DE1746769U - Schleifmaschine. - Google Patents
Schleifmaschine.Info
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- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B9/00—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
- B24B9/02—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
- B24B9/06—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
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Description
- "Schleifmaschine" Die Erfindung betrifft eine schleifmaschine insbesondere zur Bearbeitung von werkstücken aus Holz, z. B. Tischplatten, Türen, Einlageböden usw.
- Maschinen zum Schleifen der Stirnfläche von Platten oder sonstigen Werkstücken sind an sich vorbekannt.
- Vorbekannt ist sodann auch. in einem zweiten, von dem Schleifen der Stirnflächen getrennten Arbeitsgang die Kanten der Werkstücke von Hand zu brechen. Die solcherart
auszuführenden Arbeiten sind in jedem Falle jedoch nicht nurausserordentlioh umständlich und zeitraubende sondepa. sie bedingen auch eine nicht unbedeutende Erhöhung der Be- arbeitungs-bzw. Herstellungskosten. - Vor allem liess sich aber das Brechen der Kanten auf rein mechanischem Wege nicht einwandfrei durchführen, weil eine ausreichende Übersicht bei der Arbeit und meist auch das erforderliche Fingerspitzehgefühl für den, unter Zuhilfenahme eines Schleifsohuhesj gegen das Werkstück auszuüben. den Schleifdruck fehlen.
- Hier Abhilfe zu schaffen, ist Zweck der Erfindung.
- Er wird in einfacher und zuverlässiger Weise durch Anwen-@dung einer Schleifmaschine erreicht, die ausser-dem Sohlefen, beispielsweise der Stirnfläche von Werkstücken. gleich « zeitig das Vor-und Nachbrechen der Werkstückkanten ermöglicht, derart, das der Stirnflächen-Schleifstelle in einem bestimmten Abstande voneinander vorteilhafterweise jeweils eine rotierende und/oder eine feststehende Kanten-Breohvorrichtung vor- und/oder nachgelagert sind, die das an ihnen vorzugsweise maschinell entlangzuführende Werkstück in einem Arbeitsgange planmäßig bearbeiten.
- Auf der beigefügten Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen : Abb. l eine teilweise dargestellte Schleifmaschine in Vorderansicht, Abb. 2 eine dem Nachbrechen der Werkstüokkanten dienende Vorrichtung, allein und im anderen Mastsstabe gezeichnet, in Seitenansicht, Abb. 3 der obere, ein Schleifband tragende Teil der Kanten-Nachbrech-Vorrichtung gemäss Abb. 2, von oben gesehen, Abb. 4 eine ebenfalls allein veranschaulichte Kanten-Vorbrech-Vorrichtung in Draufsicht, Abb. 5 die Vorrichtung nach Abb. 4, von unten gesehen und Abb. 6 die Kanten-Vorbrech-Vorrichtung nach den Abb. 4 und 5 im Vertikal-Längsschnitt.
- Erfindungsgemäss soll nunmehr eine an sich vorbekannte Schleifmaschine insbesondere zur Bearbeitung von Werkstükken aus Holz, wie z. B. Tischplatten) Türen, Einlageböden usw., so ausgebildet werden, dass damit nicht nur das Schleifen von Stirnflächen, sondern gleichzeitig auch, und zwar in einem durchlaufenden Arbeitsgange, das Vor- und Nachbreohen der Kanten eder Werkstücke durchführbar ist. Die Schleifmaschine soll zu diesem Zwecke zusätzlich mit einer Kanten- Vorbrech- und/oder einer Kanten-Nachbrech-Vorrichtung ausgestattet sein. Nach dem aus der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsbeispiel befindet sich im Bereiche eines Arbeits-
zum Vorbrechen und die Bearbeitungsstelle a3 zum Nachbrechen der Kanten von Werkstücken a.tisches a nicht nur die durch ein Schleifband oder dgl. ge- bildete Schleifstelle a, zum Schleifen der Werkstüákstirn- 2 flächen, sondern auch nachfolgend die Bearbeitungseielle a2 - Das stehend umlaufende Schleifband b wird dabei durch eine
trieben.1 Rolle b im Bereiche der Schleifstelle . geführt und ange- - Mit dem Bezugszeichen a5 sind am Arbeitstisch befestigte Geradftìhrungsleisten für die in Pfeilrichtung entlangzuführenden Werkstücke bezeichnet.
- Während es sich bei der Kanten-Vorbrech-Vorrichtung um eine solche handelt. die rotierend arbeitet, ist die Kanten-Nachbrech-Vorrichtung nicht beweglich.
