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DE1638401A1 - Reluktanzmotor - Google Patents

Reluktanzmotor

Info

Publication number
DE1638401A1
DE1638401A1 DE19671638401 DE1638401A DE1638401A1 DE 1638401 A1 DE1638401 A1 DE 1638401A1 DE 19671638401 DE19671638401 DE 19671638401 DE 1638401 A DE1638401 A DE 1638401A DE 1638401 A1 DE1638401 A1 DE 1638401A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pole
reluctance motor
rotor
motor according
stator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671638401
Other languages
English (en)
Other versions
DE1638401B2 (de
Inventor
Martin Benz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Publication of DE1638401A1 publication Critical patent/DE1638401A1/de
Publication of DE1638401B2 publication Critical patent/DE1638401B2/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/02Synchronous motors
    • H02K19/10Synchronous motors for multi-phase current
    • H02K19/103Motors having windings on the stator and a variable reluctance soft-iron rotor without windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Reluktanzmotor Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Reluktanzmotor mit ungeschrägten Ständernuten und lAuferpolen. Reluktanzmotoren sind Induktionamotoren mit Itiv.omehlußläufer und mehrzsträngiger Ständerwieklung. Sie unterscheiden sich von den lediglich dadurcht daß der Läufer eine der Ständerpolzahl entsprechende Zahl au,.mgepr%ter Pole besitzt. Diese Motoren haben einen asyncIvonen Anlauf 9 bis nich bei einer bestimmten Drehzahl die ausgeprägten Läute-epule auf die Pole des umlaufenden Drehteldes eInetellwag aodag die Maschine dann synchron, mit der Retzfrequenz a%läutt. Die Läuferpole können durch Abfri;sen oder Ausf#rHoen 0. des ursprünglich e# # Aute.re erzeugt werden, oder auch dadurch, daN die läuteebloche bereits mit entsprechenden PollückeAen festanzt und geschichtet verden, In Pig. 1 int ein NterpoliSer läufer 1 eine$ Reluktanomotors in püropektivIscher Darzte.11=& viedergegeben. Der Läutert welcher auf der Notorwelle 2 botentigt ist, besitzt ausgepräSte Pole 35, die durch Pollücken 4 voneinander getrennt eind. Die Anbria&%ee von zur Wolle 2 parallelen Pollücken 4, welche auoh alz flache kb:rräsungen ausgebildet sein ki3=9."#e bereitet fertigimgstechnisch keine Schwierigkeiten. 2n eteht jedoch hierbei bei der Drehung den Zaäufers die Polkente auf ihrer gesamten Breite jeweils einer ganzen Ständernutkante gegenüber. Da außerdem das Verhältnis von Ständernutzahl zu Läuferpolpaarzahl gewÖhrilich eine Sanze Zahl ergibt, so stehen gleichzeii;ig die Kanten sämtlicher Läuferpole je einer Ständeritutkante gegenüber. Aufgrund der magnetischen Kräfte veriiuchen nun die 3ähne des Ständerblechpakete, sich dem auf sie zulaufend3ii Pol des Läufers entgegenzuneigen, b""v. dem ablaufenden Pol nachzueilen. Die Folge davon ist ein sehr unangenehmer Einzelton, dessen Frequenz dem Produkt aus Lä-iferdrehzahl und Ständerwatzahl entspricht. Der genannte Einzelton kann in seiner Lautstärke durch Schrägung der Läuferpole vermindert werden. Hierzu müssen die Pollücken schraubenlinietn.*Örmig auf.dec Läuferober-, fläche angeordnet sein, Dadurch läuft die kOolkante nicht plötzlich mit Ihrer gesamten Breitig an der Ständernutkante vorbei, sondern es erfolgt ein allmä.ilicher Übergang. Die f#-1".brinLrang se-b--.,9.ul#enlinienförmiggr Pollücken ist jedoch fer-tig=Sstechniiich wesentlich ingÜnstiger als die achspgrallele Ausfültrung derselben. Der erwähnte Effekt der Ger."-,uschminderung Läßt sich ebenfalls durch Selmägung der Ständernuten erzLelen. Bei solchen Ständern kann Jedoch d-J.e Wicklung nicat me.Ihr mit Wickelmastbinen eingebracht werden.
