DE1639092B2 - Selbstzündende Entladungslampe - Google Patents
Selbstzündende EntladungslampeInfo
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- H01J61/98—Lamps with closely spaced electrodes heated to incandescence by light-emitting discharge, e.g. tungsten arc lamp
Landscapes
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Description
3^4^d^^Ärm2^9selS ^^1^^-^^^
SfSi zr^n^trLiÄne^iaTg 45 dig^ngen ώηη wodon* dieEntladung
einen Brückendraht zwischen den Elektroden aufwei- ^^^g-^gf Erf.ndu ^
SÄrÄ^i: » ^SiSf S1S^ auch unter
nur eine einmalige Verwendung der Entladungs- eine^ wtige l » Entladungslampe eine erhöhte
Bei nicht selbstzündenden Kurzbogen-Entladungs- ta\5?l ^^Ληίηβ des frei tragenden Abschnittes
lampen ist es zunächst erforderlich, emen Zu^m- ^«^«Ε sollen in einer solchen Weise an-
puls sehr hoher Spannung anzulegen, die typischer- des Bruc N„he der Elektroden-
weise bei 15 000 Volt liegt und im allgemeinen du ch geordn se^' daf d in eine Berührung mit den
eine Zünd- oder Triggerimpulsspannungsquelle gehe- «0 spit™^t.sch led und daß diese £nd.
fert wird. Dadurch wird das zwischen der, Elektro- tkktroden dc k schiebung näher an
den befindliche Gas teilweise ,onisiert und eine Bo- ^schn.Hc duicn j ^n ^.^ di£
genentladung ausgelöst. Sobald die L^tbogenenüa- den h«ßj.St Je t wcrden Di Auf.
dung eingesetzt hat, wird der weiter* ^!«iung^o - ßerste^f J^ P ,„- daß dcr frei tragende Ab-
dSSgs^pe^^tr^^'ese; E^ so zwischen den Elektroden zusammen-
gedrückt ist, daß seine Endabschnitte an Stellen, die können, wie in den Zeichnungen dargestellt ist, ein-
in der Nähe der Elektrodenspitzen liegen, elastisch ander identisch sein, so daß jede der beiden als Ka-
federnd gegen die Elektroden gedrückt sind. Außer- thode dienen kann und die Lampe nichtpolarisiert
dem befinden sich die Austrittspunkte der Brücken- ist. Selbstverständlich kann auch eine der beiden
draht-Aufnahmeschlitze in den kegeligen Enden der 5 Elektroden mit einem größeren Durchmesser als die
Elektroden in einer solchen Lage, daß der Brücken- andere ausgebildet werden, um in der bei Entla-
draht bei seinem Einsetzen und bei seiner Heraus- dungslampen üblichen Weise die heißere Anode zu
nähme durch die Spitzen der Elektroden hindurchge- bilden. Die Tatsache jedoch, daß die Entladungs-
führt werden muß. Die gekrümmte oder gebogene lampe nach der Erfindung nichtpolarisiert sein muß,
Form des innerhalb der Entladungsstrccke befindli- io stellt einen entschiedenen Vorteil dar, indem die
chen Brückendrahtes bewirkt nicht nur eine elasti- Herstellungskosten erheblich gesenkt sind und die
sehe Stützung des Brückendrahtes, sondern bietet Lampe unabhängig von der Polarität an eine Span-
auch die Gewähr dafür, daß sich die Enden des frei nungsquellc anschließbar ist.
tragenden Abschnittes genau an bestimmten Stellen Die Elektroden 16 und 18 sind unverrückbar inauf
der kegeligen Oberfläche der Elektroden und in 15 ncrhalb des Lampenkolbens 12 gelagert, indem dieder
unmittelbaren Nähe der Spitze der Elektrode be- ser Kolben unmittelbar auf die Hauptteile 20 und 22
finden, so daß die nach dem Abbrand des Brücken- der Elektroden und auf die Elektrodenfüße 24 und
drahtes verbleibenden Endabschnitte den Aufnahme- 26 aufgeschrumpft ist. Der Fuß 24 der Elektrode 16
schlitz nur durch die heißen Elektrodenspitzen hin- ist durch Punktschweißung vermittels eines Molybdurch
verlassen können, dabei geschmolzen werden, 20 dänblättchens 30 (von üblicherweise 0,00015 mm)
den Schlitz verschließen und somit eine glatte Elek- mit einem Leiterband 28 verbunden, das in bekanntrodengestalt
bewirken. ter Weise an dem Elektrodenfuß 24 befestigt ist. Das Ausführungsbeispiele einer Entladungslampe nach Leiterbana 28 besteht üblicherweise aus Molybdän
der Erfindung werden an Hand der Beschreibung in und weist eine Breite von etwa 3 mm und eine Stärke
Verbindung mit den Zeichnungen ersichtlich; es ist 25 von etwa 0,017 mm auf. Das andere Ende des Leiter-F
i g. 1 ein teilweise im Querschnitt und unter Weg- bandes 28 ist in gleicher Weise mit einer Anschlußlassung
einiger Teile gehaltener Aufriß einer selbst- klemme 32 verbunden, an der eine biegsame Zuleizündenden
Kurzbogen-Entladungslampe nach der tung 34 befestigt ist. Der aus dem Leiterband 28, der
Erfindung, Anschlußklemme 32 und gegebenenfalls auch aus Fig. 2 ein teilweiser Aufriß, entlang der Linie 2-2 30 dem Endabschnitt der Zuleitung 34 bestehende Teil
von Fig. 1, des Aufbaues wird von dem Endabschnitt des Lam-F i g. 3 ein vergrößerter Auf riß, teilweise im Quer- penkolbens 12 umgeben, indem dieser vermittels
schnitt, des Brückendrahtes und der benachbarten eines bekannten Verfahrens aufgeschrumpft wird.
