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Dekorationssterne Die Neuerung betrifft sogenannte Dekorationssterne
die aus Metallfolien hergestellt und zu kreisförmigen Gebilden entfaltet werden
können um als Wandschmuck, Lampenschirme u.dgl. verwendet werden zu können.
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Es ist bekannt, die gefalteten, dünnen Metallfolien in streifen form
zu plissieren und ausreichend bemessene Streifenabschnitte hiervon an der glatt
geschnittenen Längskante mittels eines Ringes zu fesseln. Es ergibt sich dann ein
fächerartig bis zur vollen Kreisform entfaltbares Gebilde von sternartigem Aussehen,
das zumeist zu Dekorationszwecken Verwendung findet. Um die Eintönigkeit der Dekorationsste
rne insbesondere bei grösseren Durchmessern zu beheben. ist man bereits dazu übergegangen,
die folien zu bedrucken, indem auf diese gegen die Grundfarbe der Metallfolie abstechende
Farbstreifen aufgedruckt werden. Dies ist jedoch umständlich und verteuert die Herstellung,
außerdem ist es schwierig, die Folien auf beiden Seiten zu bedrucken. Ferner weisen
diese » teine nur eine geringe Formfestigkeit auf.
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Die Neuerung geht daher von dem Gedanken aus. Dekorationssterne mit
erheblich besserer Formfestigkeit und Haltbarkeit, sowie einer anspruchsvollen Farb-und
Musterwirkung in einfacher und billiger Weise herzustellen.
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Zu diesem Zweck ist gemäß der Neuerung eine mit Cellulose kaschierte,
gefärbte und in Streifenform plissierte Metallfolie vorgesehen, auf deren Folienseite
eine mit Ornamenten gestanzte, ebenfalls plissierte weitere Metallfolie aufgelegt
ist, sodaß sich die Falten ineinander einlegen.
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Zufolge dieser Ausgestaltung wird eine erheblich bessere Formhaltigkeit
und Festigkeit der Sterne erzielt, die die Verwendung sowohl als ebene Gebilde für
den Flächenschmuck als auch zur Benutzung als Lampenschirme anstelle Lampions gestatteten,
ohne hierbei
die Beschädigung der Faltung befürchten zu müssen.
Außerdem lässt sich eine gesteigerte Dekorationswirkung erzielen, indem trotz einfarbiger
Folien eine beliebig zu treffende Buntheit erreicht werden kann, Endlich wird auch
noch die Verwendung sehr dünner Metallfolien ermöglicht, wodurch Gewichts- und Kostenersparnis
erzielt wird.
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Eine einfache Bearbeitung und Herstellung wird neuerungsgemäß dadurch
erreicht, daß die aufgelegte Metallfolie ebenfalls mit . Cellulose kaschiert ist
und die glatten Längsränder beider Folien zusammenliegend mittels eines Drahtringes
gefasst sind.
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Damit sich ein leichtes Falten der Sterne bewirken lässt, sind ferner
neuerungsgemäß die äußeren Längsränder der Folienstreifen ausgezackt.
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Auf der Zeichnung ist die Neuerung in zwei Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar zeigte Abb 1 die Ansicht eines als Wandschmuck o.dgl. dienenden
Dekorationssternes, Abb. 2 eine Teilansicht des den Stern bildenden Folienstreifens,
Ab.b 3 einen Längsschnitt durch denselben, Abb. 4 eine-vergrößerte Schnittdarstellung
einer Falte, und Abb. 5 die Ansicht einer kleinen, als Baumschmuck o.dgl. verwendbaren
Ausführungsform.
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Der in Abb. 1 dargestellte Dekorationsstern 1 besteht, wie aus dem
Querschnitt (Abb 4) ersichtlich, aus einer auf der Rückseite mit einer Gellulös-eschicht
2 kaschierten Metallfolie 3, deren Oberfläche vorzugsweise einfarbig lackiert ist,
sodaß eine farbig reflektierende fläche 31 erzielt ist. Die kaschierte Metallfolie
5 ist als breiter gerader Streifen zugeschnitten und plissierte d.h. in gleichmäßige
Falten 5 gelegt.
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Auf der Folienseite 3' ist eine weitere, vorzugsweise ebenfalls einfarbig
lackierte Metallfolie 4, die ebenfalls in Falten 5 gelegt ist, welche mit den Falten
der Folie'übereinstimmen, sodaß sich die Falten 5,6 ineinander einlegen.
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Die Metallfolie 4 ist mit Ornamenten 7 versehen, welche durch Ausstanzen
von Durchbrechungen der Folienfläche 4' gebildet werden.
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Diese aufgelegte Metallfolie 4 ist vorzugsweise ebenfalls mit einer
Celluloseschicht 8 kaschiert. Die glatten Längsränder 9 bzw. 10 beider Folien liegen
zusammen und sind mittels eines Drahtringes 11 gefasst, der durch Löcher der Faltenwände
hindurchgeführt ist.
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Die äußeren Längsränder 12 bzw. 13 der Folienstreifen sind im Zickzack
geschnitten. Hierbei erfolgt die Faltung zweckmäßig so, daß die Spitzen des Zickzackrandes
im Grunde der Falte liegen.
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Wird der in beschriebener Weise hergestellte Dekorationnstern in
Kreisform aufgeklappt, so ergibt sich aus den verschiedenfarbigen .', Flächen eine
besonders starke Kontrastwirkung des Musters, wobei es technisch ermöglicht ist,
die kontrastierenden Folienfläche beliebig groß bzw, in beliebigen Abständen anzuordnen.
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Man kann auch die Sterne kegelförmig aufschlagen und lampenschirmartig
anbringen, wobei die besondere Formsteifigkeit vorteilhaft ist.
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Die zur Bildung eines Sternes benötigten Streifen können auch beiderseitig
mit Folie belegt sein, sodaß auch beiderseitig eine Auflage einer weiteren Folie
angebracht werden kann.
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Bei der in Abb. 5 dargestellten Ausführungsform handelt es sich um
eine klein bemessene Art, bei der aber genau wie beschriebene eine kaschierte Metallfolie
14 den Stern bildete während eine zweite Metallfolie 15 die andersfarbige Auflage
darstellt.
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Jede der dargestellten Ausführungsformen kann auch mit Glimmer versehen
seins z, B. an den Faltenkantenv