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DE174405C - - Google Patents

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Publication number
DE174405C
DE174405C DENDAT174405D DE174405DA DE174405C DE 174405 C DE174405 C DE 174405C DE NDAT174405 D DENDAT174405 D DE NDAT174405D DE 174405D A DE174405D A DE 174405DA DE 174405 C DE174405 C DE 174405C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
beds
bed
boards
containers
cross
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT174405D
Other languages
English (en)
Publication of DE174405C publication Critical patent/DE174405C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G18/00Cultivation of mushrooms
    • A01G18/60Cultivation rooms; Equipment therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mycology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Mushroom Cultivation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Pflanzstätte für die Zucht von Pilzen, besonders des Champignon, zu schaffen, bei der in besonderer Form ausgebildete Beete derart übereinander liegen, daß sie unter sich durch eine Fläche in inniger Berührung stehen. Wird nun ein solches Beet mit Pilzmycel bepflanzt, so wird bei weiterem Wachstum das Mycel sich von selbst dem Nachbarbeet mitteilen.
Die einfachste Form eines solchen Beetes wird dadurch erhalten, daß man abgestumpfte ■ Hohlkegel aus Holzdauben, Blech, Monierbeton oder gebranntem Ton mit der Basis aufeinander stürzt und den entstandenen Hohlraum mit präpariertem Pferdedünger auspackt. Man erhält so ein Champignonbeet, das nach Abnehmen der oberen Hälfte der Form als Kegelstumpf über die untere Hälfte hervorragt, in der es für die Dauer der Kultur verbleibt. Setzt man mehrere solcher Beete mit den abgestumpften Enden aufeinander, dann erhält man eine Säule mit kreisförmigem Querschnitt, die im Vertikalschnitt die Form der Fig. 3 zeigt. Um dieser Säule, einem Beetsatz, die nötige Stabilität zu geben, spießt man die fertig gepackten Beete auf eine zugespitzte Eisenstange auf, die in einem Stativ, das aus . einem kräftigen Holzkreuz besteht, oder auch nur senkrecht im Erdboden steckt.
Dabei ist es natürlich völlig gleichgültig,
ob die Beete statt der Kegelform die eines Pyramidenstumpfes oder eines Keilstumpfes oder einer Kombination der angeführten Körperformen erhalten, wie sie das in der Zeichnung dargestellte Beet zeigt (obere Hälfte Pyramidenstumpf, untere Hälfte Keilstumpf). Alle diese Ausführungsformen haben das gemeinschaftlich , daß mehrere Beete aufeinander gesetzt werden können und dabei zwisehen sich noch Platz zur Einwirkung der Luft auf das Substrat lassen, deshalb an dieser Stelle die Bedingungen zur Entwicklung der Pilze bieten, während durch die sich berührenden Flächen das Spitzenwachstum des Mycels von einem Beet in ein Folgebeet geleitet wird. Demgemäß können von einem mit Brut in der bisher üblichen Weise beschickten und bewachsenen primären Beet in unbegrenzter Folge sekundäre Beete mit Pilzmycel beschickt werden.
Gleichgültig für diesen Vorgang ist, ob die Folgebeete oben aufgesetzt und die abgeernteten unten weggenommen werden oder umgekehrt, da das Pilzmycel nach allen Riehtungen gleichmäßig sich verbreitet, also ebensogut nach unten wie nach oben wächst. Das Untersetzen des Folgebeetes kann indessen bei der praktischen Anwendung bequemer und vorteilhafter sein und ist in der Zeichnung veranschaulicht. Statt jener aus einem Stück bestehenden Eisenstange kann auch ein zusammengesetztes Gestänge aus in sich verschiebbaren Hülsen und Stäben einzeln oder mehrfach, je nach Größe des Beetes angewendet werden. Wie oben beschrieben, wird das Gestänge durch den Dünger gesteckt oder außen am Behälter befestigt, und

Claims (1)

  1. zwar dann in paarweiser Anordnung. Letztere Anordnung ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. ι zeigt eine Stirnansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch einen Satz von drei übereinander gesetzten Beeten, Fig. 4 einen Querschnitt und Fig. 5 einen Längenschnitt durch die Führungen.
    Zwischen zwei Querbrettern q in Nuten η
    ίο werden zwei Längsbretter / durch die Zugstangen \ mittels Schrauben ä eingeklemmt. Da die Längsbretter dabei in einem rechten Winkel zueinander stehen (<C a in Fig. 3), so ist jede Verschiebung des Behälters ausgeschlossen. Auf den Boden gestellt, hat er vermöge seiner Querbretter genügend Standfestigkeit. Die Querbretter q sind mit seichten
    Nuten versehen, in welche durchlochte ! I-Eisen
    mit ihrer offenen Seite an den Querbrettern durch die Zugstangen \ festgehalten werden und so Hülsen für die Führungsstäbe f bilden, welch letztere jede seitliche Verschiebung der aufeinander gesetzten Beete verhüten und noch den schon erwähnten Zweck verfolgen, die Behälter zusammenzuhalten. Außerdem gibt diese Anordnung bei dem Schwinden des Substrates infolge Gärung des' Düngers den Beeten die nötige Führung beim Herabsinken in senkrechter Richtung, wobei das
    .30 Eigengewicht der Beete die gegenseitige Berührung aufrecht erhält. Diese Vorrichtungen können wegfallen, wenn die Kultur mit niederen Beetsätzen, etwa nur zwei übereinander liegenden Beeten, betrieben wird,' besonders wenn die Kontaktfläche etwas breiter gehalten ist. h sind Haken zum Anheben eines Beetsatzes beim Untersetzen bezw. Wegnehmen eines Beetes; sie dienen auch zum Verbinden zweier Behälter beim Packen der Beete, wenn der obere umgestürzt als Form auf dem unteren befestigt werden soll (mittels Drahtbund oder ähnlich).
    Die Hauptvorteile des Erfindungsgegenstandes sind in der erhöhten Sicherheit des Erfolges für die Beschickung der Beete mit Brut, in der mehrfachen Ausnutzung des Raumes, in der Möglichkeit der Beobachtung höchster Reinlichkeit beim Einbringen und Abräumen von Beeten im Kulturraum und vereinfachte Arbeit beim Packen der Beete gegenüber den bisher in der Pilzzucht üblichen Einrichtungen und Verfahren zu ersehen.
    Ρλ τ en τ -Anspruch.
    Zur Aufnahme von Pilzsubstraten dienende Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Behältern gebildeten, übereinander liegenden Beete die Form von aneinander stoßenden, abgestumpften Kegeln, Pyramiden oder dergl. haben, die durch eine Fläche unter sich in Berührung stehen, so daß das Spitzenwachstum des Mycels aus einem bewachsenen Beet in das Folgebeet geleitet wird, wobei der Kontakt der Beete unter sich durch das Eigengewicht bewirkt und während der Dauer des Schwindens des Substrates durch verschiebbare Gestänge aufrecht erhalten .wird, während die freiliegenden Seitenflächen der Beete zur Erzeugung der Pilze dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in öer ReichsdruCkeReI.
DENDAT174405D Active DE174405C (de)

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