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DE808624C - Kleiderschrank - Google Patents

Kleiderschrank

Info

Publication number
DE808624C
DE808624C DEP2929A DEP0002929A DE808624C DE 808624 C DE808624 C DE 808624C DE P2929 A DEP2929 A DE P2929A DE P0002929 A DEP0002929 A DE P0002929A DE 808624 C DE808624 C DE 808624C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed
wardrobe
cabinet
bed frame
closet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP2929A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Biasi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL BIASI
Original Assignee
KARL BIASI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL BIASI filed Critical KARL BIASI
Priority to DEP2929A priority Critical patent/DE808624C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE808624C publication Critical patent/DE808624C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B85/00Furniture convertible into other kinds of furniture
    • A47B85/08Convertible cupboards

Landscapes

  • Assembled Shelves (AREA)

Description

  • Kleiderschrank Bekanntlich nehmen die Schlafstellen in einem Raum den größten Teil der Bodenfläche ein, was in Räumen, welche tagsüber anderen Zwecken dienen sollen, durch Zusammenklappen der Bettgestelle oder durch Umwandlung derselben in Sitzmöbelstücke usw. zu beseitigen versucht wird. In allen diesen Fällen handelt es sich um keine befriedigenden Lösungen, weil die Zusammenlegbarkeit meist auf Kosten der Bequemlichkeit und Festigkeit eines Betts geht oder das umgewandelte Möbelstück wieder einen unförmigen und nicht voll auszunutzenden Gegenstand bildet. Im übrigen ist in Mangelzeiten die Herstellung solcher kombinierter Möbel infolge der Vielseitigkeit der zusätzlichen Werkstoffe überhaupt nicht möglich.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Kleiderschrank, w l-lcher infolge seiner eigenartigen Ausbildung auf praktische Weise die Aufgabe löst, das Bett, und zwar das Bettgestell mit dem Bettzeug bei Nichtgebrauch verschwinden zu lassen und bei Gebrauch mit wenigen Griffen aufzustellen. Der Hauptvorteil besteht beim Erfindungsgegenstand darin, daß der Bettrahmen wie bei den ortsfesten Betten starr bleibt, so daß die Festigkeit durch die bisherige Mehrteiligkeit oder durch Weglassen der Seitenwangen usw. nicht leidet und ferner das Verbringen in die Gebrauchs- und Nichtgebrauchslage eine Mindestarbeit erfordert.
  • Die Erfindung besteht darin, den Kleiderschrank durch die vorgesetzte Rückwand in einen verschließbaren und in einen offenen, zur Aufnahme eines gebrauchsfertigen Betts dienenden Raum abzuteilen. Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt darin, den Bettrahmen irre Abstand über dem: Boden innerhalb der Schranköffnung anzulenken, so daß der Schrank gleichzeitig als Träger des einen Bettendes dient. Schließlich wird ein Kennzeichen der Erfindung noch darin erblickt, den' Schrank auf verhältnismäßig breite Rollen zu stellen, von denen jede um ihre senkrechte Symmetrieachse drehbar ist.
  • Der Erfindungsgegenstand besitzt außer den bereits erwähnten Vorzügen den weiteren, daß das Bett bei Nichtgebrauch als Möbelstück vollkommen aus dem Blickfeld verschwindet, ohne die Gestalt oder Form des Schranks zu verändern, dessen Grundriß unverändert beibehalten werden kann und nur dessen Höhe etwas zunimmt. Weiterhin bietet diese Verschmelzung von Schrank und Bett zu einem einheitlichen Möbelstück den Vorteil leichter Transportmöglichkeit durch geringen Rauminhalt als Ganzes, ohne die Zerlegbarkeit des Schranks zu beeinträchtigen.
  • Die Zeichnung zeigt ein Beispiel des Schranks, und zwar in Fig. i in Seiten- und in Fig. 3 in Oberansicht m:it dem gebrauchsfertig aufgeschlagenen Bett, in Fig. 2 in Vorderansicht und in den Fig. 4 und 5 bauliche Einzelheiten am aufgeschlagenen Bett.
  • Der Kleiderschranks besitzt die Höhe und Breite einer normal-ep Bettstelle, und die Rückwand a des ersteren ist vorgesetzt, wodurch der Schrank in die beiden Räume A und B unterteilt wird. Der Raum A kann, wie üblich, zur Aufbewahrung von Wäsche und Kleidung dienen, während der Raum B den hochgestellten Bettrahmen e mit aufgelegter Matratze e1 nebst Bettzeug (nicht gezeichnet) aufnimmt, wie in Fig. i punktiert angedeutet. Der offene Raum B wird durch die Matratzenauflage bündig abgeschlossen.