Elektrodenabschnitte der Lampe von Fig. 1, In gleicher Weise ist der Elektrodenfuß 26 über Fig. 4 A, 4B und 4C vergrößerte Darstellungen, 35 ein Leiterband 36 und eine Anschlußklemme 38 mit ähnlich zu Fig. 3, die drei verschiedene Formen des einer biegsamen Zuleitung40 verbunden, und auf Briickendrahtes, einschließlich der optimalen Form, diese gesamte Zuleitung ist der Lampenkolben aufgezeigen, schrumpft. Zur Inbetriebnahme der Lampe wird eine Fig.5 eine Darstellung, ähnlich zu Fig. 3, die nicht dargestellte Spannungsquelle für die Lichtboeine weitere Ausführung der Erfindung zeigt, in wel- 4° genentiadung mit den Zuleitungen 34 und 40 verbuncher der frei tragende Abschnitt des Briickendrahtes den, zündet den Lichtbogen und hält dann cine Bonur eine einzige Krümmung aufweist, genentiadung in der Lampe 10 aufrecht. Dieser Auf-Fig. 6 eine perspektivische Darstellung einer bau einer Lampe ist im allgemeinen als »bandabge-Elektrode und eines Abschnittes des Brückendrahtes dichtete« Lampe bekannt, weil die Abdichtung zwiin der Ausführung von Fi s. 5 und 45 sehen dem Innenraum 14 und der Außenseite um die Fig. 7 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 6, die Bänder herum erfolgt. Es soll jedoch darauf hingeeine weitere Ausführung mit einem geschlossenen wiesen werden, daß sich die vorliegende Erfindung Aufnahmeschlitz in der Kathode zeigt. gleichermaßen auch auf »stababgedichtete« Lampen In den verschiedenen Figuren bezeichnen die glei- anwenden läßt, bei denen die Bänder durch Stäbe erchen Bezugszeichen jeweils gleiche oder einander 50 setzt sind, um welche herum die Abdichtung erfolgt, entsprechende Teile. In den FTg. 1 bis 3 ist eine Ent- Die Elektroden 16 und 18 sind jeweils mit Entlaladungslampe 10 mit Brückendraht dargestellt, die dungslampen-Endabschnitten versehen, die aus den erfindungsgemäß ausgebildet ist. Die Entladungs- zylindrischen Abschnitten 42 und 44 geringeren lampe 10 weist einen Lampenkolben 12 auf, der im Durchmessers und aus kegelig ausgebildeten Aballgemeinen aus verständlichen Gründen aus Quarz- 55 schnitten 46 und 48 bestehen, die in einander gegenglas besteht. Der Innenraum 14 des Lampenkolbens überliegenden Spitzen auslaufen, zwischen denen die 12 steht im allgemeinen unter Gasdruck und ist mit Entladungsstrecke gebildet ist. Diese Entladungseinem Edelgas, beispielsweise mit Xenon oder einem strecke, d. h. der Abstand zwischen den Spitzen dei verwandten Gas, gefüllt, dessen Druck bei Zimmer- beiden Elektroden, weist im allgemeinen eine Länge temperatur üblicherweise zwischen 10 bis 15 at be- 60 von 0,635 bis 0,89 mm auf und ist hier mit dem Beträgt und bei der normalen Betriebstemperatur zugszeichen »G« bezeichnet. Die Entladungsstrecke üblicherweise auf 15 bis 30 at ansteigt. Innerhalb des wird von einem gekrümmt oder schleifenförmig ausunter Druck stehenden Lampenkolbens 12 ist ein gebildeten Brückendraht 50 überbrückt, der in der Paar von Elektroden 16 und 18 angeordnet, welche Kegelabschnitten 46 bzw. 48 in Schlitze eingebettet die Anode bzw. die Kathode der Kurzbogen-Entla- 65 ist und entlang der zylindrischen Abschnitte 42 und dungslampc bilden. Diese Elektroden bestehen aus 44 verläuft. Die Enden des Brückendrahtes 50 sine einem hochschmelzenden Metall, z. B. aus gesenkge- durch eine Punktschweißung oder auf andere Weise schmiedctcm Wolfram. Die Elektroden 16 und 18 vermittels von Blättchen 52 und 54 aus Platin in be-
Elektrodenabschnitte der Lampe von Fig. 1, In gleicher Weise ist der Elektrodenfuß 26 über Fig. 4 A, 4B und 4C vergrößerte Darstellungen, 35 ein Leiterband 36 und eine Anschlußklemme 38 mit ähnlich zu Fig. 3, die drei verschiedene Formen des einer biegsamen Zuleitung40 verbunden, und auf Briickendrahtes, einschließlich der optimalen Form, diese gesamte Zuleitung ist der Lampenkolben aufgezeigen, schrumpft. Zur Inbetriebnahme der Lampe wird eine Fig.5 eine Darstellung, ähnlich zu Fig. 3, die nicht dargestellte Spannungsquelle für die Lichtboeine weitere Ausführung der Erfindung zeigt, in wel- 4° genentiadung mit den Zuleitungen 34 und 40 verbuncher der frei tragende Abschnitt des Briickendrahtes den, zündet den Lichtbogen und hält dann cine Bonur eine einzige Krümmung aufweist, genentiadung in der Lampe 10 aufrecht. Dieser Auf-Fig. 6 eine perspektivische Darstellung einer bau einer Lampe ist im allgemeinen als »bandabge-Elektrode und eines Abschnittes des Brückendrahtes dichtete« Lampe bekannt, weil die Abdichtung zwiin der Ausführung von Fi s. 5 und 45 sehen dem Innenraum 14 und der Außenseite um die Fig. 7 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 6, die Bänder herum erfolgt. Es soll jedoch darauf hingeeine weitere Ausführung mit einem geschlossenen wiesen werden, daß sich die vorliegende Erfindung Aufnahmeschlitz in der Kathode zeigt. gleichermaßen auch auf »stababgedichtete« Lampen In den verschiedenen Figuren bezeichnen die glei- anwenden läßt, bei denen die Bänder durch Stäbe erchen Bezugszeichen jeweils gleiche oder einander 50 setzt sind, um welche herum die Abdichtung erfolgt, entsprechende Teile. In den FTg. 1 bis 3 ist eine Ent- Die Elektroden 16 und 18 sind jeweils mit Entlaladungslampe 10 mit Brückendraht dargestellt, die dungslampen-Endabschnitten versehen, die aus den erfindungsgemäß ausgebildet ist. Die Entladungs- zylindrischen Abschnitten 42 und 44 geringeren lampe 10 weist einen Lampenkolben 12 auf, der im Durchmessers und aus kegelig ausgebildeten Aballgemeinen aus verständlichen Gründen aus Quarz- 55 schnitten 46 und 48 bestehen, die in einander gegenglas besteht. Der Innenraum 14 des Lampenkolbens überliegenden Spitzen auslaufen, zwischen denen die 12 steht im allgemeinen unter Gasdruck und ist mit Entladungsstrecke gebildet ist. Diese Entladungseinem Edelgas, beispielsweise mit Xenon oder einem strecke, d. h. der Abstand zwischen den Spitzen dei verwandten Gas, gefüllt, dessen Druck bei Zimmer- beiden Elektroden, weist im allgemeinen eine Länge temperatur üblicherweise zwischen 10 bis 15 at be- 60 von 0,635 bis 0,89 mm auf und ist hier mit dem Beträgt und bei der normalen Betriebstemperatur zugszeichen »G« bezeichnet. Die Entladungsstrecke üblicherweise auf 15 bis 30 at ansteigt. Innerhalb des wird von einem gekrümmt oder schleifenförmig ausunter Druck stehenden Lampenkolbens 12 ist ein gebildeten Brückendraht 50 überbrückt, der in der Paar von Elektroden 16 und 18 angeordnet, welche Kegelabschnitten 46 bzw. 48 in Schlitze eingebettet die Anode bzw. die Kathode der Kurzbogen-Entla- 65 ist und entlang der zylindrischen Abschnitte 42 und dungslampc bilden. Diese Elektroden bestehen aus 44 verläuft. Die Enden des Brückendrahtes 50 sine einem hochschmelzenden Metall, z. B. aus gesenkge- durch eine Punktschweißung oder auf andere Weise schmiedctcm Wolfram. Die Elektroden 16 und 18 vermittels von Blättchen 52 und 54 aus Platin in be-
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kannter Weise fest mit den Elektroden 16 und 18 zwischen Brückendraht und den Seitenwänden des
verbunden. Der Brückendraht 50 hat üblicherweise Aufnahmcschlitzes ist ein guter Wärmeübergang zwi-
einen Durchmesser von 0,150 mm und besteht aus sehen dem Brückendraht und der Elektrode gegeben,
Molybdän oder einem anderen Metall. und die Elektrode wirkt beim Zünden der Lampe als
Die Elektroden 16 und 18 in F i g. 3 weisen jeweils 5 ein Wärmeableiter. Dadurch wird Wärme von den
einen Aufnahmeschlitz 60 bzw. 62 für den Brücken- Enden des Brückendrahtes, die unmittelbar neben
draht auf, dessen Breite so bemessen ist, daß der den Elektroden liegen, schnell abgeleitet. Da für den
Brückendraht 50 innerhalb des Schlitzes einen Gleit- Mittelabschnitt des Brückendrahtes keine Wärmeabsitz
hat. Die Aufnahmeschlitze 60 und 62 verlaufen leitung möglich ist, erhitzt sich dieser sehr schnell,
von der Peripherie zum Inneren der Elektroden, wo- io wodurch gewährleistet ist, daß der Brückendraht
bei der Schlitz in der Elektrode 16 diametral gegen- zuerst in der Mitte abbrennt und das weitere Abüber
dem Schlitz in der Elektrode 18 angeordnet ist. brennen oder Schmelzen in kurzer Zeit in Richtung
Unter dem Ausdruck »diametral gegenüber« soll da- der Elektroden erfolgt.
bei verstanden werden, daß die beiden Schlitze um Der ganze Vorgang, der sich aus dem Schmelzen
180° gegeneinander versetzt sind und von entgegen- 15 des Mittelabschnittes und dem Abbrennen der Drahtgesetzten Richtungen aus in die Elektroden hinein- enden zusammensetzt, geschieht sehr schnell, so daß
laufen. dafür die Bezeichnung das »Explodieren« des Brük-
Da die beiden Aufnahmeschlitze 60 und 62 zuein- kendrahtes anwendbar ist. Der Teil der Elektroden,
ander identisch sind, trifft die nachstehende Be- der zunächst erhitzt wird, ist die Spitze, und da der
Schreibung des Schlitzes 62 auch auf den Schlitz 60 20 ganze Vorgang sehr schnell vor sich geht, werden die
zu. Der Aufnahmeschlitz 62 besitzt eine Bodenfläche zurückbrennenden Enden des Brückendrahtes zwi-64,
die geradlinig oder auch, wie in der Figur darge- sehen dem Austrittspunkt und der heißen Spitze gestellt,
leicht konkav sein kann. Der Hauptgrund oder fangen. Wenn sich die zurückbrennenden Enden des
auch der Anlaß für die Krümmung der Bodenfläche Brückendrahtes in der Nähe der Mittellinie der Elek-64
ist in dem Herstellungsverfahren für den Schlitz 25 troden befinden, schmelzen sie und verschließen den
zu sehen, wenn dieser beispielsweise durch eine Schlitz an der Achse, so daß ein festes und glattes
Schleifscheibe hergestellt wird, wobei sich die Bo- Ende der Elektrode entsteht.
denfläche 64 der Peripherie der Schleifscheibe an- Wenn jedoch der Abstand »/1« sehr klein ist, beipaßt.
