DE1638514A1 - Spule fuer einen Hochspannungstransformator geringer Leistung - Google Patents
Spule fuer einen Hochspannungstransformator geringer LeistungInfo
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F5/00—Coils
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Description
Dipl.-Ing. F.-J. KUPFERMANN
Patentanwalt 1 6 3 8 5 1 A
Anmelder: Philips PutenivorwaUung GmbH.
Akte No. PHD- 1017
Anmeldung vom; 12.April 1967
Anmeldung vom; 12.April 1967
Philips PatentVerwaltung GmbH, Hamburg 1, Mönckebergstraße 7
"Spule für einen Hochspannungstransformator geringer Leistung"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spule für einen Hochspannungstransformator
geringer Leistung mit mehreren Anzapfungen,insbesondere
für die Zeilenablenkung bei Elektronenstrahlröhren, die aus mehreren geschachtelten Teilspulen aufgebaut ist. '
Es ist bereits vorgeschlagen worden, eine Spule für einen Hochspannungstransformator
geringer Leistung mit mehreren Anzapfungen durch Ineinanderschachteln von Teilspulen aufzubauen. Die einzelnen Teilspulen weisen dabei einen hohen Kupferfüllfaktor auf
und sind ohne die Einzellagen trennende Isolierschichten streng lagenweise gewickelt. Die einzelnen Windungen der Spulenwickel
sind dann in der durch das Wickeln gegebenen Lage miteinander verklebt. Derartige Spulen werden als orthozyklisch gewickelte
PHD- 1017
EV-Nr. 2705 /Ka 009835/0565 - 2 -
"2" 16385H
Spulen bezeichnet. Die einzelnen orthozyklisch gewickelten Teilspulen, deren Spulendraht mit einer Mehrschieht-Isolierlaekierung,
vorzugsweise einer Dreischieht-Isolierlaekierung, versehen ist, sind ohne trennende Isolierschichten ineinander geschachtelt
.
Der vorgeschlagene Spulenaufbau hat den Vorteil, daß die Transformatorspulen
nach dem orthozyklisehen Wickelverfahren vollautomatisch
gewickelt werden können und daß an Handarbeit beim Herstellen der Gesamtspulen nur das Ineinanderschachteln und
das Anlöten der Anzapfungen anfallen.
Während das orthozyklisehe Wickelverfahren, bei dem sichergestellt
ist, daß keine Windung keiner Spulenlage zwischen die Windungen einer darunter liegenden Spulenlage fallen kann, absolut
sicher beherrscht wird, sind diese Sicherheitsfaktoren bei einer Mehrschicht-Isolierlackierung nicht als derart weitgehend
gesichert anzusehen. Produktionsungenauigkeiten hinsichtlich der Drahtisolierung können damit Anlaß zu Spulendefekten
geben. Der Spulenhersteller ist darüber hinaus auch nicht in der Lage, jeden Meter verwendeten Spulendrahtes vor seiner
Verwendung hinsichtlich der Spulenisolierung zu überprüfen, und er muß sich deshalb, wenn auch die Spulen, die eine hohe
Lagenspannung sowie eine große Lagenbreite und damit hohe dielektrische Verluste aufweisen, als orthozyklisch gewickelte
Spulen verwenden will, hinsichtlich seiner Spulenqualität vollständig auf den Drahthersteller verlassen. Diese Abhängigkeit
vom Drahthersteller ist jedoch unbefriedigenö.
009835/0565 " 3 "
"3" 16385U
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Spule zu schaffen, die zwar durch Ineinanderschachteln gebildet wird, bei der der Spulenhersteller
aber bei kritischen Teilwickeln sich nicht auf die Qualitätszusagen des Drahtherstellers bis an die zulässigen
Grenzen heran verlassen muß.
Die Aufgabe ist bei einer Spule für einen Hochspannungstransformator
geringer Leistung mit mehreren Anzapfungen, insbesondere für die Zeilenablenkung bei Elektronenstrahlröhren, die
aus mehreren ineinander gesohachtelten Teilspulen aufgebaut ist, dadurch gelöst, daß gemäß der Erfindung wenigstens eine der
Teilspulen, deren dielektrische.Verluste im Betrieb niemals
die Zerstörung der Spule herbeiführen können, einen hohen Kupferfüllfaktor aufweist und ohne die Einzellagen trennende
Isolierschichten streng lagenweise gewickelt ist, wobei die Windungen in der durch das Wickeln gegebenen Lage miteinander
verklebt sind und der Spulendraht eine Mehrsohicht-Isolierlaokierung
aufweist, während die Teilspulen, deren dielektrische Verluste die Zerstörung der Spulen bewirken können, mit die
Einzellagen voneinander trennenden Isolierschichten gewickelt | sind.
Die dielektrischen Verluste ergeben sich dabei aus der Formel!
Die dielektrischen Verluste ergeben sich dabei aus der Formel!
Dabei ist U gleich 2 χ der Lagenspannung, uJ gleich der Kreisfrequenz,
£ gleich der relativen Dielektrizitätskonstante, fo gleich der absoluten Dielektrizitätskonstante, F gleich der
wirksamen Oberfläche zweier benachbarter Lagen, J? gleich dem
- 4 -009835/0565
-4- 16385H
Abstand beider Lagen u. tan J gleich dem dielektrischen Verlust
faktor. Bei der orthozyklisch gewickelten Spule ist der Abstand j? der beiden Lagen durch die Stärke der Lackschicht
gegeben, während sich der Wert von-^ bei der Wicklung mit
Zwischenschicht aus der Folienstärke ergibt.
