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DE1740760U - Innenruettelgeraet mit biegewelle oder einem aehnlichen kraftuebertragungselement. - Google Patents

Innenruettelgeraet mit biegewelle oder einem aehnlichen kraftuebertragungselement.

Info

Publication number
DE1740760U
DE1740760U DE1953W0008437 DEW0008437U DE1740760U DE 1740760 U DE1740760 U DE 1740760U DE 1953W0008437 DE1953W0008437 DE 1953W0008437 DE W0008437 U DEW0008437 U DE W0008437U DE 1740760 U DE1740760 U DE 1740760U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive motor
flexible shaft
flexible
indoor
centrifugal clutch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1953W0008437
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Wacker
Peter Wacker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1953W0008437 priority Critical patent/DE1740760U/de
Publication of DE1740760U publication Critical patent/DE1740760U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

  • Innenrattelgerät mit Biegeuelle oder
    einem ähnlichen Eraftübertraunsalement
    Die Erfindung betrifft ein Innenruttelgerät mit Biegewelle
    , 7elle
    od. dl. T bei dem zwischen Antriebsmotor, der vorzugsweise als
    Verbrennunskraftmotor ausgebildet ist und der zum RSttelgerät
    führenden Biegewelle od. dgl. eine Eupplung angebracht ist.
    Innenruttelgerate, die von einem Verbrennungskraftmotor z. B.
    über eine Biegewelle angetrieben werden, sind bekannt. Bei die-
    senGeräten werden zwischen Antriebsmotor und Biegewelle selb-
    ständige oder mit dem Motor bzw. der Biegewelle verbundene
    Aggregate angeordnet, die eine Verbindung bzw. Trennung von
    Antriebsmotor und Biegewel. e ermöglichen. Bs sind hierbei vier-
    schiedene Ausfilirungsformen bekannt geworden, wobei diese
    Aggregate selbst als Kupplung ausgebildet oder mit ? iner eigenen
    Kupplung verbunden sind. Das Ein-und Auskuppeln erfolgt dann
    von Hand unter Betätigung eines Hebels Schalters od. dgl.
    Abgesehen davon, dass die den Antriebsmctor bedienende Person
    das mehr oder minder entfernte Aggregat betätigen und dabei den
    Motor sich selbst überlassen muss, muss auch z. B. beim Auskuppeln der vorher unter voller Belastung stehende Motor seine Drehzahl sofort steigern und übertourig laufen. Diese Überbeanspruchung wirkt sich für die Lebensdauer des Motors äusserst nachteilig aus. Um dem entgegenzutreten, muss eine zusätzliche Bedienungspeson zur Verfügung stehen.
  • Diese Nachteile werden beseitigt, indem erfindungsgemäss zweischen Antriebsmotor und Biegewelle eine auf dem Pliehkraftprinzip beruhende Kupplung zwischengeschaltet wird. Die Fliehkraftkupplung kommt erst von einer bestimmten Drehzahl des Motors ab zur Wirkung. Damit wird sowohl ein kontinuierliches Anlaufen des Rüttelgerätes als auch ein Aussetzen desselben beim Absinken der Tourenzahl des Motors auf einen bestimmten Wert be-
    ea.
    wirkt. Der Einsatz und die Verwendung von Biegewellen bei Innen-
    rüttelgeräten erlauben möglichst geringe Abmessungen, um die Handlichkeit zu erhöhen. dabei Bedienungspersonal einzusparen
    und den Transport der gesamten Anlage zu erleichtern.
    DieFliehkraftkupplung selbst kann erfindungsgemäss verschieden
    angeordnet sein. So kann die Eupplung im Antriebsritzel zwischen
    Eurbelwelle und Ritzel oder aber an der. Anschlußstelle für die
    Biegewelle angebracht sein. Sie kann im Antriebsmotor selbst eingebaut sein und mit diesem eine bauliche Einheit bilden.
  • Weiterhin ist es möglich, die Fliehkraftkupplung an dem dem Antriebsmotor zugeordneten Ende der Biegewelle anzuordnen und mit dieser unlösbar zu verbinden. In dieser Form kann die Biegewelle an jeden für normalen Biegwellenantrieb vorgesehenen rotor angeschlossen werden, ohne dass an diesem bauliche Veränderungen vorgenommen werden müssen.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Fliehkraftkupplung ein eigenes Aggregat und damit eine bauliche Einheit für sich bildet, wobei die Anschlußstellen so ausgebildet sind, dass diese krupplung zwischen Antriebsmotor und Biegewelle u. dgl. zwischengeschaltet werden kann. Dadurch kann sowohl ein-leichtes Auswechseln der Kupplung (z. B. bei Defekt derselben) als auch eine direkte Verbindung zwischen Antriebsmotor und Biegewelle unter Hinweglassung der Kupplung erfolgen.
  • Der erfinderische Gedanke löst also die Aufgabe, ein Innenrüttel-
    gerät mit Antriebsmotor zu schaffen das unter Einsparung von
    Bedienungspersonal und Erhöhung der Lebensdauer des Gerätes ein
    wesentlicheinfacheres, dazu schnelleres und wirtschaftlicheres
    Arbeitengestattet.
    Der Erfindunsgedanke ist in der Zeichnung beispielsweise sche-