Der Punkt, an dem die Bodenfläche 64 die spielsweise weniger als ein Durchmesser des Brük-Oberfläche
des Kegelabschnittes 48 schneidet, ist mit 30 kendrahtes, so daß die Austrittspunkte des Brücken-66
bezeichnet und soll als der Austrittspunkt des drahtes praktisch in der Achse der Elektroden liegen,
Schlitzes betrachtet werden. In gleicher Weise ist der kann es nach dem Abbrennen des Mittelabschnittes
Austrittspunkt für den Schlitz 60 mit dem Bezugszei- vorkommen, daß die zurückbrennenden Enden des
chen 67 angegeben. Der Austrittspunkt 67 ist, ge- Brückendrahtes aus den Aufnahmeschlitzen herausmessen
entlang der geneigten Oberfläche des Kegel- 35 gedrückt werden, bevor sich die Spitze so weit erabschnittes,
um den Abstand »/4« von der Spitze des wärmt hat, um diese Enden durch Schmelzen festzu-Kegels
entfernt. Die Lage des Schnittpunktes der Bo- halten, und daß das Ende des Brückendrahtes nicht
denfläche 64 mit der Oberfläche des zylindrischen abgebrannt wird, sondern eine weitere Elektrode bil-Abschnittes
44 ist nicht kritisch und kann an einem det, auf welche der Lichtbogen überspringen und
beliebigen Punkt an der Oberfläche der Elektrode 40 eine Unstetigkeit in der Entladung bewirken kann,
sein, vorausgesetzt, daß der von diesem Schnittpunkt Dieser Fall tritt im allgemeinen bei Vorhandensein
vorstehende Abschnitt des Brückendrahtes 50 sich von Schwingungen bei geradlinig ausgebildeten
innerhalb einer verhältnismäßig kurzen Entfernung Brückendrähten auf, die nicht straff innerhalb der
von dem durch Punktschweißung an dem Blättchen Entladungsstrecke gespannt sind und im Zündzeit 54
befestigten Ende befindet. 45 punkt durch die Schwingungen seitlich versetzt sind.
Der Abstand y>A« wird so gewählt, daß sich der in Der vorstehend genannte Abstand r>A« in bezug
die Entladungsstrecke vorstehende Brückendraht 50 auf die Länge des Aufnahmeschlitzes in Richtung der
in der unmittelbaren Nähe der Spitze befindet. Da es geneigten Kegelfläche bezieht sich bei nichtpolariwünschenswert
ist, für den Brückendraht 50 eine sierten Lampen auf beide Elektroden. Bei polarisiergute
Halterung und einen guten Wärmeübergang zu 50 ten Lampen bezieht sich dieser Abstand »A« in erschaffen,
ist für den Abstand »Λ« wenigstens eine ster Linie auf die Kathode, da die Anode im allgesolche
Strecke erforderlich, die dem Durchmesser meinen um etwa 700c C heißer ist. Wenn der Brükdes
Brückendrahtes 50 entspricht. Der Abstand »Λ« kendraht in Richtung auf die Anode zurückbrennt,
kann andererseits dem vierfachen Wert des Durch- wird daher das Ende des Brückendrahtes über die
messers des Brückendrahtes 50 entsprechen, wobei 55 kegelige Oberfläche verspritzt und verschließt den
immer noch ein stetiger Lichtbogen erhaltbar ist. Aus Aufnahmeschlitz ohne weiteres. Aus diesem Grunde
diesen Gründen wird der Abstand »A« innerhalb ist die Lage und der Abstand des Aufnahmeschlitzes
eines Bereiches gewählt, der zwischen einem Mini- in der Anode in bezug auf die kegelige Oberfläche
mum von etwa einem Durchmesser und einem Maxi- nicht kritisch und kann innerhalb eines viel größeren
mum vor. etwa dem Vierfachen des Durchmessers des 60 Bereiches verändert werden, als er in Verbindung mit
Brückendrahtes liegt, wobei das Optimum bei etwa dem Abstand »A« genannt worden ist.
zwei Durchmessern liegt. Der Abschnitt des Brückendrahtes 50, welcher von
zwei Durchmessern liegt. Der Abschnitt des Brückendrahtes 50, welcher von
In diesem Zusammenhang muß auch erwähnt wer- den Austrittspunkten 66 und 67 der Aufnahmeden, daß sich der Brückendraht bei einem Heraustreschlitze
60 und 62 in die Entladungsstrecke hinein ten aus dem Aufnahmeschlitz zwischen dem Aus- 65 vorsteht, soll als der frei tragende Abschnitt des
trittspunkt und der Spitze befindet und nach dem Brückendrahtes bezeichnet werden und besitzt ganz
Abbrennen den Schlitz nur verlassen kann, wenn er allgemein die Gestalt des Buchstabens »S« in der
sich durch die Spitze bewegt. Infolge des Gleitsitzes Form einer doppelten Krümmung oder Schleife, wie
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aus den Zeichnungen unmittelbar ersichtlich ist. Der des Brückendrahtes beträgt angenähert das Dreifache
frei tragende Abschnitt des Brückendrahtes 50 ist da- der Länge der Entladungsstrecke »G«, und dessen
her länger als der Abstand zwischen den Austritts- Gestalt kann in bezug auf die Achse der Elektroden
punkten 66 und 67, welcher in der Zeichnung mit als ein schrägliegendes »S« bezeichnet werden, desdem
Bezugszeichen »ß« bezeichnet ist. 5 sen Neigungswinkel angenähert parallel zu den kegeln
den Fig. 4A, 4B und 4C sind drei verschie- ligen Elektrodenflächen verläuft. Die beiden Schleidene
Ausführungen des doppelt gekrümmten frei tra- fen des »S« betragen jeweils etwa 180°, und die von
genden Abschnittes dargestellt, die mit 70 bzw. 71 einer Elektrode ausgehende Schleife kommt auf
und 72 bezeichnet sind und sich jeweils zwischen einen Abstand an die andere der beiden Elektroden
den Elektroden 16 und 18 befinden. Die Schleifen io heran, der fast der Hälfte der Entladungsstrecke entder
frei tragenden Länge 70 sind länger als die opti- spricht.
