so abgedeckt, daß kein Wasser durch diese Naht in den Schuh eindringen kann.
  • Die neuerungsgemäßen Rahmen besitzen den Vorteil, daß sie
    durch Verschweißen oder Verkleben mit der Sohle zu einer
    Einheit verbunden sein könnenf wobei trotzdem duröh den
    <'
    Federstreifen das übliche gute Aussehen des Schuhs gewahrt
    bleibt. Da der Lederetreifen dem Obersehuh zugewandt iste
    ergibt sich ferner eine gute Reinigungsmöglichkeit des Rahmens sowie dessen gute Kältebeständigkeit. Außerdem erhält man durch die unmittelbare Verschweißung der Sohle
    mit dem Rahmen einen Schuhe der wegen des Fehlens der
    JZwischensohle wesentlich biegsamer ist.
    ~...
    Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispielet
    Fig. 1 bis 4 zeigen jeweils einen neuerungsgemäß ausge-
    bildeten Rahmen.
  • In Fig.. 1 ist der dem Oberschuh zugewandte federstreifen mit 1, der Polyvinylchloridstreifen mit 2, die in dem Kunststoffstreifen befindliche Nährille mit 3 bezeichnet. Die Verbindung zwischen dem Leder- und dem Polyvinylshloridteil wird durch die Klebeschicht 4 erreicht, die noch durch die Naht 5 unterstützt wird.
  • In Fig. 2 ist ein Rahmen dargestellte wie er insbesondere
    für rahmengenähte Schuhe Verwendung findet. Bei dieser
    Ausführungsform ist der Lederteil 1 mit einer Wulst 6 ver-
    sehen während die Klebeschicht 4 wiederum den Polyvinyl-
    chloridstreifen 2 mit dem Lederstreifen verbindet. Auch hier ist in Analogie zu der Ausführungsform gemäß Fig. 1 der Lederstreiten mit dem Kunststoffstreifen zusätzlich noch durch eine Naht 5, und zwar durch eine Doppelnaht
    verbunden.Die Abbildung 2äßt erkeImen, dáß bei"-der vor....
    liegenden Ausführungsform der Lederstreifen und der Polyvinylchloridstreifen dieselbe Breite besitzen, und daß der Polyvinylchloridstreifen 2 vorgeformte rillen 3 und 7 zur Aufnahme der Nähte aufweist. : Die mit 7 bezeichnete Rille ist für die Einstichnaht vorgesehen zur Verbindung des Rahmens mit der Brandsohle.
  • Eine andere mögliche Ausführungsform zeigt Fig. 3. Der Lederstreifen 1 ist im Querschnitt winkelförmig ausgebildet, und der eine Schenkel des Winkels ist mit dem Polyvinylohloridstreifen 2 durch eine Naht 5 und eine zusätzliche Klebschicht 4 verbunden. Diese Ausführungsform der Rahmen
    findet vorzugsweise für zwiegenähte Schuhe Anwendung. Der
    dem Oberschuh zugewandte Teil 8 des Lederstreifens 1 wird
    an den mit 9 bezeichneten Stellen die Einstichnaht tragen.
    mit deren Hilfe der Rahmen am Oberschuh befestigt wird,
    Fig ! 4 ist eine Ausführungaform der neuerungagemãßen
    Rahmen, wie sie vorzugsweise für durchgenähte Schuhe Ver-
    wendung findet. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind der Lederstreifen 1 und der Polyvinylehloridstreifen 2 wiederum von derselben Breite, wobei der Polyvinylchloridstreifen wiederum vorgeformte Nährillen aufweist. Auch in diesem Falle ist der Lederstreifen mit dem Polyvinylchloridstreifen durch eine Klebeschicht 4 und eine Naht 5 verbunden-Die Nährille 3 dient bei dem abgebildeten Ausführungsbeispiel zur Aufnahme der Verbindungsnaht zwischen Leder- und PolyviRylahloridstreifen, während die Nährille 10 zur Aufnahme der Durchnähnaht dient. Hierbei können auch Klammern zur Befestigung dienen. Der an der Außenseite des Schuhes angeordnete Teil 11 des Rahmens kann mit Verzierungen versehen sein, die mit dem Bezugszeichen 12 versehen sind.

Claims (1)

  1. Schutzansprüchen * !.) Aus Leder und Kunststoff bestehender Rahmen für Schuhwerk dadurch gekennzeichnete daß seine dem Schahschaft zugewandte Seite aus einem Lederstreifen (t) gebildet ist, der mit einem der Schuhsohle zugewandten Streifen (2) aus Polyvinylchlorid durch Kleben und Nähen fest verbunden ist. 2.) Rahmen nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß der der Schuhsohle zugewandte Streifen (2 aus Poly- vinylchlorid eine oder mehrere vorgeformte Nahrillen (3) aufweist.
DE1957H0024914 1957-05-09 1957-05-09 Rahmen fuer schuhwerk. Expired DE1749408U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1957H0024914 DE1749408U (de) 1957-05-09 1957-05-09 Rahmen fuer schuhwerk.

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DE1957H0024914 DE1749408U (de) 1957-05-09 1957-05-09 Rahmen fuer schuhwerk.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1749408U true DE1749408U (de) 1957-07-25

Family

ID=32742561

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1957H0024914 Expired DE1749408U (de) 1957-05-09 1957-05-09 Rahmen fuer schuhwerk.

Country Status (1)

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DE (1) DE1749408U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092348B (de) * 1958-07-16 1960-11-03 Spezialmaschinen Co U E Ludwig Verfahren zum Anvulkanisieren von Gummisohlen bzw. zum Anspritzen von Kunststoffsohlen an mit Rahmen oder rahmenfoermigen Teilen versehene Schuhschaefte sowie Rahmen und mit rahmenfoermigen Teilen versehene Schuhschaefte zur Durchfuehrung des Verfahrens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092348B (de) * 1958-07-16 1960-11-03 Spezialmaschinen Co U E Ludwig Verfahren zum Anvulkanisieren von Gummisohlen bzw. zum Anspritzen von Kunststoffsohlen an mit Rahmen oder rahmenfoermigen Teilen versehene Schuhschaefte sowie Rahmen und mit rahmenfoermigen Teilen versehene Schuhschaefte zur Durchfuehrung des Verfahrens

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