    matischdargestellt. Es zeigen :
    Figo 1 einen Schnitt durch eine zur Anwendung kommende mögliche
    Form der Fliehkraftkupplun,
    Fig. 2 einen teilweisen Schnitt durch die Ubertraungselemente
    beiEinbau der Fliehkraftkupplun zwischen Kurbelwelle
    und Abtriebsritzel, Fig. 3 eine Ausbildung einer mit der Biegewelle fest verbundenen Fliehkraftkupplung, Fig. 4 eine Ausbildung der Fliehkraftkupplung als selbständiges Aggregat.
  • An der Kraftübertragungswelle 1, z.B. Kurbelwelle, sind mit drehbar angeordneten Laschen 2 die Backen 3 befestigt, die bei Nichtinbetriebnahme des Gerätes oder bei niedriger Tourenzahl des Antriebsmotors 4 durch die Federn 5 von der hohl ausgebildeten Abtriebswelle bzw. dem Abtriebsritzel 6 so entfernt gehalten werden, dass keine Berührung und damit Übertragung der Rotationskräfte des Motors 4 auf die Biegewelle 7 erfolgen kann.
  • Bei höher werdender Tourenzahl des rotors 4 werden die Backen 3 allmählich an die Abtriebswelle 6 angepreßt, bis eine nicht mehr schleifende Verbindung zwischen beiden Teilen stattfindet.
    3 ist eine mit der Biegewelle 7 fest verbundene Fliehkraftkupp-
    lung und 9 eine eine selbständige bauliche Einheit bildende
    Fliehkraftkupplung.
    Die Wirkungsweise der Einrichtung gema-ss der Erfindung ist
    folgende :
    Nachdem der vorzugsweise als VerbremungskraftBiaschine ausge-
    bildete Antriebsmotor in bekannter Weise angeworfen ist und mit niedriger Drehzahl läuft, besteht noch këine Verbindung zwischen Motor und Biegewelle. Dadurch befindet sich auch das Innenrüttelgerät noch in vollkommener Ruhelage und kann bequem
    in die zu verdichtende Nasse eingebracht worden, ird nun die
    Tourenzahldes Antriebsmotors durch entsprechende Betätigung
    der Kraftstoffzufuhr erhöhte so vergrößert sich auch die Um-
    drehungsgeschwindigkeit der mit der Kupplung in Verbindung
    stehenden Uelle und damit auch der Eupplunswelle selbst. Die
    -go-celle sp-lbst. : Die
    auf dieser mit Federn angeordneten Backen werden immer mehr
    nach aussen gedruckt, bis schließlich eine intensive Verbin-
    dung zwischen Kupplungswelle und der diese z. B. umschliessenden
    Abtriebswello erreicht ist. Die durch die Fliehkraft erfolgende
    Überwindung der Federkräfte und Annäherung der Backen bis zur
    festen Verbindung mit der hohl ausgebildeten Abtriebswelle er-
    f". lgt so allmählich, dass ein langsames Anlauf an der Diegewelle
    unddamit des Innenrüttelgerätes erreicht wird. Diese allmähli-
    che, kontinuierliche und schonende Inbetriebsatzung des Rüttel-
    gerätes ist ein weiterer Vorteil gegenüber den bisher bekannten
    Vorrichtungen bei denen ein plötzliches, ruckärtiges Anlaufen
    des Vibrators die Verschleissfestigkeit desselben erheblich
    herabsetzt.
    1st die das Rüttelgerät umgebende Nasse genügend verdicltete
    so stellt die Bedienungsperson den Antriebsmotor auf kleine
    Tourenzahl, womit durch Verminderung der die Backen beeinflussen-
    denFliehkräfte die Verbindung zwischen Hotor und Biesewelle
    gelost wird. Die Abtriebsuelle uird infolge ihrer Schuunkraft
    bis zum völligen Stillstand noch kurze Zeit weiterlaufen. Die
    dadurch langsamer werdenden Rüttelbewegungen des Gerätes sind
    noch gross genug, um das Herausziehen desselben aus der verdich-
    teten Nasse zu erleic1É3rn. Während der Antriebsmoor mit kleiner
    Umdrehungszahl weiterläuft, kann das schon in Ruhelage befind-
    liche Innenrüttelgerät in die neue Behandlungsmasse eingetaucht
    werden, wodurch sich der oben beschriebene Vorgang wiederholt.
    Der Antriebsmotor läuft während dieser Zwischenpause weiter, so
    dass sich ein oftmalies umständliches und zeitraubendes An-
    werfen erübrigt.
    S c hut z ans p r ti ehe
    Schutsan Sprüche
    1. Innenrüttelgerat mit Biegewolle oder einem ähnlichen Iraft-
    übertraungseleent, dadurch gekennzeichnet, daas zwischen
    Antriebsmotor und der ! S erS endez Jc-ll e
    -, iile detn-
    od. dl. eine auf dem Fliehkraftprinzip beruhende Euppimig
    eingebaut ist die erst von einer bestimmten Drehzahl des
    Hotcrs ab zur irkng kommt und damit sowohl ein kontintiier-
    liches Anlaufen des Ruttelgerates als auch ein Aussetzen
    desselben bei Absinken der Tourenzahl des Motors auf einen
    bestimmten gert bewirkt.
    2 Innenru. ttelgerät nach Anspruch 1, dadurch ekonnsoiohnett
    dassdie Flielkraftkupplung i. Abtriebsritzel, beisiels
    weise zrdschen Kurbeluelle und Ritzel angebracht ist.
    (Fig. 2)
    3. Innenruttelgerat nach Anspruch 1 dadurch ekennseiohnet,
    dass die Fliehkraftkupplung am Antriebsmotor an der An-
    schlußstelle der biegsamen Uelle angebracht ist*
    "'*.

