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DE1745111A1 - Verfahren zur Herstellung basischer Polykondensate und deren Verwendung bei der Herstellung faerbbarer Formkoerper aus Polyolefinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung basischer Polykondensate und deren Verwendung bei der Herstellung faerbbarer Formkoerper aus Polyolefinen

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Publication number
DE1745111A1
DE1745111A1 DE19671745111 DE1745111A DE1745111A1 DE 1745111 A1 DE1745111 A1 DE 1745111A1 DE 19671745111 DE19671745111 DE 19671745111 DE 1745111 A DE1745111 A DE 1745111A DE 1745111 A1 DE1745111 A1 DE 1745111A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
production
polyolefins
basic
dyes
hours
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671745111
Other languages
English (en)
Inventor
Alberto Bonvicini
Giuseppe Cantatore
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Montedison SpA
Original Assignee
Montedison SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Montedison SpA filed Critical Montedison SpA
Publication of DE1745111A1 publication Critical patent/DE1745111A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G73/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing nitrogen with or without oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule, not provided for in groups C08G12/00 - C08G71/00
    • C08G73/02Polyamines
    • C08G73/0273Polyamines containing heterocyclic moieties in the main chain

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • \ Verfahren zur Herstellung basischer Polykondensate und deren Verwendung bei der Herstellung färbbarer Formkör per aus Polyolefinen-Die rfindung betrifft basische Folykondensate, die durch Polykondensation von Epichlorhydrin mit siebengliedrigen heterocyclischen bisekundären Diaminen erhalten werden.
  • Lie Erfindung betrifft ferner Textilfasern (sowie Folien, Bander, Formteile u.dgl.), die mit Farbstoffen färbbar sind, die allgemein zum Färben on Molle ver-; erdet v ; erden Diese Fasern werden hergestellt durch Spinnen von Gemischen von Tolyolefinen mit basischem Stickstoff enthaltenden Polykondensaten, die erhalten werden durch Polykondensation von Epichlorhydrin mit siebengliedrigen heterocyclischen bisekundären Diaminen der allgemeinen
    o rt : m 1
    I
    Formel
    7
    R"/N--C
    ti C i- v
    ruz 4 4 5. R
    bR
    R 60 (-r)
    R-\ 7/
    II R
    worin R für Wasserstoffatome oder gleiche oder verschiedette Alkylreste mit vorzugsweise 1-12 C-Atomen steht und wobei eine Verbindung des Typs erhalten wird worin R fürWasserstoffodergleicheoce" verschiedeneC.-C-.."/'lkylrestestehtumneineZa::L zwischen und 100 ist Diese Verbindung wird anschliessend mit einem Polyamin umgesetzt. das primäre Aminogruppen enthält. Als Polyamine kommen Hexameth@len@@@@in ptIjJ.EliClc',I»ltla1:t:,'.l~:.lc".,::!lli-'1FtiGC.T,:f.lE:~°'r'~'~~~.~~~~~ Aminoäthylpiperazin und ähnliche Verbindungen in Frage Das Molverhältnis Epichlorhydrin/siebengliedriges neterocyclisches Amin/Polyamin beträgt @:0.5-0.99:0 @@ Als synthetische Polymere werden für die Zwecke der Enfindung Polyolefine von überwiegend isotaktischer Struktur verwendet, die durch Niederdruckpolymerisation mit stereospezifischen Katalysatoren erhalten werden Als kristallinesPolyolefin wird vorzugsweise Polypropylen verwendet ; das im wesentlichen aus isotaktischen Nakromolekülen besteht und durch stereospezifische PolymerisationvonPropylenerhaltenwirdFürdieZweckederErfindung eignen sich auch kristalline Polyolefine die aus Monomeren der Formel R-CH=CHp) in der R eil cder Arylrest oder ein Wasserstoffatom ist erhalten werden, z.B. Polyäthylen, Polybuten-@ Polypenten-Polyhexen-@, Poly-4-methylpenten-@. Polyocten-@ Polystyrol usw.
