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DE1745057U - Vorrichtung zum selbsttaetigen wenden von anbaudrehpfluegen. - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen wenden von anbaudrehpfluegen.

Info

Publication number
DE1745057U
DE1745057U DE1957B0028906 DEB0028906U DE1745057U DE 1745057 U DE1745057 U DE 1745057U DE 1957B0028906 DE1957B0028906 DE 1957B0028906 DE B0028906 U DEB0028906 U DE B0028906U DE 1745057 U DE1745057 U DE 1745057U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
plow
turning
point
aes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957B0028906
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Pflugfabrik GmbH
Original Assignee
Bayerische Pflugfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Pflugfabrik GmbH filed Critical Bayerische Pflugfabrik GmbH
Priority to DE1957B0028906 priority Critical patent/DE1745057U/de
Publication of DE1745057U publication Critical patent/DE1745057U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Wenden von Anbaudrehpflügen
    ------------------------------------------------------------
    Anbaudrehpflüge, welche unter der Einwirkung der Hubbewegungen des
    Schlepperkrafthebers von einer Arbeitsstellung in die andere wenden
    oder drehen, sind bekannt. Dabei muss unterschieden werden, zwischen solchen Vorrichtungen, welche die Drehbewegung mittels einer Verbindung mit einem festen Punkt am Schlepper bewirken und solchen, die diesen festen Punkt am Schlepper nicht brauchen. Während die ersteren Vorrichtungen durch die Verschiedenartigkeit der Sohlepperbauweisen besondere für die einzelnen Typen abgestimmte Anbauteile benötigen, um den festen Verbindungspunkt der Drehvorrichtung mit dem Schlepper zu erreichen, ist der Anbau bei den letzteren, wie bei normalen Dreipunktgerãten, also ohne zusätzliche Teile und Arbeitsaufwand auszuführen.
  • Die vorliegende Neuerung betrifft einen automatischen Drehpflug, welcher sich wie ein normaler Dreipunktpflug anbauen lässt und keine zusätzliche Verbindung zum Schlepper oder eine Veränderung der Kupplungsgestãnge benötigt. Die erforderliche Kraft zum Drehen des Pfluges wird beim Ausheben desselben aus der Arbeit-in die Transportstellung durch eine Winkelveränderung des Dreipunktbockes zum Pflugrahmen bewirkt, dergestalt, dass hierbei eine Feder gespannt wird. Die Drehung des Pfluges kann zu beliebigem Zeitpunkt mittels eines Auslösehebels eingeleitet werden. Neu ist, dass der Dreipunktbock nicht mehr wie üblich starr mit dem Pflugrahmen verbunden ist, sondern zwischen einem Anschlag, gegen den der Pflug seih in Arbeitsstellung legt und andererseits durch eine Federkraft begrenzt wird. Diese Beweglichkeit wird zur Speicherung einer Federkraft für das Wenden des Pfluges ausgenutzt. Durch dieses Prinzip werden die technischen Mittel für den Wendemechanismus so. vereinfach, dass selbst bei starker einseitiger Verstellung des Pflugrahmens, wie es beispielsweise am Hang erforderlich ist, oder bei Anbringung von zusätzlichen Werkzeugen, oder bei auf den Strichblechen anhaftendem Boden, das Wenden des Pfluges sicher erfolgt, da jedes zusätzliche Gewicht auf den Pflugrahmen die Federspannung unmittelbar beeinflusst.
  • Die Schwenkachse des beweglichen Dreipunktbockes kann so angeordnet werden, dass,@@@@ sie mit der Achse der Kupplungsbolzen für. die unteren Lenker des Dreipunktgestänges zusammenfällt.
  • Die Neuerung ist in den beiliegenden Zeichnungen Fig. 1-5 dargestellt und zwar zeigt : Fig. 1 eine Seitenansicht è. Vorrichtung bei eingesetztem Pflug Fig. 2 eine Seitenansicht d. Vorrichtung bei ausgesetztem Pflug Fig. 3 eine Vorderansicht Fig. 4 eine Draufsicht Fig. 5 eine Seitenansicht im Moment des Aushebens.
  • Die Vorrichtung ist an dem an dem Querträger 1 befindlichen Kupplungsbolzen für die unteren Lenker 2 des Schleppers 3 angekuppelt. Auf dem Querträger befinden sich die beiden Lager 4 und 4' für den beweglichen Dreipunktbock 6. Dieser ist bei 7 und 7'drehbar gelagert und legt sich in der Arbeitsstellung gegen die Fläche 8 des Anschlages 59 5', welcher am Dreipunktbock fest angebracht ist.
  • Die Anschlaganlageflächen 9 stellen nur eine Maximalbegrenzung des Schwenkungsanschlages des beweglichen Dreipunktbockes zur Schonung der Wendefeder 25 dar. (Fig. 1 und 2). Im oberen Teil des Dreipunktbockes befindet sich noch der dritte Anlenkpunkt 10 für den oberen Lenker 11 des Schlepperkrafthobers und das Lager 12 für den Hubarm 13, sowie der Federträger 14 mit der Feder 15. Der Hubarm 13 ist bei 16 drehbar gelagert und hat am freien Ende einen Haken 17 mit Auflaufkurve 18. Der Haken 17 ist in Arbeitsstellung nach Fig. 1 mit dem Wendearm 19 durch Bolzen 20 gekuppelt. Der Wendearm 19 ist bei 21 in den Lagerträger, und 22'beweglich gelagert (Fig. 3 !).