- Die Kanten-Vorbrech-Vorrichtung wird dabei vorteilhafterweise gebildet aus zwei auf einer senkrechten Welle e ge-
konisch von oben nach unten sich verjüngend gestaltet und jeweils mit einer grossen Anzahl von in radialer Richtung angeordneten Schlitzen a3 versehen, die der Aufnahme von je zwei Lamellen cm aus Schleifleinen dienen.lagerten Schleifkörpern c1 und c Die SchleifkSrper sind -'nM t---, f-aa' - Anstatt konisch gestaltet, können die Schleifkörper selbstverständlich auch zylindrischer oder sonstiger Formgestal-
schrauben der Mutter f auf die Schleifkörper oder auf sonstige Art und Weise, wobei die nach oben zu herausragenden Ecken der Lamellen sich in Drehrichtung der Mutter rechtwinklig (wie z. B. in Abb. 4 strich-punktiert angedeutet) umlegen und eingeklemmt unterhalb der Mutter liegen.tung sein, wobei die Antriebselemente auch geneigt angeordnet sein können, so dass die zu erzielende Wirkung in beiden Fällen eine gleiche ist. Das Festhalten und Sichern der rechteckigen Lamellen ge- schieht nach ihrem Einstecken in die Schlitze durch Auf- - Die Kanten-Nachbrech-Vorrichtung besteht demgegenüber aus zwei an einer Halterung d gelagerten Schleifkörpern d und d3, bei denen es sich jeweils um zwei durch eine Auflageleiste d5 verbundene Platten d und d handelt zwischen denen um Bolzen d und d9 drehbare Spulen d1 gelagert sind, die dem Auf-und Abwickeln eines Schleif* bandes d11 dienen.
- Das Lösen oder feststellen des auf die Spulen wechselseitig wickelbaren Schleifbandes geschieht zweckmäßig unter Zuhilfenahme einer Gewindemutter dir, bei deren Betätigung im rechtsseitigen Sinne die Spule gegen die obere Plattenwandung herangepresst und klemmend festgehalten wird.
so gegeneinander höhenverstell-und feststellbar, dass sie sich jeder Werkstückstärke anpassen lassen.Um einem ungewollten Sich-Lockern des Schleifbandes bzw. 12 t5 der Gewindemutter d vorzubeugen, sind Kontermuttern d vorgesehen. 1 p Sowohl die Schleifkörper o und 02 der Kanten-Vorbreoh-, 2 5 als auch d2 und d der Kanten-Naohbrech-Vorrichtung sind - Während die Schleifkörper c1 und c2 sich auf der Welle e beliebig gegeneinander verstellen lassen, geschieht die
feststellbar ist.Verstellung des oberen Schleifkörpers d mittels einer mit Handgriff versehenen, mit der Halterung d in Verbin- dung stehenden Spindel bzw. einer Gewindeschraube d o.dgl. Der Schleifkörper d wird dabei von einem Führungselement d4 getragen, das an-einer Halterung d 1 höhenverstell-und - Die Schleifbänder bzw. Lamellen beider Kanten-Brech-Vorrichtungen stehen in ihrer Arbeitsstellung jeweils im Winkel von 900 zueinander, um so stets beide Kanten der zu bearbeitenden Werkstücke erfassen zu können. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, bei Hochyverstellen der oberen Vor- bzw. Nachbrech-Schleifwerkzeuge nur die untere Kante des Werkstückes zu brechen.
- Als im Rahmen der Erfindung liegend angesehen wird, die Auflageleiste d5 usw, eventuell so zu gestalten und die Schleifbänder und Lamellen so zu führen. dass sie dem Werkstück gegenüber hohlrund wirken, um auf diese Weise plan. massige Bandkanten herstellen zu können.
- Die Wirkungsweise einer Schleifmaschine gemäss der Erfindung ist kurze wie folgt : Ein auf dem Tisch a von rechts nach links entlangzuführenzunachst des Werkstück gelangt u@@ter maschinellem Vorschub/in den Arbeitsbereich des Schleifbandes b, zwecks Abschleifens seiner Stirnfläche, und anschliessend in den Bereich der rotierenden
Kanten erfolgte wobei mit ihren frei ausragenden flatternd wirkenden Lamellen ein nachgiebiges Schleifen erreicht wird,1 2 Schleifkörper c1 und auf durch welche das Vorbrechen seiner und absohliessend in den Bereich feststehender Schleifkörper S *5 d2-d3, die dem Nachbrechen der Kanten dienen. - Im Sinne der Erfindung ausgebildete Schleifmaschinen ermöglichen nunmehr die vollständige Bearbeitung von Werkstücken in einem einzigen. kurzen durchlaufenden Arbeitgang, wodurch natürlich nicht nur grosse Zeiteinsparungen möglich sind, sondern auch ganz bedeutende Leistungssteigeringen.
- Es wird ausdrücklich als unter die Erfindung fallend angesehen, die Kantenbrech-vorrichtung gemäss Abb. 2 und 3 bzw 4 bis 6 auch gesondert, d. h. nicht in direkter Verbindung mit einer Schleifmaschine, insbesondere zur Bearbeitung von Werkstücken aus Holz suw., zu verwenden, sondern einzeln oder zusammen als selbständiges Aggregat oder aber eventuell auch in Verbindung mit anders gearteten Arbeitsmaschinen.