  • Verfahren zur Erhöhung der Affinität von Polypropylenfasern zu Säurefarbstoffen. wobei dem Polymeren vor dem Spinnen verschiedene Substanzen zugesetzt werden die die Färbbarkeit der Fasern verbessern sind bekannt.
  • @nsbesondere sind Verfahren beschrieben worden@ bei denen sun Polymerisat Folykondensate mit basischen Stickstoff gegeben v.'erden die aus Epichlcrhydrin und gewissen Ar. inoverbindungen erhalten werden Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung @en Stickstoffpolykondensaten und Fasern aus Polyolefinen. die besondere Affinität zu Wollfarbstoffen haben. Die Erfindung umfa#t ferner die bei diesem Verfahren erhaltenen Produkte die aus Fasern mit echten Färbungen bestehen Gemä# der Erfindung wurde überraschenderweise gefunden. da# Textilfasern mit besonderer Affinität zu Farbstoffen erhalten werden wenn Gemische von Koc@polymeren mit @-25 Gew -% basischen Stickstoffpolykondensaten@ die QllC1t01;1':i.liu::i'l.Cii'CII%l.CiiCT'I'?'Cil.:1:11:=2tEYC;'','-clischenbisekundLrenrianinenderallgemeinenFore;-worin R für Wasserstoffatome oder gleiche oder versel @edene Alkylreste mit vorzugsweise @-2 C-Atemen steht. und @@ primäre Aminogruppen enthaltenden Polyaminen erna@@ n werden gesponnen werden Als heterocyclische bisekund@ie Piamine der Formel (1) kommen die folgenden Verbindungen i age : > @@@-Trimethylhomopiperazin: 5, 6, 7-Trimethylhomopiperazin : 5,7-Dimethylhomopiperazin 5, 6-Dimethyl-7-propylhomopiperazin : Geeignet sind ferner ähnliche Verbindungen, deren Synthese in der italienischen Patentanmeldung 10 953 der Anmelderin beechrieben ist. rie gemäß der Erfindung hergestellten Folykondensate enthalten die folgenden Struktureinheiten: Hierin hat R die vorstehend in Zusammen@ang mit der Formel el (1) genannte Bedeutung und steht au#erdem für Reste der-verwendeten Polyamine.
  • Gegenüber bisher bekannten ähnlichen Methoden werden durch das Verfahren gemäß der Erfindung auf Grund der niedrigen Kosten der verwendeten modifizierenden Mittel und der zu ihrer Synthese erforderlichen Ausgangsmaterialien wesentliche wirtschaftliche Vorteile erzielt, Die Zumischung der basischen Stickstoffpolykor. densate zu den Polyolefinen erfolgt im allgemeinen durch einfache Zugabe der Polykondensate zu den Polynieren unter Rühren Der Zusatz kann jedoch auch in anderer Weise erfolgen, : z. B- durch I. Iischell der Folyolefine mit einer Lösung des Polykondensats in einen geeigneten Lösungsmitte. und anschließendes Abdampfen des Lösungsmittels oder durch Zusatz des Polykondensats zum Polyolefin an Schluss der Polymerisationo Es ist auch möglich, das Polykondensat auf den hergestellten Gegenstand aufzubringen, z.B. durch Eintauchen des Gegenstandes in eine Lösung oder Dispersion des Polykondensats und anschließendes Abdampfen des Lösungsmittels. Die Zugabe kann vor oder nach der Verstrecken der Garne für eine Dauer von einigen. Sekunden bis zu einigen Stunden bei Temperaturen von Raumtenperatur bis 10°C unter dem Erweichungspunkt des Polyolefins vorgenormen werden lici allgemeinen werden die Gemische granuliert und dann in Schmelzspinnvorrichtungen durch Runddüsen, deren Bohrungen ein Verhältnis von Lange zu Durchmesser von mehr als 1 haben oder durch unrunde Spinndüsen gesponnen. Das Granulieren und Spinnen der Mischungen erfolgt unter Ausschluss von Sauerstoff vorzugsweise unter Iner-L-gas s (z.B. Stickstoff).