    Aufgabe der Erfindung ist eil., uDter Beibeh-iltung, Unge-
    schrggter- Stu-nd.i.,rnuten und J;äuferpolLii a«-ILx *, bei Anwen-
    dung der günstigsten Fertigungsmethoden, dannoeh eine-
    wirksame Reduzierung de.3 sti;renden Einzelt3n,9 zu erreichen.
    Diese Aufgabe wird bei eineit Rei,.iktanz-,noto-- der eingangs
    beschriebenen Art durch einc solche Anordnmg der Läufer-
    pole erreicht, daß die Polkttnten nicht sämtlich gleichzeitig Ständernutkanten gegenüberstehen. DiLbe-.1#4 kann der Läufer beispielsweise aus mehreren gleichmäßig geteilten und axial nebeneinanderliegendeal gegeneinander verdrehten Teilen bestehen. Einem weiteren Erfindungsmerkmal. zufolge kann der Iduter eine =gleichmäßige Polteilung aufweisen. In beiden Fällen wird eine erhebliche Reduzierung des Störgeräusches erzielt, und zwar im erstgenannten Fall dadurchv daß der Läufer nicht plötzlich auf seiner ganzen Breite, sondern nur auf einem Teil derselben mit der Polkante unter einer Nutkante hindurchläuft. Die Polkanten der einzelnen Läuferteile laufen nacheinander an der Ständernutkante vorrüber. Ein optimalen Ergebnis hinsichtlich der Geräuschminderung wird erzielt, wenn die gegenseitige Verdrehung zweier Läuferteile einer halben oder einem ungeraden Vielfachen einer halben Ständernutteilung entspricht. lie Geräuschminderung bei einen Läufer mit ungleichmäßi. Ser Polteilung wird dadurch ersieltl das nicht sämtliche Polkanten gleichzeitig Ständerumtkanten gegenü'berntehenl sondern daß jede Polkante einen jeden läuferpolen nacheinander an der Kante der ihr gegenüberliegenden Ständernut vorbeiläuft. Die Abweichung von der gleichmäßigen Polteilung wird hier zweckmäßigerweise in den Bereich zwischen Null und einer halben Ständernutteilung gelegt. Optimale Ergebnisse werden wiederum erzielt, wenn die Abweichung von der gleichmäßigen Polteilung gleichmäßig auf die Pole verteilt Ist, das heißt, daß beispielsweise bei einem vierpoligen Läufer der erste Pol die Abiteichung Ot ein anderer Pol die Abweichung ständernütteilunge ein weiterer Ständernutteiluns und der letzte die Abweichung einer halben Ständemutteilung von der gleichmäßigen Polteilung aufweist. Wie aus Messungen hervorgegangen istt läßt sich durch Anwendung der Erfindung die Amplitude den störenden Einzeltonn auf weniger als die Hälfte reduzieren, sodaß diesen Störgeräugeh dadurch im allgemeinen Geräuschpegel der Maschine verschwindet.
  • Die in Fig. 2 und 3 der Zeichnung dargestellten AußführungebeispIele der Erfindung dienen zur näheren Erläuterung derselben.
  • Fig. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung den Läufer 1 eines Reluktanzmotors. Der auf der Notorwelle 2 befestigte Läufer besteht im Gegensatz zu der in Fig. 1 dargestellten bekannten AusfUhrung aus zwei axial nebeneinanderliegenden Teilen. Jeder Läuferteil besitzt ungesehrägte Pole 3 bzw. Pollücken 4, das heißt, die Polkanten. laufen parallel zur Notorwelle 2. Die Polteilung ist gleichmäßig, das heißt" die durch die Achse und die Polmitten Sehenden Radien schließen stet a gleiche Winkel zwischen sich ein. Es ist jedoch der rechte Läuferteil gegenüber dem linken um das Maß e verdreht. Die