  • Der Wendearm 19 besitzt an seinem freien Ende ein Kugelgelenk 23, welches die Federstange 24 führt. Auf der Federstange 24 ist oberhalb des Kugelgelenkes 23 die Druckfeder 25 so befestigt, das die erforderliche Federspannung durch nachstellbare Muttern 26 eingestellt werden kann. Unterhalb des Kugelgelenkes besitzt die Federstange 24 ein Kreuzgelenk 27, das in bekannter Weise sich in verschiedenen Ebenen einstellen kann. Das Kreuzgelenk 27 ist am Wenderahmen 28 des Pfluges 29 angebracht.
  • In Fig. 2 ist die automatische Wendevorrichtung in Aushebestellung mit dem Auslösemechanismus dargestellt. Dieser besteht aus der am Wenderahmen 28 vertikal verstellbaren Riegelrast 30, 30' (Fig. 2!), ferner dem Riegel 31, der Riegelfeder 32o der Mitnehmerplatte 33 und dem Auslösehebel 34, der bei 35 (s. Fig. 3 !) drehbar gelagert ist.
  • Die in den Figuren 1-5 dargestellte automatische Wendevorrichtung ergibt beim Ausheben folgende Funktion : Nach Fig. 1 steht der Dreipunktbock 6 bei der Arbeit senkrecht, die - Feder 25 hat ihre Einbauspannung. Wird der Pflug 29 ausgehoben, so wird durch die Charakteristik der Lenkerbewegungen (2 u. 11) in Verbindung mit dem beweglichen Dreipunktbock 6 der Pflug zuerst mit den Scharspitzen angehoben, wobei die Spannung der Feder 25 diese Bewegung begrenzt. Der bewegliche Dreipunktbock 6 hat hierbei eine Winkelbewegung gegenüber dem Pflugrahmen 28 ausgeführt. Diese Relativbewegung wurde dazu benutzt, dass der Hubarm 13 den Wendearm 19 mit genommen hat, wodurch die Feder 25 entsprechend dem Pfluggewicht eine Spannung erfahren hat. Beim weiteren Heben wird nun der
    gesamte Pflug von der Feder 25 mittels Hubarm 13 und Wendearm 19 ges
    halten. Der Zeitpunkt der-Wendung-kann nun beliebig gewählt werden und es besteht auch die Möglichkeit, den Pflug wieder abzulassen in die Arbeitsstellung ohne ihn zu wenden.
  • Das Wenden erfolgt durch leichtes Anheben des Hebels 34, wodurch der Riegel 31 in bekannter Weise aus der Rast 30 gelöst wird. Die gespannte Feder 25 kann nun bei der eintretenden Entspannung über das Gestänge 24 den Wenderahmen 28 mit dem Pflug 29 wenden. Während des Wendevorganges schiebt sich die Stange 24 durch das Kugelgelenk 23 nach oben, bis der Anschlag 36 gegen das Kugelgelenk 23 stSsat und den Wendearm 19 anhebt. Dadurch fällt der nunmehr lose Hubarm 13 aus seiner Verriegelung durch den Bolzen 20 heraus und-legt sich gegen die Feder 15. Durch die Freigabe der Verriegelung kann der Wenderahmen sich ohne Behinderung frei weiter drehen und in der neuen Arbeitsstellung einrasten, ohne dass dabei die Feder gespannt wird, im Gegenteil die Feder entspannt sich bei weiterer Drehung des Wenderahmens und übt einen Druck. über das Kugelgelenk 23 gegen den Anschlag 36 aus, wodurch der sendevorgang und die Einrastung noch unterstützt werden.- Wenn der Pflug wieder eingesetzt wird, stellt sich, sobald er am Boden aufsitzt, der bewegliche Dreipunktbock 6 selbsttätig zum Pflugrahmen 28 bis zur Anschlagfläche 8 ein (Fig. 11). Bei dieser Bewegung wird der Hubarm 13 mitgenommen und rastet über seine Anlauffläche 18 unter Einwirkung der Feder 15 in den Verbindungsbolzen 20 des Wendearms 19 ein. Hierdurch ist wieder der Dreipunktbock 6 selbsttätig mit der Wendevorrichtung 19. 20, 23.
  • 24, 25 gekoppelt. sodass beim nächsten Ausheben die Feder 25 zum Wenden wieder gespannt wird, und der Pflug durch Lösen der Verriegelung mittels Hebel 34 wieder nach Belieben gewendet werden kann.
  • Neben den eingangs erwähnten Vorteilen der Neuerung ergeben sich für die Verbindung Schlepper - Pflug noch weitere günstige arbeittechnische Wirkungen, die darin bestehen, dass beim Ausheben durch die Beweglichkeit des Dreipunktbockes 6 die Scharspitzen zuerst aus dem Boden gleiten (s.Fig.5!), wodurch eine Eraftersparnis beim Ausheben erzielt wird, da der Pflug nicht mehr aus dem Boden herausgerissen werden muß.
  • Die Tatsache, dass der Pflug in Aushebestellung von der Kraft der Feder 25 getragen wird, bewirkte dass der Pflug etwa parallel zum Boden ausgehoben, also auch da Hubarbeit gespart wird. Ferner bleibt der gleichmässige Sitz des Pfluges während der Arbeit in welligem, unebenem Gelände vom Absinken der Schleppervorderräder unbeeinflußt, da in diesem Falle der Dreipunktbock 6 diese Nickbewegungen des Schleppers ausgleicht, weil die Anschlagfläche 9 nicht anliegt und somit der Dreipunktbock 6 sich in der tteitsw stellung frei bewegen kann.