  • Las Spinnen kann in Gegenart einer geringen Menge eines "festen Dispergiermittels" (z.B. Cetylalkohol Stearinsäure, Stearinsäureamid N-Diäthanollaurylamid u.dgl erfolgenc Während des Mischens können au#er dem Polykondensaten gemäß der Erfindung auch-opak machende Mittel, organische oder anorganische Stabilisatoren und Farbpignente dem Polymeren zugesetzt werden Die Fäden können nach den Spinnen in Streckvorrichtungen die mit Hei#luft, Dampf oder einem ähnlichen Medium beheizt oder mit einer Heizplatte versehen sind bei Streckverhaltnissen zwischen i : 2 und 1:10 bei Temperaturen zwischen 80 und 150°C verstreckt werden. Die Garne können dann einer Fixierbehandlung bei ungehinderten oder verhindertem Schrumpfen bei 80-: 60°C unters ; orfen werden, Die erfindungsgemäßen Genische können monofilodermultifil gesponnen werdeno Die gesponnen Fäden können zur Herstellung von endlosen Garnen oder Stapelfasern oder für die Herstellung von fülligen (voluminösen) Garnen oder fülligen (voluminösen) Stapelfasern verwendet werden, Die geaäß der Erfindung hergestellten Mono-odeur I. lultifilamente jkönnen einer Behandlung mit Reagentien unterworfen werden, die, falls erforderlich, die Stickstoff polykondensate vollständig wasserunlöslich machen, Besonders geeignet für diesen Zweck ist eine Behandlung mit Mono- und Diepoxyverbindungen, Mono- und Diisocyanaten, Mono- und Dialdehyden, Halogenen, Metallsalzen usw.
  • Diese Behandlung wird vor oder nach den Verstrecken vorgenoamen.
  • Die erfindungsgemä# hergestellten Fasern haben eine bemerkensrrerte Affinität zu, Säurefarbstoffen metallisierten Farbstoffen und Farbstoffen.
  • Die durch Spinnen der erfindungsgemä#en Mischungen c@haltenen Feiern zeigen erhchte Beständigkeit, insbescndere gegen Licht. Die erfindungsgemä#en Gemische eignen sich nicht nur für die Herstellung von Gannen, sondern auch von Folien, Bändern, Formteilen usw.
  • Die Fasern und sonstigen Gegenstände können ferner einer Säurebehandlung unterworfen werden, durch die die Färbbarkeit und die Echtheit der Färbungen verbessert werden.
  • Das Verfahren ist nicht nur auf Olefinpolymere, schdern auch auf Polymere anderer Verbindungen, z. B. Acryl-. Vinylverhindungen und ahnliche Verbindungen, anwendbar. (Durch das Verfahren werden Fasern auf Basis von Acry@nitrilpolyneren, Vinylchloridpolymeren usw. modifiziert.) Die Färbungen wurden für eine Dauer vcn l. 5
    S v üt
    m. u. l
    der Siedetemperatur in Flotten, die 2,5% Farbstoff. (kunststofflösliche Farbstoffe, Säurefarbstoffe oder metallisierte Farbstoffe), bezogen auf das Gewicht der Faser, enthalten. bei einem Verhältnis vcn Faser zu Flotte von 1 : 40 vorgenommen. Die Färbungen mit Säurefarbstoffen und metallisierten Farbstoffen wurden in Gegenwart von 1 Gew.-% (bezogen auf die Faser@ eines oberflächenaktiven Mittels vorgenommen Al oberflächenaktiv Mittel eignen sich die Kcndensaticnsprodukte von Äthylenoxyd mit einem Alkylphenci ccer dps Wavril. riumsalz von N-Oleyl-N-methyltaurin. Eine halte Stunde nach dem Beginn des Siedens wurden 2% (bezogen auf das Gewicht der Faser) einer 20%igen Essigsäurelösung zugesetzt, um die Ausnutzung des Bades zu » ertessern.