Claims (1)

  1. 4. Innenrüttelgerät nach Anspruch 1, dadurch g ekennzeichnet, dass die Fliehkraftkupplung an dem dem Antriebsmotor zugeordneten Ende der biegsamen Volle fest angebracht ist und einenTeil derselben bildet. (Fig. 3) 5"Innenrüttelgerat nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnete dass die Fliehkyaftkupplung eine bauliche Einheit für sich bildet und leicht auswechselbar zwischen Antriebsmotor und biegsamer Uelle angebracht ist. (Fig. 4) 6. InnenrSttelgerät nach Anspruch 5 dadurch gekennseichnet, dass die Anschlußstellen der PlicRkraftkupplung am Antriebs- motor bzw. an der biegsamen Welle so angeordnet sind, dass
    nach Entfernung der Fliehkraftkupplung eine unmittelbare Verbindung von Antriebsmotor mit biegsamer elle erfolgen kann.
DE1953W0008437 1953-08-12 1953-08-12 Innenruettelgeraet mit biegewelle oder einem aehnlichen kraftuebertragungselement. Expired DE1740760U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1953W0008437 DE1740760U (de) 1953-08-12 1953-08-12 Innenruettelgeraet mit biegewelle oder einem aehnlichen kraftuebertragungselement.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1953W0008437 DE1740760U (de) 1953-08-12 1953-08-12 Innenruettelgeraet mit biegewelle oder einem aehnlichen kraftuebertragungselement.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1740760U true DE1740760U (de) 1957-02-28

Family

ID=32729832

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1953W0008437 Expired DE1740760U (de) 1953-08-12 1953-08-12 Innenruettelgeraet mit biegewelle oder einem aehnlichen kraftuebertragungselement.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1740760U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1290885B (de) * 1961-11-13 1969-03-13 Bosch Gmbh Robert Unwuchtschwingungserreger, vorzugsweise fuer eine Vorrichtung zum Eintreiben oder Ziehen von Pfaehlen, Spundbohlen, Rohren od. dgl., oder zum Verdichten des Baugrundes od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1290885B (de) * 1961-11-13 1969-03-13 Bosch Gmbh Robert Unwuchtschwingungserreger, vorzugsweise fuer eine Vorrichtung zum Eintreiben oder Ziehen von Pfaehlen, Spundbohlen, Rohren od. dgl., oder zum Verdichten des Baugrundes od. dgl.

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