Bei einer derartigen Spule nach der Erfindung, bei der die kritischen Wicklungen halbautomatisch lagenweise mit Zwischenisolierung
gewickelt sind, sind die weniger kritischen Spulenteile orthzyklisch und damit vollautomatisch gewickelt. Obwohl
die halbautomatisch gewickelten kritischen Teilspulen damit einen höheren manuellen Arbeitsaufwand erfordern, bleiben
die Gesamtherstellungskosten dennoch erheblich unter den Herstellungskosten der heute üblichen Spulen für Hochspannungstransformatoren
zurück. Dies ist auch noch darauf zurückzuführen, daß innerhalb der halbautomatisch gewickelten Spule
keine Anzapfungen hergestellt werden müssen.
Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Ein rohrförmiger Dorn 1 ist in einen Befestigungsflansch 3 ein-
gesetzt, der mit Anschlußstiften 5 versehen ist. Auf den rohrförmigen
Dorn 1 sind drei Teilspulen 7, 9 und 11 ineinandergeschachtelt aufgesetzt. Die Teilspule 7 bildet dabei die unterste
auf den Dorn 1 aufgeschobene, nach dem orthozyklischen V/ickelverfahren automatisch gewiekelte Teilspule, die eine
geringere Lagenbreite sowie eine niedrigere Lagenspannüng
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BAD ORIGINAL
u. damit geringe dielektrische Verluste aufweist als die darüberliegende Teilspule 9« Die dielektrischen Verluste
der Teilspule 7 sind dabei so gering, daß in keinem möglichen Betriebsfall durch sie eine Zerstörung de*· Spule eingeleitet
v/erden kann. Die einzelnen Windungen der Teilspule 7 sind
nach dem orthozyklisohen Wickeln miteinander '/erklebt worden,
so daß sie in ihrer gegenseitigen Lage verbleiben.
Die Spule 9 weist eine größere Lagenbreite auf und an ihr liegt eine höhere Lagenspannung. Ihre dielektrischen Verluste sind
damit größer, und zwar so groß, daß die Gefahr einer eventuellen Zerstörung während des Betriebes gegeben ist. Aus
diesem Grunde sind die Zerstörungs-iDurchschlag-)-gefahren zwischen den einzelnen übereinander liegenden Windungen
wesentlich größer als bei der Wicklung 7· Die Wicklung ist
deshalb nach einem herkömmlichen Spulenwickelverfahren lagenweise gewickelt, wobei die einzelnen Lagen dann mittels
Isolierschichten IJ von hohem tan if elektrisch voneinander
getrennt sind. Isolationsfehler einzelner Drahtabschnitte können deshalb an den kritischen Punkten zwischen den einzelnen
Lagen nicht zu Durchschlägen führen.
Auf die in herkömmlicher Weise mit trennenden Isolierschichten zwischen den einzelnen Lagen gewickelte Teilspule 9 ist dann
eine weitere orthozyklisch gewickelte Teilspule 11 aufgesetzt, deren Drähte 15 ebenso v/ie die Drähte der Spule J miteinander
verklebt sind. Bei der Spule 11 sind die dielektrischen
- 6 009835/0565
Verluste wieder so gering, daß di-s S-'-i'^törum; erfahr nicht
gegeben ist.
V/enigstens die Drähte 15 der IeI!spulen 7 una ϊί sind mit
einer Dreischichtlackierung versehen.
Patentansprüche:
- 7 009835/0565
ÖAD ORIGINAL.
Claims (2)
1. Spule für einen Hoohspannungstransformator geringer
Leistung mit mehreren Anzapfungen, insbesondere für die Zeilenablenkung
bei. Elektronenstrahlröhren, die aus mehreren ineinander
geschachtelten Teilspulen aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine der Teilspulen (7*11)* deren
dielektrische Verluste im Betrieb niemals die Zerstörung der Spule herbeiführen können, einen hohen Kupferfüllfaktor aufweist
und ohne die Einzellagen trennende Isolierschichten (13) strc-ng lagenweise gewickelt ist, wobei die Windungen in der
-."lurch das Wickeln gegebenen La;;ö miteinander verklebt sind
und der Spulendraht eine Mehrschicht-Isolierlaekierung aufweist,
•vähi'encl die Teilspulen (9), deren dielektrische Verluste die
Zerstörung der Spulen bewirken keinen, mit groier Lagenbreite
und/bzw. großer Lagenspannung mit die Einseliagen voneinander·
trennenden Isolierschichten (Ij) gewickelt sind,
2. Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die {
erste und die dritte der ineinander geschachtelten Spulen (7, 9, 11) ohne trennende Isoliersehichten (Ij) streng lagenweise
automatisch gewickelt sind und die zweite Spule auf herkömmliche Weise mit die Einzellagen trennenden Isolierschichten
gewickelt ist.
009835/0565
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19671638514 Pending DE1638514A1 (de) | 1967-04-13 | 1967-04-13 | Spule fuer einen Hochspannungstransformator geringer Leistung |
Country Status (3)
| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19728875A1 (de) * | 1997-07-07 | 1999-01-14 | Thomson Brandt Gmbh | Hochspannungstransformator |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1968
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19728875A1 (de) * | 1997-07-07 | 1999-01-14 | Thomson Brandt Gmbh | Hochspannungstransformator |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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