  • Die Färbungen mit
    piMO
    pSaCto
    Iill..' C S i CYle il
    Farbstoffen Morden in Gegenwart von 2% (bezogen auf das Gewicht der Faser) eines oberflächenaktiven Mittels vorgenommen. Die Fasern wurden nach dem Färben mit flie#endem Wasser gespült. Die Fdirbungen hatten sehr gute Lichtechtheit, Waschechtheit, Echtheit gegen Reinigung mit Trichlcräthylen und Reisechthelt.
  • B8jpeJ, In einen Dreihalskolben, der mit Rührer, Thermometer und Rückflu#kühler versehen ist, werden 142,2 g (1 MOl) 5,5,7-Trimethylhom opiperazin, 101,75 g (1,1 MoL) Epichlorhydrin und 230 ml Isopropylalkohol gegeben. ras Gemisch wird 10 Stunden an Rückfluß erhitzt, führend der letzten 8 Stunden werden 36 g UaOH zugesetzt . Nach Zugabe einer Losung von 17,4 g (0,15 Mol) Hexamethylendiamin in 50 ml Isopropylalkohol wird das Gecisch weitere 6 Std . am Rückfluß erhitzt. Während der letzten beiden Stunden des Brhitzens werden 9s3 g NaOH zugesetzt. Das Gerisch wird weitere 4 Stunden erhitzt und filtrierte ua das hatriumchlcrid atzutrenneno Von Filtrat wird das Lösungsmittel durch Destillation unter vermindertem Druck entferait, ras nach den Trocknen erhaltene harzartige Katerial hat einen schwach gelben Färbten, ist sprcde, zvenig wasserlöslich und enthält 14,2% N (berechnet 14,55%).
  • 40 g des erhaltenen Polykondeneats werden su einen fedren Pulver gemahlen und mit 0, 956 kg Polypropylen 3 g Calciunstearat, 1 g TiO2 bei normale Temperatur An einer Henschelmischer gemischt. Das verwendete Polypropylen hat die folgenden Kennzahlen : Grenzviskosität : 1,54 (bestimmt in Tetrahydronaphthalin bei 135°C) Asche : 0, 012% Rückstand nach Extraktion mit Heptan : 97, 2%. ras erhaltene Gemisch wird in einer Strangpresse unter einer sauerstofffreien Atmosphäre bei 220°C granuliert.
  • Das erhaltene Granulat wird in einer Schmelzspinnvorrichtung unter folgenden Bedingungen gesponnen : Spinnteaperatur20C Spinndüsentyp : 10/0,8 x 16 mm Nach dem Verstrecken und einer Behandlung mit einer 3%igen wässrigen Lösung von Athylenglykoldiglycidyläther werden die Garne 10 Minuten auf 140°C erhitzt und haben dann die folgenden Eigenschaften : Festigkeit 5,13 g/den rehnung 27do Die Fasern sind mit Säurefarbstoffen. Chronfarbstoffen. metallisierten Farbstoffen und
    Tlmjtto
    S<Mlöslichen
    Farbstoffen , z.B. Brilliant Blue Alizarine Follon BL, Violet Neolan 5 RF, Red Lanasyn 2GL, Brown GRL, Yellow St Fast 4 GL, färbbare.
  • BeisPie : L 2 In einen mit Rührer. Therm. oneter und RUckflußkuhler versehenen @ 1-Preihalskolben werden 42,2 g (1 Mol) 5. 5 ,7-Trimethylhomopiperazin, 101,75 g (1,1 Mol) Epichlorhydrin und 230 ml Isopropylalkohol gegebeno ras Gemisch wird 10 Stunden am Rückflu# erhitzt. Während der leisten 8 Stunden werden 36 g NaOH zugesetzte Nach Zugabe einer Lösung von 7 : 2 g (0,12 Mol) Äthylendiamin in 20 mol Isopropylalkohol viird das Gemisch r. eitere 6 Stunden an Rückflu# erhitzt, wobei 9,3 g NaOH während der letzten beiden Stunden zugesetzt werden. ras Gerisch wird weitere 4 Stunden erhitzt und filtriert, um das gebildete Natriumchlorid abzutrennen. Vom Filtrat wird das Lösungsmittel durch Destillation entfernt. Das auf diese Weise erhaltene harzartige Material hat nach den Trocknen eine schwach gelbe Farbe. Es ist spröde, in tasser wenig löslich und enthält 14,5% N (berechnet 14,8%@ 40 g des erhaltenen Polykondensats werden zu einem feinen Pulser gemahlen und mit 0, 956 kg Polypropylen;3gCaicirrstearat, 1 g TiO2 bei normaler Temperatur in einen Hensohelnischer genischt. Das verwendete Polypropylen hat folgende Kennzahlen : Grenzviskosität : 1,54 (bestimmt in Tetrahydronaphthalin bei 135°C) Aachegehalt : 0, 012% Rückstand nach Extraktion mit Heptan : 97,2% Das erhaltene Gemisch wird in einer Strangpresse unter einer sauerstofffreien Atmosphäre bei 220°C granuliert.