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Torrichtung si selbstigen anäea vea. Sye lgB ia Verbinusg alt ea, DreipmttstSsge'ss Synteex* des Sehloppera ohne Tesesdng enes osstgen estuntes am Seheppe daeröh geaseiemt ass f flG seen über &er Dreicteese e de. ie sclepporsetigen SoppeIpMSkte goiMe ist Ma. eiN uoraele sNisees Aa schissen eohinssa. a : m nd dip bed der EleitMRs der AMshebceeua entstehende Sßgcnegng <3es les sieehen esen beides AsehlSgcn ar SsanMS einer ? e der beHMisi be 2. Vorrichtung saeh 1 dadurch ge&eRnses&et dsss. a, u ea cl-adurch dr-er, ir. deu ueMr ech beia Bissetsen deß lses selbsttätig Di des Wendearm (9) dröh. Uirkng der Feder (5in Vbinaung mit der 3. brrichtasg sae ? n& 2 drch ekennseime. aes am Brei pntboe&S) nsehlegeS 5'aagbaeht sn clehe sene begroiizen. 4< Vorrichtung nch 1 5 dadurch eennseicnet aes i Pedey spaanHNg selbsttätig ia. bhängiseit os PflusewiaM erfols und auscordem durch 5. Vo-rr : ichtiing zanch 1 u-nd 2 d.-, durch alr.'Jende- federeine Druckteder benutzt, vird. 6. Vorrichtung nach' ! 2 m- 5 adeh ekennsoshneiw das i Pahrungsatange (24) dol- ein ist,-jodurc11 eine Wendeara9efHhpt istc odurc eine soagslnfig ßsteuerte- BGegün dieser Stange erfolgte
    e 7* Vorrichtung neä 1 M 5 öaduroh geennseihnstt dass die PM% rullgcotanae (24) einen Anschlag c36) eruh : tte, der etne--, Wange. läufige Losung der VorrießeSRg zwischen HHbamrfMB. d Une arm (l 9) Heir&t, arm (19) bevilritt,
DE1957B0028906 1957-03-14 1957-03-14 Vorrichtung zum selbsttaetigen wenden von anbaudrehpfluegen. Expired DE1745057U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1745057U true DE1745057U (de) 1957-05-16

Family

ID=32740380

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1957B0028906 Expired DE1745057U (de) 1957-03-14 1957-03-14 Vorrichtung zum selbsttaetigen wenden von anbaudrehpfluegen.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1745057U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1214925B (de) * 1963-08-30 1966-04-21 Lemken Kg Pflugfab Antriebsvorrichtung fuer ein Kniehebeldrehwerk an Drehpfluegen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1214925B (de) * 1963-08-30 1966-04-21 Lemken Kg Pflugfab Antriebsvorrichtung fuer ein Kniehebeldrehwerk an Drehpfluegen

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