  • Der Bettrahmen e ist am einen Ende mittels Scharnieren b fest im Abstand über dem Boden abgestützt, wobei der Schrank den Träger bildet, und zwar entweder dessen Wände oder ein Querteil desselben (s. Fig. 4). Der Drehpunkt ist so gewählt, daß beim Heraus- oder Hineinschwenken die Bettstirnwand an der Schrankrückwand a nicht streift.
  • Es ist auch möglich, den Bettrahmen e nicht ortsfest mit dem Schrank s, sondern lose mit ihm zu verbinden, beispielsweise durch seitliche Zapf:n oder durch eine durchgehende Welle b1, welche in Rasten b2 eingehängt wird (s. Fig. 5).
  • Je nach Lagerung erhält der Bettrahmen e zwei oder vier Füße f, welche einklapp- oder abnehmbar angeordnet sind, um nach dem Hochstellen des Betts nicht vorzustehen. Bei loser Lagerung der Bettstelle ist der Vorteil gegeben, daß diese vom. Schrank entfernt und an einem anderen Platz aufgestellt werden kann, und es ist sogar möglich, das gebrauchsfertige Bett ohne jede Verbindung mit dem Schrank zu lassen und es einfach bei Nichtgebrauch in den Raum. B hineinzustellen.
  • Nachdem der Kleiderschrank mit der eingeklappten Bettstelle tagsüber mit der Rückseite an der Wand steht, muß er zum Herausnehmen der Bettstelle um mindestens 9o° gedreht werden. Zu diesem Zweck ist der Schrank auf vier Rollen d gelagert, welche jedoch nicht im Sinne der bekannten Schwenkrollen beweglich, sondern um ihre senkrechte Symmetrieachse dr,hbar gelagert sind. Die Rollen sind verhältnismäßig breit und besitzen eine nach einer Seite verlängerte Rollenachse dl (Fig. 4 und 5), welche als Handgriff dient, um jede Rolle in Richtung derjenigen Rolle einzustellen, um welche gedreht wird. Vorteilhaft bestehen die Rollen zur Schonung des Fußbodens und zur Vermeidung eines Geräusches beim Verstellen aus Gummi. Stehen alle Rollen parallel zueinander, so kann der Schrank in beliebiger Richtung gefahren werden; um jedoch ein Wandern des Schranks bei unebenem Boden zu vermeiden, werden die Rollen paarweise zueinander senkrecht gestellt, so daß eine gegenseitige Sperrung erreicht wird.
  • Für gewöhnlich wird der Schrank bei Gebrauch des Betts bis zur senkrechten Lage zur Wand herausgedreht und dann das Bett längs derselben heruntergeklappt. Um ein Herunterfallen des Bettzeugs beim Hochstellen zu verhindern, wird dieses vorher entweder durch Gurte oder durch einzuklemmende Stäbe festgehalten.
  • Der durch den Raum B erforderliche Platz geht dem Schrank nicht verloren, weil dieser an Höhe gewinnt, welche gestattet, Kleidungsstücke z. B. in zwei Reihen untereinander aufzuhängen. Ist im übrigen die Ausführung in Metall möglich, so können die Teile des Rahmrens e verhältnismäßig schmal und der Raum B wieder weniger tief gehalten werden.
  • Selbstverztändlich kann jede Schrankart, also beispielsweise ein Küchen-, Bücher-, Vorrats- usw. -schrank, im Sinne der Erfindung ausgebildet werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kleiderschrank, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrank (s) durch die vorgesetzte Rückwand (a) in einen verschließbaren und in einen offenen, zur Aufnahme eines gebrauchsfertigen Betts dienenden Raum (A, B) abgeteilt ist.
  2. 2. Kleiderschrank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Bettgestell (e) ortsfest am Schrank angelenkt ist.
  3. 3. Kleiderschrank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Bettgestell lose am Schrank angelenkt ist.
  4. 4. Kleiderschrank nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrank auf Rollen (d) ruht, welche um ihre senkrechte Symmetrieachse gelagert und deren waagerechten Achsen (dl) zu einem Handgriff verlängert sind.
DEP2929A 1948-10-02 1948-10-02 Kleiderschrank Expired DE808624C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP2929A DE808624C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Kleiderschrank

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP2929A DE808624C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Kleiderschrank

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE808624C true DE808624C (de) 1951-07-16

Family

ID=7358345

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP2929A Expired DE808624C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Kleiderschrank

Country Status (1)

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DE (1) DE808624C (de)

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