  • Das Granulat wird mit einer Laboratoriums-Schmelzspinnvorrichtung unter folgenden Bedingungen gesponnen : Spinntemperatur 250°C Spinndüsentyp : 10/0, 8 x 16 mm Nach dem Verstrecken und einer Behandlung mit einer 3%igen wässrigen Lösung von Athylenglykoldiglycidyläther werden die Fasern 10 Minuten auf 140°C erhitzt worauf sie folgende Eigenschaften haben : Festigkeit 5, 5 g/den Dehnung 2@@ Die Fasern sind mit Saurefarbatoffen. Chromfarbstoffen. metallisierten Farbstoffen und
    kwnwJi öslichen
    Farbstoffen (z. B. Brilliant Blue Alizarine Follon BL, Violet Neolan 5 RF, Red Lanasyn 2 GS, Brown GRL, Yellow Supranol Fast 4 GL) färbbar.
  • Beispiel 3 In einen mit Rührer, Thermometer und RückfluBkühler versehenen. 1 l-Dreihalakolben werden 14272 g (1 Mol) 5, 5,7-Trimethylphomopiperazin, 101,75 g (ol) Spichlorhydrin upd 230 ml Isopropylalkohol gegeben. Das Gemisch wird 10 Stunden am RUckfluß erhitzt. Während der letzten 8 Stunden werden 36 g NaOH Zugesetzt. Nach Zusatz einer Lösung von 12, 36 g (0,12 Mol) Diäthylentriamin in 20 ml Isopropylalkohol wird das Gemisch weitere 6 Stunden am Rückflu# erhitzte wobei während der letzten beiden Stunden 9, 3 g NaOH zpgesetzt werden. Das Gemisch wird 4 Stunden erhitzt undtzur Abtrennung des gebildeten Natrumchlorids filtriert. Vom Filtrat wird das Lösungsmittel durch Destillation entfernt. Das erhaltene harzartige Material ist schwach gelb, spröde, in Wasser wenig löslich und enthält 14,9% N (berechnet 15,2%.
  • 40 g des erhaltenen Polykondensats werden zu einen feinen Pulver gemahlen und mit 0,956 kg Polypropylen, 3 g @alciumstearat und g TiO2 bei normaler Temperatur in einem Henschelmischer gemischt. Das verwendete Polypropylen hat folgende Kennzahlen : Grenzviskosität : @,54 (bestimmt in Tetrahydronaphthalin bei 135°C) Aschegehalt : 0.012% Rückstand nach Extraktion mit Heptan : 97 2% ras erhaltene Gemisch wird in einer Strangpresse unter einer sauerstofffreien Atmosphäre bei 220°C granuliert.
  • Das Granulat viird in einer Laboratoriums-Schmelzspinnvorrichtung unter folgenden Bedingungen gesponnen : Spinntemperatur 250°C Spinndüsentyp 10/0.8 x 16 mm Nach dem Verstrecken und einer Behandlung mit einer 3Mg~n wässrigen Lcsung von Äthylenglykoldiglyeidyläther werden di. e Fäden 10 Minuten bei 140°C gehalten v, orauf sie. folgende Eigensclaften haben : Festigkeit 5,4 g/den Dehnung 28% Die Fasern sind mit SRurefarbstoffen, Chronfarbstoffen. metallisierten Farbstoffen und
    = en
    Farbstoffen färbbar. (z.B. Brillant Blue Alizarine e Follon BL, Violet Neolan 5 BF. Red Lanasyn 2-GL.