male Form, der Abschnitt 71 stellt eine Ausbildung Die »S«-förmige Gestalt des frei tragenden Ab-
dar, die als die optimale Länge zu bezeichnen ist, schnittes 71 setzt sich aus einem Paar von geradlini-
und der Abschnitt 72 schließlich zeigt eine Gestalt, gen Endabschnitten 75 und 76, die angenähert senk-
bei der die Schleifen kurzer sind als bei der optima- 15 recht zu den kegeligen Oberflächen stehen, aus
len Ausbildung. Obwohl jeder der dargestellten Ab- einem geradlinigen Mittelabschnitt 77, der im we-
schnitte 70, 71 und 72 eine Gestalt aufweist, die sentlichen parallel zu den Endabschnitten verläuft,
einer geradlinigen Ausführung der frei tragenden und aus einem Paar von gekrümmten oder geboge-
Länge überlegen ist, welche straff zwischen den Spit- nen Abschnitten 78 und 79 zusammen, die um 180°
zen der beiden Elektroden aufgespannt ist, hat es 20 gebogen sind und die entgegengesetzten Enden des
sich gezeigt, daß die Ausbildung in der Art von dem Mittelabschnittes 77 mit den Abschnitten 75 bzw. 76
frei tragenden Abschnitt 71 die besten Ergebnisse verbinden.
bringt. Obwohl die genaue Gestalt des frei tragenden Ab-Jeder der in den F i g. 4 A, 4 B und 4 C dargestell- schnittes innerhalb der Entladungsstrecke nicht sehr
ten frei tragenden Abschnitte besitzt eine schleifenför- 25 kritisch ist, lassen sich bestimmte Kennzeichen für
mige Gestalt, insbesondere eine Doppelschleife zwi- die Bestimmung des optimalen Bereiches angeben,
sehen den Austrittspunkten der Elektroden, die zwi- Wenn die Formen 70 und 72 als die untere und die
sehen den geschlossenen Bodenflächen der Aufnah- obere Grenze und die Form 71 als die Mitte des opmeschlitze
und den Spitzen der Elektroden liegen, timalen Bereiches verwendet werden, läßt sich crsewobei
vorausgesetzt wird, daß es sich hierbei um eine 30 hen, daß die Länge des frei tragenden Abschnittes
nichtpolarisierte Lampe handelt. Diese schleifenför- normalerweise nicht weniger als etwa das Eineinhalbmige
Gestalt ist zwischen den Austrittspunkten 66 fache und nicht mehr als etwa das Fünffache der
und 67 zusammengedrückt, so daß bei noch unv,r- Länge der Entladungsstrecke »G« betragen sollte. Es
sehrtem Brückendraht die Enden des frei tragenden läßt sich außerdem ersehen, daß die »S«-Form innerAbschnittes
elastisch federnd gegen die Austritts- 35 halb der Entladungsstrecke zwischen einem ganz aufpunkte
beaufschlagt werden und eine gute Wärmeab- recht stehenden »S« und einem ganz auf der Seite
leitung zur Elektrode hin bewirken. In dieser Ausbil- liegenden »S« liegen sollte. Hinzu käme, daß jede
dung dürfte die Ursache dafür zu sehen sein, daß die der beiden Schleifen, die das »S« bildend um nicht
Lampe mit Brückendraht nach der Erfindung eine mehr als 270° und um nicht weniger als 90° geverbesserte
Stoß- und Schwingungsfestigkeit besitzt 40 krümmt sein sollte. Dieses letzte Kennzeichen be-
und unter allen vorkommenden Betriebsbedingungen dingt gleichzeitig für die Mitte des Bereiches, daß die
eine erhöhte Brennstabilität aufweist. Endabschnitte und der Mittelabschnitt des »S«
Die Länge des frei tragenden Abschnittes 70 be- zueinander parallel sind.
trägt angenähert das Fünffache der Länge der Entla- In F i g. 5 ist eine weitere Ausführung einer sclbstdungsstrecke
»G«, und dessen Gestalt kann im Hin- 45 zündenden Kurzbogen-Entladungslampe nach der
blick auf die Achse der Elektroden als ein stehendes Erfindung dargestellt, bei der ein Paar von Elektro-
»S« bezeichnet werden. Die beiden Schleifen des »S« den 80 und 82, die in einem (nicht dargestellten)
betragen jeweils etwa 270°, und die an einer Elek- Lampenkolben eingeschlossen sind, eine Entladungstrode
beginnende Schleife kommt auf näher als die strecke bilden, die von einem Brückendraht 84 überHälfte
der Entladungsstrecke an die andere der bei- 50 brückt wird. Der Brückendraht 84 ist mit den Elekden
Elektroden heran. Diese Gestalt wird als die troden 80 und 82 durch Punktschweißungen an den
obere Grenze eines optimalen Längenbereiches ange- Stellen 86 und 88 in der bereits beschriebenen Art
sehen, der normalerweise nicht überschritten werden verbunden. Die Elektroden weisen Aufnahmeschlitze
sollte. 90 und 92 auf, die in jeder Hinsicht den in Verbin-Die Länge des frei tragenden Abschnittes 72 be- 55 dung mit der Ausführung von F i g. 3 beschriebenen
trägt etwa das Eineinhalbfache der Größe der Entla- entsprechen, mit der Ausnahme, daß sie nicht diamedungsstrecke
»G«, und dessen Gestalt kann im Hin- tral gegenüber, sondern von der gleichen Seite aus in
blick auf die Achse der Elektroden als ein unterent- die Elektroden hineinführen. Mit anderen Worten,
wickeltes »S« bezeichnet werden, das ganz auf der sie liegen nicht nur parallel, sondern sind um 0c
Seite liegt. Die beiden unterentwickelten Schleifen 60 zueinander versetzt.
