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DE1748329U - Moebel. - Google Patents

Moebel.

Info

Publication number
DE1748329U
DE1748329U DE1957SC019621 DESC019621U DE1748329U DE 1748329 U DE1748329 U DE 1748329U DE 1957SC019621 DE1957SC019621 DE 1957SC019621 DE SC019621 U DESC019621 U DE SC019621U DE 1748329 U DE1748329 U DE 1748329U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furniture
struts
rod
rods
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957SC019621
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schoerle & Goelz Polstermobelf
Original Assignee
Schoerle & Goelz Polstermobelf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schoerle & Goelz Polstermobelf filed Critical Schoerle & Goelz Polstermobelf
Priority to DE1957SC019621 priority Critical patent/DE1748329U/de
Publication of DE1748329U publication Critical patent/DE1748329U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • S§M.
    Die noMRng beieM sieh af ein Nebele welches B uteile
    aufweiaiß die gegeneinander du. reh stabförmige Streben aus
    Holz o. dgl. abgestütgin&ß wobei eweil mehrere Stab-
    streben im wesentlichen gleichlaufend in vorzugsweise
    gleichen Abständen voneinander gitter-oder leitersprossen-
    artig angeordnet aindo Die neue Gestaltgt durch die der
    eines solchen iilöbele getördert wird, besteht
    darin&c. ß die gtabfemigen Streben an mindestens'ihrem
    einenn<3e abgekmmt und mit den abeyus'ten Enden in
    deren llichtung in dem einen Bauteil versapft sind.
    Bekannt war osp gerad@p stabfomige Streben su verwendenp die
    an ihrem ebenen und uneen Ende in Achsrichitm verzapft
    ivaren, Darch die neue Gestalttmg viird demgegenüber der Vor-
    teil erzielt, daß bei gleicher Ausladung mindestens des einen Möbelteils die Verstrebung einen größeren Raum umschließt, als bisher. Gegenüber quer zur Stabhauptrichtung gerichteten Kräften, die z.B. an dem einen der durch die Streben verbundenen Bauteile angreifen, ist die Verbindung bei Abkrümmungen um etwa 900 widerstandsfähiger, weil eine solche Beanspruchung in den verzapften, abgebogenen Enden der Stabstreben sich nur als Torsionsbeanspruchung, nicht als eine reine Biegungsbeanspruchung auswirkt. An der Stelle9 wo die Abbiegung ansetzte wirkt sich dieselbe Biegungsbeanspruchung weniger gefährlich aus als unmittelbar an eiher Verzapfung, nicht nur, weil der Zapfen gewöhnlich
    abgesetzte-der Querschnitt also geschwächt ist, sondern
    weil die Verdrehungsfederuhg des abgewinkelten Stabendes
    eine zum'Bruoh führende Biegungs-und Stoßbeaspruchung
    verhinderte Bei Abkrünsaungeh vo wësentlich &ehr als 90,
    z. B. etwa 1800 schätzt die bessere Biegefedafung vor Bruch.
    ..'
    Die neue Raumform läßt sich z. B. be'i Sitzmöbeln verwirklichen,
    z. B. bei Stühlen, bei denen die Stebstreben die Verbindung
    zwischen dem Sitz und der Lehne. oder Le. hnenteiien herstellen.
    ebensogut aber bei Bänken der anderen Sitzmöbein, weiter
    bei Kinderbettehen oder anderen Bettstellen, bei denen ein
    Grundrahmen mit einem oberen Rahmen durch Stabstreben der
    erwhnen Art verbunden ist ? auch bei entsprechend ausge-
    bildetenKinderwiegen odar dergl.
    In der Zeichnung ist der neue Rcumf edan « ie durch eine
    Gegenüberstellung eines Hobels der in Betracht kommenden
    'Gr-. ttung in bekannter Ausbildung mit einem Ausführungsbei-
    spiel der neuen Gestaltung veranschaulicht.
  • Fig. 1 ist öine Teilansicht eines Möbels'alter Art, Fig.-2 ist eine Teilansicht eines Möbels neuer Art, Fig. 3 ist eine zu Fig. 2 gehörende Teilseitenansicht.
    bei M6beln dieser jirt ein. 1 mit'eine*m
    Bauteil 2 drh gerade Holsstäbe 3 verbunden deren enden in
    einer Zarg@ 4 des-einen und einer Zarge oder einem ähnlichen
    leistenartigen Teil 5 des anderen Bauteils verzapft waren.
    Bei dem Beispiel nach Fig. 1 sind die. Stäbe 3 am unteren Ende
    bei 8 eingekohlt. und bilden dort die Zapfen 9, die in die
    Zarge. 4 eingesetzt sind, während sie an den oberen : inden
    bei 6 eingekehlt. sind und dort die Zepfen7 bilden, die in
    die Zarge, 5. eingesetzt sind.
    M ? n siebte daß bei senkrecht zur Zeichenebene in entgegen-