  • Brown GRL, Yellow Supranol Fast 4 GL) Beispiel 4 In einen r. it Rührer, Thermometer und Rückflu#kühler versehenen 1-Dreihalskolben werden 142,2 g (1 MoL) 5. 5,7-Trimethylhomopiperazin, 111 g (1. 2 Mol) @pichlorhydrin und 250 ml Isopropylalkohol gegeben. Das Gemisch vird 10 Stunden an @ Rückflu# erhitzt@ Während der letsten 8 Stunden werden 32 g NaOH zugesetzt. Nach Zugabe einer Lösung von 27,8 g (0,24 Mol) Hexamethylendiamin in 50 ml Isopropylalkohol wird das Genisch weitere 6 Stunden am Rückfluß erhitzt, wobei 17. 5 g NaOH wahrend der letzten beiden Stunden zugesetzt wird. Das Gemisch wird weitere 4 Stunden erhitzt und zur Abtrennung des gebildeten Natriumchlorids filtriert. Das Lösungsmittel wird vom Filtrat durch Abdampfen unter vertindertem truck entfernt. ras erhaltene harzartige Material hat nach dem Trocknen eine schwach gelbe Farbe ist spröde, in Wasser wenig löslich und enthält 14,2% N (berechnet 14,6%).
  • 40 g des erhaltenen Polykondensats werden zu einen feinen Pulver gemahlen und mit 0,956 kg Polypropyle, 3 g Calciumstearat und 1 g TiO2 bei normaler Ter. peratur in einem Henschelmischer gemischt. Das verwendete Polypropy len hat die folgenden Kennzahlen : Grenzviskiosität : 1,54 (bestimmt in Tetrahydronaphthalin bei 135°C) Aschegehalt : 0, 012% Rückstand nach Extraktion mit Heptah : 97,2% Die erhaltene Llischung wird in einer Strangpresse unter einer sauerstofffreieti Atmosphäre bei 220° granuliert las Granulat riird mit Hilfe einer Laboratoriums-Schmelz spinnvorrichtung unter folgenden Bedingungen gespornen : Spinntemperatur 250°C Spinndüsentyp 10/0,8 x 16 mm Nach dem Verstrecken und einer Behandlung mit einer 3%igen wässrigen Lösung von Äthylenglykoldiglycidyläther wird 10 Minuten auf 140°C erhitzt, worauf die Fäden die folgenden Eigenschaften haben : Festigkeit 5, 7 g/den Dehnung22% Die Fasern sind mit Säurefarbstoffen. Chromfarbstoffen metallisierten Farbstoffen und
    urintotbillbelichen
    Farbstaffez färbbar (z.B. Brilliant Blue alizarine Kollon BL Violet Neolan 5 RF, Red Lanasyn 2GL, Brown GRL, Yellow Supranol Fast 4GL).
  • Beispiel 5 in einen mit Rührer, Therroneter und Ruckflußkühler versehenen 1 1-Dreihalskolben werden 156,2 g (1 Mol) Tetramethylhonopiperazin, hergestellt durch Hydrieren von 1, ropylendianin und Mesityloxyd, 101, 75 g (1,1 MoL) Epichlorhydrin und 250 ml Isopropylalkohol gegeben Das Gemisch wird 10 Stunden an Rückfluß erhitzto Während der letzten 8 Stunden werden 36 g NaOH zugesetztv Nach Zugabe einer Lösung von 12,36 g (0,12 MOL) Diäthylentriamin werden 40 ml Isopropylalkohol zugesetzt. Das Gemisch v/ird weitere 6 Stunde am Rückfluß erhitzt Während der letzter 2 Stunden werden 9,3 g NaOH zugesetzt. Das Gemisch wird weitere 4 Stunden erhitzt und zur Entfernung des gebildeten Natriumchlorids filtriert. Das Lösungsmittel wird vom Filtrat durch Erhitzen unter vermindertem druck entfernt.