betragen jeweils etwa 90°. Diese Gestalt wird als die Der Brückendraht 84 wird von den Aufnahmeuntere
Grenze eines optimalen Längenbereiches an- schlitzen 90 und 92 aufgenommen, und der frei tragesehen,
der normalerweise nicht unterschritten wer- gende Abschnitt 94 ist so geformt, daß er eine einden
sollte. zige Schleife bildet. Wie bei den früheren Ausführun-Optimale
Gestalt und Länge für den frei tragenden 65 gen ist die Lage des Austrittspunktes 96 auf der Ka-Abschnitt
sind in Fig.4B dargestellt und liegen zwi- thode einer polarisierten Lampe und die Lage dei
sehen den Werten und der Gestalt der Abschnitte 70 Austrittspunkte 96 und 98 auf Kathode bzw. Anodef
und 72. Die Länge des frei tragenden Abschnittes 71 einer nichtpolarisierten Lampe entsprechend der
11 12
vorstehenden Ausführungen gewählt. Für die Krütn- sen, so daß der Brückendraht körperlich festgehalten
mung des frei tragenden Abschnittes 94 kann jede wird und nicht austreten kann. In diesem Fall ist es
Krümmung gewählt werden, welche die Möglichkeit wünschenswert, den Austrittspunkt so nahe als mögbietet,
den frei tragenden Abschnitt 94 zwischen den lieh an die Spitze anzuordnen, so daß die optimale
Austrittspunkten 96 und 98 zusammenzudrücken, 5 Tiefe des Schlitzes einem halben Durchmesser des
um eine erhöhte Widerstandsfestigkeit gegenüber der Brückendrahtes entspricht und der Draht praktisch
geradlinigen Form des Brückendrahtes zu erhalten. koaxial zu der Spitze austritt. Um eine gute Wider-Der
durch Versuche ermittelte optimale Bereich liegt Standsfähigkeit des Brückendrahtes zu gewährleisten,
jedoch zwischen 90° und 270°, und die optimale ist der frei tragende Abschnitt in der in F i g. 5 darge-Form
in der Mitte des Bereiches bei etwa 180°. io stellten Weise gekrümmt. Da der Brückendraht in
Fig.6 ist eine perspektivische Darstellung einer dieser Ausführung sicher in der Kathode verankert
der beiden Elektroden von F i g. 5 und zeigt, daß der ist, kann der Aufnahmeschlitz in der Anode in bezug
Aufnahmeschlitz 90 entlang seiner ganzen Länge of- auf den Aufnahmeschlitz in der Kathode eine beliefen
ist, so daß die Krümmung des frei tragenden Ab- bige Winkelstellung aufweisen, da nur eine haltende
schnittes 94 den leicht zusammengedrückten Brük- 15 Berührung mit dem Austrittspunkt der Anode erforkendraht
in dem Aufnahmeschlitz hält und dessen derlich ist.
Endabschnitte elastisch federnd gegen die Austritts- Es dürfte ohne weiteres ersichtlich sein, daß außer
punkte drückt. den aus einer oder aus zwei Schleifen bestehenden,
F i g. 7 stellt eine weitere Ausführung dar, die ins- dargestellten Formen viele andere Schleifenformen
besondere auf polarisierte Kurzbogen-Entladungs- 20 denkbar sind, die bei einem Zusammendrücken die
lampen anwendbar ist. In dieser Figur wird eine Ka- Enden des frei tragenden Abschnittes elastisch fethode
100 gezeigt, die einen Aufnahmeschlitz 102 für dernd in eine Berührung mit entsprechend angeordeinen
Brückendraht 104 aufweist. Wie bereits ausge- neten Austrittspunkten der Aufnahmeschlitze in den
führt wurde, ist es erforderlich, zur Erzielung einer Elektroden drücken. Außerdem ist die gegenseitige
stetigen Lichtbogenentladung den zur Kathode hin as Winkelausrichtung der Aufnahmeschlitze nicht sehr
zurückbrennenden Teil des frei tragenden Abschnittes kritisch, und der Wert von 0° für eine einzelne
einzufangen, bevor dieser die Möglichkeit hat, aus Schleifenform und 180° für eine Doppelschleife ist
dem Aufnahmeschlitz herauszutreten und damit innerhalb weiter Grenzen veränderlich,
möglicherweise eine weitere Elektrode zu bilden. In Die im vorstehenden beschriebene selbstzündende den vorstehend beschriebenen Ausführungen wird 30 Kurzbogen-Entladungslampe mit einem gekrümmi dieses Einfangen dadurch erreicht, daß sich der aus- oder schleifenförmig ausgebildeten Brückendraht intretende Endabschnitt des Brückendrahtes in der nerhalb der Entladungsstrecke, dessen Endabschnitte Nähe der Spitze befindet, insbesondere gegen den sich in elastisch federnder Berührung mit wenigstens Austrittspunkt hin beaufschlagt ist, welcher sich hin- einem Austrittspunkt der Aufnahmeschlitze befinter der Spitze befindet, so daß der austretende Brük- 35 den, der an einem hinter dem Scheitel der Elektrode kendraht durch die Spitze hindurchtreten müßte. In befindlichen Punkt angeordnet ist, weist eine verbesder in F i g. 7 dargestellten Ausführung ist der Auf- serte Widerstandsfähigkeit und eine erhöhte Brennnahmeschlitz 102 durch Gesenkschmieden verschlos- Stabilität auf.
