DE1065715B - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
- A47F8/00—Dummies, busts or the like, e.g. for displaying garments
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
- A47F7/00—Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
- A47F7/16—Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials
- A47F7/18—Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials for clothing materials
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaufensterpuppe, die dazu bestimmt ist, mit Stoffen od. d'gl. angezogen
bzw. drappiert zu werden, um sie den Beschauern in Schaufenstern oder an anderen Orten zur
Schau zu stellen.
Es sind bereits Schaufensterpuppen aus Papiermache und anderem, kräftigerem und teurem Werkstoff,
und die mühsame Arbeit bei der Bekleidung solcher Puppen bekannt, die insbesondere darauf
zurückzuführen ist, daß man dabei besonderer Mittel bedarf, um den Stoff am Puppenkörper in der gewünschten
Form zu befestigen. Ebenso sind Kartonfiguren bekannt, die im allgemeinen glatt sind, zweckmäßig
angezogen werden und dann zum Vorführen des ausgestellten Stoffes angelehnt oder sonstwie
gestützt werden. Das Anziehen dieser Kartonfiguren ist genauso mühevoll wie von Puppen, ohne dabei
eine wirksame und ästhetische Vorführung zu ermöglichen, wie das bei den nach dem menschlichen Körper
geformten und im wesentlichen selbständigen Schaufensterpuppen möglich ist.
Es ist weiterhin eine feststehende flache oder profilierte Figur auf einem fahrbaren Gestell bekannt, bei
der der aufgebrachte Stoff mittels eines entsprechend ausgeschnittenen, an Scharnieren schwenkbaren, über
die Figur klappbaren und fixierbaren Rahmens gehalten wird.
Schließlich ist bereits eine an einer Hintergrundplatte ausgebildete Figur bekannt, bei der z. B. durch
einen oberen Querschlitz der Hintergrundplatte der vorzuführende Stoff hindurchgesteckt wird, um vorhangartig
über die Figur zu fallen, wobei eine Schablone mit aufgemalten Konturen zur Schaffung einer
wenigstens teilweise figürlichen Wirkung dient.
Schaufensterpuppe
In jedem Fall ist somit eine Vielzahl, zum Teil verwickelter Hilfsmittel zur Befestigung des Stoffes
od. dgl. notwendig.
Gemäß der Erfindung wird eine Schaufensterpuppe, die aus einer Platte mit einer gegebenenfalls plastisch
längs ihrer Umrandung ausgeschnittenen Puppe besteht, geschaffen, bei der die angeführten Nachteile
dadurch beseitigt werden, daß die bekleidbaren Teile der vorzugsweise aus elastischem Kunststoff bestehenden
Puppe mit ihren abbiegbaren Teilen aus der Kunststoffplatte ausgeschnitten sind und mit dem
nicht zu bekleidenden Teil und damit mit der Platte federnd verbunden sind, so daß lediglich die bekleidbaren
Teile aus der Umrandung federnd herausbiegbar sind. Bei dieser Puppe wird der Stoff zwischen
den herausbiegbaren Teilen der Figur und der Platte verklemmt, so daß sich die Puppe ganz einfach anziehen
läßt, ohne dabei Hilfsmittel, wie Stecknadeln, Halterahmen u. dgl., verwenden zu müssen, es sei
denn, daß besondere Effekte erzielt werden sollen.
Anmelder:
Giuliano Giovettif Genua (Italien)
Giuliano Giovettif Genua (Italien)
Vertreter: R. Störzbach, Patentanwalt,
Stuttgart-W1 Hasenbergstr. 38 A
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 9. April 1956
Giuliano Giovetti, Genua (Italien),
ist als Erfinder genannt worden
Dabei braucht der Stoff natürlich nicht zerschnitten zu werden und es können verschiedene Teile der
Figur mit verschiedenen Teilen der gleichen Stoffbahn bekleidet werden.
Die erfindungsgemäße Figur läßt sich leicht im Schaufenster, an Wänden od. dgl. anlehnen oder durch
die besondere Gestaltung der Platte, z. B. durch Abbiegen am unteren Ende, auch frei aufstellen. Dabei
kann die Platte auch mit graphischen Angaben versehen werden.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Es zeigt
Fig. 1 in Perspektive eine Schaufensterpuppe in Form einer Frauenfigur,
Fig. 2 in Perspektive dieselbe Schaufensterpuppe mit teilweise zurückgebogenem Frauenkörperteil, um
denselben anziehen zu können,
Fig. 3 in Perspektive, dieselbe Schaufensterpuppe beim Anziehen, und
Fig. 4 schließlich eine Variante der Schaufensterpuppe, die einen Mann darstellt, in Perspektive.
In den Fig. 1 bis 3 ist die aus Kunstharz od. dgl. bestehende Schaufensterpuppe mit 1 bezeichnet, deren
Umrisse zum Teil aus einer mit 2 bezeichneten brettartigen Umrahmung ausgeschnitten und zum Teil mit
derselben fest verbunden sind. Die in der Zeichnung in vollen Linien ausgeführten Umrisse 3 stellen die
mit der Umrahmung 2 fest verbundenen Strecken dar, während die mit durchgehenden Doppellinien ausgeführten
Umrisse 4 den aus der Umrahmung 2 ausgeschnittenen Teil der Figur darstellen.