  • Das erhaltene harzartige Material hat nach den Trocknen eine gelbe Farbe, ist spröde, in tasser renig löslich und enthält 14,0% N (berechnet 14,3%).
  • 42 g des erhaltenen Polykondensats werden zu einem feinen Pulver gemahlen und mit 0, 954 kg Polypropylen, 3 g Calciunstearat und 1 g TiO2 bei normaler Temperatur in einen Henschelmischer gemischt. Das verwendete Polypropylen hatte die folgenden Kennzahlen : Grenzviskosität : 1,54 (bestimmt in Tetrahydronaphthalln bei 135°C) Aschegehalt : 0, 012% Rückstand nach Extraktion mit Heptan : 97,2% ras erhaltene Gemisch wird in einer Strangpresse unter einer sauerstofffreien Atrosphare bei 220°C granuliert.
  • Das Granulat wird mit einer Laboratoriums-Schmelzspinnvorrichtung unter folgenden Bedingungen gesponnen : Spinntemperatur 250° C Spinndüsentyp 10/O2 8 x 16 mm Nach dem Verstrecken und einer Behandlung mit einer 3% igen uäesrigen Lösung von Athylenglykoldiglycidyläther wird das Garn 10 Minuten auf 140°C erhitzt, worauf es folgende Eigenschaften hat : Festigkeit 5. 1 g/den Dehnung 29% Die Fasern sind nit Säurefarbstoffen. Chromfarbstoffen metallisiertetz Farbstoffen und
    s lichell
    Farbstoffen farbbar (z, B, Brilliant Blue Alizarine Follon BL, Violet Neolan 5 RF, Red Lanasyn 2GL, Broi7nlAnaW GRL, Yellow Supranol Fast 4GL).

Claims (7)

  1. P a t e n t a n s p r U c h e 1. erfahren zur Herstellung basischer Polykondensate, dadurch gekennzeichnete daß man Epichlorhydrin mit siebengliedrigen heterccyclischen. bisekundären Diaminen der allgemeinen Formel in der die Reste R Masserstoff cder Alkylreste mit vorzugsweise 1 bis 12 C-Atomen, die gleich oder verschieden sein können, bedeuten, kondensiert und das Produkt anschlie#end mit einem mindestens eine primäre Aminogruppe enthaltenden Polya umsetzt.
  2. 2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichr. et, daß man als siebengliedrige heterccyclisehe bisekundäre Diamine 5,5,7-Trimethylhomopiperazin oder Tetramethylhomopiperazin verwendet.
  3. 3.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichret, daß man als Polyamine mit primären Aminogruppen Hexamethylendiamin, Äthylendiamin, Diäthylentriamin, Tetraäthylenpentamin oder Aminoäthylpiperazin verwendet.
  4. 4.) Verfahren nach Ansporuch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, da# man ein Molverhältnis von Epichlorhydrin : siebengliedrigem heterocyclischen Amin : Polyamin von 1 : 0, 5 bis 0, 99 : 0,01 bis 1 wählt.
  5. 5.) Verwendung der basischen Pclykondensate nach Anspruch 1 bis 4 zur Herstellung färkbarer Formkörper aus durch Niederdruckpolymerisation mit stereospezifischen Katalysatoren erhaltenen Polyolefinen mit Überwiegend isotaktischer Struktur.
  6. 6.) Verwendung von Gemischen aus 99 bis 75 % Polyolefinen und 1 bis 25 % basischen Polykondensaten fUr den im Anspruch 5 genannten Zweck.
  7. 7.) Färbbare Textilfasern und andere Formkcrper aus Pclyolefinen. gekennzeichnet durch eir. en Gehalt an basischen Polykor. densaten nach Anspruch l bis 4.
DE19671745111 1966-05-27 1967-05-23 Verfahren zur Herstellung basischer Polykondensate und deren Verwendung bei der Herstellung faerbbarer Formkoerper aus Polyolefinen Pending DE1745111A1 (de)

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