Verdrehung e beträgt zweckmäßigerweise eine halbe oder ein ungerades Vielfaches etner halben Ständernutteilung. Die Richtung der Verdrehung tat ebenso wie die Anzahl der Läuferteile beliebig wählbar. Fig. 3 zeigt einen senkrechten zur Achse geloßten Schnitt durch einen Läufer 1. Bei diesem Läufer sind die zwischen den Polen 3 befindlichen Pollücken 4 in einfachster Weine durch flache achsparallele Abfräsungen verwirklicht* Der vierpolige Läufer besitzt eine ungleichmäßige Polteilung. Während die gleichmäßige 900.Teilung durch strickpunktierte Linien eingezeichnet ist, kennzeichnen die gestrichelten Linien die Polmitten. Legt man für den oberen Pol die Abweichung 0 zugrunde" so zeigt der linke Pol eine Ab. weichung von einen Drittel, der rechte von zwei Drittein einer halben StfindernutteilunS und der untere Pol ist um eine halbe Sändernutteilung ver:Lagert. So wird erreicht, daß jede Läuferpolkante zu einem anderen Zeitpunkt an einer Ständernutkante vorbeiläuft.. Auch hierbei kann die Form der Pole und Pollücken, das Maß der Abweichung von der gleichmäßigen Teilung sowie die Reihenfolge der Abweichungen von der gleichmäßigen Teilung anders sein als im dargestellten AusfiUzrungsbeispie'.;_' 9 ohne daß dadu:ech am Prinzip der Erfindung etwas geänderi; würde.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n a p r Ü c h e 1.) Reluktanzmotor mit ungesclu-ägten Ständerniten und Läuferpolen, gekennzeichnet durel-. eine solche A-iordnung der Läuferpole, daß die Polkanten nicht sämtl.Leh gleichzeitig Ständernutkanten gegenübert.itehen. 2.) Reluktanzmotor nach Anspruc;h 1" dadurch g3kennzeichnet, daß der Läufer aus mehrerext gleichmäßig g3teilten und axial nebeneinanderliegenden, gegeneinand3r verdrehten Teilen besteht. 3.) Reluktanzmotor nach Anspruc-.h 1 und 2, dad-.irch gekennzeichnet, daß die Verd-rehung der LäuSerteile einer :2alben oder einem ungeraden Vielfachen einer halben Ständer.iutteilung entspricht. 4.) Relulctanzmötor nach Auspru.-h 1, dadurch Sekennzeichnet, daß der Läufer eine ungleichmäLige Polteilung aufweist. 5-) Reluktanzmoter nach Anspruch 1 und 4, dadirch gekennzeichnet, daß die Abweichung von der gleichmäßigen ?olteilung zwischen Null und liegt. (IJ, m Ständernutzahl) 6.) Rolukta-izmotor nach Ansz,ruc.b 1, 4 und 5, Iadurch gekennzeichnet-, daß die Abwt-,ichut-g von der glei"-bmZ*-Lßiger# Poltellung gleichmäßig auf diE Pole verteilt ist.
DE19671638401 1967-07-13 1967-07-13 Fuer nur eine synchrondrehzahl ausgelegter reluktanzmotor Pending DE1638401B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL0056986 1967-07-13

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1638401A1 true DE1638401A1 (de) 1971-08-05
DE1638401B2 DE1638401B2 (de) 1973-01-25

Family

ID=7278193

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671638401 Pending DE1638401B2 (de) 1967-07-13 1967-07-13 Fuer nur eine synchrondrehzahl ausgelegter reluktanzmotor

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1638401B2 (de)

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WO2011026600A2 (de) 2009-09-04 2011-03-10 Bombardier Transportation Gmbh Elektrische maschine und verfahren zu deren herstellung
DE102009040088A1 (de) 2009-09-04 2011-03-10 Bombardier Transportation Gmbh Elektrische Maschine und Verfahren zu deren Herstellung

Also Published As

Publication number Publication date
DE1638401B2 (de) 1973-01-25

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