909 6'8'62b
Claims (1)
- Wie man besonders der Fig. 1 entnehmen kann, verlaufen die Umrisse 3 im besonderen in Höhe der Hände, des unteren Teils der Beine und Füße sowie des Kopfes bis gegen den Hals.Die Umrahmung ist entsprechend der mit 4 bezeichneten Umrißlinien ausgeschnitten, womit sie eine Profilöffnung 4' ergibt, die mit dem Umfang der längs der Linie 4 ausgeschnittenen Figur übereinstimmt.Um für das Anziehen größere Möglichkeiten zu schaffen, kann die Fig. 1 weitere Hilfsaussdinitte haben, die quer zur Figur verlaufen. Sie sind auf der Zeichnung mit 5, 6 bezeichnet, wobei diese Ausschnitte in Höhe der Hände, des oberen Teils der Brust oder aber auch, wie mit 5' angezeigt ist, an Stelle der Ausschnitte 5 vorgesehen werden, wenn die Figur mit halben Ärmeln angezogen werden soll.In der Praxis werden die Umrahmung und die Puppe bzw. die Figur aus einem einzigen Stück gepreßt, wobei die Ausschnitte 4 gleichzeitig bzw. nach dem Pressen durchgeführt werden und wobei die Figur im allgemeinen eine von der Umrahmung 2 abstechende Farbe aufweist, etwa die Hautfarbe.Die Fig. 1 kann mit vorstehenden Formen ausgeführt werden, und kann den Formen des menschlichen Körpers entsprechen.In Fig. 4 bezeichnen die gleichen Bezugszahlen Teile mit denselben Funktionen wie in Fig. 1 bis 3, wobei diese Zahlen jedoch den Buchstaben a zusätzlich erhalten. In diesem Sinne besitzt die Schaufensterpuppe eine Fig. 1 a mit einer dem menschlichen Körper entsprechenden Form, die aus einer Umrahmung 2 a nach den Umrissen Λα ausgeschnitten und längs der Umrisse 3a mit der Umrahmung fest verbunden ist. Man kann außerdem noch zusätzliche Ausschnitte 5 a vorsehen, die die Arme vom Rumpf des Körpers trennen.Da im allgemeinen die oberen und unteren Glieder des menschlichen Körpers sowie der Kopf nicht bekleidet bzw. drappiert werden, kann man nur jene Teile, welche den oberen und unteren Gliedern bzw. den Enden dieser Glieder sowie dem Kopf entsprechen, mit der Umrahmung 2 fest verbinden.Nach den Fig. 2 und 3 wird das Bekleiden der Figur damit eingeleitet, daß man sie zuerst z. B. durch die öffnung in der Umrahmung 2 zurückbiegt, worauf es dann leicht ist, jenen Teil mit dem der Figur entsprechenden Stoff zu überdecken. Auf Grund der Elastizität des für die Herstellung wenigstens eines Teiles der Figur gewählten federnden Baustoffes, kehrt dieselbe, wenn man sie freiläßt, wieder in die Umrahmung 2 zurück, wobei der Stoff zwischen den Umriß linien 4 der Fig. 1 und dem entsprechenden Profil der öffnung in der Umrahmung 2 eingeklemmt wird.Sieht man zusätzliche Ausschnitte 5, 6 vor, so kann man dadurch außerdem die Ärmel mit getrennten Stoffteilen bekleiden. Diese zusätzlichen Ausschnitte ermöglichen weiter die Bildung von z. B. kurzen oder langen Ärmeln bzw. der verschiedensten Halsausschnitte in der Bekleidung der Figur.Dabei bleibt der Stoff nach den verschiedensten Formen am Körper festgehalten, ohne Stecknadeln oder andere Befestigungsmittel verwenden zu müssen.An Stelle von Figuren, die ein Bildnis des ganzen menschlichen Körpers darstellen, können dieselben auf Teile des Rumpfes beschränkt werden bzw. auf Körper von anderen Lebewesen oder Phantasiewesen.PATENTANSPRUCH:Schaufensterpuppe, bestehend aus einer Platte mit einer gegebenenfalls plastisch längs ihrer Umrandung ausgeschnittenen Puppe, dadurch gekennzeichnet, daß die bekleidbaren Teile der vorzugsweise aus elastischem Kunststoff bestehenden Puppe mit ihren abbiegbaren Teilen aus der Kunststoffplatte ausgeschnitten sind und mit dem nicht zu bekleidenden Teil und damit mit der Platte federnd verbunden sind, so daß lediglich die bekleidbaren Teile aus der Umrandung federnd herausbiegbar sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 1 119 087, 2 193 958.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 909 628/62 b 9.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1065715B true DE1065715B (de) | 1959-09-17 |
Family
ID=591984
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1065715D Pending DE1065715B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1065715B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2608502A1 (fr) * | 1986-12-17 | 1988-06-24 | Sofratube Rct Sa | Dispositif pour la mise en forme d'un tube de section polygonale |
-
0
- DE DENDAT1065715D patent/DE1065715B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2608502A1 (fr) * | 1986-12-17 | 1988-06-24 | Sofratube Rct Sa | Dispositif pour la mise en forme d'un tube de section polygonale |
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