möglicherweise eine weitere Elektrode zu bilden. In Die im vorstehenden beschriebene selbstzündende den vorstehend beschriebenen Ausführungen wird 30 Kurzbogen-Entladungslampe mit einem gekrümmi dieses Einfangen dadurch erreicht, daß sich der aus- oder schleifenförmig ausgebildeten Brückendraht intretende Endabschnitt des Brückendrahtes in der nerhalb der Entladungsstrecke, dessen Endabschnitte Nähe der Spitze befindet, insbesondere gegen den sich in elastisch federnder Berührung mit wenigstens Austrittspunkt hin beaufschlagt ist, welcher sich hin- einem Austrittspunkt der Aufnahmeschlitze befinter der Spitze befindet, so daß der austretende Brük- 35 den, der an einem hinter dem Scheitel der Elektrode kendraht durch die Spitze hindurchtreten müßte. In befindlichen Punkt angeordnet ist, weist eine verbesder in F i g. 7 dargestellten Ausführung ist der Auf- serte Widerstandsfähigkeit und eine erhöhte Brennnahmeschlitz 102 durch Gesenkschmieden verschlos- Stabilität auf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (20)
1. Selbstzündende Entladungslampe, welche
' innerhalb eines unter Druck stehenden Kolbens in einem gegenseitigen Abstand voneinander ein
Paar von feststehend angeordneten Elektroden aufweist, die zwischen sich einen Lichtbogenspalt
bilden, und durch einen Brückendraht miteinander verbunden sind, der einen frei tragend, den
Lichtbogenspalt überbrückenden, abbrennbaren Abschnitt enthält, der bei Anlegen der Betriebsspannung
an die Entladungslampe schmilzt und das Zünden des Lichtbogens bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der frei tragende
Abschnitt (70, 71, 72, 94) des Brückendrahtes (50, 104) über seine ganze Ausdehnung
eine gekrümmte oder schleifenförmige Gestalt aufweist und so zwischen den Elektroden (16,
18) zusammengedrückt ist, daß seine Endabschnitte (75, 76) an Stellen, die in der Nähe der
Elektrodenspitzen liegen, elastisch federnd gegen die Elektroden gedrückt sind.
2. Selbstzündende Entladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmte
Gestalt des Brückendrahtes eine einzige Krümmung (94) aufweist.
3. Selbstzündende Entladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmte
Gestalt des Brückendrahtes aus zwei gekrümmten Abschnitten (78,79) besteht.
4. Selbstzündende Entladungslampe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmte
Gestalt des Brückendrahtes im wesentlichen die Gestalt des Buchstabens »S« besitzt.
5. Selbstzündende Entladungslampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge
des »S«-förmig ausgebildeten frei tragenden Mittelabschnittes des Brückendrahtes zwischen eineinhalbfach
und fünfach der Länge des Lichtbogenspaltes (G) beträgt.
6. Selbstzündende Entladungslampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenlänge
jedes der gekrümmten Abschnitte (78, 79) des »S«-förmig ausgebildeten, frei tragenden
Mittelabschnittes (77) des Brückendrahtes innerhalb eines Bereiches von 90 bis 270° liegt.
7. Selbstzündende Entladungslampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die »S«-
förmige Gestalt des frei tragenden Mittelabschnittes in bezug auf die Mittellinie des Lichtbogenspaltes
unter einem Winkel zwischen 0 bis 90° geneigt ist.
8. Selbstzündende Entladungslampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenlänge
jedes der gekrümmten Abschnitte, welche zusammen den »S«-förmigen frei tragenden
Mittel abschnitt des Brückendrahtes bilden, einen Winkel von nominell 180° einschließt und
die Länge des frei tragenden Mittelabschnittes nominell das Dreifache der Länge des Lichtbogenspaltes
beträgt.
9. Selbstzündende Entladungslampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die äußersten
Enden der Endabschnitte (75, 76) und die Mitte des mittleren Abschnittes (77) des »S«-förmig
ausgebildeten frei tragenden Mittelabschnittes des Brückendrahtes im wesentlichen parallel
zueinander verlaufen und durch gekrümmte Abschnitte (78, 79) miteinander verbunden sind, die
im wesentlichen halbkreisförmig sind.
10. Selbstzündende Entladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
die Kathode der beiden Elektroden einen Aufnahmeschlitz (60, 62, 90, 102) für den Brükkendraht
aufweist, der im wesentlichen in axialer Richtung von dem Scheitel der Elektrode entlang
eines Teiles dieser Elektrode verläuft, wobei die Breite dieses Aufnahmeschlitzes so bemessen ist,
daß der Brückendraht von dem Schlitz gleitend aufgenommen wird, und die Bodenfläche (64)
des Schlitzes das Elektrodenende schneidet und einen Austrittspunkt (66, 67) für den frei tragenden
Mittelabschnitt bildet, der auf der diametral der Schlitzöffnuog gegenüberliegenden Seite der
Elektrode um einen bestimmten Abstand (»A«) von der Elektrodenspitze entfernt angeordnet ist.
11. Selbstzündende Entladungslampe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
zwischen dem Austrittspunkt des Brückendrahtes und der Elektrodenspitze entlang der
Elektrodenoberfläche so bemessen ist, daß sich der aus der Elektrode vorstehende Abschnitt des
Brückendrahtes in der Nähe der Elektrodenspitze befindet.
12. Selbstzündende Entladungslampe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeschlitz
verschließbar ist, um das äußerste Ende des frei tragenden Mittelabschnittes, das
sich in Berührung mit dem Austrittspunkt befindet, sicher festzuhalten.