- Ferner ist es möglich, mit einer im Sinne der vorliegenden Erfindung ausgebildeten Schleifmaschine eventuell nochvor der Stirnflächenbearbeitungsstelle - einen Fräskörper zum Kantenvorbrechen in Verbindung zu bringen.
Claims (1)
- Sehutzansprüche : 1.) Schleifmaschine, insbesondere zur Bearbeitung von Werkstücken aus Holz, wie z. B. Tischplatten, Türen, einlegeböden oder dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifeinrichtung mindestens eine Kanten-Breoh-Vorrichtung vor- und/oder nachgeschaltet ist, an der entlang die Werkstücke in einem Arbeitsgang, vorzugweise maschinell führbar sind.2.) Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiohnet, dass die auf einem Arbeitstisch (a) befestigte und einem Schleifband (b) vorgeschaltete Kanten-Brech-Vorrichtung (c) rotierend ausgebildet ist.3.) Schleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einem Arbeitstisch (a) befestigte und einem Schleifband (b) nachgeschaltete Kanten-Brech-Vorrichtung (d) feststehend ausgebildet ist.4.) Schleifmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten-Vorbrech-Vorrichtung (o) aus zwei, vorzugsweise auf einer Welle (e) gelagerten Schleifkörpern (c1 und c2) gebildet ist.5.) Schleifmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifkörper (c1 und c2) vorzugsweise konisch von oben nach unten sich verjüngend gestaltet sind.6.) Schleifmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohleifkörper (ei und 02) mit radial angeordneten Schlitzen (c") versehen sind, in denen flattern wirkende Lamellen (c4) aus Schleifleinen oder dgl. angeordnet sind. 7.) Schleifmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch ge-
mutter oder dgl. befestigt sind.kennzeichnet, dass die Lamellen (c4} durch eine Gewinde- 4) durch eine Gewinde- 8.) Schleifmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die schleifkörper (ei und c2} gegeneinander verstell-und feststellbar auf der Welle (e) gelagert sind.9.) Schleifmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch ge- körper, dem anderen, vorzugsweise dem unteren Schleifkörper, gegenüber höhenverstellbar ist.kennzeiChnet, dass die Kanten-Nachbreoh-Vorrichtung (d) aus zwei, vorzugsweise an einer Halterung (d) gelager- ten Schleifkorpem (d undd besteht. 10.) Schleifmaschine nach è Anspruch 99 dadurch gekennzeichnet, dass der eine im beiden, vorzugsweise der obere Schleif- 11.)Schleifmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Schleifkörper (d2) mittels einer mit Handgriff versehenen mit der Halterung (d1) in Verbindung stehenden Spindel bzw. einer Gewindeschraube (d14) oder dgl. verstellbar ist.12.) Schleifmaschine nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkörper (d2) auf einem Tphrungselement (d4) getragen ist, das an einer Halterung (d1) höhenverstell-und feststellbar ist 13.) Schleifmaschine nach den Ansprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifkörper (d , d3) jeweils aus 14.) Schleifmaschine nach den Ansprüchen 9 bis 13, dadurchzwei durch eine Auflageleiste (dz verbundene Platten ß 7 8 (d6 und d7) gebildet sind, zwischen denen um Bolzen (d d) drehbare Spulen (d) gelagert sind auf denen ein Schleifband (d) auf-und abwickelbar ist. gekennzeichnet, dass das auf die Spulen auf-bzw. ab- 1 12 wickelbare Schleifband (d) mittels Gewindemutter (d 12 los-und feststellbar ist, die durch eine Kontermutter (d13) gesichert ist. 15.) Schleifmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifbänder (b, d bzw die Lamellen (o4) in Arbeitsstellung jeweils im Winkel die zu bearbeitenden Kanten abrunden.von 900 zueinander stehen. 16*)Schleifmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 15. daduroh e gekennzeichnet, dass die Führungsleiste (d5) und die Schleiflamelle (04) derart ausgebildet sind, dass sie 17.) Schleifmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnete dass einer Stirnflãchenschleifvorriohtung ein Fräser oder dgl. zur Vorverformung der Werkstüokskanten vorgelagert ist.18.) Schleifmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 17. ge. kennzeichnet durch eine Ausbildung, wie in der Beschreibung beschrieben und auf der Zeichnung dargestellt.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1746769U true DE1746769U (de) | 1957-06-13 |
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Family Applications (1)
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| DEW15217U Expired DE1746769U (de) | 1956-04-23 | 1956-04-23 | Schleifmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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-
1956
- 1956-04-23 DE DEW15217U patent/DE1746769U/de not_active Expired
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