    gesetztes Richtung wirkenden, einerseits an dem Teil 1, andererseits an dem Teil 2 eingreifenden Kräften, die miteinander ein Kräftepaar bilden, die Stäbe 3 an den eingekerbten Stellen 6 und 8 vor den Zapfen 7 und 9 am meisten auf Biegung beansprucht vierdenp so daß sie dort leicht abbrechen können. Außerdem sieht man, daß bei dieser bekannten Gestaltung der von den Streben 3 abgegrenzte Raum. nicht weiterreicht, @ls die Bauteile 1 und 2.
    ,, :''
    Bei der neuen Gestaltung nach Fig. 2 und 3 sind anstelle der geraden Stäbe 3 Stäbe 13 verwendet, die aus Holz oder Holz-oder Kunstharzpreßstoffen oder : unstharzen bestehen und bei dem gezeichneten Beispiel von kreisrundem Querschnitt sind, die aber am unteren Ende bei 14 abgekrümmt sind und in Richtung des abgekrümmten Teils 15 in der Zarge 4' verzapft sind, nämlich mit bei 8' eingeschnürtem Zapfen 9'. An dem anderen Ende sind die Stäbe 13 in der Hauptrichtung mittels bei 6 eingekehlter Zapfen 7 in der Zarge. 5 des Bauteils 2 verzapft,
    ie bei der bekannten Ausführung nach Fig. 1.
    I.' :'"
    Bei der neuen Gestaltung stehen-die Zapfen 7 und 9 senkrecht zueinander, wodurch ein besonders. starrer Verband erzielt wird.
  • Gegenüber einem zwischen den Bauteilen 1 und 2 wirkenden Kräftepaar treten die schon oben erläuterten Vorteile ein. Mun sieht auch, daß die Stäbe 13 wegen ihrer Abwinklung einen größeren Raum umschließen, als den Abmessungen des Bauteils 1 entspricht. Die Abwinklung ergibt eine korbartig ausladende Raumform. Stehen die Bauteile, zwischen denen sich die Stäbe erstrecken rahmenartig miteinander in Verbindung, so er-
    gibt das Ganze eine schalenartige Porm.
    ","."
    Abhandlungen ergeben sieh, wenn di6-Stäbe nicht nur an einem
    . Ende9 sondern an beiden Enden oder im Ganzen mit verschiede-
    nen Krümmungsradien abgewinkelt sind. Die Abwinklungen müssen nicht unter 90°, sondern können, auch unter anderen
    Winkeln geführt sein, auch unter Winkeln, die. größer sind
    ls 90° und V/erte um 1800 aufweisen, so daß die Enden eines
    . von oben von einem Bauteil her herabreichende Stabes von
    unten in den anderen Bauteil eingezapft sind und/oder. umge-
    kehrt. 3ie brauchen nicht mit dem Abwinklungsboge. n auf-
    zuhören, sondern an den Bogen kann ein gerades Stück ansetzen
    ..und diese geraden Ansatzstücke können, wenn die Abwinklungen
    an beiden Enden der Stäbe vorgesehen sind, an den beiden Enden gleich oder verschieden lang sein. Die Anordnung muß nicht unbedingt so getroffen sein, daß die. Stäbe senkrecht.
    verlaufen. Sie können auch in anderen.-. Richtungen liegen.
    Bei dem Beispiel nach Fig. 2 und 3.. ist angenommen,. daß die
    Stäbe bei. 1) 4 gebogen sind, so daß. der natürliche Verlauf
    der Holzfaser nicht gestört wird.'De, bei 14 ansetzende
    Krümmung könnte aber auch in anderer eise erzeugt sein.
  • Anstelle von Stäben mit Rundquerschnitt lassen sich sinngemäß in der gleichen Weise auch. Stäbe von vieleckigen Querschnitten und von mit Verzierungen versehenen Querschnitten verwenden. Werden rechtkantige Stäbe verwendete so können sie je nach dem Verwendungszweck des möbels so angeordnet werden, daß die Stäbe flach oder hochkant zu einer dem Teil des @öbels entsprechenden Bezugsebeneliegen. Anstelle von Stäben c. us Holz lassen sich auch solche aus Holz-oder Kunstharzpreßstoffen oder Kunstharzen in der beschriebenen Weise verwenden.
    Schutzanspruche
    1) Hobele welches gegeneinander durch stabförmige Streben aus Holz o. dgl. abgestützte Bauteile aufweist, wobei jeweils mehrere Stabstreben im wesentlichen gleichlaufend in vorzugsweise gleichen Abständen voneinander gitter-oder leitersprossenartig angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen Streben an mindestens ihrem einen Ende abgekrümmt und mit den abgekrümmten Enden in deren Richtung in dem einen Bauteil verzapft sind.
    2) Möbel nach Ann
    2) Hobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnete daß die
    abgekrümmten ndeh der Stabstreben um etwa 900 von der
    Huptrichtung des Stabes abweichen.
    i
    3) Hobel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Abkrümmungen durch Biegen hergestellt sind,

Claims (1)

  1. 4) HSbel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abkrümnungen durch Pressen hergestellt sind. 5) Nobel nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch .,
    gekennzeichnet, daß die abgekrümmten Stabstreben Kreisquerschnitt haben.
DE1957SC019621 1957-04-02 1957-04-02 Moebel. Expired DE1748329U (de)

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