13. Selbstzündende Entladungslampe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
zwischen dem Austrittspunkt des Brückendrahtes und der Elektrodenspitze entlang der
Elektrodenoberfläche so bemessen ist, daß er zwischen einmal und viermal dem Durchmesser
des benachbarten Endabschiüttes des frei tragenden
Abschnittes des Brückendrahtes entspricht.
14. Selbstzündende Entladungslampe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
zwischen dem Austrittspunkt des Brückendrahtes und der Elektrodenrpitze entlang der
Elektrodenoberfläche so bemessen ist, daß er im wesentlichen dem doppelten Durchmesser des benachbarten
Endabschnittes des frei tragenden Abschnittes des Brückendrahtes entspricht.
15. Selbstzündende Entladungslampe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens an der Kathode der Abstand zwischen dem Austrittspunkt
des Brückendrahtes und der Elektrodenspitze so bemessen ist, daß der Endabschnitt
des frei tragenden Abschnittes näher als etwa der vierfache Durchmesser des Endabschnittes an der
Mittellinie der Elektrodenspitze liegt.
16. Selbstzündende Entladungslampe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmte Gestalt des Brückendrahtes aus einer einzelnen Schleife besteht, deren Bogen einen
Winkel von nicht weniger als 90° und nicht mehr als 270° beschreibt.
17. Selbstzündende Entladungslampe nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmte
Gestalt im wesentlichen der Form eines
»S« entspricht und die Krümmung jeder der BetriebsspannungsqueUe auch noch eine Z™d^
Schleifen des »S« einen Winkel von nicht weniger pulsspannungsquelle vorhanden sein muu una
als 90° und nicht mehr als 270° einschließt schaltungsmäßig verbunden sein müssen, 61P^*
IS Selbstzündende Entladungslampe nach An- eine komplexe, kostspielige, Flatzb^anspm™,nten
spruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der frei 5 Anordnung großen Gewichts. Die in den Se.n<^
tragende Abschnitt des Brückendrahtes im we- Patentschriften dargestellten BogNampenmiieiu
sentlichen einem Halbkreis entspricht und die Brückendraht vermeiden diese Nachteile tür eine ™
Aufnahmeschlitze in den Elektroden im wesentli- malige Verwendung, indem die Lampe e^^cn
chen parallel zueinander von der gleichen Rieh- durch gezündet wird, daß sie mit der Bein™»*V
tun» aus in die beiden Elektroden hineinführen. io nungsquelle verbunden wird. Die zur Autrecn-c"
19. Selbstzündende Entladungslampe nach An- tung einer Lichtbogenentladung dienende spann s
spruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der frei brennt zunächst den Brückendraht ab, zunaei uι
tragende Abschnitt des Brückendrahtes im we- durch die Lichtbogenentladung und erhalt,a.iesi*V
seitlichen in der Form eines Buchstabens »S« terhin aufrecht. Der in diesen Patentschntten oe
ausgebildet ist und die Aufnahmeschlitze in den 15 schriebene Brückendraht berührt die spitzen
Elektroden im wesentlichen parallel zueinander Elektroden, unabhängig davon ob er einenigic
und aus entgegengesetzten Richtungen in die bei- bleibenden oder einen veränderlichen J^uersenn
den Elektroden hineinführen. besitzt, hat eine im wesentlichen geradlinige Gestüt
20. Selbstzündende Entladungs1 ampe nach An- und ist koaxial zu den Achsen der fciekxroucu
soruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die bei- 20 geordnet. »opradden
Elektroden (16, 18) und die in diesen ausge- Obwohl diese Entladungslampe mit einen »gera
bildeten Aufnahmeschlitze (60, 62) im wesentli- linigen« Brückendraht in sehr zufnedenstellenaer
chen zueinander identisch sind und daher eine WeL arbeitet und sich gut als selbstzundende Enüa
nichtpolarisierte Entladungslampe bilden. dungslampe eignet, hat sich gezeigt daß,Ui.- wiu
^ S5 Standsfähigkeit und Brennstabilitat unter dem bin
fluß von sehr starken Stoß- und Schwingungsemflus-
sen sowie hohen Beschleunigungen oder Verzogerungen in mancher Hinsicht nicht ganz den gestellten
Anforderungen entspricht. Extrem starke Erschutte-
Diesc Erfindung betrifft selbstzündende Entla- 3o rungen oderΑ^«εη vonn^*en.;m al|-
dungslampen, insbesondere Kurzbogen-Entladungs- ^^^^^^^Ά^ Brüklampen,
welche innerhalb eines unter Druck stehen- Jegle tet ist, 1bea«pn^en Durchmesser
den Kolbens in einem gegenseitigen Abstand vonein- kendraht der im allg«nn k s0 daß unter
ander ein Paar von feststehend angeordneten Elek- von etwa 0,15 mm besitzt, senrsu. ,
Aufweist, die zwischen sich einen Lichtbogen- 35 ^^^^Äi'von
spalt bilden, und durch einen Bruckendraht mitein- ist. Wenn der ^£™™1 bracht wird, kann
ander verbunden sind, der einen frei tragend, den Schj«ign^zi^E^e«M^ ^ ^
Lichtbogenspalt überbrückenden, abbrennbaren Ab- es vorko^en'^?t s5°a E,ektrode wegbewegt hat
Schnitt enthält, der bei Anlegen der Betriebsspan- dem he.ßesten Punkt J^f °fs' Brü g ckend?ahtes
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US61843867A | 1967-02-24 | 1967-02-24 |
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|---|---|
| DE1639092A1 DE1639092A1 (de) | 1971-01-28 |
| DE1639092B2 true DE1639092B2 (de) | 1974-01-10 |
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |